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Penumaiache federnde Einrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf pneumatische federnde Einrichtungen, die aus zwei hohlen Gliedern bestehen, die ineinandergreifen, sich gegeneinanderbewegen können und durch ein Diaphragma miteinander verbunden sind.
Der Zweck der Erfindung ist, pneumatische federnde Vorrichtungen der angegebenen Art so auszubilden, dass ermöglicht wird, ihren Widerstand gegen äussere Kräfte so zu regeln, dass der Widerstand der Einrichtungen beispielsweise konstant oder nach Belieben geändert werden kann, wenn sich der Druck im Innern der hohlen Glieder ändert, wenn diese Glieder sich voneinander weg oder aufeinander zu bewegen.
Gemäss der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erzielt, dass die einander gegenüberliegenden. Seiten (lei hohien Glieder, an die das Diaphragma sich anlegt, winkelig zueinander verlaufen.
Wenn sich nun z. B. in dem Hohlraum der Glieder Druckluft befindet und die Glieder sich
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der zwischen den Ghedern angeordnete Diaphragmaring im Durchmesser vergrössert. Die Schräge des äusseren Gliedes kann nun so geregelt werden, dass der Widerstand dieser pneumatischen Einrichtung gegenuber ausseren Kräften konstant bleibt. Die Abnahme des Druckes im Innern kann also durch die Vergrösserung der wirksamen Druckfläche bzw. des Diaphragmaringes ausgeglichen werden, so dass der Widerstand der pneumatischen Einrichtung in jeder relativen Lage der Glieder gegenemander ungefähr konstant bleiben kann.
Zwei Ausführungsbeispiele der federnden Einrichtung sind auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein Achsialschnitt durch eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Er-
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des röhrenförmigen Diaphiagmas in Ansicht und teilweise im Schnitt. Fig. 4 ist eine Endansicht des Teiles des Diaphragmas nach Fig. 3. Fig. 5 stellt einen Achsialschnitt einer anderen Aus- führungsform da. r.
Die pneumatische federnde Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 besteht aus den oberen und unteren Gliedern,) und 4 und aus einem biegsamen Diaphragma 5, das zwischen den Gliedern J und 4 eingesetzt ist. Das obere Glied 3 besteht aus einem zylindrischen Teil 6 und einem kegeligen Teil 7, der mit dem Teil 6 aus einem Stück gebildet oder an diesem Teil befestigt sein kann. Am unteren Ende des zylindrischen Teiles 6 ist ein nach auswärts ragender Flansch 8 angeordnet. An diesem Flansch ist unter Vermittlung von Schraubenbolzen 9 ein Flansch 10 eines zylindrischen Teiles 11 befestigt. Dieser Teil 11 bildet eine Fortsetzung des zylindrischen Teiles 6 des Gliedes 3. Der Teil 11 ist bei 12 zu dem später beschriebenen Zweck nach auswärts erweitert.
Das untere Glied 4 besteht aus einem zylindrischen Teil 13 mit einem kegeligen Boden 14, der mit dem Teil 13 aus einem Stück bestehen oder an diesem Teil befestigt sein kann. Von dem oberen Ende des zylindrischen Teiles 13 erstreckt sich nach aufwärts ein sich nach auswärts erweiternder Teil 12a. Am oberen Ende des Gliedes 4 ist ein nach einwärts ragender Flansch 15 angeordnet, an dem. unter Vermittlung von Bolzen 16 ein Ring 17 befestigt ist.
Von dem Teil 7 des oberen Gliedes 3 ragt ein Rohr 18 nach abwärts, in das sich eine an dem Boden 14 des unteren Gliedes 4 angeordnete Stange 19 erstreckt, so dass das Rohr 18 und die
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Die Teile 7 und 14 der Glieder 3 und 4 sind mit Ringen 20 und 21 versehen, Diese Ringe dienen zur Befestigung der Glieder 3 und 4 an irgend welchen Einrichtungen, an denen diese Vorrichtung als federndes Mittel angewendet werden soll. Der Ring 20 ist an einer Stange 22 angeordnet, die mit Schraubengewinde versehen und in den Teil 7 des Gliedes 3 eingeschraubt ist. Der Ring 21 ist an dem unteren Ende der Stange 19 angeordnet, die Schraubengewinde besitzt und auf der eine Schraubenmutter 23 aufgeschraubt ist. Zwischen der Schraubenmutter und dem Boden 14 ist eine Packung 24 angebracht.
Das Glied 4 ragt in das Glied 3 hinein und der innere Durchmesser des Gliedes 3 ist grösser als der äussere Durchmesser des Gliedes 4, So dass zwischen diesen Gliedern ein Zwischenraum
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ist zwischen den Flanschen 8 und 10, und das andere Ende zwischen dem Flansch 15 und dem Ring 17 luftdicht befestigt. Das Diaphragma 5 wird so zwischen den Gliedern 3 und 4 angebracht, dass es im Querschnitt U-förmige Gestalt erhält (Fig. 1) und sich unterhalb der Flanschen 10 und 15 an die schrägen Wandungen der Glieder 3 und 4 anlegt.
Die Glieder,) und 4 und das Diaphragma 5 bilden Wandungen einer Luftkammer 25, in die durch eine öffnung 26 Luft unter Druck eingeführt wird. Diese Öffnung 26 ist durch eine mit Schraubengewinde versehene, abnembare Kappe 27 geschlossen. Nachdem die komprimierte
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werden, wobei die in der Kammer enthaltene Luft eine federnde Wirkung ausübt.
Wenn diese Glieder durch den Luftdruck in der Kammer 25 voneinander wegbewegt werden, so wird der Ring, der durch den zwischen den beiden Gliedern sich erstreckenden Teil des Diaphragmas gebildet wird, sich im Durchmesser infolge des sich nach auswärts erweiternden Teiles 12 des äusseren Gliedes 3 vergrössern. Infolgedessen wird hiedureh die wirksame Fläche des Luftdruckes vergrössert, während gleichzeitig infolge der Entfernung der Glieder. 3 und 4 voneinander die Grösse des Luftdruckes auf die Flächeneinheit vermindert wird.
Letztere Abnahme des Luftdruckes wird durch die Vergrösserung der wirksamen Druckfläche bei der Auseinanderbewegung der Glieder ausgeglichen, so dass ein konstanter Widerstand der pneumatischen federnden Vor- richtung erzielt wird, ohne Rücksicht auf die verschiedene relative Lage der Glieder 3 und 4 zueinander.
Der Winkel des geneigten Teiles 12 kann verändert werden, so dass die wirksame Druckfläche bei der Bewegung der Glieder 3 und 4 auseinander zunimmt, hingegen abnimmt, wenn diese Glieder gegeneinanderbewegt werden, um entweder eine konstante Druckresultante in der Richtung der Auseinanderbewegung der Glieder 3 und 4 und ohne Rücksicht auf die relative Lage der Glieder zueinander aufrechtzuhalten oder um eine veränderliche Druckresultante zu erlangen, wenn die Glieder eine verschiedene relative Lage zueinander annehmen. Diese Ver-
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Dieser sich erweiternde Teil des äusseren Gliedes 3 bildet das Hauptmerkmal der Vorrichtung gemäss der Fig. 1. Diese Vorrichtung dient zur Unterstützung irgend einer Last.
Durch das obere Oied wird die hetrenendp Last getragen, wobei das obere durch das untere Glied unter-
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befindlichen Luftdruckes bewegen, um durch den in der Kammer 25 befindlichen Druck wieder il ; ihre normale Lage zurückgeführt zu werden.
Das Diaphragma 5 ist zweckmässig aus Gummi hergestellt und ist in der Richtung seiner Breite ausdehnbar, so dass, wenn ein Ende des Diaphragmas sich in Berührung mit der äusseren Wand des inneren Gliedes 4 befindet, das äussere Ende des Diaphragmas in Berührung mit der inneren Wand des äusseren Gliedes. 3 kommen kann.
Zur Verhinderung der Ausdehnung des Diaphragmas in der Richtung seiner Länge können truenò welche geeignete Mittel angewendet werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dienen hiezu eine Reihe von paraJlelen Fäden 28, die in der Längsrichtung des röhrenförmigen Diaphragmas angeordnet und in dem Gummi des Diaphragmas eingebettet sind (Fig. 3 und 4).
Die Ausfüührungsform der Fig. 5 soll als Vakuumkammer wirken. Während die in der Fig. 1 dargestellte Ausführungsform zur Unterstützung einer Last dienen soll, ist die Ausführungsform nach Fig. dazu bestimmt, eine Last im aufgehängten Zustand zu tragen, wobei sich die Glieder. 3 und 4 voneinander wegbewegen. Diese stimmen dabei im wesentlichen mit den'-entsprechenden
Gliedern nach Fig. l überein.
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bildet eine Fortsetzung des zylindrischen Teiles 13 des unteren Gliedes. In dem Zwischenraum zwischen den Gliedern 3 und 4 ist ein Diaphragma 38 angeordnet, von dem ein Ende zwischen den Flanschen 34 und 36 und das andere Ende zwischen dem Flansch 31 und dem Ring 33 luft-
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aber es ist nach einwärts gerichtet.
Die Teile des Diaphragmas 38, die an den Wänden der Glieder. 3 und 4 anliegen, sind der Aussenluft ausgesetzt, während die gleichen Teile des Diaphragmas. 5
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der federnden Wirkung des teilweisen Vakuums in der Kammer 2. 5a bewegt werden. Wenn die Glieder 3 und 4 durch das teilweise Vakuum gegeneinanderbewpgt werden, wird der Ring, der durch den Teil des Diaphragmas 38 in dem Zwischenraum zwischen den beiden Gliedern gebildet wird, infolge des nach auswärts erweiterten Teiles 30 des oberen Gliedes 3 im Durchmesser ver- kleinert, wodurch die wirksame Fläche des teilweisen Vakuums in der Richtung der Bewegung der Glieder J und 4 vermindert wird.
Durch die Verminderung dieser wirksamen Fläche wird die Verminderung des teilweisen Vakuums in der Kammer 25a infolge der Bewegung der Glieder gegeneinander ausgeglichen.
Der Winkel des sich erweiternden Teiles 30 kann verändert werden entsprechend dem Zwecke, dem die Einrichtung dienen soll. Abgesehen davon, dass bei der Ausführungsform nach
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wesentlichen einander gleich.