<Desc/Clms Page number 1>
Tunnel-Bohrmaschine.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
müssen ; dies ist bei Tunnelbohrmaschinen namentlich dann von Vorteil, wenn die Maschine sich innerhalb eines Tunnels befindet.
Die Rippen 4,6, 9 und 11 sind an ihren seitlichen Aussenflächen mit nach innen gerichteten Flanschen 21 versehen ; in dem Lagergehäuse ist in bekannter Weise ein durch diese Flanschen 21 gegen Längsbewegungen gesicherter Zylinder 22 gelagert, welcher an seinem äusseren Umfange
EMI2.2
verschlossen sind. Die Kugeln 26 tragen dazu bei, den Zylinder 22 gegen Längsbewegungen zu sichern, gestatten aber eine ungehinderte Drehbewegung desselben.
Die Innenwand des Zylinders 22 besitzt in bekannter Weise eine im Kreise angeordnete Reihe von im gleichen Abstand voneinander liegenden Längsrillen 28. Die Enden des Zylinders 22 tragen Ringe 29, welche die Enden der Rillen 28 abschliessen und in einer später beschriebenen Weise an dem Zylinder befestigt sind.
Die verlängerte Nabe 30 des Bohrkopfes 3 ist anstossend an die Rückseite desselben mit einer Schulter 31 versehen, von welcher aus der Durchmesser der Nabe bis zum Ende der letzteren verjüngt ist. In die Nabe ist das Vorderende der bis in den Bohrkopf 3 vorstehenden Welle 2 fest eingepasst ; die letztere ist an ihrem Vorderende mit einem diametralen Schlitz 32 versehen, welchem entsprechende Schlitze 33 in den Wänden der Nabe 30 gegenüberstehen. Diese Schlitze dienen zur Aufnahme eines Keiles 34, welcher an seinem schmaleren Ende eine Schraube 35 mit
EMI2.3
festgehalten, der in der gleichen Weise wie ein später unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschriebener Bügel befestigt ist.
Das hintere Ende der Nabe liegt an einem ringförmigen Bunde 39 auf der Welle 2 an ;
EMI2.4
konzentrischem Abstande zueinander halten ; der Zwischenraum zwischen dem Zylinder und der Hülse gestattet die Einführung eines Kugelkäfigs 43 für die Kugeln 42, welcher kürzer ist wie die Hülse 40 oder der Zylinder 22, so dass die Hülse 40 sich längsweise zu dem Zylinder 22 bewegen ka nn.
Der Bund 39 der Welle 2 ist an seinen gegenüberliegenden Seiten 44 abgeflacht ; der verjüngte Teil der Nabe 30 besitzt gegenüber angeordnete Flügel odel Ansätze 45 mit parallelen Angritls- flächen, die zur Aufnahme der flachen Teile 44 des Bundes 39 bestimmt sind (Fig. 7). Die Hülse 40 besitzt ebenfalls Flügel oder Ansätze 46, welche über die Ansätze 4-5 hiriibergreifen und deren gegenüberliegende Flächen abgeflacht sind zum Angriff mit den flachen Teilen 44 des Bundes 39. Wenn die genannten Teile zusammengestellt sind, greifen die Seitenflächen 44 des Bundes 39 zwischen die Angriffsflächen der Ansätze 45 und 46 ein, wodurch der Schlitz 32 in Gegenüber- stellung mit den Schlitzen 33 der Nabe 30 gebracht wird.
Die Ansätze 4J und 46 dienen dazu, eine etwaige Scherwirkung des Keiles 34 zu verhindern.
Das hintere Lager der Welle kann weniger umfangreich und gewichtig ausgeführt sein als das
EMI2.5
ende derselben befindet, und zwar liegt der Schwerpunkt ungefähr an dem hinteren Ende des vorderen Lagers.
An dem hinteren Ende des Fahrgestellkörpers sind im Abstand voneinander angeordnete Rippen 47, 48 angeordnet, die konzentrisch zu der Bogenlinie der Seitenwände des Fahrgestelles
EMI2.6
Endnanscben Ja ausgerüstet sind.
Das untere Glied des hinteren Lagergehäuses und das Kappenglied desselben sind mit Scharnieransätzen 56 bzw. 57 versehen, welche durch einen Scharnierzapfen 58 verbunden sind, so dass diese Lagerkappe in ähnlicher Weise wie der gleiche Teil des vorderen Lagers um den
EMI2.7
beiden Lagerglieder besitzen Längaflanschen 59 bzw. 60 welche normal durch Bolzen 61 miteinander verschraubt sind. Innerhalb des hinteren Wellenlagergehäuses ist ein Zylinder 62 gelagert, welcher
EMI2.8
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
An der Innenfläche des Zylinders 62 ist eine im Kreise angeordnete Reihe von im gleichen Abstand voneinander befindlichen Längsrillen 67 vorgesehen, welche an ihren Enden durch Ringe 68 abgeschlossen sind, die in der gleichen Weise wie die später unter Bezugnahme auf Fig. 5 beschriebenen Ringe nachgiebig in Stellung gehalten werden.
Der Durchmesser des durch den Zylinder 62 hindurchgehenden Teiles 68'der Welle 2 ist vergrössert ; die äussere Umfangsfläche dieses Wellenteiles ist mit im Kreise angeordneten und gleichmässigen Abstand voneinander besitzenden Längsrillen 69 versehen, welche den Längsrillen an der Innenfläche des Zylinders 62 entsprechen. Diese Rillen nehmen Kugeln 70 auf, welche den Zylinder 62 in konzentrischem Abstand zu dem verstärkten Wellenteil 68' halten und Raum zur Aufnahme eines Kugelkäfig 71 schaffen, welcher kürzer wie der Zylinder und der verstärkte Wellenteil ist, so dass die Kugeln sich längsweise zu den letztgenannten beiden Teilen bewegen können ; auf Grund der Ringe 68 können aber die Kugeln nicht aus den Rillen austreten.
In einiger Entfernung von den Rippen 47 ist nach dem Vorderende der Maschine hin auf dem Fahrgestell j ! eine zu der Achse der Welle radiale Scheibe 72 vorgesehen, welche die Welle teilweise einschliesst. An die Lagerkappe 51 ist eine ähnliche Scheibe 73 angeschlossen, welche von der Kappe durch die Verlängerung 74 der letzteren getrennt ist. Die Scheiben 72 und 73 bilden zusammen eine Wand, deren Entfernung von dem Vorderende der Lagerkappe etwas mehr wie die Hälfte der ganzen Strecke der Längsbewegung der Welle 2 auf dem Fahrgestell beträgt.
Unmittelbar vor den Scheiben 72 und 73 ist die Welle von einem Pufferring ans Gummi oder anderem elastischen Material eingeschlossen ; wenn dieser Ring aus Gummi hergestellt ist, wird er von einer Platte 76 getragen, welche eine Mittelöffnung für die Welle 2 besitzt. Die Platte 76 wird von einem anstossend an die Scheibe 72 auf dem Fahrgestell 1 gelagerten Ansatz 77 getragen.
Auf Grund der Teilung der Platte oder des Ringes 76 und des Pufferblockes 75 in je zwei Teile können dieselben an den Scheiben 72 bzw. 73 befestigt werden, und die Scheibe 73 kann mit dem an ihr befestigten Teile des Puffers zusammen mit der Lagerkappe um deren Schnarnierzapfen
EMI3.2
vorgesehen, welchet zum Angriff mit dem Puffer bestimmt ist. Hinter der Verstärkung 68'besitzt die Welle wieder normalen Durchmesser und endet in einer geringen Entfernung von der genannten Verstärkung ; die Welle ist an ihrem Ende mit einer halbkugelförmigen Vertiefung 79 aus- gerüstet, welche zur Aufnahme eines halbkugelförmigen Blockes 80 dient, der vorzugsweise aus
EMI3.3
längerung 81 besitzt (Fig. 10).
Das hintere Ende der Welle ist von einer Hülse 82 eingeschlossen, welche sich von der Ver- stärkung 68'der Welle bis über deren hinteres Ende hinaus erstreckt und dort in Form einer kreisförmigen Leiste 83 nach innen umgebogen ist, so dass ein achsialer Durchlass 84 gebildet wird, durch welchen ein Anachlussglied 85 vorsteht, welches von einer nicht dargestellten Kraftquelle aus hin und her bewegt wird. Als Kraftquelle kann ein Elektromotor, Druckluftmaschine
EMI3.4
Vor der Vertiefung oder dem Sockel 79 ist die Welle 2 mit einem diametralen Schlitz 89 versehen, welchem ähnliche Schlitze 90 in der Wand der Hülse 82 gegenüberstelwn ; diese Schlitze dienen zur Aufnahme eines Keiles 91, dessen breiteres Ende mit einem Einschnitt zur Aufnahme
EMI3.5
<Desc/Clms Page number 4>
stossenden Teile aufnehmende Kammer ist als Schmiermateriaibehalter ausgebildet. Da die Bogenlinien des Sockels 79 und des Lagerringes 86 denselben Mittelpunkt besitzen, kann die Verbindung zwischen der Stange 85 und der Welle 2 als Kugelgelenk angesehen werden.
Zwischen dem Bund 39 und dem Kopf 78 besitzt die Welle 2 eine weitere zylindrische Verstärkung M mit äusseren Längsrillen 99, welche in Bezug auf die Längsachse der Welle leicht geneigt sind, und zwar etwa bis zu der Weite einer Rille oder ungefähr 50 ; diese Neigung kann jedoch den örtlichen Verhältnissen und der Grösse und dem Gewicht der Maschine entsprechend verändert werden.
Die WeUenverstärkung 98 ist von einem Zylinder 100 eingeschlossen, welcher an seiner Innenfläche mit Ansätzen 101 versehen ist, durch welche Längsrillen 102 gebildet werden, welche dieselbe Neigung wie die Rillen 99 besitzen. Die Rillen 99 und 102 dienen zur Aufnahme von Kugeln 103, welche die Wellenverstärkung 98 und den Zylinder 100 in Abstand voneinander halten und Raum zur Aufnahme eines Kugelkäfigs 104 schaffen, welcher geringere Länge wie die Wellen- verstärkung 98 und der Zylinder 100 besitzt.
Die Enden der Rillen 102 sind durch Ringe 105 geschlossen, welche vermittelst durch die Ringe und die Endwände des Zylinders hindurchgehender Schraubenbolzen 106 in Stellung gehalten werden. Die inneren Enden der Bolzen 106 tragen Muttern, die an einer Seite zum
Angriff mit dem Zylinder abgeflacht sind und dazu dienen, die Bolzen an Drehungen zu verhindern. zu welchem Zweck sie mit den Bolzen durch Splinte 108 oder dgl. zusammengeschlossen sind.
Jeder Bolzen ist mit einer Feder 109 umgeben und ausserhalb des Ringes mit Muttern 110 versehen, von welchen die eine zur Feststellung der anderen dient. Die Ringe 105 dienen als nach- giebiges Haltemittel für die Kugeln.
Die Ringe 29 und 68 des vorderen und hinteren Lagers werden durch den Bolzen 106 ähnliche, federrregulierte Bolzen in Stellung gehalten.
An den Enden des Zylinders 100 sind auf dessen Umfang äussere Rippen 111 vorgesehen, welche Kugelbahnen 112 besitzen ; das Fahrgestell 1 trägt ebenfalls im Abstand voneinander
EMI4.1
angeschlossen. Die Lagerkappe ist an dem unteren Teil des den Zylinder 100 einschliessenden Lager gehäu'es mittels der Schrauben 122 befestigt ; die Kappe ist mit nach innen gerichteten und den Rippen 77J gegenüberliegenden Rippen 123 versehen. welche den Kugelbahnen in dem Zylinder ZOO @ entsprechende Kugelbahnen 124 besitzen. Diese Kugelbahnen dienen zur Aufnahme von Kugeln 125 und sind durch Durchlässe in der Lagerkappe 119 zugänglich, welche normal durch Schraub- stöpsel 126 verschlossen sind.
Ungefähr in der Mitte des Zylinders 100 ist eine fortlaufende Reihe von radial nach aussen vorstehenden Sperrzähnen 127 angeordnet, die eine ziemliche Breite in der Längsrichtung des Zylinders besitzen. so dass eine grosse Anzahl von Zähnen zur Anwendung gelangen kann, ohne deren Stärke zu opfern.
Ein Teil der Lagerkappe 119 besitzt Doppelwände 128, welche durch radiale Rippen 129 verbunden sind, so dass an dem Umfang des Zylinders eine Anzahl von Kammern 130 entsteht, deren äussere und innere Wände durch radiale Schlitze 130 durchbrochen sind, welche in gleicher Linie miteinander und längsweise zu der Welle 2 angeordnet sind. Ziemlich genau passend, aber frei bewegbar, sind in den Schlitzen 131 Fallklinken 132 gelagert, deren innere Enden zum Eingriff mit den Sperrzähnen 127 bestimmt sind. Die oberen Enden 133 der Klinken sind unterschnitten, um die Handhabung derselben zu erleichtern.
Die Doppelwände 128 der Lagerkappe genügen zur Unterstützung der Klinken, während die Kammern 130 die Reibungsfläche vermindern, so dass die Klinken sich leicht bewegen können.
Die äusseren Wände 128 habet Ansätze 134, welche eine Stange 135 aufnehmen, welche durch Muttern 136 in ihrer Stellung festgehalten wird und in Vertiefungen 7J7 in den äusseren Enden der Klinken 132 eingreift, 80 dass durch dieselbe eine Bewegungsgrenze für die Klinken gebildet wird. weiche denselben jedoch gestattet, über die Sperrzähne hinwegzugleiten.
Die Anzahl der Sperrzähne kann in einem derartigen Verhältnis zu der Anzahl der Klinken stehen, dass sich immer nur ein Sperrzahn im tätigen Eingriff mit einer Klinke befindet ; die
Anordnung der Klinken und Sperrzähne mit Bezug aufeinander ist eine derartige, dass die Klinken fortschreitend mit den Zähnen in Eingriff treten. Die Drehbewegung des Zylinders braucht daher nur einen geringen Bruchteil der Länge eines Zahnes zu betragen, um den Eingriff einer Klinke hinter einem Rperrzahn zu veranlassen, und zwar ohne jeden toten Gang oder Rückschlag.
Die gerillte Wellenverstärkung 98, der Sperrzylinder 100 und die Klinken 132 bilden einen Vorschubmechanismus, welcher eine Drehbewegung des Bohrkopfes 3 durch die Stossbewegung der Weite. ? veranlasst, denn, wenn die letztere sich nach vorne bewegt, um den Bohrkopf 3 mit der
<Desc/Clms Page number 5>
Bruatwand des Zylinders in Angiiff zu bringen, verhindert das grosse Gewicht der Welle und der von derselben getragenen Teile eine Drehbewegung derselben, und sie wird sich infolgedessen
EMI5.1
zurückgezogen wird, liegt das Bestreben vor, den Zylinder zurückzudrehen ;
derselbe wird jedoch jetzt durch eine'" der Klinken gehalten, und die Welle und die von derselben getragenen Teile erhalten infolgedessen eine Drehbewegung, die im angemessenen Verhältnis zu der ursprünglichen Zylinderbewegung steht, so dass bei der nächsten Arbeitsbewegung der Welle die Schneidwerkzeuge des Bohrkopfes mit frischen Gesteinsflächen in Angriff treten.
Das Fahrgestell der Maschine ist an seinem Ende unterhalb der Wellenlager auf Rädern oder Rollen 1371 gelagert, welche der zylindrischen Gestalt des Tunnels entsprechend radial ZUT Achse der Welle angeordnet sind. Jedes Rad hat an seinem Umfang eine mittlere Nut 138 zur Aufnahme einer Führungsschiene 139 auf den Gleisplatten 140, welche auf der Tunnelsohle ruhen. Die Führungsschiene ist an den Platten 140 festgeschraubt oder festgenietet, doch können diese Teile auch in einem Stück gewalzt sein. Die Gleisplatten 140 sind verhältnismässig kurz, und jede Platte ist mit Osen 141 versehen, so dass die Platten durch Stangen oder Rohre 142 zu geeigneten Gleislängen vereinigt werden können.
Das Fahrgestell ruht auf Tragsäulen, welche parallel zueinander stehen und mit längsweise angeordneten Führungsnuten 144 versehen sind. Jede Säule besitzt eine Deckelplatte 145 mit einem mittleren, nach aussen abgeschrägten Vorsprung 7-6. In jeder Säule ist ein hohles in den Führungsnuten 144 befindliches Gussstück 147 vorgesehen, welches an seinem unteren Ende ein nach aussen angeordnetes Joch 148 trägt, welches normal radial zu der Achse der Welle 2 steht.
Die Schenkel des Joches sind mit Durchlässen für einen Zapfen 1491 versehen, auf welchem eine
Rolle oder ein Rad 137 gelagert ist, welches einen Futterring 150 aus Bronze oder einem anderen geeigneten Material besitzt. Jedes Ende des Zapfens 149 steht über das Joch 148 hinaus vor und besitzt dort einen seitlichen Einschnitt 1M, welcher eine Kante einer an dem entsprechenden
EMI5.2
sichert.
Die schräge oder winklige Stellung des Joches 148 macht den Anschluss desselben an das Gussstück 147 mittels einer Verstärkungsrippe 15 ; j notwendig, welche in dem nach aussen ab- geschrägten Vorsprung 146 der Deckelplatte gelagert ist.
Im Innern des Gussstückes 147 ist eine Kammer 154 vorgesehen, deren oberes Ende offen ist und versenkt. Das obere Ende des Gussstückes 147 trägt eine Platte 1. 56, welche eine mittlere nach unten vorstehende Verlängerung 157 besitzt. Die Offnung 159 in der Platte und deren Ver- längerung ist mit Gewinde versehen und dient zur Aufnahme einer Hebeschraube 739, welche in der Nähe ihres einen Endes eine seitliche Flansche besitzt, welche mit radialen Zähnen 160 aus- gerüstet ist. Der obere glatte Teil 161 der Schraube besitzt an seinem Umfange eine Flansche 162. welche in einem Sockel 163 eines von der Seite des Fahrgestelles vorstehenden Ansatzes 164 eingreift.
Eine Platte 165 dient dazu, den Teil 161, 162 der Schraube 159 in dem Sockel 76-3 festzuhalten. Die Schraube wird durch eine durch die äussere Wand des Ansatzes 164 gehende Stellschraube gegen Drehung gesichert.
EMI5.3
dem Zylinder befestigten Zylinderdeckel 170 vorsteht. Das obere Ende der Kolbenstange ist mit einer Schulter versehen und besitzt eine Verlängerung 172 in Form eines abgestumpften Kegels, welche in d. en Bügel 77J eingreift und in demselben mittels eines Keiles 174 befestigt ist.
Der Bügel 173 trägt einen Stift 77J zur Aufnahme einer Rolle 776, welche zum Angriff nut der Decke des Tunnels bestimmt ist. An das untere Ende des Zylinders 167 ist eine Leitung 177
EMI5.4
<Desc/Clms Page number 6>
Der Puffer 76 nimmt den Rückwärtshub der Welle auf ; die auf diese Weise gesammelte Energie trägt zur Ausführung des Vorwärtshubes bei ; der Puffer verhindert ebenfalls, dass der Kolben der Arbeitsmaschine gegen das hintere Ende des Zylinders schlägt, falls bei dieser Maschine nicht für genügende Bremsung des Kolbens Sorge getragen sein sollte.
Der Puffer 761 nimmt den Arbeitshub der Maschine auf, falls der Maschinenwärter unterlassen haben sollte, für den richtigen Vorschub der Maschine und des Bohrkopfes Sorge zu tragen und der letztere infolgedessen nicht gegen die Brustwand des Tunnels stossen würde ; hiedurch wird verhindert, dass der Kolben der Arbeitsmaschine gegen den vorderen Zylinderdeckel schlägt und denselben beschädigt oder sogar heraustreibt.
Der Hebel 179 signalisiert, da die Wellenverlängerung mit ihm in Eingriff tritt. ehe sie auf den Puffer auftrifft, dem. Maschinenwärter, wie weit der Hub fortgeschritten ist und ob die Maschine genügend vorgeschoben ist.
Das Universalgelenk an dem hinteren Ende der Maschine gleicht eine etwaige Richtungverschiebung zwischen der Welle 2 und dem Verbindungsgliede 85 aus, so dass durch eine solche der Betrieb der Maschine nicht unterbrochen wird. Das UniverRalgelenk gestattet ebenfalls, dem
Tunnel eine allmähliche Drehung zu geben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tunnel-Bohrmaschine, bei welcher der Bohrkopf eine verlängerte Nabe besitzt und von der Welle der Maschine getragen wird, wobei die Nabe von einer Lagerhülse umschlossen ist, welche sich in einem zwischen Lagerhülse und Lagergehäuse angeordneten und in letzterem auf Kugellagern drehbaren Zylinder längsweise auf Kugeln bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerdeckel des Wagenlagers an einer Längskante scharnierartig befestigt ist, so dass er
EMI6.1
nahme oder für Reparaturzwecke zugänglich zu machen.