AT5995U1 - Stockrahmen für ein fenster oder eine tür - Google Patents

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AT5995U1
AT5995U1 AT0017002U AT1702002U AT5995U1 AT 5995 U1 AT5995 U1 AT 5995U1 AT 0017002 U AT0017002 U AT 0017002U AT 1702002 U AT1702002 U AT 1702002U AT 5995 U1 AT5995 U1 AT 5995U1
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AT0017002U
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Schlotterer Rolladen Systeme E
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/17Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings
    • E06B9/17007Shutter boxes; Details or component parts thereof

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Abstract

Es wird ein Stockrahmen (2) für ein Fenster oder eine Tür mit einem Rolladen beschrieben, dessen auf dem oberen Rahmenschenkel (1) des Stockrahmens (2) aufgesetztes, mit einer Wärmedämmung versehenes Gehäuse (3) mit dem Stockrahmen (2) eine Montageeinheit bildet und im Bodenbereich eine mit einem abnehmbaren Deckel (10) verschließbare Wartungsöffnung (9) sowie einen Durchtritt (21) für einen Rolladenpanzer zwischen der Gehäuseaußenwand (8) und dem oberen Rahmenschenkel (1) aufweist. Um einfache Konstruktionsverhältnisse zu schaffen, wird vorgeschlagen, daß der Deckel (10) für die auf der Außenseite des Stockrahmens (2) vorgesehene Wartungsöffnung (9) den Durchtritt (21) für den Rolladenpanzer begrenzt und auf einem Trägerprofil (12) lösbar gelagert ist, das auf der Außenseite des Stockrahmens (2) entlang des oberen Rahmenschenkels (1) verläuft und diesen mit einem abgewinkelten Befestigungsschenkel (13) oben übergreift, wobei der auf dem Rahmenschenkel (1) aufruhende Gehäuseboden (6) an den Befestigungsschenkel (13) anschließt.

Description

AT 005 995 Ul
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stockrahmen für ein Fenster oder eine Tür mit einem Rolladen, dessen auf dem oberen Rahmenschenkel des Stockrahmens aufgesetztes, mit einer Wärmedämmung versehenes Gehäuse mit dem Stockrahmen eine Montageeinheit bildet und im Bodenbereich eine mit einem abnehmbaren Deckel verschließbare Wartungsöffnung sowie einen Durchtritt für einen Rolladenpanzer zwischen der Gehäuseaußenwand und dem oberen Rahmenschenkel aufweist.
Um Stockrahmen für ein Fenster oder eine Tür als Montageeinheit mit einem Rollladen in eine Maueröffnung einsetzen zu können, ist es bekannt (AT 406 983 B), im Bodenbereich des mit einer Wärmedämmung versehenen, kastenförmigen Gehäuses des Rolladens eine Aussparung vorzusehen, in die der obere Rahmenschenkel des Stockrahmens unter Freilassung eines Durchtrittes für den Rolladenpanzer zwischen der Gehäuseaußenwand und dem oberen Rahmenschenkel eingreift. Das Gehäuse bildet zu diesem Zweck ein auf der Innenseite des Stockrahmens am oberen Rahmenschenkel anliegendes Winkelprofil, das den oberen Rahmenschenkel übergreift und den seitlich an den Rahmenschenkel anschließenden Gehäuseboden aufnimmt, der im Anschluß an den oberen Rahmenschenkel einen abnehmbaren Deckel für eine Wartungsöffnung bildet. Über diese Wartungsöffnung wird das Gehäuseinnere für Wartungs- und Montagearbeiten zugänglich. Da der nach innen über den oberen Rahmenschenkel vorstehende Boden des Rolladengehäuses aber im allgemeinen mit einer Putzschicht abgedeckt wird, bedeutet dies, daß der Zugang zum Gehäuse nur durch eine Beschädigung der Putzschicht möglich wird. Dazu kommt, daß mit dem an den Stockrahmen 9 AT 005 995 Ul seitlich anschließenden Gehäuseboden die bodenseitige Wärmedämmung im Bereich des oberen Rahmenschenkels endet, so daß im Bereich dieses Rahmenschenkels Feuchtigkeit kondensieren kann, was insbesondere beim Einsatz von Holzrahmen vermieden werden soll. In diesem Zusammenhang ist ja zu bedenken, daß das Gehäuseinnere über den Durchtritt für den Gehäusepanzer mit der Außenluft in Verbindung steht.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Stockrahmen für ein Fenster oder eine Tür mit einem Rolladen der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß ein einfacher Zugang in das Gehäuseinnere des Rolladens auch nach dem Versetzen des Fensters oder der Tür bestehen bleibt und eine Feuchtigkeitsansammlung im Bereich des oberen Rahmenschenkels des Stockrahmens vermieden wird.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Deckel für die auf der Außenseite des Stockrahmes vorgesehene Wartungsöffnung den Durchtritt für den Rolladenpanzer begrenzt und auf einem Trägerprofil lösbar gelagert ist, das auf der Außenseite des Stockrahmens entlang des oberen Rahmenschenkels verläuft und diesen mit einem abgewinkelten Befestigungsschenkel oben übergreift, wobei der auf dem Rahmenschenkel aufruhende Gehäuseboden an den Befestigungsschenkel anschließt.
Durch die Verlagerung der Wartungsöffnung von der Innenseite des Stockrahmens auf dessen Außenseite kann die Unterseite des Gehäuses auf der Innenseite des Stockrahmens mit einer den Zugang zum Gehäuseinneren nicht beeinträchtigenden Putzschicht bleibend abgedeckt werden. Der die Wartungsöffnung verschließende Deckel befindet sich ja auf der gegenüberliegenden Außenseite des Stockrahmens, wo er von einem Trägerprofil getragen wird, das sich auf der Außenseite des Stockrahmens entlang des oberen Rahmenschenkels erstreckt und über einen den Rahmenschenkel oben übergreifenden, abgewinkelten Befestigungsschenkel mit dem Rahmenschenkel vorzugsweise über Befestigungsschrauben verbunden wird. Dieser abgewinkelte Befestigungsschenkel des Trägerprofils bildet einen den Verlauf des Trägerprofils und damit die Lage des Deckels gegenüber dem oberen 3 AT 005 995 Ul
Rahmenschenkel festlegenden Anschlag, was besonders einfache Montageverhältnisse schafft. Da außerdem der Gehäuseboden auf dem oberen Rahmenschenkel aufruht und an den abgewinkelten Befestigungsschenkel des Trägerprofils anschließt, kann ein nachteiliger Feuchtigkeitszutritt aus dem Gehäuseinneren zum oberen Rahmenschenkel wirksam unterbunden werden. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, daß das den abgewinkelten Befestigungsschenkel bildende Tragprofil unterhalb des Befestigungsschenkels liegt, so daß allenfalls im Bereich des Befestigungsschenkels kondensierende Feuchtigkeit gegen das Tragprofil hin abgeleitet wird. Die Abdeckung des oberen Rahmenschenkels des Stockrahmens durch den mit einer Wärmedämmung versehenen Gehäuseboden verhindert eine Feuchtigkeitskondensation im Bereich des oberen Rahmenschenkels bzw. des Gehäusebodens, der ja ohne weiteres fugendicht auf dem oberen Rahmenschenkel befestigt werden kann, beispielsweise mit Hilfe von Befestigungsschrauben, die durch den oberen Rahmenschenkei in den Gehäuseboden eingeschraubt werden. Der lösbar am Tragprofil befestigte Deckel begrenzt den Durchtritt des Gehäuses für den Rolladenpanzer, so daß dieser Durchtritt bei einer Dek-kelabnahme zu einer vergleichsweise breiten Wartungsöffnung erweitert wird. Die auf der Außenseite des Stockrahmens vorgesehene Wartungsöffnung kann außerdem zur Aufnahme eines Insektenschutzrollos dienen, ohne daß hiefür ein Umbau des Gehäuses erforderlich wäre. Anstelle des Trägerprofils kann in einem solchen Fall in an sich bekannter Weise eine Aufnahmeschiene für ein Insektenschutzrollo am oberen Rahmenschenkel befestigt werden.
Damit für den Deckel der Wartungsöffnung günstige Montageverhältnisse sichergestellt werden können, kann der Deckel von unten an einer vom Rahmenschenkel gegen die Gehäuseaußenwand ansteigenden Anschlußfläche des Trägerprofils anschraubbar sein. Die gegen den Durchtritt für den Rolladenpanzer ansteigende Anschlußfläche bietet einen vorteilhaften Zugang zu den Befestigungsschrauben schräg von unten, so daß die über den Durchtritt vorragende Abschlußleiste des Rolladenpanzers den Ansatz eines Schraubenziehers nicht behindert.
Da der Deckel den Durchtritt für den Rolladenpanzer begrenzt, kann der Deckel an seinem den Durchtritt für den Rolladenpanzer begrenzenden Längsrand eine 4 AT 005 995 Ul Bürstenleiste tragen, die mit einer gegenüberliegenden Bürstenleiste im Bereich der Gehäuseaußenwand einen Führungsspalt für den Rolladenpanzer bildet.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Stockrahmen für ein Fenster oder eine Tür mit einem Rolladen ausschnittsweise im Bereich des oberen Rahmenschenkels in einem vereinfachten Querschnitt und
Fig. 2 das Rolladengehäuse im Bereich der Wartungsöffnung im Querschnitt in einem größeren Maßstab.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf dem oberen Rahmenschenkel 1 eines Stockrahmens 2 eines Fensters oder einer Tür das Gehäuse 3 eines Rolladens aufgesetzt, das aus einem geschäumten, mit einer Verstärkungseinlage 4 versehenen, nach unten offenen U-Profil 5 und einem das U-Profil 5 nach unten abschließenden Boden 6 mit einer Wärmedämmung 7 besteht. Zwischen der durch einen Profilschenkel des U-Profils 5 gebildeten Gehäuseaußenwand 8 und dem Boden 6 ergibt sich eine Wartungsöffnung 9, die durch einen Deckel 10 verschließbar ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Gehäuseboden 6 auf dem oberen Rahmenschenkel 1 aufruht und das Gehäuse 3 durch den Rahmenschenkel 1 durchsetzende in den Gehäuseboden 6 eingeschraubte Befestigungsschrauben 11 mit dem Stockrahmen 2 zu einer Montageeinheit verbunden wird. Der Deckel 10 für die Wartungsöffnung 9 wird nicht am Gehäuse 3, sondern am oberen Rahmenschenkel 1 befestigt, und zwar mit Hilfe eines Trägerprofils 12, das einen nach oben vorstehenden, abgewinkelten Befestigungsschenkel 13 bildet, der den Rahmenschenkel 1 oben übergreift, am Gehäuseboden 6 anschließt und mit Hilfe von Befestigungsschrauben 14 gegen die Umfangsfläche des Rahmenschenkels 1 niedergespannt wird. Das Tragprofil 12 selbst bildet eine gegen die Gehäuseaußenwand 8 hin ansteigenden Anschlußfläche 15 für den Deckel 10, der mit Hilfe von Schrauben 16 von unten an der Anschlußfläche 15 festgeschraubt wird. Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist der Stockrahmen 2 aus hölzernen Rahmenschenkeln zusammengesetzt, wobei die Außenseite des Stockrahmens 2 durch ein Profil 17 abgedeckt ist. Das Tragprofil 12 liegt demnach an diesem Abdeckprofil 17 5 AT 005 995 Ul an, das vom abgewinkelten Befestigungssteg 13 Übergriffen wird. Kommt kein Abdeckprofil 17 zum Einsatz, so wird das Tragprofil 12 unmittelbar am hölzernen Rahmenschenkel 1 vorgesehen. Gleiches gilt für Stockrahmen aus Kunststoffpro-filen.
Zur Montage wird zunächst das Tragprofil 12 auf dem oberen Rahmenschenkel 1 des Stockrahmens 2 befestigt, bevor das Gehäuse 3 für den Rolladen auf den Rahmenschenkel 1 aufgesetzt und mit Hilfe der Befestigungsschrauben 11 mit dem Stockrahmen 2 zu einer Montageeinheit verbunden wird. Stirnseitig weist das Gehäuse 3 Endkappen 18 auf, zwischen denen die Wickelwelle 19 für den Rolladenpanzer gelagert ist. Dieser Rolladenpanzer wird entlang seiner Seitenränder in seitlichen Führungsschienen 19 geführt, die über einen Einlauftrichter 20 im Gehäuseinneren münden. Zwischen den seitlichen Führungsschienen 19 bildet das Gehäuse 3 zwischen der Gehäuseaußenwand 8 und dem Deckel 10 einen Durchtritt 21 für den Rolladenpanzer, wobei der Durchtritt durch Bürstenleisten 22 begrenzt wird, die einerseits der Gehäuseaußenwand 8 und anderseits dem Längsrand des Deckels 10 zugeordnet sind.
Nach dem Versetzen der durch den Stockrahmen 2 und den Rolladen gebildeten Baueinheit in einer Maueröffnung bleibt das Gehäuseinnere 3 für Wartungs- und Montagearbeiten über die Wartungsöffnung 9 zugänglich, wenn der Deckel 10 abgeschraubt wird. Der Gehäuseboden 6 braucht zu diesem Zweck nicht geöffnet zu werden, so daß eine allfällige Putzschicht die Unterseite des Gehäuses 3 dauerhaft abdecken kann. Der im wesentlichen bis zur Wartungsöffnung 9 durchgehende, auf dem oberen Rahmenschenkei 1 aufruhende Boden 6 stellt mit seiner Wärmedämmung 7 vorteilhafte Dämmungsverhältnisse auf der Innenseite des Stockrahmens 2 sicher, wobei durch die Abdeckung des oberen Rahmenschenkels 1 das Kondensieren von Feuchtigkeit im Bereich dieses Rahmenschenkels 1 unterbunden wird. Im Bereich des an den Gehäuseboden 6 anschließenden Befestigungsschenkels 13 des Trägerprofils 12 auftretende Feuchtigkeit kann gegen das Trägerprofil 12 abgeleitet werden, so daß der Rahmenschenkel 1 nachhaltig vor Feuchtigkeitseinfluß geschützt ist. 6

Claims (3)

  1. AT 005 995 Ul Ansprüche: 1. Stockrahmen für ein Fenster oder eine Tür mit einem Rolladen, dessen auf dem oberen Rahmenschenkel des Stockrahmens aufgesetztes, mit einer Wärmedämmung versehenes Gehäuse mit dem Stockrahmen eine Montageeinheit bildet und im Bodenbereich eine mit einem abnehmbaren Deckel verschließbare Wartungsöffnung sowie einen Durchtritt für einen Rolladenpanzer zwischen der Gehäuseaußenwand und dem oberen Rahmenschenkel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (10) für die auf der Außenseite des Stockrahmens (2) vorgesehene Wartungsöffnung (9) in an sich bekannterWeise den Durchtritt (21) für den Rolladenpanzer begrenzt und auf einem Trägerprofil (12) lösbar gelagert ist, das auf der Außenseite des Stockrahmens (2) entlang des oberen Rahmenschenkels (1) verläuft und diesen mit einem abgewinkelten Befestigungsschenkel (13) oben übergreift, wobei der auf dem Rahmenschenkel (1) aufruhende Gehäuseboden (6) an den Befestigungsschenkel (13) anschließt.
  2. 2. Stockrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (10) von unten an einer vom Rahmenschenkel (1) gegen die Gehäuseaußenwand (8) ansteigenden Anschlußfläche (15) des Trägerprofils (12) anschraubbar ist.
  3. 3. Stockrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (10) an seinem den Durchtritt (21) für den Rolladenpanzer begrenzenden Längsrand eine Bürstenleiste (22) trägt. 7
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