AT525751A4 - Tasche - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Tasche zur Aufbewahrung einer Maske (21), mit einer Verbindungsvorrichtung (14) zur Verbindung mit Haltevorrichtungen der Maske (21), wobei die Tasche in eine erste Wirkposition bringbar ist, in der ein Hauptkörper (10) der Tasche entlang zumindest einer ersten Faltlinie (11) gefaltet ist und eine Aufnahme zum Aufnehmen der Maske (21) formt und wobei die Tasche über Festlegeelemente (1-4) in die erste Wirkposition fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche in eine zweite Wirkposition bringbar ist, in der der Hauptkörper (10) entlang zumindest einer zweiten Faltlinie (12) gefaltet ist, wobei die erste Faltlinie (11) und die zweite Faltlinie (12) in einem Winkel (α), vorzugsweise von zumindest 45°, besonders vorzugsweise etwa 90°, zueinander stehen und dass die Tasche über Festlegeelemente (1-4) in die zweite Wirkposition ebenfalls fixierbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Tasche zur Aufbewahrung einer Maske, mit einer Verbindungsvorrichtung zur Verbindung mit Haltevorrichtungen der Maske, wobei die Tasche in eine erste Wirkposition bringbar ist, in der ein Hauptkörper der Tasche entlang zumindest einer ersten Faltlinie gefaltet ist und eine Aufnahme zum Aufnehmen der Maske formt und wobei die Tasche über Festlegeelemente in die
erste Wirkposition fixierbar ist.
Masken zum Schutz des Gesichts oder eines Teils davon, beispielsweise chirurgische Masken, FFP2-Masken, FFP3-Masken, Atemmasken, Schlafmasken und dergleichen, werden in verschiedenen Arbeitsgebieten, aber auch im täglichen Leben benutzt. Dabei können die Masken beispielsweise die Augen verdecken, um sie zu schützen und/oder für einen besseren Schlaf zu verdecken. Sie können auch Mund und Nase verdecken und so die ein- und ausgeatmete Luft verändern, beispielsweise filtrieren.
Insbesondere bei Mund-Nasenmasken, der oft eine hygienische Funktion zukommt, ist eine sichere Verwahrung wichtig. Wird sie nicht verwendet, so soll sie einfach handhabbar sein und die Verunreinigungen der Luft, die während des Tragens herausgefiltert wurden, sollen nicht durch Manipulation auf die Hände des Benutzers übertragen werden. Gleichzeitig sollen die Masken auch möglichst
einfach und bequem tragbar sein.
In der US 2016/0022045 A1 wird eine Tasche zum Aufnehmen einer Maske wie oben beschrieben offenbart. Dabei ist sie entlang zweier paralleler Faltlinien zusammenklappbar und bildet eine Tasche, die die Maske aufnehmen kann. So wird die Maske geschützt und ist leicht handhabbar, da die Tasche den Benutzer vor dem direkten Kontakt mit der mitunter verunreinigten Maske schützt. Im offenen Zustand kann sie aufgefaltet an den Hinterkopf zum bequemeren Tragen der Maske verwendet werden. Die Größe und Form der Tasche sind dabei von der Maske abhängig, wodurch sich ein mitunter sehr großer Abdeckbereich beim Tragen am Hinterkopf ergibt. Dies kann vorteilig sein, etwa wenn die Tasche als Polster verwendet werden soll. Insbesondere in Hinblick auf Atemschutzmasken kann dies aber nachteilig sein, da diese oft während der Arbeit oder im wachen, aktiven Zustand getragen werden. So kann sich Hitze am Hinterkopf aufstauen und das
Tragen mitunter unbequem werden. Darüber hinaus wird während des Tragens die
Verbindungsvorrichtung direkt an den Hinterkopf angedrückt, was zu Druckstellen führen kann. So muss die Maske mitsamt Tasche mitunter öfters abgenommen werden, was insbesondere bei Schutzmasken problematisch ist, da diese ihre
schützende Wirkung so nicht mehr entfalten.
Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Tasche bereitzustellen, die die Maske
möglichst gut schützt, aber auch das Tragen der Maske erleichtert und verbessert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Tasche in eine zweite Wirkposition bringbar ist, in der der Hauptkörper entlang zumindest einer zweiten Faltlinie gefaltet ist, wobei die erste Faltlinie und die zweite Faltlinie in einem Winkel, vorzugsweise von zumindest 45°, besonders vorzugsweise etwa 90°, zueinander stehen und dass die Tasche über Festlegeelemente in die zweite Wirkposition ebenfalls fixierbar ist.
Durch die zweite Wirkposition wird eine Position für das Tragen der Maske mit Hilfe der Tasche bereitgestellt, in der die Tasche wesentlich kleiner ist, als im aufgefaltetem Zustand. Durch die Faltung entlang einer zweiten Faltlinie, ist die Form in der zweiten Wirkposition nur indirekt von der Form und Größe der Maske abhängig. So kann die Form in der zweiten Wirkposition für das Tragen am Hinterkopf optimiert werden. Dadurch wird das Tragen vereinfacht und die Hitzestauung am Hinterkopf verhindert. Darüber hinaus wird dadurch die Verbindungsvorrichtung von dem Hauptkörper zumindest teilweise verdeckt, wodurch sie nicht mehr direkt am Hinterkopf anliegt. Dies verhindert das Auftreten
von Druckstellen und erleichtert das Tragen.
Die Festlegeelemente können unterschiedlich ausgestaltet sein und eine oder mehrere Festlegemechanismen aufweisen, mit denen sie den Hauptkörper in zumindest eine Wirkposition fixieren können. Beispielsweise sind Druckknöpfe,
magnetische Festlegeelemente oder auch Klettverschlusselemente denkbar.
Es kann vorgesehen sein, dass zumindest ein Festlegeelement zur Fixierung mit einem anderen Festlegeelement zusammenwirkt. Beispielsweise kann dies durch Magnete, Druckknöpfe oder ähnliches erreicht werden. Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest ein Festlegeelement zur Fixierung mit keinem anderen Festlegeelement zusammenwirkt. Beispielsweise kann dies durch Klebestellen oder das Hakenteil eines Klettverschlusses erreicht werden. Diese Elemente können
direkt mit einem Teil der Tasche, beispielsweise dem Hauptkörper, interagieren und
daran festgemacht werden.
Mit „in eine Wirkposition fixierbar“ ist dabei gemeint, dass das Festlegeelement die Position und/oder Stellung der Teile des Hauptkörpers zueinander so weit festgelegt wird, dass sie sich während des normalen Gebrauchens, also während des Tragens der Tasche in der Hand in der ersten Wirkposition oder des Tragens der Tasche am Hinterkopf in der zweiten Wirkposition, nicht selbstständig oder bei Einwirkung geringer Kräfte aus der Wirkposition herausbewegen. Erst durch entsprechendes Lösen des Benutzers aus der Wirkposition wird die Fixierung gelöst. Dieses Lösen kann beispielsweise durch das Aufbringen einer gewissen Schwellenkraft sein (zum Beispiel bei Magneten oder Klettverschlüssen) oder eine bestimmte Bewegung oder Bewegungsablauf (zum Beispiel bei Knöpfen) erreicht werden.
Bei der Position und Ausrichtungen der einzelnen Elemente der Tasche wird von einer möglichst flachen, aufgefalteten Stellung der Tasche ausgegangen, also
beispielsweise einem Schnittmuster der Maske.
Der Hauptkörper ist vorzugsweise flächig ausgeführt und/oder weist vorzugsweise
mehrere Schichten auf.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Hauptkörper als flächiger Zuschnitt ausgeführt ist, welcher vorzugsweise entlang der ersten Faltlinie und/oder entlang der zweiten Faltlinie symmetrisch ist. Mit Zuschnitt ist dabei gemeint, dass es sich um ein flächiges Element handelt, das aus einem oder mehreren Materialien zugeschnitten wird, vorzugsweise einstückig. Beispielsweise kann der Zuschnitt
zumindest teilweise aus ein- oder mehrlagigem Stoff sein.
Durch die Symmetrie des Zuschnitts wird einerseits erreicht, dass die Teile des Zuschnitts, die bei Faltung übereinanderliegen, möglichst deckungsgleich sind, darüber hinaus wird die Größe des Hauptkörpers so möglichst klein gehalten und
unnötige Teile ausgespart.
Weiters ist vorteilhaft, wenn vorgesehen ist, dass der Hauptkörper eine erste Hauptlasche und eine zweite Hauptlasche aufweist und dass in der ersten Wirkposition die erste Hauptlasche auf der zweiten Hauptlasche flächig angeordnet
ist und dass in der zweiten Wirkposition ein erster Teil der ersten Hauptlasche,
vorzugsweise eine Hälfte der ersten Hauptlasche, auf einem zweiten Teil der ersten Hauptlasche, vorzugsweise die andere Hälfte der ersten Hauptlasche, flächig angeordnet ist und ein erster Teil der zweiten Hauptlasche, vorzugsweise eine Hälfte der zweiten Hauptlasche, auf einem zweiten Teil der zweiten Hauptlasche, vorzugsweise die andere Hälfte der zweiten Hauptlasche, flächig angeordnet ist. So wird eine möglichst exakte Übereinstimmung der Laschen und Teile in den
zusammengefalteten Zuständen erreicht.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Tasche, die Festlegeelemente, die sie in die erste Wirkposition fixieren, zumindest teilweise die gleichen Festlegeelemente sind, die die Tasche in die zweite Wirkposition fixieren. Vorzugsweise trifft dies für alle Festlegeelemente zu. Durch eine solche Doppelverwendung werden Festlegeelemente gespart und so das Gewicht der Tasche gesenkt. Alternativ kann vorgesehen sein, dass erste Festlegeelemente zur Fixierung in die erste Wirkposition vorgesehen sind und zweite Festlegeelemente zur Fixierung in die zweite Wirkposition vorgesehen sind, die von den ersten Festlegeelementen verschieden sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Festlegeelemente zumindest teilweise magnetisch ausgeführt sind und vorzugsweise zumindest ein Festlegeelement als scheibenförmige Magnetplatte und/oder als Magnetleiste ausgeführt ist. Die Magnetleist kann sich dabei entlang eines Außenrands des Hauptkörpers erstrecken.
Besonders vorteilhaft ist, wenn die Position von zumindest zwei Festlegeelementen auf dem Hauptkörper entlang der ersten Faltlinie symmetrisch ist und/oder die Position von zumindest zwei Festlegeelementen auf dem Hauptkörper entlang der zweiten Faltlinie symmetrisch ist. So kann ein Festlegeelement mit einem anderen Festlegeelement bei der Faltung entlang der ersten Faltlinie in Interaktion treten. Das gleiche Festlegeelement kann dabei auch bei Faltung entlang der zweiten Faltlinie mit einem weiteren Festlegeelement in Interaktion treten. So kann das
Festlegeelement doppelt verwendet werden.
Mit der Anordnung symmetrisch bezüglich einer Faltlinie ist dabei gemeint, dass die Position der beiden Festlegeelemente symmetrisch in Bezug auf die Faltlinie ist. Mit anderen Worten sind sie also auf gleicher Höhe der Faltlinie angeordnet und weisen
die gleiche Entfernung zu ihr auf.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass zumindest ein erstes Festlegeelement magnetisch ist und zumindest ein zweites Festlegeelement magnetisch ist, dass das erste Festlegeelement und das zweite Festlegeelement symmetrisch bezüglich der ersten Faltlinie angeordnet sind und dass die Polung des zweiten Festlegeelements umgekehrt zur Polung des ersten Festlegeelements ist. So kann eine automatische Interaktion zwischen den Festlegeelementen entstehen, wenn der Hauptkörper entlang der ersten Faltlinie gefaltet wird und es wird
automatisch die gewünschte Position eingenommen.
Vorzugsweise weist ein Pol des magnetischen Festlegeelements oder der magnetischen Festlegeelemente von einer Oberfläche des Hauptkörpers weg.
Mit „umgekehrt zur Polung“ ist gemeint, dass die zwei Festlegeelemente gegengleiche Polung aufweisen. Mit anderen Worten sind die Achsen, entlang derer die Pole angeordnet sind, also im Wesentlichen parallel zueinander, jedoch weist der Pluspol des einen Magneten in die andere Richtung als die des anderen
Magneten.
Weiters ist vorzugsweise vorgesehen, dass zumindest ein drittes Festlegeelement magnetisch ist und in Bezug auf das erste Festlegeelement symmetrisch bezüglich der zweiten Faltlinie angeordnet ist und dass die Polung des dritten Festlegeelements umgekehrt zur Polung des ersten Festlegeelements ist.
Besonders vorteilig ist, wenn zumindest ein viertes Festlegeelement magnetisch ist und in Bezug auf das zweite Festlegeelement symmetrisch bezüglich der zweiten Faltlinie angeordnet ist und dass die Polung des vierten Festlegeelements umgekehrt zur Polung des zweiten Festlegeelements ist.
Diese Orientierungen von ersten, zweiten, dritten und vorzugsweise auch vierten Festlegeelement sind besonders vorteilhaft, weil so sehr einfach und schnell die jeweilige Wirkposition gefunden wird und automatisch durch die Magnete selbst
eingestellt und fixiert wird.
Zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass zwei oder mehr erste Festlegeelemente vorgesehen sind, die mit zwei oder mehr zweiten Festlegeelementen symmetrisch bezüglich der ersten Faltlinie sind und dass die Polung der zweiten
Festlegeelemente umgekehrt zur Polung der ersten Festlegeelemente sind. So kann
jedes erste Festlegeelement bei Faltung um die erste Faltlinie mit jeweils einem zweiten Festlegeelement in Interaktion treten und eine besonders starke Fixierung
in der Wirkposition erreicht werden.
Entsprechendes gilt auch, wenn vorgesehen ist, dass zwei oder mehr dritte Festlegeelemente vorgesehen sind, die mit den zwei oder mehr ersten Festlegeelementen symmetrisch bezüglich der zweiten Faltlinie sind und dass die Polung der dritten Festlegeelemente umgekehrt zur Polung der ersten
Festlegeelemente sind.
Entsprechendes gilt auch, wenn vorgesehen ist, dass zwei oder mehr vierte Festlegeelemente vorgesehen sind, die mit den zwei oder mehr zweiten Festlegeelementen symmetrisch bezüglich der zweiten Faltlinie sind und dass die Polung der vierten Festlegeelemente umgekehrt zur Polung der zweiten
Festlegeelemente sind.
Es kann vorgesehen sein, dass zumindest ein fünftes Festlegeelement magnetisch ist und entlang der zweiten Faltlinie auf gleicher Höhe wie das erste und dritte Festlegeelement angeordnet ist und dass das fünfte Festlegeelement vorzugsweise die gleiche Polung aufweist wie das dritte Festlegeelement. So kann eine zusätzliche Faltung in der Wirkposition um eine weitere zweite Faltlinie erreicht werden und die Tasche noch kleiner gestaltet werden. So wird noch weniger Fläche
am Hinterkopf abgedeckt und ein besonders gut belüftetes Tragen ermöglicht.
Das fünfte Festlegeelement ist dabei vorzugsweise zwischen dem ersten und zweiten Festlegeelement angeordnet. Es ist bevorzugt, wenn das fünfte Festlegeelement beabstandet von der ersten Faltlinie angeordnet ist.
Entsprechendes gilt auch, wenn vorgesehen ist, dass zumindest ein sechstes Festlegeelement magnetisch ist und entlang der zweiten Faltlinie auf gleicher Höhe wie das zweite und vierte Festlegeelement angeordnet ist und dass das sechste Festlegeelement vorzugsweise die gleiche Polung aufweist wie das vierte Festlegeelement.
Das sechste Festlegeelement ist dabei vorzugsweise zwischen dem dritten und vierten Festlegeelement angeordnet. Es ist bevorzugt, wenn das sechste
Festlegeelement beabstandet von der ersten Faltlinie angeordnet ist.
Besonders vorteilhaft ist, wenn der Hauptkörper in der zweiten Wirkposition um zwei zweite Faltlinien, gefaltet ist, wobei die zwei zweiten Faltlinien im Wesentlichen parallel zueinander stehen. So wird eine besonders dünne und geringflächige zweite Wirkposition erreicht, die einen besonders geringen Bereich des Hinterkopfes verdeckt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Verbindungsvorrichtung asymmetrisch in Bezug auf die zweite Faltlinie angeordnet ist. Dies bedingt eine besonders gute Position während der Faltung und verhindert das Stören der Faltung entlang der Faltlinie durch die Verbindungsvorrichtung. Darüber hinaus kann so eine asymmetrische Form der Maske wie beispielsweise bei einer FFP2-Maske üblich besonders effizient abgedeckt werden und eine möglichst kleine Ausführungsform
wird erreicht.
In weiterer Folge wird die Erfindung anhand einer erfindungsgemäßen, nicht
einschränkenden Ausführungsform in den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Tasche in einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform in
einer Draufsicht.
Figuren 2a-2d die Ausführungsform aus Fig. 1 während des Bringens in die
zweite Wirkposition.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Tasche in einer flachen Stellung, also in einer Stellung, in der der Hauptkörper 10 flach angeordnet ist. Der Hauptkörper 10 ist dabei bezüglich einer ersten Faltlinie 11 und einer zweiten Faltlinie 12 symmetrisch ausgeführt. Dabei stehen die Faltlinien 11, 12 in einem 90° Winkel a zueinander. Der Hauptkörper 10 weist zwei Hauptlaschen 13a, 13b auf, welche entlang der ersten Faltlinie 11 miteinander verbunden sind. Entlang der zweiten Faltlinie 12 erstreckt sich mittig am Hauptkörper eine Verbindungsvorrichtung 14.
Der Hauptkörper 10 weist eine achteckige Form auf, wobei die Kanten parallel zu den Faltlinien 11, 12 länger ausgeführt sind als die anderen und die Kanten parallel zur zweiten Faltlinie 12 länger sind als jene parallel zur ersten Faltlinie 11. Dies ergibt gefaltet um die erste Faltlinie 11 eine im Wesentlichen großflächige erste Wirkposition, in der eine Maske gut Platz findet. Gefaltet um die zweite Faltlinie 12
ergibt sich eine schmale, längliche Ausführungsform. So gefaltet deckt die Tasche
einen dünnen Streifen am Hinterkopf ab, wodurch Hitzestauungen verhindert werden. Darüber hinaus wird so die Verbindungsvorrichtung 14 von beiden Seiten abgedeckt und verhindert, dass diese direkt am Kopf anliegt, wenn man die Maske,
verbunden mit der Tasche, am Kopf trägt.
Der Hauptkörper 10 ist vorzugsweise aus Stoff. In dieser Ausführungsform ist der Hauptkörper 10 aus Stoff, wobei zwei deckungsgleiche Stoffschichten übereinander
angeordnet sind und miteinander vernäht sind.
Im Bereich jedes Ecks des Hauptkörpers 10 ist je ein Festlegeelement 1-4 angeordnet. Die Festlegeelemente 1-4 sind als Magnetscheiben ausgeführt, die derart gepolt sind, dass die Pole an den Deckflächen angeordnet sind. Sie sind in
den Hauptkörper 10 eingenäht.
Dabei sind zwei erste Festlegeelemente 1 vorgesehen, welche bezüglich der ersten Faltlinie 11 symmetrisch mit zwei zweiten Festlegeelementen 2 angeordnet sind. Die ersten Festlegeelemente 1 weisen jeweils die gleiche Polung auf, die zweiten Festlegeelemente 2 weisen untereinander ebenso die gleiche Polung auf, jedoch sind die ersten Festlegeelemente 1 bezüglich der zweiten gegenpolig.
Ebenso sind zwei dritte Festlegeelemente 3 vorgesehen, welche bezüglich der zweiten Faltlinie 12 symmetrisch mit zwei ersten Festlegeelementen 1 angeordnet sind. Die dritten Festlegeelemente 3 weisen untereinander die gleiche Polung auf, jedoch sind die dritten Festlegeelemente 3 bezüglich der ersten gegenpolig. Es sind auch zwei vierte Festlegeelemente 4 vorgesehen, welche bezüglich der zweiten Faltlinie 12 symmetrisch mit zwei ersten Festlegeelementen 1 angeordnet sind. Die vierten Festlegeelemente 4 weisen untereinander die gleiche Polung auf, jedoch
sind die vierten Festlegeelemente 4 bezüglich der zweiten gegenpolig.
Dabei ist zwischen einem ersten Festlegeelement 1 und einem dritten Festlegeelement 3 auf Höhe dieser Elemente 1,3 entlang der zweiten Faltlinie 12 ein fünftes Festlegeelement 5 angeordnet. Es ist asymmetrisch entlang der ersten Faltlinie auf der Tasche angeordnet, auf Höhe der Verbindungsvorrichtung 14. Ebenso ist zwischen einem zweiten Festlegeelement 2 und einem vierten Festlegeelement 4 auf Höhe dieser Elemente 2,4 entlang der zweiten Faltlinie 12 ein sechstes Festlegeelement 6 angeordnet, das auf gleicher Höhe wie das fünfte Festlegeelement 5 entlang der ersten Faltlinie 11 angeordnet ist.
Die Verbindungsvorrichtung 14 weist zwei Verbindungslaschen auf, in die eine Haltevorrichtung einer Maske, beispielsweise Riemen oder Laschen der Maske, eingefädelt werden können. Die Verbindungslaschen sind je an einem Verbindungspunkt 15 mit dem Hauptkörper 10 verbunden. Dabei ist bei dieser Ausführungsform vorgesehen, dass das fünfte Festlegeelement 5 und im Bereich eines Verbindungspunkts 15 und/oder das sechste Festlegeelement 6 im Bereich des anderen Verbindungspunktes 15 angeordnet ist. Dies kann auch bei jeder anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform vorgesehen sein, sofern diese Teile
vorgesehen sind.
Die Verbindungslaschen weisen Verbindungselemente, vorzugsweise Klettverschlüsse an ihren vom Hauptkörper 10 entfernten Enden auf, um mit einem korrespondierenden Klettverschlusselement am Hauptkörper 10 verbunden werden zu können, womit die Riemen der Maske festgelegt werden können. Wie in der Figur 1 dargestellt ist dieses Klettverschlusselement an dem Teil der
Verbindungsvorrichtung 14 angeordnet, das am Hauptkörper anliegt.
Es kann auch vorgesehen sein, dass die Verbindungsvorrichtung mehrere
voneinander getrennte Teile aufweist.
In Figs. 2a-2d wird der Faltprozess dargestellt, in der die Tasche aus Fig. 1, verbunden mit einer Maske und ausgehend von einer flachen Position wie in Fig. 1
gezeigt, in eine zweite Wirkposition gebracht wird.
Wie in Fig. 2a gezeigt befindet sich die Tasche in der gleichen, ausgebreitet flachen Position wie in Fig. 1 gezeigt. Dabei sind aber die zwei Ohrlaschen 20 einer FFP2Maske 21, welche die Haltevorrichtung der FFP2-Maske darstellen, jeweils in eine Verbindungslasche eingefädelt und die Verbindungslaschen mit ihren Verbindungselementen an korrespondieren Verbindungselementen an der am Hauptkörper angeordneten Teil der Verbindungvorrichtung verbunden. Der Großteil
der Maske 21 ist damit hinter der Tasche und nicht sichtbar.
Soll die Tasche in eine erste Wirkposition gebracht werden, so wird in diesem Zustand die Maske 21 auf die Seite der Tasche gedreht, auf der die Verbindungsvorrichtung 14 angeordnet ist, also auf die in Fig. 2a gezeigte Seite der Tasche. Anschließend wird der Hauptkörper der Maske 21, der Mund und Nase bedecken soll, auf eine der Hauptlaschen 13a, 13b gelegt. Anschließend wird die
Tasche zusammengeklappt, indem eine Hauptlasche 13a, 13b auf die andere gebracht wird und somit die Maske von den Hauptlaschen 13a, 13b vollständig überdeckt wird. Die magnetischen Festlegeelemente 1 und 2 sowie die Festlegeelemente 3 und 4 verbinden sich miteinander und verschließen somit die Tasche und die Maske 21 kann problemlos im Inneren der Tasche geschützt
transportiert werden.
Soll die Maske 21 als solche verwendet werden, so kann die Tasche in eine zweite Wirkposition gebracht werden. Dazu wird ausgehend von der Position in Fig. 2a die Tasche entlang der zweiten Faltlinie 12 gefaltet, und zwar in Richtung von der Maske 21 weg, wie in Fig. 2b gezeigt. Somit wird je eine Hälfte jeder Hauptlasche 13a, 13b auf die andere Hälfte der gleichen Hauptlasche 13a, 13b gelegt, wobei sich die Maske 21, mit Ausnahme von Teilen der Ohrlaschen 20, außerhalb der gefalteten Tasche befindet. So wird die Verbindungsvorrichtung 14 im Inneren der Tasche eingeschlossen. Es kann vorgesehen sein, dass bereits diese Position als zweite Wirkposition verwendet wird. Die Maske kann, verbunden mit der Tasche, über den Kopf des Benutzers gezogen werden, wobei der Hauptteil der Maske 21 über Mund und Nase und die Tasche auf dem Hinterkopf angeordnet wird. Dies
ermöglicht ein komfortables Tragen.
Es kann auch vorgesehen sein, dass die zweite Wirkposition erst durch einen weiteren Faltschritt erreicht wird. Es wird dabei die Tasche in gleicher Art entlang einer weiteren zweiten Faltlinie 23, welche im Wesentlichen parallel zur ersten zweiten Faltlinie 12 ist, gefaltet. Dabei wird ein drittes Festlegeelement 3 auf das fünfte Festlegeelement 5 und ein viertes Festlegeelement 4 auf das sechste Festlegeelement 6 angeordnet, womit diese ebenso eine Verbindung eingehen, wie in Fig. 2c gezeigt. Damit wird eine noch kleinere Faltstellung erreicht und die Maske 21 kann mitsamt Tasche am Kopf getragen werden, wobei die Tasche nur mehr
einen besonders dünnen Streifen am Hinterkopf bedeckt, wie in Fig. 2d gezeigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHETasche zur Aufbewahrung einer Maske (21), mit einer Verbindungsvorrichtung (14) zur Verbindung mit Haltevorrichtungen der Maske (21), wobei die Tasche in eine erste Wirkposition bringbar ist, in der ein Hauptkörper (10) der Tasche entlang zumindest einer ersten Faltlinie (11) gefaltet ist und eine Aufnahme zum Aufnehmen der Maske (21) formt und wobei die Tasche über Festlegeelemente (1-4) in die erste Wirkposition fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche in eine zweite Wirkposition bringbar ist, in der der Hauptkörper (10) entlang zumindest einer zweiten Faltlinie (12) gefaltet ist, wobei die erste Faltlinie (11) und die zweite Faltlinie (12) in einem Winkel (a), vorzugsweise von zumindest 45°, besonders vorzugsweise etwa 90°, zueinander stehen und dass die Tasche über Festlegeelemente (1-4) indie zweite Wirkposition ebenfalls fixierbar ist.Tasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper (10) als flächiger Zuschnitt ausgeführt ist, welcher vorzugsweise entlang der ersten Faltlinie (11) und/oder entlang der zweiten Faltlinie (12) symmetrischist.Tasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper (10) eine erste Hauptlasche (13a) und eine zweite Hauptlasche (13b) aufweist und dass in der ersten Wirkposition die erste Hauptlasche (13a) auf der zweiten Hauptlasche (13b) flächig angeordnet ist und dass in der zweiten Wirkposition ein erster Teil der ersten Hauptlasche (13a), vorzugsweise eine Hälfte der ersten Hauptlasche (13a), auf einem zweiten Teil der ersten Hauptlasche (13a), vorzugsweise die andere Hälfte der ersten Hauptlasche (13a), flächig angeordnet ist und ein erster Teil der zweiten Hauptlasche (13b), vorzugsweise eine Hälfte der zweiten Hauptlasche (13b), auf einem zweiten Teil der zweiten Hauptlasche (13b), vorzugsweise die andere Hälfte der zweiten Hauptlasche (13b), flächig angeordnet ist.Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche die Festlegeelemente (1-4), die sie in die erste Wirkposition fixieren, zumindest teilweise die gleichen Festlegeelemente (1-4) sind, die die Tasche in die zweite Wirkposition fixieren.12Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegeelemente (1-6) zumindest teilweise magnetisch ausgeführt sind und vorzugsweise zumindest ein Festlegeelement (1-6) als scheibenförmigeMagnetplatte und/oder als Magnetleiste ausgeführt ist.Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Position von zumindest zwei Festlegeelementen (1-6) auf dem Hauptkörper entlang der ersten Faltlinie (11) symmetrisch ist und/oder die Position von zumindest zwei Festlegeelementen (1-6) auf dem Hauptkörper (10) entlangder zweiten Faltlinie (12) symmetrisch ist.Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein erstes Festlegeelement (1) magnetisch ist und zumindest ein zweites Festlegeelement (2) magnetisch ist, dass das erste Festlegeelement (1) und das zweite Festlegeelement (2) symmetrisch bezüglich der ersten Faltlinie (11) angeordnet sind und dass die Polung des zweiten Festlegeelements (2) umgekehrt zur Polung des ersten Festlegeelements (1) ist.Tasche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein drittes Festlegeelement (3) magnetisch ist und in Bezug auf das erste Festlegeelement (1) symmetrisch bezüglich der zweiten Faltlinie (12) angeordnet ist und dass die Polung des dritten Festlegeelements (3) umgekehrt zur Polung des ersten Festlegeelements (1) ist.Tasche nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein viertes Festlegeelement (4) magnetisch ist und in Bezug auf das zweite Festlegeelement (2) symmetrisch bezüglich der zweiten Faltlinie (12) angeordnet ist und dass die Polung des vierten Festlegeelements (4)umgekehrt zur Polung des zweiten Festlegeelements (2) ist.Tasche nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein fünftes Festlegeelement (5) magnetisch ist und entlang der zweiten Faltlinie (12) auf gleicher Höhe wie das erste und dritte Festlegeelement (1,3) angeordnet ist und dass das fünfte Festlegeelement (5) vorzugsweise diegleiche Polung aufweist wie das dritte Festlegeelement (3).11. Tasche nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein sechstes Festlegeelement (6) magnetisch ist und entlang der zweiten Faltlinie (12) auf gleicher Höhe wie das zweite und vierte Festlegeelement (2,4) angeordnet ist und dass das sechste Festlegeelement(6) vorzugsweise die gleiche Polung aufweist wie das vierte Festlegeelement(4).12. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper in der zweiten Wirkposition um zwei zweite Faltlinien (12, 23), gefaltet ist, wobei die zwei zweiten Faltlinien (12, 23) im Wesentlichenparallel zueinander stehen.13. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvorrichtung (14) asymmetrisch in Bezug auf die zweiteFaltlinie (12) angeordnet ist.01.08.2022 MT/iv
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| WO2022045374A1 (en) * | 2020-08-25 | 2022-03-03 | Muiruri Ngure Peter | Face mask strap extender for protection of ear auricles |
| WO2022080664A1 (ko) * | 2020-10-13 | 2022-04-21 | 박종민 | 휴대용 케이스 |
-
2022
- 2022-08-01 AT ATA50580/2022A patent/AT525751B1/de active
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT525751B1 (de) | 2023-07-15 |
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