AT47695B - Wärmeaustauschvorrichtung mit in der Richtung des Heizgasstromes hintereinander geschalteten Rohrgruppen. - Google Patents
Wärmeaustauschvorrichtung mit in der Richtung des Heizgasstromes hintereinander geschalteten Rohrgruppen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Wärmeaustauschvorrichtung mit in der Richtung des Heizgasstromes hintereinander geschalteten Rohrgruppen. EMI1.1 gebogenen Röhren besteht. Von den bekannten Wärmeaustauschvorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die nach der Erfindung getroffene dadurch. dass mittels in den Sammelrohren vorgesehener Querseheidewände jede einzelne der hintereinander in verschiedenen Temperaturzonen liegenden Rohrgruppen in zwei oder mehr in gleicher Wärmezone nebeneinanderliegende Untergruppen geteilt ist, so dass die durchströmende Flüssigkeit o. dgl. in jeder Gruppe mehrmals durch den Heizkanal geführt wird. EMI1.2 mals zu durchstreichen, also länger in dieser zu verweilen. olme eine Geschwindigkeitsverringerung zu erfahren. Auf diese Weise wird eine allmählich fortschreitende Erwärmung unter möglichst vollkommener Ausnützung der Heizgase erzielt und zugleich ein Schwitzen der Röhren ver- EMI1.3 Heizröhren einen Flugaschenfänger, von dem die aufgefangene Flugasche abfällt und sich am Boden des Heizkanales ansammelt. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt EMI1.4 geteilt ist. Beide Rohre 4 und sind mit Längsrippen 7 und in der Nähe der Enden mit Flanschen 8 versehen, die auf der oberen Seite halbkreisförmig sind und mit den Rippen 7 abschneiden, nach EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> der Rohre 4 und 5 angesetzt sind, die mit einem langen Flansch 12 (Fig. 4) ausgestattet sind, der auf beiden Längsseiten Einschnitte 13'besitzt, in denen die Bolzen der Verbindungsschrauben 14 liegen. Zwischen den beider < uren und 5 liegt eine seitlich herausziehbare Abdeckplatte 15. EMI2.1 Blechscitrauben 9 erreicht. Die einzelnen Rohrgruppen sind durch Rohrkrümmer 19 in fortlaufende Verbindung miteinander gesetzt und zwar in der Weise, dass durch diese Krümmer stets je zwei benachbarte Sammelrohre miteinander verbunden sind, wie Fig. 2 zeigt. Die Sammelrohre 4 stehen dagegen nicht in unmittelbarer Verbindung miteinander, sondern liegen für sich getrennt und hängen nur durch die Heizröhren 3 mit den Sammelrohren 5 zusammen. Sämtliche Verbindungsteile aller Rohre liegen, wie ersichtlich, ausserhalb des Kanals 1 und sind somit nicht nur den Einwirkungen des Feuers oder der heissen Gase entzogen, sondern auch während des Betriebes leicht zugänglich. Zufolge der beschriebenen Verbindung der Rohre 3, 4 und 5 und der in letzteren befindlichen Scheidewände 6 durchläuft das zu erwärmende Wasser die Röhren in der in Fig. 2 durch die Pfeile angedeuteten Richtung, d. h. es tritt in das eine Ende des Sammelrohres 5 bis zur Scheidewand 6, also zur Hälfte ein, geht dann durch die an diesen Teil des Rohres 5 angesetzten Röhren'3 in die gegenüberliegende Hälfte des ungeteilten Sammelrohres 4 über, wo es sich auch EMI2.2 Scheidewand 6 abgeteilten zweiten Hälfte des Sammelrohres 5 über. Von hier strömt es durch den Krümmer 19 in das Sammelrohr 5 der nächstfolgenden Rohrgruppe, wo sich dann der beschriebene Vorgang wiederholt, und so fort, bis es die Vorrichtung verlässt, um nach dem Kessel oder einer sonstigen Verbrauchsstelle geführt zu werden. Auf seinem Wege durch die Rohr- EMI2.3 Scheidewände in den beiden Rohren nicht in gleicher Flucht liegen, sondern zueinander versetzt sind, und zwar zweckmässig um die gleiche Anzahl nebeneinander liegender Röhren 8, damit stets der gleiche Gesamtdurchlassquerschnitt der letzteren gewahrt ist. Auf diese Weise erhält man bei Anordnung einer Scheidewand in jedem Sammelrohre drei Durchgänge der Flüssigkeit durch den Heizraum, bei einer Scheidewand in dem einen und. zweier Scheidewände in dem anderen Sammelrohr vier Durchgänge, bei Anordnung zweier Scheidewände in jedem Sammel- rohr fünf Durchgänge und so fort. Das Herausnehmen der Röhren geschieht leicht in der Weise, dass die Verbindung der EMI2.4 Beim Durchgang der heissen Verbrennungsgase durch den Kanal 1 wirkt die Gesamtanordnung der heizröhren 3 als Flugaschenfänger, indem die mitgerissene Aschenteih'hen gegen die Röhren 3 treffen, von diesen aufgehalten werden und sich am Boden des Kanals 1 ablagern. Um etwa an den Heizröhren haften gebliebene Flugasche von diesen zu entfernen, ist es nötig, die vor den einzelnen Gruppen befindlichen Reinigungstüren z@@öffnen und die Röhren mit einem Besen o. dgl. zu reinigen. Zwecks leichter Entfernung der auf der Kanalsohle angesammelten Flugasche sind auf der Kanalsohle querliegende prismatische im Querschnitt trapezförmige Erhebungen 20 mit schrägen Böschungen vorgesehen, die ebenso geformte Zellen 21 zwischen sich einschliessen, in denen sich die Flugasche ansammelt, die dann durch seitliche, verschliessbare Innungen 2. 2 der Kanalwand leicht aus den Zellen entfernt werden kann. Die Heizröhren 3 und die Bodenzellen werden zweckmässig so zueinander angeordnet, dass die von den Heizrohren gebildeten, gitterartigen Querwände, durch welche die Flugasche hindurchtritt, sich über den Rücken der Zellen befinden, so dass die Aschenteirchen infolge der nach Durch- EMI2.5 fallen und somit sich nicht auf den Zellenrücken ansammeln, Zu diesem Zweck können auch besondere Gitter eingesetzt werden. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Vorrichtung sind die Sammelrohre 4 und 5 so angeordnet, dass die durchströmende Flüssigkeit in zwei aufeinanderfolgenden Rohrgruppen in einander entgegengesetzten Richtungen durch die Heizröhren geführt wird. Die Ausführungsform nach Fig. 5 bis 7 zeigt nun eine Anordnung, bei der die Flüssigkeit durch alle Heizröhren in gleicher, dem Strome der Heizgase entgegengesetzter Richtung strömt, und die einzelnen Rohrgruppen an den benachbarten Sammelrohren der nächsten Gruppe durch kurze Rohrstutzen verbunden sind. Dadurch wird eine noch günstigere Verteilung und gleichmässigere Erwärmung der durchströmenden Flüssigkeit erreicht, und die bei der erstangeführten Ausführungsform EMI3.2 vier Kammern geteilt ist. Diese Kammern der beiden Sammelrohre stehen durch die Heizröhren 3 und durch besondere überleitungsrohre 24 derart untereinander in Verbindung, dass die einander gegenüberliegenden Kammern beider Sammelrohre durch die Röhren 3 verbunden sind, wogegen die Überleitungsrohre 24 je zwei benachbart gegenüberliegende Kammern der beiden Sammelrohre miteinander verbinden. Die zu erhitzende Flüssigkeit tritt durch das Zuleitungsrohr 23 in die eine Endkammer des Sammelrohres 5 der rechten Rohrgruppe ein, strömt durch die Heizröhren 3 in der durch den geraden Pfeil angedeuteten Richtung in die gegenüberliegende Kammer des Sammelrohres 4 und gelangt von da durch das Überleitungsrohr 24 in die nächstfolgende Kammer des Sammel- EMI3.3 Kammern der beiden Sammelrohre und tritt schliesslich aus der Endkammer des Sammelrohres 4 durch ein kurzes Verbindungsrohr 19 in die Endkammer des Sammelrohres 5 der nächstfolgenden, mittleren Rohrgruppe über. In dieser bewegt sich die Flüssigkeit in derselben Weise wie in der ersten Gruppe, nur dass sie in den Sammelrohren selbst in entgegengesetzter Richtung fortschreitet; sie gelangt dann am Ende des Sammelrohres 4 in die dritte Rohrgruppe und so fort. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Die Überleitungsrohre 24 können entweder oberhalb der Abdeckplatten 13 liegen, oder auch, wenn die Flüssigkeit so langsam hindurchströmt, dass eine merkliche Abkühlung eintreten könnte, nach innen gebogen sein und in den Heizraum hineinragen, wie in der linken Rohrgruppe der Fig. 5 gestrichelt angedeutet ist. Durch letztere Anordnung werden Wärmeverluste beim Überströmen der Flüssigkeit aus einer Kammer in die andere ganz vermieden, indem die Überleitungsrohre gleichzeitig als Heizrohre wirken. Die Anzahl der Scheidewände 6 und der dadurch EMI3.4 in Fig. 7 dargestellt ist.Dort sind die Scheidewände als Scheiben 6 ausgeführt, die lose auf einer durchgehenden, in den Verschlussdeckeln 2J des Sammelrohres gelagerten Stange 26 sitzen und an ihrem Platze durch Zwischenrohre 27 gehalten werden, die lose auf die Stange geschoben sind. Die Länge dieser Rohre 27 bestimmt den Abstand der Scheiben 6 voneinander und von den Deckeln des Sammelrohres. Nach Lösen der Stange von dem einen Deckel kann sie mit dem anderen Deckel und den Scheiben aus dem Sammelrohr herausgezogen werden, worauf die Scheiben entfernt, oder unter Zwischenschaltung anderer Rohre 27 in grösserer oder geringerer Anzahl auf der Stange 26 angeordnet werden können.Je weniger Scheidewände gewählt werden, desto schneller strömt, die Flüssigkeit durch die einzelnen Rohrgruppen. Es ist also durch die beschriebene Anordnung der auswechselbaren Scheidewände die Möglichkeit geboten, die Geschwindig keit der zu erwärmenden Flüssigkeit dem gewünschten Wärmegrade, oder der Geschwindigkeit der Heizgase anzupassen. Dabei können die Sammelrohre im Innern leicht gereinigt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI3.5 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 zugeströmte Flüssigkeit dem ersteren Sammelrohr wieder zuführen, in gegenseitiger Verbindung sehe.4. Wärmeaustauschvorrichtung nach Anspruch l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Scheidewände (6) in Kammern geteilten Sammelrohre (4, 5) so miteinander verbunden sind, dass die Kammern des einen Sammelrohres mit den gegenüberliegenden Kammern des anderen Sammelrohres durch Heizröhren (3), mit den gegenüberliegenden benachbarten Kammern dagegen durch Überleitungsrohre (24) in Verbindung stehen.5. Wärmeaustauschvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der die einzelnen Untergruppen bildenden Heizröhren (3) durch verstellbare Anordnung der Scheidewände (6) veränderlich ist, zum Zweck, durch Veränderung der Untergruppen die Geschwindigkeit der sie durchströmenden Flüssigkeit regeln zu können.6. Wärmeaustauschvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle des Heizkanals (1) durch querliegende, prismatische, im Querschnitt trapezförmige Erhebungen (20), die in gleichen Abständen unter den Heizröhrengruppen angeordnet sind, in Zellen geteilt ist, die mit seitlichen, verschliessbaren Öffnungen (22) versehen sind, zum Zweck, die von den Heizrohrgruppen aufgehaltene Flugasche am Boden aufzusammeln und leicht entfernen zu können.
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