AT52705B - Vorrichtung zum Anzeigen, Bestimmen und Vorhersagen der Stellung, Richtung und Geschwindigkeit eines entfernten Gegenstandes. - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen, Bestimmen und Vorhersagen der Stellung, Richtung und Geschwindigkeit eines entfernten Gegenstandes.

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AT52705B
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Archibald Barr
William Stroud
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Archibald Barr
William Stroud
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Description


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 Richtung anzeigenden Geber und   Empfänger,   später mit Richtungsgeber bzw.   Richtungsempfangei   bezeichnet ; 3. eine optische Einrichtung, später Projektor genannt, die. wie hienach beschrieben werden wird, in Übereinstimmung mit der Entfernung und der Richtung des bewegten Zieles gerichtet werden kann und 4. einen Tisch oder einen Karton, auf dessen Oberfläche durch die optische Einrichtung das Bild einer hellen oder dunklen Marke erzeugt wird. 



   Der Projektor besteht im Wesen aus einem beleuchteten Fadenkreuz, Loch oder einer anderen Marke und einer in bezug auf den Tisch derart angeordneten Linse, dass ein Bild der Marke auf den Tisch geworfen wird. Durch geeignete Bewegungen der Marke oder der Linse oder auch beider kann das Bild auf dem Tisch derart verschoben werden, dass diese Verschiebungen genau den Änderungen der Richtung und Entfernung des Zieles entsprechen. 



   Es können, wenn gewünscht, in Verbindung mit dem Projektor auch Reflektoren verwendet werden und diesen in manchen Fällen Bewegungen erteilt werden. die dann die Bewegungen der Marke oder Linse ersetzen können. Weiters kann der ganze Projektor derart angebracht und angeordnet werden, dass er eine Drehung um beispielsweise eine senkrecht zur Tischebene stehende Achse A vollführen kann. 



   Der Tisch, der horizontal angenommen ist (obgleich diese Stellung nicht wesentlich ist), ist beispielsweise unterhalb des Projektors angeordnet und mit einer gegebenen Stellung, die dem Beobachtungsstandort entspricht, in der Verlängerung der Achse A versehen. 



   Als Entfernungs- oder Richtungsangeber können   schrittweise   wirkende Apparate verwendet werden, doch ist es selbstverständlich, dass auch alle anderen Arten von Anzeigeapparaten (ob sie nun schrittweise wirkende sind oder nicht) als Bestandteil des vollständigen Apparates verwendet   werden können.   Es möge jedoch der Kürze halber angenommen werden, dass ein   elektrischer.   schrittweise wirkender Geber zum Senden der Signale über   Veränderungen   in der Entfernung zu dem entsprechenden, ebenfalls schrittwerise wirkenden Empfänger verwendet wird und dass ein 
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 und   genügend rasch zu betätigen,

     so dass er den Bewegungen der entsprechenden Geber zu folgen   vermag.   In diesem Falle ist der Entfernungsgeber T1 elektrisch mit dem Entfernungsempfänger R1 verbunden, der den Projektor derart mechanisch betätigt. dass eine radiale Bewegung des Bildesder Marke auf dem Tisch zu und von der   Achse-f weg erzeugt wird   ; das Cbersetzungsverhältnis ist dabei ein derartiges (mit oder ohne Zwischenschaltung eines Daumens oder eines anderen Rektifiziergetriebes). dass einer Änderung der Entfernung von   100 m eine   radiale Bewegung des   Bildes auf dem Tische von konstanter Grösse entspricht.

   Diese radiale Bewegung des Markenbildes   
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   der Richtung von einem Grad eine Drehung   des Projektors um einen Grad in dem entfallenden   Sinne entspricht.   



   Aus   vorstehendem wird klar. dass   der Projektor bzw. seine optische Achse auf diese Weise 
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 Weise wird, wenn die Beobachtungen der Entfernung und der Richtung korrekt sind und auch dem   Projektor richtig übermittfit werden, das Biid der Mrke   auf dem Tisch die Stellung des Zieles in bezug auf den Geschützstand genau angeben, wobei die Lage des letzteren auf dem Tisch   an dem Schnittpunkt   der Achse A mit dem Tische sein wird. 



     Anstatt dem Projektor die azimutate Bewegung zu erteiten. kann   auch, falls gewünscht (obwohl   dtes im allgemeinen   nicht besonders geeignet ist), der Projektor azimutal unbeweglich 
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 wie die Entfernung zunimmt. Die erste dieser Linien kann als Zehnkontenlinie, die zweite als Zwanzigknotenlinie angesehen werden. 



   In gleicher Weise ist zur Linken der links gelegenen radialen Linie ein Satz von sechs Linien vorgesehen, der vollkommen symmetrisch zu dem eben beschriebenen ist. Um die richtige Ablenkung abzulesen, möge angenommen werden, dass die in Fig. 11 dargestellte Skala auf dem Zeichentische aufgebracht ist und das ql,    <    zwei aufeinanderfolgende Stellungsmarken und      die vorausbestimmte Marke wäre.

   Die Skala wird nun nach rechts soweit geschwungen, bis die radiale Linie auf      fällt, wobei die vorausbestimmte Entfernung als 7500 abgelesen und die Stellung von   rf   innerhalb der Ablenkungslinien den Betrag der zulässigen Ablenkung angibt-in diesem Beispiel   30 Knoten, - In diesem   Falle wandert das Bild des Zieles auf dem Papiere nach links ; wenn sich das Bild nach rechts bewegt hätte, wäre der linke Satz der Ablenkungslinien in gleicher Weise zu benützen gewesen.

   Diese Ablenkungslinien werden für einen bestimmten Satz Entfernugnstabellen konstruiert, die einem bestimmten Geschütz entsprechen, und zwar in folgender Weise : Angenommen. das Geschoss würde 10 Sekunden gebrauchen, um 6400 m zu überfliegen, 
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 von der radialen Linie entfernt sein.   Die Zwanzigknotenlinie wird   dort einen Abstand von   5#58 m m besitzen.   In gleicherweise werden diese Abstände für andere Entfernungen bestimmt. 



   Aus vorstehendem wird ersichtlich, dass ein Satz von Ablenkungslinien für eine   Geschütztype   brauchbar ist, für eine andere   Geschütztype   muss eine besondere Teilung angefertigt werden oder es   kann   auch dieselbe, also nur eine Skala. überall verwendet werden. wobei die Gradierung der 
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   Massstube   des Zeichentisches passe. Bei Verwendung des Apparates auf Schlachtschiffen wird die   dincrentiaie   oder relative Geschwindigkeit des Schiffes und des Zieles aus den    Yermerkungel1   der   StcUungen   des Zieles auf der Karte in reichen Zeitabschnitten zu   entnehmen   sein. 



   Der vorliegende Erfindungsgegenstand ist in gleicher Weise auch dann verwendbar.   wenn   die Vorrichtung für das elektrische Geben und Empfangen der Anzeigen über Änderungen in der Entferung und Richtung durch mechanische Verbindungen ersetzt ist.   Der Apparat kann auch   
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 Verstellen des Stellungsanzeigers in bezug auf die Registrierfläche gemäss der Resultante von Bewegungen, von denen die eine den Änderungen der   Seitenrichtung   entspricht und die andere   pruportiotM)   zu den Änderungen der Entfernung des Gegenstandes in bezug auf den   Brou-   achtugnsortist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steiungsanzeiger selbst nach der Resultante der beiden Bewegungen verstellt wird. oder dass ihm nur eine der Entfernungs- änderung des Gegenstandes proportionale und der Registrierfläche die der Richtungsänderung des Gegenstandes entsprechende Bewegung mitgeteilt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeiger aus einer zur Erzeugung des Bildes einer Lichtquelle und dessen Projektion auf die Registrierfäche geeignete Einrichtung besteht, wobei das projizierte Bild die Stellungsmarke darstellt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass der Stellungsanzeiger durch einen Projektor gebildet ist. der aus einer beleuchteten Marke und einer Linse besteht, von denen entweder die Marke oder die Linse um einen der Entfernungsänderung des Gegenstandes ent- sprechenden Weg verstellt werden kann. EMI6.5 einer projektionseinrichtung versehen ist, durch welche die von einer Marke kommenden Licht- : ahlen auf einen Spiegel geweorfen werden. der sie auf einen zweiten Spiegel und dann auf die EMI6.6 <Desc/Clms Page number 7> 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Spiegel in der Drehungsachse des Projektors und der zweite Spiegel entfernt von dieser angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine. oder beide der erforderlichen Verstellbewegungen für den Stellungsanzeiger selbsttätig vermittelst einer bzw. mehrerer, von einem oder mehreren entfernt gelegenen Gebern betätigten Empfängereinrichtungen bewirkt werden.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide der erforderlichen Verstellbewegungen für den Stellungsanzeiger von Hand aus nach Angaben durch den oder die Empfänger bewirkt werden.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer in Übereinstimmung mit den Richtungsänderungen drehbaren Registrierfläche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mass der der Registrierfäche zu EMI7.1 durch die Einstellung der Registrierfläche wieder aufgehoben, d. h. die Marke wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
    10. Für Vorrichtungen der beschriebenen Art dienende Teilungsplatte zum Ablesen der durch die Stellungsanzeigerangaben gegebenen und im voraus bestimmbaren Entfernungen des Gegenstandes, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Entfernungsteilung Liniensysteme an- EMI7.2
AT52705D 1910-01-15 1910-12-31 Vorrichtung zum Anzeigen, Bestimmen und Vorhersagen der Stellung, Richtung und Geschwindigkeit eines entfernten Gegenstandes. AT52705B (de)

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AT52705B true AT52705B (de) 1912-03-11

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AT52705D AT52705B (de) 1910-01-15 1910-12-31 Vorrichtung zum Anzeigen, Bestimmen und Vorhersagen der Stellung, Richtung und Geschwindigkeit eines entfernten Gegenstandes.

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