AT47196B - Revolverdrehbank mit zwei gleichzeitig arbeitenden Revolverköpfen. - Google Patents

Revolverdrehbank mit zwei gleichzeitig arbeitenden Revolverköpfen.

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AT47196B
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Hans Lauf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Revolverbank mit zwei gleichzeitig arbeitenden Revolverköpfen. Das Wesen der Erfindung besteht darin,   daH   jeder der Revolverköpfe auf einer besonderen Bettführung angeordnet ist. und zwar so, dass die Köpfe   unabhängig   voneinander auf diesen Bettführungen   bewegt werden können. Hierdurch wird es ermöglicht, dass   auf der vorliegenden Revolverdrehbank alle auf einer Drehbank ausführbaren Arbeitsoperationen z. B. das Bearbeiten von   Wellen, Spindeln, Hohlzylindern, sämtliche Planarbeiten,   auch in kompliziertester Form   ohne Umspannen   des Werkstückes derart   ausgeführt werden   können,   da\ :'   beide   Revolverköpfe gleichzeitig tätig sind.

   Infolgedessen wird natürlich die Zeit für die Herateilung   eines Werkstückes auf die   Hälfte beschränkt, wodurch die Leistungsfähigkeit   der Maschine gegen-   über gewöhnlichen Revolverbänken verdoppelt wird.   



   Die Anordnung der getrennten Bettführung für die Revolverköpfe und die eines vertikal und eines horizontal und rechtwinklig zur Drehachse drehbar gelagerten Revolverkopfes bietet die einzige Möglichkeit, die Werkzeuge beider Revolverköpfe dicht aneinander zu bringen. um 
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 Ferner besteht bei den vorhandenen Revolverbänken der Übelstand, dass, um eine Kollision des Rohrrevolvers mit dem   Drehrevolver zu vermeiden, ausserordentlich lange, weit @ber die Achse   des Revolverkopfes ragende Werkzeuge (Rohrstange, Frässköpfe etc.) erforderlich sind, welche. 
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 bei auf einer Bettführung gleitenden zwei Revolverköpfen die Werkzeuge beider Köpfe und schliesseneingleichzeitigesArbeitenderselbenaus. 



   Soll eine Welle abgedreht werden dergestalt, dass die Bearbeitung von der Spitze aus bis an das Einspannfutter in einem ununterbrochenen Schnitt bewerkstelligt werden soll. so gestatten die auf einer gemeinsamen Bettführung gleitenden Revolverköpfe beim Anfang des Drehens eine Annäherung beider Revolverköpfe nicht, es sei denn mit Hilfe weit über die Auflage hervortretender Stähle. Letztere gestatten natürlich nur die Annahme eines sehr dünnen Spanes und liefern selbst bei   dieser geringen Spannstärke   ein unsauberes, mangelhaftes Arbeitsprodukt. 



   Während also ein gleichzeitiges Arbeiten der   beiden Revolverköpfe bei   allen anderen Bänken infolge der auf gemeinsamer Führung gleitenden Revolverköpfe ausgeschlossen ist, ist es bei der Bank   gemäss der Erfindung möglich, beide K@pfe gleichzeitig   arbeiten zu lassen. Dies gilt auch für die Fälle, in denen beide Revolverköpfe dicht an der Planscheibe arbeiten, denn bei der Drehbank nach der   Erfindung können beide Köpfe dicht   an den   Plangegenstand   geführt werden. um gemeinsam die   Arbeitsoperationen vorzunehmen. Für letzteren   Fall ist der unter 450 zur   Drehachse angeordnete horizontal drehbar gelagerte Drehrevolver   von besonderem Vorteil. Der 
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   Die vorliegende   Erfindung lässt   sich   selbyerständlich   für alle Maschinen verwenden, welche gedrehte Teile herstellen sollen. Die Bewegungsvorrichtungen können sowohl von Hand, halb-   selbsttätig und ganz selbsttätig erfolgen. 



  In den Zeichnungen ist die Revolvemehbank nach der Erfindung beispielsweise in ver-   schiedenen Ausführungsformen und für verschiedene Zwecke angewendet dargestellt. 
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 gelagerten und einem mit horizontal und unter   458   zur Drehachse drehbar gelagerten Revolverkopf im   Grundriss, teilweise im   Schnitt. 



   Fig. 5 im Aufriss. 



   Fig. 6 ist eine Stirnansicht der Bank, ebenfalls von rechts gesehen. 



   Fig. 7 und 8 zeigen im Aufriss und Grundriss einen Teil einer Bank nach den Fig. 1 bis 3 beim Drehen einer langen Spindel. 



   Aus den Fig. 1 bis 3 ist das gleichzeitige Bohren eines Werkstückes 1 ersichtlich. Der auf 
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 iat leicht zu erkennen, dass der Revolverkopf 6 mit dem Stahl 8 die Planfläche 9 des Teiles 1 während des nächsten Arbeitsganges bearbeiten kann, wobei das Revolverwerkzeug 10 des Revolverkopfes 3 in keiner Weise hindert. 



   Die Fig. 4 bis 6 zeigen die Bearbeitung eines Hohlkörpers. Der Drehstahl 11 des Revolverkopfes12 bearbeitet gleichzeitig mit dem Revolverwerzkeug 13 die Innenpartie des Hohlkörpers 14. Diese Operation würde mit dem in den Fig. 1 bis 3 gezeichneten Revolverkopf 6 nicht ausführbar sein, wenn man berücksichtigt, dass noch mehrere   Stähle 11   die Nabe des Hohlkörpers 14 bis an die Bodenfläche bearbeiten sollen. 



   Die Fig. 7 und 8 zeigen die Bearbeitung einer langen Spindel, welche von Stangenmaterial hergestellt wird. Der Revolverkopf 3 trägt den Messerkopf 15.   die Führungsbüchse 16   und die Körnerspitze 27. Der Revolverkopf 6 dagegen trägt die Arbeitsstähle 17, 8, 18 und 19. Der Arbeitsgang ist hierbei folgender :
Der Revolverkopf 3 dreht mit dem mit einer Lünettenfünrung versehenen Messerkopf 15 die   Spindel 70   zuerst über. Während dieses Arbeitsganges dreht der Revolverkopf 6 mit dem Werkzeug 77 den   Zapfen 27 an und   dann die Lagerstelle 22. Bei diesem Arbeitsvorgang ist der Revolverkopf 3 und   der Messerkopf 7-3 bis   an das Spannfutter 23 gelangt. Der Revolverkopf 3 wird dann zurückgezogen, die Körnerspitze 27 für Zentrierung des Zapfens 21 benutzt.

   Der Revolverkopf 6   dalcgen   ist an dem Revolverkopf 3 vorbeigeglitten und dreht die   übrigen     Lagerstellen 24, 25   an. Das Abstechen der Spindel erfolgt durch den Stahl 18. 



   Sind die Spindeln dünn und ist das Zentrieren mittels der   Körnersp) tze   27 infolge von Vibration nicht zulässig, so wird der Revolverkopf 3 als Lünettenführung für weitere Operationen benützt. Der Revolverkopf 3 kann   also bei der Revolverdrehbank   nach der Erfindung den Reit- 
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 getrennten Bettführungen hervor, indem der Drehrevolver unbeschränkt und unbehindert durch den Rohrrevolver in ganzer Länge des Bettes arbeiten kann. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
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 zeichnet, dass jeder der Köpfe auf einer besonderen   Bettführung   angeordnet ist, und zwar so. dass die Köpfe unabhängig voneinander auf diesen bewegt und aneinander vorbeibewegt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Eine Revolverdrehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Bettführung ein um eine wagerechte und rechtwinklig zur Drehachse der Hauptspindel angeordnete Achse drehbarer Revolverkopf und auf der anderen Bettführung ein um eine senkrechte Drehachse drehbarer Revolverkopf angeordnet ist.
    3. Eine Revolverdrehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Bettführung ein um eine wagerechte und rechtwinklig zur Drehachse der Hauptspindel angeordnete Achse drehbarer Revolverkopf und auf der anderen Bettführung ein ebenfalls um eine wagrechte Achse drehbarer und in beliebigen Winkeln zur Drehachse der Hauptspindel einstellbarer Revolverkopf angeordnet ist.
AT47196D 1909-06-16 1910-05-01 Revolverdrehbank mit zwei gleichzeitig arbeitenden Revolverköpfen. AT47196B (de)

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AT47196D AT47196B (de) 1909-06-16 1910-05-01 Revolverdrehbank mit zwei gleichzeitig arbeitenden Revolverköpfen.

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