AT67365B - Telephonsender. - Google Patents

Telephonsender.

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AT67365B
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AT
Austria
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membrane
telephone transmitter
conical
contact resistance
transmitter according
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Sidney George Brown
Original Assignee
Sidney George Brown
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Telephonsender. 



   Die Erfindung betrifft einen Telephonsender mit im Mittelpunkt gehaltener Membran. 



  Bei den heutigen Sendern wird die Membran am Rande befestigt und kann daher nicht an allen Punkten ihrer   Fläche gleichförmig schwingen, ihr Ansprechen   auf auftreffend akustische Schwingungen ist aus dem Grunde keineswegs so   vollkommen,   als es sein könnte. Dabei ist die   alte Membran gewühntich   noch vergleichsweise sehr schwer und   schon ihr Trägheitsmoment   lässt eine vollkommenere Wirkungsweise nicht zu. 



   Es ist nun zwecks Erzielung gleichmässiger Schwingungen bereits vorgeschlagen worden, 
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 noch verwirklicht. 



   Infolge der   grossen Verschiedenheit   in der Dichte der Luft und der Stoffe. aus denen man 
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 dass   man     der Membran eine'konische oder Hohlkegelgestalt gibt.   



   Hohe Leichtheit und symmetrische Starrheit genügen indessen noch nicht zur Erzielung einer vollkommenen Schallweitergabe, wenn die von der membran absorbierte und durch die Membransubstanz hindurchgehende Energie nicht an dem   Punkte ihrer Xutzbarwerdung gehörig   
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 oder getragen werden und ihr   Umfang   muss entweder ganz frei leigen oder darf mit dem umschliessenden Gehäuse nur durch einen nachgiebigen Ring oder dgl. aus einer Substanz zusammen-   hängen,   die   keinen mechanischen Widerstand darbietet.   



   Die Membran des neuen Senders ist derart   geste ! test   und angeordnet, dass darin die oben   erwähnten   wesentlichen Bedingungen für eine höchste Leistungsfähigkeit verwirklicht sind. Die Membran bestcht aus einem spezifisch leichten Stoff, z. B. einem Leichtmetall, wie Aluminium, und ist   sehr dünn, etwa nur 0#0635 mm stark. Damit sie die erforderliche Starrheit   besitze, wird ihr eine besondere Form, beispielsweise eine Hohlkegelgestalt, gegeben. Ihr   Tragpunkt liegt   im Zentrum, an der Peripherie ist sie ganz frei oder mit einem feinen, biegsamen Kranz aus einem 
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 ist ihr Trägheitsmoment nur gering und ihre Empfindlichkeit für Luftschwingungen äusserst gross.

   Man kann diese   Hohlkegeiucmbran   aus einer einzigen Metallscheibe formen oder aus mehreren zu Hohlkegeln verschiedener Grösse oder eventuell auch verschiedenen Steigungswinkels geformten Scheiben zusammensetzen, um die Starrheit der zu bildenden   Membran   zu erhöhen. Letzteres kann aber auch durch radiale Rippen oder Wellungen erreicht werden. Die Mitte der Membran wird an der Glimmerscheibe oder dgl. der gebräuchlichen Kohlenkörnerzelle des Senders befestigt. 



   Ein weiterer wichtiger Punkt für eine Hochleistung liegt beim Sender in der Art   und   Form des Luftraumes neben der   Membran,   durch den die Schwingungen der Luft beim Sprechen in das   Mundstück   auf die Membran geführt werden. Dieser Freiraum zwischen dem engen Innenende des   Mundstückes   oder Sprachrohres und der Membranfläche muss mit besonderer Sorgfalt dem   Zwecke entsprechend gestaltet werden, nämlich so,   dass die Druckverhältnisse am engen Sprachrohrende konstant bleiben, d. h. ein Verlust an Energieübertragung durch einen scharfen Druckabfall oder dgl. vermieden wird.

   Um die infolge der Konizität der Membran erforderliche Ausdehnung des Raumes   einzuschränken,   kann man dem Deckel oder   Zwischenstück,   an dem das engere Sprachrohrende befestigt wird, innen eine konische Form geben, die sich der Kegelgestalt der Membran anpasst. Dadurch wird der Raum vor der Membran kleiner als er bei einem paralJelepipedischen Zwischenstück (Deckel) sein würde. 



   Der nach vorstehenden Gesichtspunkten konstruierte neue Telephonsender besitzt eine vier-bis sechsmal so grosse   Energieübertragungsfähigkeit   als die bisher   gebräuchlichen Sender.   



   In der Zeichnung ist Fig. 1 eine   Schnittansicht   des neuen Telephonsenders mit Kohlenkörnerzelle. Fig. 2 stellt ebenfalls im Schnitt eine Ausführung mit Blattfederregelung dar, während Fig. 3 eine solche des Knopftypes veranschaulicht. Fig. 4   verbildlicht die Neuerung   bei einem anderen   Senderty)   und Fig. 5 und 6 zeigen im Schnitt bzw. Grundriss die Neuerung bei einem
Sender, bei dem die Membran an der mittleren Punkten getragen wird. Fig. 7 stellt wine Alls- führung dar, in der die   Membran   nicht kegelförmig, sondern   trompetenförmig     estalet ist und   
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   Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 besteht der Teil E aus der gewöhnlichen Kohlenkörnerzelle und die abgeflachte Mitte der konischen Membran D ist hier auf der Glimmerscheibe E1 befestigt. Auf die Unterseite der Scheibe EI ist ein Kohlenblatt aufgesetzt ; letzteres kann gerippt, 
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 zu erhöhen und zugleich guten elektrischen Kontakt mit dem Zelleninhalt zu vermitteln. 



   Der Luftraum vor der Membran wird bei   ungenügendem Ab.:-'chluss VOon   dem hinter ihr 
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   Kollodiumfilm   hergestellt und   mittels Ko)) odium   an der Innenkante auf der Membran und an der   Aussenkante   auf jenem Zwischenring befestigt. 



   In Fig. 2 ist die Membran austatt auf einer glimmerscheibe auf einer Blattfeder F mit Kohlen- 
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   sie kann auch   an anderer Stelle, wie dargestellt, auf der Feder F, z. B. näher deren   BefeHtigungs-   punkt, angeordnet werden und auch die Kohlenzelle kann beliebig andere Form erhalten. 



   In Fig. 3 ist die Membran D mit dem bekannten ,,Knopf" eines Empfängers verbunden. 



   In Fig. 4 tritt eine   Kohienzelle der Art   auf, in der das untere Blöckchen kreisförmig gezahnt ist. wie in punktierten Linien angedeutet. Das obere Blöckchen, eine Platte aus Kohle mit Kupfer- überzug auf der   Rückite oder dgl.,   trägt auf der Zwischenschf-ibe Ra ein Gewindestäbchen E4, auf dem der ebene Mittelpunkt der konische eingestülpten Membrankegeln, der hier von gleich-   förmiger Wandstärke sein kann, aufgettchraubt ist. Die Membran   ist in diesem Falle von sehr geringem Eigengewicht. Der durch die zentrale Einstülpung gebildete Kegelring ruht auf der Rückseite der Kohlenplatte mit   zwischeuiiegender Giimmerscheibe.   



   In der   Ausführung   nach Fig. 5 und 6 ist der   genannte Kegelring abgeflacht   und die Membran ruht an drei Punkten auf drei Kohlezelien mit isoliertem (Ebonit-) Träger. Diese Zellen können 
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 ruht hier, wie in Fig. 4, auf Stäbchen mit untergelegter Federscheibe P. 



    Bei der Ausführung nach Fig. 7 ist die trompetenartige Form der Membran von wesentlicher Bedeutung. Bei der gleichen Form in Fjg. 8 ist die Kohlenzelle halbkugelig geformt und daa   

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 innere Ende des Membrantrichters ist mit dem Rande der   Koblenzelle   verbunden. Der zum   Sprachrohr   ausgebildete Deckel ist von gleicher Trichtergestalt wie die Membran. Diese Ausführung erscheint namentlich angebracht in allen Fällen, wo es sich um grössere Instrumente handelt und daher der Innenraum verhältnismässig gross ist, während in anderen Fällen, wo also kleinere Dimensionen, etwa wie in Fig. 2 auftreten, der Deckel und das   Sprachrohr   in einfacher Form zu wählen ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :    1. Telephonsender mit dünner, konisch gestalteter, in der Mitte befestigter, an der Peripherie freier Membran, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Rand der Membran ein die Übertragung   mechanischer Kräfte ausschliessender Abschluss gebildet wird, welcher jedoch akustisch eine Trennung der Räume vor und hinter der Membran bewirkt, während gleichzeitig die Schall-   tricha-zündung   an die Membranform angepasst ist und eine entsprechende Gestaltung der   Schallausmündungsöffnung   oder Verteilung der   AusmündungsöSnungen   vorgesehen ist, welche eine für die   Schwingungsübertragung günstige   Grösse oder Verteilung des Raumes vor der Membran zu erzielen gestattet, zum Zwecke,

   bei der Übertragung des Schalles auf die Membran eine Energievergeudung durch die Einflüsse toter Räume möglichst hintanzuhalten.

Claims (1)

  1. 2. Telephonsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschluss der Membran EMI3.1 3. Telephonsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei offenem Schalltrichterraum der zentrale Teil der konischen oder trompetenförmigen Membran eine zu dieser Form verkehrt konische Erhebung aufweist, welche mit dem beweglichen Teil der den veränder- lichen Übergangswiderstand enthaltenden Vorrichtung verbunden ist.
    4. Telephonsender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran mit dem beweglichen Teil des veränderlichen Übergangswiderstandes in drei in einem Dreieck liegenden Punkten befestigt ist, welche Punkte sich in dem ringförmigen, zwischen dem konischen Teil der Membran und dem mittleren zentralen Konus liegenden Kanal befinden.
    5. Telephonsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Membran als auch der bewegliche Teil des veränderlichen Übergangswiderstandes an einer zwischen denselben liegenden Zunge angebracht sind, zum Zwecke, die Übertragung der Schwingungen der Membran auf den beweglichen Teil des Übergangswiderstandes durch die entsprechend eingestellten freien Schwingungen der Zunge zu verstärken.
AT67365D 1912-01-08 1912-01-08 Telephonsender. AT67365B (de)

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AT67365B true AT67365B (de) 1915-01-11

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ID=3589262

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AT67365D AT67365B (de) 1912-01-08 1912-01-08 Telephonsender.

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