AT6865U1 - Fenderrolle - Google Patents
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Abstract
Als Fender wird eine Variante vorgeschlagen, die eine Grundplatte (1) aufweist, an der über Laschen (2) eine Rolle (4) drehbar gelagert ist. Durch die Rolle (4) kann der Fender am Rumpf eines Schiffes abrollen, ohne dass Gleitreibung auftritt.
Description
<Desc/Clms Page number 1> I. Zuordnuna der Erfindung Die Erfindung betrifft Bootszubehör und ist dem Fachgebiet Schiffsbau/Bootsbau zuzuordnen. " Stand der Technik Entsprechend dem bisherigen Stand der Technik kommen zur Abstandssicherung zwischen Booten bzw. zwischen Boot und Hafenmauer so genannte Fender zum Einsatz. Dadurch verhindert man, dass Boote beschädigt werden. Probleme entstehen dann, wenn sich die Höhenlage der nebeneinander stehenden Boote aufgrund des Wellenganges unterschiedlich verändert. Die bisher verwendeten Fender behindern die vertikale Bewegung der Boote. Weiters verunreinigen sie jene Oberflächen, die in direktem Kontakt mit den Fendern stehen. Die Erfindung weist die Merkmale des Anspruches auf. Die Erfindung erlaubt die optimale vertikale Bewegung der Boote. Die Fenderrolle kann aber nicht nur als "Abstandhalter" zwischen einzelnen Booten, sondern auch zwischen Boot und Hafenmauer eingesetzt werden. Bei aufkommender Flut bzw. Ebbe aber auch bei Wellengang, kann das Boot in vertikaler Richtung der Hafenmauer ohne Probleme entlang gleiten. Oberflächenverunreinigungen werden durch die besondere Ausführung des Systems sowie das spezielle, gegen Umwelteinflüsse (Temperatur, Sonneneinstrahlung, Salzwasser) beständige Radmaterial vermieden. " Vorteile Die Erfindung zeichnet sich durch folgende Vorteile aus: (a) Einfache Handhabung (b) Problemlose vertikale Bewegung der Boote aufgrund des Wellenganges bzw. bei Aufkommen der Ebbe oder Flut möglich (c) Die Fenderrolle wird, da sie das vertikale Gleiten ermöglicht, nicht so wie der normale Fender eingezwängt (d) Die Kosten sind dem herkömmlichen Fender ebenbürtig (e) Eine Verunreinigung der Boots- bzw. Schiffsflächen, die durch die Fenderrolle berührt werden, wird durch das spezielle Material der Fenderrolle verhindert <Desc/Clms Page number 2> IV. Darstellung der Erfindung und Bezeichnung ihrer Einzelteile In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes 2-dimensional (Figur 1a und Figur 1b) und zusätzlich 3-dimensional (Figur 2) dargestellt. Infolge werden alle in der Zeichnung bezeichneten Teile beschrieben. 1 ........ Platte 2........ Laschen 3........ Radachse 4 ........ Rad V. Die Fenderrolle Die neu entwickelte Fenderrolle stellt eine zusätzliche und bessere Alternative zu den bisher verwendeten Fendem dar. Die Fenderrolle selbst besteht aus einer Platte (1) mit einem geformten Griff und entsprechender Lochung im Randbereich zum Einfädeln eines Seils, zwei Laschen (2), die als Tragelemente der Radachse (3) dienen, der Radachse (3) zwischen den Laschen und dem Rad (4), das mit einem bestimmten Luftdruck gefüllt ist und aus einem nicht abfärbenden Material besteht. Durch den Einsatz des Rades (4) entsteht im Vergleich mit dem normalen Fender eine wesentlich verbesserte vertikale Gleitmöglichkeit der Boote, die direkt neben harten, festen oder unbeweglichen Gegenständen wie zum Beispiel anderen Booten, Hafenmauern etc. stehen. Die Fenderrolle selbst weist ebenfalls ein geringes Gewicht auf und kann einfach gehandhabt v,arden. Ein Einzwängen der Fenderrolle selbst wird durch das Rad (4) verhindert - ein normaler Fender weist diese Eigenschaft nicht auf. Zusammenfassend kann am Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden: Die neu entwickelte Fenderrolle ist eine neue Variante zur Abstandssicherung zwischen Booten oder zwischen Boot und Hafenmauer. Bisher werden Fender für diesen Zweck eingesetzt. Sie haben den Nachteil, dass sie keine vertikale Gleitbewegung zulassen. Deshalb wurde die Fenderrolle entwickelt, die die vertikale Gleitbewegung zwischen Booten oder zwischen Boot und Hafenmauer ermöglicht, um der ändernden Höhenlage des Wasserspiegels aufgrund des Wellenganges bzw. dem Wechsel zwischen Ebbe und Flut problemlos folgen zu können. Fender würden zwischen Booten eingezwängt werden und keine vertikale Gleitbewegung der Boote zueinander ermöglichen. Gleiche Probleme ergeben sich beim Einsatz der normalen Fender in der Kontaktzone zwischen Boot und Hafenmauer. Das Rad der Fenderrolle ermöglicht eine leise, problemlose und sichere vertikale Gleitbewegung in den Kontaktzonen zwischen Booten bzw. zwischen Booten und Hafenmauern. Noch ein Vorteil ist, dass eine Verunreinigung der Kontaktbereiche Fenderrolle und Boots- bzw. Schiffsoberfläche durch die besondere Ausführung sowie das spezielle, gegen Umwelteinflüsse beständige Radmaterial verhindert wird.
Claims (5)
- Ansprüche 1 Fender gekennzeichnet durch wenigstens eine Rolle (4), die an einer Grundplatte (1) drehbar gelagert ist.
- 2. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (4) an von der Grundplatte (1) abstehenden Laschen (2) gelagert ist.
- 3. Fender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Rand der Grundplatte (1) Löcher für die Aufnahme eines Seils vorgesehen sind.
- 4. Fender nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grundplatte (1) eine Griffoffnung vorgesehen ist.
- 5. Fender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grundplatte (1) eine Öffnung für das Befestigen eine Halteleine vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0007103U AT6865U1 (de) | 2003-02-12 | 2003-02-12 | Fenderrolle |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT0007103U AT6865U1 (de) | 2003-02-12 | 2003-02-12 | Fenderrolle |
Publications (1)
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| AT6865U1 true AT6865U1 (de) | 2004-05-25 |
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ID=32046264
Family Applications (1)
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| AT0007103U AT6865U1 (de) | 2003-02-12 | 2003-02-12 | Fenderrolle |
Country Status (1)
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2003
- 2003-02-12 AT AT0007103U patent/AT6865U1/de not_active IP Right Cessation
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