<Desc/Clms Page number 1>
Kleideranzeichner.
Die bekannten Kleideranzeichner mit einer au einem Ständer verschiebbar befestigten Blasvorrichtuug für Kreidepulvor besassen bisher die Nachteile, dass der Ereidestaub besonders bei feuchtem Wetter sich in den feinen, düsenförmigen Austrittsöffnungen des Kreidebehälters festsetzte und die Ausblasöffnungen verstopfte. Um diesen Übelstand zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung der Vorrichtung eine Ausblasöffnung in Gestalt eines langgestreckten Schlitzes gegeben, der bei aller Feinheit sich doch niemals vollständig verstopfen wird.
Insbesondere ist es vorteilhaft, den Schlitz in einem Rohr anzubringen, denn wenn man etwa die Austrittsöffnung für den Kreidestaub in die äusserste Kante eines prismatischen Hohlkörpers legen wollte, dann würde der Kreidestaub aus dem weiteren Raum des Behälters in den engeren Raum durch Luftdruck hineingedrängt werden. Der Kreidestaub würde sich also vor dem Austrittsschlitz verdichten, weil dieselbe Menge, die vorher einen reichlich weiteren Raum zur Verfügung hatte, gegen den Austrittsschlitz zusammengedrängt wird. Dieser Übelstand kann bei Anordnung des Längsschlitzes in einem Rohr nicht vorkommen, denn in einem Rohr befindet sich gegen den Austrittsschlitz hin keine Raumverjüngung, welche das Zusammenballen des Kreidestaubs in ungünstiger Weise verursachen könnte.
Auf der Zeichnung ist der Kleideranzeichner in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellt.
Das Lineal steckt mit dem freien Ende des Führungsstabes in dem Rohr des Ständers.
Fit, engt den Kleideranzeichner in Oberansicht. Fig. 3 ist eine Seitenansicht, bei welcher das Lineal sich unten befindet und der Führungsstab mit dem freien Ende oben aus dem Ständer herausragt.
Der Ständer besteht aus einem Fuss a, an welchem das Rohr b befestigt ist, das zur Aufnahme der Führungsstange c des Lineals d dient. Das Rohr b ist geschlitzt, damit der Führungsstab c auch mit dem Lineal nach unten in das Rohr b eingeschoben werden kann, so dass das Lineal d daraus hervorsteht (Fig. 1). Der Fuss a des Ständers trägt zweckmässig ein Nadelkissen e. Am Lineal d ist das geschlitzte Ausblasrohr f angebracht, welches an seinem Vorderende mittels eines Knopfes g verschliessbar ist.
Das Ausblasrohr. f fÜhrt durch ein Loch des Lineals hindurch, so dass die Anschlussstelle des Schlauchs h auf der rückwärtigen Seite des Lineals d liegt, denn die Anschlussstelle würde, wenn auf
EMI1.1
durch den Schlauch h hindurch in das Ausblasrohr f geblasen, aus welchem es heraustritt und auf den K) eiderstoff einen kräftigen geraden Strich zeichnet. Der Führungsstab e ist mittels der Klemmschraube m in beliebiger Höhe feststellbar. Der Kleideranzeichnet nimmt in der Zusammensetzung gemäss Fig. l nur wenig Raum ein und kann deshalb vom Schneider bequem auf den Wegen zur Kundschaft mitgenommen werden. Bei der Einstellung gemäss Fig. 3 vermag das Lineal die doppelte Höhe des Ständers zu erreichen.
Das Lineal d verleiht dem Rohre f eine sichere Versteifung und schützt es gegen Ver- biegen. Der Kleideranzeichner kann sowohl vom Schneider zum Anzeichnen mit einem Kreidestüek am Lineal entlang benutzt werden, als auch von jeder Dame, die ohne fremde Hilfe ein Kleid anprobiert, wobei sie durch Drucken auf den Gummiball !'gerade Linien um den Kleiderrock herumziehen kann, ohne sich dabei bücken zu müssen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.