AT65486B - Selbsttätige Absperrvorrichtung für Wasserturbinen. - Google Patents

Selbsttätige Absperrvorrichtung für Wasserturbinen.

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AT65486B
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  SeibsttätigeAbsperrvorrichtungfürWasserturbinen. 



   Sobald bei Wasserturbinen Last abgeschaltet wird, ohne dass die Zufuhr vom Aufschlagwasser entsprechend verringert wird, erfolgt eine Erhöhung der gewöhnlichen Umlaufzahl, die unter Umständen 800/0 betragen kann. Hiebei werden infolge der Fliehkraftwirkung alle kreisenden Teile einer hohen Beanspruchung unterworfen und sind Unfälle, wie Bersten der Schwungräder, Laufräder usw., zu befürchten. Dieses Durchgehen ist bel   Francisturbinen   auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. So kann der selbsttätige   Öl-   druckregler infolge der durch seinen verwickelten Bau hervorgerufenen Betriebsunsicherheit oder infolge eines zwischen die Leitschaufeln geklemmten Fremdkörpers, der elektrische Widerstandsregler z. B. bei auftretenden Kurzschlüssen in der Wicklung der Stromerzeuger oder dgl. versagen.

   In solchem Falle kann der Regler die Turbine nicht schliessen, sobald eine Entlastung erfolgt. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Absperrvorrichtung verhütet nun ein Durchgehen der Turbine unter allen Umständen. Sie ist in der Zeichnung in zwei Aus   fdhrungsformen   dargestellt, und zwar in Fig. 1 für eine Turbine mit lotrechter und in Fig. 2 für eine Turbine mit wagerechter Welle. 



   Über der Leitvorrichtung der Turbine befindet sich eine Ringschütze   1,   die in axialen Führungen gleitet und über die Leitvorrichtung geschoben wird, also den   Was'runuf   ganz oder zum grösseren Teil absperrt. Die letzte Massnahme kann erforderlich werden, wenn es aus irgend welchen Gründen erwünscht wäre, die Turbine ohne Belastung mit gewöhnlicher Umlaufzahl arbeiten zu lassen.

   In diesem Falle wird, am besten durch Versuche die notwendige   Ringschützenöffnung   ermittelt und durch Anschläge festgelegt.   Di <      Ringschütze   wird bei Turbinen mit lotrechter Welle durch das Eigengewicht im Sinne des Schliessens betätigt, bei Turbinen mit wagerechter Welle besorgt ein Gewicht 2 oder eine Feder das Schliessen der   Ringschutze.   
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 rechter Welle (Fig. 2)   7.   einer Auslüsevorrichtung geleitet wird. von einer Klinke 6 abgefangen. Infolge eines einseitigen   Übergewichtes oder   einer Feder bleibt die Klinke 6 m dieser Stellung stehen. Sobald nun eine Erhöhung der Umlaufzahl über das zulässige 
 EMI1.2 
 derart, dass dadurch die Knagge oder der Exzenter 9 in den Bereich des Daumens 10 der Klinke 6 gelangt.

   Die Knagge oder der Exzenter verdrängt bereits bei der ersten halben Umdrehung den Daumen, so dass sich die Klinke 6 auslöst, wodurch die   Ringschüt   frei - wird, sich infolge der eigenen oder der durch das Gewicht 2 (Fig. 2) hervorgerufenen Kraft gegen die Leitvorrichtung bewegen kann und infolgedessen die Turbine absperrt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Selbsttätige Absperrvorrichtung für Wasserturbinen, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erreichung einer bestimmten Umlaufgeschwindigkeit diese Absperrvorrichtung (Ringschütze, Spaltschieber, Drosselklappe) von einem Fliehkraftregler unter Vermittlung einer zwischengeschalteten Auslösevorrichtung ausgelöst und hierauf durch das eigene Gewicht, eine Feder oder sin Betastungsgewicht im Sinne des Schliessens bewegt wird und dadurch den Wasserzufluss entweder ganz oder teilweise absperrt, wodurch die Turbine entweder ganz abgestellt oder in der gewöhnlichen Umlaufgeschwindigkeit erhalten wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT65486D 1912-12-24 1912-12-24 Selbsttätige Absperrvorrichtung für Wasserturbinen. AT65486B (de)

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