AT63067B - Probenehmer für fließ-, rinn- und schüttbare Materialien. - Google Patents

Probenehmer für fließ-, rinn- und schüttbare Materialien.

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AT63067B
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Hans Deutsch
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  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

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    Probenehme r für fliess-, rinn-und schüttbare Mate r iale n.   



   Vorliegende Erfindung bildet einige Verbesserungen der in dem Stammpatente Nr. 53760 erläuterten Probenehmer für fliess-, rinn-und schüttbare Materialien. Die Erfindung bezweckt durch eine eigenartige Zuführung des entnommenen Probegutes zum mehrzelligen Sammelbehälter bzw. eine neuartige Ausgestaltung der Probesammelgefässe einen Apparat zu schaffen, der bei möglichst einfacher Bauart und durchaus betriebssicherer Funktion ein ausserordentlich   übersichtliches.. Sortiment" der gesammelten   Einzelproben gewährleistet. 



   In   den Fig. l bis 5 der   Zeichnung ist ein vorzugsweise für kornförmiges Material (Getreide und   dgl.)   geeigneter l'robenehmer veranschaulicht. Fig. 1 stellt einen   Längsschnitt   dieser Vorrichtung dar : Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach Linie   lI-lI   der Fig.   l : Fig.   3 einen Schnitt nach Linie   ut     I   Fig.   l : Fig.   4 veranschaulicht die Aufhängevorrichtung   iür   den Probenehmer ; Fig. 5 stellt einen Schnitt nach   Linie V-F der Fig.   4 dar. 
 EMI1.1 
 



   In den Fig. 11 bis 16 ist eine Ausführungsform des Materiales für ganz leichtflüssiges Material veranschaulicht. Fig. 11 veranschaulicht diese Ausführungsform des Apparates im Längsschnitte. 



    Die Fig. 1,   13 veranschaulichen Horizontalschnitte der Fig. 11 nach den   Linien XII-XII   bzw.   A'III-A'III   ; Fig. 14 zeigt eine Draufsicht auf den Apparat. In den Fig. 15, 16 sind Einzelheiten der Vorrichtung veranschaulicht. 



   Sämtliche in der den Zeichnungen dargestellten Vorrichtungen weisen als charakteristisches Merkmal ebenso wie der Probenehmer gemäss dem Stammpatente einen mehrzelligen   Sammel-   behälter auf, der zur Aufnahme bzw. Untersuchung der eingesammelten Durchschnittsproben bestimmt ist. 



   Die   Vorrichtung gemäss   den Fig. 1 bis 5 besteht aus einem in einem staubdichten Gehäuse 1 
 EMI1.2 
 



  Auf der Triebwelle 3 des Uhrwerkes 2 ist eine Verteilvorrichtung J (z. B. ein Trichter) vorgesehen, der durch eine Förderleitung x das mittels eines Probeentnehmers bekannter Konstruktion aus dem vollen Materialstrom entnommene Probegut zugeführt wird. Auf dem Uhrengehäuse 1 ist eine Reihe von   Yerteiltellern   6 befestigt, durch welche die Verteilung des eingelaufenen Probegutes in die Zellen y des   Sammelbehälters   bewirkt wird.

     Die Auslaufmündung   eines jeden Verteiltellers kann entweder über der   Auffangmündung   einer   Zelle   angeordnet sein oder es können zwischen den Verteiltellern 6 und den Sammelzellen y Hilfsvorrichtungen w, w' eingebaut sein, die das Entleeren der Einzelproben in Zellengruppen mit bestimmter gruppenweiser Verteilung des   Gutes ermöglichen. Bei dem   in Fig. 1 dargestellten Apparate ist ein derartiger mit Zellen-   gruppen versehener Sammelbehälter vorgesehen,   derselbe besteht aus einer Reihe von Röhren 10, die an ihrem unteren Ende einen angelöteten Boden 11 besitzen.

   Die Röhren selbst werden durch 
 EMI1.3 
 

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 von   Röhrenpaaren M, '-nachstehend   Wechselröhren genannt-eingebaut, die von einer Grundplatte 20 getragen werden ; die Wechselrohre   UJ,     w'sind   derart über den Umfang der Tragplatte 20 verteilt, dass stets nur entweder die Wechselrohrgruppe w oder die Wechselrohrgruppe   w'   mit den Verteiltellern 6 in Verbindung gebracht werden kann. Die Entleerungsmündungen   w,   der   Wechselrohre ? befinden sich   stets über den Auffangmündungen der Rohrzellen y, während die Entleerungsmündungen    der Wechselrohre w'   (vgl. Fig. 3) über den Mündungen der Sammelröhren z angeordnet sind.

   Die Tragplatte 20, in welcher der ganze Wechselrohrsatz w,   w'ein-   gebaut ist, ist drehbar in dem Boden des Schutzgehäuses 22 gelagert, so dass bei einer, mittels des Griffes 23 eingeleiteten Teildrehung der Lagerplatte 20 entweder der   Wechselrohrsatz   w oder der   Wechselrohrsatz w'unter   die Mündungen der Verteilteller 6 gebracht wird. Bei der ersterwähnten Einstellung wird das Probegut auf dem Wege   x,   4,6, w in den äusseren Zellengruppenring y des Sammelbehälters geleitet, bei der zweiterwähnten Einstellung wird das Probegut auf dem Wege x, 4, 6, w'in die Sammelröhren des inneren Zellengruppenringes z. eingefüllt.

   Die vorstehend beschriebene Vorrichtung gewährleistet einerseits eine ausserordentlich spezifizierte Probeentnahme, andererseits wird bei diesem Apparate beim Zuschütten von Untersuchungsgut anderer Provenienz, die Sammlung dieses Gutes in gesonderten   Zellengruppen   ohne Unterbrechung des Betriebes gewährleistet. Der Apparat selbst kann durch ein an den Platten 13, 14 des Korbes befestigtes Gehänge 30 (Fig. 4) an die für körniges Gut in Betracht kommenden Transportschläuche, Förderleitungen leicht angehängt werden und gewährleistet zufolge seiner' eigenartigen Bauart und Einkapselung aller durch Staub leidenden Bestandteile vollständige Betriebssicherheit. 



   Die in den Fig. 6 bis 10 dargestellte Vorrichtung besteht aus einer an sich bekannten Probenehmerschnecke 40, die in gleichfalls bekannter Weise in die den zu untersuchenden Materialstrom führende Rohrleitung eingebaut wird. Auf der Achse der Probenehmerschnecke ist ein das Fallgewicht   41   tragendes Seil oder Kabel 42 aufgewickelt, das beim Senken des Fallgewichtes die Schnecke 40 in Drehung versetzt. Die Drehung der Schnecke wird mittels geeigneter über- 
 EMI2.1 
 an sich bekannter Konstruktion angeordnet ist. Auf der Spindel 45 ist mittels einer Klemmschraube 46 eine eigenartig geformte Platte 47 festgeklemmt, die, wie später erläutert, das Entnehmen eines   vollständigen"Probesortiments" aus   dem Apparate ermöglicht.

   Zu diesem Zwecke ist auf der Platte 47 ein eigenartig geformter Zellengitterrahmen t lose aufgesetzt, dessen Wandungen über die Stirnfläche der Tragplatte vorragen. Der   Zellengitterrahmen   lässt sich auf einfache Weise durch Aneinanderreihen einer Reihe Z-förmiger Winkel   4S   herstellen, die mit ihren Flanschen an dem Rahmenreifen 49, 50 befestigt sind. 



   Beim Ableiern des Fallgewichtes   41   wird das entnommene Probegut durch das Verteilrohr 51 über den in Drehung versetzten   Sammelbehälter   geleitet und sohin in der Reihenfolge seiner Entnahme auf die einzelnen Zellen des Sammelbehälters aufgeteilt. Sind sämtliche Zellen des Probesammlergefässes gefüllt, so wird die Klemmschraube 46 gelüftet, die Platte 47 aus dem Apparate entnommen und das auf ihr ausgebreitete Probesortiment nach bekannten Methoden untersucht. Um Malversationen bzw. Fälschungen der in den Zellengitterrahmen entleerten Proben während der maschinellen Probeentnahme von unbefugter Seite zu verhindern, wird das   Probesammelgefäss   durch Sperrvorrichtungen v an sich bekannter Konstruktion (Plomben, Sicherheitsschlösser und dgl.) mit einem geeigneten Bestandteile des Apparates, z.

   B. der Achse   45   des Ankerwerkes, verriegelt. Eine Kontrolle über die im Innern des Probenehmers sich abwickelnden Vorgänge, lässt sich durch Anbringung eines Zeigers 53 auf dem unbeweglichen Schutzgehäuse 54 und der Vorsehung einer entsprechenden Skala   i-i   auf der sich drehenden   unterlage-   platte 47 des Sammelbehälters erzielen. 



   Der Probenehmer gemäss den Fig. 11 bis 16 ist nach denselben Prinzipien ausgestaltet, wie der in den Fig. 1 bis 5 dargestellte. Derselbe besteht gleichfalls aus einem   chrometriseh   gesteuerten Auffangtrichter 4 für das zu untersuchende Probematerial, das durch den auf der Schutzhaube des Apparates vorgesehenen Trichter 60 einläuft. 



   Die Entleerungsmündung des Auffangtrichters 4 streicht während ihres Umlaufes über eine Zahl von Verteiltellern 6 die gleichfalls auf dem ruhenden Uhrengehäuse 1 befestigt sind. Der Deckel 61 des Uhrengehäuses ist direkt zum Träger der zur Sammlung und Untersuchung der Proben dienenden Flaschen 63 ausgebildet (vgl. Fig. 12), die leicht auswechselbar in dem Deckel 61 angeordnet sind. Das Uhrengehäuse selbst wird von einer auf der Grundplatte 64 des Apparates befestigten Säule 64 getragen. Zur Verhinderung von Malversationen bzw. Verfälschungen des entnommenen Probegutes ist auch bei diesem Apparate eine Sperrvorrichtung v vorgesehen, die während der Probeentnahme Nachfüllungen der   Probeflasohen   von unbefugter Seite verhindert. 



   Die Verteilteller 6 bei sämtlichen der vorbeschriebenen Kontrollapparate, wie auch alle sonstigen Hauptbestandteile, mit Ausnahme der Triebwerke, sind derart ausgebildet, dass sie leicht durch   Stanz- und   Pressarbeit aus Blech hergestellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Probenehmer gemäss dem Stammpatente Nr. 53760, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus einem feststehenden mehrzelligen Sammelbehälter und einer über dem Sammelbehälter angeordneten, nach einem bestimmten Stunden-oder Arbeitsplane be-. vegten Verteilvorrichtung EMI3.1 Sammelbehälters verteilt.
    2. Probenehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Verteilvorrichtung aus einem auf der Stunden-oder Minutenwelle eines Uhrwerkes (2) befestigten, rohrförmigen Organe (4) besteht, dessen Aualaufmündung über einer Serie von im Kreise angeordneten Verteil- teller 6 kreist, von denen jeder einzelne das durchgelaufene Probegut in die unter den Verteil- trichtern angeordneten Sammelgefässzellen entleert.
    3. Probenehmer nach Anspruch 1 mit zwei oder mehreren ringförmig angeordneten Sammel- zellengruppen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Verteilvorrichtung (4) und den Sammel- gefässzellen , x) zwei oder mehrere, in bezug auf das Sammelgefäss verschwenkbare Rohr- gruppen (w, w') angeordnet sind, die je nach ihrer Einstellung entweder die Füllung des äusseren Zellengruppenringes (y) oder des inneren Zellengruppenringes ermöglichen.
    4. Probenehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelgefässbehälter aus einem Rohrkorbe besteht, dessen Röhren (10) zwischen verstellbaren Halteplatten (13, 14) festgehalten werden..
    5. Probenehmer gemäss dem Stammpatente Nr. 53760, dadurch gekennzeichnet, dass der Probeentnehmer durch eine mittels eines Fallgewichtes (41) in Drehung versetzte Achse an- getrieben wird, die mit den das Probegut auffangenden Sammelzellen durch Übertragungs- getriebe (43, 44) und ein die Fallgeschwindigkeit des Fallgewichtes regelndes Ankerwerk 6) an sich bekannter Konstruktion derart gekuppelt ist, dass beim Ableiern des Fallgewichtes das entnommene Gut selbsttätig in die einzelnen Zellen des Sammelbehälters entleert wird.
    6. Probenehmer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Sammelbehälter aus einem, auf einer Unterlagsplatte (47) lose aufgesetzten Zellengitterrahmen (t) besteht.
    7. Probenehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Probensammelgefäss durch Sperrvorrichtungen (v) an sich bekannter Konstruktion an geeigneten Apparateteilen (z. B. der Achse des Ankerwerkes) verschlusssicher befestigt ist, um während der Probeentnahme t Verfälschungen der gesammelten Proben hintanzuhalten.
AT63067D 1911-06-13 1912-11-25 Probenehmer für fließ-, rinn- und schüttbare Materialien. AT63067B (de)

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AT (1) AT63067B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034886B (de) * 1952-09-29 1958-07-24 Westfalia Dinnendahl Groeppel Probeteiler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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