AT43658B - Einrichtung zur Unterbringung der die Heizkörper mit den Steigrohren verbindenden Zweigrohre von Dampf- oder Warmwasserheizungsanlagen in Gebäudepfeilern. - Google Patents

Einrichtung zur Unterbringung der die Heizkörper mit den Steigrohren verbindenden Zweigrohre von Dampf- oder Warmwasserheizungsanlagen in Gebäudepfeilern.

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AT43658B
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  Einrichtung zur Unterbringung der die Heizkörper mit den Steigrohren verbindenden
Zweigrohre von   Dampf- oder Warmw8sserheizungsanlagen   in Gebäudepfeilern. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Dampf-oder Warmwasserheizungsanlagen   und betrifft eine Einrichtung zur Unterbringung der die   Heizkörper   mit den Steigrohren verbindenden Zweigrohre in den Gebäudepfeilern. Ferner ist Gegenstand der Erfindung die besondere Art des An-   schlusses der Zweigrohre für die Heizkörper an das Steigrohr. 



  Um die Zweigrohre in den Gebäudepfeilern unterzubringen, stemmte man bisher aus dem   
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 der statischen Berechnung im Widerspruch steht.   Durch das Stemmen wird   aber nicht nur der Pfeiler geschwächt, sondern auch das   stehenbleibende Mauerwerk In seinem Verbande gelockert.   



  Dass eine Lockerung eintritt, liegt um so näher, als   die Stemmarbeit gewohnlich kurz nach der   
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 der Weise, dass die Zweigrohre den jeweiligen örtlichen   Verhältnissen entsprechend gekröpft   wurden. Die Kröpfungen wurden entweder dadurch notwendig, dass das von einem Vertikal- 
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 dafür aber die Steigrohre gekröpft. In jedem Fall liessen sich bisher Kröpfungen nicht vermeiden. wodurch die Montage sehr erschwert und das gute Aussehen der Anlage beeinträchtigt wurde. 



     Die Erfindung beseitigt alle die erwähnten Nachteile.   Es wird die   Unterbringung der Zwetg-     rohre in dem Gebäudepfeiler ermöglicht. ohne dass der Pfeiler zerstemmt und dadurch geschwächt   wird. Um dies zu bewirken, werden beim Mauern des Pfeilers U-förmige und tragfähige Form- 
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 dabei in der Weise, dass ein nach dem   zu heizenden Raum   hin geschlossener Kanal gebildet wird. der zur Aufnahme der Zweigrohre dient. Letztere Umstande ist wichtig, weil dadurch der
Kanal zur Unterbringung der Zweigrohre in die neutrale Achse des Pfeilers verlegt wird und   infolgedessen   die Tragfähigkeit des letzteren nur sehr wenig Abbruch erleidet. Es erfolgt also 
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 kreuzen.

   Die Verlegung der Zweigrohre erfolgt dann in der Weise, dass aie mit ihrer Achse gegen die Achse des   VertikalstTanges   versetzt sind. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, die Rohre 
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   geraden ungekröpften   Rohr herstellen zu können, was bei der alten Ausführung unmöglich war. Um das Einschrauben der Verbindungsleitungen in die Anschlussstücke der Heizkörper zu ermöglichen, ist es wichtig, dass die in die Vertikalstränge eingesetzten   Abzweigstücke so aus-   gebildet sind, dass die Kreuzung der Rohrachse zustande kommt. Die Stutzen dieser Abzweigstücke 
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  Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Teil einer Heizungsanlage in Ansicht, wobei in der links liegenden Hälfte 
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 strang dienenden Formstückes in verschiedenem Schnitt. 



   Bei der dargestellten Heizungsanlage liegen die   beiden Vertikalstränge 1. @   2 in bekannter Weise in dem Rohrschlitz   3,   welcher gegebenenfalls mit einer Verschlussplatte 31 oder dergl. versehen ist. Der Rohrschlitz 3 befindet sich in dem zwischen den Fensternischen 4 und 5 liegenden 
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 der Kanal auch dadurch geschaffen werden, dass mit dem Mauerwerk des   Pfeilers ein U-Hisen   im Verband gemauert wird, das derart angeordnet ist. dass sein Steg dem zu beheizenden Raum zugekehrt und die Flanschen infolgedessen von jenem Raum abgewendet sind.

   
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   Wose erfolgt auch   die Verbindung der Verbindungsleitungen mit den Heizkörpern   7   und 8 durch einfache   Kniestück.   Gegebenenfalls könnten natürlich die   Heizkörper   soweit nach hinten, d. h. gegen die Wandflächen 9 und 10 der Fensternischen 4 und 5 gerückt sein. dass der Anschluss 
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 ist. Die Anschlussstutzen 23 jener   Formstücke   sind, wie insbesondere aus Fig. 6 ersichtlich, schräg gestellt bezw. mit schräg eingeschnittenem Gewinde versehen. Dadurch erhält die an jene Stutzen   anzuschliessende Leitung   ohne weiteres die für das erforderliche Gefälle bedingte Lage, und es ist   das Hinschrauben   jener geraden Verbindungsleitungen durch Drehung derselben um ihre   Achse ermöglicht.   



   Die beschriebene Anlage kann naturgemäss in ihren Einzelheiten abgeändert werden, ohne 
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 zur Herstellung des in dem Pfeiler liegenden Kanals dienenden Formsteine können gegebenenfalls auch in der Weise verwendet werden, dass der Kanal nicht nur auf der dem zu beheizenden Raum   zugekehrten   Seite, sondern auch gegen die neutrale Achse des Pfeilers zu von solchen Formsteinen begrenzt wird. In diesem Fall würde dann der Kanal durch Aneinanderstellen zweier   Formsteine   in der Weise gebildet werden, dass jene Formsteine ihre Aushöhlungen einander zukehren.

   Wichtig ist aber, dass die Formsteine bezw. das zur Bildung des Kanals verwendete Mittel 

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 derart beschaffen ist, dass es einerseits mit dem Pfeiler im Verband gemauert werden kann, andererseits die Tragfähigkeit des Pfeilers nicht   beeinträchtigt,   der Kanal nach dem Raum zu geschlossen ist und ferner das Ein-und Ausbringen der Verbindungsleitung jederzeit geschehen kann, ohne das Mauerwerk zu verletzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Unterbringung der die Heizkörper mit den Steigrohren verbindenden Zweigrohre von   Dampf- oder Warm wasser heizungsanlagen in   Gebäudepfeilern, dadurch gekennzeichnet, dass durch Einfügung von U-förmigen tragfähigen den Horizontalfugen und dem Verbande sich anpassende Formsteinen (19) mit für das Gefälle der Zweigleitung genügend 
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 gebildet wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zweigrohre an das Steigrohr derart angeschlossen sind, dass sich die beiderseitigen Achsen nicht schneiden, sondern kreuzen.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss der Zweigrohre an das Steigrohr mittels eines Formstückes (22) erfolgt, dessen Achsen sich nicht schneiden, sondern kreuzen.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Anschluss- EMI3.2
AT43658D 1907-09-23 1907-09-23 Einrichtung zur Unterbringung der die Heizkörper mit den Steigrohren verbindenden Zweigrohre von Dampf- oder Warmwasserheizungsanlagen in Gebäudepfeilern. AT43658B (de)

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