AT412294B - Beheizbarer oder kühlbarer boden- oder wandaufbau - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft einen beheizbaren oder kühlbaren Bodenaufbau mit einem Bodenbelag und unterhalb bzw. innerhalb desselben angeordneten Formsteinen, die Rinnen aufweisen, wobei Reihen von jeweils mehreren nebeneinander angeordneten Formsteinen vorgesehen sind und in zumindest einigen der Rinnen Rohre eingelegt sind. Ein solcher Bodenaufbau ist aus der AT 001 906 U1 bekannt. Die in die Rinnen eingesetzten, das Heizmedium führenden Rohre werden in den hinterschnittenen Rinnen aufgrund ihrer durch Eigenspannungen verursachten Krümmungen und Verwerfungen gehalten. Um einen Bodenbelag an den Vorderseiten der Formsteine zu befestigen, kann dieser mit den Formsteinen verklebt werden, beispielsweise durch Auslegen eines Glasfasegewebes, das mit einem Mörtelkleber fixiert wird und auf welches dann direkt Steinplatten oder Keramikfliesen aufgeklebt werden. Zur Befesti- gung von Spanplatten an den Formsteinen wurde vorgeschlagen, in die nicht mit Rohren belegten Rinnen Dübel einzulegen. Der Querschnitt dieser Dübel ist korrespondierend zum Querschnitt der Rinnen ausgebildet. Um die Dübel einzulegen, die mehrere Zentimeter Länge aufweisen, werden sie um ihre Längsachse um 90 verdreht und nach dem Einlegen in die Rinne wieder zurückge- dreht, wodurch sie formschlüssig in der Rinne gehalten sind und zur Aufnahme einer Befesti- gungsschraube bereit sind. Nachteilig hieran ist es, dass das Einsetzen der Dübel relativ aufwendig ist und dass die Dübel aufgrund der an die Rohre angepassten Abmessungen der Rinnen zu schwach für eine zuverlässige Befestigung des Bodenbelages sind. Die DE 196 52 480 A1 zeigt Fussbodenheizungsprofile mit durchgehenden Bohrungen für wär- meführende Mittel. Die Verbindung zwischen den Kunststoffprofilen erfolgt formschlüssig durch die ineinander eingreifenden Profilierungen der Kunststoffprofile. In der DE 100 32 670 A1 ist ein Wärmeleitpaneel mit integrierter Kunststoffkapillarrohrmatte beschrieben, das aus einem Strangpressprofil besteht. Die Wärmeleitpaneele sind als Strang- pressprofile ausgebildet und können durch Verbindungsstreifen zu grossformatigen Platten verbun- den werden. Es können auch Streifen mit gestalterischen Effekten, Luftdurchlässen oder schallab- sorbierenden Elementen eingesetzt werden. In der DE 100 49 172 A1 wird eine Bauplatte beschrieben, die in den Plattenkörper oben einge- formte Rinnen enthalten kann. Diese Rinnen können eine Leitung aufnehmen, die ein Wärmeträ- germedium oder ein Kältemittel führt. Die Bauplatten sind mit einer Fälzung am rechten und am linken Rand versehen. Die EP 0 226 736 A2 zeigt eine Kunststoffprofilleiste zur Verlegung und Fixierung des Hei- zungsrohres einer Fussbodenheizung. Diese Leiste bietet die Möglichkeit, Heizungsrohre mit ver- schiedenen Abständen einfach zu verlegen. Sie kann über Verbinder leicht verlängert werden. Die FR 2 394 548 A zeigt ein Deckenkonstruktionselement mit einem darin angeordneten Heiz- element, das verschieden ausgeformt sein kann, etwa elektrisch oder aus Rohren bestehend, die ein Heizungsmedium führen. Zwischen zwei Reihen von Deckenelementen befindet sich ein Kanal, der durch Abdeckelemente abgedeckt wird. Diese Abdeckelemente werden durch elastische Rastklinken in den Deckenelementen eingerastet. Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten Bodenaufbau der eingangs genannten Art bereitzustellen, bei dem in einfacher Weise ein Bodenbelag, insbesondere aus Holz oder Kunst- stoff, mit der die Formsteine aufweisenden Lage des Bodenaufbaus verbindbar ist. Erfindungsge- mäss gelingt dies durch einen Bodenaufbau mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Zur Befestigung des Bodenbelags wird dieser in einfacher Weise an die durch die formschlüs- sige Verankerung gegenüber einem Herausziehen zwischen den Formsteinen gesicherten Profillat- ten angeschraubt oder angenagelt. Falls zudem eine Befestigung der Formsteine an der Unterkon- struktion erfolgen soll, kann diese in einfacher Weise durch Befestigung der Profillatten an der Unterkonstruktion, insbesondere durch Annageln oder Anschrauben, erfolgen, wobei die Profilie- rungen der Profillatten und der Formsteine so ausgeführt sind, dass die Formsteine gegenüber einem Herausziehen zwischen den Profillatten gesichert sind. Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert. In dieser zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Abschnitts eines erfindungsgemässen Boden- aufbaus ; Fig. 2 eine perspektivische Darstellung in einem gegenüber Fig. 1 verkleinerten Massstab, wobei Rohre nur abschnittsweise eingezeichnet sind und noch kein Bodenbelag <Desc/Clms Page number 2> angebracht ist; Fig. 3 eine Ansicht des Bodenbelages entsprechend Fig. 2 (aber mit versetzten Abständen der Längsränder der Formsteine zur angrenzenden Wand) mit eingesetzten Rohren (wobei die Darstellung eingezeichnete Unterbrüche aufweist); Fig. 4 eine Seitenansicht in Blickrichtung auf eine Längsseite einer randseitigen Profillatte; Fig. 5 einen Querschnitt durch eine zwischen zwei Reihen von Formsteinen eingesetzte Profillatte; Fig. 6 eine andere Ausbildung der randseitigen Profilierungen der Formsteine und einge- setzten Profillatten und Fig. 7 eine perspektivisch Darstellung eines Formsteins. Die plattenartigen Formsteine 1 (vgl. Fig. 7) mit einer beispielsweisen Länge I und Breite b von 550 x 330 mm und einer beispielsweisen Stärke s von 45 mm können z. B. aus ungebranntem Ton oder einem anderen wärmespeichemden Material bestehen. Die Formsteine 1 weisen an ihrer dem Bodenbelag 6 zugewandten Oberseite Rinnen 7 auf. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind diese Rinnen 7 hinterschnitten ausgebildet, wobei beispielsweise die Querschnittskontur einer Rinne 7 eine Teilkreislinie mit einem Bogenwinkel von grösser als 180 ist. Die Abstände c von benachbar- ten Rinnen können beispielsweise 45 mm betragen und die Öffnungsweiten w können 15 mm betragen. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Bodenaufbaus wird die Unterkon- struktion 2 von Balken 3 und diese überspannenden Bohlen 4 gebildet, welche mit einer Wärme- dämmschicht 5 belegt sind, auf der wiederum die Formsteine 1 aufgelegt sind. Der auf den Form- steinen 1 aufliegende Bodenbelag 6 wird beim gezeigten Ausführungsbeispiel von einem Riemen- boden gebildet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) ist in jede zweite dieser Rinnen ein ein Heiz- oder Kühlmedium führendes Rohr 8 eingelegt. Die in die hinterschnittenen Rinnen einzulegenden Rohre 8 besitzen einen derartigen Aussendurchmesser, dass sie in die Öffnungen der Rinnen von oben her einsetzbar sind, wobei sie in den Rinnen aufgrund ihrer durch Eigenspannungen verursachten Krümmungen und Verwerfungen gehalten sind. Andere Befestigungen der Rohre 8 in den Rinnen 7 wären denkbar und möglich, wobei die Rinnen dann nicht unbedingt eine Hinterschneidung aufweisen müssten. Die Formsteine 1 sind in Reihen 9 (vgl. Fig. 2) nebeneinander verlegt, wobei die einzelnen Formsteine einer Reihe im gezeigten Ausführungsbeispiel stumpf aneinander anstossen (ohne eine an den aneinander anstossenden Seitenflächen ausgebildete Profilierung) oder einen Abstand e voneinander aufweisen, um einen Zwischenraum 21 auszubilden, durch den beispielsweise Sam- melrohre 20 geführt sein können. Die in einer Reihe 9 liegenden Formsteine 1 besitzen fluchtend zueinanderliegende Rinnen 7. Die zu den Rinnen 7 parallel verlaufenden Seitenflächen sind profi- liert und bilden im gezeigten Ausführungsbeispiel einerseits eine Nut 10 andererseits eine Feder 11 aus. Zwischen den aufeinanderfolgenden Reihen 9 von Formsteinen 1 sind Profillatten 12 (bzw. Holzbalken oder Holzbretter) eingesetzt, die unterschiedlich ausgebildete Verhältnisse von Breite und Höhe aufweisen können. Die Höhe h (Fig. 5) der Profillatten 12 entspricht derjenigen der Formsteine 1, so dass die Ober- und Unterseiten der Profillatten 12 in einer Ebene mit den Ober- und Unterseiten der Formsteine 1 liegen. Es kann über die Länge der Reihen 9 eine einzelne durchgehende zwischen diesen Reihen 9 eingesetzte Profillatte vorgesehen sein oder mehrere, gegebenenfalls aneinanderstossende Profillatten können aufeinanderfolgen. Die den profilierten Seitenflächen der Formsteine 1 der Reihen 9 zugewandten Seitenflächen der Profillatten 12 sind mit gegengleichen Profilierungen versehen, so dass in diesem Ausführungsbeispiel diese Seitenflä- chen der Profillatten 12 somit ebenfalls einerseits eine Nut 13 andererseits eine Feder 14 aufwei- sen (vgl. Fig. 5). Durch die Profilierungen der Formsteine 1 und der Profillatten 12 werden formschlüssige Ver- bindungen zwischen den Profillatten 12 und den Formsteinen 1 ausgebildet. Im gezeigten Ausfüh- rungsbeispiel gemäss Fig. 1 dienen diese formschlüssigen Verbindungen dazu, dass die Profillatten 12 gegen ein Herausziehen in Richtung senkrecht zur Hauptebene der Formsteine 1 gesichert sind. Die Dielen des Bodenbelags 6 können dadurch zur Befestigung des Bodenbelags 6 mittels Schrauben oder Nägeln 15 mit den Profillatten 12 verschraubt oder vemagelt werden. Anstelle des <Desc/Clms Page number 3> dargestellten Bodenbelages 6 in Form eines Riemenbodens oder Schiffsbodens können auf analo- ge Weise auch andere Bodenbeläge, beispielsweise ein Nagelparkett an den Profillatten 12 befes- tigt werden. Je nach Bodenart und Abmessung der Formsteine 1 kann es ausreichend sein, wenn nicht zwischen allen benachbarten Reihen 9 von Formsteinen 1 Profillatten 12 eingesetzt sind, beispielsweise können eingesetzte Profillatten mit direkt aneinander anliegenden Reihen 9 von Formsteinen abwechseln. Beispielsweise können die Abstände A der stirnseitigen Oberseiten der Profillatten 12 von der angrenzenden Wand 17 20mm betragen, während die Formsteine 1 am entsprechenden Seiten- rand abwechselnd einen Abstand a1 von 90mm und eine Abstand a2 von 60mm von der Wand 17 aufweisen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Die Formsteine können aber auch alle den gleichen Abstand von der Wand 17 aufweisen (Fig. 2). Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, sind die Profillatten 12 vorzugsweise an beiden Enden mit Hinter- schneidungen ausbildenden Abschrägungen 16 versehen, d. h. die Enden sind von oben nach unten zurückspringend ausgebildet. Obwohl die Oberseite der Profillatte 12 dadurch endseitig relativ nah bis zur benachbarten Wand 17 laufen kann, werden dabei relativ grosse Aufnahmeräu- me 18 geschaffen. Diese dienen einerseits zur Aufnahme der Umkehrungen oder Umbiegungen 19 der Rohre 8, andererseits können durch diese Aufnahmeräume 18 Sammelrohre 20 geführt sein. Falls, insbesondere in Abhängigkeit von der Raumgrösse und der Heizleistung, mehrere Heizkreise vorgesehen sein sollen, können auch in einem mittleren Bereich des Bodenaufbaus Zwischenräu- me 21 vorgesehen sein, zu welchem Zweck zwischen zwei aufeinanderfolgenden Formsteinen 1 einer Reihe 9 jeweils ein Abstand d belassen wird. Aufgrund der Abschrägungen 16 der Profillatten 12 können die Abstände D zwischen den aufeinanderfolgenden Profillatten 12 trotz der Ausbildung eines relativ grossen Zwischenraums 21 demgegenüber wesentlich kleiner sein, beispielsweise 2 cm betragen. Die Zwischenräume dienen wiederum zur Aufnahme der Umbiegungen 19 der Rohre 8 und Sammelrohre 20 können durch diese Zwischenräume geführt sein. Die stirnseitigen Hinterschneidungen könnten auch stufenförmig ausgebildet sein. Anstelle der Ausbildung der Profilierungen der Seitenwände der Formsteine und der Profillatten 12 mit Nut und Feder könnten auch andere Profilierungen vorgesehen sein. Fig. 6 zeigt eine mögli- che Profilierung, bei der durch beidseitige Vorsprünge 22 der Profillatten 12 jeweils ein Hintergriff eines Rücksprungs 23 der Seitenfläche des Formsteins 1 ausgebildet wird, so dass die Profillatten 12 gegenüber einem Herausziehen in Richtung senkrecht zur Hauptebene der Formsteine 1 gesi- chert sind. Unterschiedliche Modifikationen gegenüber dem beschriebenen Bodenaufbau sind denkbar und möglich, beispielsweise hinsichtlich der Anordnung von Isolierungslagen und der Ausbildung der Unterkonstruktion. Auch wäre es grundsätzlich denkbar und möglich, zwischen die von den Formsteinen 1 und Profillatten 12 gebildeten Lage und dem Bodenbelag ein oder mehrere Zwi- schenschichten vorzusehen, wobei solche Zwischenschichten vorzugsweise insgesamt im Ver- gleich zur Höhe der Formsteine 1 relativ dünn ausgebildet sind. Denkbar und möglich wären hier beispielsweise Matten (z. B. aus Kork), Vliese oder Folien, beispielsweise als Trittschallisolierung oder Dampfsperre. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Beheizbarer oder kühlbarer Bodenaufbau mit einem Bodenbelag (6) und unterhalb bzw. innerhalb desselben angeordneten Formsteinen (1), die Rinnen (7) aufweisen, wobei Rei- hen (9) von jeweils mehreren nebeneinander angeordneten Formsteinen (1) vorgesehen sind und in zumindest einigen der Rinnen (7) Rohre (8) eingelegt sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass zumindest zwischen einigen der aufeinanderfolgenden Reihen (9) von Formsteinen (1) Profillatten (12) eingesetzt sind, wobei zwischen den Profillatten (12) und den Formsteinen (1) von zumindest einer der angrenzenden Reihen (9), vorzugsweise von beiden angrenzenden Reihen (9), eine an sich bekannte formschlüssige Verankerung vor- gesehen ist und die Profillatten (12) zumindest einseitig, vorzugsweise beidseitig, eine Pro- filierung aufweisen,welche einen Hintergriff einer entsprechenden Profilierung an den Sei- tenflächen der angrenzenden Formsteine (1 ) der benachbarten Reihe (9) ausbildet, und <Desc/Clms Page number 4> dass der Bodenbelag (6) an den zwischen den Reihen (9) der Formsteine (1) eingesetzten Profillatten (12) befestigt ist, vorzugsweise mittels Nägeln oder Schrauben.
- 2. Bodenaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Bodenbelag (6) zugeordnete Vorderseite der Profillatten (12) in der gleichen Ebene mit der dem Boden- bzw. Wandbelag (6) zugeordneten Vorderseite der Formsteine (1 ) liegt.
- 3. Bodenaufbau nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (h) der Profillatten (12) der Höhe der Formsteine (1 ) entspricht.
- 4. Bodenaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteine (1) zumindest einseitig, vorzugsweise beidseitig, eine Profilierung aufweisen, welche einen Hintergriff einer entsprechenden Profilierung an der angrenzenden Seitenflä- che einer zwischen zwei Reihen (9) von Formsteinen (1) eingesetzten Profillatte (12) aus- bildet.
- 5. Bodenaufbau nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Formsteinen der beiden aufeinanderfolgenden Reihen (9) und den zwischen den beiden Reihen (9) eingesetzten Profillatten (12) zumindest einseitig, vorzugsweise beidseitig, eine Nut-Feder-Verbindung (11, 13; 14, 15) vorgesehen ist.
- 6. Bodenaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rin- nen (7) der Formsteine (1) an den dem Bodenbelag (6) zugewandten Oberseiten der Formsteine (1 ) angeordnet sind.
- 7. Bodenaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteine (1) direkt unterhalb des Bodenbelags (6) angeordnet sind oder zwischen dem Bodenbelag (6) und den Formsteinen (1) nur eine im Vergleich zu den Formsteinen (1) dünne Lage in Form von einer oder mehreren Schichten, wie eine flexible Matte oder Folie angeordnet ist.
- 8. Bodenaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwi- schen den Reihen (9) eingesetzten Profillatten (12) an der Unterkonstruktion (2) des Bodens befestigt, vorzugsweise mit dieser vernagelt oder verschraubt sind.
- 9. Bodenaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumin- dest ein Teil der Profillatten (12), vorzugsweise alle Profillatten (12), zumindest an einem Ende, vorzugsweise an beiden Enden, mit Hinterschneidungen versehen sind, vorzugs- weise Abschrägungen (16) aufweisen, die von oben nach unten zurückspringen.HIEZU 4 BLATT ZEICHNUNGEN
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|---|---|
| ATA17542002A (de) | 2004-05-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| PC | Change of the owner |
Owner name: LITHOTHERM DEUTSCHLAND GMBH, DE Effective date: 20211214 |
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| MK07 | Expiry |
Effective date: 20221122 |