AT515346A2 - Aufzuganlage - Google Patents
Aufzuganlage Download PDFInfo
- Publication number
- AT515346A2 AT515346A2 ATA50094/2015A AT500942015A AT515346A2 AT 515346 A2 AT515346 A2 AT 515346A2 AT 500942015 A AT500942015 A AT 500942015A AT 515346 A2 AT515346 A2 AT 515346A2
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- support
- shaft
- machine
- carrier
- elevator
- Prior art date
Links
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims abstract description 35
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 37
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B19/00—Mining-hoist operation
- B66B19/007—Mining-hoist operation method for modernisation of elevators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B11/00—Main component parts of lifts in, or associated with, buildings or other structures
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B11/00—Main component parts of lifts in, or associated with, buildings or other structures
- B66B11/0065—Roping
- B66B11/008—Roping with hoisting rope or cable operated by frictional engagement with a winding drum or sheave
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B7/00—Other common features of elevators
- B66B7/06—Arrangements of ropes or cables
- B66B7/08—Arrangements of ropes or cables for connection to the cars or cages, e.g. couplings
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/02—Bases; Casings; Covers
- H01H50/04—Mounting complete relay or separate parts of relay on a base or inside a case
- H01H50/041—Details concerning assembly of relays
- H01H50/045—Details particular to contactors
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/14—Terminal arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/02—Bases; Casings; Covers
- H01H50/021—Bases; Casings; Covers structurally combining a relay and an electronic component, e.g. varistor, RC circuit
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/02—Bases; Casings; Covers
- H01H50/04—Mounting complete relay or separate parts of relay on a base or inside a case
- H01H50/041—Details concerning assembly of relays
- H01H50/042—Different parts are assembled by insertion without extra mounting facilities like screws, in an isolated mounting part, e.g. stack mounting on a coil-support
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/44—Magnetic coils or windings
- H01H50/443—Connections to coils
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)
- Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)
Abstract
Beschrieben wird eine Aufzuganlage (1) mit einer in einem Schacht (2) auf- und abfahrbaren Aufzugkabine (3) und einer Antriebsmaschine (4), die auf einem Maschinenträger (5) in einem Maschinenraum (6) über dem Schacht (2) angeordnet ist. Hierbei ist vorgesehen, dass die Antriebsmaschine (4) eine angetriebene Treibscheibe (41) zum Antrieb eines Tragmittels (7) aufweist, und dass der Boden (9) des Maschinenraums (6) eine Decke oder Zwischendecke des Schachts (2) bildet, die mindestens einen Durchbruch (10) aufweist, der von dem Tragmittel (7) durchgriffen ist. Wesentlich ist, dass der mindestens eine Durchbruch (10) von einem Trägerelement (13) durchgriffen ist, und an einem in den Schacht (2) ragenden Abschnitt des Trägerelements (13) das Tragmittel (7) abgestützt ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Aufzuganlage nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aufzuganlagen, die Antriebe mit Getrieben aufweisen, weisen gegenüber Aufzuganlagen, die getriebelose Antriebe aufweisen, Nachteile auf. Zu den Nachteilen zählen schlechterer Wirkungsgrad und regelmäßige Wartungen. Der scheibenförmige Abtrieb des Getriebes bildet eine feste Rolle, über die ein seil- oder bandförmiges Tragmittel geführt ist, an dessen Endabschnitten eine Aufzugkabine und ein Gegengewicht angeordnet sind. Eine solche Aufhängung mit einer festen Rolle und Aufhängung von Kabine und Gegengewicht an den Endabschnitten des Tragmittels weist ein Übersetzungsverhältnis von 1:1 zwischen dem Abtriebsmoment und dem Antriebsmoment auf und wird als 1:1 -Aufhängung bezeichnet.
Zur Modernisierung derartiger Aufzuganlagen durch Umrüstung auf getriebelose Antriebe wird im Allgemeinen eine 2:1-Aufhängung gewählt, bei der die Tragmittelenden an der Decke des Aufzugschachts befestigt sind, während Aufzugkabine und Gegengewicht je mittels Umlenkrollen an dem Tragmittel hängen. Diese Anordnung bildet einen einfachen Flaschenzug, mit dem die doppelte Nutzlast bei halber Geschwindigkeit gehoben werden kann oder bei dem gegenüber der 1:1 -Aufhängung der Antrieb nur das halbe Antriebsmoment aufbringen muss. Weitere mögliche Aufhängungen sind die 4:1 - und die 6:1 -Aufhängung, die für Lastenaufzüge bevorzugt sind.
In der EP 2 082 983 B1 ist eine Aufzuganlage mit einer n:1-Aufhängung beschrieben, bei der das Antriebsmoment über ein n:1-Verhältnis über das Tragmittel übertragen wird. Eine erste Umlenkrolle ist auf der Aufzugkabine und eine zweite Umlenkrolle ist auf dem Gegengewicht angeordnet. Das Verhältnis des Durchmessers mindestens einer der Umlenkrollen zur Dicke des Tragmittels senkrecht zur Achse der Treibscheibe ist 30:1 oder kleiner. Die Umlenkrollen haben kleinere Durchmesser als die Treibscheibe. Weist das Tragmittel einen runden Querschnitt auf, dann ist das Verhältnis des Durchmessers der Umlenkrolle zum Durchmesser des Tragmittels 30:1 oder kleiner.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Aufzuganlage zu schaffen, die eine vorteilhafte Umrüstung von Aufzugsanlagen im Sinne einer Modernisierung ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Aufzuganlage gemäß dem Patentanspruch 1 sowie mit einem Verfahren zur Modernisierung einer Aufzuganlage gemäß dem Patentanspruch 21 gelöst.
Es wird eine Aufzuganlage mit einer in einem Schacht auf- und abfahrbaren Aufzugkabine und einer Antriebsmaschine, die auf einem Maschinenträger in einem Maschinenraum über dem Schacht (2) angeordnet ist, vorgeschlagen, wobei vorgesehen ist, dass die Antriebsmaschine eine angetriebene Treibscheibe zum Antrieb eines Tragmittels aufweist, dass das Tragmittel als Seil oder Riemen ausgebildet ist, welches die Aufzugkabine mit einem Gegengewicht verbindet, dass ein Boden des Maschinenraums eine Decke oder Zwischendecke des Schachts bildet, den Maschinenraum von dem Aufzugschacht abtrennt und mindestens einen Durchbruch aufweist, der von dem Tragmittel durchgriffen ist, dass das Antriebsmoment der Antriebsmaschine über ein n:1 Verhältnis über das Tragmittel auf die Aufzugkabine übertragen wird, und dass an der Aufzugkabine eine erste Umlenkrolle und an dem Gegengewicht eine zweite Umlenkrolle angeordnet ist, über die das Tragmittel geführt ist, wobei vorgeschlagen wird, dass der mindestens eine Durchbruch von einem Trägerelement durchgriffen ist, das mit dem Maschinenträger der Antriebmaschine oder mit einem anderen im Maschinenraum stationären Träger starr verbunden ist, und dass an einem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements das Tragmittel abgestützt ist unter Ausbildung eines Abstützpunkts oder mehrerer Abstützpunkte an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements.
Die vorgeschlagene Aufzuganlage ermöglicht Ausführungen, bei denen der Durchmesser der Umlenkrolle nicht durch die Breite des Durchbruchs begrenzt ist. Damit können auch Umrüstungen von Aufzuganlagen, die Antriebe mit Getrieben aufweisen, auf getriebelose Antriebe ohne Änderungen an den Durchbrüchen problemlos durchgeführt werden.
Durch die Abstützung der Endabschnitte des Tragmittels an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements und nicht wie bisher üblich, an einer Maschinenraumdecke, wird vermieden, dass mehr als ein Abschnitt des Tragmittels durch den Durchbruch zu führen ist.
Bevorzugt ist ein n:1-Verhältnis für n = 2, 4 und 6, wobei n = 2 für Personenaufzüge und n = 4 oder 6 für Lastenaufzüge bevorzugt sein kann.
Es kann vorgesehen sein, dass an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements mindestens ein Endabschnitt des Tragmittels abgestützt angeordnet ist.
Weiter kann vorgesehen sein, dass an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements mindestens eine Tragrolle des Tragmittels abgestützt ist.
Es kann vorgesehen sein, dass die Position der Abstützung des Tragmittels an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements in horizontaler Richtung stufenlos oder stufig einstellbar ist.
Es können mindestens zwei Abstützpunkte vorgesehen sein, die mit horizontalem Abstand zueinander unterhalb der den Boden des Maschinenraums bildenden Decke des Schachtes angeordnet sind, wobei jeder Abstützpunkt auf jeweils einem Abschnitt eines zugeordneten separaten Trägerelements oder auf einem Abschnitt eines gemeinsamen Trägerelements angeordnet ist. Das gemeinsame Trägerelement kann beispielsweise als ein Trägerbalken ausgebildet sein.
Es kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei Trägerelemente vorgesehen sind und jedes der Trägerelemente jeweils einen zugeordneten separaten Durchbruch durchgreift und an dem in den Schacht ragenden Abschnitt einen Abstützpunkt für das Tragmittel aufweist.
In einer vorteilhaften Ausbildung kann vorgesehen sein, dass zwei Durchbrüche vorgesehen sind, die jeweils von einem Trägerelement durchgriffen sind, und dass die beiden Endabschnitte des Tragmittels jeweils an einem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements abgestützt angeordnet sind.
Das Trägerelement kann so ausgebildet sein, dass an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements der Abstützpunkt des Tragmittels, d. h. der Endabschnitt des Tragmittels oder die Tragrolle seitlich und/oder horizontal versetzt zu der Längsachse des Trägerelements angeordnet ist.
Vorzugsweise kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, dass der seitliche und/oder horizontale Versatz derart ausgebildet ist, dass der Abstützpunkt des Tragmittels außerhalb der Flucht des Öffnungsquerschnitts des Durchbruchs angeordnet ist.
Es kann vorgesehen sein, dass das Trägerelement einen durch den Durchbruch greifenden Vertikalarm aufweist, an dessen in den Schacht ragenden freiem Ende mindestens ein Fuß oder Florizontalarm angeordnet ist. In Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass ein Abstützpunkt oder mehrere Abstützpunkte an dem Fuß oder Horizontalarm angeordnet ist bzw. sind. Bevorzugte Ausführungen sehen vor, dass an dem freien Ende des Vertikalarms ein erster Fuß oder Horizontalarm und ein zweiter Fuß oder Horizontalarm angeordnet sind, wobei der erste Fuß oder Horizontalarm mit seinem freien Ende in eine erste Richtung weist und der zweite Fuß oder Horizontalarm mit seinem freien Ende in eine zweite Richtung weist, wobei die erste Richtung entgegengesetzt oder winkelig zur zweiten Richtung angeordnet ist. In Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass an dem ersten Fuß oder Horizontalarm und an dem zweiten Fuß oder Horizontalarm jeweils ein Abstützpunkt oder jeweils mehrere Abstützpunkte angeordnet sind, vorzugsweise jeweils gleiche Anzahl der Abstützpunkte.
An dem Maschinenträger kann mindestens ein Trägerelement nach unten auskragend durch den Durchbruch greifend angeordnet sein.
Es kann vorgesehen sein, dass mindestens ein Trägerelement mit dem Maschinenträger so verbunden ist, dass die Position des Trägerelements an dem Maschinenträger in horizontaler Richtung stufenlos oder stufig verstellbar ist. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass eine Anpassung an unterschiedliche Abmessungen des Maschinenraums möglich ist, insbesondere an unterschiedliche Abstände der Durchbrüche.
In einer weiteren Ausbildung kann vorgesehen sein, dass mindestens ein Trägerelement mit dem Maschinenträger so verbunden ist, dass an dem in den Schacht ragenden Abschnitt das Tragmittel an einem oder mehreren Abstützpunkten abgestützt ist, wobei die Position mindestens eines Abstützpunktes in horizontaler Richtung verstellbar ist. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass sie an unterschiedliche Durchmesser der mit der Aufzugkabine und dem Gegengewicht verbundenen Umlenkrollen anpassbar ist.
Es kann weiter vorgesehen sein, dass der Maschinenträger zwei Teile aufweist, die zueinander in horizontaler Richtung stufenlos oder stufig verstellbar sind, wobei an mindestens einem dieser beiden Teile das Trägerelement angeordnet oder ausgebildet ist. Auch mit dieser Ausbildung ist eine Anpassung an unterschied liehe Abmessungen des Maschinenraums möglich, insbesondere an unterschiedliche Abstände der Durchbrüche.
Die in den Schacht ragenden Abschnitte von mindestens zwei Trägerelementen können durch einen Trägerbalken miteinander verbunden sein.
Es kann vorgesehen sein, dass an dem Trägerbalken das Tragmittel an einem oder an mehreren Abstützpunkten abgestützt angeordnet ist. Bei den Abstützpunkten kann es sich um eine Einspannung eines Endabschnitts des Tragmittels und/oder um eine oder mehrere Tragrollen handeln, die beispielsweise für Aufzugsanlagen mit 4:1 und 6:1 - Verhältnis benötigt werden.
Der Abstand von mindestens zwei Abstützpunkten des Tragmittels auf dem Trägerbalken kann in horizontaler Richtung stufenlos oder stufig einstellbar sein.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Modernisierung einer vor Ort vorhandenen Aufzuganlage handelt es sich um ein Verfahren zur Modernisierung einer vor Ort vorhandenen Aufzuganlage, wobei diese Aufzuganlage umfasst eine in einem Schacht auf- und abfahrbare Aufzugkabine und eine Antriebsmaschine, die auf einem Maschinenträger in einem Maschinenraum über dem Schacht angeordnet ist, wobei vorgesehen ist, dass die Antriebsmaschine eine angetriebene Treibscheibe zum Antrieb eines Tragmittels aufweist, dass das Tragmittel als Seil oder Riemen ausgebildet ist, welches die Aufzugkabine mit einem Gegengewicht verbindet, dass ein Boden des Maschinenraums eine Decke oder Zwischendecke des Schachts bildet, den Maschinenraum von dem Aufzugschacht abtrennt und mindestens einen Durchbruch aufweist, der von dem Tragmittel durchgriffen ist.
Wesentlich ist, dass die in der vorhandenen Aufzuganlage installierte Antriebsmaschine einschließlich Treibscheibe ersetzt wird durch eine Antriebsmaschine, deren Antriebsmotor die Treibscheibe direkt antreibt, dass an der Aufzugkabine eine erste Umlenkrolle und an dem Gegengewicht eine zweite Umlenkrolle angeordnet wird und das Tragmittel über diese Umlenkrollen geführt wird, dass der mindestens eine Durchbruch von einem Trägerelement durchgriffen wird, das mit dem Maschinenträger der Antriebmaschine oder mit einem anderen im Maschinenraum stationären Träger oder dem Boden oder einer Wand oder einer Decke des Maschinenraums starr verbunden ist, und dass an einem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements das Tragmittel abgestützt wird unter Ausbildung eines Abstützpunktes oder mehreren Abstützpunkten an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements, um das Antriebsmoment der Antriebsmaschine über ein n:1 Verhältnis über das Tragmittel auf die Aufzugkabine zu übertragen, welches größer ist als das Verhältnis bei der ursprünglich vorhandenen Antriebsmaschine.
Bei bevorzugter Ausführung des Verfahrens ist vorgesehen, dass als Tragmittel ein hocheffizientes Seil verwendet wird, welches als ein Seil mit Stahlkern und Kunststoffummantelung ausgebildet ist.
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Verhältnis des Rollendurchmessers der Umlenkrollen zum Seildurchmesser > 20 beträgt.
Von besonderem Vorteil ist, wenn vorgesehen ist, dass das Seil einen Durchmesser aufweist, der geringer ist als der Durchmesser des bei der ursprünglich vorhandenen Aufzuganlage verwendeten Seils.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufzuganlage in einer Prinzipdarstellung;
Fig. 2 ein Ausschnitt der Aufzuganlage in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 3a-3c ein Maschinenträger mit Antriebsmaschine der Aufzugsanlage in Fig. 1 in drei Ansichten;
Fig. 4 den Maschinenträger mit Antriebsmaschine in Fig. 3a - 3c in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufzuganlage in einer Prinzipdarstellung;
Fig. 6 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufzuganlage in einer Prinzipdarstellung;
Fig. 7 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufzuganlage in einer Prinzipdarstellung.
Fig. 1 zeigt eine Aufzuganlage 1 mit einer in einem Schacht 2 auf- und abfahrbaren Aufzugkabine 3 und einer Antriebsmaschine 4, die auf einem Maschinenträger 5 in einem Maschinenraum 6 über dem Schacht 2 angeordnet ist. Der Maschinenträger 5 steht auf dem Boden 9 des Maschinenraums 6. Der Boden 9 bildet eine Zwischendecke des Schachts 2, d. h. der Boden 9 trennt den Maschinenraum 6 von dem Schacht 2 ab.
Die Antriebsmaschine 4 weist eine angetriebene Treibscheibe 41 zum Antrieb eines Tragmittels 7 auf, das als Seil oder Riemen ausgebildet ist. Die Antriebsmaschine 4 ist als ein Elektromotor ausgebildet, wobei die Treibscheibe 41 drehstarr mit dem Abtrieb des Elektromotors verbunden ist. Das Tragmittel 7 verbindet die Aufzugkabine 3 mit einem Gegengewicht 8. Der Boden 9 weist in dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Durchbrüche 10 auf, die von dem Tragmittel 7 durchgriffen sind. An der Aufzugkabine 3 ist eine erste Umlenkrolle 11 und an dem Gegengewicht 8 ist eine zweite Umlenkrolle 12 angeordnet, über die das Tragmittel 7 ge führt ist. Jeder der beiden Durchbrüche 10 im Boden 9 des Maschinenraums 6 ist von einem Trägerelement 13 durchgriffen, das mit dem Maschinenträger 5 der Antriebsmaschine 4 starr verbunden ist. Jeweils ein Endabschnitt des Tragmittels 7 ist an einem in den Schacht 2 ragenden Abschnitt des Trägerelements 13 abgestützt angeordnet. Die Endabschnitte des Tragmittels 7 sind in Klemmhülsen 14 geklemmt, die an dem Trägerelement 13 angeordnet sind. Das Trägerelement 13 ist als ein vom Rahmen des Maschinenträgers 5 nach unten auskragender Arm ausgebildet, an dessen freien Ende der Abstützpunkt des Endabschnitts des Tragmittels 7 angeordnet ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Aufzuganlage 1 ist eine 2:1-Aufhängung der Aufzugkabine 3 und des Gegengewichts 8 vorgesehen, bei der das Antriebsmoment der Antriebsmaschine 4 über ein 2:1-Verhältnis über das Tragmittel 7 auf die Aufzugkabine 3 übertragen wird. Diese Anordnung bildet einen einfachen Flaschenzug, mit dem im Vergleich mit einer 1:1 -Aufhängung die doppelte Nutzlast bei halber Geschwindigkeit gehoben werden kann oder bei dem gegenüber der 1:1-Aufhängung die Antriebsmaschine 4 nur das halbe Antriebsmoment aufbringen muss. 1:1 -Aufhängungen werden bevorzugt mit Antriebsmaschinen ausgeführt, denen ein Untersetzungsgetriebe nachgeschaltet ist. Weitere mögliche Aufhängungen sind die 4:1 - und die 6:1 -Aufhängung, die für Lastenaufzüge bevorzugt sind.
In Fig. 1 ist das Tragmittel 7 ausgehend von dem über der Aufzugkabine 3 angeordneten Trägerelement 13 zu der auf der Aufzugkabine 3 angeordneten ersten Umlenkrolle 11 geführt, umschlingt die erste Umlenkrolle 11 um 180°, durchgreift den über der Aufzugkabine 3 angeordneten Durchbruch 10, tangiert eine an dem Maschinenträger 5 angeordnete dritte Umlenkrolle 17, umschlingt die Treibscheibe 41 der Antriebsmaschine 4, durchgreift sodann den über dem Gegengewicht 8 angeordneten Durchbruch 10, umschlingt die zweite Umlenkrolle 12 um 180° und endet an dem über dem Gegengewicht angeordneten Trägerelement 13.
Der Maschinenträger 5 ist über zwei Ständerelemente 51 auf dem Boden 9 abgestützt. Die Ständerelemente 51 weisen im Fußbereich Dämpfungselemente 52 auf, welche die Schwingungsübertragung von dem Maschinenträger 5 auf den Boden 9 dämpfen. Die Dämpfungselemente 52 können beispielsweise als Gummipuffer ausgebildet sein.
Wie Fig. 2 zeigt, ist der in den Schacht 2 ragende Abschnitt des Trägerelements 13 um 90° abgewinkelt horizontal auskragend, so dass der Endabschnitt des Tragmittels 7 seitlich versetzt zu der Längsachse des Trägerelements 13 angeordnet ist. Dabei ist der seitliche Versatz so ausgebildet, dass der seitliche Abstand zwischen dem Endabschnitt des Tragmittels 7 und dem den Durchbruch 10 durchgreifenden Abschnitt des Tragmittels 7 dem Durchmesser d der ersten Umlenkrolle 11 und der zweiten Umlenkrolle 12 entspricht, wobei der Durchmesser d größer ist als die Breite b des Durchbruchs 10. In dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen beide Umlenkrollen 11,12 den gleichen Durchmesser d auf. Ebenso weisen die beiden Durchbrüche 10 die gleiche Breite b auf. Es ist jedoch auch möglich, unterschiedliche Durchmesser d zu wählen, um beispielsweise die Durchmesser d an unterschiedliche Breiten b anzupassen.
Die Fig. 3a bis 3c und 4 zeigen eine aus den Prinzipdarstellungen in Fig. 1 und 2 entwickelte Konstruktion des Maschinenträgers 5 mit aufgesetzter Antriebsmaschine 4, die als ein getriebeloser Elektromotor ausgebildet ist.
Wie in Fig. 3b und 3c gezeigt, sind an den beiden einander gegenüberliegenden Längsseiten des Maschinenträgers 5 jeweils zwei Trägerelemente 13 voneinander beabstandet angeordnet, wobei einander gegenüberliegende Trägerelemente 13 fluchten. Die Trägerelemente 13 sind als Blechformteil mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet, wobei der Verbindungsabschnitt der U-Schenkel an dem ebenfalls aus Blechformteilen ausgebildeten Maschinenträger 5 mittels Schraubverbindungen befestigt ist. Der Maschinenträger 5 weist drei parallel angeordnete Träger mit Dop-pel-U-Profil auf, deren Endabschnitte jeweils durch einen Querstab miteinander verbunden sind. Die Antriebsmaschine 4 ist auf einer als Blechkonstruktion ausgebildeten Trägereinrichtung 4t angeordnet, deren Grundplatte mit den drei Trägern des Maschinenträgers 5 verbunden ist.
Die Trägerelemente 13 sind aus zwei Trägerblechen gebildet (siehe Fig. 3a und 4), die fußseitig von einem Verbindungsabschnitt senkrecht abstehen (siehe Fig. 3b). Die Klemmhülsen 14 sind an der Unterseite des Verbindungsabschnitts angeordnet.
Wie in Fig. 3c zu erkennen, sind mehre parallel angeordnete Tragmittel 7 vorgesehen. Die Tragmittel 7 sind in ihrer Zugfestigkeit so ausgelegt, dass auch bei Ausfall eines Tragmittels die Lasten der Aufzugkabine 3 und des Gegengewichts 8 ertragen werden.
Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem eine 4:1 Aufhängung vorliegt, bei der das Antriebsmoment der Antriebsmaschine 4 über ein 4:1 -Verhältnis über das Tragmittel 7 auf die Aufzugkabine 3 übertragen wird. Im Vergleich mit einer 1:1-Aufhängung kann die vierfache Nutzlast bei einem Viertel Geschwindigkeit gehoben werden oder die Antriebsmaschine 4 muss gegenüber der 1:1 -Aufhängung nur ein Viertel des Antriebsmoments aufbringen.
Im Unterschied zu dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Trägerelemente 13 durch einen Trägerbalken 15 miteinander verbunden, der parallel zu der Unterseite des Bodens 9 angeordnet ist. An dem Trägerbalken 15 sind die beiden Klemmhülsen 14 sowie zwei Tragrollen 16 angeordnet, so dass das Tragmittel 7 sowohl an den Klemmhülsen 14 als auch an den Tragrollen 16 aufgehängt ist. Es sind jeweils zwei erste Umlenkrollen 11,11’ sowie zwei zweite Umlenkrollen 12, 12’ vorgesehen, zwischen denen das Tragmittel über eine der Tragrollen 16 geführt ist.
Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel, bei dem die Aufzuganlage 1 wie die in Fig. 1 beschriebene Aufzuganlage ausgebildet ist, mit dem Unterschied, dass eine vierte Umlenkrolle 18 vorgesehen ist, die zwischen der dritten Umlenkrolle 17 und der Treibscheibe 41 so angeordnet ist, dass der Umschlingungswinkel der Treibscheibe 41 erhöht wird. In dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die vierte Umlenkrolle 18 an dem Maschinenträger 5 so angeordnet, dass der zwischen der vierten Umlenkrolle 18 und der Treibscheibe 41 verlaufende Abschnitt des Tragmittels 7 parallel zu dem von der Treibscheibe 41 abgehende Abschnitt des Tragmittels 7 verläuft, das heißt wie dieser Abschnitt senkrecht verläuft. Damit be- trägt der Umschlingungswinkel der Treibscheibe 41 180° und ist größer als in dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel.
Fig. 7 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel, bei dem die Aufzuganlage 1 wie die in Fig. 1 beschriebene Aufzuganlage ausgebildet ist, mit dem Unterschied, dass der senkrechte Abstand zwischen den Trägerelementen 13 einstellbar ist, indem der Maschinenträger 5 in zwei einander überlappende Segmente 5a, 5b aufgeteilt ist, wobei an jedem der beiden Segmente 5a und 5b ein Trägerelement 13 angeordnet ist. Die Segmente 5a und 5b weisen zwei übereinander angeordnete Reihen von Durchgangslöchern 5d in einem festen Teilungsabstand auf, wobei einander überlappende Durchgangslöcher 5d von Verbindungsschrauben 5s durchgriffen sind.
Der Abstand der Trägerelemente 13 ist so in einem Vielfachen des Teilungsabstandes der Durchgangslöcher 5d einstellbar.
Analog zu diesem Ausführungsbeispiel kann bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, den Maschinenträger 5 und den Trägerbalken 15 jeweils aus zwei überlappenden Segmenten auszubilden.
Bezugszeichenliste 1 Aufzuganlage 2 Schacht 3 Aufzugkabine 4 Antriebsmaschine 4t Trägereinrichtung 5 Maschinenträger 5a, 5b Segment 5d Durchgangsloch 5s Verbindungsschraube 6 Maschinenraum 7 Tragmittel 8 Gegengewicht 9 Boden 10 Durchbruch 11,11’ erste Umlenkrolle 12,12’ zweite Umlenkrolle 13 Trägerelement 14 Klemmhülsen 15 Trägerbalken 16 Tragrolle 17 dritte Umlenkrolle 18 vierte Umlenkrolle 41 Treibscheibe 51 Ständerelement 52 Dämpfungselement
Claims (16)
- Patentanwälte Dipl.-Ing. Helmut Hübscher Dipl.-Ing. Karl Winfried Hellmich Spittelwiese 4, 4020 Linz (40194) WE Patentansprüche 1. Aufzuganlage (1) mit einer in einem Schacht (2) auf- und abfahrbaren Aufzugkabine (3) und einer Antriebsmaschine (4), die auf einem Maschinenträger (5) in einem Maschinenraum (6) über dem Schacht (2) angeordnet ist, wobei vorgesehen ist, - dass die Antriebsmaschine (4) eine angetriebene Treibscheibe (41) zum Antrieb eines Tragmittels (7) aufweist, - dass das Tragmittel (7) als Seil oder Riemen ausgebildet ist, welches die Aufzugkabine (3) mit einem Gegengewicht (8) verbindet, - dass ein Boden (9) des Maschinenraums (6) eine Decke oder Zwischendecke des Schachts (2) bildet, den Maschinenraum (6) von dem Aufzugschacht abtrennt und mindestens einen Durchbruch (10) aufweist, der von dem Tragmittel (7) durchgriffen ist, - dass das Antriebsmoment der Antriebsmaschine (4) über ein n:1 Verhältnis über das Tragmittel (7) auf die Aufzugkabine (3) übertragen wird, und - dass an der Aufzugkabine (3) eine erste Umlenkrolle (11) und an dem Gegengewicht (8) eine zweite Umlenkrolle (12) angeordnet ist, über die das Tragmittel (7) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, - dass der mindestens eine Durchbruch (10) von einem Trägerelement (13) durchgriffen ist, das mit dem Maschinenträger (5) der Antriebmaschine (4) oder mit einem anderen im Maschinenraum (6) stationären Träger oder dem Boden (9) oder einer Wand oder einer Decke des Maschinenraums (6) starr verbunden ist, und - dass an einem in den Schacht (2) ragenden Abschnitt des Trägerelements (13) das Tragmittel (7) abgestützt ist unter Ausbildung eines Abstützpunktes oder mehre- rer Abstützpunkte an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements (13).
- 2. Aufzuganlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützpunkt oder die Abstützpunkte an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements (13) durch die Abstützung eines Endabschnitts oder mehrerer Endabschnitte des Tragmittels (7) ausgebildet ist bzw. sind.
- 3. Aufzuganlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Abstützpunkt an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements (13) durch die Abstützung einer Tragrolle (16) des Tragmittels (7) ausgebildet ist.
- 4. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Position zumindest eines Abstützpunktes des Tragmittels (7) an dem in den Schacht (2) ragenden Abschnitt des Trägerelements (13) in horizontaler Richtung stufenlos oder stufig einstellbar ist.
- 5. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Abstützpunkte vorgesehen sind, die mit horizontalem Abstand zueinander unterhalb der den Boden (9) des Maschinenraums (6) bildenden Decke des Schachtes (2) angeordnet sind, wobei jeder Abstützpunkt auf jeweils einem in den Schacht ragenden Abschnitt eines zugeordneten separaten Trägerelements (13) oder auf einem in den Schacht ragenden Abschnitt eines gemeinsamen Trägerelements (15) angeordnet ist.
- 6. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Trägerelemente (13) vorgesehen sind und jedes der Trägerelemente (13) jeweils einen zugeordneten separaten Durchbruch (10) durchgreift und an dem in den Schacht (2) ragenden Abschnitt mindestens einen Abstützpunkt für das Tragmittel (7) aufweist.
- 7. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass genau zwei Durchbrüche (10) vorgesehen sind, die jeweils von einem Trägerelement (13) durchgriffen sind, und dass die beiden Endabschnitte des Tragmittels (7) jeweils an einem in den Schacht (2) ragenden Abschnitt des Trägerelements (13) abgestützt angeordnet sind.
- 8. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (13) so ausgebildet ist, dass an dem in den Schacht (2) ragenden Abschnitt des Trägerelements (13) der Abstützpunkt des Tragmittels (7) seitlich und/oder horizontal versetzt zu der Längsachse des Trägerelements (13) angeordnet ist.
- 9. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (13) einen durch den Durchbruch (10) greifenden Vertikalarm aufweist, an dessen in den Schacht ragenden freien Ende mindestens ein Fuß oder Horizontalarm angeordnet ist.
- 10. Aufzuganlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende des Vertikalarms ein erster Fuß oder Horizontalarm und ein zweiter Fuß oder Horizontalarm angeordnet sind, wobei der erste Fuß oder Horizontalarm mit seinem freien Ende in eine erste Richtung weist und der zweite Fuß oder Horizontalarm mit seinem freien Ende in eine zweite Richtung weist, wobei die erste Richtung entgegengesetzt oder winkelig zur zweiten Richtung angeordnet ist.
- 11. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Maschinenträger (5) mindestens ein Trägerelement (13) nach unten auskragend durch den Durchbruch (10) greifend angeordnet ist.
- 12. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Trägerelement (13) mit dem Maschinenträger (5) so verbunden ist, dass die Position des Trägerelements (13) an dem Maschinenträger (5) in horizontaler Richtung stufenlos oder stufig verstellbar ist.
- 13. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Trägerelement (13) mit dem Maschinenträger (5) so verbunden ist, dass an dem in den Schacht ragenden Abschnitt das Tragmittel an einem Abstützpunkt oder mehreren Abstützpunkten abgestützt ist, wobei die Position mindestens eines Abstützpunktes in horizontaler Richtung verstellbar ist.
- 14. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenträger (5) zwei Teile (5a, 5b) aufweist, die zueinander in horizontaler Richtung stufenlos oder stufig verstellbar sind, wobei an mindestens einem dieser beiden Teile (5a, 5b) das Trägerelement (13) angeordnet oder ausgebildet ist.
- 15. Aufzuganlage nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Schacht (2) ragenden Abschnitte von mindestens zwei Trägerelementen (13) durch einen Trägerbalken (15) miteinander verbunden sind.
- 16. Verfahren zur Modernisierung einer vor Ort vorhandenen Aufzuganlage (1), wobei diese Aufzuganlage (1) umfasst eine in einem Schacht (2) auf- und abfahrbare Aufzugkabine (3) und eine Antriebsmaschine (4), die auf einem Maschinenträger (5) in einem Maschinenraum (6) über dem Schacht (2) angeordnet ist, wobei vorgesehen ist, dass die Antriebsmaschine (4) eine angetriebene Treibscheibe (41) zum Antrieb eines Tragmittels (7) aufweist, dass das Tragmittel (7) als Seil oder Riemen ausgebildet ist, welches die Aufzugkabine (3) mit einem Gegengewicht (8) verbindet, dass ein Boden (9) des Maschinenraums (6) eine Decke oder Zwischendecke des Schachts (2) bildet, den Maschinenraum (6) von dem Aufzugschacht abtrennt und mindestens einen Durchbruch (10) aufweist, der von dem Tragmittel (7) durchgriffen ist, dadurch gekennzeichnet, - dass die in der vorhandenen Aufzuganlage installierte Antriebsmaschine (4) einschließlich Treibscheibe (41) ersetzt wird durch eine Antriebsmaschine (4), deren Antriebsmotor die Treibscheibe (41) direkt antreibt, - dass an der Aufzugkabine (3) eine erste Umlenkrolle (11) und an dem Gegengewicht (8) eine zweite Umlenkrolle (12) angeordnet wird und das Tragmittel über diese Umlenkrollen geführt wird, - dass der mindestens eine Durchbruch (10) von einem Trägerelement (13) durchgriffen wird, das mit dem Maschinenträger (5) der Antriebmaschine (4) oder mit einem anderen im Maschinenraum (6) stationären Träger oder dem Boden (9) oder einer Wand oder einer Decke des Maschinenraums (6) starr verbunden ist, und - dass an einem in den Schacht (2) ragenden Abschnitt des Trägerelements (13) das Tragmittel (7) abgestützt wird unter Ausbildung eines Abstützpunktes oder mehrerer Abstützpunkte an dem in den Schacht ragenden Abschnitt des Trägerelements (13), um das Antriebsmoment der Antriebsmaschine (4) über ein n:1 Verhältnis über das Tragmittel (7) auf die Aufzugkabine (3) zu übertragen, welches größer ist als das Verhältnis bei der ursprünglich vorhandenen Antriebsmaschine (4). Linz, am 06. Februar 2015 Aufzugswerke Schmitt + Sohn GmbH & Co. KG durch: /Dl Helmut Hübscher/ (elektronisch signiert)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102014101581.9A DE102014101581A1 (de) | 2014-02-07 | 2014-02-07 | Aufzuganlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT515346A2 true AT515346A2 (de) | 2015-08-15 |
Family
ID=53676690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50094/2015A AT515346A2 (de) | 2014-02-07 | 2015-02-06 | Aufzuganlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT515346A2 (de) |
| DE (2) | DE102014101581A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016066324A1 (de) * | 2014-10-30 | 2016-05-06 | Inventio Ag | Aufzugsanlage |
| CN106185567B (zh) * | 2016-08-31 | 2018-06-26 | 徐州科思特表面工程技术有限公司 | 磁轮吸附式安全电梯 |
| CN113178278B (zh) * | 2021-04-26 | 2022-08-09 | 海安巨人新材料科技有限公司 | 基于远程监控的增强型电梯扁平随行电缆 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2082983B1 (de) | 2008-01-28 | 2013-04-10 | ThyssenKrupp Aufzugswerke GmbH | Aufzugsanlage |
-
2014
- 2014-02-07 DE DE102014101581.9A patent/DE102014101581A1/de active Pending
- 2014-02-07 DE DE202014102110.8U patent/DE202014102110U1/de not_active Expired - Lifetime
-
2015
- 2015-02-06 AT ATA50094/2015A patent/AT515346A2/de not_active Application Discontinuation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE202014102110U1 (de) | 2014-05-28 |
| DE102014101581A1 (de) | 2015-08-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3052423B1 (de) | Aufzuganlage | |
| DE112014006866T5 (de) | Maschinensockel-Anbringungsvorrichtung für eine Aufzugshubmaschine | |
| EP3681835B1 (de) | Aufzugsystem | |
| DE112016006907T5 (de) | Installationsverfahren für eine Hebemaschine eines Aufzugs | |
| EP2082983A1 (de) | Aufzugsanlage | |
| EP1935827B1 (de) | Aufzugssystem | |
| EP2928805B1 (de) | Doppeldecker-aufzug mit verstellbarer interkabinendistanz | |
| EP3052420B1 (de) | Aufzuganlage | |
| EP1700809B1 (de) | Aufzuganlage | |
| EP3119713A1 (de) | Aufzug mit unterseilspannvorrichtung | |
| EP2512968B1 (de) | Aufzuganlage mit doppeldecker | |
| AT515346A2 (de) | Aufzuganlage | |
| DE102012100791A1 (de) | Zugmittel-Windenvorrichtung | |
| EP1918238B1 (de) | Aufzug mit zwei übereinander liegenden Aufzugskabinen in einem Schacht | |
| EP3114067B1 (de) | Antrieb mit mehrfach-umschlingung für eine aufzusanlage | |
| EP1790608A1 (de) | Aufzugsanlage mit Einrichtung zur Kompensation des Gewichtsunterschieds zwischen den Kabinentrumen und den Gegengewichtstrumen der Tragmittel und Verfahren zur Realisierung einer solchen Kompensation | |
| WO2024184234A1 (de) | Aufzugsanlage mit zwei fahrkörben und zwei gegengewichten | |
| EP1142815B1 (de) | Mechanische Spannvorrichtung für Unterseil eines Aufzugs | |
| EP4344430B1 (de) | Maschinenraumloses aufzugssystem | |
| EP1935826B1 (de) | Aufzugssystem | |
| DE102019200375A1 (de) | Aufzugsanlage mit einer ersten Aufhängung und einer zweiten Aufhängung an einem Fahrkorb | |
| DE102023000227A1 (de) | Maschinenraumloses Aufzugssystem mit Antrieb an der Aufzugskabine | |
| DE202006016792U1 (de) | Liftsystem und Aufzug ohne Maschinenraum | |
| DE112016007508B4 (de) | Aufzugsvorrichtung | |
| DE19963286A1 (de) | Aufzug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| REJ | Rejection |
Effective date: 20240615 |