AT62945B - Einrichtung zum Zuleiten von Schlämmversatz. - Google Patents

Einrichtung zum Zuleiten von Schlämmversatz.

Info

Publication number
AT62945B
AT62945B AT62945DA AT62945B AT 62945 B AT62945 B AT 62945B AT 62945D A AT62945D A AT 62945DA AT 62945 B AT62945 B AT 62945B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
funnel
water
slurry
feeding back
sludge
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Breitschopf
Original Assignee
Franz Breitschopf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Breitschopf filed Critical Franz Breitschopf
Application granted granted Critical
Publication of AT62945B publication Critical patent/AT62945B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Zuleiten von Schlämmversatz. 



   Bei der bisher üblichen Form der Einleitung des Schlämmwassers in den Materialtrichter verursacht der Umstand, dass das Schlämmwasser frei in den Trichter, und zwar direkt auf das Schlämmaterial fällt, verschiedene Schwierigkeiten. Einerseits muss zu diesem Zwecke die   8chlämmwasserleitung   unterbrochen werden und das Schlammwasser besitzt nicht mehr die gleiche, treibende Wirkung wie in einer geschlossenen Leitung, andererseits wird durch Aufprall des meist unter einem ziemlichen Drucke stehenden   Schlämmwassers   auf das im Trichter befindliche Schlämmaterial dieses mit einem gewissen Teile der Kraft an die Trichterwandung gedrückt.

   Die Folge hievon ist eine bedeutende Reibung, welche insbesondere bei gebrochenem, scharfkantigem   Materiale,   abgesehen von der   Verzögerung   im Schlämmprozesse, direkt zn einer Verstopfung im Trichter führen kann. 



   Abgesehen von den durch diese Erscheinungen verursachten Verzögerungen des nnt   einem Massestransporte rechnenden Schlämmprozesses haben   aber diese   Schoppungen noch   den bedeutenden Nachterl. dass hiebel das Schiämma. terial nicht im erforderlichen Masse mit dem   SchiÅammwassel gemischt wird, dass   dann bei der   Beseitung   der Scioppung grössere Mengen ungenügend gemischten Materials plötzlich in die   Schlämmleitl1J1g   gelangen und die Ursache von Verstopfungen in der Leitung bilden. 



     Eine weitere Folge dieser ungleichmässigen Wirkungsweise derartiger   Trichter ist 
 EMI1.1 
 Wasser zum   Vor-und Nachspülen   der Leitung verwendet werden müssen und auch scbou bei der Gefahr einer Verstopfung der   Wasserzunuss tber   das normale Mass hinaus erhöht werden muss. 



   Bei der bisherigen Form der Trichters findet ein fortwährendes Ansaugen von Luft durch den Trichter statt, was, abgesehen von dem stossweisen Transportieren des Materials in der Leitung und der hiedurch geschaffenen Möglichkeit von Verstopfungen auch die BildungvonschädlichenLuftsäckeninderLeitungzurFolgehabenkann. 



   Die Einrichtung nach vorliegender Erfindung besteht gemäss der in der Zeichnung 
 EMI1.2 
 und   Schlämmaterial   zu erreichen und den Trichter gegen die Schiämmleitung abz uschliessen. 



  Unten   schliesst   sich an den Trichter ein ausgebauchte Fallrohr 3 an, welches dazu dient, eine völlige Mischung des Schiämmaterials mit dem aus dem Manteltrichter konzentrisch   zuströmenden   Wasser zu ermöglichen. 



   Die Vorteile des Trichters sind folgende :
Durch die Trennung von Material und Wasser im Trichter wird die bei der direckten Einleitung des Kraftwassers in den mit   Schlämmaterial gefüllten Trichter   sonst erzeugte   Reibung des Materials   an der Trichterwandung vermieden und eine Verstopfung des 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 injektorartige Wirkung. Der   Wasseranschluss   im Materialtrichter verhindert ein Ansaugen von Luft und damit eine schädliche, stossweise Fortbewegung des Materials in der Leitung und die Bildung von Luftsäcken in der Leitung. 



   Die durch die   konzentrische Einleitung des Schlämmwassers   und den   Wasserabschluss   im Materialtrichter erzeugte, injektorartig Wirkung hat zur Folge, dass das Einströmen des Materials aus dem Trichter sich automatisch nach dem Drucke und der Menge des Schlämmwassers regelt und durch den auf die Wasserabdichtung lastenden Luftdruck das Einströmen des Materials selbst wesentlich gefördert wird. 



   PATENT -ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Zuleiten von   Schlämmversatz,   dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem durch einen Trichter (2) konzentrisch eingeführten   Schlämmwasser noch   ein zweiter Wasserstrom in solcher Menge in den Materialtrichter (1) zugeführt wird, dass durch diesen zweiten Wasserstrom zusammen mit dem eingefüllten Materiale ein dichter Abschluss des Trichters gebildet wird, zum Zwecke, das Ansaugen von Luft durch den Trichter zu verhindern, einen raschen und gleichmässigen Materialtransport zu bewirken und Verstopfungen im Trichter und der   Schlammleitung   hintanzuhalten.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das an den Trichter sich anschliessende Fallrohr (3) ausgebaucht ist, zum Zwecke, one innige und gleichmässige Mischung von Material und Wasser zu erzielen.
AT62945D 1912-08-03 1912-08-03 Einrichtung zum Zuleiten von Schlämmversatz. AT62945B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT62945T 1912-08-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT62945B true AT62945B (de) 1914-01-10

Family

ID=3584849

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT62945D AT62945B (de) 1912-08-03 1912-08-03 Einrichtung zum Zuleiten von Schlämmversatz.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT62945B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2122858A1 (de) Verfahren und Vorrichtung für die pneumatische Materialförderung
DE69207440T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Zubereiten, Überführen und Einbringen einer flüssigen, wässrigen, mineralischen putzenden Suspension
AT62945B (de) Einrichtung zum Zuleiten von Schlämmversatz.
EP0753344A2 (de) Autoklav zur Herstellung von Kunststoffen
AT396254B (de) Vorrichtung zur beschickung eines einschmelzvergasers mit vergasungssubstraten und eisenschwamm
DE2932459C2 (de) Vorrichtung zum Lösen eines granulatförmigen Feststoffes in einer Flüssigkeit
DE2803162A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schmelzen von pech
DE2026620C3 (de) Vorrichtung zum Zuführen von pulverförmigem Material In die Waschflüssigkeit einer Gas-Reinfgungsanlage
DE102010054698A1 (de) Vorrichtung zur Austragung von Schüttgut
DE596302C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Ventilsaecken
DE964940C (de) Vorrichtung zur pneumatischen Entleerung von Behaeltern fuer staubfoermiges, pulverfoermiges und koerniges Schuettgut mit luftdurchlaessigem Boden
DE2141217C2 (de) Anlage zum Granulieren von Hochofenschlacke
DE1757787C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen pumpfaehiger Gemische aus feinkoernigen Feststoffen und Wasser
AT93310B (de) Einwurftrichter an Saugluftförderanlagen.
DE601232C (de) Mischvorrichtung
DE2133287C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Nickel
AT57576B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Rohöl.
AT228238B (de) Verfahren und Einrichtung zur Kesselreinigung
AT322189B (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen mischen von feinkörnigen baustoffen mit wasser
DE2339601B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen schlamm- und pulverförmiger Sprengstoffe in Bohrlöcher
AT154915B (de) Mischapparat.
AT217627B (de) Schmelzvorrichtung für lineare thermoplastische Polymere
AT270720B (de) Verfahren zur Heißreparatur der feuerfesten Auskleidung metallurgischer Gefäße und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
AT75064B (de) Mischbehälter für pulverisierte oder körnige Massen.
DE1942957C (de) Verfahren zum Brikettieren von fein kornigen Koksen mit backender Steinkohle im plastischen Bereich derselben