DE692564C - g mittels Baender - Google Patents

g mittels Baender

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Publication number
DE692564C
DE692564C DE1937H0151661 DEH0151661D DE692564C DE 692564 C DE692564 C DE 692564C DE 1937H0151661 DE1937H0151661 DE 1937H0151661 DE H0151661 D DEH0151661 D DE H0151661D DE 692564 C DE692564 C DE 692564C
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DE
Germany
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flaps
tape
cover
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Expired
Application number
DE1937H0151661
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilhelm G Honheisser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM G HONHEISSER DR
Original Assignee
WILHELM G HONHEISSER DR
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Publication date
Application filed by WILHELM G HONHEISSER DR filed Critical WILHELM G HONHEISSER DR
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Application granted granted Critical
Publication of DE692564C publication Critical patent/DE692564C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/0006Covers for loose-leaf binders
    • B42F13/0026Covers for loose-leaf binders with locks or closures

Description

  • Umlaufmappe mit Sicherung gegen unbefugte Benutzung mittels Bänder Die Erfindung betrifft eine Umlaufmappe mit Sicherung gegen unbefugte Benutzung. Zu diesem Zweck hat man bisher Mappen mit den verschiedenartigsten Verschlüssen benutzt. Das Anbringen eines Schlosses bedingt jedoch eine ziemlich starke Ausführung der Mappe und als deren Folgen einen verhältnismäßig hohen Preis. Außerdem ist der gemeinhin kleine Schlüssel nicht immer zur Hand und häufig nicht leicht zu finden. Schließlich kann in vielen Fällen, sofern es sich nicht um ziemlich komplizierte Sicherheitsschlösser handelt, das Schloß mittels Nachschlüssels o. dgl. von unbefugter Seite geöffnet werden und bietet-deshalb nur einen beschränkten Schutz.
  • Es sind bereits Mappen mit Bänder- und/oder Schnurverschluß und mit oder ohne vier Deckklappen bekannt; jedoch besitzen diese nicht die geringste Sicherung gegen unbefugte Benutzung, ja in einem Fall ist sogar.ein Teil des Mappeninhaltes von außen sichtbar. Es ist ferner zur Sicherung eines Buches eine ziemlich komplizierte Vorrichtung vorgeschlagen worden, welche im wesentlichen aus kreuzweise umgelegten Bändern besteht. Abgesehen davon, daß es sich hierum ein anderes Problem handelt, können umgelegte, noch so sehr gegen unbefugtes Öffnen gesicherte Bänder niemals die Einsichtnahme in lose aufeinandergelegte Briefe u. dgl. verhindern.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung in einfacher und wirksamer Weise behoben. Sie besteht darin, daß am Rücken der mit vier Deckklappen versehenen Mappe ein über die Mappenbreite hinausragendes, an seinem freien. Ende mit einer oder mehreren Öffnungen versehenes Band angeordnet ist, während ein gleich breites, ebenfalls am freien Ende mit einer oder mehreren Öffnungen versehenes, jedoch kürzeres Band an der Außenkante der entsprechenden Seitenklappe angebracht und von dort durch einen Schlitz des anderen Mappenrückens nach außen geführt ist. Die Öffnungen beider Bänder decken sich alsdann und können in einfachster Weise, z. B. durch einen durchgezogenen Klebestreifen, verriegelt werden. Es: empfiehlt sich.auch, bei den anderen Seitenklappen entsprechende Öffnungen zum Durchziehen des Bandes vorzusehen, damit die Einlagen in der 'geschlossenen Mappe besonders fest liegen.
  • Einen weiteren Vorzug der Erfindung bedeutet es, daß schon bei einfachster und billigster Ausführung der Mappe, beispielsweise aus verhältnismäßig dünnem Karton, die erstrebte Sicherung gegen unbefugte Benutzung erreicht wird. Selbstverständlich wird dadurch nicht ausgeschlossen, jedes geeignete Material, wie Leder, stoffbezogene Pappen o. dgl., zur Herstellung der Mappen zu verwenden.
  • Gerade auch bei einfacher Ausführung ergibt sich noch der Vorteil, daß man die Deckklappen auch nach der entgegengesetzten Seite zusammenlegen kann, wobei dann das' längere Band durch die vorgesehenen Schlitze gezogen wird. Auf diese Weise ist somit die Mappe doppelseitig zu benutzen.
  • Die Verriegelung .der übereinanderliegenden Öffnungen der beiden Bänder kann auf verschiedene Art erfolgen. Plombierte Schnüre und Drähte können selbstverständlich auch dazu dienen, doch erwachsen daraus die gleichen Mißstände wie bei Verwendung eines Schlosses durch Suchen nach dem Schlüssel, ganz ungeachtet der Verteuerung durch Beschaffung der Plombenzange.
  • Die Mappen gemäß der Erfindung gewährleisten bereits bei einfachster, billigster und bequemster Verschlußart völlige Sicherheit gegen unbefugte Benutzung. Zu diesem Zweck genügt ein einfacher Klebestreifen geeigneter Länge, der durch die sich deckenden Öffnungen beider Bänder gezogen wird und dessen Enden zusammengeklebt werden. Womit die Enden der Klebestreifen gummiert sind, ob mit Trockenklebstoff oder in anderer Weise, ist gleichgültig. Erhalten diese Klebestreifen fortlaufende Nummern, wie bei der Post die eingeschriebenen Sendungen, oder haben sie verschiedene Aufdrucke . und/oder Farben, wechselnd nach der Abteilung, welche die Mappe durchläuft, Oderwerden sie von verantwortlicher Seite mit entsprechender Aufschrift versehen, so ist jede mißbräuchliche Öffnung völlig ausgeschlossen.
  • In üblicher Weise können auf der Außenseite der Mappen Leitvermerke für den Gang der umlaufenden Schriftstücke angebracht werden.
  • Die Bänder lassen sich bei einer Breite von wenigen Zentimetern aus beliebigem Material, wie Leder, Kunstleder, Stoff o. dgl., anfertigen, werden jedoch zweckmäßig nicht zu weich ge-@vählt.
  • Die Einzelheiten der Erfindung sind aus den Zeichnungen, die eine beispielsweise Ausführungsform darstellen, ohne weiters ersichtlich, und zwar zeigt Abb. i die Mappe, geschlossen in Aufsicht, Abh. 2 und 3 die geöffnete Mappe in zwei verschiedenen Stellungen.
  • Die aufklappbaren Deckklappen sind mit i, 2, 3 und 4 bezeichnet. Das längere Außenband 5 ist bei 6 im Mappeninnern; zweckmäßig verdeckt, befestigt und durch den Schlitz 7 des Mappenrückens nach außen geführt. Das kürzere Band 8 ist bei g an der Außenkante der Deckplatte 2 angebracht und geht durch den Schlitz io des anderen Mappenrückens und gegebenenfalls noch durch die entsprechenden. Öffnungen 3a und q.a der Seitenkappen 3 und q. nach außen. Alsdann liegen bei der ges-hlossenen Mappe die-Öffnungen ii und 12 der beiden Bänder 5 und 8 übereinander und lassen sich durch den Klebestreifen 13 verriegeln.
  • Bei entsprechender Ausführung können die Deckklappen i, 2, 3 und q. auch nach der entgegengesetzten Seite umgelegt werden, worauf alsdann das Band 5 durch den Schlitz io und gegebenenfalls noch durch die Öffnungen 3a und qa gezogen wird.
  • Sind im Mappeninnern Befestigungsmittel für die Einlagen vorgesehen, etwa wie bei Schnellheftern o. dgl., dann können die Seitenklappen 3 und q. notfalls fortfallen, sofern der' Mappeninhalt durch die sonstige Ausführungsform der Mappe gegen unbefugte Einsichtnahme gesichert ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umlaufmappe mit Sicherung gegen unbefugte Benutzung mittels Bänder, dadurch gekennzeichnet, daß am Rücken der in üblicher Weise mit vier Deckklappen versehenen Mappe ein über die Mappenbreite hinausragendes, an seinem freien Ende mit einer oder mehreren Öffnungen versehenes Band angeordnet ist, während ein gleich breites, ebenfalls am freien Ende mit einer oder mehreren Öffnungen versehenes, jedoch kürzeres Band an der Außenkante der entsprechenden Seitenklappe angebracht und von dort durch einen an sich bekannten Schlitz des anderen Mappenrückens und gegebenenfalls noch durch entsprechende Schlitze der anderen Seitenklappen nach außen geführt ist, so daß die Öffnungen beider Bänder sich decken und z. B. durch durchgezogene Klebestreifen, die fortlaufend numeriert oder von verschiedener Farbe und/oder mit bestimmtem Aufdruck oder entsprechender Aufschrift versehen sind, verriegelt werden können.
  2. 2. Umlaufmappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckklappen derart' ausgeführt sind, daß sie auch nach der entgegengesetzten Seite zusammengeklappt werden können, wobei das längere Band durch die vorgesehenen Schlitze gezogen wird.
DE1937H0151661 1937-05-13 1937-05-13 g mittels Baender Expired DE692564C (de)

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