AT520992B1 - Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung - Google Patents
Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung Download PDFInfo
- Publication number
- AT520992B1 AT520992B1 ATA65/2018A AT652018A AT520992B1 AT 520992 B1 AT520992 B1 AT 520992B1 AT 652018 A AT652018 A AT 652018A AT 520992 B1 AT520992 B1 AT 520992B1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- transport device
- holding section
- receptacle
- honeycomb
- holding
- Prior art date
Links
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims abstract description 20
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 10
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 6
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 4
- 239000013590 bulk material Substances 0.000 claims description 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 3
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 3
- 241000264877 Hippospongia communis Species 0.000 description 56
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 35
- 241000257303 Hymenoptera Species 0.000 description 10
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 241000243142 Porifera Species 0.000 description 2
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 2
- 101100008049 Caenorhabditis elegans cut-5 gene Proteins 0.000 description 1
- 239000002390 adhesive tape Substances 0.000 description 1
- 238000009341 apiculture Methods 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 244000144987 brood Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 235000012907 honey Nutrition 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K47/00—Beehives
- A01K47/06—Other details of beehives, e.g. ventilating devices, entrances to hives, guards, partitions or bee escapes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Packages (AREA)
- Cartons (AREA)
Abstract
Die Erfindung bezieht auf eine Bienen- und/oder Bienenwaben-Transportvorrichtung (1) mit einer Aufnahme (2) für zumindest ein, vorzugsweise mehrere Wabenrähmchen (3), mit einer Halteeinrichtung zum Halten des zumindest einen Wabenrähmchens (3), wobei die Halteeinrichtung -einen ersten Halteabschnitt (4) zum Halten des zumindest einen Wabenrähmchens (3) im Bereich seines einen Endes und -einen dem ersten Halteabschnitt (4) gegenüberliegenden zweiten Halteabschnitt (5) zum Halten des zumindest einen Wabenrähmchens (3) im Bereich seines anderen Endes umfasst, wobei die Aufnahme (2) durch eine Aufnahmebox (12) gebildet ist und der erste Halteabschnitt (4) an einer Seitenwand der Aufnahmebox (12) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem ersten Halteabschnitt (4) und dem zweiten Halteabschnitt (5) verstellbar ist und dass der zweite Halteabschnitt (5) an einem im Inneren der Aufnahmebox (12) verstellbaren Einsatz (8) ausgebildet ist, wobei der Einsatz (8) in Form einer im Inneren der Aufnahmebox (12) verschiebbaren Trennwand (9) ausgebildet ist.
Description
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Bienen- und/oder Bienenwaben-Transportvorrichtung mit einer Aufnahme für zumindest ein, vorzugsweise mehrere Wabenrähmchen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 1.
[0002] Im Stand der Technik sind Bienentransportverpackungen in Form von Schachteln oder Kisten bekannt. Probleme, die sich daraus immer wieder ergeben bestehen einerseits in der mangelnden Flexibilität solcher Verpackungen, andererseits in der unzureichenden Sicherung und Schonung des lebenden Transportgutes.
[0003] So ist es bekannt Bienen zusammen mit den Waben auf die Reise zu schicken. Durch die mangelnde Fixierung der Waben in der Transportverpackung kommt es jedoch immer wieder zu irreparablen Transportschäden u.a. auch an den Waben.
[0004] Die DE8701938U offenbart einen Kasten für die Bienenzucht mit einem quaderförmigen Innenraum. Länge und Höhe des Innenraums sind so bemessen, dass Rähmchen einer üblichen Standgröße in Längsrichtung einsetzbar sind und Rähmchen, deren Breite etwa der halben Breite üblicher Rähmchen im Standmaß entspricht, in Querrichtung einhängbar sind. Entlang der Innenseite der Kastenwände ist eine umlaufende Schiene vorgesehen, in die die Rähmchen einhängbar sind. In die umlaufende Schiene kann in Querrichtung eine Tragleiste einhängbar sein, die ein Auflager für Rähmchen kleinerer Abmessung ist.
[0005] Die CH705617A2 offenbart eine Bienenwohnung, die bis in sechs Richtungen mit Brutund Honigraummodulen erweitert werden kann. Dabei sind angebaute Wände modular beweglich, wobei aber im zusammengebauten Zustand alle Wände fest fixiert sind.
[0006] Die AT14812U1 offenbart eine Wabentasche aus geschlossener Front-, Boden- und Rückseite, einem abnehmbar aufgesetzten Deckel sowie Bienenabsperrgittern, die die großen Seitenflächen bilden. Diese als Blechteile bereitgestellten Wände können dem Kunden als Bausatz flach verschachtelt zugeschickt werden. Der flache Versand wird dadurch ermöglicht, dass den vorgebogenen Seitenteilen noch die Querbüge fehlen und deshalb mit dem Deckel verschachtelt werden können. Um mit vielen gleichen Blechteilen Wabentaschen in zwei Rähmchen-Systemmaßen bauen zu können, erfolgt eine unterseitige Teilung des Seitenteils in zwei identische Blechteile, welche sich unten über eine bestimmte Länge überlappen.
[0007] Die DE8705512U1 offenbart einen Ableger- und Transportkasten für Bienen. Dabei sind in einer Seitenwand Lüftungsöffnungen vorgesehen, denen ein hochziehbarer Lüftungsschieber zugeordnet ist.
[0008] Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Bienen- und/oder BienenwabenTransportvorrichtung bereitzustellen, die diese Nachteile nicht aufweist und die einen zuverlässigen und bienenschonenden Transport erlaubt. Insbesondere soll die Möglichkeit geschaffen werden, mit einer Transportvorrichtung unterschiedliche Wabengrößen zu transportieren bei gleichbleibender Sicherheit für Waben und Bienen.
[0009] Dieses Ziel wird mit einer eingangs erwähnten Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung dadurch erreicht, dass der Abstand zwischen dem ersten Halteabschnitt und dem zweiten Halteabschnitt verstellbar ist und dass der zweite Halteabschnitt an einem im Inneren der Aufnahmebox verstellbaren Einsatz ausgebildet ist, wobei der Einsatz in Form einer im Inneren der Aufnahmebox verschiebbaren Trennwand ausgebildet ist.
[0010] Durch Verstellung des Abstandes kann die Halteeinrichtung an die Länge der zu transportierenden Wabenrähmchen angepasst werden. Dadurch ergibt sich eine zuverlässige und sichere Halterung unabhängig von der Größe der Wabenrähmchen. Mit anderen Worten: die Transportvorrichtung kann für verschieden dimensionierte Wabenrähmchen eingesetzt werden.
[0011] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Aufnahme durch eine Aufnahmebox vorzugsweise aus Pappe, insbesondere Wellpappe - gebildet ist. Dadurch kann eine einfach herstellbare, bis auf (Lufteintritts-)Öffnungen allseits umschlossene und stabile Aufnahme be
1/16
AT 520 992 B1 2020-01-15 österreichisches patentamt reitgestellt werden. In der Aufnahmebox, insbesondere in deren (Seiten-)Wänden, können die beiden gegenüberliegenden Halteabschnitte integriert sein.
[0012] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der erste Halteabschnitt an einer Seitenwand der Aufnahmebox ausgebildet ist, und der zweite Halteabschnitt an einem im Inneren der Aufnahmebox verstellbaren Einsatz ausgebildet ist. Der verstellbare Einsatz, der in der Aufnahmebox eingesetzt ist, ermöglicht - auch einfache Weise - die Einstellung des Abstandes zwischen dem ersten und zweiten Halteabschnitt.
[0013] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Einsatz in Form einer im Inneren der Aufnahmebox verschiebbaren Trennwand ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Trennwand seitliche Laschen aufweist, die an gegenüberliegenden Innenwänden der Aufnahmebox anliegen, vorzugsweise andrücken. Die Trennwand bietet einerseits Stabilität (sie leitet das Gewicht der Rähmchen in den Boden und/oder die Seitenwände der Aufnahmebox ein), die durch seitliche Laschen noch erhöht werden kann. Die Laschen erleichtern auch eine Fixierung der Trennwand samt zweitem Halteabschnitt nach erfolgter Einstellung des Abstandes.
[0014] Bevorzugt ist die Halteeinrichtung mit den beiden Halteabschnitten teilweise oder zur Gänze in der Aufnahme (bzw. in der Aufnahmebox) integriert. Dadurch ergibt sich ein besonders platzsparendes Design. In dieser Ausführungsform dient die Aufnahme sowohl dem Schutz der Waben als auch der zuverlässigen und sicheren Halterung.
[0015] Die Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung ist - mit anderen Worten insbesondere eine Transportverpackung für lebendige Bienen.
[0016] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Abstand zwischen dem ersten Halteabschnitt und dem zweiten Halteabschnitt um zumindest ein Viertel, vorzugsweise um zumindest die Hälfte, des maximalen Abstandes verstellbar ist. Dadurch können die gängigsten Wabenrähmchen aufgenommen und gehalten werden.
[0017] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der zweite Halteabschnitt aus der Aufnahme herausnehmbar ist. Bei Wabenrähmchen, deren Länge der maximalen Länge der Aufnahme entspricht, kann der zweite Halteabschnitt entfernt werden und die Wabenrähmchen von den gegenüberliegenden Seitenwänden der Aufnahme bzw. Aufnahmebox gehalten werden.
[0018] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass ein zwischen dem ersten Halteabschnitt und dem zweiten Halteabschnitt eingestellter Abstand durch - vorzugsweise lösbares - Fixieren des ersten Halteabschnittes und/oder des zweiten Halteabschnittes relativ zu - vorzugsweise an - der Aufnahme festlegbar ist. Nach der Einstellung auf die gewünschte Wabenrähmchengröße kann einer der Halteabschnitte z.B. mittels Klammer(n) oder Klebeband fixiert werden, um die Haltefunktion auch bei transportbedingten Erschütterungen zu gewährleisten.
[0019] Eine bevorzugte Ausführungsform ist eine Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung mit einer Aufnahme für zumindest zwei Wabenrähmchen, wobei die Halteeinrichtung zum - vorzugsweise hängenden - Halten der zumindest zwei Wabenrähmchen ausgebildet ist, wobei der erste Halteabschnitt zum Halten der Wabenrähmchen im Bereich ihrer einen Enden und der dem ersten Halteabschnitt gegenüberliegende zweite Halteabschnitt zum Halten der Wabenrähmchen im Bereich ihrer anderen Enden ausgebildet ist, wobei in dem ersten Halteabschnitt erste Ausnehmungen zur Aufnahme von Wabenrähmchen-Enden und in dem zweiten Halteabschnitt zweite, den ersten Ausnehmungen gegenüberliegend angeordnete Ausnehmungen zur Aufnahme von Wabenrähmchen-Enden ausgebildet sind.
[0020] Die Ausnehmungen für die Wabenrähmchen-Enden geben besonderes guten Halt, weil letztere zuverlässig - zumindest formschlüssig, bevorzugt auch kraftschlüssig - in die Ausnehmungen einsetzbar sind. Jeweils ein Paar aus gegenüberliegenden Ausnehmungen ist für ein Wabenrähmchen vorgesehen. Die Ausnehmungen dienen auch dazu, die Wabenrähmchen voneinander auf Abstand zu halten und ein Zusammenstößen der Rähmchen aufgrund trans
2/16
AT 520 992 B1 2020-01-15 österreichisches patentamt portbedingter Erschütterungen zu verhindern.
[0021] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die ersten Ausnehmungen und die zweiten Ausnehmungen jeweils zur formschlüssigen Aufnahme von Wabenrähmchen-Enden ausgebildet sind. Dies verhindert auch ein Verkippen der Rähmchen während des Transportes.
[0022] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die ersten Ausnehmungen durch voneinander beabstandete Ausschnitte und/oder Nuten gebildet sind und/oder dass die zweiten Ausnehmungen durch voneinander beabstandete Ausschnitte und/oder Nuten gebildet sind. Die Ausschnitte bzw. Nuten können auf einfache Weise in einem Pappmaterial (z.B. durch Stanzen oder Schneiden) ausgebildet werden.
[0023] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Trennwand doppelwandig ausgebildet ist und/oder dass an jeder Seite der Trennwand Laschen in entgegengesetzte Richtungen abstehen. Dadurch wird die Stabilität weiter erhöht.
[0024] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die ersten Ausnehmungen des ersten Halteabschnittes als Ausschnitte und/oder Nuten an der Oberseite einer Seitenwand der Aufnahmebox ausgebildet sind und/oder dass die zweiten Ausnehmungen des zweiten Halteabschnittes als Ausschnitte und/oder Nuten an der Oberseite der Trennwand ausgebildet sind. Dies ermöglicht hängendes Halten der Rähmchen. Die Halteabschnitte können dabei auf unkomplizierte Weise hergestellt werden.
[0025] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass an der Oberseite jener Seitenwand der Aufnahmebox, die der Seitenwand mit den ersten Ausnehmungen gegenüberliegt, den ersten Ausnehmungen gegenüberliegend angeordnete Ausnehmungen vorzugsweise in Form von Ausschnitten und/oder Nuten - zur Aufnahme von WabenrähmchenEnden ausgebildet sind. Falls nicht benötigt (weil die Rähmchen ohnedies lang genug sind) kann der verstellbare Einsatz herausgenommen werden. Die Halterung der Rähmchen erfolgt dabei durch gegenüberliegende Seitenwände der Aufnahmebox.
[0026] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass zumindest die Außenseiten der Aufnahmebox für das/die Wabenrähmchen mit einer vorzugsweise spritzwasserfesten Beschichtung versehen sind. Die Aufnahmebox kann dadurch nach erfolgtem Transport zumindest vorübergehend auch als Bienenstock verwendet werden.
[0027] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Transportvorrichtung einen für die Aufnahmebox vorgesehenen Deckel umfasst, wobei die Aufnahmebox mit ihrem Boden in den Deckel eingesetzt ist. Dadurch können sich die Bienen während des Transportes aus der Aufnahme heraus und innerhalb eines Überbehälters bewegen. Der als „Sockel“ verwendete Deckel sorgt für zusätzliche Verstärkung bzw. Positionierung der Aufnahme in einem Überbehälter.
[0028] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Aufnahmebox zumindest eine Öffnung und/oder zumindest eine vorperforierte Öffnungsstelle aufweist. Dabei kann es sich um Lufteintritts- oder Bienenaustrittsöffnungen handeln oder schlichtweg um die Möglichkeit, eine Greiföffnungen herzustellen.
[0029] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass in der Aufnahme eine Bienenfutterquelle angeordnet ist, wobei vorzugsweise die Bienenfutterquelle eine Zuckerlösung, die vorzugsweise in einen Schwamm eingebracht ist, umfasst, und wobei vorzugsweise die Bienenfutterquelle mittels eines Schnellverschlusses, vorzugsweise eines Klettverschlusses, an eine Wand der Transportvorrichtung befestigt ist. Dadurch können die Bienen auch längere Transporte unbeschadet überstehen.
[0030] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Aufnahme für das/die Wabenrähmchen in einem Überbehälter, der vorzugsweise in Form einer Box - vorzugsweise aus Pappe, insbesondere Wellpappe - ausgebildet ist, eingesetzt ist. Der Überbehälter bietet zusätzlichen Schutz und vergrößerten Freiraum für die Bienen.
3/16
AT 520 992 B1 2020-01-15 österreichisches patentamt [0031] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Transportvorrichtung zumindest eine Abstandshalteeinrichtung zur Beabstandung der Aufnahme von zumindest einer Innenwand des Überbehälters und/oder zum Zentrieren oder Fixieren der Aufnahme im Überbehälter umfasst. Diese Maßnahme verhindert einerseits, dass die Aufnahme(box) gegen den Überbehälter stößt, und ermöglicht andererseits definierte Räume für die Bienen.
[0032] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Aufnahme durch die Abstandshalteeinrichtung von zwei gegenüberliegenden Seitenwänden des Überbehälters beabstandet ist und/oder dass die Aufnahme durch die Abstandshalteeinrichtung von der Oberseite des Überbehälters beabstandet ist, vorzugsweise um einen Abstand, der zumindest ein Viertel der Höhe der Aufnahme entspricht.
[0033] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Abstandshalteeinrichtung als Einsatz aus miteinander verbundenen, vorzugsweise ineinandergesteckten, Längsstreben und Querstreben - vorzugsweise aus Pappe, insbesondere Wellpappe - ausgebildet ist. Dies ermöglicht eine einfache, leichte und kostengünstige Konstruktion.
[0034] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Längsstreben und/oder die Querstreben flächig ausgebildet sind und/oder dass in zumindest einer Längsstrebe und/oder in zumindest einer Querstrebe zumindest eine Luftdurchtrittsöffnung ausgebildet ist. Luftdurchtrittsöffnungen verbessern die Luftzirkulation während des Transportes, die ansonsten durch die Streben eingeschränkt wäre.
[0035] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Aufnahme mittels eines bienenundurchlässigen Gitters und/oder einer durchsichtigen Folie bedeckt ist. Dadurch wird beim Öffnen des Überbehälters verhindert, dass die Bienen entkommen können.
[0036] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Überbehälter vorzugsweise in zumindest einer seiner Seitenwände - zumindest eine Lufteintrittsöffnung, die vorzugsweise mit einem bienenundurchlässigen Gitter versehen ist, aufweist.
[0037] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass durch zumindest eine Abstandshalteeinrichtung, vorzugsweise in Form eines L-Profils und/oder einer gewinkelten Kantenverstärkung, ein Abstand zwischen der Aufnahme und dem Überbehälter im Bereich der zumindest einen Lufteintrittsöffnung gehalten wird.
[0038] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Überbehälter zumindest zwei Lufteintrittsöffnungen aufweist, wobei eine erste Öffnung in einer ersten Seitenwand und eine zweite Öffnung in einer zweiten Seitenwand, die vorzugsweise der ersten Seitenwand gegenüberliegend angeordnet ist, oder im Deckel angeordnet ist, wobei die zweite Öffnung vom Boden des Überbehälters weiter entfernt ist als die erste Öffnung, vorzugsweise um zumindest 5cm. Dadurch wird ständig eine natürliche Luftzirkulation in Gang gehalten.
[0039] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Überbehälter von wärmedämmendem Material, vorzugsweise in Form von Schüttgut, umgeben ist. Dies ermöglicht auch einen Transport in der kalten Jahreszeit.
[0040] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Überbehälter in einem Außenbehälter eingesetzt ist, wobei das wärmedämmende Material zwischen Überbehälter und Außenbehälter angeordnet ist.
[0041] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass an der Aufnahme und/oder an dem Überbehälter und/oder an dem Außenbehälter ein (Daten-)ldentifikationsfeld, vorzugsweise in Form eines Codes, insbesondere eines Barcodes oder eines QR-Codes, aufgebracht ist. Dadurch können Informationen betreffend die Transportvorrichtung und/oder den Inhalt hinterlegt und sowohl vom Versender als auch vom Empfänger leicht ausgelesen werden.
[0042] Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigt
4/16
AT 520 992 B1 2020-01-15 österreichisches patentamt [0043] Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bienen- bzw. Bienenwaben-Transportvorrichtung in perspektivischer Ansicht, [0044] Fig. 2 die Ausführungsform der Transportvorrichtung mit Überbehälter und Außenbehälter in schematischer Darstellung, [0045] Fig. 3 eine weitere Ausführungsform einer Bienen- bzw. Bienenwaben-Transportvorrichtung, [0046] Fig. 4 eine Abstandshalteeinrichtung aus Längsstreben und Querstreben, [0047] Fig. 5 eine Trennwand, an der der zweite Halteabschnitt ausgebildet ist, [0048] Fig. 6 die einzelnen Komponenten einer bevorzugten Transportvorrichtung in explosionsartiger Darstellung.
[0049] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung 1 mit einer Aufnahme 2 für zumindest ein, vorzugsweise mehrere Wabenrähmchen 3. Der Übersichtlichkeit halber ist in Fig. 1 nur ein Wabenrähmchen 3 (ohne Waben) gezeigt. Insgesamt ist hier jedoch Platz für vier Wabenrähmchen 3.
[0050] In der Aufnahme 2 ist eine Halteeinrichtung zum - vorzugsweise hängenden - Halten des/der Wabenrähmchen 3 integriert. Die Halteeinrichtung umfasst einen ersten Halteabschnitt 4 zum Halten der Wabenrähmchen 3 im Bereich ihrer einen Enden und einen dem ersten Halteabschnitt 4 gegenüberliegenden zweiten Halteabschnitt 5 zum Halten der Wabenrähmchen 3 im Bereich ihrer anderen Enden.
[0051] Der Abstand zwischen dem ersten Halteabschnitt 4 und dem zweiten Halteabschnitt 5 ist dabei verstellbar (siehe Doppelpfeil in Fig. 1).
[0052] Der Abstand zwischen dem ersten Halteabschnitt 4 und dem zweiten Halteabschnitt 5 ist bevorzugt um zumindest ein Viertel, vorzugsweise um zumindest die Hälfte, des maximalen Abstandes verstellbar.
[0053] In der dargestellten Ausführungsform ist der zweite Halteabschnitt 4 aus der Aufnahme 2 herausnehmbar. Er ist an einer (weiter unten näher beschriebenen) herausnehmbaren Trennwand 9 ausgebildet.
[0054] Ein zwischen dem ersten Halteabschnitt 4 und dem zweiten Halteabschnitt 5 eingestellter Abstand kann durch - vorzugsweise lösbares - Fixieren des zweiten Halteabschnittes 5 (z.B. durch Klammer(n) oder Raste(n)) relativ zu - vorzugsweise an - der Aufnahme 2 festlegbar ist.
[0055] Fig. 3 zeigt eine alternative Ausführungsform der Erfindung, bei der in die Aufnahme 2 kein verstellbarer Halteabschnitt eingesetzt ist. Der zweite Halteabschnitt 5‘ ist hier an einer Seitenwand der Aufnahme 2 ausgebildet.
[0056] Den Ausführungen gemäß Fig. 1 und Fig. 3 ist gemein, dass in dem ersten Halteabschnitt 4 erste Ausnehmungen 6 zur Aufnahme von Wabenrähmchen- Enden und in dem zweiten Halteabschnitt 5, 5‘ zweite, den ersten Ausnehmungen 6 gegenüberliegend angeordnete Ausnehmungen 7, 7‘ zur Aufnahme von Wabenrähmchen-Enden ausgebildet sind.
[0057] Die ersten Ausnehmungen 6 und die zweiten Ausnehmungen 7, 7‘ können jeweils zur formschlüssigen Aufnahme von Wabenrähmchen-Enden ausgebildet sein.
[0058] Die ersten Ausnehmungen 6 sind durch voneinander beabstandete Ausschnitte bzw. Nuten gebildet. Ebenso können die zweiten Ausnehmungen 7, 7‘ durch voneinander beabstandete Ausschnitte bzw. Nuten gebildet sind.
[0059] In den dargestellten Ausführungsformen ist die Aufnahme 2 durch eine Aufnahmebox 12 - vorzugsweise aus Pappe, insbesondere Wellpappe - gebildet.
[0060] Wie aus Fig. 1 zu sehen ist der erste Halteabschnitt 4 an einer Seitenwand der Aufnahmebox 12 ausgebildet. Der zweite Halteabschnitt 5 ist an einem im Inneren der Aufnahmebox 12 verstellbaren Einsatz 8 ausgebildet ist. Davon abweichend ist in Fig. 3 der zweite Halteab5/16
AT 520 992 B1 2020-01-15 österreichisches patentamt schnitt 5‘ an einer Seitenwand der Aufnahmebox 12 ausgebildet.
[0061] Der Einsatz 8 aus Fig. 1 bzw. Fig. 5 ist in Form einer im Inneren der Aufnahmebox 12 verschiebbaren Trennwand 9 ausgebildet. Die Trennwand kann seitliche Laschen 10 aufweisen, die an gegenüberliegenden Innenwänden der Aufnahmebox 12 anliegen, vorzugsweise andrücken.
[0062] Die Trennwand 9 kann doppelwandig ausgebildet sein. Auch können - wie in Fig. 5 deutlich zu sehen - an jeder Seite der Trennwand 9 Laschen 10 in entgegengesetzte Richtungen abstehen.
[0063] Die ersten Ausnehmungen 6 des ersten Halteabschnittes 4 können als Ausschnitte und/oder Nuten an der Oberseite einer Seitenwand der Aufnahmebox 12 ausgebildet sein. Die zweiten Ausnehmungen 7 des zweiten Halteabschnittes 5 als Ausschnitte und/oder Nuten an der Oberseite der Trennwand 9 ausgebildet sein (siehe Fig. 1).
[0064] An der Oberseite jener Seitenwand der Aufnahmebox 12, die der Seitenwand mit den ersten Ausnehmungen 6 gegenüberliegt, können den ersten Ausnehmungen 6 gegenüberliegend angeordnete Ausnehmungen 7‘ - vorzugsweise in Form von Ausschnitten und/oder Nuten - zur Aufnahme von Wabenrähmchen-Enden ausgebildet sind (siehe Fig. 3).
[0065] Es ist bevorzugt, wenn zumindest die Außenseiten der Aufnahmebox 12 für das/die Wabenrähmchen 3 mit einervorzugsweise spritzwasserfesten Beschichtung versehen sind.
[0066] Die Transportvorrichtung 1 kann einen für die Aufnahmebox 12 vorgesehenen Deckel 11 umfassen, wobei die Aufnahmebox 12 mit ihrem Boden in den Deckel 11 eingesetzt ist (siehe Fig. 2 und 6).
[0067] Die Aufnahmebox 12 kann zumindest eine Öffnung 13 und/oder zumindest eine vorperforierte Öffnungsstelle aufweisen, um den Bienen einen größeren Freiraum zu gewährleisten oder nach dem Transport die Aufnahmebox 12 als (provisorischen) Bienenstock zu verwenden.
[0068] In der Aufnahme 2 kann auch eine Bienenfutterquelle 14 angeordnet sein (siehe Fig. 2), wobei vorzugsweise die Bienenfutterquelle 14 eine Zuckerlösung, die vorzugsweise in einen Schwamm eingebracht ist, umfasst.
[0069] Die Bienenfutterquelle 14 kann z.B. mittels eines Schnellverschlusses, vorzugsweise eines Klettverschlusses, an einer Wand der Transportvorrichtung 1, vorzugsweise an eine Innenwand der Aufnahme 2 befestigt sein.
[0070] In den bevorzugten Ausführungsformen der Fig. 2 und 6 ist die Aufnahme 2 für das/die Wabenrähmchen 3 in einem Überbehälter 15, der vorzugsweise in Form einer Box - vorzugsweise aus Pappe, insbesondere Wellpappe - ausgebildet ist, eingesetzt.
[0071] Eine Abstandshalteeinrichtung 16 kann zur Beabstandung der Aufnahme 2 von zumindest einer Innenwand des Überbehälters 15 und/oder zum Zentrieren oder Fixieren der Aufnahme 2 im Überbehälter (15) vorgesehen sein (siehe Fig. 2, 4 und 6).
[0072] Die Aufnahme 2 kann durch die Abstandshalteeinrichtung 16 (gemäß Fig. 4 und 6) von zwei gegenüberliegenden Seitenwänden des Überbehälters 15 beabstandet sein. Ebenso ist es möglich, dass die Aufnahme 2 durch die Abstandshalteeinrichtung 16 von der Oberseite des Überbehälters 15 beabstandet ist (vorzugsweise um einen Abstand, der zumindest ein Viertel der Höhe der Aufnahme 2 entspricht).
[0073] Die Abstandshalteeinrichtung 16 kann - wie in Fig. 4 und 6 dargestellt - als Einsatz aus miteinander verbundenen, vorzugsweise ineinandergesteckten, Längsstreben 17 und Querstreben 18 - vorzugsweise aus Pappe, insbesondere Wellpappe - ausgebildet sein.
[0074] Die Längsstreben 17 und/oder die Querstreben 18 können dabei flächig ausgebildet sein. In zumindest einer Längsstrebe 17 und/oder in zumindest einer Querstrebe 18 kann zumindest eine Luftdurchtrittsöffnung 19 für eine verbesserte Luftzirkulation in der Transportvorrichtung ausgebildet sein.
6/16
AT 520 992 B1 2020-01-15 österreichisches patentamt [0075] Die Aufnahme 2 ist bevorzugt mittels eines bienenundurchlässigen Gitters 22 (siehe Fig. 6) und/oder einer durchsichtigen Folie bedeckt.
[0076] Der Überbehälter 15 aus Fig. 6 weist in zumindest einer seiner Seitenwände eine Lufteintrittsöffnung 25, die vorzugsweise mit einem bienenundurchlässigen Gitter versehen ist, auf. Um den Lufteintritt auch sicher zu gewährleisten kann durch zumindest eine Abstandshalteeinrichtung 24, vorzugsweise in Form einer gewinkelten Kantenverstärkung (siehe Fig. 6), ein Abstand zwischen der Aufnahme 2 und dem Überbehälter 15 im Bereich der zumindest einen Lufteintrittsöffnung 25 gehalten werden.
[0077] Eine besonders bevorzugte (nicht dargestellte) Ausführungsform besteht darin, im Überbehälter 15 zumindest zwei Lufteintrittsöffnungen vorzusehen, wobei eine erste Lufteintrittsöffnung in einer ersten Seitenwand und eine zweite Lufteintrittsöffnung in einer zweiten Seitenwand, die vorzugsweise der ersten Seitenwand gegenüberliegend angeordnet ist, oder im Deckel angeordnet ist. Dabei ist die zweite Lufteintrittsöffnung vom Boden des Überbehälters 15 weiter entfernt als die erste Öffnung, vorzugsweise um zumindest 5cm.
[0078] Gemäß der - in Fig. 2 dargestellten - Variante kann der Überbehälter 15 von wärmedämmendem Material 21, vorzugsweise in Form von Schüttgut, umgeben sein. Der Überbehälter 15 ist dabei in einem Außenbehälter 20 eingesetzt ist, wobei das wärmedämmende Material 21 zwischen Überbehälter 15 und Außenbehälter 20 angeordnet ist.
[0079] An der Aufnahme 2 und/oder an dem Überbehälter 15 (siehe Fig. 6) und/oder an dem Außenbehälter 20 kann ein (Daten-)ldentifikationsfeld 23, vorzugsweise in Form eines Codes, insbesondere eines Barcodes oder eines QR-Codes, aufgebracht sein.
[0080] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen und die darin hervorgehobenen Aspekte beschränkt. Vielmehr ist innerhalb des Erfindungsgedankens eine Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachmännischen Handelns liegen. Ebenso ist es möglich, durch Kombination der genannten Mittel und Merkmale weitere Ausführungsvarianten zu realisieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
[0081] So können beispielsweise mehrere Halteeinrichtungen in einer Aufnahme(box) untergebracht oder integriert sein. Auch ist es möglich, mehrere Aufnahmen nebeneinander oder übereinander in einem Überbehälter unterzubringen. Diese können wiederum durch Abstandshalter voneinander beabstandet sein.
Claims (27)
1. Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung (1) mit einer Aufnahme (2) für zumindest ein, vorzugsweise mehrere Wabenrähmchen (3), mit einer Halteeinrichtung zum - vorzugsweise hängenden - Halten des zumindest einen Wabenrähmchens (3), wobei die Halteeinrichtung
- einen ersten Halteabschnitt (4) zum Halten des zumindest einen Wabenrähmchens (3) im Bereich seines einen Endes und
- einen dem ersten Halteabschnitt (4) gegenüberliegenden zweiten Halteabschnitt (5) zum Halten des zumindest einen Wabenrähmchens (3) im Bereich seines anderen Endes umfasst, wobei die Aufnahme (2) durch eine Aufnahmebox (12) - vorzugsweise aus Pappe, insbesondere Wellpappe - gebildet ist und der erste Halteabschnitt (4) an einer Seitenwand der Aufnahmebox (12) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem ersten Halteabschnitt (4) und dem zweiten Halteabschnitt (5) verstellbar ist und dass der zweite Halteabschnitt (5) an einem im Inneren der Aufnahmebox (12) verstellbaren Einsatz (8) ausgebildet ist, wobei der Einsatz (8) in Form einer im Inneren der Aufnahmebox (12) verschiebbaren Trennwand (9) ausgebildet ist.
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem ersten Halteabschnitt (4) und dem zweiten Halteabschnitt (5) um zumindest ein Viertel, vorzugsweise um zumindest die Hälfte, des maximalen Abstandes verstellbar ist.
3. Transportvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Halteabschnitt (4) aus der Aufnahme (2) herausnehmbar ist.
4. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen dem ersten Halteabschnitt (4) und dem zweiten Halteabschnitt (5) eingestellter Abstand durch - vorzugsweise lösbares - Fixieren des ersten Halteabschnittes (4) und/oder des zweiten Halteabschnittes (5) relativ zu - vorzugsweise an - der Aufnahme (2) festlegbar ist.
5. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Aufnahme (2) für zumindest zwei Wabenrähmchen (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung zum - vorzugsweise hängenden - Halten der zumindest zwei Wabenrähmchen ausgebildet ist, wobei
- der erste Halteabschnitt (4) zum Halten der Wabenrähmchen (3) im Bereich ihrer einen Enden und
- der dem ersten Halteabschnitt (4) gegenüberliegende zweite Halteabschnitt (5, 5j zum Halten der Wabenrähmchen (3) im Bereich ihrer anderen Enden ausgebildet ist, wobei in dem ersten Halteabschnitt (4) erste Ausnehmungen (6) zur Aufnahme von Wabenrähmchen-Enden und in dem zweiten Halteabschnitt (5, 5j zweite, den ersten Ausnehmungen (6) gegenüberliegend angeordnete Ausnehmungen (7, 7j zur Aufnahme von Wabenrähmchen-Enden ausgebildet sind.
6. Transportvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Ausnehmungen (6) und die zweiten Ausnehmungen (7, 7j jeweils zur formschlüssigen Aufnahme von Wabenrähmchen-Enden ausgebildet sind.
7. Transportvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Ausnehmungen (6) durch voneinander beabstandete Ausschnitte und/oder Nuten gebildet sind und/oder dass die zweiten Ausnehmungen (7, 7j durch voneinander beabstandete Ausschnitte und/oder Nuten gebildet sind.
8. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand seitliche Laschen (10) aufweist, die an gegenüberliegenden Innenwänden der Aufnahmebox (12) anliegen, vorzugsweise andrücken.
8/16
AT 520 992 B1 2020-01-15 österreichisches patentamt
9. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (9) doppelwandig ausgebildet ist und/oder dass an jeder Seite der Trennwand (9) Laschen (10) in entgegengesetzte Richtungen abstehen.
10. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Ausnehmungen (6) des ersten Halteabschnittes (4) als Ausschnitte und/oder Nuten an der Oberseite einer Seitenwand der Aufnahmebox (12) ausgebildet sind und/oder dass die zweiten Ausnehmungen (7) des zweiten Halteabschnittes (5) als Ausschnitte und/oder Nuten an der Oberseite der Trennwand (9) ausgebildet sind.
11. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite jener Seitenwand der Aufnahmebox (12), die der Seitenwand mit den ersten Ausnehmungen (6) gegenüberliegt, den ersten Ausnehmungen (6) gegenüberliegend angeordnete Ausnehmungen (7j - vorzugsweise in Form von Ausschnitten und/oder Nuten - zur Aufnahme von Wabenrähmchen- Enden ausgebildet sind.
12. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Außenseiten der Aufnahmebox (12) für das/die Wabenrähmchen (3) mit einervorzugsweise spritzwasserfesten Beschichtung versehen sind.
13. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (1) einen für die Aufnahmebox (12) vorgesehenen Deckel (11) umfasst, wobei die Aufnahmebox (12) mit ihrem Boden in den Deckel (11) eingesetzt ist.
14. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebox (12) zumindest eine Öffnung (13) und/oder zumindest eine vorperforierte Öffnungsstelle aufweist.
15. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahme (2) eine Bienenfutterquelle (14) angeordnet ist, wobei vorzugsweise die Bienenfutterquelle (14) eine Zuckerlösung, die vorzugsweise in einen Schwamm eingebracht ist, umfasst, und wobei vorzugsweise die Bienenfutterquelle mittels eines Schnellverschlusses, vorzugsweise eines Klettverschlusses, an eine Wand der Transportvorrichtung (1), vorzugsweise an eine Innenwand der Aufnahme (2), befestigt ist.
16. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (2) für das/die Wabenrähmchen (3) in einem Überbehälter (15), der vorzugsweise in Form einer Box - vorzugsweise aus Pappe, insbesondere Wellpappe ausgebildet ist, eingesetzt ist.
17. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (1) zumindest eine Abstandshalteeinrichtung (16) zur Beabstandung der Aufnahme (2) von zumindest einer Innenwand des Überbehälters (15) und/oder zum Zentrieren oder Fixieren der Aufnahme (2) im Überbehälter (15) umfasst.
18. Transportvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (2) durch die Abstandshalteeinrichtung (16) von zwei gegenüberliegenden Seitenwänden des Überbehälters (15) beabstandet ist und/oder dass die Aufnahme (2) durch die Abstandshalteeinrichtung (16) von der Oberseite des Überbehälters (15) beabstandet ist, vorzugsweise um einen Abstand, der zumindest ein Viertel der Höhe der Aufnahme (2) entspricht.
19. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalteeinrichtung (16) als Einsatz aus miteinander verbundenen, vorzugsweise ineinandergesteckten, Längsstreben (17) und Querstreben (18) - vorzugsweise aus Pappe, insbesondere Wellpappe - ausgebildet ist.
9/16
AT 520 992 B1 2020-01-15 österreichisches patentamt
20. Transportvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsstreben (17) und/oder die Querstreben (18) flächig ausgebildet sind und/oder dass in zumindest einer Längsstrebe (17) und/oder in zumindest einer Querstrebe (18) zumindest eine Luftdurchtrittsöffnung (19) ausgebildet ist.
21. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (2) mittels eines bienenundurchlässigen Gitters (22) und/oder einer durchsichtigen Folie bedeckt ist.
22. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Überbehälter (15) - vorzugsweise in zumindest einer seiner Seitenwände - zumindest eine Lufteintrittsöffnung (25), die vorzugsweise mit einem bienenundurchlässigen Gitter versehen ist, aufweist.
23. Transportvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass durch zumindest eine Abstandshalteeinrichtung (24), vorzugsweise in Form eines L-Profils und/oder einer gewinkelten Kantenverstärkung, ein Abstand zwischen der Aufnahme (2) und dem Überbehälter (15) im Bereich der zumindest einen Lufteintrittsöffnung (25) gehalten wird.
24. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Überbehälter (15) zumindest zwei Lufteintrittsöffnungen aufweist, wobei eine erste Lufteintrittsöffnung in einer ersten Seitenwand und eine zweite Lufteintrittsöffnung in einer zweiten Seitenwand, die vorzugsweise der ersten Seitenwand gegenüberliegend angeordnet ist, oder im Deckel angeordnet ist, wobei die zweite Lufteintrittsöffnung vom Boden des Überbehälters (15) weiter entfernt ist als die erste Lufteintrittsöffnung, vorzugsweise um zumindest 5cm.
25. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Überbehälter (15) von wärmedämmendem Material (21), vorzugsweise in Form von Schüttgut, umgeben ist.
26. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Überbehälter (15) in einem Außenbehälter (20) eingesetzt ist, wobei das wärmedämmende Material (21) zwischen Überbehälter (15) und Außenbehälter (20) angeordnet ist.
27. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aufnahme (2) und/oder an dem Überbehälter (15) und/oder an dem Außenbehälter (20) ein Identifikationsfeld (23), vorzugsweise in Form eines Codes, insbesondere eines Barcodes oder eines QR-Codes, aufgebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA65/2018A AT520992B1 (de) | 2018-03-07 | 2018-03-07 | Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA65/2018A AT520992B1 (de) | 2018-03-07 | 2018-03-07 | Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT520992A1 AT520992A1 (de) | 2019-09-15 |
| AT520992B1 true AT520992B1 (de) | 2020-01-15 |
Family
ID=67874566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA65/2018A AT520992B1 (de) | 2018-03-07 | 2018-03-07 | Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT520992B1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8705512U1 (de) * | 1987-04-14 | 1987-07-23 | Holfelder Werke GmbH & Co KG, 6837 St Leon-Rot | Ableger- und Transportkasten für Bienen |
| DE8701938U1 (de) * | 1987-02-09 | 1987-12-17 | Werner Seip, Bienenzuchtbedarf und biologische Produkte, Groß- und Einzelhandel, Versandhandel, 6308 Butzbach | Kasten für die Bienenzucht |
| CH705617A2 (de) * | 2011-10-12 | 2013-04-15 | Roland Uebersax | Universale Bienenwohnung, die in mindestens drei, normal in vier, für Sonderanwendungen bis in sechs Richtungen mit Brut- und Honigraummodulen erweitert werden kann. |
| AT14812U1 (de) * | 2015-02-13 | 2016-06-15 | Ecodesign Company Eng & Man Consultancy Gmbh | Wabentasche zur werkzeuglosen Montage und zur flachen Distribution |
-
2018
- 2018-03-07 AT ATA65/2018A patent/AT520992B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8701938U1 (de) * | 1987-02-09 | 1987-12-17 | Werner Seip, Bienenzuchtbedarf und biologische Produkte, Groß- und Einzelhandel, Versandhandel, 6308 Butzbach | Kasten für die Bienenzucht |
| DE8705512U1 (de) * | 1987-04-14 | 1987-07-23 | Holfelder Werke GmbH & Co KG, 6837 St Leon-Rot | Ableger- und Transportkasten für Bienen |
| CH705617A2 (de) * | 2011-10-12 | 2013-04-15 | Roland Uebersax | Universale Bienenwohnung, die in mindestens drei, normal in vier, für Sonderanwendungen bis in sechs Richtungen mit Brut- und Honigraummodulen erweitert werden kann. |
| AT14812U1 (de) * | 2015-02-13 | 2016-06-15 | Ecodesign Company Eng & Man Consultancy Gmbh | Wabentasche zur werkzeuglosen Montage und zur flachen Distribution |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT520992A1 (de) | 2019-09-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH694719A5 (de) | Käfig für verschiedene Nagerarten. | |
| DE2128507B2 (de) | Übereinanderstapelbarer Transport- und Vorratsbehälter für Gegenstände aller Art, insbesondere Warenpackungen | |
| DE2433415A1 (de) | Fluglochanordnung fuer bienenkaesten | |
| DE2139067A1 (de) | Tierkafig | |
| AT520992B1 (de) | Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung | |
| DE3411313A1 (de) | Lager- bzw. speicher- und/oder ausstellungseinrichtung | |
| AT16840U1 (de) | Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung | |
| AT16269U1 (de) | Bienen- und/oder Bienenwaben- Transportvorrichtung | |
| AT403900B (de) | Bausatz zur bildung einer roll- und/oder stapelbox | |
| DE3842638C1 (en) | Cages for keeping and breeding animals, in particular birds | |
| AT14812U1 (de) | Wabentasche zur werkzeuglosen Montage und zur flachen Distribution | |
| DE202023101620U1 (de) | Zarge für die Beute von Bienen | |
| WO2022243490A1 (de) | Wabenrahmen für eine bienenbeute und bienenbeute | |
| EP4265429B1 (de) | Verpackungsanordnung, insbesondere zur verwendung als adventskalender | |
| DE202015008882U1 (de) | Versorgungseinrichtung für Weidetiere und Bausatz dafür | |
| DE498930C (de) | Bienenstock mit zwei uebereinander angeordneten Raeumen | |
| DE112004001847T5 (de) | Belüftungskanal | |
| DE202021106054U1 (de) | Ablegerzarge mit Verschlusskeil, zur Verwendung in einer Ablegerbeute und Magazinbeute mit umlaufender Falz | |
| EP1169915B1 (de) | Fütterungssystem für Haustiere | |
| CH655831A5 (de) | Kaefigbatterie fuer tiere, insbesondere fuer die haltung von kleintieren. | |
| DE29901578U1 (de) | Köderbox zur Auslegung von Ratten- und Mäusegift | |
| DE97050C (de) | ||
| DE61459C (de) | Bienenwohnung | |
| DE3511814C2 (de) | ||
| DE3207449A1 (de) | Verfahren zum erhoehen der widerstandsfaehigkeit von bienen gegen bienenkrankheiten, insbesondere die varromilbe, sowie vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens in form von saetzen von kunststoffbienenwaben und gruppen von bienenkaesten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20230307 |