AT527754B1 - Vorrichtung zum Halten von Küchenutensilien - Google Patents
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Abstract
Vorrichtung (1) zum Halten von Küchenutensilien, insbesondere Teller, umfassend zumindest einen Träger (2) und zumindest zwei Halteelemente (3), wobei die zumindest zwei Halteelemente (3) an dem zumindest einen Träger (2) lösbar gelagert sind, wobei ein Abstand (A) zwischen den zumindest zwei Halteelementen (3) in Richtung einer Längserstreckung (L) des zumindest einen Trägers (2) einstellbar ist, wobei die zumindest zwei Halteelemente (3) zum Lösen von dem zumindest einen Träger (2) und/oder zum Einstellen des Abstands (A) zwischen den zumindest zwei Halteelementen (3) relativ zum zumindest einen Träger (2), vorzugsweise um die Längserstreckung (L) des zumindest einen Trägers (2), verschwenkbar am zumindest einen Träger (2) gelagert sind.
Description
8 NN
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten von Küchenutensilien, insbesondere Teller, umfassend zumindest einen Träger und zumindest zwei Halteelemente, wobei die zumindest zwei Halteelemente an dem zumindest einen Träger lösbar gelagert sind, wobei ein Abstand zwischen den zumindest zwei Halteelementen in Richtung einer Längserstreckung des zumindest einen Trägers einstellbar ist. Zudem betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Einstellen eines Abstands zwischen zumindest zwei Halteelementen.
[0002] Gattungsgemäße Vorrichtungen sind beispielsweise aus der CN 218605706 U, der CN 208926152 U, der DE 20 2012 003 660 U1 oder der CN 113520081 A bekannt und dienen dazu, Küchenutensilien wie beispielsweise Teller, Schüsseln, Pfannen, Deckeln und der dergleichen platzsparend und einfach zugänglich in einer Küche zu verstauen. Dabei können die Vorrichtungen beispielsweise in Schubladen oder Kästen einer Küche angeordnet sein. Damit die Vorrichtung bei einer Vielzahl an verschiedenen Utensilien eingesetzt werden kann, ist ein Abstand zwischen den zumindest zwei Halteelementen in Richtung einer Längserstreckung des zumindest einen Trägers einstellbar.
[0003] Nachteilig beim Stand der Technik ist, dass das Einstellen des Abstands zwischen den Halteelemente meist umständlich ist. Beispielsweise müssen die Halteelemente elastisch verformt oder gar mittels Werkzeuge gelöst werden, um diese zu verstellen. Zudem muss das Einstellen im Regelfall mit beiden Händen erfolgen.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Vorrichtung anzugeben, bei welcher ein einfaches und einhändiges Einstellen des Abstands zwischen den Halteelementen möglich ist. Zudem soll auch ein Verfahren zum Einstellen eines Abstands zwischen zumindest zwei Halteelementen angegeben werden.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 15.
[0006] Erfindungsgemäßen ist demnach bei einer wie oben genannten Vorrichtung vorgesehen, dass die zumindest zwei Halteelemente zum Lösen von dem zumindest einen Träger und/oder zum Einstellen des Abstands zwischen den zumindest zwei Halteelementen relativ zum zumindest einen Träger, vorzugsweise um die Längserstreckung des zumindest einen Trägers, verschwenkbar am zumindest einen Träger gelagert sind.
[0007] Ein Verstellen und/oder Lösen der Halteelemente kann also über eine Verschwenkbewegung der Halteelemente erfolgen. Eine solche Verschwenkbewegung ist ohne Weiteres mit einer Hand auszuführen und darüber hinaus äußerst einfach durchzuführen. Dadurch erhöht sich der Komfort für einen Benutzer merklich.
[0008] Hinsichtlich eines erfindungsgemäßen Verfahrens können folgende Schritte vorgesehen sein:
- Verschwenken wenigstens eines der zumindest zwei Halteelemente von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung,
- Verschieben des verschwenkten Halteelements entlang der Längserstreckung des Trägers oder Abheben des verschwenkten Halteelements von dem zumindest einen Träger und Aufsetzen an einer anderen Position, und
- Verschwenken des verschwenkten Halteelements von der zweiten Stellung in die erste Stellung.
[0009] Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0010] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass jedes der zumindest zwei Halteelemente durch Verschwenken relativ zum zumindest einen Träger zwischen einer ersten Stellung, in welcher das jeweilige Halteelemente am zumindest einen Träger fixiert ist, und einer zweiten Stellung, in welcher das jeweilige Halteelement von dem zumindest einen Träger lösbar und/oder entlang dem zumindest einen Träger verschiebbar ist, bewegbar ist.
[0011] In der ersten Stellung sind die Halteelemente also mit dem Träger verbunden und es kön
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nen Küchenutensilien in der Vorrichtung gehalten werden. In der zweiten Stellung kann entweder der Abstand zwischen den Halteelement eingestellt werden oder eines oder mehrere Halteelemente entnommen werden, beispielsweise weil diese nicht benötigt werden oder keinen Platz finden.
[0012] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung eine Rastvorrichtung aufweist, mittels welcher die zumindest zwei Halteelemente an verschiedenen Positionen an dem zumindest einen Träger einrastbar sind.
[0013] Durch die Rastvorrichtung kann so einerseits ein Verschieben der Halteelemente in Längserstreckung des Trägers verhindert werden. Andererseits helfen die verschiedenen Rastpositionen bei der Einstellung der Abstände zwischen den Halteelementen. Zudem hilft die Rastvorrichtung auch dabei, die Halteelemente in der ersten Stellung an dem Träger zu fixieren.
[0014] Dabei kann vorgesehen sein, dass die Rastvorrichtung eine erste Verzahnung am zumindest einen Träger und jeweils eine zweite Verzahnung an den zumindest zwei Halteelementen aufweist, vorzugsweise wobei in einer ersten Stellung die zweite Verzahnung mit der ersten Verzahnung in Eingriff steht und in einer zweiten Stellung die zweite Verzahnung und die erste Verzahnung voneinander gelöst sind.
[0015] Eine Verzahnung stellt eine einfache Möglichkeit zur Umsetzung einer Rastvorrichtung dar. Durch die Vielzahl an Zähnen der Verzahnung werden eine Vielzahl an Rastpositonen bereitgestellt, wodurch ein Abstand zwischen den Halteelementen gut an verschiedene Küchenutensilien angepasst werden kann.
[0016] Zudem ist ein Ein- und Ausschwenken der zweiten Verzahnung mit der ersten Verzahnung eine einfache Möglichkeit zum Verrasten bzw. Lösend er Halteelemente mit dem Träger.
[0017] Die erste Verzahnung kann dabei integral mit dem zumindest einen Träger und je ein zweite Verzahnungen integral mit einem der zumindest zwei Halteelementen ausgebildet sein.
[0018] Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass die Vorrichtung eine Verriegelungsvorrichtung aufweist, mittels welcher die zumindest zwei Halteelemente mit dem zumindest einen Träger verriegelbar sind.
[0019] Die Verriegelungsvorrichtung verriegelt die Halteelemente mit dem zumindest einen Träger und verhindert so ein ungewolltes Lösen der Halteelemente vom Träger.
[0020] Die Verriegelungsvorrichtung kann vorteilhafterweise werkzeuglos und/oder einhändig bedienbar sein.
[0021] Vorteilhafterweise kann dabei vorgesehen sein, dass die Verriegelungsvorrichtung wenigstens einen Vorsprung an dem zumindest einen Träger und jeweils wenigstens ein Verriegelungselement an den zumindest zwei Halteelementen aufweist, vorzugsweise wobei in einer ersten Stellung das wenigstens eine Verriegelungselement e an dem wenigstens einen Vorsprung eingerastet und in einer zweiten von dem wenigstens einen Vorsprung gelöst ist.
[0022] Das stellt eine einfache Möglichkeit zur Umsetzung einer Verriegelungsvorrichtung dar.
[0023] Beim dem Vorsprung kann es sich dabei um einen durchgängigen Vorsprung, beispielsweise an der Seite des zumindest einen Trägers, handeln.
[0024] Der Vorsprung kann integral mit dem zumindest einen Träger und je ein Verriegelungselement integral mit einem der zumindest zwei Halteelementen ausgebildet sein.
[0025] Vorteilhaft ist auch wenn das wenigstens eine Verriegelungselement zumindest bereichsweise elastisch ausgebildet ist und/oder ein Betätigungselement zur Betätigung des Verriegelungselement s aufweist.
[0026] Die zumindest teilweise elastische Ausbildung des Verriegelungselements ermöglicht eine einfache und kostengünstige Herstellung desselben, beispielsweise über ein Spritzgussverfahren. Ein Betätigungselement ermöglicht eine einfache Betätigung des Verriegelungselements.
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[0027] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass am zumindest einen Träger Positionsindikatoren zum Ausrichten der zumindest zwei Halteelemente vorgesehen sind.
[0028] Durch solche Positionsindikatoren wird einem Benutzer das Einstellen des Abstands zwischen den Halteelementen erleichtert, da er diesen besser einschätzen kann.
[0029] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die zumindest zwei Halteelemente wenigstens einen, vorzugsweise wenigstens zwei, Anlageabschnitt zur Anlage eines Küchenutensils aufweisen, vorzugsweise wobei sich der wenigstens eine Anlageabschnitt in eine Richtung quer zur Längserstreckung des zumindest einen Trägers erstreckt.
[0030] Die Anlageabschnitte dienen also der sicheren Halterung der Küchenutensilien. Sind zwei Halteabschnitte vorgesehen, so kommt das Küchenutensil je nach Ausführungsform der Halteelemente entweder mit derselben Fläche zw. Seite oder mit zumindest zwei verschiedenen Flächen bzw. Seiten an den Halteabschnitten zur Anlage.
[0031] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass zumindest zwei Träger vorgesehen sind, vorzugsweise wobei die zumindest zwei Träger über zumindest ein Verbindungselement miteinander verbunden sind.
[0032] Die Halteelemente sind also jeweils mit beiden der zumindest zwei Träger gelagert, wodurch sich die Stabilität der Vorrichtung erhöht. Ist zusätzlich noch zumindest ein Verbindungselement vorgesehen, so erhöht dies die Stabilität der Vorrichtung weiter.
[0033] Die zumindest zwei Träger können dabei identisch ausgebildet sein, wodurch sich eine Montage der Vorrichtung erleichtert, da ein Benutzer nicht zwischen verschiedenen Trägern unterscheiden muss.
[0034] Das Verbindungselement kann dabei als Griff ausgebildet sein oder einen Griff, insbesondere eine Griffmulde, für einen Benutzer aufweisen. Damit kann ein Benutzer die Vorrichtung einfach greifen, bevorzugt auch wenn Küchenutensilien in diesen gelagert sind.
[0035] In einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Rastvorrichtung an einem ersten der zumindest zwei Träger und die Verriegelungsvorrichtung an einem zweiten der zumindest zwei Träger angeordnet ist.
[0036] Somit kann sichergestellt werden, dass die Halteelemente ausreichend an beiden Trägern gelagert sind.
[0037] In einem solchen Fall sind die Halteelemente dann um den ersten der zumindest zwei Träger verschwenkbar. Ein Benutzer kann also mit einer Hand die Verriegelungsvorrichtung lösen und anschließen mit derselben Hand gleich das entsprechende Halteelement verschwenken, sodass eine Einhand-Bedienung ermöglicht wird.
[0038] In einem weiteren Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung zumindest einen elektrischen Verbraucher, vorzugsweise ein Heizelement und/oder ein Beleuchtungselement, aufweist.
[0039] Über ein Heizelement können in der Vorrichtung gehaltene Küchenutensilien getrocknet, erwärmt und/oder warmgehalten werden. Ein Beleuchtungselement kann einerseits für eine bessere Sicht und somit einfacherer Handhabung eines Benutzers sorgen. Andererseits kann ein Beleuchtungselement auch zur optisch attraktiven Gestaltung der Vorrichtung genutzt werden.
[0040] Der zumindest eine elektrische Verbraucher kann in oder an dem zumindest einen Träger, dem zumindest einen Halter, dem zumindest einen Verbindungselement und/oder der zumindest einen Endkappe angeordnet sein.
[0041] Weiters kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine elektrische Verbraucher über zumindest ein Kabel und/oder induktiv mit elektrischer Energie versorgbar ist.
[0042] Ein Kabel stellt eine einfache Möglichkeit zur Energieversorgung des zumindest einen elektrischen Verbrauchers dar. Es kann vorgesehen sein, dass das Kabel über einen Stecker
oder dergleichen von der Vorrichtung trennbar ist, beispielsweise zur Entnahme der Vorrichtung.
[0043] Eine induktive Energieversorgung hat den Vorteil, dass die Vorrichtung einfach aus einer Schublade oder dergleichen entnommen werden kann. Sobald sich die Vorrichtung wieder in der Schublade befindet, ist die Energieversorgung des zumindest einen elektrischen Verbrauchers wieder gewährleistet.
Dabei kann ein Teil einer Vorrichtung zur induktiven Energieversorgung des zumindest einen elektrischen Verbrauchers an oder in einem Teil eines Möbels, beispielsweise in einem Schubladenboden, und ein korrespondierender Teil an oder in der Vorrichtung angeordnet sein.
[0044] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann vorgesehen sein, dass bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zumindest ein elektrischer Verbraucher, vorzugsweise ein Heizelement und/oder ein Beleuchtungselement, vorgesehen ist. Auch hier kann ein Teil einer Vorrichtung zur induktiven Energieversorgung des zumindest einen elektrischen Verbrauchers an oder in einem Teil eines Möbels, beispielsweise in einem Schubladenboden, und ein korrespondierender Teil an oder in der Vorrichtung angeordnet sein.
[0045] Hinsichtlich eines erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorgesehen sein, dass vor dem Verschwenken wenigstens eines der zumindest zwei Halteelemente wenigstens eines der zumindest zwei Halteelemente die Verriegelungsvorrichtung an dem entsprechenden Halteelement gelöst wird.
[0046] Weitere Einzelheiten und Vorteile bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
[0047] Fig. 1 ein Möbel mit einem Möbelkorpus und relativ zum Möbelkorpus verfahrbaren Schubladen sowie eine Schublade mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in perspektivischen Ansichten,
[0048] Fig. 2a-b eine Schublade mit mehreren erfindungsgemäßen Vorrichtungen in perspektivischen Ansichten,
[0049] Fig. 3a ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer perspektivischen Ansicht,
[0050] Fig. 3b das Detail D der Fig. 3a,
[0051] Fig. 4a das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer weiteren perspektivischen Ansicht,
[0052] Fig. 4b das Detail D der Fig. 4a,
[0053] Fig. 5a-g verschiedene Schritte eines Einstellvorgangs der Vorrichtung in perspektivischer Ansicht, und
[0054] Fig. 6a-d weitere Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in perspektivischer Ansicht.
[0055] Die Fig. 1a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Möbels 100 mit einem Möbelkorpus 101 und relativ zum Möbelkorpus 101 verfahrbaren Schubladen 102. Das Möbel 100 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als Küchenblock ausgebildet, wobei die Schubladen 102 unterhalb einer Arbeitsplatte 103 verfahrbar angeordnet sind.
[0056] Die Schubladen 102 sind über Schubladenausziehführungen 104 relativ zum Möbelkorpus 101 verfahrbar gelagert, wobei die Schubladenausziehführungen 104 jeweils eine am M6öbelkorpus 101 zu befestigende Korpusschiene 104a und wenigstens eine an der Schublade 102 zu befestigende und relativ zur Korpusschiene 104a verfahrbare Ausziehschiene aufweisen.
[0057] In der Arbeitsplatte 103 ist ein Spülbecken 105 integriert, welches durch einen Wasserhahn 106 mit fließendem Wasser versorgbar ist.
[0058] Die Fig. 2a und 2b zeigen eine Schublade 102 mit mehreren erfindungsgemäßen Vorrich-
tungen 1 in perspektivischen Ansichten.
[0059] Die Vorrichtungen 1 stehen dabei auf einem Schubladenboden 102a, sind mit diesem im Regelfall aber nicht verbunden. Die Vorrichtungen 1 lassen sich also aus der Schublade 102 entnehmen.
[0060] Dadurch kann diese beispielsweise in einen Geschirrspüler eingesetzt und mit Küchenutensilien bestückt werden. Nach dem Spülvorgang kann die mit nunmehr sauberen Küchenutensilien bestückte Vorrichtung aus dem Geschirrspüler entnommen und wieder verstaut werden.
[0061] Zudem sind auch noch weitere Elemente eins Organisationssystems, wie etwa Behälter 106 oder ein Plattenhalter 107, erkennbar.
[0062] Die Fig. 3a zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 in einer perspektivischen Ansicht, und die Fig. 3b das Detail D der Fig. 3a.
[0063] Es ist erkennbar, dass zwei Träger 2 vorgesehen sind, welche an ihren Enden jeweils über ein Verbindungselement 7 verbunden sind.
[0064] Die Träger 2 sind nach oben hin abgerundet und identisch ausgebildet. Jeder der Träger weist demnach eine erste Verzahnung 4a einer Rastvorrichtung 4 und einen Vorsprung 5a einer Verriegelungsvorrichtung 5 auf.
[0065] In diesem Ausführungsbeispiel erstrecken sich sowohl die erste Verzahnung 4a als auch der Vorsprung 5a über die gesamte Länge der Träger 2. Es ist aber auch denkbar, dass die erste Verzahnung 4a und/oder der Vorsprung 5a nur in bestimmten Abschnitten entlang der Längserstreckung L der Träger 2 vorgesehen sind.
[0066] An den Trägern 2 sind weiters Positionsindikatoren 6 erkennbar. Diese sind in regelmäßigen Abstanden über die Länge der Träger 2 verteilt angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Positionsindikatoren 6 als Schlitze in den Trägern 2 ausgebildet. Es sind aber selbstverständlich auch andere Ausbildungsformen denkbar, wie aufdrucken, aufmalen oder dergleichen.
[0067] Die Verbindungselemente 7 weisen jeweils eine Griffmulde 7a auf, mittels welcher ein Benutzer die Vorrichtung 1 anheben bzw. handhaben kann.
[0068] Die Halteelemente 3 umfassen jeweils eine Querstrebe 3c, welche im Wesentlichen zwischen den Trägern 2 angeordnet ist. An den Enden der Querstrebe 3c sind Ausnehmungen 3d vorgesehen, welche auf die Träger 2 aufsetzbar sind. Die Ausnehmungen 3d weisen dazu eine zu den Trägern 2 korrespondierende Form auf.
[0069] An den Enden der Querstrebe 3d erstreckt sich zudem jeweils ein Anlageabschnitt 3a in eine Richtung quer zur Längserstreckung L nach oben.
[0070] An einem Ende der Querstrebe 3d ist ein Verriegelungselement 5b erkennbar. Am Verriegelungselement 5b ist ein Betätigungselement 5c angeordnet. Das Verriegelungselement 5b kann dabei ein dem Vorsprung 5a am Träger einrasten. Um den Einrastvorgang zu erleichtern, ist eine Abschrägung 5d vorgesehen.
[0071] Am anderen Ende der Querstrebe 3d weist das Halteelement 3 eine zweite Verzahnung 4b auf, welche mit der ersten Verzahnung 4a am Träger 2 in Eingriff bringbar ist.
[0072] In der Fig. 3a befinden sich alle Halteelemente 3 in der ersten Stellung. D.h. die Verriegelungselemente 5b sind mit dem Vorsprung 5a verrastet und verhindern so ein unbeabsichtigtes verschwenken bzw. lösen der Halteelemente 3 von den Trägern 2.
[0073] Zudem stehen die zweiten Verzahnungen 4b mit der ersten Verzahnung 4a in Eingriff und fixieren so die Halteelemente 3 an einer bestimmten Position an den Trägern 2. In anderen Worten sind die Träger in Richtung der Längserstreckung L festgestellt.
[0074] Die Halteelemente 3 befinden sich dabei in einem Abstand A zueinander. Wie aus der Fig. 3a hervorgeht, kann der Abstand A zwischen jeweils Halteelementen 3 gleich oder auch unter-
schiedlich sein.
[0075] Die Halteelemente 3 weisen darüber hinaus Haltenasen 3b auf. Ein Küchenutensil liegt im Regelfall an den Träger 2 oder der Haltenase 3b auf und stützt sich an den Anlageabschnitten 3a eines Halteelements 3 ab.
[0076] Das Küchenutensil kann aber auch auf den Trägern 2 aufliegen und/oder sich an einer Querstrebe 3c eines benachbarten Halteelements 3 abstützen.
[0077] Die Fig. 4a das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 in einer weiteren perspektivischen Ansicht, und zwar von unten. Die Fig. 4b zeigt das Detail D der Fig. 4a.
[0078] Es ist erkennbar, dass an den Trägern 2 Stützelemente 2b angeordnet sind, über welche sich die Träger 2 an einem Untergrund, beispielsweise eine Schubladenboden 102a, abstützen können. Die Stützelemente 2a können dabei aus einem rutschhemmenden Material wie Gummi ausgebildet sein, um ein Verrutschen der Vorrichtung zu verhindern.
[0079] Die Fig. 5a bis 5g zeigen verschiedene Schritte eines Einstellvorgangs der Vorrichtung 1 in perspektivischer Ansicht.
[0080] In der Fig 5a befindet sich das Halteelement in einer ersten Stellung, d.h. die erste Verzahnung 4a und die zweite Verzahnung 4b stehen miteinander in Eingriff. Zudem ist das Verriegelungselement 5b mit dem Vorsprung 5a verrastet und das Halteelement 3 somit verriegelt.
[0081] Zum Einstellen des Halteelements 3, oder auch zum Lösen desselben, wird in einem ersten Schritt (Fig. 5b) das Verriegelungselement 5b über das Betätigungselement 5c betätig. Vorliegende ist das Betätigungselement 5c als Hebel ausgebildet über welchen das Verriegelungselement 5b elastisch verformt werden kann. Somit ist das Verriegelungselement 5b nicht mehr mit dem Vorsprung 5a verrastet. Die erste Verzahnung 4a und die zweite Verzahnung 4b stehen aber weiterhin in Eingriff miteinander.
[0082] In einem nächsten Schritt wird das Halteelement 3 von der ersten Stellung in eine zweite Stellung relativ zur Längserstreckung L des ersten Trägers 2 der zumindest zwei Träger 2 verschwenkt. Zu einem einfachen Schwenkvorgang trägt dabei die abgerundete Ausbildung der Träger 2 bei. Durch das Verschwenken kommen die erste Verzahnung 4a und die zweite Verzahnung 4b außer Eingriff (vgl. Fig. 50).
[0083] Wenn das Halteelement 3 gelöst werden soll, kann es nun ohne Weiteres vom Träger 2 abgenommen werden (siehe Fig. 5d).
[0084] Soll das Halteelement 3 eingestellt werden, so ergeben sich zwei Möglichkeiten. Einerseits kann das Halteelement 3 abgenommen und an einer anderen Stelle am Träger 2 wieder aufgesetzt werden (Figs. 5d bis 5f). Andererseits kann das Halteelement 3 auch am Träger 2 entlang dessen Längserstreckung L bis zur neuen Position des Halteelements 3 verschoben werden. In beiden Fällen ergibt sich nach diesem Vorgang die Lage gemäß Fig. 5f.
[0085] Anschließend kann das Halteelement 3 von der zweiten Stellung wieder in die erste Stellung verschwenkt werden. Dadurch kommen erste Verzahnung 4a und zweite Verzahnung 4b wieder in Eingriff miteinander. Zudem verrastet das Verriegelungselement 5b wieder mit dem Vorsprung, sodass das Halteelement 3 mit dem Träger 2 verriegelt ist (siehe Fig. 5g).
[0086] Die eben beschriebenen Handlungen gemäß der Fig. 5a bis 5g können dabei allesamt mit einer Hand ausgeführt werden, da Das Halteelement 3 zum Entriegeln der Verriegelungsvorrichtung 5, zum Verschenken und zum Verschieben bzw. Abnehmen des Halteelements 3 nur im Bereich der Verriegelungsvorrichtung 5 von einem Benutzer angegriffen werden muss.
[0087] Die Fig. 6a bis 6d zeigen weitere Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 in perspektivischer Ansicht.
[0088] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6a unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dadurch, dass die Anlageabschnitte 3a länger ausgebildet sind. Somit können größere Küchenutensilien besser gestützt werden. Während also die Halteele-
mente 3 des Ausführungsbeispiels nach Fig. 3a beispielsweise besser für Teller oder dergleichen geeignet sind, bieten sich die Halteelemente 3 des Ausführungsbeispiels nach Fig. 6a beispielsweise für das Halten von Pfannen oder Deckeln für Pfannen und Töpfe an.
[0089] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6b unterscheidet sich etwas stärker von den vorherigen Ausführungsbeispielen. Hier ist nur ein Anlageabschnitt 3a vorgesehen, welcher sich in der mit der Halteelemente 3a in einem Winkel nach oben hin erstreckt. Zudem ist auch eine leichte Rundung in den Anlageabschnitten 3a zu erkennen. Auch sind die Anlageabschnitten 3a niedriger.
[0090] Solche Halteelemente 3 sind insbesondere für die Aufnahme von Schüsseln, Schalen und dergleichen gedacht.
[0091] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6c sind Halteelemente 3 nach Fig. 3a und 6a miteinander kombiniert. Es ist auch denkbar, dass zusätzlich oder stattdessen auch Halteelemente 3 gemäß Fig. 3b hinzukombiniert werden. Ein Benutzer kann eine Vorrichtung 1 somit einfach und unkompliziert eine seine individuellen Bedürfnisse anpassen.
[0092] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6d unterscheidet sich deutlich von allen bisher diskutierten Ausführungsbeispielen. Es ist lediglich ein Träger 2 vorgesehen, welcher aber wie die bereits diskutierten Träger 2 ausgebildet ist. der Träger 2 weist also eine erste Verzahnung 4a und einen nicht ersichtlichen Vorsprung 5a auf.
[0093] An den Enden des Trägers 2 sind Endkappen 8 angeordnet, welche analog zu den Verbindungselementen 7 Griffmulden 8a zur Handhabung der Vorrichtung aufweisen.
[0094] Die Halteelemente 3 weisen nur mehr einen Halteabschnitt 3a auf, der Querstrebe 3c ist nur mehr ca. halb so lang. Der Halteabschnitt 3a ist relativ zur Querstrebe 3d geneigt. Zudem sind sowohl Rastvorrichtung 4 als auch Verriegelungsvorrichtung 5, und somit die zweite Verzahnung 4a und das Verriegelungselement 5b, an demselben Ende des Halteelements 3 angeordnet.
[0095] Am anderen Ende des Halteelements 3 bzw. der Querstrebe 3c ist ein weiterer Anlageabschnitt 3d angeordnet. Dieser ist bedeutend kürzer als der Anlageabschnitt 3a ausgebildet.
[0096] Zudem sind auch an den Querstreben 3c Stützelemente 3e vorgesehen, mittels welchen sich die Querstreben 3c an einem Untergrund, beispielsweise einem Schubladenboden 2b abstützen können. Diese Stützelemente 3e können aus rutschhemmendem Material, wie etwa Gummi, ausgebildet sein oder ein Element aus rutschhemmenden Material aufnehmen.
[0097] Diese Ausführungsbeispiel ist insbesondere für die Halterung von Platten, beispielsweise Fischplatten, oder dergleichen geeignet. Dabei liegt die Platte an den Querstreben 3c auf und stützt sich mit einer unteren Kante an den zweiten Anlageabschnitten 3d ab. Zudem liegt die Platte mit der Unter- oder Oberseite an den Anlageabschnitten 3a an.
BEZUGSZEICHENLISTE:
1 Vorrichtung 2 Träger 2a Stützelement 3 Halteelement 3a Anlageabschnitt 3b Haltenase 3C Querstrebe 3d weiterer Anlageabschnitt 3e Stützelement 4 Rastvorrichtung 4a erste Verzahnung 4b zweite Verzahnung 5 Verriegelungsvorrichtung 5a Vorsprung 5b Verriegelungselement 5c Betätigungselement 5d Abschrägung 6 Positionsindikator 7 Verbindungselement 7a Griffmulde 8 Endkappe 8a Griffmulde
100 Möbel
101 Möbelkorpus
102 Schublade
102a Schubladenboden
103 Arbeitsplatte
104 Spülbecken
105 Wasserhahn
106 Behälter
107 Halter
A Abstand L Längserstreckung
Claims (16)
1. Vorrichtung (1) zum Halten von Küchenutensilien, insbesondere Teller, umfassend zumindest einen Träger (2) und zumindest zwei Halteelemente (3), wobei die zumindest zwei Halteelemente (3) an dem zumindest einen Träger (2) lösbar gelagert sind, wobei ein Abstand (A) zwischen den zumindest zwei Halteelementen (3) in Richtung einer Längserstreckung (L) des zumindest einen Trägers (2) einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Halteelemente (3) zum Lösen von dem zumindest einen Träger (2) und/oder zum Einstellen des Abstands (A) zwischen den zumindest zwei Halteelementen (3) relativ zum zumindest einen Träger (2), vorzugsweise um die Längserstreckung (L) des zumindest einen Trägers (2), verschwenkbar am zumindest einen Träger (2) gelagert sind.
2, Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei jedes der zumindest zwei Halteelemente (3) durch Verschwenken relativ zum zumindest einen Träger (2) zwischen einer ersten Stellung, in welcher das jeweilige Halteelemente (3) am zumindest einen Träger (2) fixiert ist, und einer zweiten Stellung, in welcher das jeweilige Halteelement (3) von dem zumindest einen Träger (2) lösbar und/oder entlang dem zumindest einen Träger (2) verschiebbar ist, bewegbar ist.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Vorrichtung (1) eine Rastvorrichtung (4) aufweist, mittels welcher die zumindest zwei Halteelemente (3) an verschiedenen Positionen an dem zumindest einen Träger (2) einrastbar sind.
4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 3, wobei die Rastvorrichtung (4) eine erste Verzahnung (4a) am zumindest einen Träger (2) und jeweils eine zweite Verzahnung (4b) an den zumindest zwei Halteelementen (3) aufweist, vorzugsweise wobei in einer ersten Stellung die zweiten Verzahnungen (4b) mit der ersten Verzahnung (4a) in Eingriff stehen und in einer zweiten Stellung die zweiten Verzahnungen (4b) und die erste Verzahnung (4a) voneinander gelöst sind.
5. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Vorrichtung (1) eine Verriegelungsvorrichtung (5) aufweist, mittels welcher die zumindest zwei Halteelemente (3) mit dem zumindest einen Träger (2) verriegelbar sind.
6. Vorrichtung (1) nach Anspruch 5, wobei die Verriegelungsvorrichtung (5) wenigstens einen Vorsprung (5a) an dem zumindest einen Träger (2) und jeweils wenigstens ein Verriegelungselement (5b) an den zumindest zwei Halteelementen (3) aufweist, vorzugsweise wobei in einer ersten Stellung das wenigstens eine Verriegelungselement (5b) an dem wenigstens einen Vorsprung (5a) eingerastet und in einer zweiten Stellung von dem wenigstens einen Vorsprung (5a) gelöst ist.
7. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6, wobei das wenigstens eine Verriegelungselement (5b) zumindest bereichsweise elastisch ausgebildet ist und/oder ein Betätigungselement (5c) zur Betätigung des Verriegelungselements (5b) aufweist.
8. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei am zumindest einen Träger (2) Positionsindikatoren (6) zum Ausrichten der zumindest zwei Halteelemente (3) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die zumindest zwei Halteelemente (3) wenigstens einen, vorzugsweise wenigstens zwei, Anlageabschnitt (3a) zur Anlage eines Küchenutensils aufweisen, vorzugsweise wobei sich der wenigstens eine Anlageabschnitt (3a) in eine Richtung quer zur Längserstreckung (L) des zumindest einen Trägers (2) erstreckt.
10. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei zumindest zwei Träger (2) vorgesehen sind, vorzugsweise wobei die zumindest zwei Träger (2) über zumindest ein Verbindungselement (7) miteinander verbunden sind.
11. Vorrichtung (1) nach den Ansprüchen 10, 3 und 5, wobei die Rastvorrichtung (4) an einem ersten der zumindest zwei Träger (2) und die Verriegelungsvorrichtung (5) an einem zweiten der zumindest zwei Träger (2) angeordnet ist.
12. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Vorrichtung (1) zumindest einen elektrischen Verbraucher, vorzugsweise ein Heizelement und/oder ein Beleuchtungselement, aufweist.
13. Vorrichtung (1) nach Anspruch 12, wobei der zumindest eine elektrische Verbraucher über zumindest ein Kabel und/oder induktiv mit elektrischer Energie versorgbar ist.
14. Vorrichtung (1) nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) zumindest einen elektrischen Verbraucher, vorzugsweise ein Heizelement und/oder ein Beleuchtungselement, aufweist.
15. Verfahren zum Einstellen eines Abstands (A) zwischen zumindest zwei Halteelementen (3), vorzugsweise zumindest zwei Halteelementen (3) einer Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend folgende Schritte:
- Verschwenken wenigstens eines der zumindest zwei Halteelemente (3) von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung,
- Verschieben des verschwenkten Halteelements (3) entlang der Längserstreckung (L) des Trägers (2) oder Abheben des verschwenkten Halteelements (3) von dem zumindest einen Träger (2) und Aufsetzen an einer anderen Position, und
- Verschwenken des verschwenkten Halteelements (3) von der zweiten Stellung in die erste Stellung.
16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei vor dem Verschwenken wenigstens eines der zumindest zwei Halteelemente (3) wenigstens eines der zumindest zwei Halteelemente (3) die Verriegelungsvorrichtung an dem entsprechenden Halteelement (3) gelöst wird.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
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