AT64764B - Verfahren zum Betriebe von Vakuumkältemaschinen. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Vakuumkältemaschinen.

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AT64764B
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Emil Josse
Wilhelm Dr Gensecke
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Emil Josse
Wilhelm Dr Gensecke
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  Verfahren zum Betriebe von   Vakuumkältema8chinen.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzielung tiefer Temperaturen in solchen Vakuumkältemaschinen, bei denen Wasser oder eine wässerige Lösung als Kälteträger verwendet wird und die Absaugung und Förderung der   Kälteträgerdämpfe   durch eine Dampfstrahlpumpe erfolgt, die in einen   Oberfiächenkondensator   fördert. Die Erfindung besteht darin, dass in den Verdampfer eine regelbare Luftmenge eingeführt wird. Durch diesen Zusatz von Luft zu den Kälteträgerdämpfen verdampft das Wasser bei einem gegebenen kleinen Druck, bis zu dem die Strahlpumpe absaugen kann. bei einer niedrigeren Temperatur als ohne diesen Luftzusatz. Infolgedessen kann durch dieses Verfahren mit einem   Dampfstrahl   eine tiefere Temperatur erreicht werden als dies sonst möglich ist. 



   Zur Erläuterung diene das folgende Beispiel : Eine Dampfstrahlpumpe habe die Fähigkeit, bis auf einen Druck von 3'4 mm abzusaugen ; dementsprechend würde, wenn z. B. eine   verdünnte   wässerige Lösung als   Kälteträger   verwendet wird, im Verdampfer eine Temperatur   von #40    entstehen. Wird nun gleichzeitig so viel Luft zugeführt, dass deren Partialdruck   0'9 mm. beträgt,   so wird der Druck von   3'4 mon   aufrecht erhalten, wenn der Wasserdampf einen Druck von nur   2'5 ? MM besitzt. Einen solchen   Druck hat jedoch   der Wasserdampf bei #8    Infolgedessen kommt derselbe Dampfstrahlapparat, der vorher   bei-40   an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit kam, jetzt erst   bei-8    an diese Grenze. 



   Die Bedeutung der Erfindung beruht demnach darauf, dass der Dampfstrahl bei wesentlich 
 EMI1.1 
 
Bei diesem Verfahren hat die Luft keinerlei andere Funktion, als einen Teil des Druckes, bei dem die Strahlpumpe gut funktioniert, zu erzeugen und dadurch mit geringerem Druck des Wasserdampfes auszukommen. Irgend welche Arbeitsleistung der zugeführten Luft kommt nicht in Betracht. Infolgedessen kann die Ertindung auch weiter so ausgebildet werden. dass die Luft, 
 EMI1.2 
 denn die dem Verdampfer absichtlich   zugeführte   Luftmenge volifuhrt einen geschlossenen Kreislauf und bedeutet keinerlei Belastung der   Pumpe.   



   Es ist bereits bekannt, bei Vakuumkältemaschinen das Vakuum durch Dampfstrahlapparate zu erzeugen. Wie oben geschilder, kann jedoch durch die Erfindung mit demselben   Dampfstraht   eme tiefere Temperatur erhalten werden
Es wurde auch   schon     vorgeschlagen,   in einem   Kälteerzeuger   Luft unter Arheitsleistung   expandieren zu iassen und   die bei der Expansion auftretenden Kälteleistungen dem   Kálteträger   zuzufügen, doch hat die vorliegende Erfindung. wie aus den obigen Ausführungen erhellt, mit dieser Methode der Kälteerzeugung nichts zu tun. 



   Eine   Ausführungsform   der Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens ist in der Zeichnung dargestellt. a ist der Verdampfer, b der Dampfstrahlapparat und c ein   Oberflächenkondensator.   
 EMI1.3 
 und f abgeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Betriebe von Vakuumkältemaschinen mit Absaugung des   Kälteträger-   dampfes durch einen   Dampfstrahl,   der in einem Oberflächenkondensator verdichtet wird. dadurch gekennzeichnet, dass dem Verdampfer Luft zugeführt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Oberflächenkondensator abgeschiedene Luft oder ein Teil derselben in den Verdampfer zurückgeführt wird, **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT64764D 1911-06-16 1912-06-14 Verfahren zum Betriebe von Vakuumkältemaschinen. AT64764B (de)

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