AT67161B - Einrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr und des Zuges bei Feuerungen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr und des Zuges bei Feuerungen.

Info

Publication number
AT67161B
AT67161B AT67161DA AT67161B AT 67161 B AT67161 B AT 67161B AT 67161D A AT67161D A AT 67161DA AT 67161 B AT67161 B AT 67161B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pressure
draft
combustion air
regulating
air
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Julien Daniel
Original Assignee
Julien Daniel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julien Daniel filed Critical Julien Daniel
Application granted granted Critical
Publication of AT67161B publication Critical patent/AT67161B/de

Links

Landscapes

  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr und des Zuges bei Feuerungen. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr und des Zuges bei Feuerungen, bei der die   Verbrllnung81uit   und die zum Absaugen der Rauchgase dienende Luft durch ein   gemeinsames Gebläse gefördert, werden. Das   Wesen der Erfindung besteht darin, dass die beiden Druckleitungen des Gebl ses mit einem gemeinsamen Regelungsglied versehen sind, welches so verstellt wird, dass das   Verhältnis   der unter den Rost und in den Schornstein geblasenen Luftmengen in der   Weise geändert werden kaum.   dass der an der Absaugstelle der Rauchgase herrschende Unterdruck abnimmt, wenn der unter dem Rost herrschende Druck wächst. 



   Bei Gasfeuerungen, bei denen die dem Rost zuzuführende   Verbrennungsluft   und die zum Ablaugen der Rauchgase dienende Luft durch eine gemeinsame Druckluftquelle gefördert werden, ist vorgeschlagen   worden,   in beiden Druckluftleitungen voneinander unabhängige Regelungs- 
 EMI1.1 
   kesselanlage     und Fig. 2 eim-Teiiansicht   der Einrichtung m Verbindung mit einem Vor-   w armer  
Die Rauchgase der Dampfkesselanlage b werden durch den Fuchs a   zum chomstein   c 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 oder eines Relais irgend welcher Art erfolgen. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Beim normalen Betriebe drückt das Gebläse f in das Rohr h eine gewisse Luftmenge, welche zur Verbrennung des auf dem Rost j befindlichen Brennstoffes dient. Im richtigen Verhältnis zu dieser Luftmenge wird durch die Düse d ein anderer Teil der geförderten Luft in den Schornstein c eingeblasen, um in ihm eine   Druckverminderung   hervorzurufen und damit ein Absaugen der Rauchgase zu erzielen. Die an der Eintrittsmündung der Rohre e und   h   angeordnete Klappe k nimmt gewöhnlich die in der Zeichnung mit vollen Linien dargestellte Stellung ein. Die Stellung 
 EMI2.2 
 sich der   Kolben w   und bewegt die Klappe   k   nach oben in die in der Zeichnung mit gestrichelten Linien dargestellte Lage. 



   Wäre statt der Klappe g eine feststehende Zunge angeordnet, so würde sich der im   Schorn-   stein c an der Mündung der. Düse   d   herrschende Unterdruck nicht ändern. Da sich die die Leitung b, a, c durchströmende   Fördermenge   verringert hat, wäre der Druckverlust in dieser Leitung,   d.-h.   der Unterschied zwischen den Drücken im Feuerraum und an   der Mündung der   Düse d geringer als bei normalem Gange der Einrichtung. Infolgedessen würde der Druck im Feuerraum unter den atmosphärischen Druck sinken, vorausgesetzt, dass er bei   normalem   Gange der Einrichtung dem atmosphärischen Druck entsprechen würde. 



   Vorstehendes wird noch durch die folgende Berechnung näher erläutert : Es sei beispielsweise angenommen, dass bei normalem Gange der Einrichtung im   Feuerraum cm Druck gleK'h   Null, bei   d   ein Unterdruck gleich minus 20 mm und daher   zwischen   diesen beiden Stellen ein 
 EMI2.3 
 Druckverlust auf 15 mm. Würde der Unterdruck bei d gleich minus 20 mm bleiben, so würde im Feuerraum ein Unterdruck von minus 5 entstehen. 



   Infolge der   Versteifung   der Klappe k verringert sich jed9och der Unterdruck an der Mündung der Düse d, so dass der atmosphärische Druck im Feuerraum aufrechterhalten wird. Falls der 
 EMI2.4 
 Kost erhöht. 



   Durch die vorliegende   Einrichtung   sind die folgenden Vorteile erzielt :
Da der Druck gleichzeitig an zwei Stellen des Luft- und Gasstromkreises, namlich unter dem Rost j und an der Mündung der Düse d geregelt wird, ist eine grosse Empfindlichkeit und Genauigkeit der Regelung gesichert.   Durch Bestimmung der Bewegungen   der Klappe k ist es möglich, bei allen Betriebsverhältnissen einen konstanten atmosphärischen Druck in dem Raum über der Kohlenschicht zu erzielen. Die beiden   Vorgänge,   die in der Erhöhung bzw. Verringerung des Druckes unter dem Rost und in der Verringerung bzw. Erhöhung des Unter- 
 EMI2.5 
 atmosphärischen Druckes Infolgedessen kann man ohne Nachteil die Feuertüren öffnen, da keine Luft durch diese Türen in den Feuerraum eindringen kann. 



   Es ist jedoch   zweckmässig,   in dem Feuerraum einen geringen Unterdruck aufrecht-   zuerhalten,   damit die Flamme hei der   Beschickung   des Rostes   mit frischem Brennstoff nicht     zurückschlägt.   



   Durch die neue Einrichtung ist ferner der Vorteil erzielt, dass ein einziges Organ   k     genügt.   um gleichzeitig die Zuführung der Verbrennungsluft und die Absaugung der Rauchgase zu regeln, während bei bekannten Vorrichtungen ein Organ in die Zuführungsleitung für die Verbrennungsluft und ein anderes in die Abzugsleitung für die Rauchgase eingeschaltet ist. 



   Die Erfindung bietet auch den Vorteil, dass bei einer Erhöhung des Widerstandes des Luftund Gasstromkreises, d. h. bei einer Neubeschickung des Rostes, der Nutzeffekt der gesamten 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Kolbens werden auf ein   Drosselventil M übertragen,   das die Dampfzufuhr nach dem das Gebläse   antreibenden Motor regelt,   Statt des Drosselventils M kann auch, falls das Gebläse nicht durch eine Dampfmaschine angetrieben wird, irgend eine andere, beispielsweise eine elektrische Regelung-   vorrichtung     oder eine geeignete HilfsvoiTichtung, wie   z. B. ein Servomotor, vorgesehen sein. 



   Auf diese Weise ändert sich je nach dem Druck im Dampfkessel auch die Arbeitsweise des   Gebläses. Dagegen wird   bei jeder Arbeitsweise des Gebläses der Zug unabhängig von dem Dampfdruck geregelt. Die beiden Regelungsarten können gleichzeitig oder nacheinander wirken. 



   Erforderlichenfalls kann die durch die Leitung A geförderte Luft anstatt unmittelbar nach dem Roste geleitet zu werden, zuerst durch einen   Vorwärmer     v   strömen, der in dem Rauchgaskanal angeordnet ist (Fig.   2).   



   Statt eines    einzigen Gebläses f können   auch zwei getrennte Gebläse vorgesehen sein, die zweckmässig eine gemeinsame Antriebswelle, sowie eine gemeinsame, in vorher beschriebener Weise geteilte Druckleitung besitzen. 



   Die Erfindung bezieht sich nicht allein auf Dampfkesselanlagen, sondern kommt auch für andere Feuerungsanlagen irgend welcher Art sowie für Ofen beliebiger Art in Betracht. 
 EMI3.2 
 \\ eise geändert werden kann, dass   der an der Absaugstelle   der Rauchgase herrschende Unterdruck abmmmt, wenn der unter dem Roste herrschende Druck   wächst, wodurch   in der Feuerung ein 
 EMI3.3 


AT67161D 1912-09-25 1913-09-17 Einrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr und des Zuges bei Feuerungen. AT67161B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR67161X 1912-09-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT67161B true AT67161B (de) 1914-12-10

Family

ID=8699410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT67161D AT67161B (de) 1912-09-25 1913-09-17 Einrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr und des Zuges bei Feuerungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT67161B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT4978U1 (de) Verfahren zur konditionierung der ansaugluft sowie des abgasdrucks einer verbrennungsmaschine
EP0062854A1 (de) Gasbefeuerter Wasser- oder Lufterhitzer
AT67161B (de) Einrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr und des Zuges bei Feuerungen.
DE744427C (de) Gasturbinenanlage fuer die Erzeugung von Hochofendruckluft
DE270834C (de)
DE970711C (de) Gasturbinenanlage zur Erzeugung heisser Druckluft
US1848185A (en) Open hearth furnace control
DE575133C (de) Einrichtung zur Rueckfuehrung eines Teiles der Rauchgase zwecks ihrer Beimischung zur Verbrennungsluft bei mit einem Saugzugventilator versehenen Anlagen
DE324481C (de) Geblaeseanlage fuer Kessel in unter Druck stehenden Kesselraeumen
DE970511C (de) Mit offenem Treibmittelstrom arbeitende sowie mit Gichtgas betriebene Gasturbinenanlage
AT92107B (de) Brennstaubfeuerung.
US1757051A (en) Apparatus for the regulation of combustion in furnaces
AT102383B (de) Luftvorwärmer für Dampfkesselfeuerungen.
DE433481C (de) Verfahren zur Regelung des Gasgemisches bei mit natuerlichem Saugzug arbeitenden, mit Gas geheizten Feuerungsanlagen
AT73386B (de) Verfahren zum Betrieb von Feuerungen mit gemischter Heizung.
US2235993A (en) Supplementing waste heat from kilns or the like
DE393889C (de) Unterwindfeuerung mit Feuerstau
AT111630B (de) Verfahren zur Verbesserung des Wirkungsgrades der Feuerung bei Kesseln- und Industrieöfen.
CH210658A (de) Verfahren zum Betrieb einer Gasturbinenanlage.
DE603222C (de) Druckvergaser
DE3103431A1 (de) &#34;dampfkraftwerk&#34;
DE1243317B (de) Gasfeuerung mit Abgas-Klappensteuerung
DE84026C (de)
DE542636C (de) Vorrichtung zur Vermeidung von Taupunktunterschreitungen bei Lufterhitzern
AT16398B (de) Beschickungsvorrichtung für staubförmigen Brennstoff.