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Feuerrohrbefestigung in der Rohrwand.
Die Verbindung zwischen den Feuerrohren und der Rohrwand, vorzugsweise bei Lokomotivkesseln, bereitet stets grosse Schwierigkeiten. Sehr oft lecken die Kessel an diesen Stolen gleich bel der ersten Inbetriebsetzung und niemals werden derartige Kessel mit den gewöhnlichen Feuerrohren und Rohrwänden länger als sieben Monate in Gebrauch sein können, ohne dass sie an den besagten Stellen undicht würden. Die Folge davon ist, da ! 3 im Eisenbahnbetrieb jede Lokomotive den zehnten Teil ihrer gesamten Dienstzeit ausser Betrieb ist.
Der Grund hiefür liegt hauptsächlich in der durch die Temperaturschwankungen bedingten Ausdehnung und Zusammenziehung und den Erschütterungen der Feuerrohre. Die Ausdehnung
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stehen, werden am stärksten erhitzt und geben infolgedessen zuerst nach.
Durch zahlreiche Versuche hat es sich herausgestellt, dass eine äusserst dichte Verbindung der Teile herbeigeführt und das Leckwerden vermieden wird. wenn man die Feuerrohrenden mit einem abgesetzten Ansatz versieht und einen Dichtungsring von weichem Metall. vorzugsweise Kupfer, anwendet, der mit einer Wulst ausgerüstet ist. die zwischen der Rohrwand und dem Ansatz des Rohrendes zu liegen kommt und wenn man das äussere Ende der Rohre und der
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Fig. 2 ein@n Längsschnitt durch einen Teil des Rohrendes. Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht eines Kupfe dichtungsr nges, der den verbindenden Teil zwischen dem Rohrende und der Rohr- wand bldet und Fig. 4 einen Schnitt durch einen solclen Ring.
. 1 bedeuter das Ende eines Feuerrohres und B die Rohrwand. in der der vorderste Teil des Rohres befestigt ist. ('ist ein Kupferdichtungsring. der das Verbindungsglied zwischen dem Rohr-
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Dichtungsringes gegen den Ansatz a2 und in den ringförmigen Einschnitt hineingepresst wird. Der abgedrehte Teil al des Rohrendes A wird sodann zugleich mit dem Dichtungsringe C mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung in die Öffnung eingewalzt und das äusserste Ende a3 von beiden (Rohrende und Dichtungsring) mit geeigneten Apparaten um die äussere Kante des Rohrwandloches herumgebördelt.
Die Wirkungsweise einer derartigen Rohrverbindung ist wie folgt : Je mehr das Feuerrohr sich in der Längsrichtung ausdehnt, umsomehr kommt der am inneren Ende des abgedrehten Teiles al gebildete Ansatz a2 an die Innenseite der Rohrwand heran, so dass die Wulst des Kupferdichttingsringes C zwischen sie eingepresst und dadurch die Dichtung an der Verbindungsstelle umso intensiver hergestellt wird. Je mehr das Feuerrohr sich zusammenzieht und dadurch kürzer wird. umso fester wird sich der aufgeweitete Teil al des Rohrendes A gegen die konische Wandung der Rohrwandöffnung legen, wodurch eine vollkommene Dichtung hergestellt wird.
Im Betriebe wird bei starker Ausdehnung der Rohre und der Rohrenden die Wulst c des weichen Metalldichtungsringes leicht zusammengedrückt und aus seiner ehemaligen Form gebracht, wie in Fig. 1 dargestellt ist, wodurch ein weiteres Vergrössern der Dichtung an der Verbindungsstelle bewirkt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Feuerrohrbefestigung in der Rohrwand mit in bekannter Weise in die Rohrwandöffnung eingewal7. tem Rohrende, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung in der Rohrwand nach aussen konisch verläuft und das Rohrende einen wulstartigen Ansatz hat, der sich gegen die Innenseite der Rohrwil. nd legt, während das Rohr an der Feuerbüchsenseite um die Kante der Rohrwand- öffnung umgebördelt ist.