AT503764B1 - Schwungradgehäuse - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F7/00—Casings, e.g. crankcases
- F02F7/0065—Shape of casings for other machine parts and purposes, e.g. utilisation purposes, safety
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Description
2 AT 503 764 B1
Die Erfindung betrifft ein Schwungradgehäuse, welches fest mit einem Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine verbindbar ist, mit einer kurbelgehäuseseitigen Stirnwand, welche eine einem Schwungrad zugewandte innere Oberfläche und eine dem Kurbelgehäuse zugewandte äußere Oberfläche aufweist, wobei die innere Oberfläche der Stirnwand in einem Dämpfungsbereich bombiert ausgebildet und/oder konvex geformt ist.
Aus der DE 199 30 633 A1 ist ein an einem Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine lösbar zu befestigendes Schwungradgehäuse zur Aufnahme eines Schwungrades bekannt. Derartige Schwungradgehäuse weisen im Allgemeinen eine kurbelgehäuseseitige Stirnwand mit im Wesentlichen ebenen inneren Oberflächen auf und haben den Nachteil einer relativ hohen Schallabstrahlung.
Aus der AT 501.340 A1 ist ein Kurbelgehäuse für eine Brennkraftmaschine bekannt, welches mit Verstärkungsrippen an den äußeren Oberflächen versehen ist. Die Verstärkungsrippen bilden eine nach außen offene zellenartige Oberflächenstruktur mit zumindest abschnittsweise geschlossenen Umfangslinien aus. Die Außenwand des Kurbelgehäuses und die Oberflächenstruktur ist dabei bombiert ausgebildet, um die Schallemissionen zu vermindern.
Die JP 11-050858 A offenbart ein Schwungradgehäuse mit einer Stirnwand, deren innere Oberfläche in einem Dämpfungsbereich angeordnet ist, wobei die Bombierungen durch zwei diametral gegenüberliegende Vertiefungen gebildet sind. In einer anderen Ausführungsvariante weist die innere Oberfläche eine umlaufende innere Verstärkungsrippe auf. Eine Bombierung oder Vertiefung ist bei dieser anderen Ausführung nicht vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Schallabstrahlung bei einem Schwungradgehäuse der eingangs genannten Art zu verringern.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass der Dämpfungsbereich zumindest abschnittsweise torusartig geformt ist. Durch die konvexe bzw. bombierte innere Oberfläche des Schwungradgehäuses werden durch das rotierende Schwungrad erzeugte Schallwellen ungleichmäßig reflektiert, wodurch Verstärkungseffekte durch das Schwungradgehäuse ausgeschlossen werden.
Der Dämpfungsbereich kann dabei ringförmig ausgebildet sein.
Zur Einsparung von Material kann die Stirnwand eine gleichmäßige Wandstärke aufweisen, wobei die äußere Oberfläche in dem Dämpfungsbereich konkav geformt sein kann.
Zur Erhöhung der Festigkeit der Stirnwand ist es vorteilhaft, wenn diese Verstärkungsrippen aufweist, wobei vorzugsweise die Verstärkungsrippen eine nach außen offene zellenartige Oberflächenstruktur mit zumindest abschnittsweise geschlossenen Umfangslinien ausbilden.
Der maximale Überhang der inneren Oberfläche der Stirnwand - gemessen zwischen der inneren Oberfläche im Dämpfungsbereich und der inneren Oberfläche im Randbereich der Stirnwand - zum Schwungrad hin sollte größer sein als die Wandstärke der Stirnwand und vorzugsweise mindestens doppelt so groß ist wie die Wandstärke der Stirnwand.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigen Fig. 1 ein Kurbelgehäuse mit einem erfindungsgemäßen Schwungradgehäuse in einem Längsschnitt, Fig. 2 das Schwungradgehäuse in einer kurbelgehäuseseitig geschnittenen Schrägansicht, Fig. 3 das Schwungradgehäuse in einer schwungradseitig geschnittenen Schrägansicht, Fig. 4 das Schwungradgehäuse in einer weiteren kurbelgehäuseseitigen Schrägansicht und Fig. 5 das Schwungradgehäuse in einer weiteren schwungradseitigen Schrägansicht.
Claims (7)
- 3 AT 503 764 B1 Fig. 1 zeigt ein Kurbelgehäuse 1 mit einem stirnseitig angeflanschten Schwungradgehäuse 2. Mit Bezugszeichen 3 ist ein mit der Kurbelwelle 4 drehbar verbundenes Schwungrad bezeichnet. Das Schwungradgehäuse 2 weist eine kurbelgehäuseseitige Stirnwand 5 mit einer dem Schwungrad 3 zugewandten inneren Oberfläche 5a und einer dem Kurbelgehäuse 1 zugewandten äußeren Oberfläche 5b auf. In einem ringförmigen torusartigen Dämpfungsbereich 6 ist die Stirnwand 5 bombiert ausgeführt, wobei die innere Oberfläche 5a konvex und die äußere Oberfläche 5b konkav geformt ist. Die Wandstärke s zwischen der inneren Oberfläche 5a und der äußeren Oberfläche 5b ist dabei im Wesentlichen konstant gehalten, wodurch Material und Gewicht eingespart werden kann. Um die nötige Festigkeit zu erreichen, weist die äußere Oberfläche 5b eine Anzahl von radialen, tangentialen und/oder umlaufenden Verstärkungsrippen 7 auf, wobei die Verstärkungsrippen 7 eine nach außen offene zellenartige Oberflächenstruktur mit zumindest abschnittsweise geschlossenen Umfangslinien ausbilden. Die Größe der Bombierung B der Stirnwand 5 sollte so bemessen sein, dass der maximale Überhang a, gemessen zwischen der inneren Oberfläche 5a im Dämpfungsbereich 6 und der inneren Oberfläche 5a im Randbereich 5c der Stirnwand 5, größer ist als die Wandstärke s der Stirnwand 5, vorzugsweise mindestens doppelt so groß ist wie die Wandstärke s der Stirnwand 5. Patentansprüche: 1. Schwungradgehäuse (2), welches fest mit einem Kurbelgehäuse (1) einer Brennkraftmaschine verbindbar ist, mit einer kurbelgehäuseseitigen Stirnwand (5), welche eine einem Schwungrad (3) zugewandte innere Oberfläche (5a) und eine dem Kurbelgehäuse (1) zugewandte äußere Oberfläche (5b) aufweist, wobei die innere Oberfläche (5a) der Stirnwand (5) in einem Dämpfungsbereich (6) bombiert ausgebildet und/oder konvex geformt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungsbereich (6) zumindest abschnittsweise torusartig geformt ist.
- 2. Schwungradgehäuse (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungsbereich (6) ringförmig ausgebildet ist.
- 3. Schwungradgehäuse (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche (5b) in dem Dämpfungsbereich (6) konkav geformt ist.
- 4. Schwungradgehäuse (2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (5) eine im Wesentlichen gleichmäßige Wandstärke (s) aufweist.
- 5. Schwungradgehäuse (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (5) an der äußeren Oberfläche (5b) Verstärkungsrippen (7) aufweist.
- 6. Schwungradgehäuse (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsrippen (7) eine nach außen offene zellenartige Oberflächenstruktur mit zumindest abschnittsweise geschlossenen Umfangslinien ausbilden.
- 7. Schwungradgehäuse (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein maximale Überhang (a) der inneren Oberfläche (5a) der Stirnwand (5) - gemessen zwischen der inneren Oberfläche (5a) im Dämpfungsbereich (6) und der inneren Oberfläche (5a) im Randbereich (5c) der Stirnwand (5) - größer ist als die Wandstärke (s) der Stirnwand (5) und vorzugsweise mindestens doppelt so groß ist wie die Wandstärke (s) der Stirnwand (5). 4 AT 503 764 B1 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
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