AT57069B - Zerstäubungsfeuerung für Dampfkessel mit steil ansteigenden oder senkrechten Wasserrohrbündeln. - Google Patents

Zerstäubungsfeuerung für Dampfkessel mit steil ansteigenden oder senkrechten Wasserrohrbündeln.

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AT57069B
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  Hiebei kann der obere Teil der Wasserrohre leicht kräftiger beheizt werden als der untere, und somit oben, wo sich die Dampfausscheidung freier vollzieht, eine starke Dampfbildung bewirkt werden, während bei den üblichen Feuerungen (siehe Fig. 4) in diesem ersten Kesselelement die Dampfbildung aus den eingangs angegebenen   Gründen   in der Hauptsache auf die unteren Rohrteile beschränkt ist und die hier entstandenen Dampfblasen sich durch die hohen Wassersäulen in den Dampfraum des Oberkessels 7 hindurchpressen müssen. 



   In dem Feuerraum sind keinerlei   Ablenkungs-oder Abdeckungseinbauten vorhanden,   die bekanntlich wegen der hohen Glut oft ersetzt werden müssen und den Zug in unnötiger Weise herabsetzen. Die vordere   Begrenzungsv. and 8   des Feuerraumes hat keinerlei in den Bedienungsraum führende Durchbrechungen, so dass beim Platzen irgend eines Rohres der Dampf nicht in diesen Raum. sondern nur in den unteren, vom Personal nur zeitweise betretenen   Erdgeschoss-     raum-   ausströmt. Das Bedienungspersonal ist also einer bedeutend geringeren Explosionsgefahr ausgesetzt und arbeitet zudem in einem Raum, in welchem das von dem Zerstäuber herrührende lästige Geräusch nicht oder nur wenig hörbar ist. 



   Ist das erste Kesselelement 2, 7, 11 senkrecht, d. h. so, wie bei dem gezeichneten Kessel das zweite Element   13, 14, 15 angeordnet)   so kann die vordere Begrenzungswand 8 des   Feuerungs-   raumes in entsprechender Weise nach oben und hinten geneigt sein, damit wiederum ein sich nach oben verengender Feuerungsraum entsteht, der die gewünschte stärkere Beheizung der oberen Teile der Wasserrohre besonders begünstigt. 



   In den Kanälen 9 der   Einmauerung   wird unter   Kühlung     der Fütterung in   bekannter Weise Verbrennungsluft   vorgewärmt und durch   die   Öffnungen 10 in   den Feuerraum eingeführt. 



   Für Kessel, welche ein Yarrow-Kesselelement haben (Fig. 3), wird die Feuerung unterhalb dieses Elementes angeordnet und die durch die Bodenwand in den Feuerraum eingeführten   Einspritzdüsen   so gegeneinander   geneigt, dass   alle   Brennstoffstrahien ungefähr   in der   mittleren   Zone des Raumes 6 zusammentreffen und hier eine heisse Flamme bilden, welche ihre Wärme frei nach allen Seiten ausstrahlen kann. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich. ist schon bei einer Kohlenfeuerung ein Vorbau vor dem Kessel notwendig. Bei einer   Zerstäubungsfeuerung   kann man aber ohne sehr beträchtlichen Vorbau der Mauerung gar nicht auskommen, weil sonst die lange Flamme, welche hiebei erhalten wird, direkt auf eine beschränkte Fläche der Wasserrohre auftreffen und diese sehr bald zer- stören würde. 
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Claims (1)

  1. Zerstäubungsfeuerung für Garbe-, Stirling-, Yarrow-und dgl. Wasserrohrdampfkessel, dadurch gekennzeichnet, dass als Feuerraum der durch die senkrechten Wände der Kessel- einmauerung und das bzw. die benachbarten Wasserrohrbündel begrenzte, in der Höhenrichtung verlängerte freie Raum dient, und die Zerstäuberdüsen in diesem Raum derart von unten hineinragen, dass die erzeugten Brennstoffstrahlen parallel oder annähernd parallel zu den Wasserrohren gerichtet sind.
AT57069D 1911-12-05 1911-12-05 Zerstäubungsfeuerung für Dampfkessel mit steil ansteigenden oder senkrechten Wasserrohrbündeln. AT57069B (de)

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