AT508448A2 - Stuhl - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47C7/02—Seat parts
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- A47C5/04—Metal chairs, e.g. tubular
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf einen Stuhl mit einem Spannrahmen für ein einen Sitz und/oder eine Rückenlehne bildendes Gestrick, das zwischen einander gegenüberliegenden Schenkeln des metallischen Spannrahmens unter einer Zugspannung gehalten ist.
Stühle mit einem Gestrick, das die Sitzfläche und die Rückenlehne bildet, sind bekannt (EP 1 680 981 B1). Zum Spannen des Gestricks dient ein metallischer Spannrahmen, der nach dem Überziehen des Gestricks durch einen Querschenkel geschlossen wird. Die Schenkel des Spannrahmens greifen dabei in einen umlaufenden Kedersaum des Gestricks ein, das zwischen einander gegenüberliegenden Schenkeln des Spannrahmens in Längs- und Querrichtung gespannt wird, wenn die freien Schenkelenden des zunächst einseitig offenen, im Wesentlichen U-förmigen Spannrahmens nach dem Einführen des Querschenkels in den Kedersaum mittels dieses Querschenkels in einer gespreizten Stellung festgelegt werden. Um keine unzulässige Nachgiebigkeit des Gewirkes insbesondere im Bereich der die Hauptbelastung aufnehmenden Sitzfläche in Kauf nehmen zu müssen, muss nicht nur der Spannrahmen entsprechend biegesteif ausgebildet sein, sondern auch das Gestrick einer vergleichsweise hohen Zugspannung sowohl in Längs- als auch in Querrichtung unterworfen werden. Diese Zugbeanspruchungen führen dazu, dass die im Saumbereich an den Schenkeln des Spannrahmens anliegenden Strickfadenabschnitte beim Anschlägen der Schenkel an harte Hindernisse einer vergleichsweise hohen Bruchgefahr unterliegen, was nicht nur das optische Erscheinungsbild des Stuhls aufgrund der durch diese Bruchstellen unterbrochenen Gleichmäßigkeit der Maschenfolge beeinträchtigt, sondern auch die Belastbarkeit des Stuhls vermindert. • · ·· f · · · • · ·· · ·· · · • · · · · »····· • · · ···· ♦ ♦··♦ · # • · · · ♦ #·· ·· ··· # ··· · ·· -2-
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Stuhl der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass die Bruchgefahr im Bereich der am Spannrahmen anliegenden Strickfadenabschnitte des Gestricks weitgehend ausgeschlossen werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Schenkel des Spannrahmens zumindest abschnittsweise eine stoßdämpfende Auflage für das Gestrick aufweisen.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass aufgrund der Umschlingung der Schenkel des Spannrahmens mit den anliegenden Strickfadenabschnitten auf diese Strickfadenabschnitte wegen der hohen Zugspannungen bereits erhebliche Radialkräfte einwirken, sodass bei einer zusätzlichen Stoßbelastung durch ein Anschlägen des Spannrahmens an ein hartes Hindernis die Fadenquetschung zu einem Fadenbruch führt, der dann vermieden werden kann, wenn der doppelt beanspruchte Strickfadenabschnitt stoßdämpfend gegenüber dem Spannrahmen abgestützt wird. Zu diesem Zweck weisen die metallischen Schenkel des Spannrahmens zumindest in einem dieser Bruchgefahr ausgesetzten Abschnitt eine stoßdämpfende Auflage für das Gestrick auf, die beim Auftreten einer zusätzlichen Stoßbelastung ein beschränktes, geringfügiges Nachgeben der belasteten Strickfadenabschnitte mit der Wirkung erlaubt, dass eine schlagbedingte Überlastung der am Spannrahmen anliegenden Strickfadenabschnitte verhindert werden kann und damit die Bruchgefahr für diese Strickfadenabschnitte unterbunden wird. In überraschenderweise hat sich gezeigt, dass mit den stoßdämpfenden Auflagen für das Gestrick selbst bei Schlagbelastungen, die in den rohrförmigen Schenkeln des metallischen Spannrahmens dellenartige plastische Verformungen verursachen, die dieser Schlagwirkung ausgesetzten Strickfadenbereiche nicht brechen.
Der Spannrahmen kann auf unterschiedliche Weise mit einer stoßdämpfenden Auflage für das Gestrick versehen werden. So könnten im Auflagebereich stoßdämpfende Streifen in Längsrichtung der Rahmenschenkel aufgeklebt oder die Rahmenschenkel mit einem stoßdämpfenden Band umschlungen werden. Einfache- • · · · · ··· ·»· • · · ···· · ····· · ··· · · · t « Μ ··· · *«· « ·# -3- re konstruktive Verhältnisse ergeben sich allerdings, wenn die stoßdämpfende Auflage aus einer die Schenkel des Spannrahmens federnd umschließenden Hülle bestehen, weil in diesem Fall die Anlage der Hülle an den Schenkeln des Spannrahmens sichergestellt wird, bevor das Gestrick über den Spannrahmen gezogen wird, sodass das Einfädeln der Schenkel in den Kedersaum vereinfacht wird. Die Hülle selbst kann aus einem umfangsgeschlossenen Schlauch bestehen, der zum Aufziehen auf die Schenkel des Spannrahmens beispielsweise durch ein Aufblasen aufgeweitet werden kann. Es ist aber auch möglich, die Hülle aus einer umfangsseitig offenen Schale zu bilden, die dann in radialer Richtung unter einer elastischen Aufweitung auf die Schenkel aufgebracht wird.
Besonders vorteilhafte Konstruktionsbedingungen ergeben sich allerdings, wenn die stoßdämpfende Auflage aus einem auf die Schenkel des Spannrahmens aufgeschrumpften Schlauch besteht, weil in diesem Fall das Aufeiehen des noch nicht geschrumpften Schlauchs auf die Rahmenschenkel aufgrund seiner Übergröße besonders einfach ist und sich erst mit der für das Schrumpfen erforderlichen Wärmezufuhr eine feste, passgenaue Anlage des Schrumpfschlauchs an den Schenkeln ergibt, sodass auch das Einfädeln der Rahmenschenkel in den Kedersaum und das anschließende Spannen des Gestricks über die Rahmenschenkel keinerlei Schwierigkeiten mit sich bringt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Stuhl in einer schematischen Seitenansicht,
Fig. 2 diesen Stuhl in einer zum Teil aufgerissenen Vorderansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie lll-lll der Fig. 2 in einem größeren Maßstab und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 ebenfalls in einem größeren Maßstab.
Der dargestellte Stuhl weist ein rahmenartiges Grundgestell 1 auf, auf dem ein Spannrahmen 2 für ein Gestrick 3 aufgesetzt ist, das sowohl den Sitz 4 als auch die Rückenlehne 5 bildet. Dieses Gestrick 3 wird zwischen den einander gegenüberlie- ·· ··· • · ···· ··· • · ··· ···· · 4 genden Seitenschenkeln 6 einerseits und den oberen und unteren Querschenkeln 7, 8 anderseits gespannt. Zu diesem Zweck greifen die Schenkel 6, 7, 8 in einen umlaufenden, durch eine strichpunktiert angedeutete Saumnaht 9 begrenzten Ke-dersaum 10 ein. Um das Einfädeln der Schenkel 6, 7, 8 in den Kedersaum 10 zu ermöglichen, ist der untere Querschenkel 8 mit den Schenkeienden der Seitenschenkel 6 über eine lösbare Steckverbindung 11 verbunden, wie dies in der Fig. 4 angedeutet ist. Bei abgenommenem Querschenkel 8 kann demnach das Gestricks, das in den beiden Eckbereichen zwischen den einerseits den Seitenschenkeln 6 und anderseits dem unteren Querschenkel 8 zugeordneten Saumabschnitten mit Einführöffnungen für die Schenkel 6, 7, 8 versehen ist, entlang des Kedersaums 10 auf den offenen, im Wesentlichen U-förmigen Spannrahmen aufgeschoben und im Bereich des oberen Querschenkels 7 gerafft werden, um dann unter einer seitlichen Ausspannung über die beiden Seitenschenkel 6 nach unten gezogen zu werden, bis nach einem Einführen des unteren Querschenkels 8 in den zugehörigen Saumabschnitt die Seitenschenkel 6 über den unteren Querschenkel 8 unter einem Auseinanderspreizen verbunden werden, wobei das Gestrick 3 nicht nur der Seite nach über die Seitenschenkel 6, sondern auch der Länge nach zwischen den oberen und unteren Schenkeln 7, 8 gespannt wird.
Wie den Fig. 3 und 4 entnommen werden kann, sind die Schenkel 6, 7, 8 des Spannrahmens 2 mit einer stoßdämpfenden Auflage 12 in Form eines auf diese Schenkel 6, 7, 8 aufgeschrumpften Schlauchs versehen, über den sich das Gestrick 3 unter einer entsprechenden Zugspannung an den Rahmenschenkeln 6, 7, 8 abstützt. Diese Auflage 12 bewirkt, dass bei einer durch den Pfeil S angedeuteten Schlagbelastung des Spannrahmens 2, wie sie beim Anstoßen dieses Spannrahmens an einem unnachgiebigen, harten Hindernis zu erwarten ist, die sonst unvermeidbare Bruchgefahr für die von der Schlagbelastung betroffenen Strickfadenabschnitte vermieden werden kann, sodass aufgrund der stoßdämpfenden Auflage 12 keine zum Fadenbruch führende Überlastung der unter einer vergleichsweise hohe Zugspannung stehenden, an der Auflage 12 anliegenden Strickfadenabschnitte
auftritt.
Claims (5)
- Patentanwg Dipl.-Ing. Hejnprfit Hübscher Dipl.-IngJ^afTWinfried Hellmich -Ing. Friedrich Jell Jpittelwiese 7, A 4020 Linz 4(36 429) ll/pe Patentansprüche: 1. Stuhl mit einem Spannrahmen für ein einen Sitz und/oder eine Rückenlehne bildendes Gestrick, das zwischen einander gegenüberliegenden Schenkeln des metallischen Spannrahmens unter einer Zugspannung gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (6, 7, 8) des Spannrahmens (2) zumindest abschnittsweise eine stoßdämpfende Auflage (12) für das Gestrick (3) aufweisen.
- 2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stoßdämpfende Auflage (12) aus einer die Schenkel (6, 7, 8) des Spannrahmens federnd umschließenden Hülle bestehen.
- 3. Stuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle einen umfangsgeschlossenen Schlauch aufweist.
- 4. Stuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus einer umfangsseitig offenen Schale besteht.
- 5. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stoßdämpfende Auflage (12) aus einem auf die Schenkel (6, 7, 8) des Spannrahmens (2) aufgeschrumpften Schlauch besteht. Linz, am-23. Dezembei 200fr ~Team 7 NaLüi lieh Wuhnen GmbH
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Family Applications (1)
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