AT506288B1 - Schloss - Google Patents

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AT506288B1
AT506288B1 AT18462007A AT18462007A AT506288B1 AT 506288 B1 AT506288 B1 AT 506288B1 AT 18462007 A AT18462007 A AT 18462007A AT 18462007 A AT18462007 A AT 18462007A AT 506288 B1 AT506288 B1 AT 506288B1
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
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    • E05C9/06Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05C9/1825Fastening means
    • E05C9/1833Fastening means performing sliding movements
    • E05C9/1841Fastening means performing sliding movements perpendicular to actuating bar

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Ein Schloss besitzt einen mittels eines Handgriffes (2) bewegbaren Riegel (16) und wenigstens eine mit diesem zusammenwirkende, durch einen Schließzylinder oder ergleichen lösbare Zuhaltung (8). Der Handgriff (2) ist quer zur Bewegungsrichtung des Riegels (16) verschiebbar gelagert und mit wenigstens einem Mitnehmer (5) versehen, der in einer Stellung des Handgriffes (2) mit dem Riegel (16) verbunden und in einer anderen Stellung des Handgriffes (2) von dem Riegel (16) gelöst ist.Der als Gleitriegel ausgebildete Riegel (16) ist mit mindestens einem schräg zu seiner Bewegungsrichtung verlaufenden Schlitz (18) versehen, in den eine etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riegels (16) bewegbare Sperrstange (19) eingreift, wobei auf der Sperrstange (19) oder den Sperrstangen ein Führungsteil (20) mit einem schräg verlaufenden Schlitz (21) befestigt ist, in den eine, etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Sperrstange (19) bewegbare Bändersicherungsstange (22) eingreift.Dadurch wird eine größere Sicherheit erreicht.

Description

österreichisches Patentamt AT506 288B1 2010-03-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloss mit einem mittels eines Handgriffes bewegbaren Riegel und wenigstens einer mit diesem zusammenwirkenden, durch einen Schließzylinder oder dergleichen lösbaren Zuhaltung, wobei der Handgriff quer zur Bewegungsrichtung des Riegels verschiebbar gelagert ist und mit wenigstens einem Mitnehmer versehen ist, der in einer Stellung des Handgriffes mit dem Riegel verbunden und in einer anderen Stellung des Handgriffes von dem Riegel gelöst ist, und die Zuhaltung in die Bahn des Mitnehmers ragt.
[0002] Ein derartiges Schloss ist in der AT 335.306 B und AT 365.274 B beschrieben. Der Vorteil dieses Schlosses liegt insbesondere darin, dass bei Vereisung des Schlosses, in welchem Zustand sich die Zuhaltung mit dem Schlüssel nicht lösen lässt, durch mehrmalige Drehbewegungen am Griff in der verschobenen Stellung die vereisten Teile gelöst werden, wonach anschließend die Sperre mittels des Schlüssels wieder betätigt werden kann.
[0003] Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Schloss der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine größere Sicherheit gegen einen Einbruch gewährleistet. Erreicht wird dies vor allem dadurch, dass der als Gleitriegel ausgebildete Riegel in an sich bekannter Weise mit mindestens einem schräg zu seiner Bewegungsrichtung verlaufenden Schlitz versehen ist, in den eine etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riegels bewegbare Sperrstange eingreift, wobei auf der Sperrstange oder den Sperrstangen ein Führungsteil mit einem schräg verlaufenden Schlitz versehen ist, in den eine etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Sperrstange bewegbare Bändersicherungsstange eingreift.
[0004] Bei einem erfindungsgemäßen Schloss wird die Sperrung der zu sichernden Tür nicht nur im Bereich des Schlosses, sondern auch darüber und/oder darunter dadurch ermöglicht, dass die in den Türrahmen eingreifende Sperrstange oder die eingreifenden Sperrstangen eine weitere Sperrung der Tür durchführen, und die Bändersicherungsstange oder die Bändersicherungsstangen sichern die Tür nicht nur auf der Schlossseite, sondern auch auf der gegenüberliegenden Seite.
[0005] Aus der WO 2007/000760 A2 ist ein Schloss mit einem bewegbaren Riegel und einer mit diesem zusammenwirkenden, durch einen Schließzylinder betätigbaren Zuhaltung bekannt, wobei der als Gleitriegel ausgebildete Riegel mit zwei schräg zu seiner Bewegungsrichtung verlaufenden Schlitzen versehen ist, in die senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riegels bewegbare Sperrstangen eingreifen.
[0006] Eine Bändersicherungstange ist jedoch aus dieser Vorveröffentlichung, welche sich auf eine andere Art von Schlössern bezieht, nicht bekannt.
[0007] Die Erfindung schlägt weiters vor, dass übereinander zwei Schlösser angeordnet sind, wobei die Sperrstange des einen, vorzugsweise des oberen Schlosses, auf das andere Schloss einwirkt.
[0008] Dabei kann zu einer weiteren Sicherung die Sperrstange, welche die beiden Schlösser verbindet, mit einem Reed-Kontakt versehen sein. Dieser Reed-Kontakt schließt oder öffnet einen Stromkreis, der zu einer Alarmeinrichtung führt.
[0009] Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben, ohne jedoch auf diese Beispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigen [0010] Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Schloss; [0011] Fig. 2 einen Schnitt durch das Schloss nach der Linie ll-ll in Fig. 1; [0012] Fig. 3 den Riegel eines solchen Schlosses mit den angeschlossenen Sperrstangen und einer Bändersicherungsstange; [0013] Fig. 4 die Ansicht auf eine Tür mit zwei untereinander angeordneten Schlössern; 1/6 österreichisches Patentamt AT506 288 B1 2010-03-15 [0014] Fig. 5 eine Detailansicht aus Fig. 4.
[0015] Gemäß den Zeichnungen, insbesondere der Fig. 1, ist auf einer Grundplatte 1 ein Handgriff 2 drehbar und axial verschiebbar gelagert. Der Handgriff 2 besitzt an beiden Seiten des Schlosses Betätigungsorgane 3. Mit dem Handgriff 2 fest verbunden ist eine Scheibe 4, die mit stiftartigen Mitnehmern 5 versehen ist. Die Sperrung erfolgt über einen Gleitriegel 16. Dieser Riegel ist zum Zusammenwirken mit den Mitnehmern 5 der Scheibe 4 mit Ausnehmungen 17 versehen. Ferner weist der Riegel 16 eine Rast 7 für die Nase 9 einer Zuhaltung 8 auf. Die Zuhaltung 8 ist bei 10 schwenkbar an der Grundplatte 1 gelagert und ist über einen schematisch angedeuteten Riegel 11 anhebbar. Dieser Riegel 11 ist über einen Schlüssel zu betätigen.
[0016] Soll das dargestellte Schloss aufgesperrt werden, wird mittels des Schlüssels die Zuhaltung 8 angehoben und der Handgriff 2 zum Schloss hin verschoben. Durch leichte Drehbewegungen des Handgriffes 2 werden die Mitnehmer 5 in die Ausnehmungen 17 des Riegels 16 eingeschoben und der Riegel 16 kann zurückgezogen werden.
[0017] Von innen kann das Schloss über ein mit der Zuhaltung 8 verbundenes Betätigungsglied 15 geöffnet werden.
[0018] So weit entspricht das erfindungsgemäße Schloss dem in den beiden eingangs genannten Patentschriften beschriebenen Schloss.
[0019] Nach der Erfindung ist der Riegel 16 außer mit Ausnehmungen 17 mit schräg zur Bewegungsrichtung des Riegels verlaufenden Schlitzen 18 versehen, in welche mindestens eine etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riegels 16 bewegbare Sperrstange 19 eingreift. Diese Sperrstange 19 oder Sperrstangen 19 verriegeln die Tür an deren Ober- und/oder Unterseite.
[0020] Auf der Sperrstange 19 oder den Sperrstangen ist ein Führungsteil 20 mit einem schräg verlaufenden Schlitz 21 befestigt, in den eine etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Sperrstange 19 bewegbare Bändersicherungsstange 22 eingreift.
[0021] Dadurch wird die Tür nicht nur an der Schlossseite, an der Ober- und Unterseite, sondern auch an der Bänderseite gesichert.
[0022] Gemäß Fig. 4 sind zwei Schlösser S1 und S2 übereinander angeordnet, wobei die Sperrstange 19 des oberen Schlosses S1 auf das untere Schloss S2 einwirkt. Es ist daher nicht möglich, nur durch Sperren des oberen Schlosses ein öffnen der Tür zu erreichen.
[0023] Zusätzlich ist auf der Sperrstange 19, welche die beiden Schlösser S1 und S2 verbindet, ein Reed-Kontakt 23 vorgesehen. Durch diesen Reed-Kontakt, der an eine Alarmanlage angeschlossen ist, wird ein unbefugtes Öffnen bzw. der Versuch eines unbefugten Öffnens gemeldet. 2/6

Claims (3)

  1. österreichisches Patentamt AT506 288B1 2010-03-15 Patentansprüche 1. Schloss mit einem mittels eines Handgriffes (2) bewegbaren Riegel (16) und wenigstens einer mit diesem zusammenwirkenden, durch einen Schließzylinder oder dergleichen lösbaren Zuhaltung (8), wobei der Handgriff (2) quer zur Bewegungsrichtung des Riegels (16) verschiebbar gelagert ist und mit wenigstens einem Mitnehmer (5) versehen ist, der in einer Stellung des Handgriffes (2) mit dem Riegel (16) verbunden und in einer anderen Stellung des Handgriffes (2) von dem Riegel (16) gelöst ist, und die Zuhaltung (8) in die Bahn des Mitnehmers (5) ragt, dadurch gekennzeichnet, dass der als Gleitriegel ausgebildete Riegel (16) in an sich bekannter Weise mit mindestens einem schräg zu seiner Bewegungsrichtung verlaufenden Schlitz (18) versehen ist, in den eine etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung des Riegels (16) bewegbare Sperrstange (19) eingreift, wobei auf der Sperrstange (19) oder den Sperrstangen ein Führungsteil (20) mit einem schräg verlaufenden Schlitz (21) befestigt ist, in den eine, etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Sperrstange (19) bewegbare Bändersicherungsstange (22) eingreift.
  2. 2. Anordnung mit einem Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass übereinander zwei Schlösser (S1, S2) angeordnet sind, wobei die Sperrstange (19) des einen, vorzugsweise des oberen Schlosses (S1) auf das andere Schloss (S2) einwirkt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrstange (19), welche die beiden Schlösser (S1, S2) verbindet, mit einem Reed-Kontakt (23) versehen ist. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 3/6
AT18462007A 2007-11-15 2007-11-15 Schloss AT506288B1 (de)

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