<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Zug an der Kette 22 die Hülse 16 so weit nach rechts geschoben, dass der-Zahnkranz 17 teils in die Verzahnung 14 teils in die Verzahnung 23 des Sonnenrädchens 12 eingreift (Fig. 3), so wird letzteres undrehbar festgestellt, wogegen der getriebene Körper 9 von der Hülse 16 freigegeben wird. Sobald der treibende Körper 8 in Drehung versetzt wird, rollen sich die Planetenräder 5 an dem Innenzahnkranz 10 und gleichzeitig an dem Sonnenrad 12 ab, wobei eine Übersetzung ins langsame von dem treibenden Körper 8 auf den den Planetenträger bildenden getriebenen Körper 9 erfolgt. Dies ergibt die kleinste Übersetzung.
Wird mittels der Umschaltevorrichtung die Hülse 16 in ihre äusserste rechte Stellung verschoben, wobei die Verzahnungen 17 und 14 in Eingriff bleiben, wogegen der Zahnkranz 13 mit den Planetenrädern 6 in Eingriff kommt (Fig. 4), so wird gleichzeitig das Sonnenrad 12 freigegeben. In dieser Stellung der Teile rollen sich beim Antrieb die Planetenräder J an dem Innenzahnkranz 10 und die Planetenräder 6 an dem Zahnkranz 13 der feststehenden Hülse 16 ab, so dass auch in diesem Falle der treibende Körper 8 und der getriebene Körper 9 verschiedene Drehungsgeschwindigkeiten haben, und zwar wird hiebei die mittlere Übersetzung erhalten.
Die bestimmte Anordnung, bei der die Kapplungshülse gleichzeitig das Sonnenrad des einen Planetenrädersatzes bildet, hat, abgesehen von der Vereinfachung des Getriebes durch Verminderung der Zahl von arbeitenden Teilen und der hiedurch bedingten Raumgewinnung den wesentlichen Vorteil, dass die Planetenräder 6 nicht mit einem Zahnrad in Verbindung stehen, solange sie ausser Wirkung sind, wodurch die Reibung im Getriebe verringert ist. Man hat es ferner in der Hand, das Übersetzungsverhältnis entsprechend zu wählen, da sich die Planetenräder 6 mit verhältnismässig grossem Durchmesser ausführen lassen, weil ihr Sonnenrad. das an der Kupplungshülse ausgebildet ist, unmittelbar auf der Achse sitzt.
Das Getriebe kann in verschiedener Weise ausgeführt werden, ohne die wesentlichen Teile und die besondere Wirkung zu ändern. Beispielsweise kann der Teil 9 der treibende und der Teil 8 der getriebene Körper sein ; ferner kann der Zahnkranz 10 mit den Planetenrädern 6 in Eingriff sein, wobei nur ein anderes Übersetzungsverhältnis bei den verschiedenen Schaltungen erhalten wird. In den Zdchnungen ist das Planetenrädergetriebe in Verbindung mit einem Fahrradantrieb dargestellt. Selbstverständlich kann es jedoch auch anderen Zwecken dienen, z. B. als Differentialgetriebe bei Motorwagen, als Vorgelege bei Werkzeugmaschinen und unter Umständen auch als Ersatz der Wechselrädergetriebe bei Leitspindeldrehbänken oder dgl.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Planetenräderwechselgetriebe mit zwei zwischen dem treibenden und dem getriebenen
EMI2.1
einen Körper gelagert sind, wogegen die eine Stufe der Planetenräder mit eillem Innenzahn- kranz am anderen Körper in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der kleineren Stufe der Planetenräder in Eingriff stehende Sonnenrad unverschiebbar und frei drehbar das andere Sonnenrad ebenfalls frei drehbar. aber axial verschiebbar ist und einen besonderen Zahnkranz trägt, mittels dessen sowohl es Reibst a. ! s auch das erste Sonnenrad mit feststehenden und umlaufenden Teilen gekuppelt werden kann. wobei die drei Übersetzungen lediglich durch die Verschiebung dieses Sonnenrades in drei verschiedene Stellungen erhalten werden.