AT4119U1 - Zentrierrahmen - Google Patents

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AT4119U1
AT4119U1 AT0016200U AT1622000U AT4119U1 AT 4119 U1 AT4119 U1 AT 4119U1 AT 0016200 U AT0016200 U AT 0016200U AT 1622000 U AT1622000 U AT 1622000U AT 4119 U1 AT4119 U1 AT 4119U1
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AT
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centering frame
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AT0016200U
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Kuchler Fritz
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Abstract

Ein Zentrierrahmen (1) für das lagengenaue Auflegen einer Unterlags- (7) und gegebenenfalls einer Deckfolie für einen Aufschnitt auf einer Aufschnittschneidemaschine für Lebensmittel umfasst eine etwa rechteckige Platte mit randseitig nach oben überstehenden Anlageflächen, z.B. auf Leisten (3, 4; 5, 5; 6, 6) für das Einlegen der Folie (7). Längs mindestens einer Seite ist ein Einschnitt (8, 9) in der Platte zum Untergreifen der Folie (7) vorgesehen. Die Platte ist vorzugsweise dazu mindestens fingerstark. Ferner trägt die Platte an der Unterseite Formschlussverbindungen wie etwa Zapfen (12) zur Lagefixierung auf einem Ablegetablett (11) der Aufschnittschneidemaschine. Die Oberfläche des Zentrierrahmens (1) kann Noppen aufweisen. Ferner kann in der Platte mittig eine Ausnehmung (10), insbesondere ein Durchbruch vorgesehen sein, der vorzugsweise einen Durchmesser etwas größer als der einer Semmel aufweist.

Description

AT 004 119 Ul
Die Erfindung betrifft einen Zentrierrahmen für das Auflegen einer Unterlage- und gegebenenfalls Deckfolie für einen Aufschnitt auf einer Aufschnittschneidemaschine.
Wenn Lebensmittel wie z.B. Wurt oder Käse mit Hilfe von Aufschnittschneidemaschinen in Scheiben geschnitten werden, dann ist es üblich, auf ein Ablegetablett dieser Maschine vor dem AufschneideVorgang ein Pergamentpapier, eine Verpackungsfolie oder dergleichen aufzulegen, auf welches dann der Aufschnitt gestapelt oder gefächert abgelegt wird. Dieses Papier bzw. die Folie sollten exakt auf dem Ablegetablett positioniert werden, damit die Ablegeeinrichtung - z.B. ein Kettenrahmen, dessen mit Spitzen bestückten Ketten, eine geschnittene Scheibe vom Kreismesser übernehmen und ein Schläger, der die Scheibe dann auf das Papier bzw. auf die Folie abwirft -das Schnittgut auch wirklich einigermaßen zentrisch auf dem Papier bzw. die Folie ablegt.
Um zu verhindern, dass dünne Folien aus Kunststoff, Verbundmaterial oder Papier auf dem Ablegetablett einer Aufschnittschneidemaschine verrutschen und um sicherzustellen, dass ein Ablegesystem einen Aufschnitt exakt auf der Folie ablegt, sodass eine eventuell nachfolgende Verpackungsmaschine mit einem Schweißrahmen das Schnittgut genau einschweißt, ohne es in die Schweißnähte einzuklemmen, ist es zweckmäßig, einen Zentrierrahmen einzusetzen. Dieser Zentrierrahmen erfüllt obige Aufgaben, wenn eine im Wesentlichen rechteckige Platte randseitig nach oben vorstehende Anlage— flächen, z.B. an Leisten, für das Einlegen einer Unterlags-und gegebenenfalls Deckfolie aufweist, wenn in der Platte mindestens entlang einer Seite ein Einschnitt zum Untergreifen der Folie vorgesehen ist, wenn die Platte eine Höhe aufweist, die mindestens fingerstark für das Untergreifen ist und wenn die Platte an ihrer Unterseite Formschlussverbindun— gen, z.B. Zapfen, für das Aufsetzen auf ein Ablegetablett der Aufschnittschneidemaschine trägt. Innerhalb der Anlageflächen wird die Folie etwas erhöht gegenüber der Ebene des Ablege-tabletts eingelegt. Die Plattenstärke von 15 bis 25 mm ermöglicht ein problemloses Untergreifen der Folie auf der Platte, z.B. mit Daumen und Zeigefinger zum Zwecke des Einlegens der Folie bzw. Folien aber auch der Entnahme von mit Aufschnitt 2 AT 004119 Ul belegter Folie, eventuell einschließlich Deckfolie. Der Zentrierrahmen kann als Zusatzeinrichtung immer dann auf das ^Ab-legetablett aufgesetzt werden, wenn Serien von Aufschnitten zubereitet und verpackt werden. Dabei wird eine Folie aus dünnem, glasklarem Kunststoff in den Zentrierrahmen eingelegt, ein Aufschnitt darauf abgelegt und eine zweite Folie wieder lageexakt darübergelegt. Es entsteht eine Packung mit randseitig gegebenenfalls elektrostatisch aneinanderhaftenden Folien. Diese Packung wird aus dem Zentrierrahmen entnommen und eingerollt oder auf ein Schweißgerät mit rechteckigen Schweißrahmen zur Randverschweißung der Folien gelegt. Sodann wird gewogen und etikettiert.
Um Schwierigkeiten beim Positionieren der Folie zu vermeiden ist es zweckmäßig, wenn die nach oben überstehenden Anlageflächen bzw. Leisten für die Folien in den Eckbereichen der Platte zusammen mit den Ecken der Platte abgeschnitten sind und wenn die Anlageflächen im Bereich des oder der seitlichen Einschnitte oder Ausschnitte aus der Platte entfallen. Für eine leichtere Entnahme der belegten Folie ist es vorteilhaft, wenn die Oberfläche des Zentrierrahmens Noppen zur Verhinderung der Adhäsion zwischen Folie und Oberfläche aufweist. Im Hinblick auf die erwähnte Folienverschweißung ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass auf der Oberfläche der Platte ein Rahmen zur Kennzeichnung der Grenzen eines Ablegefeldes eingezeichnet ist, das innerhalb der Schweißlinien eines nachzuschaltenden Verpackungsgerätes liegt. Wenn die Platte mittig eine Ausnehmung, insbesondere einen Ausschnitt oder Durchbruch aufweist, dann kann einerseits durch zentrales Andrücken der Rand der Packung angehoben und die Packung so leichter entnommen werden. Ferner kann etwa eine Semmelhälfte auf Pergamentpapier oder Folie aufgelegt, dann belegt und schließlich mit der zweiten Semmelhälfte nach unten gedrückt werden. Dabei weicht die ursprünglich horizontal liegende Folie randseitig nach oben aus und kann so sehr einfach um die belegte Semmel herumgeschlagen werden. Der Zentrierrahmen ist somit auch eine Verpackungshilfe.
Ein Ausführungsbeispiel für einen Zentrierrahmen ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Zentrierrahmen 3 AT 004 119 Ul von oben und Fig. 2 denselben von der Stirnseite. Ein Zentrierrahmen 1 ist als etwa rechteckige oder quadratische Platte aus Plexiglas ausgebildet. Die Ecken 2 der Platte sind abgeschrägt. An den vier Seiten sind Leisten 3, 4 und 5, 5' sowie 6, 6' hochgezogen, die die Oberfläche der Platte überragen. Die Leisten bilden Anlageflächen für einen Papieroder Folienzuschnitt 7, auf welchen ein Aufschnitt abgelegt werden soll.
Zwischen den Leisten 5 und 5' sowie 6 und 6' ist ein Einschnitt 8, 9 bzw. jeweils eine seitliche Ausnehmung vorgesehen, die zum Untergreifen und damit zur leichteren Entnahme einer mit Aufschnitt belegten Folie 7 dient.
In Fig. 1 ist ferner eine zentrale Ausnehmung 10 strich-liert angedeutet, die allenfalls die gesamte Plattenstärke durchsetzen kann. Eine Folie 7 ist steif genug, um die Ausnehmung 10 zu überbrücken. Auch ein Aufschnitt überbrückt die Ausnehmung 10. Wenn man nach Auflegen einer Deckfolie auf den Aufschnitt auf diesen mittig von oben drückt, also den Aufschnitt etwas in die Ausnehmung hineindrückt, dann steigen die Ränder der Folie 7 hoch und man kann die Packung leicht ergreifen. Sie kann auf eine Folienschweißmaschine gelegt werden, die über einen Schweißrahmen verfügt, welcher Folie 7 und Deckfolie polsterartig unter Einschluss des Aufschnitts verschweißt. Wenn die Ausnehmung 10 einen Durchmesser aufweist, der etwas größer als der Durchmesser eines Gebäcks wie einer Semmelhälfte ist, dann wird diese vorerst durch die entsprechend starke Folie 7 über der Ausnehmung 10 gehalten. Die Semmelhälfte wird mit Schnittgutscheiben belegt und durch die zweite Hälfte der Semmel abgedeckt. Durch zentrisches Niederdrücken in die Ausnehmung 10 hinein hebt sich die überstehende Folie 7 längs der Kante der Ausnehmung 10 senkrecht nach oben und kann über der belegten Semmel eingeschlagen werden, sodass sich eine vollständige Verpackung bildet.
In Fig. 1 und 2 sind an der Unterseite des Zentrierrahmens 1 als Formschlussverbindung mit dem Ablegetablett 11 einer Aufschnittschneidemaschine Zapfen 12 vorgesehen, sodass der Zentrierrahmen fest und unverrückbar und cjenau im Ablegebe-reich der Ablegeeinrichtung der Aufschnittschneidemaschine 4 AT 004 119 Ul auf das Ablegetablett 11 aufgesetzt bzw. aufgesteckt werden kann. 5

Claims (6)

  1. AT 004 119 Ul ANSPRÜCHE: 1 . Zentrierrahmen für das Auflegen einer Unterlage- und gegebenenfalls Deckfolie für einen Aufschnitt auf einer Aufschnittschneidemaschine, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Wesentlichen rechteckige Platte randseitig nach oben vorstehende Anlageflächen z.B. an Leisten (3, 4; 5, 5', 6, 6') für das Einlegen einer Unterlags- (7) und gegebenenfalls Deckfolie aufweist, dass in der Platte mindestens entlang einer Seite ein Einschnitt (8, 9) zum Untergreifen der Folie (7) vorgesehen ist, dass die Platte eine Höhe aufweist, die mindestens fingerstark für das Untergreifen ist und dass die Platte an ihrer Unterseite Formschlussverbindungen, z.B. Zapfen (12) für das Aufsetzen auf ein Ablegetablett (11) der Aufschnittschneidemaschine trägt.
  2. 2. Zentrierrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nach oben überstehenden Anlageflächen bzw. Leisten (3, 4; 5, 5'; 6, 6') für die Folien (7) in den Eckbereichen der Platte zusammen mit den Ecken der Platte abgeschnitten sind und dass die Anlageflächen im Bereich des oder der seitlichen Einschnitte (8, 9) oder Ausschnitte aus der Platte entfallen.
  3. 3. Zentrierrahmen nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Zentrierrahmens (1) Noppen zur Verhinderung der Adhäsion zwischen Folie (7) und Oberfläche aufweist.
  4. 4. Zentrierrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberfläche der Platte ein Rahmen zur Kennzeichnung der Grenzen eines Ablegefeldes eingezeichnet ist, das innerhalb der Schweißlinien eines nachzuschaltenden Verpackungsgerätes liegt. 6 AT 004119 Ul
  5. 5. Zentrierrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte mittig eine Ausnehmung (10), insbesondere einen Ausschnitt oder Durchbruch aufweist, wobei die Stärke der Platte vorzugsweise etwa 20 mm beträgt.
  6. 6. Zentrierrahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (10) etwa den Grundriss einer Semmel entspricht und somit kreiszylindrisch ist. 7
AT0016200U 2000-03-09 2000-03-09 Zentrierrahmen AT4119U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3184441A1 (de) * 2015-12-21 2017-06-28 Fritz Kuchler Schweisseinrichtung mit waage

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