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Exploslonskraftmaschine mit kreteenden Zylindern.
Die Erfindung bezweckt, die Schubstangenköpfe von Explosionskraftmaschinen mit kreisenden Zylindern derart auszubilden und am Kurbelzapfen zu lagern. dass für die Daumen der in den Schubstangen liegenden Einlassventilspindeln der erforderliche Raum zwischen den Schubstangenköpfen vorhanden ist, wobei gleichzeitig noch eine leichte und gedrungene Bauart erreicht wird, wie sie von Maschinen für Flugfahrzeuge nötig ist.
Gemäss der Erfindung werden daher zunächst die Schubstangenköpfe in an sich bekannter Weise ringförmig ausgebildet und konzentrisch ineinander gelagert, wobei der Ring jeder Schubstange links oder rechts aus der Schubstangenmitte versetzt ist, so dass beim Zusammenbau der Ringe zwei Gruppen entstehen, die einen genügenden Raum zwischen sich lassen, in dem die Antriebsdaumen für die Ventil spindeln arbeiten, Jede Gruppe solcher ineinanderliegender
Ringe wird von einer Schale umschlossen, die gleichzeitig noch mit Führungsnuten für die ver- breiterten Schubstangenenden ausgestattet ist. Dabei ist die Hauptschubstange geteilt und besteht aus zwei Hälften, von denen jede gegebenenfalls mit einer der Schalen verbunden werden kann.
Der Vorteil, der mit dieser Einrichtung erlangt wird, beruht darin, dass trotz der Zwischen- schaltung der Steuerdaumen dennoch eine kurze, gedrungene und leichte Bauart der Schub- stangenköpfe erlangt wird, wobei die Anzahl der Zylinder keine Rolle spielt.
Auf der den Erfindungsgegenstand veranschaulichenden Zeichnung ist Fig. 1 ein Quer- schnitt durch die Schubstangenköpfe, die in den Fig. 2 a, 2 b, 2 c in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ansichten einzeln dargestellt sind. Fig. 3 zeigt die Hauptschubstange mit einer Schale und Fig. 4 eine Gruppe von Schubstangen vereinigt.
Die in den Kolben liegenden Einlassventile werden mittels Spindeln 35 von Steuernocken 21 bewegt. Der Antrieb der Steuernocken geschieht von einem Zahnrade 22 der Kurbel 2 aus, das in beliebiger Weise in Drehung versetzt wird. Die die Ventilspindeln 35 tragenden Schubstangen 20 werden gemäss der Erfindung, die in vorliegendem Beispiel an einer Maschine mit sieben Zylindern dargestellt ist, in zwei Gruppen von je drei und eine Hauptschubstange 23 geteilt. Jede Gruppe von Schubstangen liegt mit ihren ringförmigen Köpfen konzentrisch in einer Schale 24, wogegen die Hauptschubstange längsgeteilt ist, so dass jede Hälfte mit einer der Schalen aus einem Stück hergestellt werden kann.
In die Schale 24 wird zunächst der Ring 25 der Schubstange 2 () a und konzentrisch in diesen der Ring 26 der Schubstange 20b eingelegt, der seinerseits den Ring 27 der Schubstange 2 () C aufnimmt. Die ringförmigen Schubstangenköpfe liegen mithin konzentrisch ineinander und werden von ihrer Schale umfasst, die ihrerseits konzentrisch am Kurbelzapfen gelagert ist. Die Schalen 24 besitzen Ringnuten 31, in denen seitliche Zapfen 30 der Schubstangen geführt werden und die die Explosionsdriicke aufnehmen, wogegen die ringförmigen Köpfe nur zur zentrischen Lagerung der Schubstangen dienen, die auf diese Weise stets radial zum Kurbel- zapfen stehen.
Damit sich die Verbindungsstege 32, die die Ridge 26 und 27 mit ihren Schub- stangen 20b, 20C verbinden, in dem Rmg 25 und der Steg 32 der Schubstange 20c in dem Ring 26 verschieben können, sind die Ringe 25 und 26 mit Aussparungen 29 versehen. Der Ring 27 kann derart gestattet sein, dass er ein Rollenlager 28 aufnehmen kann, wogegen die Schalen 24 Ring- ansätze 33 für Kugellager 34 besitzen können Nachdem jede Gruppe von Ringen in einer der Schalen 24 vereinigt ist, werden beide Schalen und damit auch die Hauptschubstanssenhäirten zusammengetegt, wobei die Zapfen 30 der in der einen
Schale liegenden Schubstangen in die Ringnut 3 der anderen Schale übergreifer 11mgekehrt.
Anstatt die Schalen mit der Hauptschubstange aus einem Stuck nerzusteuen, konnen die Schalen sowohl als die Schubstangen für sich ausgeführt werden, wobei die Hauptschubstange ungefähr die gleiche Bauart wie die anderen Schubstangen erhält und die Schalen unmittelbar in Verbindung gebracht werden können.
Durch die konzentrische Ineinanderlagerung der Schubstangenköpfe wird nicht nur eine radiale Stellung der Schubstangen zum Kurbelzapfen gesichert, sondern gleichzeitig noch die
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PATENT ANSPRÜCHE :
1. Explosionskranmaschine mit kreisenden Zylindern und konzentrisch ineinanderliegenden Ringen an den Schubstangen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe zu beiden Seiten der Schubstangenmitte in zwei voneinander entfernt liegenden Gruppen angeordnet sind und jede Gruppe von konzentrischen Ringen von einer Schale umschlossen wird, die gleichzeitig noch zur Führung der verbreiterten Schubstangenenden dient.
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