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Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Dynamometer für Explosionsmaschinen u. dgl. und bezweckt, eine Vorrichtung zur Bestimmung und sichtbaren Anzeigung der kinetischen
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gemäss erreicht durch die Anordnung eines seinen Zustand unter dem Einfluss der Reaktionstemperatur der Explosionen ändernden Mittels, beispielsweise eines Thermoelementes im
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meter, verbunden ist. Ohne das Wesen der Erfindung zu berühren, kann natürlich anstelle des Thermoelementes ein gewöhnliches Thermometer bezw. ein Pyrometer treten mit einer für diese geeigneten Anzeigevorrichtung.
Auf der Zeichnung ist die beispielsweise Anwendung dieser Vorrichtung an einer vier-
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zylindermaschine in Seitenansicht, wobei jeder Zünder eine Verbindung zwischen den Enden eines Thermoelementes und einem Millivoltmeter hat. das mit einem Schaft. cr vergehen ist.
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mit dem Schalter C eines Voltmeters D verbunden ist. Anstelle der Thermoelemente kiinnten natürlich auch Thermometer bezw. Pyrometer treten, die dann für diese passende Anzeigevorrichtungen erhalten würden. Ausserdem ist noch ein Tachometer-Dynamo E mit dem Schalter verbunden.
Die Vorrichtung nach Fig. 3,4 und 5 (Thermoelement) besteht aus einem Metallkörper 1 mit unten angeschnittenem Gewinde 2 oder anderen Einrichtungen zur Herstellung gasdichter Verbindungen mit dem Zylinder. Der Körper ist ausgebohrt zur Aufnahme eines isolierenden
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die gut passende Kupferrohren 6 in sich aufnehmen als Leitung für die Drähte 7 und 8 des Thermoelementes.
Diese Drähte können z. B. der eine aus Eisen und der andere aus Neusilber bestehen, und sind durch einen Bronzeüberzug oder sonst in geeigneter Weise an ihren unteren sich berührenden Teilen verbunden, um eine die Wärme aufnehmende Verbindung zu schaffen. Die Enden können auch durch einen besonderen Ring 9 zusammengehalten werden.
Die gasdichte Verbindung zwischen den Kupferröhren 6 und dem Porzellaneinsatz wird durch Asbestscheiben 10 erreicht, die durch aufgeschraubte Muttern 11 zusammengepresst werden.
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von den Explosionsgasen.
Die aufgenommene Wärmemenge hängt von der Länge der Enden der Drähte 7 und 8, die in den Zylinder reichen, und den Gasen ausgesetzt sind, ab. Der Betrag der von den Drähten 7 und 8 abgeleiteten Wärme muss derart sein, dass das Thermoelement auf einer Temperatur unter dem Verbrennungspunkt des Gasgemisphes bleibt.
Ein T1} il der von den Drähten aufgenommenen Wärme geht von den dickwandigen Kupfer- röhren 6 seitlich durch den Porzellaneinsatz < ? auf den Metallkörper 1 über und von dort zum Zylinder. Dieses Entweichen von Wärme durch die Isolierung soll genügend sein, und es sind Hilfsvorrichtungen vorgesehen, in denen die erforderliche niedrige Temperatur aufrecht erhalten wird.
Manchmal wird es vorgezogen, Ergänzungeflächen für die Wärmeabgabe zu schaffen. Bei dem vorliegenden Instrument werden solche Flächen durch zwei halbkreisförmige Bronzeplatten 13 und 14 mit Durchlässen 15, 16 zur Aufnahme der oberen Enden der Röhren 6 gebildet.
Diese Platten sind zwischen Muttern 17, die auf das obere Rohrende aufgeschraubt werden, und Isolierungen 18, die auf dem oberen Ende des Metallkörpers 1 und einem metallischen Unterlagsstücke 19 mit Flanschen sitzen, eingeklemmt.
Die Wärme geht von den Drähten 7 und 8 durch die Muttern 17 und die Platten 13 und 14.
Der grössere Teil der oberen Fläche dieser Platten ist der Luft ausgesetzt, wobei sie relativ kühl erhalten werden. Die freien Enden der Drähte 7, 8 sind in den Schrauben mit den Klemmen 20 verlötet ; zwischen die Klemmen werden die Drähte, welche die Thermoelemente mit dem Voltmeter verbinden, eingespannt. Diese Drähte sollen aus dem gleichen Metall bestehen, wie die der Thermoelemente, damit die Bildung von elektromotorischen Kräften an den Verbindungstellen vermieden wird ; letztere haben für gewöhnlich eine höhere Temperatur als die Atmosphäre.
Die oberen Enden der Kupferröhren und ihre Stopfbüchsen werden durch eine Kappe 21 mit Ansätzen 22 geschützt, die unter den Mutter 2 ; ; auf dem unteren Gewindeteil der Klemm-
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Die Vorrichtung nach den Fig. 6 und 7 ist mit der nach den Fig. 3,4 und 5 identisch, mit der Ausnahme, dass der Porzellaneinsatz 3 mit einer Längsöffnung 25 versehen ist, die zur Auf- nahme eines Drahtes 26 dient, der eine Funkenelektrode bildet und an seinem oberen Ende elektrische Verbindung mit der Klemmschraube 28 durch eine Kontaktfeder 29 hat.
Dieser Elektrodendraht hat eine Verdickung 29, über welcher eine Asbestscheibe 30 liegt.
RIlle Porzellanröhre 31 umgibt den oberen Teil des Drahtes in einer Erweiterung des Kanales 25 ;
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Mutter 32, die ihr Gewinde am Draht findet, einwirkt. Diese drei Asbestscheiben bilden eine gasdichte Verbindung. Die andere Funkenelektrode wird durch den Draht 35 gebildet, der unten
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bedeckt die oberen Drahtenden und Isolierröhren.
Fia. 8 zeigt, eine weitere Ausführungsform in der der Metallkörper 1b einen mit einem Ansatz versehenen metallenen Einsatz 36 aufnimmt. Die Kupferrohren sind gegen das Metall durch Porzellanröhren 37 isoliert, die, da relativ dünnwandig, den Übergang der Wärme von den Thermoelementen keine Schwierigkeit bieten. Die gasdichten Verbindungen werden wieder durch zwischen die Enden der Porzellanröhren und die Muttern auf den Kupferröhren eingeklemmte Asbestscheiben erzielt. Die gasdichte Verbindung zwischen dem Metalleinsatze 36 und dem Körper lb wird durch Asbestscheiben erreicht, die durch den einschraubbaren Ring 38
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 sind die Kupferröhren 6 von Isolationsröhren 39 umgeben.
Der Raum zwischen diesen und dem Metallkörper le ist mit Blei 40 ausgegossen, das sich in der Mitte zu einer Rippe 41 verdickt und in die Rillen 42 der Isolationsröhren eintritt, so dass eine innige gasdichte Verbindung geschaffen wird. Die Röbren 39 werden zwischen oberen Muttern 43 mit Asbestscheiben und unteren Muttern 44 eingekl mmt, indem die Muttern auf die Kupferröhren aufgeschraubt werden.
Fig 10 ze gt eine weitere Abart, bei der der Metallkörper ld direkt die Isolationsröhren 45 mit den Kupferrohren 6 aufnimmt. Gasdichte Verbindungen werden zwischen den Enden der
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die starr mit dem inneren Ende des Knopfes 48 verbunden sind. Diese Arme gleiten auf halbkreisförmigen, isolierten Kontaktstücken 51, 52, die mit den Wicklungsenden verbunden sind. Die äusseren Enden der Arme 49, 50 kommen nacheinander immer auf je zwei sich gegenüberliegende
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A2, A3 oder A4 geschlossen. Das Voltmeter ist so gewickelt, dass die höchste elektromotorische Kraft, die in einem der Thermoelemente durch Explosion in irgend einem Zylinder ausgelöst wird, bei I abgelesen wird.
Wenn der Zeiger auf irgend eine der Indexnummern I, II, III oder IV eingestellt ist, und auf der Skala bleibt die Angabe unter I, so ist die betreffende Explosion unvollständig ; z. B. die Menge der verbrennbaren Gases oder die Zusammensetzung von Gas und Luft ; die Kompression oder die Zeitziindung. Hierdurch wird man sofort darauf aufmerksam gemacht, dass am Karburator
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dicht sind.
Wenn der Zeiger auf den Index V eingestellt ist, zeigt das Voltmeter die kombinierte Leistung der vier Thermoelemente an, die auf der Scheibe bei V abzulesen ist.
Der Schalter ist ausserdem noch mit einer sechsten Schaltungsstelle CE versehen, deren
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Dynamo JT, das z. B. von einem Automobilrad angetrieben werden kann, führt.
Wird der Zeiger auf den Index E eingestellt, so wird die Dynamo E mit dem Voltmeter D gekuppelt, das noch eine besondere Skala hat, die die Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde anzeigt. Ferner sind noch zwei Klemmschrauben 51 vorgesehen, die eine beliebige andere Verwendung finden können, z. H. zur Bestimmnung der Arbeitsbedingungen der Funkenbatterien.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Messung der Explosionstemperaturen bezw. von der Temperatur ab-
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Explosionsraum, welches mit einer geeigneten Anzeigevorrichtung, beispielsweise einem Milli- Voltmeter verbunden ist.