AT42657B - Dynamometer für Explosionsmaschinen u. dgl. - Google Patents

Dynamometer für Explosionsmaschinen u. dgl.

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AT42657B
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explosion
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explosions
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Electric Speedometer And Dynam
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  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein   Dynamometer   für Explosionsmaschinen u. dgl. und bezweckt, eine Vorrichtung zur Bestimmung und sichtbaren   Anzeigung   der kinetischen 
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 gemäss erreicht durch die Anordnung eines seinen Zustand unter dem Einfluss der Reaktionstemperatur der Explosionen ändernden Mittels, beispielsweise eines Thermoelementes im 
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 meter, verbunden ist. Ohne das Wesen der Erfindung zu berühren, kann natürlich anstelle des   Thermoelementes ein gewöhnliches Thermometer bezw. ein Pyrometer   treten mit einer für diese geeigneten Anzeigevorrichtung. 



   Auf der Zeichnung ist die beispielsweise Anwendung dieser Vorrichtung an einer vier- 
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 zylindermaschine in Seitenansicht, wobei jeder Zünder eine Verbindung   zwischen   den Enden eines Thermoelementes und einem   Millivoltmeter   hat. das   mit einem Schaft. cr vergehen ist.   
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 mit dem Schalter C eines Voltmeters D verbunden ist. Anstelle der Thermoelemente kiinnten natürlich auch   Thermometer   bezw. Pyrometer treten, die dann für diese passende Anzeigevorrichtungen erhalten würden. Ausserdem ist noch ein Tachometer-Dynamo E mit dem Schalter verbunden. 



   Die Vorrichtung nach Fig. 3,4 und 5 (Thermoelement) besteht aus einem Metallkörper 1 mit unten angeschnittenem Gewinde 2 oder anderen Einrichtungen zur Herstellung gasdichter   Verbindungen mit dem Zylinder. Der Körper   ist ausgebohrt zur Aufnahme   eines isolierenden   
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 die gut passende   Kupferrohren   6 in sich aufnehmen als Leitung für die Drähte 7 und   8   des   Thermoelementes.   



   Diese Drähte können z. B. der eine aus Eisen und der andere aus Neusilber bestehen, und sind durch einen Bronzeüberzug oder sonst in geeigneter Weise an ihren unteren sich berührenden Teilen verbunden, um eine die Wärme aufnehmende Verbindung zu schaffen. Die Enden können   auch durch einen besonderen Ring   9 zusammengehalten werden. 



   Die gasdichte Verbindung   zwischen den Kupferröhren   6 und dem Porzellaneinsatz wird durch Asbestscheiben 10 erreicht, die durch aufgeschraubte Muttern 11   zusammengepresst   werden. 

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 von den   Explosionsgasen.   



   Die aufgenommene Wärmemenge hängt von der Länge der Enden der Drähte 7 und   8,   die in den Zylinder reichen, und den Gasen ausgesetzt sind, ab. Der Betrag der von den Drähten 7 und 8 abgeleiteten Wärme muss derart sein, dass das Thermoelement auf einer Temperatur unter   dem Verbrennungspunkt des Gasgemisphes bleibt. 



  Ein T1} il der von den Drähten aufgenommenen Wärme geht von den dickwandigen Kupfer-   röhren 6 seitlich durch den   Porzellaneinsatz < ?   auf den Metallkörper 1 über und von dort zum Zylinder. Dieses Entweichen von   Wärme   durch die Isolierung soll genügend sein, und es sind Hilfsvorrichtungen vorgesehen, in denen die erforderliche niedrige Temperatur aufrecht erhalten wird. 



   Manchmal wird es vorgezogen,   Ergänzungeflächen   für die Wärmeabgabe zu schaffen. Bei dem vorliegenden Instrument werden solche Flächen durch zwei halbkreisförmige Bronzeplatten 13 und   14   mit Durchlässen 15, 16 zur Aufnahme der oberen Enden der Röhren 6 gebildet. 



   Diese Platten sind zwischen Muttern   17,   die auf das obere Rohrende aufgeschraubt werden, und Isolierungen   18,   die auf dem oberen Ende des Metallkörpers 1 und einem metallischen   Unterlagsstücke 19   mit Flanschen sitzen, eingeklemmt. 



   Die Wärme geht von den Drähten 7 und 8 durch die Muttern 17 und die Platten 13 und 14. 



  Der grössere Teil der oberen Fläche dieser Platten ist der Luft ausgesetzt, wobei sie relativ kühl erhalten werden. Die freien Enden der Drähte 7, 8 sind in den Schrauben mit den Klemmen 20 verlötet ; zwischen die Klemmen werden die Drähte, welche die Thermoelemente mit dem Voltmeter verbinden, eingespannt. Diese Drähte sollen aus dem gleichen Metall bestehen, wie die der Thermoelemente, damit die Bildung von elektromotorischen Kräften an den Verbindungstellen vermieden wird ; letztere haben für gewöhnlich eine höhere Temperatur als die Atmosphäre. 



   Die oberen Enden der Kupferröhren und ihre   Stopfbüchsen werden   durch eine Kappe 21 mit Ansätzen 22 geschützt, die unter den Mutter   2 ; ; auf   dem unteren Gewindeteil der Klemm- 
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Die Vorrichtung nach den Fig. 6 und 7 ist mit der nach den Fig. 3,4 und 5 identisch, mit der Ausnahme, dass der Porzellaneinsatz 3 mit einer Längsöffnung 25 versehen ist, die zur Auf-   nahme   eines Drahtes 26 dient, der eine Funkenelektrode bildet und an seinem oberen Ende elektrische Verbindung mit der Klemmschraube 28 durch eine Kontaktfeder 29 hat. 



   Dieser Elektrodendraht hat eine Verdickung 29, über welcher eine Asbestscheibe 30 liegt. 



    RIlle   Porzellanröhre 31 umgibt den oberen Teil des Drahtes in einer Erweiterung des Kanales 25 ; 
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 Mutter 32, die ihr Gewinde am Draht findet, einwirkt. Diese drei Asbestscheiben bilden eine gasdichte Verbindung. Die andere Funkenelektrode wird durch den Draht 35 gebildet, der unten 
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 bedeckt die oberen Drahtenden und Isolierröhren. 



   Fia. 8 zeigt, eine weitere Ausführungsform in der der   Metallkörper     1b   einen mit einem Ansatz versehenen metallenen Einsatz 36 aufnimmt. Die   Kupferrohren   sind gegen das Metall durch Porzellanröhren 37 isoliert, die, da relativ dünnwandig, den Übergang der Wärme von den Thermoelementen keine Schwierigkeit bieten. Die gasdichten Verbindungen werden wieder durch zwischen die Enden der Porzellanröhren und die Muttern auf den Kupferröhren eingeklemmte Asbestscheiben erzielt. Die gasdichte Verbindung zwischen dem Metalleinsatze 36 und dem Körper lb wird durch Asbestscheiben erreicht, die durch den einschraubbaren Ring 38 
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 sind die Kupferröhren 6 von Isolationsröhren 39 umgeben.

   Der Raum zwischen diesen und dem Metallkörper le ist mit Blei 40 ausgegossen, das sich in der Mitte zu einer Rippe   41   verdickt und in die Rillen 42 der Isolationsröhren eintritt, so dass eine innige gasdichte Verbindung geschaffen wird. Die Röbren 39 werden zwischen oberen Muttern 43 mit Asbestscheiben und unteren Muttern 44 eingekl mmt, indem die Muttern auf die   Kupferröhren aufgeschraubt   werden. 



   Fig 10   ze gt eine weitere   Abart, bei der der   Metallkörper ld   direkt die   Isolationsröhren 45   mit den   Kupferrohren   6 aufnimmt. Gasdichte Verbindungen werden zwischen den Enden der 
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 die starr mit dem inneren Ende des Knopfes 48 verbunden sind. Diese Arme gleiten auf halbkreisförmigen, isolierten Kontaktstücken 51, 52, die mit den Wicklungsenden verbunden sind. Die äusseren Enden der Arme 49, 50 kommen nacheinander immer auf je zwei sich gegenüberliegende 
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 A2, A3 oder A4 geschlossen. Das Voltmeter ist so gewickelt, dass die höchste elektromotorische Kraft, die in einem der Thermoelemente durch Explosion in irgend einem Zylinder ausgelöst wird, bei   I   abgelesen wird. 



   Wenn der Zeiger auf irgend eine der Indexnummern I,   II,   III oder   IV   eingestellt ist, und auf der Skala bleibt die Angabe unter I, so ist die betreffende Explosion unvollständig ; z. B. die Menge der verbrennbaren Gases oder die Zusammensetzung von Gas und Luft ; die Kompression oder die   Zeitziindung.   Hierdurch wird man sofort darauf aufmerksam gemacht, dass am Karburator 
 EMI3.3 
 dicht sind. 



   Wenn der Zeiger auf den Index V eingestellt ist, zeigt das Voltmeter die kombinierte Leistung der vier Thermoelemente an, die auf der Scheibe bei V abzulesen ist. 



   Der Schalter ist ausserdem noch mit einer sechsten Schaltungsstelle CE versehen, deren 
 EMI3.4 
   Dynamo JT, das   z. B. von einem Automobilrad angetrieben werden kann, führt. 



   Wird der Zeiger auf den Index E eingestellt, so wird die Dynamo E mit dem Voltmeter D gekuppelt, das noch eine besondere Skala hat, die die Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde anzeigt. Ferner sind noch zwei Klemmschrauben   51   vorgesehen, die eine beliebige andere Verwendung finden können, z.   H.   zur   Bestimmnung   der Arbeitsbedingungen der   Funkenbatterien.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Messung der Explosionstemperaturen bezw. von   der Temperatur   ab- 
 EMI3.5 
 Explosionsraum, welches mit einer geeigneten Anzeigevorrichtung, beispielsweise einem Milli-   Voltmeter   verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der unter dem Einfluss der Hctaktionstemporatur der Explosionen stehende Teil derselben in der Nähe des Zünders für das explosive Gemisch angebracht ist und durch entsprechend gestaltete Wärmeableitungs vorrichtungcn auf einer Temperatur unter der Ziindungstemperatur des Explosionsgemisches gehalten wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der im Explosionsraum angeordnete Teil von einem gasdicht in die Wandung des Explosionsraumes einzusetzenden EMI3.6 zur Energiemessung der Explosionen oder auch mit allen zugleich verbunden werden kann.
    5. Einrichtung nach Anspruch l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrisches Anzeige- EMI3.7 kommt, das zu diesem Zweck eine besonders geaichte Skala erhält, und an welchem durch einfaches Umschalten entweder die Explosionsenergie oder die Geschwindigkeit abgelesen werden kann. EMI3.8 raum herausführenden elektrischen Drähte durch Metallröhren geführt werden, die von dem dieVorrichtungtragendenTeilisoliertsind.
AT42657D 1908-10-19 1908-10-19 Dynamometer für Explosionsmaschinen u. dgl. AT42657B (de)

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