AT55308B - Verfahren und Vorrichtung zur Zerlegung von atmosphärischer Luft in ihre Bestandteile. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Zerlegung von atmosphärischer Luft in ihre Bestandteile.

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AT55308B
AT55308B AT55308DA AT55308B AT 55308 B AT55308 B AT 55308B AT 55308D A AT55308D A AT 55308DA AT 55308 B AT55308 B AT 55308B
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atmospheric air
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Edoardo Mazza
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Edoardo Mazza
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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


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  Verfahren und Vorrichtung zur Zerlegung von atmosphärischer Luft in ihre Bestandteile. 
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 oder teilweisen Zerlegung von   atmosphärischer   Luft in ihre einzelnen Elemente bzw. Bestandteile. Diese Zerlegung erfolgt mit Hilfe der Zentrifugalkraft, indem man das Gemisch einer 
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 vom Zentrum entfernte Schichten je nach der Dichte der einzelnen Bestandteile zerlegt wird. Man kann dann auf diese Weise die einzelnen Bestandteile des Gemisches in geeigneter Weise auffangen. 



   Es ist schon wiederholt vorgeschlagen worden. Gasgemische durch Zentrifugieren in ihre Elemente zu zerlegen. Die hiezu benützten Vorrichtungen waren meist Zentrfugaltrommeln. 
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 sitzen, würde es nötig sein, der   Trommel eine   so hohe Geschwindigkeit zu geben, dal3 das Matera) Beanspruchungen ausgesetzt würde. die überhaupt nicht zu erfüllen wären. Es ist dies ein Ubel- 
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 direkt mit Hilfe einer beweglichen mechanischen Vorrichtung hervorgerufen wird, sowie dies bei einer Zentrifuge der Fall ist, sondern indirekt, indem man nämlich die zu behandelnde Mischung durch kreisfürmige Leitungen oder feste Trennglieder hindurchgehen lässt. Wenn die   Geschwindig-   
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   die Zerlegung des Gasgemisches in die einzlnen Bestandteile vorzunehmen.

   Die not wendige   Arbeit für die Komprimierung des Gasgemisches. des der Trennung unterworfen werden soll. stellt den Aufwand der mechamschen Energie   dar. die für das Verfallren der Trennung selbst     notwendig ist. Diese Energie,   ist zunachst in Form von portentieller Energie in den   Gemischen   
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 beschrieben. 



   Die Vorrichtung zur Durchfuhrung des neuen Verfahrens besteht im wesentlichen aus   zwei Behaltern 7 und , welche die Form von Haibkugeln besitzen   und von denen die eine mit einem Stutzen j. die andere mit emem Stutzen 4 versehen ist. Im Inneren werden die   Beilalter/   

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 gebildet, welche konzentrisch und an den Seiten durch die Wände 8c und 8d verbunden sind (Fig. 4). Das Glied 8 bildet auf diese Weise einen   Zylinderabsc. hnitt   von einem Bogen von   900.   Der in diesem Abschnitt befindliche kanalförmige Raum zeigt einen   rechtwinkligen Querschnitt,   
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 zwei zueinander senkrechten Ebenen. Die Trennwände 8 können natürlich auch irgend eine andere Form haben.

   Sie sind in einer geeigneten Anzahl in Form eines Polygones oberhalb der Platte ; angeordnet (siehe Fig. 1 und 3) und an dieser Platte mit Hilfe der Bolzen 9 befestigt (Fig. 5). 



    Die Eintrittsönnungen   der Kanäle der Glieder 8 stimmen mit rechtwinkligen Schlitzen überein, welche sich in der Platte   5   befinden. Die oberen Öffnungen der Glieder 8 wirken mit Schlitzen zusammen, die in der Platte 6 vorgesehen sind. Wie aus der Fig. 5 der Zeichnung ersichtlich ist, zerlegt die Platte 6 den Querschnitt der Austrittsöffnungen der Glieder 8 in zwei Teile von verschiedener Höhe. 



   Das neue Verfahren wird nun mit Hilfe der soeben beschriebenen Vorrichtung wie folgt durchgeführt :
Das zu behandelnde Gemisch wird   ständig   unter Druck erhalten, weicher   durch den Stützen J   in Richtung des Pfeiles 11 (Fig. 1) zugeführt wird. Das Gemisch gelangt unter der Einwirkung dieses Druckes mit einer gewissen Geschwindigkeit in die   Trennglieder S', welche Geschwindigkeit     naturgemäss von   dem Grade der Kompression und von dem gesamten Quersehnitt der Trennglieder abhängig ist.

   Während des Durchganges des Gemisches durch die Trennglieder und infolge der Umwandlung der potentiellen Energie, welche in dem unter Druck befindlichen Gemisch im Behälter 1 aufgespeichert ist, in kinetische Energie und infolge der zylindrischen Form der Elemente 8 werden die Moleküle des Gasgemisches gezwungen, in einem Kreisbogen sieh zu bewegen. Sie sind somit der Wirkung der Zentrifugalkraft unterworlen, welche die schwereren Moleküle gegen die   äussere   Wand 8a der Trennglieder treiben wird, während die leichteren Moleküle 
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 durch den oberen Abschnitt der Mündung der Glieder 8 entweicht, also oberhalb der   Platte 6,   und der somit in das Innere des Gehäuses 2 gelangt., reicher an schwereren Molekülen sein wird als derjenige Teil, der durch den unteren Abschnitt der Mündungen der Glieder 8 entweicht. 



  Dieser letztere Teil entweicht somit unterhalb der Platte 6   zwischer lieaer nnd   der   Platte   in Richtung der Pfeile 13 in Fig. 1. Die Bestandteile des   Gasgemisches,   die durch den Stutzen 4 gehen, und diejeniven. die zwischen den Platten 5, 6 autlang streichen, können in geeigneten   Behältern   aufgefangen oder auf irgend eine Art und Weise nutzbar gemacht werden. 
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   äussere Wand < a der   Trennglieder getrieben und dringt somit in den Raum 2 ein. Der Stickstoff und der Wasserdampf. welche weniger dicht sind, gehen dagegen hauptsächlich in Nähe der mneren Wand 8b entlang und entweichen durch den Raum zwischen den Platten 5, 6.

   Die sauerstoff-reiche und trockene   Luft, weiche durch den Stutzen   abzieht, kann mit Vorteil für Blasluft von   Hochöfen oder anderen Ofen   oder sonst auf irgend eine geeignete Weise nutzbar gemacht werden. Der andere, zwischen den   Platten,), 6 entlang   streichende Teil der Luft, wird gewöhnlich in die Atmosphäre abgegeben. 



   Selbstverständlich kann jedes gasluftgemisch nach dem oben angegebenen Verfahren und in dem oben beschriebenen oder irgend einem entsprechenden Apparat behandelt werden. Der 
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 Luft durch den Stutzen 4, der andere zwischen den Wänden 5 und 6 entlang gehen. Das Verfahren kann auch so durchgeführt werden, dass man es auf ein und dasselbe   Gemisch   wiederholt 
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 erfolgt. 



   Es ist ersichtlich, dass man, ura in dem Inneren der Trennglieder   8   eine hohe Zentrifugalkraft   sich entwickeln zu fassen, der Krümmungsradius   dieser Glieder so gering wie möglich sein muss. Ebenso   empfiehlt es sich, die Längsausdehnung   der Glieder 8 so gering als möglich zu halten,   um   hiedurch nur geringe Reibungswiderstände zu sichern, welche Widerstände eine Verringerung der Geschwmdigkeit und somt der Kraftwirkung im Gefolge haben würden.

   Es ist jedoch hiebei der Umstand zu beachten. dass mau bei der Wahl der linearen   Längsausdehnung   der Glieder 8 
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 besitzt, zu verlängern, wie dies mit gestrichelten Linien in Fig. 5 angedeutet ist.   Dieser Stutzen 7/   verläuft tangential   z, i   den Wänden   8a bzw. 8b   des Gliedes 8. 



    Es möge noch erwähnt werden, dass sich unter gewissen Umständen an den höchstgelegenel1 Punkten x der Austrittsöffnungen der Glieder 8 (Fig. 5 und 6) ein gewisser Gegendruck bildet.   



  Dieser ruft eine Verringerung der Geschwindigkeit des Gemisches an diesen Stellen hervor und beeinflusst somit ungünstig den Trennvorgang des Gemisches. Um diesen Nachteil zu vermeiden, kann man im Inneren des Behälters 2 eine Saugwirkung auftreten lassen, weiche eine   beträcht-   liche Verringerung der   schädlichen     Gegendrücke   verursacht. Hiedurch wird der   Durchgang den   Gemisches durch die Glieder 8 erleichtert und es gelingt auf diese Weise die   Umbitdung   der potentiellen Energie in die kinetische. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Zerlegen von atmosphärischer Luft in ihre Bestandteile unter Einfluss der Zentrifugalkraft, dadurch gekennzeichnet, dass das zu behandelnde Gemisch unter Druck gesetzt wird und unter Umwandlung seiner potentiellen in kinetische Energie hirch gekrümmte Rohrleitungen fliesst, wobei ein Zentrifugieren und somit ein Zerlegen des   Gemaches   in seine Bestandteile   gemäss   ihrer Dichte erfolgt, welche Bestandteile dann einzeln aufgefangen oder in besondere Leitungen geführt, werden können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass an einem das unter Druck befindliche Gemisch aufnehmenden Behälter Trennglieder vor- gesehen sind, deren Wände in Kreisbögen von 900 verlaufen und deren Austrittsöffnungen durch Scheideglieder in zwei Abschnitte geteilt sind, wodurch die getrennte Ableitung der Bestand- teile des zu behandelnden Gemisches und das Auffangen dieser Bestandteile ermöglicht wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass die Trennglieder (8) mit Einführungsstützen (14) versehen sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (6) eines oberen. einen Teil der Bestandteile des Gemisches aufnehmenden Behälters als gemeinsames Scheide- glied für alle Trennglieder (8) dient.
AT55308D 1910-06-08 1911-06-08 Verfahren und Vorrichtung zur Zerlegung von atmosphärischer Luft in ihre Bestandteile. AT55308B (de)

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