AT520783A2 - Aschebehälter - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Aschebehälter, umfassend einen Aschekasten (1) mit einer ersten verschließbaren Öffnung (1.1) zur Zuführung von Asche in den Aschekasten (1) und mit einer zweiten, mit einem Deckelelement (2) verschließbaren Öffnung (1.2) zum Abführen der Asche aus dem Aschekasten (1). Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass der Aschekasten (1) mit einem auch eine Zu- und Abfuhröffnung (3.1, 3.2) für Asche aufweisenden Zusatzaschekasten (3) verbindbar und das Deckelelement (2) auch zum Verschließen der Abfuhröffnung (3.2) des Zusatzaschekastens (3) ausgebildet ist.
Description
Zusammenfassung
Die Erfindung betrifft einen Aschebehälter, umfassend einen Aschekasten (1) mit einer ersten verschließbaren Öffnung (1.1) zur Zuführung von Asche in den Aschekasten (1) und mit einer zweiten, mit einem Deckelelement (2) verschließbaren Öffnung (1.2) zum Abführen der Asche aus dem Aschekasten (1). Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass der Aschekasten (1) mit einem auch eine Zu- und Abfuhröffnung (3.1,3.2) für Asche aufweisenden Zusatzaschekasten (3) verbindbar und das Deckelelement (2) auch zum Verschließen der Abfuhröffnung (3.2) des Zusatzaschekastens (3) ausgebildet ist.
(Fig. 1)
1/9 (42456)
Die Erfindung betrifft einen Aschebehältergemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein Aschebehälter der eingangs genannten Art ist aus dem Patentdokument DE 10 2015 103 009 A1 bekannt. Dieser besteht aus einem Aschekasten mit einer ersten verschließbaren Öffnung zur Zuführung von Asche in den Aschekasten und mit einer zweiten, mit einem Deckelelement verschließbaren Öffnung zum Abführen der Asche aus dem Aschekasten. Dieser Aschebehälter, der wie der nachfolgend noch zu beschreibende, er-findungsgemäße Aschebehälter insbesondere bei Festbrennstoffheizkesseln Verwendung findet, hat sich an sich bestens bewährt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Aschebehälter noch weiter zu verbessern. Insbesondere soll die Handhabung dieses Aschebehälters weiter vereinfacht werden.
Diese Aufgabe ist mit einem Aschekasten der eingangs genannten Art durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Nach der Erfindung ist also vorgesehen, dass der Aschekasten mit einem auch eine Zu- und Abfuhröffnung für Asche aufweisenden Zusatzaschekasten verbindbar und das Deckelelement auch zum Verschließen der Abfuhröffnung des Zusatzaschekastens ausgebildet ist.
Mit anderen Worten zeichnet sich die erfindungsgemäße Lösung somit dadurch aus, dass der Aschebehälter letztlich aus mindestens zwei (es können aber auch mehr als zwei sein) einzelnen, miteinander verbindbaren Kästen besteht, deren
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Öffnung zur Abfuhr der Asche mit einem gemeinsamen Deckel verschließbar ausgebildet sind. Diese Konstruktion hat dabei insbesondere den Vorteil, dass je nach Situation entweder eine gemeinsame Handhabung beider Kästen (zum Beispiel beim Einführungen in oder beim Herausziehen aus einem Festbrennstoffheizkessel) oder aber auch eine Handhabung der einzelnen Kästen (zum Beispiel beim Entleeren) möglich ist.
Die Verwendung von nur einem einzigen, gemeinsamen Deckel hat dabei weiterhin den Vorteil, dass auch nur eine die Geschlossenheit des Deckels während des Betriebs des Festbrennstoffheizkessels sicherstellende Überwachungseinrichtung vorgesehen sein muss.
Darüber hinaus bringt die erfindungsgemäße Lösung den Vorteil mit sich, dass für unterschiedlich leistungsstarke Festbrennstoffheizkessel verschiedene Aschekästen und Deckelelemente vorgehalten und dann bedarfsangepasst miteinander kombiniert werden können, d. h. die erfindungsgemäße Lösung führt zu einem modularen Konzept.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Aschekastens ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
Der Vollständigkeit halber wird noch darauf hingewiesen, dass jedenfalls zum Anmeldezeitpunkt von der Firma HDG Bavaria GmbH ein Festbrennstoffheizkessel mit zwei fahrbaren Aschebehältern angeboten wird. Diese sind aber nicht miteinander verbindbar und weisen zudem jeweils ein eigenes Deckelelement auf.
Der erfindungsgemäße Aschekasten einschließlich seiner vorteilhaften Weiterbildungen gemäß der abhängigen Patentansprüche wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels genauer erläutert.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
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Fig. 1 eine Vorderansicht des auseinander gebauten Aschebehälters;
Fig. 2 eine Rückansicht des auseinander gebauten Aschebehälters gemäß Figur 1; Fig. 3 eine Vorderansicht des zusammen gebauten Aschebehälters gemäß Figur 1;
und
Fig.4 eine Rückansicht des zusammen gebauten Aschebehälters gemäß Figur 1.
Der in den Figuren dargestellte Aschebehälter besteht zunächst in bekannterWeise aus einem Aschekasten 1 mit einer ersten verschließbaren Öffnung 1.1 zur Zuführung von Asche in den Aschekasten 1 und mit einer zweiten, mit einem Deckelelement 2 verschließbaren Öffnung 1.2 zum Abführen der Asche aus dem Aschekasten 1.
Wesentlich für den erfindungsgemäßen Aschebehälter ist nun, dass der Aschekasten 1 mit einem auch eine Zu- und Abfuhröffnung 3.1,3.2 für Asche aufweisenden Zusatzaschekasten 3 fest, aber lösbar (zum Beispiels mittels entsprechender, nicht extra dargestellter Kopplungslemente) verbindbar und das Deckelelement 2 auch zum Verschließen der Abfuhröffnung 3.2 des Zusatzaschekastens 3 ausgebildet ist.
Diese Maßgabe hat den Vorteil, dass dadurch das Gewicht beim Entleeren der Aschekästen 1,3 wesentlich reduziert wird, da nur die einzelnen Kästen manipuliert werden müssen und nicht der gesamte Aschebehälter wie bisher. Des Weiteren ergibt sich die Möglichkeit, den Aschebehälter durch eine Anzahl von Größen skalierbar nach Volumen zu kombinieren. Das heißt, man kann für bestimmte Heizkessel auch verschiedene Behältergrößen einfach und schnell durch einfaches Kombinieren der Module realisieren.
Wie aus den Figuren ersichtlich, ist dabei besonders bevorzugt vorgesehen, dass der Aschekasten 1 ein größeres Innenvolumen als der Zusatzaschekasten 3 aufweist. Außerdem sind sowohl der Aschekasten 1 als auch der Zusatzaschekasten 3 quaderförmig ausgebildet. Ferner sind besonders bevorzugt Rollen 7 zum Transport des Aschebehälters am Zusatzaschekasten 3 angeordnet.
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Wie schon beim Aschekasten 1 ist ferner bevorzugt vorgesehen, dass wahlweise die Zufuhröffnung 3.1 des Zusatzaschekastens 3 an einer seiner Seitenwände und/oder die Abfuhröffnung 3.2 des Zusatzaschekastens 3 an seiner Oberseite angeordnet ist.
Ferner ist in bereits bekannterWeise zum Verschließen der Öffnung 1.1 am Aschekasten 1 ein verschieblich gelagertes Plattenelement 4 vorgesehen. Darüber hinaus ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass dieses Plattenelement 4 auch zum Verschließen der Zufuhröffnung 3.1 am Zusatzaschekasten 3 ausgebildet ist.
Weiterhin ist in zunächst bekannterWeise der Aschekasten 1 mit Handgriffen 5 versehen ausgebildet. Darüber hinaus ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass auch der Zusatzaschekasten 3 mit Zusatzhandgriffen 6 versehen ausgebildet ist.
Außerdem sind in zunächst bekannterWeise die Handgriffe 5 an Seitenwänden des Aschekastens 1 angeordnet. Darüber hinaus ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass die Zusatzhandgriffe 6 an Seitenwänden des Zusatzaschekastens 3 angeordnet sind.
Wie sich aus dem Vergleich der Figuren ergibt, ist weiterhin besonders bevorzugt vorgesehen, dass eine Seitenwand des Aschekastens 1 bei montiertem Deckelelement 2 plan an einer Seitenwand des Zusatzaschekastens 3 anliegend angeordnet ist. Insbesondere in diesem Fall ist ferner besonders bevorzugt vorgesehen, dass wahlweise ein Handgriffs in einer Vertiefung 5.1 an einer Seitenwand des Aschekastens 1 und/oder ein Zusatzhandgriff 6 in einer Vertiefung
6.1 an einer Seitenwand des Zusatzaschekastens 3 angeordnet ist, wobei besonders bevorzugt die Seitenwände mit den Vertiefungen 5.1 und 6.1 wie oben erwähnt plan aneinander liegen.
Schließlich wird hiermit der Offenbarungsgehalt der DE 10 2015 103 009 A1 vollumfänglich auch zum Offenbarungsgehalt dieser Anmeldung gemacht.
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Bezugszeichenliste
Aschekasten
1.1 Öffnung
1.2 Öffnung
Deckelelement
Zusatzaschekasten
3.1 Zufuhröffnung
3.2 Abfuhröffnung
Plattenelement
Handgriff
5.1 Vertiefung
Zusatzhandgriff
6.1 Vertiefung
Rolle
6/9
Patentanwälte
Dipl.-Ing. Helmut Hübscher
Dipl.-Ing. Gerd Hübscher
Dipl.-Ing. Karl Winfried Hellmich
Spittelwiese 4, 4020 Linz (42456)
Claims (10)
- Patentansprüche1. Aschebehälter, umfassend einen Aschekasten (1) mit einer ersten verschließbaren Öffnung (1.1) zur Zuführung von Asche in den Aschekasten (1) und mit einer zweiten, mit einem Deckelelement (2) verschließbaren Öffnung (1.2) zum Abführen der Asche aus dem Aschekasten (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Aschekasten (1) mit einem auch eine Zu- und Abfuhröffnung (3.1,3.2) für Asche aufweisenden Zusatzaschekasten (3) verbindbar und das Deckelelement (2) auch zum Verschließen der Abfuhröffnung (3.2) des Zusatzaschekastens (3) ausgebildet ist.
- 2. Aschebehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhröffnung (3.1) des Zusatzaschekastens (3) an einer seiner Seitenwände angeordnet ist.
- 3. Aschebehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfuhröffnung (3.2) des Zusatzaschekastens (3) an seiner Oberseite angeordnet ist.
- 4. Aschebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei zum Verschließen der Öffnung (1.1) am Aschekasten (1) ein verschieblich gelagertes Plattenelement (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenelement (4) auch zum Verschließen der Zufuhröffnung (3.1) am Zusatzaschekasten (3) ausgebildet ist.
- 5. Aschebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Aschekasten (1) mit Handgriffen (5) versehen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzaschekasten (3) mit Zusatzhandgriffen (6) versehen ausgebildet ist.7/9
- 6. Aschebehälter nach Anspruch 5, wobei die Handgriffe (5) an Seitenwänden des Aschekastens (1) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzhandgriffe (6) an Seitenwänden des Zusatzaschekastens (3) angeordnet sind.
- 7. Aschebehälter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass wahlweise mindestens einer der Handgriffe (5) in einer Vertiefung (5.1) an einer Seitenwand des Aschekastens (1) und/oder mindestens einer der Zusatzhandgriffe (6) in einer Vertiefung (6.1) an einer Seitenwand des Zusatzaschekastens (3) angeordnet ist.
- 8. Aschebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenwand des Aschekastens (1) bei montiertem Deckelelement (2) plan an einer Seitenwand des Zusatzaschekastens (3) anliegend angeordnet ist.
- 9. Aschebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Aschekasten (1) quaderförmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzaschekasten (3) quaderförmig ausgebildet ist.
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