AT503915B1 - Transfervorrichtung - Google Patents

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AT503915B1
AT503915B1 AT10482006A AT10482006A AT503915B1 AT 503915 B1 AT503915 B1 AT 503915B1 AT 10482006 A AT10482006 A AT 10482006A AT 10482006 A AT10482006 A AT 10482006A AT 503915 B1 AT503915 B1 AT 503915B1
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Friedrich Ing Pipelka
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Friedrich Ing Pipelka
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Description


  Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transferieren eines Fluids aus einem ersten Behälter in einen zweiten Behälter, mit einem Adapter mit einer Aufnahme für eine mit einer Membrane verschlossenen Öffnung des ersten Behälters und einer gegenüberliegenden zweiten Aufnahme für eine mit einer Membrane verschlossenen Öffnung des zweiten Behälters, wobei im Adapter eine Nadel zum Durchstechen der Membrane des ersten Behälters und eine Nadel zum Durchstechen der Membrane des zweiten Behälters vorgesehen ist, und die Nadeln miteinander verbunden sind, wobei die miteinander verbundenen Nadeln in Längsrichtung des Adapters verschiebbar angeordnet sind. Derartige Transfervorrichtungen werden hauptsächlich im medizinischen Bereich zum Transferieren und Entnehmen, insbesondere von Flüssigkeiten aus Behältern, sowie Mischen von Flüssigkeiten mit festen Stoffen verwendet.

   Dabei ist die erfindungsgemässe Vorrichtung insbesondere auf das Transferieren einer Flüssigkeit aus einem Behälter in einen Behälter mit einer pulverförmigen Substanz zum Zwecke des Auflösens dieser pulverförmigen Substanz gerichtet. Zum Zwecke der längeren Lagerfähigkeit werden in der Medizin Medien beispielsweise gefriergetrocknet in fester Form aufbewahrt und vor der Anwendung mit einem flüssigen Medium vermischt. Zu diesem Zweck ist in einem Behälter das gefriergetrocknete Medium und in einem weiteren Behälter das flüssige Lösungsmittel angeordnet.

   Zum Zwecke der Vermischung des flüssigen Lösungsmittels mit der trockenen Substanz existieren so genannte Doppelspikes, welche die üblicherweise mit einer Membrane dicht verschlossenen Öffnungen der Behälter durchstechen und einen Übergang des flüssigen Lösungsmittels von einem Behälter in den anderen Behälter mit der Trockensubstanz zulassen. Zur Unterstützung des Übergangs des flüssigen Lösungsmittels von einem Behälter in den anderen Behälter wird im Behälter mit der trockenen Substanz ein Unterdruck erzeugt, so dass die Flüssigkeit durch diesen Unterdruck aus dem anderen Behälter angesaugt wird.
Eine Ausführungsform eines oben erwähnten Doppelspikes ist beispielsweise aus der US 3 484 849 A bekannt.

   Eine Vorrichtung zum Transferieren und Entnehmen von Flüssigkeiten aus Flaschen, Beuteln oder ähnlichen Behältnissen für medizinische Zwecke ist beispielsweise aus der EP 679 380 B1 bekannt.
Die US 5 342 346 A beschreibt einen Behälter zur Aufbewahrung eines Pulvers, insbesondere eines pulverförmigen Medikaments und eines flüssigen Lösungsmittels, wobei vor der Verabreichung des Medikaments das flüssige Lösungsmittel aus dem ersten Behälter in den zweiten Behälter mit dem pulverförmigen Medikament übertragen wird. Die Vorrichtung gemäss der US 5 342 346 A ist relativ aufwändig und auf Behälter bestimmter Grösse beschränkt.

   Schliesslich zeigen die US 6 558 365 B2 sowie die US 6 699 229 B2 Vorrichtungen zum Transfer eines Fluids von einem Behälter in den anderen Behälter der gegenständlichen Art, wobei der Adapter zweiteilig ausgebildet ist, so dass nach dem Transfer des Fluids der Behälter mit dem pulverförmigen Medium und dem flüssigen Lösungsmittel zusammen mit dem Adapterteil in bequemer Weise seiner weiteren Verwendung zugeführt werden kann.
Bei allen bekannten Konstruktionen besteht jedoch die Gefahr, dass der Behälter mit dem Unterdruck vor dem Behälter mit dem Fluid durch die Nadel der Transfervorrichtung angestochen wird und dadurch ein rasches Transferieren des Fluids von dem einen Behälter in den anderen Behälter verhindert wird.

   Wird bei Transfervorrichtungen des Standes der Technik der Behälter mit dem Unterdruck zuerst angestochen, kann die gesamte Einheit weggeworfen und das üblicherweise in dem Behälter mit dem Unterdruck befindliche pulverförmige Medium nicht mehr verwendet werden.
Die EP 614 653 A2 zeigt eine Vorrichtung für die Übertragung einer Flüssigkeit aus einem Behälter in einen zweiten Behälter bzw. ein Fläschchen um ein darin befindliches Pulver oder dgl. mit der Flüssigkeit zu mischen. Dabei ist in einem zylinderförmigen Adapter eine Doppelnadel in Längsrichtung des Adapters verschiebbar angeordnet, welche so ausgebildet ist, dass zuerst die Gummimembran des zweiten Behälters und dann erst die Gummimembran des ersten Behälters durchstochen wird.

   Um eine ungewollte Übertragung der Flüssigkeit vom Behälter zu verhindern, befindet sich im Adapter eine Rückhalteeinrichtung in Form eines ringförmigen Wulsts, der aktiv überwunden werden muss bevor die Gummimembranen von der Doppelkanüle durchstochen werden.
Die EP 737 467 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Zusammenführen einer Flüssigkeit aus einem ersten Behälter mit einer festen oder flüssigen Komponente in einem zweiten Behälter, wobei zuerst die Membran des ersten Behälters und dann die Membran des zweiten Behälters durchstochen wird.

   Die Durchstechung der Membranen der Behälter in einer bestimmten Reihenfolge wird dadurch erzielt, dass der Träger der Kanüle mit dem Adapter verbunden ist, welche Verbindung durch Druck des Behälters nach der Durchstechung dessen Gummimembran aufgebrochen wird, worauf auch die Gummimembran des zweiten Behälters durchstochen wird.
Schliesslich zeigt die DE 38 17 101 A1 eine Vorrichtung zum Überleiten von Flüssigkeit eines ersten Behälters zu einem zweiten Behälter, wobei eine Doppelnadel verschieblich in einem Adapter angeordnet ist.

   Das Anstechen in einer definierten Reihenfolge wird dadurch erreicht, dass die Kanüle zuerst einen Anschlag anfährt dessen Überwindungswiderstand grösser als der Durchdringungswiderstand des Verschlussstopfens des Behälters ausgebildet ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung einer oben genannten Transfervorrichtung, durch die unabhängig von der Reihenfolge der Anordnung der beiden Behälter an der Transfervorrichtung ein sicherer Übergang des Fluids von einem Behälter in den anderen Behälter ermöglicht wird. Die Transfervorrichtung soll möglichst einfach und kostengünstig herstellbar sein, da diese vorzugsweise als Wegwerfprodukt realisiert werden soll. Weiters soll die Transfervorrichtung die Anwendung verschieden grosser Behälter mit entsprechend genormten Mündungsstücken ermöglichen.

   Nachteile bekannter Transfervorrichtungen sollen vermieden oder zumindest reduziert werden.
Gelöst wird die erfindungsgemässe Aufgabe dadurch, dass im Adapter Rastvorsprünge zur Verriegelung der in den Aufnahmen des Adapters angeordneten Behälter vorgesehen sind. Durch die verschiebbare Anordnung der miteinander verbundenen Nadeln bzw. des Doppelspikes wird erreicht, dass unabhängig von der Reihenfolge der Anordnung der Behälter im Adapter ein Anstechen der Membranen der Behälter erst bei der gleichzeitigen Bewegung beider Behälter zueinander stattfinden kann. Dadurch kann der meist in einem Behälter vorherrschende Unterdruck nicht verloren gehen und es wird ein sicherer und rascher Übergang des Fluids von dem einen Behälter in den anderen Behälter gewährleistet.

   Die verschiebbare Anordnung der Nadeln im Adapter ist relativ einfach und kostengünstig herstellbar, so dass die erfindungsgemässe Transfervorrichtung als Einwegprodukt verwendbar ist. Durch die Rastvorsprünge im Adapter kann ein ungewolltes Entfernen der Behälter vom Adapter wirkungsvoll verhindert werden. Aufgrund der Elastizität der Gesamtanordnung wird ein Einschieben der Mündung des Behälters über die Rastvorsprünge an der Innenseite des Adapters ermöglicht, worauf diese hinter dem Mündungsrand der Behälter eingreifen und somit den Behälter am Adapter fixieren.
Der Adapter der Transfervorrichtung mit den Aufnahmen für die Behälter ist im Wesentlichen durch einen zylinderförmigen Hohlkörper gebildet.

   Diese Form ist besonders einfach und kostengünstig herstellbar.
Um eine Entfernung des Behälters vom Adapter, beispielsweise zur Trennung der Materialien für Recycling-Zwecke, zu ermöglichen, können die Rastvorsprünge entriegelbar ausgebildet sein. Wenn der Adapter aus Kunststoff, vorzugsweise im Spritzgussverfahren, hergestellt ist, können bei entsprechend hohen Stückzahlen die Herstellungskosten besonders niedrig gehalten werden.
Um die Anwendung verschieden grosser Behälter mit entsprechend genormten Mündungsstücken zu ermöglichen, sind an den Aufnahmen des Adapters vorzugsweise trichterförmige Anschlusselemente angeordnet. Diese trichterförmigen Anschlusselemente bieten den Behältern in verschiedenen Grössen entsprechenden Halt im Adapter.

   Darüber hinaus schützen die trichterförmigen Anschlusselemente den Benutzer der Transfervorrichtung vor Verletzungen durch die im Inneren des Adapters angeordneten Nadeln.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Nadeln an einem spulenförmigen Körper angeordnet, welcher verschieblich im Adapter gelagert ist. Der spulenförmige Körper ist im vorzugsweise zylindrischen Teil des Adapters angeordnet und verhindert eine Verkantung der Nadeln. Der spulenförmige Körper kann beispielsweise innerhalb der durch die Rastvorsprünge gebildeten Grenzen in Längsrichtung des Adapters verschoben werden.
Die Nadeln der Transfervorrichtung sind vorzugsweise durch einen Kanal miteinander verbunden.

   Besonders einfach herstellbar sind die Nadeln zusammen mit dem Kanal in Form einer einstückig ausgebildeten Doppelnadel bzw. eines Doppelspikes.
Die Nadeln können aus Metall oder Kunststoff gebildet sein. Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Darin zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer Transfervorrichtung mit daran angeordneten Behältern unterschiedlicher Grösse; Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie ll-ll durch die Transfervorrichtung gemäss Fig. 1;

   Fig. 3 eine Ausführungsform der Nadeln an einem spulenförmigen Körper; und die Fig. 4a bis 4c schematisch die Funktion der erfindungsgemässen Transfervorrichtung bei der Handhabung zur Übertragung einer flüssigen Substanz aus einem Behälter in einen anderen Behälter mit einer pulverförmigen Substanz.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht auf eine Ausführungsform einer Vorrichtung 1 zum Transfer eines Fluids aus einem ersten Behälter 2 in einen zweiten Behälter 3. Üblicherweise befindet sich im ersten Behälter 2 eine Flüssigkeit und im zweiten Behälter 3 eine pulverförmige Substanz, welche vor der Anwendung mit der Flüssigkeit des Behälters 2 vermischt werden muss.

   Zur Bewerkstelligung des Übergangs der Flüssigkeit bzw. des Fluids aus dem ersten Behälter 2 in den zweiten Behälter 3 unter sterilen Bedingungen dient die Transfervorrichtung 1 , welche aus einem Adapter 4 besteht, der im Wesentlichen durch einen zylinderförmigen Hohlkörper gebildet ist. An den Enden des Adapters 4 können trichterförmige Anschlusselemente 13, 14 angeordnet sein.
Wie aus dem Schnittbild gemäss Fig. 2 besser ersichtlich, sind im Inneren des Adapters 4 Nadein 9, 10 angeordnet, welche Membranen 7, 8, welche die Öffnungen der Behälter 2, 3 verschliessen, durchstechen. Bei der sachgemässen Anwendung wird zuerst der erste Behälter 2 mit der Flüssigkeit bzw. dem Fluid in der Aufnahme 5 des Adapters 4 und danach der zweite Behälter 3 in der Aufnahme 6 des Adapters 4 angeordnet.

   Dabei wird die Transfervorrichtung 1 so orientiert, dass sich der mit der Flüssigkeit bzw. dem Fluid gefüllte Behälter 2 oben befindet, Danach werden die Behälter 2, 3 in Richtung der Nadeln 9, 10 bewegt, so dass die Membranen 7, 8 der Behälter 2, 3 von den Nadeln 9, 10 durchstochen werden. Aufgrund des üblicherweise im Behälter 3 herrschenden Unterdrucks wird schliesslich die Flüssigkeit bzw. das Fluid aus dem Behälter 2 in den Behälter 3 gesaugt. Nachdem die notwendige Menge an Flüssigkeit aus dem Behälter 2 in den Behälter 3 transferiert wurde, kann der Behälter 3 aus dem Adapter 4 entnommen werden und der Inhalt seiner weiteren Verwendung zugeführt, beispielsweise einem

Claims (10)

Patienten verabreicht, werden. Um die Behälter 2, 3 im Adapter 4 zu fixieren, können Rastvorsprünge 15 vorgesehen sein, welche die Mündung der Behälter 2, 3 im Adapter 4 halten. Um ein problemloses Entnehmen der Behälter 2, 3 zu ermöglichen, können diese Rastvorsprünge 15 auch entriegelbar ausgebildet sein. Um zu verhindern, dass bei irrtümlicher Anordnung des zweiten Behälters 3 vor dem ersten Behälter 2 der Unterdruck im Behälter 3 verloren geht, sind die Nadeln 9, 10 erfindungsgemäss in Längsrichtung des Adapters 4 verschiebbar angeordnet. Im dargestellten Beispiel sind die Nadeln 9, 10 an einem spulenförmigen Körper 11 angeordnet und durch einen Kanal 12 miteinander verbunden, wie in der Detailansicht gemäss Fig. 3 dargestellt. Der spulenförmige Körper 11 ist im zylinderförmigen Teil des Adapters 4 verschieblich angeordnet, wobei die Rastvorsprünge 15 verhindern, dass der Körper 11 mit den Nadeln 9, 10 aus dem Adapter 4 heraus fallen kann. Die Begrenzung des Verschiebeweges der Nadeln 9, 10 im Adapter 4 kann natürlich auch mit anderen Methoden erzielt werden. Wird nun der Behälter 3 mit dem Unterdruck vor dem Behälter 2 in den Adapter 4 eingeschoben, wird die Nadel 10 am spulenförmigen Körper 11 zusammen mit der Nadel 9 verschoben und die Membrane 8 des Behälters 3 von der Nadel 10 nicht angestochen. Dabei muss natürlich die Verschieblichkeit des spulenförmigen Körpers 11 im Adapter 4 so ausgebildet sein, dass in dieser Situation keine Perforation der Membrane 8 erfolgen kann. Anders ausgedrückt, muss die maximale Kraft zur Verschiebung des Körpers 11 mit den Nadeln 9, 10 geringer sein als die notwendige Kraft zum Durchstechen der Membrane 8 des Behälters 3. Die Funktion der erfindungsgemässen Transfervorrichtung 1 ist anhand der Fig. 4a bis 4c schematisch dargestellt. Gemäss Fig. 4a wird irrtümlich der Behälter 3 mit einer pulverförmigen Substanz 16 zuerst in den Adapter 4 eingebracht, indem die Mündung des Behälters 3 über die Rastvorsprünge 15 in den Adapter 4 verschoben wird. Die Anordnung der Nadeln 9, 10 am spulenförmigen Körper 11 wird in Längsrichtung des Adapters 4 wie durch den Pfeil angedeutet verschoben, ohne dass die Membrane 8 des Behälters 3 durch die Nadel 10 angestochen wird. Entsprechend Fig. 4b wird nun der zweite Behälter 2 mit der Flüssigkeit 17 bzw. dem Fluid in den Adapter 4 eingeschoben, wodurch die Anordnung der Nadeln 9, 10 am spulenförmigen Körper 11 entsprechend dem Pfeil in Längsrichtung des Adapters 4 in Richtung des Behälters 3 verschoben wird. Durch das Verschieben des Behälters 2 gegen den Behälter 3 werden die Membranen 7, 8 der Behälter 2, 3 im Wesentlichen gleichzeitig angestochen und ein sicherer Übergang der Flüssigkeit 17 aus dem Behälter 2 in den Behälter 3, unterstützt durch den Unterdruck im Behälter 3, gewährleistet. Fig. 4c zeigt nun die Endsituation, gemäss der beide Behälter 2, 3 im Adapter 4 angeordnet sind und die Membranen 7, 8 der Behälter 2, 3 durch die Nadeln 9, 10 perforiert sind. Ein Grossteil der Flüssigkeit 17 des Behälters 2 ist in den Behälter 3 übergegangen, wo sich diese mit der pulverförmigen Substanz 16 des Behälters 3 vermischt. Nun kann der Behälter 3 mit seinem Inhalt aus dem Adapter 4 entnommen und seiner weiteren Verwendung zugeführt werden. Die dargestellten Figuren zeigen lediglich Ausführungsvarianten der Erfindung, welche im Rahmen der Ansprüche abgeändert werden können. Patentansprüche:
1. Vorrichtung (1) zum Transferieren eines Fluids aus einem ersten Behälter (2) in einen zweiten Behälter (3), mit einem Adapter (4) mit einer Aufnahme (5) für eine mit einer Membrane (7) verschlossenen Öffnung des ersten Behälters (2) und einer gegenüberliegenden zweiten Aufnahme (6) für eine mit einer Membrane (8) verschlossenen Öffnung des zweiten Behälters (3), wobei im Adapter (4) eine Nadel (9) zum Durchstechen der Membrane (7) des ersten Behälters (2) und eine Nadel (10) zum Durchstechen der Membrane (8) des zweiten Behälters (3) vorgesehen ist, und die Nadeln <9, 10) miteinander verbunden sind, wobei die miteinander verbundenen Nadeln (9, 10) in Längsrichtung des Adapters (4) verschiebbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Adapter (5) Rastvorsprünge (15) zur Verriegelung der in den Aufnahmen (5, 6) des Adapters (4) angeordneten Behälter (2, 3)
vorgesehen sind.
2. Transfervorrichtung (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (4) mit den Aufnahmen (5, 6) im Wesentlichen durch einen zylinderförmigen Hohlkörper gebildet ist.
3. Transfervorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorsprünge (15) entriegelbar ausgebildet sind.
4. Transfervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (4) aus Kunststoff, vorzugsweise im Spritzgussverfahren, hergestellt ist.
5. Transfervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Aufnahmen (5, 6) trichterförmige Anschlusselemente (13, 14) angeordnet sind.
6. Transfervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln (9, 10) an einem spulenförmigen Körper (11) angeordnet sind, welcher Körper (11) verschieblich im Adapter (4) gelagert ist.
7. Transfervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln (9, 10) durch einen Kanal (12) miteinander verbunden sind.
8. Transfervorrichtung (1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln (9, 10) zusammen mit dem Kanal (12) durch eine einstückig ausgebildete Doppelnadel gebildet sind.
9. Transfervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln (9, 10) aus Metall gebildet sind.
10. Transfervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln (9, 10) aus Kunststoff gebildet sind.
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