AT49448B - Elektrischer Ofen. - Google Patents
Elektrischer Ofen.Info
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Description
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Elektrischer Ofen.
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Ofen, der zum unmittelbaren Erschmelzen von Metallen aus Erzen, zum Ausscheiden von Metalloxyden aus Erzen (Zinkoxyd. Antimonoxyd und dgl.), zur Herstellung von ordinärem und Qualitätsstabl aller Art, sowie vgon hochprozentigen Legierungen für die Strahlerzeugung und auch für Glühprozesse, beispielsweise zum Ausglühen
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mehrere Reihen von rund herum angeordneten, nacheinander mit einem Stromzuleitungskontakt und mit dem Metallbad in Berührung tretenden Elektroden enthält und in dessen Hohlraum vom Fortsätze des Standers her stellbare Stabelektroden ragen.
Durch Hintereinanderschaltung der letzteren unter Ausschaltung der kreisenden Elektroden wird Oberflächenerhitzung bezw. Stromübergang von einer Stabelektrode durch das in Rcwegung befindlicheMaterialzuranderenStabelektrodeoderbeiEinschaltungbeiderArtenvonElektroden
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erhitzung unter Verwendung von zwei bezw. der Stabelektroden. Die Fig. 6 und Ra. zeigen in analoger Weise die Schaltungsanordnung beider Arten von Elektroden bei Massenerhitzung.
Der vorliegende elektrische Ofen besteht aus einem auf einer Welle 1 drehbar gelagerten Schmelzring 2, der mit feuerfestem Mauerwerk ausgekleidet ist und in seiner Umfangswand eine oder mehrere Reihen von in gleichen Abständen angeordneten elektroden 3 trägt. Diese Elektroden 3 können aus Kohle oder aus Magnesin u. dgl. mit Metallarmierungen in Zellenforn (Fig. l, 2) oder aber aus Stahl allein in Block-, Zylinder-, Röhren-oder Rollenform (Fig. 3, 4) bestehen. Der Schmelzring trägt ferner an geeigneter Stelle einen Zahnkranz 4, durch dessen Antrieb die drehende Bewegung des Schmelzringes herbeigeführt wird.
Der Anschluss der mit dem Schmelzring kreisenden Elektroden 3 wird durch einen federnden Schleifbügel 5 vermittelt, der vorteilhaft so angeordnet ist, dass er im Falle seines Anschlusses an die Stromdeitung jeweils
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trägt auch das zwischen den Stellvorrichtungen 12 befindliche Gasabzugsrobr 14, An geeigneter Stelle einer der Seitenwände des Schmelzringes ist das Abstichloch 15 angeordnet, welches in der gezeichneten Stellung (Fig. 1, 3) den Abstich der Schlacke ermöglicht. Durch eine geringe Drehung des Schmelzringes gelangt das Abstichloch an die tiefste Stelle der Schmelzrinne, um dos eigentli he Schmelzgut entleeren zu können.
Die Wirkungsweise des vorliegenden elektrischen Ofens ist folgende : Sobald die Stab- elektrode, n 10 (F--"5) oder die paarweis parallel verbundenen Stabelektroden 10 (Fig. 5 a) in den Stromkreis hintereinander eingeschaltet werden, wie Fig. 5 bezw. 5a zeigt, während die kreisende Elektroden J gänzlich abgeschaltet sind, entstehen zwischen den Enden der Stabelektroden und der Oberfläche des Schmelzgutes Lichtbögen ; hiedurch wird Oberflächenerhitzung erzielt, wobei der Strom von einer bezw. je einer Stabelektrode durch das Schmelzgut zu der bezw. einer anderen Stabelektrode fliesst.
Sind jedoch beide Arten von Elektroden 3, 10, die einen zur Zuführung, die anderen zur Abführung des Stromes in dem Stromkreis parallel geschaltet (Fig. 6, 6a), so wird eine MassenErhitzung bezw. eine fächerförmige, bei Umdrehung des Schmelzringes die Richtung stets ändernde Stromführung nach der Tiefe erzielt.
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Bedingungen der jeweiligen Beschaffenheit oder dem jeweiligen Zustand des zu behandelnden Materials anzupassen, eine möglichst weitgehende Ersparnis an elektrischer Energie und beim
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werden, dass der Schmelzhohlring vorteilhaft unter Anwendung von hydraulischem Druck vom feststehenden Ständer abziehbar ist.
In diesem Falle enthält der Ständer die hydraulische Pressanlage zur Verstellung des Schmelzhohlringes und die Kohlenelektroden mit ihrer automatischen oder von Hand aus zu betätigenden Steuerung. Ferner trägt der Ständer die Kühl-und Kontakteinrichtung sowie die Einwurfschächte bezw. die Schächte, auf welche die Hoellofenanlage aufgesetzt wird, wenn Erze direkt zur Verhüttung gelangen.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Ofen, gekennzeichnet durch einen vertikal gestellten, um einen Ständer mit passendem Fortsatz drehbaren hohlringartigen Ofenraum, welcher eine oder mehrere Reihen von rund herum angeordneten, nacheinander mit einem Ktromzu1 ('itungskontakt und mit dem Metallbad in Berührung tretenden Elektroden enthält und in dessen Hohlraum stellbare Stabelektroden ragen, so dass durch Hintereinanderschaltung der letzteren unter Ausschaltung der kreisenden Elektroden Oberflächpnerhitzung oder bei Einschaltung beider Arten von Elektroden durch Parallelschaltung sowohl der Stab-als der kreisenden Elektroden eine Massenerbitzung bezw. eine fächerförmig, die Richtung stets ändernde Stromführung nach der Tiefe erzielt werden kann.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des elektrischem Ofens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer die Einwurfschächte und das Gasabzugsrohr, die Stabelektroden, deren Kontakte und Kühleinrichtungen, sowie die elektrischen Automaten zur Verstellung der Stabelektroden trägt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT49448T | 1909-06-24 |
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| AT49448D AT49448B (de) | 1909-06-24 | 1909-06-24 | Elektrischer Ofen. |
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- 1909-06-24 AT AT49448D patent/AT49448B/de active
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