AT64799B - Verfahren zur Herstellung raumbeständiger Kunststeinmasse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung raumbeständiger Kunststeinmasse.

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Johann Dr Billwiller
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    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
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    • C04B28/32Magnesium oxychloride cements, e.g. Sorel cement
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Description


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  Verfahren zur Herstellung   raumbe8tändlg8r     Kunsteteinmasse.   
 EMI1.1 
 arbeiten. In beiden Fällen erhält man aber schnell bindende, sich dabei stark erhitzende krümelige Massen, die   liaum   weiter zu verformen sind. Dagegen entsteht nach den Beobachtungen des Erfinders ein gleichmässig bindender, geschmeidiger und got zu verarbeitender Mörtel, wenn niedrig gebrannter Dolomit, in dem allein die Magnesia von Kohlensäure befreit ist, mit   Wasserglas-oder Chlormagnesiumlösung   angerührt wird, wobei keine weiteren abbindenden Körper zugesetzt zu werden brauchen. Derartig gebrannter Dolomit ist zwar bereits als schwach hydraulischer Mörtelbildner verwendet und mit Wasser angemacht worden, nicht jedoch mit   Wasserglaslösung   oder Chlormagnesiumlosung.

   Die nach dem neuen Verfahren aus Dolomitmagnesia bereiteten Kunststeine bilden sehr zähe Körper, sind dicht und abwaschbar. Die Festigkeit ist weit besser als beim Anmachen mit Wasser allein, die Raumbeständigkeit sicher vorhanden. 



   Es ist nun technisch sehr schwer, den Dolomit gerade so zu brennen, dass bloe das Magnesiumkarbonat zersetzt und nicht auch der kohlensaure Kalk zum Teil seiner Kohlensäure beraubt wird. Allerdings schaden kleine Mengen Kalkerde noch nicht. Bei Vorhandensein von mehr als 3 Hundertstel tritt'dann schnelles Binden ein und wird die Raumbeständigkeit beeinträchtigt. Wie weiter festgestellt worden ist, sind diese Nachteile dadurch zu beheben, dass der Kalk vorher hydratisiert wird. Die Erfindung erstreckt sich deshalb auch darauf, überbrannten, etwas Ätzkalk enthaltenden Dolomit durch Trockenlöschung zur Verarbeitung mit Wasserglas geeignet zu machen. Diese Hydratisierung des Kalkes ist aber nicht etwa identisch mit einer vollständigen Löschung des Mörtelbildners, denn das gesamte Magnesiumoxyd bleibt ja unverändert.

   Es hat sich sogar die überraschende Tatsache ergeben, dass so gewonnener Mörtel viel bildsamer ist. Dabei leidet   dif ErhN. rtungsfähigkeit durch   die vorausgehende Löschung nicht. Der niedrig gebrannte Dolomit und der schärfer geglühte, aber mit Wasser behandelte erhärtet mit Chlormagnesium ebenfalls vorteilhaft und zeigt sich kaustisch gebranntem Magnesit überlegen. Heide geben   raumbeständige   Kunststeine, die auch dem Angriff von Wasser besser widerstehen. Es ist nämlich eine geringere Menge Magnesiumchlorid notwendig als bei kaustischer 
 EMI1.2 
   einflusst   und als sehr verbessernd erwies sich in dem Falle noch eine   k) e) ne Beimischung   von Ton.

   Der Gips bat nicht die Aufgabe, die Abbindezeit zu regeln, sie wie bei gewissen hydraulischen Bindemitteln zu verlangsamen, sondern er fördert das Anziehen. Der Ton   macht die Masse geschmeidiger.   



   Die genannten Massen eignen sich besonders für die Einbindung von Faserstoffen oder stark porösen Materialien, wie Sagemehl, Asbest, Korkpulver, mit denen unter Benutzung von Sorelzement keine dauernd   treibsicheren   Erzeugnisse zu bekommen sind. 



  Ferner sind sie   um   Fassadenanstrich verwendbar. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verfahren zur Herstellung raumbeständiger Kunststeinmasse, dadurch gekennzeichnet. dass unvollständig gebrannter Dolmit, in dem allein die Magnesia von Kohlensäure befreit ist, ohne weitere abbindende   Zusätze   mit Chlormagnesium oder Wasserglas verarbeitet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unvollständig gebrannter Dolomit, der infolge etwas schärferer Glut bereits Kalkerde enthält, zunächst mit so ue iel Wasser behandelt wird, dass aus der Kalkerde Kalkhydrat entsteht. EMI1.3 dass zur Förderung des Anziehens ein kleiner Zusatz von Gips gegeben wird.
    4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Geschmeidigkeit etwas Ton hinzugefügt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT64799D 1911-05-19 1912-05-18 Verfahren zur Herstellung raumbeständiger Kunststeinmasse. AT64799B (de)

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