AT55275B - Verfahren zur Staubabscheidung aus dem Wrasen bei der Trocknung und Förderung von Braunkuhlen und ähnlichen Materialien mittels Saug- oder Druckluft. - Google Patents
Verfahren zur Staubabscheidung aus dem Wrasen bei der Trocknung und Förderung von Braunkuhlen und ähnlichen Materialien mittels Saug- oder Druckluft.Info
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Description
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Verfahren zur Staubabscheidung aus dem Wrasen bei der Trocknung und Förderung von Braunkohlen und ähnlichen Materialien mittels Saug-oder Druckluft.
Bei der Trocknung von Materialien, die viel Feuchtigkeit enthalten, entweicht mit dem Wrasen (Brasem) sehr viel Staub. Derselbe ist für die Fabrikation verloren, was einen sehr grossen Verlust darstellt ; ausserdem entsteht durch die oft enormen Staubmengen eine sehr grosse Belästigung der ganzen Nachbarschaft im weiten Umkreise.
In den Dunstabzugschloten der Braunkohlenwerke z. B. hat man bisher versucht, mit Sprühregen von heissem Wasser den Staub der getrockneten Braunkohle niederzuschlagen und liess den Schlamm zum Trocknen in Absetzweiher laufen. Neuerdings hat man viele komplizierte Filter und Entstaubungsmaschinen gebaut, die sehr teuer in der Anschaffung und Unterhaltung waren, grossen Kraftaufwand beanspruchten und meist trotzdem mangelhaft arbeiteten.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, durch welche auf sehr einfache Weise und mit verhältnismässig einfachen Mitteln eine vollkommene Si-'. uabscheidung und dabei eine Wiedergewinnung des trockenen Staubmaterials zur direkten nutzbaren Verwendung aus dem Wrasen (Brasem) erzielt und die eingangs erwähnten Staubbelästigungen vollkommen vermieden werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht und kennzeichnet sich dadurch, dass der mit Staub gemischte Wrasen durch einen oder mehrere hintereinander geschaltete Staubabscheider gesaugt oder gedrückt wird, welche derart isoliert oder beheizt sind. dass die Innentemperatur eine Kondensation des Dampfes nicht zulässt.
Nach vorliegender Erfindung werden vorteilhaft mehrere Staubabscheider a derart hintereinander geschaltet, dass der Wrasen dieselben nacheinander durchstreicht. Sämtliche Staubabscheider, oder auch nur ein Teil davon, ist mit einer Heizung versehen, durch welche die Innentemperatur so reguliert werden kann, dass eine Kondensation der Wrasendampfe verhindert wird. Die Heizeinrichtung ist beliebig ; im vorliegenden Falle ist bei dem ersten Abscheider eine Isolierung, beim zweiten eine Heizung des Aussenraumes, beim dritten eine Mantelheizung, beim vierten eine Heizung durch eine aussen liegende Heizrohrscblange vorgesehen. Man kann auf diese Weise mittels ampf,' ; s : Sr Luft usw. den den Staubabscheider umgebenden Raum entsprechend regulieren.
Es genügt auch in manchen Fällen scho"), die Staubabscheider in den Raum zu montieren, in welchem die Trockenofen oder-apparate stehen, da diese den Raum meistens schon so heizen, dass keine Kondensation stattfinden kann. Auch kann man natürlich im Innern der Staubabscheider irgend eine Heizvorrichtung anbringen.
Wie aus dem vorher Gesagten hervorgeht, hängt die Ausscheidung des trockenen Staubes in der Hauptsache davon ab, dass in den Staubabscheidern nur Staub und kein
Wasser abgeschieden wird, da letzteres in Dampfform in den Wasserfilter gelangen und sich hier niederschlagen kann. Handelt es sich indes darum, aus einem oder mehreren der letzten Staubabscheider, welche der Dampf passiert, Reste des ganz feinen Staubes mit dem Wasser zusammen niederzuschlagen, dann empfiehlt es sich, die Einrichtung derart zu treffen, dass nur die ersten Filter geheizt werden, dagegen der oder die letzten nicht geheizt werden, derart, dass also in diesen letzteren der Dampf kondensieren und den ganz feinen Staub mit fortsrhlemmen kann.
Der in den Staubabscheidern abgeschiedene
Staub wird dem zu verarbeitenden Material sofort kontinuierlich wieder zugeführt und kommt so gut damit vermischt zur direkten Verarbeitung. Zum Schluss wird die gereinigte
Luft durch den Ventilator oder die Luftpumpe ins Freie geleitet.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Staubabscheidung aus dem Wrasen bei der Trocknung und Förderung von Braunkohlen und ähnlichen Materialien mittels Saug-oder Druckluft, dadurch gekenn- zeichnet, dass der mit Staub gemischte Wrasen durch mehrere hintereinander geschaltete Staubabscheider gesaugt oder gedrückt wird, welche isoliert oder beheizt sind, derart, dass die In ihnen herrschende Temperatur eine Kondensation des Dampfes nicht zulässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT55275T | 1911-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT55275B true AT55275B (de) | 1912-09-10 |
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ID=3576767
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT55275D AT55275B (de) | 1911-08-04 | 1911-08-04 | Verfahren zur Staubabscheidung aus dem Wrasen bei der Trocknung und Förderung von Braunkuhlen und ähnlichen Materialien mittels Saug- oder Druckluft. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT55275B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2519028A (en) * | 1945-03-31 | 1950-08-15 | Adiel Y Dodge | Air treating apparatus |
| US2868317A (en) * | 1954-08-10 | 1959-01-13 | Messen Jaschin G A | Apparatus for electrically separating matter and condensation cores suspended in a gas |
-
1911
- 1911-08-04 AT AT55275D patent/AT55275B/de active
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