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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es sind eine Vielzahl von Lösungsansätzen bekannt, die sich mit dem "Aufräumen" von Kabeln beschäftigen, mit denen elektrische Geräte untereinander verbunden sind Beispielsweise sind Schreibtische bekannt, bei denen Kabel in den Tischbeinen oder in einem unterhalb der Tischplatte befindlichen Kanal, der auch Steckdosen aufnehmen kann, geführt werden. Bei derartigen Vorrichtungen kommt es regelmässig dann zu Schwierigkeiten, wenn Netzgeräte verstaut werden müssen, da diese für die vorhandenen Kabelschächte oftmals zu gross sind bzw. es in dem Kabelkanal durch die eng aneinanderliegenden Bauteile zu bedenklichen Wärmentwicklungen kommt. Weiterhin kann es zu Störungen bei der Datenübertragung kommen, da stromführende und datenführende Leitungen eng beieinander liegen und von im Schacht befindlichen Netzgeräten zusätzlicher Elektrosmog ausgeht.
Nicht zuletzt bereitet der Abbau eines elektrischen Gerätes oft grosse Schwierigkeiten, da die Kabel ineinander verwickelt sind. Weiterhin ist es bekannt, die von elektrischen Geräten ausgehenden Kabel gemeinsam in einem flexiblen Rohr zu führen. Mit dieser Lösung ist es jedoch nicht möglich, den elektrischen Geräte zugeordnete Kleingeräte, wie z.B.
Transformatoren oder ganze elektrische Geräte wie z. B. ein Modem staubgeschützt, sicher, elektrisch schaltbar und leicht zugänglich aufzubewahren.
Aus dem Stand der Technik gehen in diesem Zusammenhang die US 4,307,436, die FR 2 767 316 und die WO 99/65126 hervor. Die US 4,307,436 beschreibt einen Stromverteiler für Marinas oder Campingplätze. Es handelt sich dabei um eine säulenartige Vorrichtung an der sowohl Steckdosen mit jeweiligen Sicherungsautomaten als auch eine Beleuchtung ausgebildet sind. Die Aufgabe dieser Erfindung liegt darin, bestimmten Plätzen wie Bootsliegeplätzen oder Campingplätzen eine sichere Versorgung mit elektrischer Energie zu ermöglichen, wobei die Vorrichtung bereits vorgefertigt und vorinstalliert an Ort und Stelle verbracht und angeschlossen werden kann. Bei dieser Vorrichtung geht es also darum, eine bestimmte Anzahl von Stromversorgungen im Freien zur Verfügung zu stellen, die an einem bestimmten Platz fest installiert werden.
Die Kabellängen werden bei der Installation entsprechend abgelängt und angeschlossen.
Für eine Aufnahme von unbenötigten Kabellängen zur Vermeidung eines Kabelsalates ist diese Vorrichtung jedoch weder vorgesehen noch geeignet.
Die FR 2 767 316 beschreibt eine Vorrichtung zur Aufnahme von Überlängen elektrischer Kabel wie sie beispielsweise in Wohn- oder Arbeitsräumen zu finden sind. Diese Vorrichtung ist oval und schatullenartig in ihrer Aussenform ausgebildet. An zwei Stellen weist sie an ihrer rundumlaufenden Seitenwand keilförmige Ausschnitte auf, die für die Aufnahme und Klemmung von Kabeln vorgesehen sind. An einer der beiden flachen Seiten ist ein mit einem Scharnier versehener Deckel angeordnet. Im Inneren weist sie längliche Unterteilungen auf, um die eine bestimmte Länge eines aufzuwickelnden Kabels herumgewickelt werden kann.
Der Nachteil dieser Vorrichtung liegt darin, dass nur eine bestimmte Länge eines Kabels in dieser Aufnahme untergebracht werden kann. So muss bei Vorhandensein mehrerer Kabel, die jeweils ungeordnet sind oder Überlängen aufweisen, pro Kabel eine solche Aufnahmevorrichtung vorgesehen werden.
Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung liegt darin, dass sie lediglich für die Aufnahme von Kabel geeignet ist. Die Aufnahme von Zusatzgeräten wie beispielsweise Trafos, Netzgeräten, Abzweigsteckdosen oder Empfangs- und Zusatzgeräte von Sendeeinheiten für elektronische Geräte, wie beispielsweise von PCs können darin jedoch nicht untergebracht werden.
Die WO 99/65126 beschreibt Abdeckungselemente für Kabel, Gehäuse, Gehäuseschalen, Wandbekleidungen und eine Kabelabdeckung für auf einer Arbeitsfläche stehende elektrische und/oder elektronische Geräte. Diese Abdeckungselemente dienen dazu, frei herumliegende Kabel, vorzugsweise Zuleitungen für Computer und deren Zusatzgeräte an und auf Schreibtischen so abzudecken, dass die Kabel nicht mehr sichtbar sind. Dabei ist auch vorgesehen, die Anschlüsse der betreffenden Geräte mit abzudecken.
Der Nachteil dieser Abdeckungen liegt darin, dass sie jeweils ganz speziell für den jeweiligen Einsatzzweck ausgebildet und montiert werden müssen. D.h. es besteht ein Bedarf an einer hohen Zahl unterschiedlicher Elemente für die Abdeckung unterschiedlicher Bereiche. Ein weiterer Nachteil dieser Abdeckungselemente liegt darin, dass sie nicht dazu geeignet sind, Überlängen von mehreren elektrischen Kabeln aufzunehmen. Sie sind ebenfalls nicht dazu geeignet Zusatzgeräte aufzunehmen, wie dies bereits zur FR 2 767 316 dargelegt wurde.
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Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die Verbindungskabel von elektrischen Geräten, elektrischen Geräten zugeordnete Geräte und kleine elektrische Geräte staubgeschützt und sicher so anzuordnen, dass keine Störungen verursacht werden und die Kabel den einzelnen elektrischen Geräten optimal zugeführt werden.
Diese Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die in den Unteransprüchen genannten Merkmale sind vorteilhaften Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung möglich.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung sieht ein Gehäuse vor, das wenigstens eine vertikale Kammer umfasst, die über mindestens einen abnehmbaren Deckel zugänglich ist und wobei das Gehäuse in einem Bodenbereich und/oder einem Deckenbereich mindestens eine Öffnung aufweist, über welche Kabel in das Gehäuse eintreten oder austreten können. Hierdurch ist es möglich, Kabel vom Boden zur Unterkante eines Tisches zu führen, ohne dass der Tisch eine besondere Konstruktion aufweisen muss.
Weiterhin können auch zu lange Kabel einfach und sauber im Gehäuse verstaut oder diesem entnommen werden.
Eine vorteilhafte Ausführung des Erfindungsgegenstandes sieht vor, die vertikale Kammer vertikal zu teilen. Hierdurch ist es möglich, eine Kammer für Stromkabel und eine Kammer für Datenkabel vorzusehen, so dass eine Beeinflussung der Datenkabel durch die Stromkabel ausgeschlossen ist.
Eine vorteilhafte Ausbildung des Erfindungsgegenstandes sieht vor, das Gehäuse teilweise so zu bemessen, dass es auf Abmessungen von Teilen eines Computergehäuses abgestimmt ist.
Hierdurch ist es möglich, das Gehäuse einem Computergehäuse in optisch ansprechender Form zuzuordnen, bzw. können sich Gehäuse und Computergehäuse in ihrer Funktion ergänzen oder eine Funktionseinheit bilden. Dies ist beispielsweise dann gegeben, wenn das Gehäuse als Kabelturm ausgebildet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sieht vor, in der Trennwand, welche die vertikalen Kammern im Gehäuse voneinander trennt, insbesondere Bohrungen zum Austausch von Luft vorzusehen. Hierdurch findet im Gehäuse ein Temperaturausgleich zwischen wärmeren und kälteren Bereichen statt, so dass eine Kühlung von Bereichen mit erhöhter Temperatur erfolgt.
Insbesondere durch eine Aufwickelvorrichtung und/oder eine Aufrollvorrichtung, die im Innenraum als Mittel zur Aufnahme von Kabeln, die länger sind als die Gehäusehöhe, vorgesehen sind, ist es möglich, den Verlauf der einzelnen Kabel übersichtlich zu gestalten und die Länge der in das Gehäuse eintretenden bzw. das Gehäuse verlassenden Kabel optimal einzustellen.
Gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, im Gehäuse mindestens eine Steckdose zur Stromversorgung vorzusehen. Hierdurch reicht es aus, dass die Kabel der elektrischen Geräte der Vorrichtung zugeführt werden, ein Abführen der Kabel ist nicht erforderlich.
Durch einen oder mehrere Schalter, über welche die Steckdose bzw. einzelne Steckplätze schaltbar sind, ist es möglich, nicht benötigte Geräte abzuschalten und so Energie zu sparen.
Dadurch dass die Abmessungen des Gehäuses so bemessen sind, dass dieses im Wesentlichen vom Boden zur Unterkante eines Tisches reicht, wird erreicht, dass die Kabel den elektrischen Geräten, die sich auf dem Tisch befinden, auf kürzestem Weg zugeführt werden. Weit durchhängende oder auf dem Boden liegende Kabel, die allgemein als Kabelsalat bezeichnet werden, werden so vermieden.
Durch die Ausbildung der Öffnung für die Kabel als Schlitz, der insbesondere zum abnehmbaren Deckel hin offen ist, ist es möglich, dem Gehäuse auch Kabel mit grossen Steckern zuzuführen, ohne dass die Öffnung selbst ein vertikales Durchführen des Steckers erlauben muss.
Die Ausstattung der Schlitze mit einer Staubsperre, die als Lippendichtung oder Bürstendichtung ausgeführt sein kann, ermöglicht es, die Ansammlung von Staub im Gehäuse weitestgehend zu verhindern.
Erfindungsgemäss wird weiter vorgeschlagen, im Bodenbereich und/oder im Kopfbereich des Gehäuses einen Stauraum insbesondere für Netzgeräte oder Empfangsgeräte vorzusehen. Dies erlaubt es, den Stauraum jeweils auf die speziellen Bedürfnisse anzupassen. Z. B. kann die
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Kühlung bei Netzgeräten durch einen elektrischen Lüfter erfolgen. Für die Anordnung von Empfangsgeräten ist insbesondere ein Stauraum im Kopfbereich des Gehäuses vorteilhaft, da die Empfangsgeräte insbesondere mit auf dem Tisch befindlichen Geräten wie z. B. einer schnurlosen Maus kommunizieren und durch die Lage der Geräte im Kopfbereich des Gehäuses eine kurze weitestgehend ungestörte Funkstrecke verwirklicht ist.
Schliesslich sieht eine weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes die Anordnung eines aufrollbaren Stromversorgungskabels am Gehäuse vor. Hierdurch ist es möglich, die Kabellänge optimal auf die Erfordernisse anzupassen und im Gehäuse eine interne Stromversorgung zu realisieren.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
Hierbei zeigt:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses mit zwei vertikalen Kammern,
Figur 2 eine schematische Seitenansicht eines Schreibtisches mit elektrischen Geräten und erfindungsgemässem Gehäuse,
Figur 3 eine schematische Seitenansicht eines auf einem Computer angeordneten Ge- häuses,
Figur 4 eine schematische Seitenansicht eines weiteren neben einem Computer ange- ordneten Gehäuses,
Figur 5 eine schematische Seitenansicht eines einen Computer aufnehmenden Gehäu- ses,
Figur 6 eine schematische Seitenansicht eines einen Computer übergreifenden Gehäu- ses,
Figur 7 eine perspektivische Ansicht eines mit einem Computergehäuse verbundenen
Gehäuses,
Figur 8 eine schematische Seitenansicht eines weiteren mit einem Computergehäuses verbunden Gehäuses.
Figur 1 zeigt eine vereinfachte perspektivische Ansicht einer Vorrichtung 1, die als Gehäuse 2 ausgebildet ist. Das Gehäuse 2 weist einen Innenraum 3 auf, der durch eine Trennwand 4 in Kammern 5 unterteilt ist. Die Kammern 5 sind als vertikale Kammern 6,6' ausgebildet und bilden Kabelkanäle 7. Im Wesentlichen ist das Gehäuse 2 durch eine Frontseite 8, eine Rückseite 9, eine Decke 10, einen Boden 11 und nicht dargestellte abnehmbare Deckel gebildet. Der Boden 11 ist auf Füssen 12 gelagert. Die Frontseite 8 weist elektrische Schalter 13 auf, über die eine im Innenraum 3 des Gehäuses 2 befindliche Steckdose 14 bzw. Steckleiste 15 schaltbar ist. Weiterhin sind in der Frontseite 8 und der Rückseite 9 Öffnungen 16 angeordnet, die als Schlitze 17 ausgebildet sind.
Die Schlitze 17 sind zu den nicht dargestellten Deckeln offen ausgeführt, so dass ein Kabel (nicht dargestellt) seitlich eingeschoben werden kann. Ein seitliches Ausschieben des nicht dargestellten Kabels wird durch den aufgesetzten nicht dargestellten abnehmbaren Deckel verhindert, der die Schlitze 17 abdeckt. Der nicht dargestellte abnehmbare Deckel wird über am Gehäuse 2 angebrachte Magnetstreifen 18 am Gehäuse gehalten. Im Boden 11 ist ein Gitter 19 angeordnet, das den Lufteintritt bzw. Luftaustritt aus dem Innenraum 3 des Gehäuses 2 ermöglicht. Weiterhin sind in der Trennwand 4 Löcher 20 ausgebildet, die einen Luftaustausch zwischen den vertikalen Kammern 6,6' ermöglichen und durch die ein nicht dargestelltes Kabel von der vertikalen Kammer 6 in die vertikale Kammer 6' bzw. von der vertikalen Kammer 6' in die vertikale Kammer 6 führbar ist.
Die Trennwand 4 ist auch mit Mitteln 21 zur Aufnahme von Kabeln ausgestattet, die z.B. als Aufwickelvorrichtung 22, Aufrollvorrichtung 23 oder Aufhängevorrichtung 24 ausgebildet sind.
Derartige Mittel 21 können gemäss einer nicht dargestellten Ausführungsform auch an einer Innenwand 25 des Gehäuses 2 oder an einer Innenseite des nicht dargestellten abnehmbaren Deckels angebracht sein. Gemäss einer nicht dargestellten Ausführungsvariante können die Schlitze 17 nicht nur in einem Bodenbereich 26 oder einem Deckenbereich 27 des Gehäuses 2 ausgeführt sein, sondern auch in einem Mittelbereich 28.
Gemäss einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist es vorgesehen, die Öffnungen als Rundlöcher auszuführen, die ein direktes Durchführen von Steckern erlauben. Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, den Deckel über mechanische Befestigungen wie z. B. Schienen oder Nasen oder Schrauben am Gehäuse zu befestigen.
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Figur 2 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Tisches 29, der als Computertisch 30 ausgebildet ist. Der Tisch 29 weist eine Tischplatte 31 und Tischbeine 32 auf. Auf dem Tisch 29 sind elektrische Geräte 33 aufgestellt. Bei den elektrischen Geräten 33 handelt es sich um einen Monitor 34, eine Maus 35, eine Tastatur 36, einen Drucker 37 und eine Kamera 38. Unter dem Tisch 29 ist auf einem Boden 39 als elektrisches Gerät 33 ein Computer 40 mit einem Computergehäuse 41 aufgestellt. Neben dem Computergehäuse 41 steht eine als Gehäuse 2 ausgebildete Vorrichtung 1. Das Gehäuse 2 weist eine Höhe Hv auf, die geringfügig kleiner ist als eine Höhe HT des Tisches 29. Das Gehäuse 2 ist über ein Stromversorgungskabel 42 und ein Datenkabel 43 mit einer Wandsteckdose 44 verbunden.
Das Stromversorgungskabel 42 und das Datenkabel 43 treten durch einen Schlitz 17 in einen Innenraum 3 des Gehäuses 2 ein. Das Gehäuse 2 besitzt abnehmbare Deckel 45, über die der Innenraum 3 zugänglich ist. Die Maus 35 ist über ein Datenkabel 43 mit dem Computer 40 verbunden, wobei das Datenkabel 43 in einem Deckenbereich 27 in das Gehäuse 2 durch einen Schlitz 17 eintritt und in einem Mittelbereich 28 aus dem Gehäuse 2 austritt und mit dem Computer 40 verbunden ist. Vom Monitor 34 geht ein Stromversorgungskabel 42 und ein Datenkabel 43 aus, die im Deckelbereich 27 in das Gehäuse 2 eintreten. Das Stromversorgungskabel 42 ist im Gehäuse 2 an einer nicht dargestellten Steckdose angeschlossen. Das Datenkabel 43 tritt im Mittelbereich 28 des Gehäuses 2 durch den Schlitz 17 aus und ist mit dem Computer 40 verbunden.
Die Tastatur 36 ist über ein Datenkabel 43 mit dem Computer 40 verbunden, wobei das Datenkabel 43 durch das Gehäuse 2 verläuft. Weiterhin ist der Drucker 37 über ein Stromversorgungskabel 42 und ein Datenkabel 43 mit dem Gehäuse 2 verbunden. Hierbei ist das Stromversorgungskabel 42 an eine im Gehäuse 2 befindliche nicht dargestellte Steckdose angeschlossen und das Datenkabel 42 tritt in der Nähe des Computers 40 aus dem Gehäuse 2 aus. Die Kamera 38 weist ein Stromversorgungskabel 42 auf, das im Deckenbereich 27 in das Gehäuse 2 eintritt und ebenfalls an eine nicht dargestellte Steckdose im Gehäuse 2 angeschlossen ist. Die Datenübertragung von der Kamera 38 zum Computer 40 erfolgt über eine Punkverbindung zwischen einer Antenne 46 an der Kamera 38 und einer Antenne 47 eines Empfängers 48, der in einer als Fach 49 ausgebildeten Kammer 5 des Gehäuses 2 angeordnet ist.
Der Empfänger 48 ist über ein Datenkabel 43 mit dem Computer 40 verbunden. Die Stromversorgung des Empfängers 48 erfolgt mittels eines Netzgeräts 50, das in einer als Fach 51 ausgebildeten Kammer 5 in einem Bodenbereich 26 des Gehäuses 2 angeordnet ist. Das Netzgerät 50 ist beispielsweise über einen am Gehäuse 2 angeordneten nicht dargestellten elektrischen Schalter schaltbar. Weiterhin ist im Fach 51 ein Ventilator 50' angeordnet, der für die Kühlung des im Fach 51 befindlichen Netzgerätes 50 sorgt. Das Fach 51 ist über einen Trennboden 52 von vertikalen Kammern 6,6' abgetrennt.
Der Trennboden 52 weist vorzugsweise nicht dargestellte Schlitze und Ausnehmungen auf, die das Durchführen von Stromversorgungskabeln erlauben. Weiterhin ist der Trennboden 52 beispielsweise aus Metall ausgeführt, um eine Abschirmung der von dem Netzgerät 50 ausgehenden elektromagnetischen Strahlung zu erhalten und so Störungen in den im Gehäuse 2 verlaufenden Datenkabeln 43 zu vermeiden. Gemäss einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsvariante ist es vorgesehen, dass das Gehäuse 2 im Bereich des Fachs 49 Öffnungen aufweist, die das Durchführen oder Befestigen von Antennen erlauben.
Gemäss einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist der Empfänger bzw. das Empfangsgerät auf der Decke des Gehäuses angeordnet, so dass der Empfänger nicht vom Gehäuse abgeschirmt wird.
Figur 3 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Gehäuses 2, das auf einem Computer 40 bzw. Computergehäuse 41 angeordnet ist. Weiterhin ist in Figur 3 ein Tisch 29 teilweise abgebildet. Durch das Gehäuse 2 wird die Differenz zwischen einer Tischhöhe HT und einer Höhe Hc des Computers 40 überbrückt. Mit dieser Anordnung kann das Gehäuse 2 auch dann zur Anwendung kommen, wenn der Tisch 29 nur wenig Fussraum aufweist, da das Gehäuse 2 keine zusätzliche Stellfläche auf einem Boden 39 benötigt. Ein Datenkabel 43 wird beispielsweise vom Computer 40 über eine vertikale Kammer 6 des Gehäuses 2 zu einer Tastatur 36 geführt, wobei überflüssige Kabellänge im Gehäuse 2 verstaut wird. Zur Unterbringung von Stromversorgungskabeln 42 ist eine vertikale Kammer 6' des Gehäuses 2 vorgesehen.
Der Computer 40 weist eine Breite Bc auf, die in etwa einer Breite Bv des Gehäuses 2 entspricht.
Eine nicht dargestellte Ausführungsvariante sieht eine Befestigung des Gehäuses an der Unterseite der Tischplatte vor. Hierdurch kann das Gehäuse gemeinsam mit dem Tisch verschoben
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werden.
Figur 4 zeigt eine schematische Seitenansicht eines weiteren neben einem Computer 40 angeordneten Gehäuses 2. Das Gehäuse 2 ist einer Seitenwand 53 des Computers 40 mit einer Seitenwand 54 zugeordnet. Die Seitenwände 53,54 sind über Verbindungselemente 55 miteinander verbunden. Die Verbindungselemente 55 sind beispielsweise als Magnete 56 oder Saugnäpfe 57 ausgebildet. Durch die Verbindung zwischen Computer 40 und Gehäuse 2 erhält das schmal ausgeführte Gehäuse 2 Standsicherheit. Gemäss einer nicht dargestellten Ausführungsform ist beispielsweise auch eine Verbindung des Gehäuses 2 mit einem Tisch 29 denkbar. Das in Figur 4 dargestellte Gehäuse 2 besitzt eine Vielzahl von Schlitzen 17, über die Datenkabel 43 und Stromversorgungskabel 42 dem Gehäuse 2 auf verschiedenen Höhen zu- und abführbar sind.
Figur 5 zeigt eine schematische Seitenansicht eines einen Computer 40 aufnehmenden Gehäuses 2. Das Gehäuse 2 ist u-förmig ausgebildet und weist einen Aufnahmeschacht 58 auf, der von seinen Abmessungen auf das Einstellen eines Computergehäuses 41 ausgelegt ist. Von dem Computer 40 können nun Stromversorgungskabel 42 und Datenkabel 43 in Pfeilrichtung x oder Pfeilrichtung x' zu- oder abgeführt werden. Durch die gabelartige Ausbildung des Gehäuses 2 können die Stromversorgungskabel 42 oder Datenkabel 43 auf einem Tisch 29 angeordneten elektrischen Geräten 33 fast direkt zugeführt werden. Über eine Wandsteckdose 44 erfolgt der Anschluss einer von Gehäuse 2 und Computer 40 gebildeten Funktionseinheit 59 über Stromversorgungs- und Datenkabel 42,43.
Figur 6 zeigt eine schematische Seitenansicht eines einen Computer 40 übergreifenden Gehäuses 2. Das hier dargestellte Gehäuse 2 ist auf Rollen 60 gelagert, so dass es wie eine Brücke 61 über den Computer 40 schiebbar ist. In dem Gehäuse 2 ist eine Telefonanlage 62 zum Anschluss des Computers 40 und weiterer nicht dargestellter Telekommunikationseinrichtungen vorgesehen. Weiterhin ist im Gehäuse 2 eine Blitzschutzanlage 63 eingebaut, welche über das Gehäuse 2 angeschlossene elektrische Geräte 33 vor Überspannungen schützt. Die Stromversorgung eines Monitors 34 erfolgt dann beispielsweise über ein Stromversorgungskabel 42, das von einer Wandsteckdose 44 zur Blitzschutzanlage 63 geführt ist.
Von der Blitzschutzanlage 63 ist das Stromversorgungskabel 42 zu einer Steckleiste 15 geführt, von der es wiederum über einen elektrischen Schalter 13 zum Monitor 34 geführt ist.
Figur 7 zeigt eine vereinfachte perspektivische Ansicht eines mit einem Computergehäuse 41 verbundenen Gehäuses 2. Die beiden Gehäuse 2,41 bilden zusammen eine Einheit 64. Schnittstellen 65 eines im Gehäuse 41 angeordneten Computers 40 sind an einer Oberseite 66 des Computergehäuses 41 angeordnet. Über den Schnittstellen 65 bzw. der Oberseite 66 des Computergehäuses 41 ist das Gehäuse 2 angeordnet, wobei ein Boden 11des Gehäuses 2 eine als Öffnung 16 ausgebildete Ausnehmung 67 aufweist, durch welche die Schnittstellen 65 vom Gehäuse 2 aus zugänglich sind.
Durch die Ausnehmung 67 treten ein Stromversorgungskanal 42 und ein Datenkabel 43, die an Schnittstellen 65 angeschlossen sind, direkt in das Gehäuse 2 ein und werden im Gehäuse zu einer weiteren Öffnung 16 geführt, durch die sie zu einem ausserhalb der Einheit 64 liegenden, nicht dargestellten Monitor geführt werden.
Figur 8 zeigt eine schematische Seitenansicht eines weiteren mit einem Computergehäuse 41 verbunden Gehäuses 2. Die Gehäuse 2,41 bilden eine Einheit 64, bei der das Gehäuse 2 an einer Rückseite 68 des Computergehäuses 41 angeflanscht ist. Schnittstellen 65 eines sich im Computergehäuses 41 befindlichen Computers 40 sind auf der Rückseite 68 so angeordnet, dass sie durch eine Öffnung 16 des Gehäuses 2, die als offene Seite ausgestaltet ist, direkt in das Gehäuse 2 ragen. Datenkabel 42,43 werden durch einen Innenraum 3 des Gehäuses 2 aus weiteren Öffnungen 16, die als Schlitze 17 ausgestaltet sind, aus dem Gehäuse 2 zu nicht dargestellten elektrischen Geräten geführt. Das Gehäuse 2 ist über einen abnehmbaren Deckel 45 zugänglich.
Die Erfindung ist nicht auf dargestellte oder beschriebene Ausführungsbeispiele beschränkt.
Sie umfasst vielmehr Weiterbildungen der Erfindung im Rahmen der Schutzrechtsansprüche.
Insbesondere können auch weitere elektrische Geräte wie Lampen, Radios und Handyladestationen über das Gehäuse angeschlossen werden.
Selbstverständlich sieht die Erfindung auch den Einsatz des Gehäuses für die Ordnung von Kabeln von Stereoanlagen, an Messeständen oder in einem Tonstudio vor.
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Bezugszeichenliste: 1 Vorrichtung 36 Tastatur 2 Gehäuse 37 Drucker 3 Innenraum 38 Kamera 4 Trennwand 39 Boden 5 Kammer 40 Computer 6,6' vertikale Kammer 41 Computergehäuse 7 Kabelkanal 42 Stromversorgungskabel 8 Frontseite 43 Datenkabel 9 Rückseite 44 Wandsteckdose 10 Decke 45 abnehmbarer Deckel 11 Boden 46 Antenne 12 Fuss 47 Antenne 13 elektrischer Schalter 48 Empfänger 14 Steckdose 49 Fach 15 Steckleiste 50 Netzgerät 16 Öffnung 50' Ventilator 17 Schlitz 51 Fach 18 Magnetstreifen 52 Trennboden 19 Gitter 53 Seitenwand (von 40) 20 Loch 54 Seitenwand (von 2)
21 Mittel 55 Verbindungselement 22 Aufwickelvorrichtung 56 Magnet 23 Aufrollvorrichtung 57 Saugnapf 24 Aufhängevorrichtung 58 Aufnahmeschacht 25 Innenwand 59 Funktionseinheit 26 Bodenbereich 60 Rolle 27 Deckenbereich 61 Brücke 28 Mittelbereich 62 Telefonanlage 29 Tisch 63 Blitzschutzanlage 30 Computertisch 64 Einheit 31 Tischplatte 65 Schnittstelle 32 Tischbein 66 Oberseite 33 elektrisches Gerät 67 Ausnehmung 34 Monitor 68 Rückseite 35 Maus
PATENTANSPRÜCHE:
1.Vorrichtung insbesondere zur Aufnahme von Kabeln, wobei in einem Gehäuse (2) ein
Kabelkanal (7) vorgesehen ist, der über mindestens einen abnehmbaren Deckel (45) zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelkanal (7) vertikal voneinander getrennte Kammern (6,6') für eine getrennte Aufnahme von unterschiedlichen Kabeln wie
Stromkabel und Datenkabel umfasst, wobei für jede der Kammern (6, 6') in einem Boden- bereich (26) und/oder einem Deckenbereich (27) der Vorrichtung (1) separat mindestens eine Öffnung (16,17) vorgesehen ist, über welche Kabel (42,43) zuführbar beziehungs- weise abführbar sind, und dass ein Stauraum für Netzgeräte oder Empfangsgeräte vorge- sehen ist.