AT6496U2 - Sonnenfänger - Google Patents
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- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
- A47C1/14—Beach chairs ; Chairs for outdoor use, e.g. chairs for relaxation or sun-tanning
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Raumzelle, die zum Sonnenbaden bei kalten Temperaturen dient. Sie ist zu einer Richtung offen oder transparent verschließbar, um Sonnenstrahlen in den Innenraum zu lassen. Weiters wird sie horizontal drehbar gelagert, um das Objekt jederzeit zur Sonne orientieren zu können und bildet einen windgeschützten Innenraum, um das Auskühlen zu verlangsamen, wobei die dunkle Innenoberfläche, die Sonnenlicht durch Absorption in Wärme umwandelt, den Innenraum erwärmt. Das bewegliche Dach (1) ist zum Höhenwinkel der Sonne einstellbar und ermöglicht die optimale Strahlungsausbeute für den Innenraum. Weiters ist der Erfindungsgegenstand ein witterungs- und windgeschützter Aufenthaltsraum im Freien, der bei warmen Temperaturen von der Sonne weggewendet werden kann und somit als Schattenspender dient. Somit ist ein gewisses Maß an Innenraumtemperaturregelung möglich.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die vorliegende Erfindung betrifft eine Raumzelle, die zu einer Richtung offen oder transparent verschliessbar ist, horizontal drehbar gelagert wird und einen windgeschützten Innenraum bildet, wobei die Innenoberflächen dunkel, also sonnenlichtabsorbierend ausgeführt sind und das Dach beweglich ist. Bekannt sind Sonnenhüllen, die drehbar gelagert sind, um die Öffnung jederzeit zur Sonne orientieren zu können und Sonnenstrahlen durch Reflexion an den Innenoberflächen auf den menschlichen Körper fokussieren (Gebrauchsmusterschrift DE 299 23 944 U 1). Sie dienen zur Förderung des Wohlempfindens durch die Nutzung von Sonnenstrahlen für Geist und Körper sind aber in ihrer Formgebung begrenzt, da die Innenoberflächen strahlungsfokussierend sein müssen. Man kann sich in solchen Sonnenhüllen nicht frei bewegen, da man an einem Platz festsitzt weil die Sonnenstrahlen nur auf diesen Bereich fokussiert werden. Somit ist die gemeinsame Nutzung fur mehrere Personen nicht möglich. Weiters sind Strandkörbe bekannt, die zu einer Richtung offen sind um Sonnenstrahlen eintreten zu lassen. Sie bilden einen windgeschützten Innenraum, um das Sonnenbaden bei niederen Temperaturen und bei Wind zu ermöglichen. Sie bieten Windschutz, haben aber wie auch die oben genannten Sonnenhüllen nur geringe Wärmeentwicklung der Innenoberflächen. Der Aufenthalt im Objekt muss bei kalten Temperaturen oder in kurzen Strahlungspausen aus Temperaturgründen unterbrochen werden. Grössere Objekttiefen, welche zu höheren Temperaturen im Objekt führen würden, sind nicht sinnvoll, da die Wärme bei steilem Dach schnell entweicht, bei flachem Dach und hohem Sonnenstand wird der Innenraum verschattet. Die vorliegende Erfindung löst das Problem, dass Sonnenbaden bei sehr niederen Temperaturen nicht oder nur beschränkt möglich ist (genau dann aber sind Sonnenstrahlen auf der menschlichen Haut am begehrtesten), indem sich eine Raumzelle durch Absorption der <Desc/Clms Page number 2> Sonnenstrahlen erwärmt und es somit ermöglicht, sich darin zu entkleiden und die Haut den Sonnenstrahlen auszusetzen. Weiters löst die vorliegende Erfindung das Problem, dass der Innenraum bei flachem Dach und steiler Sonne verschattet wird, oder sich der Innenraum bei steilem Dach und niederer Sonne zu weit öffnet und somit die entstandene Wärme schnell entweicht, indem das Dach beweglich ausgeführt wird In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfmdungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Grundriss. Fig. 2 zeigt einen Schnitt. Fig. 2 stellt die Bewegungsmöglichkeit des Daches dar 1, welches an der von der Öffnung weggewandten Seite gelenkig gelagert ist. Somit kann die Dachneigung auf den Höhenwinkel der Sonne eingestellt werden. Die Öffnungsgrösse ist damit regulierbar und ermöglicht die optimale Strahlungsausbeute für den Innenraum. Der Innenraum wird weder verschattet, noch kann die entstandne Wärme (bei flach einstrahlender Sonne und steilem Dach) zu rasch entweichen. Der Abschluss zwischen Dach und vertikalem Element der Raumzelle ist so ausgeführt, dass durch die Bewegung des Daches keine winddurchlässige Fuge entsteht. Je tiefer der Raum des Erfindungsgegenstandes gestaltet wird, umso stärker wird er sich erwärmen, da sich der Wärmeverlust durch Luftaustausch verringert. Die Innenoberfläche ist dunkel ausgeführt. Die auftreffenden, kurzwelligen Sonnenstrahlen werden an den dunklen bzw. schwarzen Innenoberflächen durch Absorption in Wärme umgewandelt. Das hat zur Folge, dass die Innenoberflächen langwellige Wärmestrahlung an den Innenraum abgeben und auch die Luft des Innenraumes erwärmen. Dies führt zur Behaglichkeit im Raum, da sich der menschliche Körper in erwärmter Luft befindet, von der <Desc/Clms Page number 3> Offnungsseite mit Sonnenstrahlen und von den Innenoberflächen mit Wärmestrahlen erwärmt wird Wird die Öffnung transparent verschlossen, so entsteht der Treibhauseffekt, wodurch der Innenraum noch stärker erwärmt wird Die langwellige Warmestrahlung kann nichtmehr durch die transparente Oberfläche austreten und der Wärmeverlust durch Luftaustausch entfällt. Es besteht auch die Möglichkeit, den Innenraum bei geschlossener Offnung vorzuwärmen und ihn beim Betreten zu öffnen, um die direkten Sonnenstrahlen auch bei sehr niederen Temperaturen direkt geniessen zu konnen Sind die Temperaturen zu kalt um sich zu entkleiden, ist die Variante des erwärmten Aufenthaltsraumes im Freien (z. B, : für Gastronomiezwecke) möglich. Speziell höher gelegenere Orte, wo die Sonnenstrahlung intensiver ist, waren optimale Standorte Haben die Innenoberflachen hohes Wärmespeicherungsvermögen (z. B Schwarzer Naturstein aussen wärmegedämmt), so können kurze Strahlungsunterbrechungen temperaturmässig überbrückt werden. Ist dies nicht der Fall (z B. dunkel gestrichenes Holz), so erwärmen sich die Innenoberflächen schneller (die Temperaturspitzen sind höher), sie kuhlen aber auch schneller aus Weiters ist der Erfindungsgegenstand ein witterung-un windgeschützter Aufenthaltsraum im Freien, der bei warmen Temperaturen von der Sonne weggewendet werden kann und somit als Schattenspender dient. Dadurch ist ein gewisses Mass an Innenraumtemperaturregelung möglich.
Claims (2)
- Ansprüche Der Sonnenfänger ist eine 1. Raumzelle, die zu einer Richtung offen oder transparent verschliessbar ist, horizontal drehbar gelagert wird und einen windgeschützten Innenraum bildet, gekennzeichnet durch die dunkle, sonnenlichtabsorbierende Innenoberfläche.
- 2. Raumzelle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein bewegliches Dach (1), welches an der von der Öffnung weggewandten Seite gelenkig gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0036703U AT6496U3 (de) | 2003-05-27 | 2003-05-27 | Sonnenfänger |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT0036703U AT6496U3 (de) | 2003-05-27 | 2003-05-27 | Sonnenfänger |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT6496U2 true AT6496U2 (de) | 2003-11-25 |
| AT6496U3 AT6496U3 (de) | 2004-05-25 |
Family
ID=28679297
Family Applications (1)
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| AT0036703U AT6496U3 (de) | 2003-05-27 | 2003-05-27 | Sonnenfänger |
Country Status (1)
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|---|---|
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Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
2003
- 2003-05-27 AT AT0036703U patent/AT6496U3/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT6496U3 (de) | 2004-05-25 |
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