AT501597B1 - Verfahren zur herstellung eines verpackten lebensmittels - Google Patents
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Description
2 AT 501 597 B1
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines verpackten Lebensmittels, bei dem ein oder mehrere Einheiten des festen Lebensmittels in einer Flüssigkeit angeboten werden, die dieses Lebensmittel umgibt. Es kann sich dabei beispielsweise um Käse oder Tomaten handeln, die in Öl oder Salzlake schwimmend angeordnet werden. 5
Die Problematik der Verpackung solcher Lebensmittel besteht darin, dass einerseits sichergestellt werden muss, dass die Einheiten des Lebensmittels vollständig von der Flüssigkeit umgeben sind, andererseits jedoch die Flüssigkeitsmenge so klein als möglich gehalten werden soll, da diese zumeist nicht konsumiert, sondern verworfen wird. Die Minimierung der Flüssigkeits-io menge erfolgt dabei nicht nur unter einem Kostenaspekt, sondern vor allem unter Umweltaspekten, da die Entsorgung von Altölen besonders problematisch ist.
Aus der US 3,956,867 A ist ein Verfahren zum Verpacken von Lebensmitteln bekannt, bei dem das Lebensmittel in einen Behälter eingelegt wird, der anschließend durch Erwärmen verformt 15 wird, um ein Anliegen der Behälterwand am Lebensmittel zu bewirken. Danach wird der Behälter dicht verschlossen, wobei er im Randbereich gehalten wird.
Die EP 0 570 122 A betrifft ein Verfahren zum Verpacken von Lebensmitteln, bei dem zuerst feste Bestandteile und anschließend eine Flüssigkeit in einen Behälter gefüllt werden, der 20 schließlich dicht verschlossen wird.
Weiters ist aus der CH 458 182 A ein Verpackungsverfahren bekannt, bei dem ein Behälter durch Evakuieren verformt wird. 25 Mit den bekannten Verfahren und Vorrichtungen ist es nicht möglich, ein festes Lebensmittel zusammen mit einer Flüssigkeit zu verpacken und gleichzeitig die erforderliche Flüssigkeitsmenge, die die festen Bestandteile weitestgehend umschließen soll, zu minimieren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und ein Verfahren 30 zum Verpacken eines Lebensmittels anzugeben, bei dem die erforderliche Flüssigkeitsmenge minimiert werden kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein verpacktes Lebensmittel anzugeben, das aus mehreren Einheiten eines festen Lebensmittels besteht, die in einer Flüssigkeit schwimmend aufgenommen sind, wobei die Flüssigkeitsmenge minimal ist. Gemäß weiteren Aufgaben der Erfindung soll dabei die Verpackung einfach und kostengünstig herstell-35 bar sein und es soll eine einfache und sichere Handhabung durch den Konsumenten möglich sein. Insbesondere soll die Verpackung dabei so ausgebildet sein, dass das Öffnen der Verpackung und die Handhabung nach dem Öffnen problemlos ohne Verschmutzungsgefahr durch austretendes Öl o.dgl. möglich ist. 40 Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung eines verpackten Lebensmittels vorgeschlagen, bei dem ein oder mehrere Einheiten eines festen Lebensmittels in einer Umhüllung aus einer Schrumpffolie aufgenommen werden, welches Verfahren folgende Schritte umfasst: - ein aus der Folie gebildeter Becher wird im Bereich seines Randes mit einer festen Umhül-45 lung verbunden; - das Lebensmittel wird in den Becher gefüllt; - der Becher wird verformt, um ein Anliegen der Folie am Lebensmittel zu bewirken; - der verformte Becher wird mit einer das Lebensmittel umhüllenden Flüssigkeit gefüllt; - danach wird der Becher dicht verschlossen. 50
Durch die Verformung des Bechers wird der von der Flüssigkeit einzunehmende Raum minimiert, wodurch die zu entsorgende Menge an Flüssigkeit entsprechend verringert wird.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die 55 Verformung durch Erwärmen des Bechers erfolgt, der aus einer Schrumpffolie hergestellt ist. 3 AT 501 597 B1
Es ist bekannt, Lebensmittel in Behältern zu verpacken, die eine Schrumpffolie umfasst. Als Schrumpffolie werden dabei Kunststoffpolymerfolien bezeichnet, die sich unter Hitzeeinwirkung zusammenziehen und die es ermöglichen, eine dicht am Verpackungsgut anliegende Verpackung herzustellen. Schrumpffolien dieser Art werden beispielsweise in der EP 1 175 340 B 5 oder der EP 0 058 652 B beschrieben. Es ist bekannt, dass durch Anwendung solcher Schrumpffolien die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängert werden kann, da der im Inneren der Verpackung vorliegende Gasraum minimiert werden kann. Mit Schrumpffolienverpackungen bekannter Art ist es jedoch nicht möglich, Lebensmittel zu verpacken, die von einer Flüssigkeit umhüllt sind. Selbst wenn es gelingt, die Lebensmittel gemeinsam mit einer Flüssigkeit in einer io Schrumpffolie zu verpacken, kann dies nicht der Anforderung einer leichten und sicheren Benutzbarkeit erfüllen, da beim Öffnen der Verpackung zwangsläufig Flüssigkeit austritt.
Erst die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es, letztlich ein verpacktes Lebensmittel zu erhalten, bei dem eine minimale Flüssigkeitsmenge erforderlich ist, um die Einheiten des festen 15 Lebensmittel vollständig zu umgeben, und das gleichzeitig einen einfachen Gebrauch zulässt, bei dem insbesondere ein Austreten der Flüssigkeit weitestgehend verhindert werden kann.
Die Temperatur des Lebensmittels wird bei der Verpackung so festgelegt, dass durch die kurzzeitige Erwärmung des Bechers keine unzulässige Temperaturbelastung des Lebensmittels 20 selbst auftritt. Dies wird insbesondere auch durch eine möglichst kurzzeitige Erwärmung sichergestellt. Im Allgemeinen wird zunächst das feste Lebensmittel in den Becher eingelegt und danach wird dieser erwärmt und verformt. Es kann aber auch zunächst eine Teilmenge oder die Gesamtmenge der Flüssigkeit eingefüllt werden, so dass die Flüssigkeit das Lebensmittel vor einer unzulässigen Erwärmung schützt. Da durch die Flüssigkeit eine Verteilung der Wärme 25 stattfindet, wird insbesondere eine punktuelle thermische Belastung verhindert. Gegebenenfalls kann auch eine Benetzung der Lebensmittel mit der Flüssigkeit vorgenommen werden, wenn dies ausreicht.
In einer besonderen Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Becher während 30 des Erwärmens im Bereich seines Randes eingespannt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sich der Rand nicht verformt und der Becher durch einen vorproduzierten Deckel sicher verschlossen werden kann.
Da bei der Erwärmung des Bechers eine unerwünschte Verformung zufolge des Gewichtes des 35 Lebensmittels unter Umständen nicht ausgeschlossen werden kann, ist es bevorzugt, wenn das Lebensmittel während des Erwärmens des Bechers gehalten wird. Dies wird beispielsweise in der Form realisiert, dass die Bereiche der Unterseite des Bechers, in denen das feste Lebensmittel aufliegt, während des Erwärmens von unten abgestützt werden. Wenn diese Abstützung beispielsweise durch eine gekühlte Metallplatte erfolgt, kann die Gefahr einer unzulässigen 40 Erwärmung des Lebensmittels weiter verringert werden.
Als besonders günstig hat es sich herausgestellt, wenn das Erwärmen des Bechers durch Anblasen mit einem Luftstrom von etwa 70°C bis 160°C erfolgt. Auf diese Weise kann ein besonders günstiger Kompromiss zwischen einer möglichst niedrigen Temperaturbelastung und 45 einer möglichst niedrigen Einwirkdauer der Wärme erreicht werden. Ferner ist es besonders günstig, wenn das Erwärmen des Bechers räumlich selektiv erfolgt. Dies bedeutet, dass die Erwärmung primär in den Bereichen des Bechers erfolgt, in denen ein direktes Aufliegen des Lebensmittels nicht zu erwarten ist. Dies sind naturgemäß die Bereiche, in denen sich der Schrumpfvorgang hauptsächlich abspielen soll und abspielen wird. 50
In einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt die Verformung des Bechers durch Evakuieren, wobei nach dem Befüllen mit dem Lebensmittel ein Unterdrück im Becher erzeugt wird und der Becher unter Aufrechterhaltung des Unterdrucks mit einer das Lebensmittel umhüllenden Flüssigkeit gefüllt wird. In praktischer Hinsicht kann dieses Verfahren beispielsweise so 55 ablaufen, dass der Becher durch einen Stempel luftdicht verschlossen wird, durch den einer- 4 AT 501 597 B1 seits Luft abgesaugt werden kann und andererseits die Flüssigkeit eingefüllt werden kann. Die Reihenfolge der einzelnen Verfahrensschritte kann je nach technischer Umsetzung variiert werden. So ist es im Sinne der Erfindung auch möglich, dass der unverformte Becher zunächst mit einer größeren Flüssigkeitsmenge gefüllt wird, die größer ist als letztlich erforderlich, und 5 der Unterdrück durch anschließendes Absaugen einer vorbestimmten Flüssigkeitsmenge her-gestellt wird.
Eine weitere Alternative des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, dass der Becher durch Druck von unten mechanisch verformt wird. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass io der Becher nach dem Befüllen mit dem festen Lebensmittel von unten mit einem Luftdruck so stark angeblasen wird, dass sich die Folie an das Lebensmittel anlegt. Alternativ dazu kann der Becher nach dem Befüllen mit einem weichen Schaumstoff, wie etwa Neopren, unter Druck versetzt werden, um das Anliegen zu erreichen. In diesem Zustand wird die Flüssigkeit eingefüllt und der Becher luftdicht verschlossen. Der Innendruck des Behälters verhindert nach dem 15 Verschließen ein Ausdehnen der Folie in den ursprünglichen Zustand.
Die letzten beiden Ausführungsvarianten besitzen zusätzlich den Vorteil, dass sich der Becher nach dem Öffnen durch den Verbraucher im unteren Bereich ausdehnt, so dass der Flüssigkeitsspiegel absinkt. Auf diese Weise wird eine zusätzliche Sicherheit gegen Verschütten ge-20 schaffen. Gegebenfalls können auch kombinierte Verfahren eingesetzt werden, bei denen die Schritte Erwärmen, Evakuieren und/oder Andrücken gemeinsam oder hintereinander ausgeführt werden.
Weiters betrifft die vorliegende Erfindung ein verpacktes Lebensmittel mit einem Becher, der 25 aus einer Schrumpffolie besteht, der ein oder mehrere Einheiten des Lebensmittels und eine das Lebensmittel umhüllende Flüssigkeit aufnimmt, welcher Becher durch einen Deckel dicht verschlossen ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Schrumpffolie im Wesentlichen dicht am Lebensmittel anliegt und am Rand des Bechers mit einer festen Umhüllung fest verbunden ist. Wie bereits oben ausgeführt, kann auf diese Weise sowohl die Flüssigkeitsmenge 30 minimiert werden, als auch die Sicherheit des Gebrauchs maximiert werden.
In einer besonders begünstigten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Lebensmittels ist die feste Umhüllung als becherförmige Hülse ausgebildet, die unten offen ist. Auf diese Weise kann das gewohnte Erscheinungsbild einer zylindrischen oder kegelstumpfförmigen 35 Verpackung mit kreisrundem, polygonalem oder sonstigem Querschnitt beibehalten werden, und das verpackte Lebensmittel ist in der gewohnten Weise stapelbar und standfest. Weiters wird die Erwärmung des Bechers durch die feste Umhüllung nicht behindert. Besonders bevorzugt ist es, wenn die feste Umhüllung aus Karton ausgebildet ist, da auf diese Weise eine kostengünstige Lösung realisierbar ist. 40
Die Haltbarkeit des Lebensmittels kann weiter dadurch verlängert werden, dass oberhalb der Flüssigkeit ein Gasraum vorgesehen ist, im dem ein Inertgas vorliegt.
Eine besonders platzsparende Lösung kann dadurch erreicht werden, dass die feste Umhüllung 45 einen Innenraum aufweist, der in Form und Abmessung im Wesentlichen der Außenform des Bechers im ursprünglichen Zustand entspricht. Auf diese Weise können auch nicht notwendige Hohlräume vermieden werden, so dass jegliche Täuschung des Konsumenten über die Menge des verpackten Lebensmittels ausgeschlossen werden kann. so Eine besonders geringe Flüssigkeitsmenge kann realisiert werden, wenn die Einheiten des festen Lebensmittels in einer horizontalen Lage vorliegen. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass drei oder vier Einheiten in der Form eines Dreiecks bzw. Vierecks angeordnet sind oder dass beispielsweise bei sieben Einheiten des Lebensmittels eine Einheit zentrisch und die anderen am Umfang verteilt angeordnet sind. In diesem Zusammenhang hat es 55 sich als besonders günstig herausgestellt, wenn der geschrumpfte Bereich des Bechers etwa
Claims (19)
- 5 AT 501 597 B1 die untere Hälfte des Bechers ausmacht. Dadurch wird einerseits die erforderliche Flüssigkeitsmenge minimiert, andererseits jedoch wird vermieden, dass das feste Lebensmittel nach oben hin durch eingezogene Bereiche des Bechers überdeckt ist, was die Entnahme erschwert und eine zusätzliche Gefahr des Verschüttens der Flüssigkeit nach dem Öffnen mit sich bringt. 5 Der Becher ist bevorzugt aus einer lonomerfolie hergestellt, d.h. aus einer mit Ionen angereicherten Polyethylenfolie. Dies erhöht die Haltbarkeit des Lebensmittels. In der Folge wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen io näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine seitliche Ansicht der erfindungsgemäßen Lösung mit abgehobenem Deckel, Fig. 2 eine Draufsicht der Ausführungsvariante von Fig. 1, und Fig. 3 eine Explosionsdarstellung der Verpackung zusammen mit einem Herstellungswerkzeug im Schnitt. 15 Die Verpackung von Fig. 1 besteht aus einem aus einer Schrumpffolie hergestellten Becher 1 mit einem Deckel 2, der von einer festen Umhüllung 3 in der Form eines Kegelstumpfes umgeben ist. Der Querschnitt des Kegelstumpfs ist dabei im Wesentlich dreieckig mit abgerundeten Ecken und Seiten. 20 In der Fig. 3 wird die Herstellung des verpackten Lebensmittels erklärt. Zunächst wird die Umhüllung 3 mit dem Becher 1 verbunden. Die ursprüngliche Form des Bechers 1 ist dabei mit durchgezogenen Linien 12 dargestellt. Danach wird das feste Lebensmittel 4 in den Becher 1 eingelegt. Durch kurzzeitige Erwärmung von unten durch die offenen Unterseite der festen 25 Umhüllung 3 wird der Becher 1 in die endgültige Form gebracht, die in der Fig. 3 mit gezogenen Linien 11 dargestellt ist. Danach wird die Flüssigkeit eingefüllt. Der Flüssigkeitsspiegel 6 wird dabei so festgelegt, dass die Einheiten 4, 5 des festen Lebensmittels vollständig bedeckt sind, jedoch ein vorgegebener Abstand d zur Oberkante 7 des Bechers 2 verbleibt. 30 Während des Erwärmungsvorganges wird der Becher 1 eingespannt, wobei auf der Innenseite ein Stempel 8 in den Becher 1 eingeführt wird, der den Becher 1 im Bereich der Klebefläche 9 hält, die zur Befestigung der festen Umhüllung 3 vorgesehen ist. Danach wird der Stempel 8 entfernt und der Becher 1 kann durch den Deckel 1 verschlossen werden. 35 Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung eines verpackten Lebensmittels, bei dem ein oder mehrere Einheiten (4, 5) eines festen Lebensmittels in einer Umhüllung (3) aus einer Folie aufge- 40 nommen werden, gekennzeichnet durch folgende Schritte: - ein aus der Folie gebildeter Becher (1) wird im Bereich seines Randes (13) mit einer festen Umhüllung (3) verbunden; - das Lebensmittel wird in den Becher (1) gefüllt; - der Becher (1) wird verformt, um ein Anliegen der Folie am Lebensmittel zu bewirken; 45 - der verformte Becher (1) wird mit einer das Lebensmittel umhüllenden Flüssigkeit gefüllt; - danach wird der Becher (1) dicht verschlossen.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung durch Erwärmen des Bechers erfolgt, der aus einer Schrumpffolie hergestellt ist. 50
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Becher (1) während des Erwärmens im Bereich seines Randes (13) eingespannt wird.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Le-55 bensmittel während des Erwärmens des Bechers (1) gehalten wird. 6 AT 501 597 B1
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Erwärmen des Bechers (1) durch Anblasen mit einem Luftstrom von etwa 70°C bis 160°C erfolgt.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Erwär- 5 men des Bechers (1) räumlich selektiv erfolgt.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung durch Evakuieren des Bechers erfolgt, wobei nach Befüllen mit dem Lebensmittel ein Unterdrück im Becher (1) erzeugt wird und der Becher (1) unter Aufrechterhaltung des Unterdrucks mit einer io das Lebensmittel umhüllenden Flüssigkeit gefüllt wird.
- 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Becher (1) durch Druck von unten mechanisch verformt wird.
- 9. Verpacktes Lebensmittel mit einem Becher (1), der aus einer Folie besteht, der ein oder mehrere Einheiten (4, 5) des Lebensmittels und eine das Lebensmittel umhüllende Flüssigkeit aufnimmt, welcher Becher (1) durch einen Deckel (2) dicht verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie im Wesentlichen dicht am Lebensmittel anliegt und am Rand (13) des Bechers (1) mit einer festen Umhüllung (3) fest verbunden ist. 20
- 10. Verpacktes Lebensmittel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Umhüllung (3) als becherförmige Hülse ausgebildet ist, die unten offen ist.
- 11. Verpacktes Lebensmittel nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, 25 dass die feste Umhüllung (3) aus Karton hergestellt ist.
- 12. Verpacktes Lebensmittel nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Flüssigkeit ein Gasraum vorgesehen ist, im dem ein Inertgas vorliegt.
- 13. Verpacktes Lebensmittel nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Umhüllung (3) einen Innenraum aufweist, der in Form und Abmessung im Wesentlichen der Außenform des Bechers (1) im ursprünglichen Zustand entspricht.
- 14. Verpacktes Lebensmittel nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, 35 dass die Einheiten (4, 5) des festen Lebensmittels im Becher (1) in einer horizontalen Lage vorliegen.
- 15. Verpacktes Lebensmittel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der verformte Bereich des Bechers (1) etwa die untere Hälfte des Bechers (1) ausmacht. 40
- 16. Verpacktes Lebensmittel nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit Öl ist.
- 17. Verpacktes Lebensmittel nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, 45 dass der Becher (1) aus einer lonomerfolie hergestellt ist.
- 18. Verpacktes Lebensmittel nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie als Schrumpffolie ausgebildet ist, die zumindest teilweise thermisch verformt ist. 50
- 19. Verpacktes Lebensmittel nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie dünn und elastisch ist, und dass im Becher (1) ein Unterdrück vorliegt, der die Folie verformt. 55 5 7 AT 501 597 B1 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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