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Sicherung8yer8chluss für mehrblätterige Druck8chriften.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sicherungsverschlüsse für Zeitungen und andere mehrblätterige Papierwaren, bei welchen in bekannter Weise das unbefugte Öffnen der Ware durch einen durch die Blätter der Ware durehgenähten Reiss- bzw. Öffnungs- faden bewirkt wird. Die Erfindung bezweckt durch eigenartige Anordnung eines auf der Steppnaht des Öffnungsfadens aufgeklebten Deckstreifens aus leicht zerreissbarem Material die Sicherung des Fadenverschlusses zu erhöhen bzw. das unbefugte Öffnen der Ware auf ausserordentlich sinnfällige Weise anzuzeigen.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist ein vorzugsweise für Zeitungen und dgl. geeigneter Sicherungsverschluss in Draufsicht und im Schnitte dargestellt. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen eine vorzugsweise für Aktenumschläge, Kuverts und dgl. geeignete Aus- fUhrungsform des Sicherungsverschlusses.
Der Sicherungsverschluss gemäss den Fig. 1 und 2 besteht aus einem in bekannter Weise durch die Blätter der Ware durchgenähten Öffnungsfaden 10, der mit einem fliegenden Ende 11 versehen ist. Auf dem ersten Blatte der Ware ist ilber der Steppnaht des Öffnungsfadens 10 ein Deckblatt 12 aufgeklebt, das aus irgend einem leicht zerreissbaren Material, z. B. Papier, besteht. Das Deckblatt 12 kann in verschiedenartigster Weise ausgestaltet sein und als Vermerkzettel für das Erscheinungsdatum der Zeitschrift und dgl. verwendet werden. Um Nachahmungen des von einem Verleger benutzten Deckblattes zu verhindern, können die Deckblätter nach Art der Schecks und Wertpapiere mit Wasserzeichen und dgl. versehen werden.
Für die Öffnung des vorstehend beschriebenen Sichernngsverschlusses ist es nur erforderlich, das fliegende Ende 11 des Öffnungsfadens 10 zu erfassen und dasselbe gegen den Rücken der Zeitschrift in das Deckblatt hineinzureissen. Hiedurch wird in erster Linie der Zusammenhalt der einzelnen Blätter der Ware gelöst und weiters das Deckblatt 12 sowie die im Bereiche desselben befindlichen Teile des Titelblattes der Zeitschrift stark beschädigt. Versucht man, die Ware auf irgend eine andere Art als mit Zerstörung des Deekblattes zu öffnen, so wird bei diesem Sicherungsverschluss die Ware derart verunstaltet, dass sie auf den ersten Blick als unbefugt geöffnete Ware zu erkennen ist.
In den Fig. 3 und 4 ist die Anwendung des Sicherungsversch1usses a1s Siegel fUr
Aktenumschtäge und ähnliche Behälter veranschaulicht. Dieser Verschluss besteht gleichfalls aus einem an sich bekannten, durch die Ware genähten Offnungsfaden 21, der bei diesem
Ausführungsbeispiel mit zwei fliegenden Enden 22 versehen ist. Auf der Steppnaht des Öffnungsfadens ist ein langes Deckblatt 24 aufgeklebt, das erforderlichenfalls etikettförmig ausgestaltet werden kann, um als Vermerkzettel für die Herkunft des Aktes und anderer
Daten zu dienen. Bei besonders wichtigen Akten können die fliegenden Enden des Öffnungs- fadens ausserdem an der Ware durch Siegel befestigt werden.
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