AT528310B1 - SYSTEM ZUM HERSTELLEN VON BETONPRODUKTEN IM GIEßVERFAHREN, UMFASSEND EIN REGALLAGER - Google Patents
SYSTEM ZUM HERSTELLEN VON BETONPRODUKTEN IM GIEßVERFAHREN, UMFASSEND EIN REGALLAGERInfo
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Abstract
Die vorliegende Offenbarung betrifft ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren, umfassend mehrere Arbeitsstationen 110, 120 und 130 mit jeweiligen Fertigungseinrichtungen zum Entschalen, Reinigen, Rüsten und/oder Befüllen von Gießformen, zumindest ein Regallager 300 zum Lagern von Gießformen und/oder in einer jeweiligen Gießform aushärtenden Betonprodukten auf mehreren übereinanderliegenden Regalebenen, und zumindest eine Transport- und/oder Fördereinrichtung mit Formförderabschnitten 210, 220 und 230 zum Transportieren und/oder Befördern von Gießformen zwischen den Arbeitsstationen 110, 120 und 130 und/oder zwischen ein oder mehreren der Arbeitsstationen 110, 120 und 130 und dem zumindest einen Regallager 300.
Description
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SYSTEM ZUM HERSTELLEN VON BETONPRODUKTEN IM GIEBS VERFAHREN, UMFASSEND EIN REGALLAGER
[0001] Die vorliegende Offenbarung betrifft ein zumindest teilautomatisiertes System zum Herstellen von Betonprodukten, insbesondere hohlen Betonprodukten bzw. rohrförmigen Betonprodukten wie z.B. Betonrohren und/oder Schachtunterteilen und anderen Betonfertigteilen, im Gießverfahren mittels zumindest eine Außenform aufweisenden, bevorzugt stehenden Gießformen.
HINTERGRUND
[0002] Im Stand der Technik sind teilautomatisierte Anlagen und Systeme zum Herstellen von Betonprodukten, insbesondere Schachtunterteilen und/oder Betonrohren, bekannt. Hierbei erfolgt die teilautomatisierte Herstellung der Betonprodukte üblicherweise im Rüttelpressverfahren mittels Vibrationsverdichtungseinrichtungen oder im Rotationspressverfahren, bei dem die Verdichtung und innere Formgebung der Betonprodukte mittels eines Rollenkopfes erfolgt.
[0003] Jedoch sind Herstellungssysteme zum Herstellen von rohrförmigen Betonprodukten im Rüttelpressverfahren bzw. im Rotationspressverfahren kostenaufwendig und benötigen eine große Aufstellfläche, da aufwendige und platzraubende Vibrationsverdichtungseinrichtungen bzw. Rotationspresseinrichtungen bereitgestellt werden müssen und zudem ein großes Produktlager sowie ein hoher Platzbedarf für zusätzlich erforderliche Muffen- und Formenlager benötigt wird. Zusätzlich sind aufwendige Umrüstvorgänge erforderlich, wenn Produkte anderer Größendimensionen hergestellt werden sollen.
[0004] Des Weiteren ist es bekannt, einzelne rohrförmige Betonprodukte in hoher Qualität im Gießverfahren in einer ortsgebundenen stehenden Schalung herzustellen. Jedoch ist es aufgrund der längeren benötigten Aushärtezeiten des Betons signifikant erschwert, ein automatisiertes Herstellungssystem bereitzustellen, bei dem rohrförmige Betonprodukte im kostengünstigen und qualitativ hochwertigen Gießverfahren automatisiert gefertigt werden können.
[0005] In diesem Zusammenhang wurden im Stand der Technik automatisierte Systeme zum Herstellen von rohrförmigen Betonprodukten, insbesondere Betonrohren, vorgeschlagen, bei denen Betonprodukte in einem zumindest teilweise automatisierten Herstellungszyklus programmgesteuert und getaktet in einem Umlaufsystem zwischen einzelnen Arbeitsstationen eines Fertigungsbereichs mittels einer Formfördereinrichtung befördert werden und im Gießverfahren hergestellt werden.
[0006] Ein gattungsgemäßes System ist beispielsweise in der DE 10 2012 217 324 A1 beschrieben, wobei das System einen Fertigungsbereich mit einer Mehrzahl automatisierter Arbeitsstationen und eine Formfördereinrichtung zum Befördern der Gießformen bzw. der Außenform und des Formkerns (als beispielhafte Innenform) von Gießformen zwischen den Arbeitsstationen umfasst.
[0007] Der Fertigungsbereich des Systems der DE 10 2012 217 324 A1 weist eine Entschalungsstation zum Entfernen einer Außenform von einer an der Entschalungsstation positionierten Gießform und zum Entfernen eines ausgehärteten rohrförmigen Betonprodukts von einem an der Entschalungsstation positionierten Formkern auf. Weiterhin weist der Fertigungsbereich eine Reinigungsstation zum Reinigen eines an der Reinigungsstation positionierten Formkerns und zum Reinigen einer an der zumindest einen Reinigungsstation positionierten Außenform, eine Formrüststation zum Zusammensetzen einer Gießform aus einer Außenform und einem Formkern und eine Füllstation zum Befüllen einer zusammengesetzten Gießform mit Beton auf.
[0008] Ein weiteres gattungsgemäßes System ist beispielsweise in der DE 10 2016 202 411 A1 beschrieben. Dieses System umfasst zudem eine oder mehrere manuell bedienbare Formrüsteinrichtungen mit zumindest einer Formrüststation zum manuell unterstützten Zusammensetzen einer Gießform aus entsprechenden Außen- und Innenformen.
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[0009] Ein weiteres gattungsgemäßes System ist beispielsweise in der DE 10 2022 133 700 A1 beschrieben. Dieses System umfasst zudem eine Obermuffeneinbaustation zum Auf- bzw. Einsetzen einer Obermuffe an einer Gießform.
[0010] Ausgehend von den vorstehend beschriebenen Systemen aus dem Stand der Technik, ist es eine Aufgabe, ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren bereitzustellen, das die bestehenden Systeme weiterentwickelt, insbesondere um die Variabilität der Einsetzbarkeit des Herstellungssystems bei bevorzugt kompakt gehaltener Aufstellfläche zu erweitern.
ZUSAMMENFASSUNG
[0011] Im Hinblick auf die vorstehend genannte Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Offenbarung ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren mittels bevorzugt stehenden Gießformen gemäß Anspruch 1 vorgeschlagen. Abhängige Ansprüche betreffen bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung.
[0012] Gemäß einem Aspekt wird in Ausführungsbeispielen ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren vorgeschlagen, wobei das System bevorzugt ein zumindest teilweise automatisiertes Umlaufsystem umfasst.
[0013] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen umfasst das System vorteilhaft eine oder mehrere Arbeitsstationen mit jeweiligen Fertigungseinrichtungen zum Entschalen, Reinigen, Rüsten und/oder Befüllen von Gießformen. Insbesondere umfasst das System bevorzugt ein oder mehrere als Entschalungsstation ausgebildete Arbeitsstationen zum Entschalen von Gießformen, ein oder mehrere als Rüststation ausgebildete Arbeitsstationen zum Rüsten von Gießformen, und/oder ein oder mehrere als Füllstation ausgebildete Arbeitsstationen zum Befüllen von Gießformen mit Beton. Zudem kann das System ein oder mehrere als Reinigungsstation ausgebildete Arbeitsstationen zum Reinigen von Gießformen umfassen, wobei alternativ oder zusätzlich auch die Entschalungsstation(en) und/oder die Rüststation(en) zur Reinigung von Gießformen eingerichtet sein können.
[0014] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen umfasst das System vorteilhaft zumindest ein Regallager zum Lagern von Gießformen und/oder in einer jeweiligen Gießform aushärtenden Betonprodukten vorzugsweise auf mehreren übereinanderliegenden Regalebenen. Beispielhaft kann das Regallager ein oder mehrere Regale und/oder Regalreihen umfassen, wobei das Regallager insbesondere bevorzugt als Hochregallager ausgebildet sein kann und/oder ein oder mehrere Hochregallager und/oder Hochregalreihen umfassen kann.
[0015] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen umfasst das System vorteilhaft zumindest eine Fördereinrichtung zum Transportieren und/oder Befördern von Gießformen zwischen ein oder mehreren der Arbeitsstationen und dem zumindest einen Regallager und/oder optional zum Transportieren und/oder Befördern von Gießformen zwischen jeweils zwei oder mehreren der Arbeitsstationen.
[0016] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann das zumindest eine Regallager bevorzugt zwei Regalreihen umfassen und eine optional bevorzugt zwischen den Regalreihen angeordnete Transporteinrichtung. Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann die Transporteinrichtung dazu eingerichtet sein, Gießformen an Lagerplätzen des Regallagers abzulegen und/oder aufzunehmen und/oder Gießformen zwischen Lagerplätzen des Regallagers und einer oder mehreren Übergabepositionen der Fördereinrichtung zu transportieren. Optional kann die Transporteinrichtung dazu eingerichtet sein, Gießformen zum Umlagern zwischen verschiedenen Lagerplätzen des Regallagers zu transportieren.
[0017] Gemäß einigen besonders zweckmäßigen Ausführungsbeispielen kann das System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren mit mehreren Arbeitsstationen mit jeweiligen Fertigungseinrichtungen zum Entschalen, Reinigen, Rüsten und/oder Befüllen von Gießformen; zumindest einem Regallager zum Lagern von Gießformen und/oder in einer jeweiligen Gießform aushärtenden Betonprodukten auf mehreren übereinanderliegenden Regalebenen, und zumindest einer Fördereinrichtung zum Transportieren und/oder Befördern von Gießformen zwischen
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ein oder mehreren der Arbeitsstationen und dem zumindest einen Regallager, bereitgestellt werden, wobei das zumindest eine Regallager bevorzugt zumindest zwei (oder bevorzugt eine gerade Anzahl, beispielsweise zwei oder vier) sich in einer Längsrichtung erstreckende Regalreihen und zumindest eine zwischen den (bzw. zwischen zwei benachbarten) Regalreihen angeordnete Transporteinrichtung umfasst, und wobei die Transporteinrichtung vorzugsweise dazu eingerichtet ist, Gießformen an Lagerplätzen des Regallagers abzulegen und/oder aufzunehmen und/oder Gießformen zwischen Lagerplätzen des Regallagers und einer oder mehreren Übergabepositionen zur Übergabe von Gießformen mit der Fördereinrichtung (d.h. z.B. zur Übergabe an die Fördereinrichtung und/oder zur Aufnahme von der Fördereinrichtung) zu transportieren.
[0018] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann zumindest ein Lagerplatz, bevorzugt auf einer Grundebene des Regallagers, eine erste Übergabeposition ausbilden, die vorzugsweise mit einem ersten Förderabschnitt der Fördereinrichtung verbunden sein kann. Dies ist insbesondere bevorzugt ein Lagerplatz eines Regals des Regallagers zum Übergeben einer Gießform in Querrichtung seitlich aus dem Regallager heraus bzw. in Querrichtung seitlich in das Regallager hinein.
[0019] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann der erste Förderabschnitt der Fördereinrichtung dazu eingerichtet sein, eine an der ersten Übergabeposition des Regallagers angeordnete Gießform in einer Richtung quer zu der Längsrichtung des Regallagers zu einer ersten Arbeitsstation zu transportieren und/oder eine Gießform von der ersten Arbeitsstation in der Richtung quer zu der Längsrichtung des Regallagers zu der ersten Übergabeposition zu transportieren.
[0020] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann die erste Arbeitsstation eine Rüststation zum Rüsten einer Gießform vor dem Befüllen mit Beton umfasst. Es ist aber auch möglich, die erste Arbeitsstation anders auszubilden, z.B. als Entschalungsstation oder Füllstation.
[0021] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann das System zumindest zwei erste Arbeitsstationen mit einem jeweiligen zugeordneten ersten Förderabschnitt der Fördereinrichtung umfassen, wobei vorzugsweise mehrere Lagerplätze auf der Grundebene des Regallagers eine jeweilige erste Übergabeposition ausbilden, die vorzugsweise jeweils mit einem jeweiligen ersten Förderabschnitt der Fördereinrichtung verbunden sind. Vorzugsweise kann jeder der ersten Förderabschnitte der Fördereinrichtung dazu eingerichtet sein, eine an der jeweiligen ersten Übergabeposition des Regallagers angeordnete Gießform in einer Richtung quer zu der Längsrichtung des Regallagers zu einer jeweiligen ersten Arbeitsstation zu transportieren und/oder eine Gießform von der jeweiligen ersten Arbeitsstation in der Richtung quer zu der Längsrichtung des Regallagers zu der jeweiligen ersten Übergabeposition zu transportieren.
[0022] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann die Transporteinrichtung dazu eingerichtet sein, zwischen den zumindest zwei sich in der Längsrichtung erstreckenden Regalreihen in der Längsrichtung zwischen einer zweiten Übergabeposition des Regallagers und einer dritten Übergabeposition des Regallagers zu verfahren. Besonders bevorzugt kann die Transporteinrichtung ein Regalbediengerät umfassen, insbesondere bevorzugt ein drei verfahrbare Achsen aufweisendes Regalbediengerät.
[0023] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen können die zweite Übergabeposition und die dritte Ubergabeposition des Regallagers an sich in der Längsrichtung gegenüberliegenden Enden des Regallagers angeordnet sein.
[0024] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann die Transporteinrichtung dazu eingerichtet sein, an der zweiten Übergabeposition des Regallagers eine Gießform auf einem zweiten Förderabschnitt der Fördereinrichtung abzulegen und/oder aufzunehmen.
[0025] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann der zweite Förderabschnitt der Fördereinrichtung dazu eingerichtet sein, eine Gießform von dem Regallager, insbesondere in der Längsrichtung des Regallagers, zu einer zweiten Arbeitsstation zu transportieren und/oder eine Gießform von der zweiten Arbeitsstation, insbesondere in der Längsrichtung des Regalla-
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gers, zu dem Regallager zu transportieren.
[0026] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann die zweite Arbeitsstation eine Entschalungsstation zum Entschalen einer Gießform umfassen. Es ist aber auch möglich, die zweite Arbeitsstation anders auszubilden, z.B. als Rüststation oder Füllstation.
[0027] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann das System zumindest zwei zweite Arbeitsstationen mit einem jeweiligen zugeordneten zweiten Förderabschnitt der Fördereinrichtung umfassen, wobei die Transporteinrichtung dazu eingerichtet sein kann, an der zweiten Übergabeposition des Regallagers eine Gießform auf zumindest zwei zweiten Förderabschnitten der Fördereinrichtung abzulegen und/oder aufzunehmen, wobei jeder der zweiten Förderabschnitte der Fördereinrichtung dazu eingerichtet sein kann, eine Gießform von dem Regallager, insbesondere in der Längsrichtung des Regallagers, zu einer jeweiligen zweiten Arbeitsstation zu transportieren und/oder eine Gießform von der jeweiligen zweiten Arbeitsstation, insbesondere in der Längsrichtung des Regallagers, zu dem Regallager zu transportieren.
[0028] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann die Transporteinrichtung dazu eingerichtet sein, an der dritten Ubergabeposition des Regallagers eine Gießform auf einem dritten Förderabschnitt der Fördereinrichtung abzulegen und/oder aufzunehmen.
[0029] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann der dritte Förderabschnitt der Fördereinrichtung dazu eingerichtet sein, eine Gießform von dem Regallager, insbesondere in der Längsrichtung des Regallagers, zu einer dritten Arbeitsstation zu transportieren und/oder eine Gießform von der dritten Arbeitsstation, insbesondere in der Längsrichtung des Regallagers, zu dem Regallager zu transportieren.
[0030] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann die dritte Arbeitsstation eine Füllstation zum Befüllen einer Gießform mit Beton umfassen. Es ist aber auch möglich, die dritte Arbeitsstation anders auszubilden, z.B. als Rüststation oder Entschalungsstation.
[0031] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann das System zumindest zwei dritte Arbeitsstationen mit einem jeweiligen zugeordneten dritten Förderabschnitt der Fördereinrichtung umfassen, wobei die Transporteinrichtung dazu eingerichtet sein kann, an der dritten Übergabeposition des Regallagers eine Gießform auf zumindest zwei dritten Förderabschnitten der Fördereinrichtung abzulegen und/oder aufzunehmen, und wobei jeder der dritten Förderabschnitte der Fördereinrichtung dazu eingerichtet sein kann, eine Gießform von dem Regallager, insbesondere in der Längsrichtung des Regallagers, zu einer jeweiligen dritten Arbeitsstation zu transportieren und/oder eine Gießform von der jeweiligen dritten Arbeitsstation, insbesondere in der Längsrichtung des Regallagers, zu dem Regallager zu transportieren.
[0032] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann das zumindest eine Regallager zumindest vier sich in einer Längsrichtung erstreckende Regalreihen und zumindest zwei zwischen jeweils benachbarten Paaren der vier Regalreihen angeordnete Transporteinrichtungen umfassen.
[0033] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen können zumindest zwei erste Arbeitsstationen vorgesehen sein, die auf in einer Richtung quer zu der Längsrichtung des Regallagers gegenüberliegenden Seiten des Regallagers angeordnet sind.
[0034] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann zumindest ein Lagerplatz auf einer Grundebene des Regallagers in einer äußeren Regalreihe des Regallagers eine erste Übergabeposition ausbilden, die mit einem ersten Förderabschnitt der Fördereinrichtung verbunden sein kann, und zumindest ein Lagerplatz auf der Grundebene des Regallagers kann in einer auf der anderen quer zur Längsrichtung gegenüberliegenden äußeren Regalreihe des Regallagers eine weitere erste Übergabeposition ausbilden, die mit einem weiteren ersten Förderabschnitt der Fördereinrichtung verbunden sein kann, und wobei vorzugsweise jeder der ersten Förderabschnitte der Fördereinrichtung dazu eingerichtet sein kann, eine an der jeweiligen ersten Übergabeposition des Regallagers angeordneten Gießform in einer Richtung quer zu der Längsrichtung des Regallagers zu einer jeweiligen ersten Arbeitsstation zu transportieren und/oder eine Gießform von der jeweiligen ersten Arbeitsstation in der Richtung quer zu der Längsrichtung des
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Regallagers zu der ersten Übergabeposition zu transportieren.
[0035] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen können mehrere als Rüststation zum Rüsten von Gießformen ausgebildete Arbeitsstationen vorgesehen sein, mehrere als Entschalungsstation zum Entschalen von Gießformen ausgebildete Arbeitsstationen vorgesehen sein, und/oder mehrere als Füllstation zum Befüllen von Gießformen mit Beton ausgebildete Arbeitsstationen vorgesehen sein.
[0036] Gemäß einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen kann eine verfahrbare Fülleinrichtung zum Befüllen von Gießformen mit Beton vorgesehen sein, wobei die Fülleinrichtung vorzugsweise zwischen den mehreren Füllstationen verfahrbar sein kann.
[0037] Weitere Aspekte und Ausführungsbeispiele als auch Vorteile und speziellere Ausführungsmöglichkeiten der vorstehend beschriebenen Aspekte und Merkmale können weiterhin den folgenden, jedoch in keinster Weise einschränkend aufzufassenden Beschreibungen und Erläuterungen zu den angehängten Figuren entnommen werden.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0038] Fig. 1 zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen Ausführungsbeispielen,
[0039] Figs. 2A bis 2J illustrieren beispielhaft einige beispielhafte Zwischenzustände der Herstellung eines Betonprodukts mit einer im System gemäß Fig. 1 umlaufenden Gießform,
[0040] Fig. 3 zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen,
[0041] Fig. 4 zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen,
[0042] Fig. 5 zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen,
[0043] Fig. 6 zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen,
[0044] Fig. 7A zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen, und
[0045] Fig. 7B zeigt beispielhaft eine schematische Schnittansicht auf das System gemäß Fig. 7A entlang der Schnittlinie A — A.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER FIGUREN UND BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE DER ERFINDUNG
[0046] Im Folgenden werden bevorzugte rein beispielhafte Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren detailliert beschrieben. Die vorliegende Offenbarung ist jedoch nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Gleiche bzw. ähnliche Merkmale der Ausführungsbeispiele werden in den Figuren mit gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet. Soweit Unterschiede nicht explizit angegeben sind oder aus den Figuren ersichtlich sind, ist davon auszugehen, dass die Beschreibung der Merkmale mit gleichen Bezugsziffern ein Bezug auf ein Ausführungsbeispiel ebenfalls für ein anderes Ausführungsbeispiel gilt, wobei die Beschreibung der Knappheit der Beschreibung wegen nicht mehrfach angegeben ist. Weiterhin sind
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die Ausführungsbeispiele nicht als auf sich selbst beschränkend aufzufassen, da es möglich ist, Merkmale der nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele zu kombinieren oder Ausführungsbeispiele mit Merkmalen anderer Ausführungsbeispiele zu modifizieren, um weitere Ausführungsbeispiele zu erhalten. Derartige Modifikationen bzw. Merkmalskombinationen sind zumindest implizit als Teil der Offenbarung dieser Beschreibung anzusehen.
[0047] Im Allgemeinen weisen alle in dem System gemäß Ausführungsbeispielen verwendeten Gießformen zumindest eine Außenform und ggf. optional eine oder mehrere in der Außenform positionierbare und/oder positionierte Innenformen (z.B. Formkerne, Gerinneformen, usw.) auf. Gießformen können hierbei für verschiedene Betonprodukte bereitgestellt werden, z.B. Gießformen für Betonrohre und/oder Gießformen für Schachtunterteile, etc. Beispielhaft können Gießformen im (bevorzugt zumindest teilweise automatisierten) Umlaufzyklus jeweils eine stehende Außenform und ggf. optional einen in der stehenden Außenform (ggf. vertikal) angeordneten Formkern (als eine beispielhafte Innenform) aufweisen. Analog können automatisiert, teilautomatisiert und/oder manuell gerüstete Gießformen eine Außenform und ggf. optional eine oder mehrere in der Außenform positionierbare und/oder positionierte Innenformen aufweisen. Außen und/oder Innenformen können ein oder mehrteilig ausgebildet sein. Außen und/oder Innenformen können je nach gewünschter Form des herzustellenden Betonkörpers bzw. Betonfertigteils (Betonprodukt) ausgestaltet sein. Ein oder mehrere Innenformen können für das Herstellen von Betonrohren beispielsweise einen oder mehrere im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildete Formkerne aufweisen. Ein oder mehrere Innenformen können für das Herstellen von Schachtunterteilen beispielsweise Gerinneformen für ein Gerinne des jeweiligen Schachtunterteils umfassen, die beispielsweise an etwaigen Rüststationen eingebracht werden können.
[0048] In einigen Ausführungsbeispielen können stehende Gießformen verwendet werden, in die nach dem teilautomatisierten, vollautomatisierten oder manuellen Rüsten an jeweiligen Rüststationen und/oder in jeweiligen Rüstbereichen bevorzugt im Gießverfahren an einer oder mehreren Fülleinrichtungen in einem Füllbereich des Umlaufsystems, beispielsweise an als jeweilige Füllstation ausgebildeten Arbeitsstationen, bevorzugt zumindest teilautomatisiert flieRfähiger, selbstverdichtender Beton eingefüllt wird, so dass das Umlaufsystem in Ausführungsbeispielen auf etwaige Rüttelvorrichtungen verzichten kann und stattdessen ein Aushärtebereich bereitgestellt werden kann, in dem die mit Beton befüllten Gießformen eine längere Zeit lagern können, bis der Beton ausgehärtet ist und/oder die Gießformen zur Entschalung bzw. Entnahme des ausgehärteten Betonprodukts und/oder zur anschließenden Wiederverwendung erneut in den Fertigungsbereich des bevorzugt zumindest teilweise automatisierten Umlaufsystems eingegeben werden können. Umlaufsystem im Sinne dieser Offenbarung meint somit hierbei, dass im System verwendete Gießformen nach dem Entschalen (d.h. insbesondere nach dem Entnehmen von zumindest teilweise ausgehärteten Betonprodukten) erneut gerüstet werden und erneut gerüstet und mit Beton befüllt werden können.
[0049] Optional können die (oder zumindest einige der) Gießformen weiterhin beispielsweise an der Unterseite eine Untermuffe aufweisen, die z.B. als Standfläche zum Aufstellen der Gießformen dient und/oder auch zur Verriegelung der Außenform mit einer Innenform (z.B. einem Formkern). Derartige Untermuffen können entfernbar oder fest an der Innenform bzw. dem inneren Formkern befestigt sein. Ebenso können die (oder zumindest einige der) Gießformen nach dem Befüllen mit Beton in Ausführungsbeispielen beispielhaft mit Obermuffen von oben verschlossen werden, wobei in Ausführungsbespielen jeweilige (bevorzugt zumindest teilweise automatisierte) Arbeitsstationen zum Aufbringen von Obermuffen vorgesehen werden können, an denen Obermuffen (bevorzugt teil- oder vollautomatisiert) an bereits mit Beton befüllten Gießformen aufgesetzt bzw. an diesen angesetzt werden können.
[0050] Insbesondere kann es vorteilhaft vorgesehen sein, dass das System in einigen Ausführungsbeispielen unterschiedlichste Betonprodukte verschiedener Art, Form und/oder Größe im selben System herstellbar sind (siehe z.B. auch die verschiedenen beispielhaften Betonprodukte auf dem Formförderabschnitt 250 in Fig. 7A). Hierfür können einerseits unterschiedliche Gießformen verschiedener Art, Form und/oder Größe gleichzeitig im Umlaufsystem vorhanden sein, wobei insbesondere die als Rüststation ausgebildeten Arbeitsstationen bevorzugt den Rüstvorgang
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für verschiedene Betonprodukte produktabhängig ermöglichen.
[0051] Hierbei können, je nach Anforderungen des jeweiligen Betonprodukts, an einigen gerüsteten Gießformen weitere Formteile und/oder Bewehrungen oder Bewehrungskörbe in den Gießformen vorgesehen werden. Neben Bewehrungen bzw. Bewehrungskörben können auch weitere in oder an dem fertigen Betonprodukt verbleibende Strukturteile an einigen Gießformen befestigt oder angebracht werden, z.B. um Steighilfen bzw. Steigbügel einzubringen oder auch Transportanker, die im Produkt verbleiben. Bei speziellen Betonprodukten können dies auch andere Einbauteile wie z.B. Ventile für Viehtränken oder Rahmen und/oder Gitter für Straßenabläufe sein. Dies kann bei den jeweiligen als Rüststationen ausgebildeten Arbeitsstationen des Systems umgesetzt werden, z.B. teilautomatisiert und auch teilweise manuell unterstützt, oder gar mit einem oder mehreren manuell durchführbaren Rüstarbeitsschritten.
[0052] Fig. 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren, beispielhaft mittels beispielhaft stehenden Gießformen, gemäß einigen Ausführungsbeispielen. Das System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß Fig. 1 umfasst beispielhaft einen automatisierten (d.h. teilautomatisierten bzw. vollautomatisierten und ggf. bevorzugt programmgesteuerten) Umlaufzyklus, in dem Gießformen im Umlauf zum Herstellen von Betonprodukten verwendet werden.
[0053] Das beispielhafte System gemäß Fig. 1 umfasst einen Aushärte- und/oder Lagerbereich | zum Lagern von Gießformen, einschließlich mit Beton gefüllten Gießformen während des Aushärtens des Betons nach dem Befüllen der jeweiligen Gießform mit Beton und/oder zum Zwischenlagern von Gießformen. Das beispielhafte System gemäß Fig. 1 umfasst einen Fertigungsbereich beispielhaft umfassend einen Rüstbereich zum Rüsten von Gießformen vor dem Befüllen mit Beton (z.B. Rüstbereich II in Fig. 1), einen Füllbereich zum Befüllen von gerüsteten Gießformen mit Beton (z.B. Füllbereich Ill in Fig. 1) und einen Entschalbereich zum Entschalen von Gießformen (z.B. Entschalbereich | in Fig. 1).
[0054] Im diesem Ausführungsbeispiel und den folgend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist jeweils beispielhaft eine mehrstöckige Lagerfläche in einem oder mehreren Regallagern im Lager- und/oder Aushärtebereich | vorgesehen. In einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen können somit ein oder mehrere mehrstöckige Lagerstrukturen im Aushärtebereich | bereitgestellt werden, die zum mehrstöckigen Lagern von Gießformen und/oder in einer jeweiligen Gießform aushärtenden Betonprodukten ausgebildet sind. Derartige mehrstöckige Lager können in einigen besonders zweckmäßigen Ausführungsbeispielen ein oder mehrere Hochregale umfassen. Hierbei können dann beispielsweise ein oder mehrere Transporteinrichtungen, beispielsweise mit ein oder mehreren Regalbediengeräten, dazu eingerichtet sein, Gießformen teilautomatisiert und/oder vollautomatisiert an Lagerplätzen 310 in den mehrstöckigen Lagerstrukturen abzulegen und/oder an Lagerplätzen 301 in den mehrstöckigen Lagerstrukturen teilautomatisiert und/oder vollautomatisiert aufzunehmen. Hierfür können beispielsweise weitere Manipulatoren vorgesehen werden.
[0055] Beispielhaft wird der Aushärte- und/oder Lagerbereich | gemäß Fig. 1 mit einem Regallager 300 bereitgestellt, insbesondere beispielhaft mit einem Hochregallager in einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen. Insbesondere stellt das Regallager 300 beispielhaft eine Mehrzahl von Lagerplätzen 301 auf mehreren Lagerebenen bereit, insbesondere zum Lagern von im Umlaufzyklus mit Beton befüllten Gießformen, die zum Aushärten des Betons bevorzugt ohne Rütteln in Ruhelage über einen längeren Zeitraum aushärten können. Zudem können auf Lagerplätzen 301 des Regallagers 300, falls erwünscht, bereits gerüstete Gießformen vor dem Befüllen mit Beton zwischengelagert werden, und/oder auch momentan ungenutzte Gießformen bis zur weiteren Benutzung zwischengelagert werden.
[0056] Das beispielhafte Regallager 300 des Systems gemäß Fig. 1 umfasst beispielhaft ein erstes Hochregal 320-1 und ein zweites Hochregal 320-2 und eine Transporteinrichtung 310 (z.B. ein verfahrbares Regalbediengerät bzw. eine Transporteinrichtung umfassend ein verfahrbares Regalbediengerät), die beispielhaft in einem sich in Längsrichtung X des Regallagers 300 erstreckenden Gang zwischen dem ersten Hochregal 320-1 und dem zweiten Hochregal 320-2 ange-
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ordnet ist. Das erste Hochregal 320-1 umfasst beispielhaft mehrere übereinander angeordnete Regalebenen, wobei jede Regalebene beispielhaft eine Mehrzahl von sich in Längsrichtung X des Hochregals 320-1 in einer Reihe angeordneten Lagerplätzen 301 aufweist. Das zweite Hochregal 320-2 umfasst analog beispielhaft mehrere übereinander angeordnete Regalebenen, wobei jede Regalebene beispielhaft eine Mehrzahl von sich in Längsrichtung X des Hochregals 320-2 in einer Reihe angeordneten Lagerplätzen 301 aufweist.
[0057] Beispielhaft sind die Hochregale 320-1 und 320-2 in Längsrichtung X parallel angeordnet, wobei die Transporteinrichtung 310 beispielhaft zwischen den Hochregalen 320-1 und 320-2 in der gemeinsamen Längsrichtung X der Hochregale 320-1 und 320-2 horizontal verfahrbar ist. In bevorzugten Ausführungsbeispielen umfasst die Transporteinrichtung 310 ein drei verfahrbare Achsen umfassendes Regalbediengerät.
[0058] In bevorzugten Ausführungsbeispielen kann die Transporteinrichtung 310 ein mit zumindest drei verfahrbaren Achsen ausgestaltetes Regalbediengerät umfassen. Die Bewegung des Regalbediengerät kann in den folgenden drei Achsen erfolgen: X = Ganglängsrichtung (z.B. eine Fahreinheit, die optional bevorzugt schienengeführt ausgebildet sein kann, oder eine zumindest in X-Richtung frei auf dem Werks- bzw. Hallenboden fahrenden Fahreinheit), Z = vertikale Richtung (z.B. eine Hubeinheit, beispielsweise umfassend eine teleskopartig vertikal verfahrbare Hubeinrichtung), und Y = Gangquerrichtung (z.B. mit einer horizontal quer verfahrbaren Lastaufnahmeeinheit).
[0059] Insbesondere ist die Transporteinrichtung 310 zwischen den Hochregalen 320-1 und 3202 in der gemeinsamen Längsrichtung X der Hochregale 320-1 und 320-2 beispielhaft zwischen einer ersten Übergabeposition P2 für den Entschalbereich IV an einem Ende des Regallagers 300 und einer zweiten Übergabeposition P3 für den Füllbereich Ill an einem anderen Ende des Regallagers 300 auf der in Längsrichtung X gegenüberliegenden Seite verfahrbar.
[0060] Zudem kann die Transporteinrichtung 310 beispielhaft mit einer Handhabungseinrichtung ausgestattet sein, z.B. um Gießformen an Lagerplätzen 301 der Hochregale 320-1 und/oder 3202 in den verschiedenen Regalebenen zu entnehmen und/oder abzulegen. Hierbei können die verschiedenen (beispielsweise in Z-Richtung übereinanderliegenden) Regalebenen in einigen Ausführungsbeispielen ausgehend von einer in Fig. 1 in Draufsicht dargestellten Grundebene (z.B. eine ebenerdige Bodenebene, wie z.B. ein Hallenboden HB gemäß Fig. 7B) ein oder mehrere über der Grundebene angeordnete Regalebenen mit jeweiligen Lagerplätzen 301 umfassen (siehe z.B. auch Fig. 7B). Alternativ oder zusätzlich können die Regalebenen auch ein oder mehrere unter der Grundebene angeordnete Regalebenen mit jeweiligen Lagerplätzen 301 umfassen (siehe z.B. auch Fig. 7B).
[0061] In einigen besonders zweckmäßigen Ausführungsbeispielen kann das Regallager bzw. die Regale des Regallagers mit mehreren Regalebenen unterschiedlicher Höhen ausgebildet sein, so dass beispielsweise kleinere Gießformen mit niedriger Höhe auf einer niedrigeren Regalebene gelagert werden können und/oder beispielsweise größere Gießformen mit größerer Höhe auf einer Regalebene mit größerer Höhe gelagert werden können, um eine optimierte Lagerkapazität im Verhältnis zur Gesamthöhe des Regallagers bereitstellen zu können (siehe z.B. auch Fig. 7B).
[0062] Das System gemäß Fig. 1 umfasst weiterhin beispielhaft eine zumindest teilautomatisierte Formfördereinrichtung mit Formförderabschnitten 210a und 210b, 220a und 220b, und 230a und 230b zum Befördern von Gießformen im System, insbesondere zwischen den verschiedenen Bereichen des Fertigungsbereichs und dem Regallager 300. Der Fertigungsbereich umfasst beispielhaft eine Mehrzahl von Stationen, umfassend beispielhaft mehrere Arbeitsstationen 110 bzw. 120 zum Entschalen bzw. Rüsten von Gießformen und beispielhaft mehrere als Füllstationen bereitgestellte Arbeitsstationen 130.
[0063] In einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen können die Formförderabschnitte der Formfördereinrichtung und/oder die Arbeitsstationen des Systems entsprechend einem gemeinsamen Takt getaktet gesteuert bzw. betrieben werden. Alternativ ist es auch möglich, verschie-
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dene Bereiche des Systems, beispielsweise einen Entschalungsbereich, einen Rüstbereich und/ oder einen Füllbereich unabhängig voneinander bzw. mit unterschiedlichen Taktungen betrieben werden.
[0064] In Ausführungsbeispielen, in denen die Formförderabschnitte der Formfördereinrichtung und/oder die Arbeitsstationen des Systems entsprechend einem gemeinsamen Takt getaktet gesteuert bzw. betrieben werden, ist die Transporteinrichtung 310 des Regallagers 310 bevorzugt eingerichtet, unabhängig von der Taktung des Systems gesteuert bzw. betrieben zu werden. Insbesondere kann die Transporteinrichtung 310 vorzugsweise dazu eingerichtet sein, während eines Takts des Systems mehrere Arbeitsvorgänge durchzuführen, umfassend Arbeitsvorgänge, wie beispielsweise das Abholen einer Gießform an einer Übergabeposition und das Ablegen der Gießform an einem Lagerplatz des Regallagers, das Abholen einer Gießform an einem Lagerplatz des Regallagers und das Ablegen der Gießform an einer Übergabeposition, das Abholen der Gießform an einer Übergabeposition und das Ablegen der Gießform an einer anderen Übergabeposition, und/oder das Abholen einer Gießform an einem Lagerplatz des Regallagers und das Ablegen der Gießform an einem anderen Lagerplatz des Regallagers.
[0065] In einigen Ausführungsbeispielen ist die Transporteinrichtung 310 bevorzugt dazu eingerichtet, Gießformen mit unterschiedlichen Beschleunigungen und/oder Transportgeschwindigkeiten zu transportieren, insbesondere bevorzugt abhängig von einem Arbeitszustand der Gießform (d.h. z.B. Je nachdem, ob eine leere Gießform ohne Beton und ohne zumindest teilweise ausgehärtetes Betonprodukt, ob eine gerüstete Gießform, ob eine entschalte Gießform, ob eine gerade erst mit flüssigem Beton befüllte Gießform und/oder eine Gießform mit einem bereits teilweise ausgehärteten Betonprodukt transportiert wird). Insbesondere ist die Transporteinrichtung 310 bevorzugt dazu eingerichtet, gerade erst mit flüssigem Beton befüllte Gießformen mit einer kleineren Beschleunigung und/oder einer kleineren Maximalgeschwindigkeit zu transportieren, als bei dem Transport von leeren Gießformen (z.B. gerüstete Gießformen und/oder entschalte Gießformen) und/oder von Gießformen mit einem bereits zumindest teilweise ausgehärteten Betonprodukt. Insbesondere kann die Transporteinrichtung 310 alternativ oder zusätzlich bevorzugt dazu eingerichtet sein, Gießformen mit einem bereits zumindest teilweise ausgehärteten Betonprodukt mit einer größeren Beschleunigung und/oder einer größeren Maximalgeschwindigkeit zu transportieren, als bei dem Transport von leeren Gießformen (z.B. gerüstete Gießformen und/oder entschalte Gießformen) und/oder von gerade erst mit flüssigem Beton befüllten Gießformen.
[0066] Die beispielhafte Formfördereinrichtung gemäß Fig. 1 umfasst mehrere Formförderabschnitte 210a bis 230b, die jeweils dazu eingerichtet sind, Gießformen zumindest in einer jeweiligen horizontalen Richtung zu transportieren. In Fig. 1 sind die jeweiligen Formförderabschnitte 210a bis 230b beispielhaft jeweils geradlinig ausgebildet. In einigen weiteren Ausführungsbeispielen können alternativ oder zusätzlich auch abgewinkelte und/oder Kurven umfassende Formförderabschnitte bereitgestellt werden.
[0067] Ein oder mehrere der Formförderabschnitte 210a bis 230b können bevorzugt dazu eingerichtet sein, stehende Gießformen zu befördern, insbesondere bevorzugt automatisiert, z.B. auf verfahrbaren Schlitten, verfahrbaren Tischen bzw. Verschiebetischen, Fahrzeugen, Förderbändern, etc. Weiterhin können ein oder mehrere Formförderabschnitte alternativ oder zusätzlich auch mittels verfahrbarer Hebeeinrichtungen und/oder Kraneinrichtungen bereitgestellt werden, um die Gießformen anheben und in angehobenen Zustand transportieren zu können (beispielsweise analog der weiter unten beschriebenen Transporteinrichtung 410 für die Produktausgabe).
[0068] Der beispielhafte Rüstbereich Il des Systems gemäß Fig. 1 umfasst beispielhaft mehrere als Rüststation ausgebildete Arbeitsstationen 120. Insbesondere sind die als Rüststation ausgebildeten Arbeitsstationen 120 beispielhaft dazu eingerichtet, dass Gießformen an den jeweiligen Arbeitsstationen 120 automatisiert, teilautomatisiert, manuell unterstützt und/oder manuell gerüstet werden. In einigen Ausführungsbeispielen kann jeweils zumindest eine solche als Rüststation ausgebildete Arbeitsstation 120 bereitgestellt werden, wobei in bevorzugten Ausführungsbeispielen mehrere als Rüststation ausgebildete Arbeitsstationen 120 bereitgestellt werden, so dass vor-
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teilhaft mehrere Gießformen effizient gleichzeitig gerüstet werden können (z.B. an zwei Rüststationen 120 in Fig. 1).
[0069] In einigen Ausführungsbeispielen mit mehreren als Rüststation ausgebildeten Arbeitsstationen 120 können alle Arbeitsstationen 120 dazu eingerichtet sein, dass je nach Komplexität des jeweiligen Aufbaus des Betonprodukts die jeweilige Gießform entweder automatisiert, teilautomatisiert (z.B. auch manuell unterstützt) oder manuell gerüstet wird. Alternativ können die mehreren Arbeitsstationen 120 unterschiedlich ausgebildet sein, so dass beispielsweise ein oder mehrere Arbeitsstationen 120 dazu eingerichtet sind, Gießformen automatisiert zu rüsten, ein oder mehrere Arbeitsstationen 120 dazu eingerichtet sind, Gießformen teilautomatisiert zu rüsten, und/oder ein oder mehr Arbeitsstationen 120 dazu eingerichtet sind, dass Gießformen manuell gerüstet werden können.
[0070] Der beispielhafte Füllbereich Ill des Systems gemäß Fig. 1 umfasst beispielhaft mehrere als Füllstation ausgebildete Arbeitsstationen 130. Insbesondere sind die Füllstationen 130 dazu eingerichtet, eine an der jeweiligen Füllstation 130 positionierte Gießform teilautomatisiert oder bevorzugt automatisiert mit Beton zu befüllen. In einigen Ausführungsbeispielen kann jeweils nur eine Füllstation 130 bereitgestellt werden, wobei in bevorzugten Ausführungsbeispielen mehrere als Füllstationen 130 bereitgestellt werden, so dass vorteilhaft mehrere Gießformen effizient gleichzeitig mit Beton gefüllt werden können (z.B. an zwei Füllstationen 130 in Fig. 1).
[0071] Der beispielhafte Entschalbereich IV des Systems gemäß Fig. 1 umfasst beispielhaft mehrere als Entschalungsstation ausgebildete Arbeitsstationen 110. Insbesondere sind die Arbeitsstationen 110 beispielhaft dazu eingerichtet, dass Gießformen an den jeweiligen Arbeitsstationen 110 automatisiert, teilautomatisiert (d.h. z.B. manuell unterstützt) und/oder manuell entschalt werden können. Entschalung im Sinne der Offenbarung meint hierbei insbesondere das Entnehmen von zumindest teilweise ausgehärteten Betonteilen aus den jeweiligen Gießformen. Insbesondere kann das Entschalen das Öffnen der Gießform bzw. der Außenform der Gießform umfassen und/oder insbesondere das Entnehmen des zumindest teilweise ausgehärteten Betonprodukts aus der Gießform beispielsweise durch vertikales Abziehen des Betonprodukts aus der geöffneten Gießform bzw. von einer Innenform der Gießform. In einigen Ausführungsbeispielen kann jeweils zumindest eine solche als Entschalungsstation ausgebildete Arbeitsstation 110 bereitgestellt werden, wobei in bevorzugten Ausführungsbeispielen mehrere als Entschalungsstation ausgebildete Arbeitsstationen 110 bereitgestellt werden, so dass vorteilhaft mehrere Gießformen effizient gleichzeitig entschalt werden können (z.B. an zwei Entschalungsstationen 110 in Fig. 1).
[0072] Weiterhin umfasst das System gemäß Fig. 1 beispielhaft optional eine weitere Transporteinrichtung 410, die dazu eingerichtet ist, an der Entschalungsstation 110 bzw. den Entschalungsstationen 110 entnommene Betonteile bzw. Betonprodukte zu einer Ausgabeposition P6 zu transportieren. Optional umfasst das System zudem einen Formförderabschnitt 250 zum Befördern von fertigen Betonprodukten von der Ausgabeposition P6 entlang des Formförderabschnitts 250, beispielsweise zum Zwischenlagern von mehreren bereits fertiggestellten Betonprodukten, bevor diese beispielsweise abschließend aus dem System entnommen werden (siehe beispielsweise auch Fig. 7A).
[0073] Die Transporteinrichtung 410 kann in einigen Ausführungsbeispielen als weiterer Formförderabschnitt ausgebildet werden. In einigen besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen kann die Transporteinrichtung 410, wie beispielhaft in Fig. 1 dargestellt, eine auf Führungen 420 verfahrbare Handhabungseinrichtung mit Hubfunktion umfassen, die dazu eingerichtet ist, an den Entschalungsstationen 110 zumindest teilweise ausgehärtete Betonprodukte aus zumindest teilweise geöffneten Gießformen herauszuheben und durch Verfahren entlang der Führungen 420 zu der Ausgabeposition P6 zu transportieren und dort abzulegen. Eine derartige Handhabungseinrichtung kann beispielsweise auch eine Greifereinrichtung umfassen, die beispielsweise auch dazu eingerichtet sein kann, aus einer Gießform entnommene Betonprodukte zu drehen oder zu schwenken, insbesondere bevorzugt, um ggf. stehend gegossene Betonprodukte vor der Ablage an der Ausgabeposition P6 zu drehen oder schwenken, beispielsweise in die liegende Position Zu verschwenken.
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[0074] Der Lager- und/oder Aushärtebereich | gemäß Fig. 1 weist beispielhaft die teil- und/oder vollautomatisierte Transporteinrichtung 310 auf, wobei die Transporteinrichtung 310 beispielhaft zum Transportieren von Gießformen von Übergabepositionen P2 und P3 zu Lagerpositionen bzw. Lagerplätzen 301 im Regallager 300 und von Lagerpositionen bzw. Lagerplätzen 301 im Regallager 300 zu den Übergabepositionen P2 und P3 eingerichtet ist. Beispielhaft ist die Transporteinrichtung 310 zwischen zwei Regalreihen 320-1 und 320-2 des Regallagers 300 angeordnet, wobei die Übergabepositionen P2 und P3 beispielhaft an in Längsrichtung X gegenüberliegenden Enden des Regallagers 300 angeordnet sind. Beispielhaft sind die Regalreihen als jeweilige sich in Längsrichtung X erstreckende Hochregale 320-1 und 320-2 ausgebildet, wobei die Transporteinrichtung 310 beispielhaft in Längsrichtung X in einer zwischen den Hochregalen 320-1 und 320-2 ausgebildeten Gasse verfahrbar angeordnet ist, insbesondere um in der Gasse in Längsrichtung X zwischen den Übergabepositionen P2 und P3 des Regallagers 300 zu verfahren.
[0075] Beispielhaft ist die Transporteinrichtung 310 dazu eingerichtet, zu der Übergabeposition P2 des Regallagers 300 zu verfahren und an der Übergabeposition P2 des Regallagers 300 eine Gießform auf einer Übergabeposition P1a bzw. P1b der Formförderabschnitte 210a bzw. 210b des Entschalungsbereichs IV aufzunehmen bzw. abzulegen. Die Formförderabschnitte 210a bzw. 210b des Entschalungsbereichs IV sind beispielhaft dazu eingerichtet, eine Gießform zwischen der jeweiligen Übergabeposition P1a bzw. P1b und einer jeweiligen als Entschalungsstation ausgebildeten Arbeitsstation 110 zu transportieren.
[0076] Beispielsweise kann eine Gießform mit einem bereits zumindest teilweise ausgehärteten Betonprodukt zur Entschalung von der Transporteinrichtung 310 an einem entsprechenden Lagerplatz 301 des Regallagers 300 aufgenommen werden und zu der Übergabeposition P2 des Regallagers 300 transportiert werden, um an der Übergabeposition P1a oder P1b des Entschalbereichs IV abgelegt zu werden und mit dem entsprechenden Formförderabschnitt 210a oder 210b zu der entsprechenden Entschalungsstation 110 transportiert zu werden.
[0077] Weiterhin kann eine an einer Entschalungsstation 110 entschalte Gießform mit dem entsprechenden Formförderabschnitt 210a oder 210b zu der entsprechenden Übergabeposition P1a oder P1b der Formförderabschnitte 210a bzw. 210b des Entschalbereichs IV transportiert werden, um dort von der an der Übergabeposition P2 des Regallagers 300 positionierten Transporteinrichtung 310 aufgenommen zu werden. Von dort kann die entschalte Gießform zur Zwischenlagerung von der Transporteinrichtung 310 zu einem Lagerplatz 301 transportiert werden oder von der Transporteinrichtung 310 an einer Übergabepositionen P5a bzw. P5b abgelegt werden, um über die entsprechende Übergabepositionen P5a bzw. P5b direkt dem Rüstbereich II zugeführt zu werden (siehe weiter unten).
[0078] Beispielhaft ist die Transporteinrichtung 310 dazu eingerichtet, zu der Übergabeposition P3 des Regallagers 300 zu verfahren und an der Übergabeposition P3 des Regallagers 300 eine Gießform auf einer Übergabeposition P4a bzw. P4b der Formförderabschnitte 230a bzw. 230b des Füllbereichs Ill aufzunehmen bzw. abzulegen. Die Formförderabschnitte 230a bzw. 230b des Füllbereichs Ill sind beispielhaft dazu eingerichtet, eine Gießform zwischen der jeweiligen Übergabeposition P4a bzw. P4b und einer jeweiligen als Füllstation ausgebildeten Arbeitsstation 130 zu transportieren.
[0079] Beispielsweise kann eine gerüstete Gießform für den GieRßvorgang von der Transporteinrichtung 310 an einem entsprechenden Lagerplatz 301 des Regallagers 300 oder direkt nach dem Rüsten an einer Übergabepositionen P5a bzw. P5b aufgenommen werden und zu der Übergabeposition P3 transportiert werden, um an der Übergabeposition P4a oder P4b abgelegt zu werden und mit dem entsprechenden Formförderabschnitt 230a oder 230b zu der entsprechenden Füllstation 130 transportiert zu werden.
[0080] Weiterhin kann eine an einer Füllstation 130 mit Beton befüllte Gießform mit dem entsprechenden Formförderabschnitt 230a oder 230b zu der entsprechenden Übergabeposition P4a oder P4b transportiert werden, um dort von der an der Übergabeposition P3 positionierten Transporteinrichtung 310 aufgenommen zu werden. Von dort kann die mit Beton befüllte Gießform zum Aushärten (oder auch zum Zwischenlagern vor einem optionalen Verschließen der Gießform mit
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einer Obermuffe) von der Transporteinrichtung 310 zu einem Lagerplatz 301 des Regallagers 300 transportiert werden.
[0081] In einigen Ausführungsbeispielen sind hierbei bevorzugt zusätzlich zu den an den in Längsrichtung X gegenüberliegenden Enden der Regalgasse zwischen den Regalen 320-1 und 320-2 angeordneten Übergabepositionen P2 (mit P1a/P1b) und P3 (mit P4a/P4b) weitere seitliche Übergabepositionen P5a und P5b an Regalplätzen des Regals 320-1 auf der Grundebene vorgesehen, wobei diese Übergabepositionen P5a und P5b an den Regalplätzen des Regals 320-1 mit den quer (d.h. in Querrichtung Y) verlaufenden Formförderabschnitten 220a und 220b verbunden sind, wobei die Formförderabschnitten 220a und 220b dazu eingerichtet sind, die von der Transporteinrichtung 310 an den Übergabepositionen P5a und P5b an den Regalplätzen des Regals 320-1 abgelegten Gießformen in Querrichtung Y aus dem Regallager 320 heraus zu transportieren. Die Gießformen können beispielsweise quasi an den Übergabepositionen P5a und P5b an den Regalplätzen des Regals 320-1 in Querrichtung Y durch das Regal 320-1 durchgereicht werden. Dies ermöglicht es vorteilhaft in kompakter und platzsparender Bauweise drei oder mehr separat aus dem Regallager bestückbare Bearbeitungsbereiche vorzusehen, wobei ein oder mehr Bearbeitungsbereiche seitlich (in Querrichtung Y) neben dem Regallager angeordnet werden können.
[0082] Im Folgenden soll kurz beispielhaft erläutert werden, wie ein Betonprodukt in dem System gemäß Fig. 1 herstellbar ist. Figs. 2A bis 2J illustrieren diesbezüglich beispielhaft einige beispielhafte Zwischenzustände der Herstellung eines Betonprodukts mit einer im System gemäß Fig. 1 umlaufenden Gießform G.
[0083] Eine Gießform G für die Herstellung des entsprechenden Betonprodukts kann entweder bereits an einem Lagerplatz 301 des Regallagers 300 zwischengelagert sein und dort von der Transporteinrichtung 310 des Regallagers 300 aufgenommen werden oder nach dem Entschalen im Zusammenhang mit einem zuvor hergestellten Betonprodukt von der Transporteinrichtung 310 an der Übergabeposition P2 aufgenommen werden (siehe z.B. Fig. 2A mit der Gießform G an der Übergabeposition P1b und der Transporteinrichtung 310 an der Übergabeposition P2).
[0084] Für den Rüstvorgang kann die Transporteinrichtung 310 die Gießform G an einer Übergabeposition P5a bzw. P5b in der Regalreihe des Hochregals 320-1 in der Grund- bzw. Arbeitsebene des Regallagers 300 ablegen (siehe z.B. Fig. 2B mit der Gießform G an der Übergabeposition P5b und Transporteinrichtung 310 neben der Übergabeposition P5b), um von dort quer zu der Längsrichtung des Regallagers 300 mit dem entsprechenden Förderabschnitt 220a bzw. 220b seitlich zu der entsprechenden Rüststation 120 transportiert zu werden (siehe z.B. Fig. 2C mit der über den Förderabschnitt 220b zur entsprechenden Rüststation 120 transportierten Gießform 6).
[0085] An der entsprechenden Rüststation 120 kann die Gießform G optional gereinigt werden und/oder optional geölt werden. Insbesondere kann die Gießform G an der Rüststation 120 manuell, manuell unterstützt, zumindest teilweise automatisiert oder auch vollautomatisiert gerüstet werden. Eine gerüstete Gießform im Sinne der Offenbarung meint eine Gießform, die für die Zuführung zu der Füllstation vorbereitet ist. Im einfachsten Falle kann dies bedeuten, dass eine Außenform der Gießform verschlossen wird. In bevorzugten Fällen können insbesondere einfache Rüstvorgänge vollautomatisiert an der Rüststation 120 durchgeführt werden. Für komplexere Rüstvorgänge kann dies auch teilautomatisiert und/oder manuell unterstützt durchgeführt werden. In einigen Fällen kann es auch vorgesehen sein, dass ein oder mehrere Schritte des Rüstvorgangs oder auch der ganze Rüstvorgang an der Rüststation 120 manuell durchgeführt wird.
[0086] Nach dem Rüsten der Gießform G an der entsprechenden Rüststation 120 (siehe z.B. Fig. 2C mit Gießform G an der entsprechenden Rüststation 120) kann die gerüstete Gießform G mit dem entsprechenden Formförderabschnitt 220a bzw. 220b zu der entsprechenden Übergabeposition P5a bzw. P5b transportiert werden, um dort von der Transporteinrichtung 310 des Regallagers 320 aufgenommen zu werden. Die gerüstete Gießform G kann nun entweder zu einem Lagerplatz 301 des Regallagers 320 zur vorübergehenden Zwischenlagerung in dem Regallager 320 oder direkt für einen darauffolgenden Füllvorgang (Gießvorgang) zu der Übergabeposition
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P3 des Regallagers 320 für die Übergabe an einer der Übergabepositionen P4a bzw. P4b des Füllbereichs Ill transportiert werden (siehe z.B. Fig. 2D mit der die Gießform G tragenden Transporteinrichtung 310 an der Übergabeposition P3).
[0087] Für den Füllvorgang wird die gerüstete Gießform G, die entweder von einem Lagerplatz 301 oder von einer der Übergabepositionen P5a bzw. P5b von der Transporteinrichtung 310 geholt werden kann, durch die Transporteinrichtung 310 zu der Übergabeposition P3 des Regallagers 300 transportiert (siehe z.B. Fig. 2D), um von der Transporteinrichtung 310 dort an einer der Übergabepositionen P4a bzw. P4b abgelegt zu werden und über den entsprechenden Förderabschnitt 203a bzw. 230b zu der entsprechenden Füllstation 130 transportiert zu werden und an der Füllstation 130 im Gießvorgang mit Beton befüllt zu werden (siehe z.B. Fig. 2E mit an einer Füllstation 130 mit Beton befüllter Gießform 6).
[0088] Nach dem Füllvorgang kann die mit Beton befüllte Gießform G mit dem entsprechenden Formförderabschnitt 230a bzw. 230b von der entsprechenden Füllstation 130 zu der entsprechenden Übergabeposition P4a bzw. P4b befördert werden, um von der Transporteinrichtung 310 an der Übergabeposition P3 aufgenommen zu werden und zu einem Lagerplatz 301 des Regallagers 300 für den Aushärtvorgang transportiert zu werden (siehe z.B. Fig. 2F mit der Gießform an einem Lagerplatz 301 des Lagerregals 320-2).
[0089] Wenn der Beton in der am Lagerplatz 301 gelagerten Gießform G nach der Aushärtzeit zumindest teilweise ausgehärtet ist, so kann die Gießform G von der Transporteinrichtung 310 abgeholt werden und zu der Übergabeposition P2 des Regallagers 300 transportiert werden, um dort an eine der Formförderabschnitte 210a bzw. 210b an der entsprechenden Übergabeposition P1a bzw. P1b abgelegt zu werden und von dem entsprechenden Formförderabschnitt 210a bzw. 210b zu der entsprechenden Entschalungsstation 110 transportiert zu werden (siehe z.B. Fig. 2G mit an einer Entschalungsstation 110 positionierten Gießform 6).
[0090] An der Entschalungsstation 110 kann die Gießform G zumindest teilweise geöffnet werden (siehe z.B. Fig. 2G mit teilweise geöffneter Gießform G), und die Transporteinrichtung 410 kann das zumindest teilweise ausgehärtete Betonprodukt aus der zumindest teilweise geöffneten Gießform G herausheben und zu der Ausgabeposition P6 transportieren und dort ablegen (siehe z.B. Fig. 2l mit an der Ausgabeposition P6 abgelegtem Betonprodukt P). Die entschalte Gießform G kann dann wieder über einen entsprechenden Förderabschnitt 210a bzw. 210b zur Übergabe in das Regallager 300 an die entsprechende Übergabeposition P1a bzw. P1b transportiert werden (siehe z.B. Fig. 2J analog Fig. 2A). Die Fig. 2J zeigt zudem beispielhaft, dass das Betonprodukt P für die Abholung auf dem Förderabschnitt 250 zwischengelagert werden kann, so dass die Ausgabeposition P6 wieder frei ist für ein weiteres fertiges Betonprodukt.
[0091] Fig. 3 zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen.
[0092] Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind hierbei auf beiden Seiten des Regallagers 320 in Querrichtung Y als beispielhafte Bearbeitungsbereiche ein erster Rüstbereich Il-1 (analog dem Rüstbereich Il in Fig. 1) und ein in Y-Richtung gegenüberliegender zweiter Rüstbereich Il-2 neben dem Regal 320-2 des Regallagers 300 ausgebildet. Der zweite Rüstbereich Il-2 umfasst beispielhaft zwei weitere Rüststationen 120 und entsprechende Formförderabschnitte 220c und 220d mit entsprechenden Übergabepositionen P5c und P5d an Lagerplätzen des Regals 320-2 auf der Grundebene. Dies kann auch in den anderen Ausführungsbeispielen zusätzlich bereitgestellt werden, insbesondere z.B. in Systemen gemäß Figs. 4 und 5.
[0093] Die weiteren seitlichen Übergabepositionen P5c und P5d sind beispielhaft an Regalplätzen des Regals 320-2 auf der Grundebene vorgesehen, wobei diese Übergabepositionen P5c und P5d an den Regalplätzen des Regals 320-2 mit den quer (d.h. in Querrichtung Y) verlaufenden Formförderabschnitten 220c und 220d verbunden sind, wobei die Formförderabschnitten 220c und 220d dazu eingerichtet sind, die von der Transporteinrichtung 310 an den Übergabepositionen P5c und P5d an den Regalplätzen des Regals 320-2 abgelegten Gießformen in Querrichtung Y aus dem Regallager 320 heraus zu transportieren. Die Gießformen können beispiels-
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weise quasi an den Übergabepositionen P5c und P5d an den Regalplätzen des Regals 320-2 in Querrichtung Y durch das Regal 320-2 in den Rüstbereich Il-2 durchgereicht werden.
[0094] Weiterhin sind in dem System gemäß Fig. 3 lediglich beispielhaft zwei Transporteinrichtungen 310a und 310b in dem Gang bzw. der Gasse zwischen den Regalen 320-1 und 320-2 des Regallagers 300 bereitgestellt. Dies kann auch in den anderen Ausführungsbeispielen zusätzlich bereitgestellt werden, insbesondere z.B. in Systemen gemäß Figs. 4 bis 7B. Die erste Transporteinrichtung 310a kann beispielhaft dazu eingerichtet sein, Gießformen an der Übergabeposition P3 bzw. an den Übergabepositionen P4a bzw. P4b abzulegen bzw. aufzunehmen, und die zweite Transporteinrichtung 310b kann beispielhaft dazu eingerichtet sein, Gießformen an der Übergabeposition P2 bzw. an den Übergabepositionen P1a bzw. P1b abzulegen bzw. aufzunehmen. Beispielhaft können beide Transporteinrichtungen 310a und 310b mehrere oder alle Übergabepositionen Pba bis P5d und/oder alle Lagerplätze 301 im Regallager 300 bedienen bzw. erreichen.
[0095] Fig. 4 zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen.
[0096] Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind hierbei optionale weitere Arbeitsstationen 140 im Entschalungsbereich IV vorgesehen. Beispielhaft ist je Entschalungsstation 110 eine weitere Arbeitsstation 140 vorgesehen, die jeweils beispielhaft auf der dem Regallager 300 gegenüberliegenden Seite der jeweiligen Entschalungsstation 110 angeordnet ist und mit der entsprechenden Entschalungsstation 110 über einen jeweiligen Formförderabschnitt 240a bzw. 240b verbunden ist, der dazu eingerichtet ist, eine Gießform von der Entschalungsstation 110 zu der entsprechenden weiteren Arbeitsstation 140 und zurück zu transportieren. Dies kann auch in den anderen Ausführungsbeispielen zusätzlich bereitgestellt werden, insbesondere z.B. in Systemen gemäß Figs. 3 und 5.
[0097] Die Arbeitsstationen 140 können hierbei einen oder mehrere optionale zusätzliche Aufgaben bzw. Funktionen erfüllen, insbesondere bevorzugt manuell, manuell unterstützt, teilautomatisiert und/oder vollautomatisiert. Dies kann beispielsweise als vorteilhafte Funktion der Arbeitsstation 140 das Einbringen neuer Gießformen an der entsprechenden Arbeitsstation 140 und/ oder das Vorbereiten neuer Gießformen vor der Einbringung in das Umlaufsystem an der entsprechenden Arbeitsstation 140 umfassen und/oder die Entnahme von nicht mehr benötigten Gießformen an der entsprechenden Arbeitsstation 140 aus dem Umlaufsystem.
[0098] Alternativ oder zusätzlich kann dies die Überprüfung bzw. Wartung von Gießformen an der entsprechenden Arbeitsstation 140 umfassen, beispielsweise bevor diese nach erfolgter Entschalung erneut dem Umlaufsystem zugeführt werden. Alternativ oder zusätzlich kann dies die Reinigung und/oder das Ölen von Gießformen an der entsprechenden Arbeitsstation 140 umfassen, bevor diese nach Entschalung erneut dem Umlaufsystem zugeführt werden.
[0099] Weiterhin kann dies alternativ oder zusätzlich auch das teilweise automatisierte oder automatisierte Öffnen und/oder vollständige Öffnen von Gießformen an der entsprechenden Arbeitsstation 140 vor der Entnahme eines Betonprodukts an der Entschalungsstation 110 umfassen. Weiterhin kann dies alternativ oder zusätzlich auch das Überprüfen von Betonprodukten in den jeweiligen geöffneten Gießformen an der entsprechenden Arbeitsstation 140 vor der Entnahme des Betonprodukts an der Entschalungsstation 110 umfassen, beispielsweise etwaige Dichtheitsprüfungen. Weiterhin kann dies in besonders zweckmäßigen Ausführungen alternativ oder zusätzlich auch das manuell unterstützte oder manuelle Entnehmen von etwaigen Formteilen, Hilfsteilen und/oder Zubehör aus der Gießform und/oder Hinzufügen etwaiger Bauteile (z.B. Dichtungen) an dem Betonprodukt vor der Entschalung umfassen, beispielsweise bevor ein ausgehärtetes Betonprodukt an der Entschalungsstation 110 durch eine Greifer- und/oder Hebeeinrichtung der Transporteinrichtung 410 entnommen wird. Beispielsweise können an der Arbeitsstation 140 im Bedarfsfall etwaige Einlegeteile bzw. Aussparungskörper aus der geöffneten Gießform entnommen werden. Die Arbeitsstation 140 kann auch eine Einrichtung zur Entnahme von optionalen Obermuffen umfassen.
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[00100] Fig. 5 zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen.
[00101] Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind hierbei die Füllstationen 130 im Füllbereich Ill durch eine gemeinsame Fülleinrichtung 510 bedient, wobei die Fülleinrichtung 510 beispielhaft über Führungen 510 zwischen den Füllpositionen der Füllstationen 130 verfahrbar sind. Beispielhaft kann die Fülleinrichtung 510 zu der Füllposition einer der Füllstationen 130 verfahren werden, um eine an dieser Füllstation 130 angeordnete Gießform mit Beton zu befüllen, und dann kann die Fülleinrichtung 510 zu der Füllpositionen einer anderen Füllstation 130 verfahren werden, um eine an dieser anderen Füllstation 130 angeordnete Gießform mit Beton zu befüllen, usw. Dies kann auch in den anderen Ausführungsbeispielen zusätzlich bereitgestellt werden, insbesondere z.B. in Systemen gemäß Figs. 2 bis 4. Die Fülleinrichtung 510 kann eine Gießvorrichtung, beispielsweise mit einem Gießkübel, umfassen.
[00102] Die Fülleinrichtung kann vorteilhaft in höherer Frequenz mehrere Füllstationen bedienen und somit kann ohne Wartezeiten oder zumindest mit signifikant reduzierten Wartezeiten das nächste Betonprodukt an einer anderen Füllposition gegossen werden, so dass der gemischte Beton vorteilhaft kurze Stehzeiten vor dem Abgießen aufweist. So können ein etwaiges Entmischen von Gesteinskörnungen im Beton und/oder auch das vorzeitige Aushärten des Betons an der Fülleinrichtung vermieden werden, so dass etwaige Störungen der Anlage verbessert vermieden werden können. In einigen Ausführungsbeispielen kann die Fülleinrichtung 510 über eine Mischanlage und/oder eine optionale Fördereinrichtung, z.B. eine Kübelbahn, beschickt werden.
[00103] Fig. 6 zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen.
[00104] Hierbei kombiniert das beispielhafte System gemäß Fig. 6 in einer beispielhaften, besonders kompakten und effizienten Anordnung weitere Merkmale der Systeme gemäß Fig. Fig. 3 (d.h. z.B. optional zwei seitliche Arbeitsbereiche Il-1 und II-2 in Fig. 6), Fig. 4 4 (d.h. z.B. optional zusätzliche Arbeitsstationen 140 im Entschalbereich IV) und Fig. 5 (d.h. z.B. optional eine verfahrbare Fülleinrichtung 510 für zwei oder mehr oder bevorzugt alle Füllstationen 130 im Füllbereich Ill).
[00105] Beispielhaft umfasst das Regallager 300 vier sich in Längsrichtung X erstreckende Regalreihen bzw. Regale, die jeweils als Regalpaare mit einer jeweiligen dazwischen liegenden Gasse und einer zugeordneten Transporteinrichtung (bevorzugt mit einem entsprechenden Regalbediengerät) analog der vorstehenden Ausführungsbeispiele ausgebildet sein können.
[00106] Analog Fig. 1 umfasst das System im Regallager 300 die beiden Regale 320-1 und 3202 mit dazwischen angeordneter Transporteinrichtung 311 (analog Transporteinrichtung 310) und zusätzlich ein weiteres parallel in Längsrichtung X verlaufendes Doppelregal mit Regalen 330-1 und 330-2 mit dazwischen angeordneter Transporteinrichtung 312. Die Transporteinrichtung 311 bedient hierbei analog Figs. 1 bis 5 die Übergabepositionen P2a (analog P2) und P3a (analog P3) aus den Regalen 320-1 und 320-2 bzw. in die Regale 320-1 und 320-2, und die andere Transporteinrichtung 312 bedient analog die Übergabepositionen P2b und P3b aus den Regalen 330-1 und 330-2 bzw. in die Regale 330-1 und 330-2.
[00107] Beispielhaft sind im Füllbereich Ill entsprechend vier Füllstationen 130 mit entsprechenden Förderabschnitten 230a bis 230d und Übergabepositionen P4a bis P4d vorgesehen. Beispielhaft ist hierbei (optional) analog Fig. 5 eine an Führungen 520 verfahrbare Fülleinrichtung 510 für alle Füllstationen 130 vorgesehen.
[00108] Beispielhaft sind im Entschalbereich IV entsprechend vier Entschalungsstationen 110 mit entsprechenden Förderabschnitten 210a bis 210d und Übergabepositionen P1a bis P1d vorgesehen. Optional sind hierbei analog Fig. 4 zusätzliche Arbeitsstationen 140 mit entsprechenden Förderabschnitten 240a bis 240d vorgesehen. In weiteren Ausführungsbeispielen ist es möglich nur für ein oder mehrere der Entschalungsstationen 110 zusätzliche Arbeitsstationen 140 vorzusehen.
[00109] Beispielhaft sind analog Fig. 3 zwei seitliche (quer neben dem Regallager 300 angeord
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nete) Rüstbereiche Il-1 und Il-2 mit entsprechenden Rüststationen 120 und entsprechenden, quer verlaufenden Förderabschnitten 220a bis 220d und entsprechenden Übergabepositionen P5a bis P5d vorgesehen. Hierbei sind die Übergabepositionen P5a und P5b analog Fig. 1 beispielhaft an Lagerplätzen des Regals 320-1 auf einer Grundebene vorgesehen, wobei die Übergabepositionen P5c und P5d beispielhaft auf der quer gegenüberliegenden Seite an Lagerplätzen des Regals 330-2 auf einer Grundebene vorgesehen sind.
[00110] Fig. 7A zeigt beispielhaft eine schematische Draufsicht auf ein System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren gemäß einigen weiteren Ausführungsbeispielen, und Fig. 7B zeigt beispielhaft eine schematische Schnittansicht auf das System gemäß Fig. 7A entlang der Schnittlinie A — A.
[00111] Hierbei ist eine detailliertere beispielhafte Bauweise nach dem Prinzip gemäß Fig. 6 mit einem ersten Regallager 320 mit einem Gang und darin fahrender Transporteinrichtung 311 vorgesehen und ein zweites, in Längsrichtung X parallel verlaufendem Regallager 330 mit einem Gang und darin fahrender Transporteinrichtung 312 bereitgestellt. Beispielhaft sind vier Regalreihen vorgesehen mit lediglich beispielhaft elf Lagerplätzen pro Regalreihe und Regalebene, wobei quer seitlich die entsprechenden Rüstbereiche Il-1 und Il-1 mit lediglich beispielhaft jeweils fünf Rüststationen (siehe z.B. Fig. 7A).
[00112] Beispielhaft sind die Regalebenenhöhen unterschiedlich hoch ausgebildet (siehe z.B. Fig. 7B), wobei beispielhaft die vorletzte obere Regalebene niedriger ausgebildet ist, um effizient und ohne Platzverlust Gießformen niedrigerer Höhe lagern zu können. Weiterhin ist beispielhaft eine unter der Grundebene (z.B. Hallenboden HB) liegende Regalebene vorgesehen (siehe z.B. Fig. 7B).
[00113] Analog Fig. 6 sind im Entschalbereich IV gemäß Fig. 7A lediglich beispielhaft vier Entschalungsstationen vorgesehen, und im Füllbereich Ill sind lediglich beispielhaft vier Füllstationen vorgesehen, die durch die in Querrichtung Y verfahrbare Fülleinrichtung 510 bedienbar sind (siehe z.B. Fig. 7A).
[00114] In vorstehenden Ausführungsbeispielen ist es insbesondere vorteilhaft vorgesehen, dass zumindest ein sich in Längsrichtung X erstreckendes Regallager mit zwei Regalreihen bereitgestellt sein kann, wobei zwei Arbeitsbereiche mit mehreren Arbeitsstationen an in Längsrichtung gegenüberliegend Enden des Regallagers vorgesehen sein können, die über Übergabepositionen an in Längsrichtung gegenüberliegend Enden des Regallagers bedient werden können, wobei zumindest ein weiterer Arbeitsbereich (oben lediglich beispielhaft der Rüstbereich) quer seitlich des Regallagers angeordnet ist und auf einer Grundebene liegend quer von Regallagerplätzen eines Regals bedient wird. Dies ergibt eine vorteilhaft kompakte Bauweise mit einer platzsparenden Zwischenlagerung der Gießformen auch für das Aushärten nach dem Befüllen mit Beton, wobei zumindest drei Arbeitsbereiche kompakt um das Regallager herum angeordnet werden können und jeweils direkt und mit kurzen Förderwegen aus dem Regallager mit nur einer Regallager-Transsporteinrichtung bedient werden können. Eine besonders bevorzugte, platzsparende Bauweise kann mit vier Regalreihen und vier angrenzenden Arbeitsbereichen gemäß Fig. 6 und/oder Figs. 7A und 7B bereitgestellt werden.
[00115] Es sei darauf verwiesen, dass vorstehend lediglich Beispiele bzw. Ausführungsbeispiele der vorliegenden Offenbarung sowie technische Vorteile detailliert unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben wurden. Die vorliegende Offenbarung ist jedoch in keinster Weise auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele und deren Ausführungsmerkmale bzw. deren beschriebene Kombinationen begrenzt bzw. eingeschränkt ist, sondern umfasst weiterhin Modifikationen der Ausführungsbeispiele, insbesondere diejenigen, die durch Modifikationen der Merkmale der beschriebenen Beispiele bzw. durch Kombination bzw. Teilkombination einzelner oder mehrerer der Merkmale der beschriebenen Beispiele im Rahmen des Schutzumfanges der unabhängigen Ansprüche umfasst sind.
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Claims (20)
1. System zum Herstellen von Betonprodukten im Gießverfahren, umfassend:
- mehrere Arbeitsstationen (110, 120, 130; 110, 120, 130, 140) mit jeweiligen Fertigungseinrichtungen zum Entschalen, Rüsten und/oder Befüllen von Gießformen,
- zumindest ein Regallager (300) zum Lagern von Gießformen und/oder in einer jeweiligen Gießform aushärtenden Betonprodukten auf mehreren übereinanderliegenden Regalebenen, und
- zumindest eine Fördereinrichtung (210, 220, 230) zum Transportieren von Gießformen zwischen ein oder mehreren der Arbeitsstationen (110, 120, 130; 110, 120, 130, 140) und dem zumindest einen Regallager (320),
wobei das zumindest eine Regallager (300; 320, 330) zumindest zwei sich in einer Längsrichtung (X) erstreckende Regalreihen (320-1, 320-2; 320-1, 320-2, 330-1, 330-2) und eine zwischen den Regalreihen (320-1, 320-2; 320-1, 320-2, 330-1, 330-2) angeordnete Transporteinrichtung (310; 311, 312) umfasst, und
wobei die Transporteinrichtung (310; 311, 312) dazu eingerichtet ist, Gießformen an Lagerplätzen (301) des Regallagers (300; 320, 330) abzulegen und/oder aufzunehmen und Gießformen zwischen Lagerplätzen (301) des Regallagers (300; 320, 330) und einer oder mehreren Übergabepositionen (P2, P3, P5a, P5b; P2a, P2b, P3a, P3b, P5a-P5d) zur Übergabe von Gießformen mit der Fördereinrichtung (210, 220, 230) zu transportieren.
2. System gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Lagerplatz auf einer Grundebene des Regallagers (300; 320, 330) eine erste Übergabeposition (P5a, P5b; P5a-P5d) ausbildet, die mit einem ersten Förderabschnitt (220a, 220b; 220a-220d) der Fördereinrichtung verbunden ist.
3. System gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Förderabschnitt (220a, 220b; 220a-220d) der Fördereinrichtung dazu eingerichtet ist, eine an der ersten Übergabeposition (P5a, P5b; P5a-P5d) des Regallagers (300; 320, 330) angeordnete Gießform in einer Richtung (Y) quer zu der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330) zu einer ersten Arbeitsstation (120) zu transportieren und/oder eine Gießform von der ersten Arbeitsstation (120) in der Richtung (Y) quer zu der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330) zu der ersten Übergabeposition (P5a, P5b; P5aP5d) zu transportieren.
4. System gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Arbeitsstation (120) eine Rüststation zum Rüsten einer Gießform vor dem Befüllen mit Beton umfasst.
5. System gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
das System zumindest zwei erste Arbeitsstationen (120) mit einem jeweiligen zugeordneten ersten Förderabschnitt (220a, 220b; 220a-220d) der Fördereinrichtung umfasst,
wobei mehrere Lagerplätze auf der Grundebene des Regallagers (300; 320, 330) eine jeweilige erste Übergabeposition (P5a, P5b; P5a-P5d) ausbilden, die jeweils mit einem jeweiligen ersten Förderabschnitt (220a, 220b; 220a-220d) der Fördereinrichtung verbunden sind,
wobei jeder der ersten Förderabschnitte (220a, 220b; 220a-220d) der Fördereinrichtung dazu eingerichtet ist, eine an der jeweiligen ersten Übergabeposition (P5a, P5b; P5a-P5d) des Regallagers (300; 320, 330) angeordnete Gießform in einer Richtung (Y) quer zu der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330) zu einer jeweiligen ersten Arbeitsstation (120) zu transportieren und/oder eine Gießform von der jeweiligen ersten Arbeitsstation (120) in der Richtung (Y) quer zu der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330) zu der jeweiligen ersten Übergabeposition (P5a, P5b; P5a-P5d) zu transportieren.
6. System gemäß zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Transporteinrichtung (310; 311, 312) dazu eingerichtet ist, zwischen den zumindest
zwei sich in der Längsrichtung (X) erstreckenden Regalreihen (320-1, 320-2) in der Längs-
richtung (X) zwischen einer zweiten UÜbergabeposition (P2; P2a, P2b) des Regallagers (300;
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320, 330) und einer dritten Übergabeposition (P3; P3a, P3b) des Regallagers (300; 320, 330) zu verfahren.
System gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite und dritte Übergabepositionen des Regallagers (300; 320, 330) an sich in der Längsrichtung (X) gegenüberliegenden Enden des Regallagers (300; 320, 330) angeordnet sind.
System gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Transporteinrichtung (310; 311, 312) dazu eingerichtet ist, an der zweiten Übergabeposition (P2; P2a, P2b) des Regallagers (300; 320, 330) eine Gießform auf einem zweiten Förderabschnitt (210a, 210b; 210a-210d) der Fördereinrichtung abzulegen oder aufzunehmen.
System gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
der zweite Förderabschnitt (210a, 210b; 210a-210d) der Fördereinrichtung dazu eingerichtet ist, eine Gießform von dem Regallager (300; 320, 330), insbesondere in der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330), zu einer zweiten Arbeitsstation (110) zu transportieren und/oder eine Gießform von der zweiten Arbeitsstation (110), insbesondere in der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330), zu dem Regallager (300; 320, 330) zu transportieren.
System gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Arbeitsstation (110) eine Entschalungsstation zum Entschalen einer Gießform umfasst.
System gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
das System zumindest zwei zweite Arbeitsstationen (110) mit einem jeweiligen zugeordneten zweiten Förderabschnitt (210a, 210b; 210a-210d) der Fördereinrichtung umfasst,
wobei die Transporteinrichtung (310; 311, 312) dazu eingerichtet ist, an der zweiten Übergabeposition (P2; P2a, P2b) des Regallagers (300; 320, 330) eine Gießform auf zumindest zwei zweiten Förderabschnitten (210a, 210b; 210a-210d) der Fördereinrichtung abzulegen oder aufzunehmen,
wobei jeder der zweiten Förderabschnitte (210a, 210b; 210a-210d) der Fördereinrichtung dazu eingerichtet ist, eine Gießform von dem Regallager (300; 320, 330), insbesondere in der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330), zu einer jeweiligen zweiten Arbeitsstation (110) zu transportieren und/oder eine Gießform von der jeweiligen zweiten Arbeitsstation (110), insbesondere in der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330), zu dem Regallager (300; 320, 330) zu transportieren.
System gemäß zumindest einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Transporteinrichtung (310; 311, 312) dazu eingerichtet ist, an der dritten Übergabeposition (P3; P3a, P3b) des Regallagers (300; 320, 330) eine Gießform auf einem dritten Förderabschnitt (230a, 230b; 230a-230d) der Fördereinrichtung abzulegen oder aufzunehmen.
System gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
der dritte Förderabschnitt (230a, 230b; 230a-230d) der Fördereinrichtung dazu eingerichtet ist, eine Gießform von dem Regallager (300; 320, 330), insbesondere in der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330), zu einer dritten Arbeitsstation (130) zu transportieren und/oder eine Gießform von der dritten Arbeitsstation (130), insbesondere in der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330), zu dem Regallager (300; 320, 330) zu transportieren.
System gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Arbeitsstation (130) eine Füllstation zum Befüllen einer Gießform mit Beton umfasst.
System gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das System zumindest zwei dritte Arbeitsstationen (130) mit einem jeweiligen zugeordneten dritten Förderabschnitt (230a, 230b; 230a-230d) der Fördereinrichtung umfasst, wobei die Transporteinrichtung (310; 311, 312) dazu eingerichtet ist, an der dritten Übergabeposition (P3; P3a, P3b) des Regallagers (300; 320, 330) eine Gießform auf zumindest
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zwei dritten Förderabschnitten (230a, 230b; 230a-230d) der Fördereinrichtung abzulegen oder aufzunehmen, und
wobei jeder der dritten Förderabschnitte (230a, 230b; 230a-230d) der Fördereinrichtung dazu eingerichtet ist, eine Gießform von dem Regallager (300; 320, 330), insbesondere in der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330), zu einer jeweiligen dritten Arbeitsstation (130) zu transportieren und/oder eine Gießform von der jeweiligen dritten Arbeitsstation (130), insbesondere in der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330), zu dem Regallager (300; 320, 330) zu transportieren.
16. System gemäß zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Regallager (300; 320, 330) zumindest vier sich in einer Längsrichtung (X) erstreckende Regalreihen (320-1, 320-2, 330-1, 330-2) und zumindest zwei zwischen jeweils benachbarten Paaren der vier Regalreihen (320-1, 320-2, 330-1, 330-2) angeordnete Transporteinrichtungen (311, 312) umfasst.
17. System gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest zwei erste Arbeitsstationen (110), die auf in einer Richtung (Y) quer zu der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330) gegenüberliegenden Seiten des Regallagers (300; 320, 330) angeordnet sind.
18. System gemäß Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein Lagerplatz auf einer Grundebene des Regallagers (300; 320, 330) in einer äußeren Regalreihe des Regallagers (300; 320, 330) eine erste Übergabeposition (P5a, P5b; P5a-P5d) ausbildet, die mit einem ersten Förderabschnitt (220a, 220b; 220a-220d) der Fördereinrichtung verbunden ist, und zumindest ein Lagerplatz auf der Grundebene des Regallagers (300; 320, 330) in einer auf der anderen quer zur Längsrichtung (X) gegenüberliegenden äußeren Regalreihe des Regallagers (300; 320, 330) eine weitere erste Übergabeposition (P5a, P5b; PS5a-P5d) ausbildet, die mit einem weiteren ersten Förderabschnitt (220a, 220b; 220a-220d) der Fördereinrichtung verbunden ist,
wobei jeder der ersten Förderabschnitte (220a, 220b; 220a-220d) der Fördereinrichtung dazu eingerichtet ist, eine an der jeweiligen ersten Übergabeposition (P5a, P5b; P5a-P5d) des Regallagers (300; 320, 330) angeordnete Gießform in einer Richtung (Y) quer zu der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330) zu einer jeweiligen ersten Arbeitsstation (120) zu transportieren und/oder eine Gießform von der jeweiligen ersten Arbeitsstation (120) in der Richtung (Y) quer zu der Längsrichtung (X) des Regallagers (300; 320, 330) zu der ersten Übergabeposition (P5a, P5b; P5a-P5d) zu transportieren.
19. System gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere als Rüststation (120) zum Rüsten von Gießformen ausgebildete Arbeitsstationen, mehrere als Entschalungsstation (110) zum Entschalen von Gießformen ausgebildete Arbeitsstationen, und/oder mehrere als Füllstation (130) zum Befüllen von Gießformen mit Beton ausgebildete Arbeitsstationen.
20. System gemäß Anspruch 19, gekennzeichnet durch eine verfahrbare Fülleinrichtung (510) zum Befüllen von Gießformen mit Beton, wobei die Fülleinrichtung (510) zwischen den mehreren Füllstationen (130) verfahrbar ist.
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| ATA50960/2024A AT528310B1 (de) | 2024-12-04 | 2024-12-04 | SYSTEM ZUM HERSTELLEN VON BETONPRODUKTEN IM GIEßVERFAHREN, UMFASSEND EIN REGALLAGER |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT528310A4 AT528310A4 (de) | 2025-12-15 |
| AT528310B1 true AT528310B1 (de) | 2025-12-15 |
Family
ID=97982851
Family Applications (1)
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| ATA50960/2024A AT528310B1 (de) | 2024-12-04 | 2024-12-04 | SYSTEM ZUM HERSTELLEN VON BETONPRODUKTEN IM GIEßVERFAHREN, UMFASSEND EIN REGALLAGER |
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2024
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