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Die Erfindung betrifft einen Handlauf für eine Rolltreppe bzw. einen Rollsteig mit einem doppel- T-förmigen Querschnitt, der durch einen ersten, einen Obergurt bildenden Querschnitteil und einen zweiten, einen Untergurt bildenden Querschnitteil gebildet ist, wobei der Obergurt mit dem Unter- gurt über einen Verbindungssteg verbunden ist, wobei weiters der erste Querschnitteil als Griff- stück für zu transportierende Individuen und der zweite Querschnitteil zur Bildung einer Wirkver- bindung mit einer Führungseinrichtung und/oder einer Antriebseinrichtung ausgebildet ist sowie eine Antriebseinrichtung für einen Handlauf für eine Rolltreppe bzw. einen Rollsteig, mit zumindest einem Antriebselement, mit zumindest einem Bewegungsenergie erzeugenden Element, z.
B. einem Motor, insbesondere einem Elektromotor, sowie mit zumindest einem Verbindungsglied zwischen dem Antriebselement und dem Bewegungsenergie erzeugenden Element.
Zugelemente der erfindungsgemässen Art werden im Stand der Technik z. B. in Bandförderem, als Handläufe für Rolltreppen bzw. Rollsteige oder dgl. verwendet.
Bandförderer bestehen bekanntlich aus einem umlaufenden Endlosband, welches zum Teil von Umlenkrollen, welche an den beiden einander gegenüberliegenden Endbereichen des Bandes angeordnet sind, getragen wird. Die Förderung von Gütern wird vom sog. Obertrum übernommen. und läuft das Untertrum des Bandes leer zur Aufnahme weiterer Güter wieder zurück. In Bandför- derern werden bislang eigene Führungsrollen dafür eingesetzt, um ein seitliches Auswandern des Bandes zu verhindern. Die endlosen Förderbänder bestehen je nachdem, ob Stückgüter, nicht schleissende oder klebende Schüttgüter bis 100 C gefördert werden, aus Gummi oder Kunststoff und weisen diese zur Verstärkung Gewebe oder Stahleinlagen auf.
Handläufe für Rolltreppen, Rollsteige oder ähnliche Anwendungen werden als Sicherheitsele- mente für den Personentransport verwendet. Dazu muss der Handlauf dem Fahrgast einen siche- ren Griff ermöglichen und den dynamischen Beanspruchungen bzw. den Umwelteinflüssen wäh- rend des Betriebes gerecht werden, ohne dabei beschädigt zu werden. Aus dem Stand der Tech- nik bekannte Handläufe weisen einen C-förmigen Querschnitt auf und sind üblicherweise aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Materialien aufgebaut, um diese Erfordernisse zu erfüllen. Die vom Fahrgast berührbare Handlaufoberfläche besteht üblicherweise aus einer Elastomermischung. Die Handlaufdecke schützt darüber hinaus alle darunterliegenden Bauteile vor diversen Umwelteinflüs- sen und muss daher gegen diese beständig sein.
Zur Erhöhung der Dimensionsstabilität des Hand- laufquerschnittes werden üblicherweise Verstärkungseinlagen, z. B. Gewebecorde, kurzfaserver- stärkte Mischungen etc. eingesetzt. Damit kann auch eine genügend hohe Lippensteifigkeit, d. h.
Steifigkeit der Seitenbereiche des Handlaufes, erreicht werden. Es wird erwartet, dass der Handlauf während seiner gesamten Lebensdauer diese Querschnittsform beibehält, d. h. der Querschnitt darf sich während seiner Lebensdauer weder übermässig vergrössern noch übermässig verkleinem. Die Verkleinerung würde neben einer starken Lärmentwicklung beim Kontakt der Handlaufschiene zu einer Wärmeentwicklung, zu Antriebsproblemen und schliesslich zur Zerstörung des Handlaufs führen. Eine Vergrösserung hätte wiederum zur Folge, dass sich einerseits der Fahrgast zwischen der Handlauflippe und der Führungsschiene einklemmen könnte und andererseits, dass der Hand- lauf aus der Führungsschiene springen könnte.
Des weiteren enthält der Handlauf in seinem Querschnitt zur Aufnahme von Längskräften so- genannte Zugträger, die eine definierte Mindestreissfestigkeit auch im Stossbereich aufweisen müssen.
Schliesslich bildet die sogenannte Gleitlage die Kontaktfläche des Handlaufes zur Handlauffüh- rung bzw. zum Handlaufantriebssystem.
Ein Handlauf mit C-förmigem Querschnitt ist z. B. aus der DE 198 32 158 A1 bekannt. Diese besteht zu einem Grossteil aus einem thermoplastischen Elastomer und weist die nach innen ge- richtete Oberfläche einen Abschnitt aus einem Material auf, welches eine geringere Härte aufweist als das thermoplastische Elastomer. Die als Nasenbereiche bezeichneten Enden des C-förmigen Querschnittes bestehen aus einem härteren Elastomer und bilden Kanäle zur Aufnahme von Führungsmitteln. Die Antriebsrolle ist so angeordnet, dass sie mit dem weichen Elastomer, welches einen Teil der inneren Oberfläche bildet und zentral im Querschnitt angeordnet ist, in Kontakt tritt.
Als Führungsmittel wird ein Profilelement verwendet, welches den durch das C-förmige Profil gebildeten Hohlraum im wesentlichen ausfüllt und von den beiden Nasenbereichen teilweise um- fasst ist. Die diesem Führungsmittel zugewandte innere Oberfläche des Handlaufes kann sowohl eben als auch profiliert sein. Nachteilig daran ist, dass eine Vielzahl unterschiedlichster Elemente
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zum Aufbau des Querschnittes verwendet werden sowie dass neben dem auf der inneren Oberflä- che des Handlaufes anliegenden Antriebsmittel auch ein Antriebsmittel auf der äusseren, dem Fahrgast zugewandten Oberfläche vorhanden ist, wodurch eine entsprechende Beanspruchung dieser im Gebrauch sichtbaren Oberfläche gegeben ist, und das Antriebsmittel Laufspuren auf dieser Oberfläche hinterlässt, wodurch die Betriebsdauer des Handlaufes stark vermindert wird.
Aus der DE 198 29 326 C1 ist eine Führung für einen Handlauf bekannt. Diese wird insbeson- dere im Umlenkbereich für Handläufe mit C-förmigem Querschnitt verwendet und ist aus einer Vielzahl an Einzelelementen aufgebaut, welche zum Teil einer ständigen Wartung bedürfen, wie z. B. die darin enthaltenen Wälzlager.
Es ist weiters aus der DE 198 50 037 A1 ein Handlaufantrieb bekannt, bei dem der Handlauf über seinen Rücken gebogen werden muss und die sichtbare Handlaufoberfläche wiederum direkt in Berührung mit dem Antriebssystem kommt. Eine derartige Belastung verschmutzt nicht nur den Handlaufrücken, sondern hinterlässt besagte Laufspuren auf der Handlaufoberfläche, wobei durch die Negativbiegung es auch zu Rissbildungen und zum Ausfall des Handlaufes kommen kann. Es ist bei diesem Antriebssystem weiters erforderlich, dass der Handlauf vorgespannt werden muss, um das zusätzliche Antriebsmoment übertragen zu können. Dabei ist es nachteilig, dass eine zu hohe Handlaufvorspannung aufgrund verstärkter Delamination einerseits und durch Handlauflängenän- derung andererseits die Lebensdauer des Handlaufes verringert.
Zur Vermeidung des direkten Kontaktes des Handlaufes mit der Handlaufantriebsscheibe ist an letzterer ein Schlauch angeord- net, mit dessen Hilfe der erforderliche Druck von der Antriebsscheibe auf den Handlauf übertragen wird. Der Schlauch ist mit Luft gefüllt, woraus das Problem resultiert, dass bei etwaigen Undichtig- keiten des Schlauches der Handlauf selbst wiederum in direktem Kontakt mit der Antriebsscheibe steht.
Aus der DE 28 13 028 A ist eine Führungseinrichtung für Handleisten von Fahrtreppen be- kannt, wobei die Handleiste im mittleren Abschnitt ein Führungsmittel aufweist. Dieses Führungs- mittel weist einen profilierten Teil mit T-förmigem Querschnitt auf, dessen Fuss mit dem mittleren Teil der Innenoberfläche der Handleiste fest verbunden ist. Der profilierte Ansatz kann aus einem einzigen Stück mit der Handleiste hergestellt werden, wodurch je nach Ausbildung der Lippen der Handleiste ein zumindest annähernd doppel-T-förmiger Querschnitt entsteht. Die Handleiste kann weiters im Führungselement Verstärkungselemente aufweisen, die aus Textil- oder Metallseilen oder einem Band bzw. Stahlband gebildet sein können. An der Oberfläche des Führungselementes kann eine Gleit- und Reibungsverkleidung angebracht sein.
Weiters kann die Oberfläche des Führungsmittels Riffelungen bzw. Zahnungen aufweisen.
Die Führung, in welche das Führungsmittel eingreift, weist einen C-förmigen Querschnitt auf.
Ein kurvengängiges, dezentral antreibbares Gummigurtband, wie es als Massenguttransport- mittel eingesetzt wird, beschreibt die DE 41 30 819 A. Dieses Gummigurtband weist auf der Unter- seite eine T-förmige Antriebs- und Führungsleiste auf. Es soll damit die Kurvengängigkeit des Gummigurtbandes für eine einwandfreie Förderung verbessert werden, wobei im Aussen- und Innenkreis unterschiedliche Dehnungen zugelassen sein sollen. Dazu ist das Gummigurtband mit einer eine Dehnung von 10 % bis 50 % zulassenden Gewebeeinlage versehen und ist mittig des Gurtbandes verlaufend eine die Länge des entlasteten Gurtbandes übertreffender hochelastischer Zugträger, der in Längsrichtung gesehen in Abständen mit dem Gurtband punktuell verbunden ist, vorgesehen.
Zur Armierung dient ein diagonal verlegtes Gewebe, wodurch die Quersteifigkeit des Gurtes ermöglicht wird, wobei dieses Gewebe als gewirkte oder fliessartige Textileinlage, die in das Gummigurtmaterial eingebettet ist, ausgebildet ist. Das Gummigurtband und die Antriebsleiste an der Unterseite können aus dem gleichen Material in einem Arbeitsgang hergestellt sein. Der Zug- träger selbst kann ein Stahlseil sein. Weiters verfügt die Antriebsleiste über Führungsflächen, die den Eingriff von Reibrädem ermöglichen. Begrenzungsflächen sorgen dafür, dass die Reibräder aus dem Verband mit der Antriebsleiste nicht herausrutschen können.
Aus der GB 1 354 390 A ist ein Handlauf mit doppel-T-förmigem Querschnitt bekannt, der in seiner neutralen Zone, d. h. im Bereich des Überganges vom Obergurt zum Verbindungssteg mit dem Untergurt Verstärkungsteile aus Stahl aufweist. Im Bereich des Verbindungssteges sowie auf den einander zuweisenden Oberflächen des Ober- und Untergurtes ist eine Gleitlage, z. B. aus Nylon, angeordnet. Als Führung für den Handlauf werden zwei Profile mit L-förmigem Querschnitt verwendet, von denen je eines in die Ausnehmung zwischen Obergurt und Untergurt eingreift.
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Es ist weiters aus der GB 1 545 063 A ein Band für einen Bandförderer für die Beförderung von schweren Gütern u. a. mit T-förmigem Querschnitt bekannt. Der untere Teil des Bandes ist zumin- dest annähernd V-förmig ausgebildet, um den Eingriff eines Antriebsrades zu ermöglichen. Im Inneren des Bandes sind Verstärkungselemente angeordnet. Die den zu befördernden Gütern zugewandte Oberfläche des Bandes weist eine Profilierung auf, mit deren Hilfe ein besserer Halt der Güter am Band ermöglicht werden soll.
Weiters wird ein zumindest annähernd C-förmiger Querschnitt des Bandes geoffenbart, dessen Schenkel eine Zahnung aufweisen können, um einen entsprechenden Eingriff in ein Antriebsrad zu ermöglichen.
Aus der US 3,373,067 A ist ein Verfahren zur Herstellung eines Förderbandes bekannt, wobei das Förderband I-förmige Rippen aufweist. Es sollen damit die Nachteile eines Herstellungsverfah- rens nach dem Stand der Technik beseitigt werden, bei dem T-förmige Rippen in dem Förderband angebracht werden. Die Herstellung erfolgt in einer konventionellen Vulkanisationspresse.
Die DE 20 03 051 A beschreibt ein Förderband, z. B. zur Beförderung von Menschen. Es soll ein Band oder ein Riemen für technische Zwecke mit sehr hoher Quersteifigkeit herstellbar sein.
Dazu weist das Band einen Grundkörper aus einem biegsamen Material auf, in welches sich quer erstreckende Lagen aus druckfestem Material und aus zugfestem Material eingebettet sind. Dabei ist die Lage aus zugfestem Material im Querschnitt betrachtet muldenförmig ausgebildet, wobei zumindest der Mittelbereich der Lage aus zugfestem Material von der Lage aus druckfestem Mate- rial räumlich entfernt ist. Für die Aufnahme von Längs-Zugspannungen wird eine zusammenge- setzte Gewebeschicht aus Textilmaterial verwendet. Zur Aufnahme von Zugbelastungen ist eine Schicht, welche eine Anzahl von Stahlstäben, die sich zwischen den Längskanten des Bandes erstrecken, angeordnet.
An der unteren Oberfläche kann das Band ein quer geripptes Profil auf- weisen, welches einerseits zum Eingriff in entsprechend ausgebildete Stützrollen bzw. zum Eingriff in Zwischenantriebskämme verwendet werden.
Der durch die DE 577 801 C bekannt gewordene Stand der Technik beschreibt eine Handleiste mit C-förmigem Profil, an deren inneren Oberfläche eine Keilrippe angebracht ist. Diese Keilrippe ist zum Eingriff in ein Handleistenantriebsrad ausgebildet. Die Handleiste liegt zwischen den An- triebsrädem in einer Schiene, die derart angeordnet ist, dass kein direkter Kontakt mit der Keilrippe besteht.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Handlauf derart auszugestalten, dass er einfach und kos- tengünstig herstellbar ist sowie eine Antriebseinrichtung anzugeben, mit der ein sicherer Betrieb einer erfindungsgemässen Fördervorrichtung möglich ist.
Diese Aufgabe wird jeweils eigenständig dadurch gelöst, dass der Untergurt im Querschnitt be- trachtet über den Verbindungssteg hinausragende Seitenbereiche aufweist, die zumindest in Endbereichen keilförmig, insbesondere doppelkeilförmig, zur Anlage an zumindest ein Antriebs- element einer Antriebseinrichtung ausgebildet sind sowie dass das Antriebselement durch zumin- dest einen Riemen und/oder zumindest eine Antriebsscheibe und/oder zumindest ein Zahnrad und/oder eine Reihe in Bewegungsrichtung des Zugelementes hintereinander angeordnete Leiter- schleifen in Verbindung mit zumindest einem Magneten bzw. magnetisierbaren Elementen gebildet ist.
Vorteilhaft ist daran, dass durch den für diesen Verwendungszweck neuartigen Querschnitt des Handlaufes dieser eine ausreichende Eigensteifigkeit erhält, sodass auf zusätzliche Verstärkungs- elemente - abgesehen vom Zugträger zur Aufnahme von Längskräften - wie sie aus dem Stand der Technik für derartige Handläufe bekannt sind, verzichtet werden kann. Dadurch kann erreicht werden, dass der Handlauf aus sehr wenigen Einzelteilen gefertigt werden kann, insbesondere ist es möglich, den Handlauf einstückig auszubilden, sodass dieser im wesentlichen in einem einzigen Fertigungsschritt hergestellt werden kann. Durch die Stabilität des Querschnittes lässt sich auf vorteilhafte Weise der Mengenausschuss reduzieren und erhält dadurch der Handlauf eine längere Gebrauchsdauer.
Es ist weiters von Vorteil, dass die Antriebseinrichtung nicht mit der sichtbaren Oberfläche des Handlaufes in Berührung kommt, d. h. im wesentlichen, dass der Antrieb seitlich bzw. von unten erfolgt, wodurch Beschädigungen dieser Oberfläche vermieden werden. Durch das Antriebssystem kann weiters erreicht werden, dass der Handlauf nicht vorgespannt werden muss und ist es weiters von Vorteil, dass aufgrund der Antriebseinrichtung eine Biegung über den Rücken des Handlaufes nicht erfolgt, wodurch wiederum die Lebensdauer des Handlaufes erhöht werden kann.
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Vorteilhafte Ausgestaltungendes Handlaufes sind in den Ansprüchen 2 bis 8 gekennzeichnet.
Durch die in zumindest einem Übergang zwischen dem Verbindungssteg und dem Obergurt und/oder Untergurt im Querschnitt betrachtet gerundet Ausführung des Verbindungssteges kann der Vorteil erreicht werden, dass die Anordnung des Handlaufes in einer Führungseinrichtung erleichtert wird.
Durch die Anordnung eines Zugträgers im Zugelement ist es auf vorteilhafte Weise möglich, auf das Zugelement wirkende Längskräfte aufzunehmen, wobei es gleichzeitig möglich ist, dass der Untergurt durch diese Zugträger als Angriffspunkt für die Antriebseinrichtung verstärkt ausgeführt wird.
Gemäss einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass der Untergurt und/oder der Verbin- dungssteg und/oder der Obergurt zumindest bereichsweise zumindest ein Gleitelement, insbeson- dere eine Gleitlage, z. B. ein Gewebe aus Polyamid, Baumwolle, Polyester oder Mischungen dar- aus, aufweist, wodurch einerseits die Gleitreibung gegenüber der Führungseinrichtung nicht zu hoch und andererseits die Haftreibung für eine Antriebseinrichtung ausreichend ist.
Vorteilhaft ist dabei, dass das Gleitelement zwei einander gegenüberliegende Enden aufweist, die im Inneren des Obergurts (9) verankert sind.
Vorteilhaft ist auch, dass die eine Oberfläche der Seitenbereiche des Untergurtes eine Zahnung aufweist, insbesondere an den keil- bzw. doppelkeilförmig ausgebildeten Endbereichen, da diese einerseits zur weiteren Verbesserung der kraft- und/oder formschlüssigen Übertragung der Bewe- gungsenergie auf das Zugelement beitragen und andererseits die Betriebssicherheit des Antriebes dadurch erhöht werden kann.
Es ist weiters von Vorteil, wenn im und/oder am Untergurt zumindest ein magnetisches bzw. magnetisierbares Element angeordnet ist, da damit ein Antrieb verwendet werden kann, bei dem auf einen Grossteil an mechanisch beweglichen Elementen verzichtet werden kann.
Es ist schliesslich von Vorteil, dass der Untergurt und/oder der Obergurt und/oder der Verbin- dungssteg durch Pressenvulkanisation oder durch Extrusion hergestellt ist, da damit der Quer- schnitt des Zugelementes nur geringe Toleranzen aufweist.
Ausführungsvarianten und Weiterbildungen der erfindungsgemässen Antriebseinrichtung sind in den Ansprüchen 10 bis 14 gekennzeichnet.
Von Vorteil ist dabei, wenn der Riemen eine Zahnung aufweist, dass die Zahnung über den Querschnitt des Riemens betrachtet umlaufend ausgebildet ist und dass der Riemen im Querschnitt betrachtet entlang seiner Mittelachse eine Ausnehmung aufweist, die den Riemenendbereich in zwei einander gegenüberliegende Backen unterteilt, da damit eine sichere Kraftübertragung er- möglicht wird und zudem ein sicheres Eingreifen des Riemens in die entsprechende Ausnehmung des Zugelementes möglich ist. Vorteilhaft ist dabei weiters, wenn eine Zahnung des Riemens umlaufend ausgebildet ist, da damit auf zusätzliche Übertragungselemente, insbesondere Riemen- scheiben, verzichtet werden kann.
Es ist aber auch möglich, dass die Antriebsscheibe als Keilscheibe zur Anlage an die doppel- keilförmigen Endbereiche des Untergurtes des Handlaufes, ausgebildet ist bzw. die Antriebsschei- be über den Umfang eine versenkte Zahnung aufweist, wodurch ein an die jeweilige Höhe der zu übertragenden Kraft ausgelegtes Antriebselement zur Verfügung gestellt werden kann.
Zu besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der folgenden Figuren beschrieben.
Es zeigen: Fig. 1 die Verwendung des erfindungsgemässen Zugelementes in einem schematisch und stark vereinfacht dargestellten Bandförderer; Fig. 2 die Verwendung des Zugelementes in einer schematisch und stark vereinfacht darge- stellten Rolltreppe; Fig. 3 den Querschnitt eines Zugelementes mit einer erfindungsgemässen Antriebseinrichtung in vereinfachter Darstellung ; Fig. 4 eine Seitenansicht der Ausführungsvariante des Zugelementes mit Antriebseinrichtung nach Fig. 3, schematisch vereinfacht; Fig. 5 eine Ausführungsvariante des Zugelementes mit Antriebseinrichtung in Seitenansicht und vereinfachter Darstellung; Fig. 6 die Ausführungsvariante nach Fig. 5 in Frontansicht, geschnitten mit dargestelltem
Antriebsriemen sowie teilweise eine Ausführungsvariante der Führungseinrichtung in
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schematisch vereinfachter Darstellung;
Fig. 7 eine Ausführungsvariante der Antriebseinrichtung, teilweise geschnitten und in schema- tisch vereinfachter Darstellung; Fig. 8 eine Ausführungsvariante der Antriebseinrichtung in schematisch vereinfachter Darstel- lung; Fig. 9 eine Ausführungsvariante der Antriebseinrichtung in schematisch vereinfachter Darstel- lung; Fig. 10 eine weitere Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Zugelementes mit transver- sal angeordneter Antriebseinrichtung in Frontansicht und schematisch vereinfacht dar- gestellt; Fig. 11 eine Ausführungsvariante des Zugelementes mit der Antriebseinrichtung nach Fig. 10 in perspektivischer Darstellung und schematisch vereinfacht; Fig. 12 eine Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Antriebseinrichtung für ein Zugele- ment nach der Erfindung in Frontansicht, schematisch vereinfacht dargestellt;
Fig. 13 die Seitenansicht der Ausführungsvariante nach Fig. 12, schematisch vereinfacht dargestellt; Fig. 14 eine Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Antriebseinrichtung in schematisch vereinfachter Darstellung; Fig. 15 die Ausführungsvariante einer erfindungsgemässen Führungseinrichtung in Frontan- sicht, teilweise geschnitten und schematisch vereinfachter Darstellung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merk- malskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispie- len für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen.
Es sei vorab ausdrücklich darauf hingewiesen, dass einzelne Elemente der Ausführungsvarian- ten der einzelnen Einrichtungen bzw. Vorrichtungen austauschbar sind und auf andere Ausfüh- rungsvarianten entsprechend übertragen werden können.
Die Fig. 1 und 2 zeigen jeweils unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten eines Zugelemen- tes 1 in einer Fördervorrichtung 2, und zwar in Fig. 1 in Form eines Bandförderers und in Fig. 2 in Form einer Rolltreppe. Diese zwei Verwendungsmöglichkeiten des Zugelementes 1 stehen stell- vertretend für eine Vielzahl anderer Anwendungsmöglichkeiten, z. B. in Form eines Rollsteiges.
Die Fördervorrichtung 2 nach Fig. 1 umfasst neben dem Zugelement 1, welches bandförmig und endlos ausgebildet ist, an den beiden gegenüberliegenden Enden jeweils eine Umlenkrolle 3 sowie eine oder mehrere Antriebseinrichtungen 4 bzw. die diese zumindest teilweise bildenden Antriebs- elemente. Letztere können sowohl am Obertrum als auch am Untertrum angeordnet sein. Des weiteren können dem Zugelement 1 Stützrollen 5 zugeordnet sein, für den Fall, dass die Eigenstei- figkeit des Zugelementes 1 nicht ausreichend ist. Diese Stützrollen 5 sind bevorzugt am Obertrum jeweils links und rechts - in Förderrichtung gesehen - distanziert voneinander angeordnet.
Die Umlenkrollen 3 weisen bevorzugt mittig eine Ausnehmung 6 auf, in der ein Teil des Zug- elementes 1 geführt wird. Daneben ist es selbstverständlich möglich, weitere in Fig. 1 nicht darge- stellte Führungseinrichtungen anzuordnen.
Die Fördervorrichtung 2 nach Fig. 2 weist ebenfalls an den Enden Umlenkrollen 3 auf, an de- nen das als Handlauf ausgeführte Zugelement 1, welches wiederum bandförmig und endlos aus- gebildet ist, die Richtung wechselt. Daneben können, da Rolltreppen üblicherweise aus zwei waag- rechten sowie einem geneigten Teil bestehen, weitere Stütz- und/oder Umlenkrollen 7 bei jeder Richtungsänderung des Zugelementes 1 angeordnet sein bzw. ist es möglich, dass die Führung durch eine schematisch angedeutete Führungseinrichtung 8 übernommen wird. Dem Zugelement 1 sind eine oder mehrere Antriebseinrichtungen 4 bzw.
Antriebselemente zugeordnet, weiche bevor- zugt in einem Unterbau der Fördervorrichtung 2 plaziert werden, einerseits, um vom Fahrgast nicht eingesehen werden zu können und andererseits, um einen ungestörten, gesicherten, vor Randa-
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iismus weiiestgehend geschützten Gebrauch des Zugelementes 1 bzw. der Fördervorrichtung 2 zu ermöglichen.
Die Fördervorrichtungen 2 nach den Fig. 1 und 2 sind schematisch dargestellt und werden die einzelnen Elemente wie das Zugelement 1, die Antriebseinrichtung 4 sowie die Führungseinrich- tung 8 im folgenden im Detail erklärt.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsvariante des Zugelementes 1 mit einem T-förmigen Querschnitt dargestellt. Ein Obergurt 9, der einen ersten, insbesondere oberen Querschnitteil bildet, weist bevorzugt abgerundete Seitenbereiche 10,11 auf. Selbstverständlich können diese Seitenbereiche 10, 11beliebig anders ausgeführt sein, beispielsweise mit eckigem Verlauf.
An einer Unterseite 12 des T-förmigen Profils, d. h. an einem zweiten, insbesondere unteren Querschnitteil, ist dem Zugelement 1 die Antriebseinrichtung 4 zugeordnet und steht insbesondere, wie in Fig. 4 im Detail dargestellt ist, mit dem Zugelement 1 in Wirkverbindung.
Die Antriebseinrichtung 4 ist in Form eines Zahnrades ausgeführt und das Zugelement 1 weist auf der Unterseite 12 zur Übertragung der Antriebskräfte eine gegengleiche Zahnung 13 auf.
Das Zugelement 1 kann sowohl bei diesem Ausführungsbeispiel als auch bei sämtlichen weite- ren Ausführungsbeispielen aus einem Polymer, z. B. einem natürlichen Polymer wie Gummi, oder aber aus anderen Kunststoffen, beispielsweise aus einem thermoplastischen Urethan (TPU) be- stehen. Es sind aber auch andere Materialen möglich, sofern dies die Statik des Zugelementes 1 erfordert, beispielsweise Metallen, die durch Extrusion oder Strangpressen verarbeitbar sind. Da das Zugelement 1 vorzugsweise als endloses Band ausgeführt ist, wird der Werkstoff für das Zugelement 1 zweckmässigerweise derart gewählt, dass eine Krümmung desselben beispielsweise im Bereich der Umlenkrollen 3 (in Fig. 3 nicht dargestellt) ohne Beschädigung des Zugelementes 1 möglich ist.
Wie in Fig. 3 strichpunktiert dargestellt, kann auf einer der Unterseite 12 gegenüberliegenden Oberfläche 14 des Obergurtes 9 ein Tragelement 15 für zu befördernde Güter angeordnet sein, falls eine Breite 16 des T-förmigen Profils des Zugelementes 1 zur Beförderung der Güter nicht ausreichend ist. Es soll in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass die Breite 16 des Zugele- mentes 1 selbstverständlich variabel ausgeführt sein kann und nicht auf die schematisch darge- stellte Ausführungsvariante nach Fig. 3 beschränkt ist.
Die Anordnung des Tragelementes 15 kann insbesondere dann erforderlich sein, wenn die Eigensteifigkeit des Zugelementes 1 zur Beförderung von Gütern, insbesondere schwerer Güter, nicht ausreichend ist. Zwar ist es möglich, im T-förmigen Profil zusätzliche Verstärkungselemente anzuordnen, jedoch weist das Zugelement 1 bevorzugt derartige Verstärkungselemente nicht auf, wodurch die Herstellung des T-förmigen Profils bedeutend vereinfacht werden kann.
Das Tragelement 15 kann aus beliebigen aus dem Stand der Technik bekannten Werkstoffen im Zusammenhang mit Bandförderern bestehen. Je nach Art der zu befördernden Güter, d. h. ob schleissende und nicht schleissende, klebende oder dgl. Güter, Schüttgüter oder dgl. zu transportie- ren sind, können als Werkstoffe Gummi, Kunststoffe mit Gewebe und/oder Stahleinlagen, Metall- bänder oder dgl. verwendet werden. Zur Befestigung des Tragelementes 15 auf der Oberfläche 14 des Zugelementes 1 können aus dem Stand der Technik beliebige Mittel verwendet werden, bei- spielsweise ist eine Verschraubung insbesondere über die Seitenbereiche 10,11 des Zugelemen- tes 1 möglich. Auch eine Verklebung ist denkbar.
Es ist weiters möglich, dass bei einer sehr grossen Breite 17 des Tragelementes 15 in seitlichen Bereichen 18,19 des Tragelementes 15 zusätzliche Stützeinrichtungen, beispielsweise Stützrollen 5, angeordnet werden. Bevorzugt sind diese Stützrollen 5 so ausgeführt, dass sie sich nicht über die gesamte Breite 17 des Tragelementes 15 erstrecken, sodass ein ungestörter Lauf des Zugelemen- tes 1, welches zumindest ca. in der Mitte des Tragelementes 15 angeordnet ist, möglich wird. Die Stützrollen 5 können aber auch dazu dienen, um das Tragelement muldenförmig auszubilden, sodass auch lose Schüttgüter mit der Fördervorrichtung 2 problemlos transportiert werden können.
Es ist selbstverständlich möglich, die Breite 16 des Zugelementes 1 zu vergrössern, sodass auf das zusätzliche Tragelement 15 gegebenenfalls verzichtet werden kann, wobei auch in diesem Fall selbstverständlich die Stützrollen 5 angeordnet werden können, um die Seitenbereiche 10,11 des Zugelementes 1 abzustützen.
Bei sehr breiten Fördervorrichtungen 2 in Form eines Bandförderers ist es weiterhin möglich, nicht nur ein Zugelement 1 zumindest mittig der Fördervorrichtung 2 anzuordnen, sondern bei-
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spielsweise zwei oder mehrere Zugelemente 1.
In Fig. 3 ist strichliert eine Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Führungseinrichtung 8 schematisch dargestellt. Dazu können an dem T-förmigen Profil des Zugelementes 1 im Bereich der Unterseite 12 seitlich Fortsätze 20,21 angeordnet werden. Vorzugsweise werden diese Fort- sätze 20,21 einstückig bei Herstellung des Profils für das Zugelement 1 mitgeformt, sodass im wesentlichen ein doppel-T-förmiges Profil entsteht. Durch eine derartige Ausbildung eines doppel- T-förmigen Profils umfasst das Zugelement 1 nunmehr neben dem Obergurt 9 auch einen, den zweiten Querschnitteil zumindest teilweise bildenden Untergurt 22, welche über einen Verbin- dungssteg 23 zwischen dem Ober- und dem Untergurt 9, 22 miteinander verbunden sind. Da der Verbindungssteg 23 im Querschnitt gesehen mit geringerer Breite als der Obergurt 9 bzw.
Unter- gurt 22 ausgeführt ist, entsteht zwischen letzteren eine Aussparung 24, in welche zumindest ein Teil der Führungseinrichtung 8 eingreifen kann. Im übrigen sei an dieser Stelle insbesondere auf die Ausführungen zu Fig. 15 verwiesen.
Die Anordnung der Führungseinrichtung 8 ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die über die Umlenkrollen 3 mögliche Führung durch die Ausnehmungen 6 in den Umlenkrollen 3 nicht ausrei- chend ist.
In den folgenden Ausführungsvarianten wird zur Vereinfachung der graphischen Darstellung lediglich auf den Verwendungszweck Handlauf" des Zugelementes 1 eingegangen und sind diese Ausführungsvarianten selbstverständlich entsprechend auf andere Verwendungsmöglichkeiten, beispielsweise Bandförderer etc., übertragbar.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsvariante der Antriebseinrichtung 4 für das Zugelement 1. Dabei kann das Zugelement 1 je nachdem, ob eine zusätzliche Führungseinrichtung 8 (in Fig. 6 rechts dargestellt) erforderlich ist, als doppel-T-förmiges Profil oder als einfach-T-förmiges Profil ausgebildet sein. Der Obergurt 9 ist bevorzugt wiederum mit gerundeten Seitenbereichen 10,11 ausgeführt, um im Falle des Handlaufes die Angreifbarkeit" für auf Rolltreppen, Rollsteige etc. beförderte Personen zu verbessern.
Handläufe der erfindungsgemässen Art werden üblicherweise bei Rolltreppen, Rollsteigen oder dgl. am oberen Ende der Balustrade angeordnet. Daneben ist es selbstverständlich möglich, das erfindungsgemässe Zugelement 1 auch im Bereich der Treppen bzw. des Rollsteiges, auf welchen die zu befördernden Individuen, in diesem Fall Personen, sich abstützen, d. h. darauf stehen, anzuordnen, um auch diese Elemente über das Zugelement 1 bzw. die Antriebseinrichtung 4 bewegen zu können. Es sei in diesem Zusammenhang erwähnt, dass unter Individuen im Zusam- menhang mit der Erfindung nicht nur Einzelpersonen zu verstehen sind, sondern auch diverse Güter wie Schüttgüter, Stückgüter oder dgl.
Die Antriebseinrichtung 4 nach den Fig. 5 und 6 ist als Riemenantrieb ausgeführt, wobei, wie in Fig. 6 im Detail dargestellt, zwischen einer Riemenscheibe 25 und dem T-förmigen bzw. etwa doppel-T-förmigen Profil des Zugelementes 1 ein Riemen 26 zur Kraftübertragung angeordnet ist (auf übliche Schraffuren in Schnittdarstellungen wurde zum Teil aus Übersichtlichkeitsgründen verzichtet).
Die Antriebseinrichtung 4 muss selbstverständlich nicht über die gesamte Länge des Zugele- mentes 1, welches wiederum als endloses umlaufendes Band ausgeführt ist, angeordnet werden, sondern ist vielmehr vorzugsweise eine bereichsweise Anordnung vorgesehen, beispielsweise wie in der Fig. 2 im Unterbau der Rolltreppe.
Der Riemen 26 kann hinsichtlich des Querschnittes beliebig gestaltet sein, beispielsweise - wie in Fig. 6 dargestellt - mit doppelkeilförmiger Ausführung mit abgeflachten Endbereichen. Entspre- chend der Kontur des Riemens 26 weisen sowohl die Riemenscheibe 25 als auch das Zugelement 1 auf der Unterseite 12, d. h. entweder im Bereich des Untergurtes 9 bzw. im Bereich des senkrecht stehenden Teils des T-förmigen Profils entsprechende Einkerbungen 27,28 auf, sodass eine reib- schlüssige Kraftübertragung ermöglicht wird.
Die Anordnung der Antriebseinrichtung 4 kann insbesondere auch derart ausgebildet sein, dass zumindest ein Teil davon in der Führungseinrichtung, beispielsweise nach Fig. 15, situiert ist.
Damit kann vorzugsweise gleichzeitig ein seitliches Abspringen des Riemens 26 verhindert werden und ist zudem auf vorteilhafte Weise erreichbar, dass die Bauhöhe der gesamten Fördervorrichtung 2 beispielsweise nach den Fig. 1 und 2 verringert werden kann.
Wie bereits erwähnt, ist im rechten Teil der Fig. 6 eine erfindungsgemässe Führungseinrichtung
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8 dargestellt, wobei diese insbesondere mehrteilig ausgeführt sein kann und sei hierzu wiederum auf die Ausführungen zu Fig. 15 verwiesen. Da die Führungseinrichtung 8 bereichsweise zumin- dest annähernd in direktem Kontakt mit dem Zugelement 1 steht, ist es möglich, zur Verbesserung der Gleiteigenschaften in diesen Bereichen bzw. über einen grösseren Bereich des Profils eine Gleitlage 29 anzuordnen, wobei über diese Gleitlage 29 nicht nur der Kontakt zur Zugelementsfüh- rung, sondern auch der Kontakt zum Zugelementantrieb hergestellt werden kann. Vorzugsweise besteht diese Gleitlage aus einem insbesondere dichten Gewebe, beispielsweise aus Polyamid, Baumwolle, Polyester oder Gemische daraus.
Diese Gleitlage 29 kann eine bestimmte Nachgie- bigkeit in Längsrichtung, d. h. in Förderrichtung aufweisen, um die Flexibilität des Zugelementes 1 zu verbessern. Die Gleitlage 29 weist einerseits einen geringen Gleitreibungswert gegenüber der Führungseinrichtung 8 und andererseits einen genügend hohen Haftreibungswert gegenüber der Antriebseinrichtung 4 auf, um den problemlosen Antrieb des Zugelementes 1 zu gewährleisten.
In Fig. 7 ist eine Ausführungsvariante des Riemenantriebes nach den Fig. 5 bzw. 6 schema- tisch vereinfacht dargestellt. Der Riemen 26 ist dabei nicht mit glatter Oberfläche, sondern mit einer Zahnung 30 versehen, welche in die Zahnung 13 des Zugelementes 1 zur Kraftübertragung ein- greift. Die Anordnung der Antriebseinrichtung 4 in Relation zum Zugelement 1 kann entsprechend der in Fig. 6 gezeigten und dazu beschriebenen Ausführungsvariante erfolgen.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, ist auch der Riemen 26 als Endlosband ausgebildet und wird über mehrere Umlenkrollen 3 entsprechend gehaltert. Zumindest eine der Umlenkrollen 3 kann gleich- zeitig als Antriebsrolle ausgebildet sein und z. B. mit einem entsprechenden Motor, z. B. einem Elektromotor, in Wirkverbindung stehen.
Die Ausbildungen hierzu sind dem Fachmann geläufig, sodass auf eine detaillierte Beschrei- bung der Übertragung der Bewegungsenergie auf die Elemente der Antriebseinrichtung 4 verzich- tet wird.
Vorteilhafterweise sind die Umlenkrollen 3 mit grösserem Abstand zueinander - jeweils in einer Ebene gesehen - angeordnet, sodass die Kraftübertragung vom Riemen 26 auf das Zugelement 1 über eine grössere Länge 31 erfolgen kann. Um dabei ein "Durchhängen" des Riemens 26 zu verhindern, kann über diese Länge 31 zumindest eine Anpressrolle 32 angeordnet werden.
In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsvariante der Antriebseinrichtung 4 für das Zugelement 1 schematisch vereinfacht dargestellt. Das Zugelement 1 weist dazu auf der Unterseite 12, wobei diese je nach Ausbildung des Profils des Zugelementes 1 als T oder Doppel-T auch durch den Untergurt 22 nach Fig. 3 gebildet sein kann, einen vorzugsweise keilförmigen Fortsatz 33 auf.
Die Kraftübertragung kann hier wiederum, wie strichliert in Fig. 8 angedeutet, über einen eige- nen Riemen 26 erfolgen bzw. kann dieser Riemen 26 Teil einer Antriebsrolle 34 sein. Je nachdem können bei Ausführungen als gesonderter Riemen 26 mehrere Umlenkrollen 3, wie in Fig. 7 darge- stellt, oder aber auch nur eine oder mehrere gesonderte Antriebsrollen 34 vorgesehen werden. Der Riemen 26 bzw. der dem Zugelement 1 zugewandte Teil zur Kraftübertragung von der Antriebsrol- le 34 ist bevorzugt verformbar ausgebildet, wobei die Verformbarkeit durch Pfeile 35 in Fig. 8 angedeutet ist. Die Verformbarkeit soll dabei ein Zusammendrücken des Riemens 26 bzw. des entsprechenden Teils der Antriebsvorrichtung 34 ermöglichen.
Dazu können letztere beispielswei- se keilförmig ausgebildet sein, mit einer zentralen Aussparung 36 beispielsweise in Form eines zumindest annähernd runden Auslasses. Damit wird es möglich, dass bei einem ersten Kontakt des Fortsatzes 33 des Zugelementes 1, insbesondere bei der Ausführungsvariante einteilige Antriebs- rolle 34", durch den Reibschluss automatisch bewirkt, dass sich Backen 37,38 dieser Antriebsein- richtung 4 schliessen, sodass ein vollflächiger Kontakt zwischen dem Fortsatz 33 und den Backen 37,38 bei fortlaufender Umdrehung der Antriebsrolle 34 bei senkrechter Stellung des jeweiligen Abschnittes der Backen 37,38 in bezug auf das Zugelement 1 hergestellt wird.
Bei weiterer Um- drehung nimmt der Abstand der in Eingriffstellung auf das Zugelement gerichteten Backenendflä- chen 39,40 wieder zu, sodass letztendlich der Fortsatz 33 des Zugelementes 1 aufgrund der .Vor- spannkräfte" in den Backen bzw. verursacht durch die Aussparung 36 wieder freigegeben wird.
Bei Ausbildung als Riemen 26 ist es weiterhin möglich, die Kontaktierung dadurch zu verstär- ken, dass zusätzliche Andrückscheiben (in Fig. 8 nicht dargestellt) angeordnet werden, die ein Schliessen der Backen 37,38 durchführen.
Fig. 9 zeigt eine zur Fig. 8 sehr ähnliche Ausführungsvariante, wobei die Kontaktierung zwi- schen Riemen 26 bzw. Antriebsrolle 34 und Zugelement 1 invers erfolgt, d. h., das Zugelement 1
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bzw. dessen Fortsatz 33 weist bevorzugt zentral im Querschnitt in Förderrichtung gesehen eine vorzugsweise keilförmige Ausnehmung 41 auf, in welche die Backen 37,38 der Antriebseinrich- tung 4 zur Kraftübertragung eingreifen. Aufgrund der Vorspannung der Backen 37,38 wird ein Anpressen durch Öffnen letzterer, welches in Fig. 9 durch die Pfeile 35 angedeutet ist, ermöglicht.
Die Vorspannung der Backen 37,38 darf bei dieser Ausführungsvariante nicht so gross sein, dass ein Eingreifen dieser in die Ausnehmung 41 sowohl bei der Ausführungsvariante .gesonderter Riemen 26" als auch bei der Ausführungsvariante Antriebsrolle 34" während der Umdrehung verhindert wird. Die Kontaktierung erfolgte bei letzterer Ausführungsvariante wiederum durch die relative Beabstandung der Backen 37, 38 in bezug auf die Ausnehmung 41 des Zugelementes 1, d. h., dass aufgrund der Drehung der Antriebsrolle 34 die Backen 37,38 einer bestimmten Stelle in ihrer Relativlage derart verändert, d. h. deren Abstand zum Zugelement 1 verkürzt wird, sodass ein vorzugsweise grossflächiger Reibschluss ermöglicht wird.
Bei weiterer Umdrehung nimmt der Ab- stand wieder zu, sodass die Kontaktierung wieder aufgehoben wird und die Backen 37,38 die Ausnehmung 41 verlassen.
Es sei erwähnt, dass bei den beiden letztgenannten Ausführungsvarianten der Antriebseinrich- tung 4 der Riemen 26 direkt durch Aufvulkanisieren auf die Antriebsscheibe bzw. Antriebsrolle 34 angebracht werden kann.
In Fig. 10 ist eine weitere Ausführungsvariante des Zugelementes 1 sowie der Antriebseinrich- tung 4 schematisch dargestellt.
Das Zugelement 1 besteht aus einem doppel-T-förmigen Profil mit Obergurt 9 und Untergurt 22, welche über den Verbindungssteg 23 miteinander verbunden sind. Der Obergurt 9 weist bevor- zugt wiederum abgerundete Seitenbereiche 10, 11, d.h. Obergurtlippen, auf. Der Untergurt 22 ist bevorzugt doppelkeilförmig ausgebildet, wobei Endbereiche 42,43 abgeflacht sind. Andere Aus- gestaltungen hierzu, beispielsweise rechteckig oder dgl., sind möglich.
Der Verbindungssteg 23 ist bevorzugt gerundet ausgeführt.
Im Untergurt 22 ist strichliert ein Zugträger 44 angedeutet. Der Zugträger 44 dient zur Aufnah- me von durch die Antriebseinrichtung 4 auf das Zugelement 1 wirkenden Längskräften und der Zugträger 44 weist eine definierte Mindestreissfestigkeit auch im Stossbereich auf. Als Werkstoff für diesen Zugträger 44 sind je nach Antriebseinrichtung 4 unterschiedlichste Materialien möglich, z. B.
Stahl-, Aramidcorde bzw. Stahlbänder. Der Zugträger 44 kann einteilig, oder wie in Fig. 10 darge- stellt, mehrteilig ausgeführt sein, beispielsweise durch zumindest annähernd in Förderrichtung parallel zueinander angeordnete Drahtelemente, und sowohl im Zugelement 1, insbesondere im Untergurt 22, als auch am Zugelement 1 angeordnet sein. Weitere Verstärkungseinlagen, die in Handläufen nach dem Stand der Technik zur Erhöhung der Dimensionsstabilität des Handlauf- querschnittes vielfach eingesetzt werden, wie z. B. Gewebecorde oder dgl., sind aufgrund der Profilausbildung nach der Erfindung, insbesondere des etwa doppel-T-förmigen Zugelementes 1, nicht erforderlich, können jedoch angeordnet werden.
Trotz des Fehlens derartiger Verstärkungs- elemente bleibt das Zugelement 1 über einen langen Zeitraum ausreichend querschnittsstabil, sodass weder eine Vergrösserung noch eine Verringerung des Querschnittes zu erwarten ist. Damit können in vorteilhafter Weise sowohl Lärmentwicklungen beim Kontakt mit der Führungseinrich- tung 8 (in Fig. 10 nicht dargestellt) sowie übermässige Wärmeentwicklungen dabei vermieden werden, sodass daraus resultierende Antriebsprobleme und schliesslich die Zerstörung des Zugele- mentes 1 weitestgehend verhindert werden kann. Zudem kann durch Vermeidung der Vergrösse- rung des Zugelementes 1 auch verhindert werden, dass sich Individuen im Zwischenraum zwischen Handlauflippe, also den Seitenbereichen 10,11 des Obergurtes 9, und der Führungseinrichtung 8 einklemmen können.
In Fig. 10 ist strichliert angedeutet die Anordnung der Gleitlage 29 gezeigt. Die Gleitlage 29 erstrecken sich bei vorliegender Ausführungsvariante über einen Grossteil der Kontur des doppel-T- förmigen Querschnittes, insbesondere über den kompletten Untergurt 22, den Verbindungssteg 23 und zumindest teilweise die Oberfläche des Obergurtes 9, die dem Untergurt 22 zugewandt ist.
Gleitlageenden 45,46 sind dabei vorzugsweise so angeordnet, dass sie in das Innere des Obergur- tes 9 zeigen, d. h., dass sie allseitig vom Material des Obergurtes 9 umschlossen sind. Damit kann eine sichere Verankerung derGleitlage 29 am Zugelement 1 ermöglicht werden.
Die Antriebseinrichtung 4 bei vorliegender Ausführungsvariante ist in Form von transversal an- geordneten Antriebsscheiben 47, 48 ausgebildet, wobei selbstverständlich diese Antriebsscheiben
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47,48 mit weiteren Antriebsmitteln, z. B. Elektromotoren, in Wirkverbindung stehen und zweckmä- #ig synchron angetrieben werden können. Vorzugsweise sind jeweils links und rechts in bezug auf den Querschnitt des Zugelementes 1 gesehen gesonderte Antriebsscheiben 47,48 angeordnet, wodurch eine verbesserte Kraftübertragung durch beidseitig aufgebrachtem Druck über Reibschluss und zudem eine zumindest teilweise Führung des Zugelementes 1 ermöglicht wird.
Die Antriebsscheiben 47,48 sind derart ausgestaltet, dass sie zumindest im wesentlichen der Kontur des doppelkeilförmig ausgebildeten Untergurtes 22 entsprechen, sodass eine grossflächige Kraftübertragung in Folge des Reibschlusses möglich ist.
Zum Antrieb des Zugelementes 1 über die gesamte Länge können selbstverständlich mehrere Antriebseinrichtungen 4 verteilt angeordnet sein.
Der Vorteil, der sich durch diese transversal angeordneten Antriebseinrichtungen 4 erzielen lässt ist, dass die Oberfläche 14 des Obergurtes 9 mit keinerlei Antriebseinheiten in Verbindung kommt, sodass also Ablaufspuren, z. B. Rillenlinien, aufgrund dieses Kontaktes mit den Antriebsein- richtungen 4 verhindert werden können, und bietet dieses Antriebssystem zudem den Vorteil der Kompaktheit und dass es platzsparend im Unterbau der Fördervorrichtung 2 ausgeführt werden kann.
Die genannten Vorteile werden selbstverständlich auch bei den weiteren Ausführungsvarianten der Antriebseinrichtung 4 nach der Erfindung erreicht.
Des weiteren bietet diese Anordnung in Fig. 10 auch die Möglichkeit einer reinen Führung und/oder Abstützung des Handlaufes bevorzugt im Bereich der Rückführung. In diesem Fall sind die Antriebsscheiben 47,48 nur entsprechend gelagert, jedoch aber nicht angetrieben, sondern laufen nur frei mit. Dadurch ist eine zusätzliche Führungseinrichtung 8, wie in Fig. 6 ersichtlich, zumindest im Bereich der Rückführung des Handlaufes nicht erforderlich.
Diese Anordnung der Antriebsscheiben 47,48 lässt aber auch zu, dass beispielsweise innerhalb der Antriebseinrichtung 4 nur eine Antriebsscheibe 47 angetrieben wird und die gegenüberliegende Antriebsscheibe 48 frei mitläuft und somit nur zur Führung und/oder Abstützung dient.
Fig. 11zeigt eine zur Fig. 10 sehr ähnliche Ausführungsvariante sowohl für das Zugelement 1 als auch für die Antriebseinrichtungen 4, welche wiederum bevorzugt beidseitig des Zugelementes 1 transversal angeordnet sind. Der wesentliche Unterschied dieser Ausführungsvariante zur vor- hergehenden ist, dass die beiden als Keilräder ausgebildeten Antriebsscheiben 47,48 mit einer Zahnung 49 versehen sind, welche sowohl zur kraft- als auch formschlüssigen Übertragung der Bewegung auf das Zugelement 1 in eine entsprechende Zahnung 50 des Untergurtes 22 des Zugelementes 1 eingreifen. Die Zahnung 50 ist vorzugsweise im Bereich der doppelkeilförmigen Endbereiche 42, 43 des Untergurtes 22 angeordnet.
Selbstverständlich kann auch bei dieser Ausführungsvariante im Bereich der Zahnung 50 die Gleitlage 29 (in Fig. 11 nicht dargestellt) vorhanden sein, mit der auch eine Verstärkung der Zahnung 50 bewirkt werden kann.
Die Fig. 12 und 13 zeigen schematisch vereinfacht eine weitere Ausführungsvariante für das Zugelement 1 sowie die zugehörige Antriebseinrichtung 4.
Das Zugelement 1 ist wieder mit doppel-T-förmigem Querschnitt ausgebildet und weist einen Untergurt 22 in Rechteckform auf. Der Übergang zwischen dem Untergurt 22, dem Verbindungs- steg 23 und dem Obergurt 9 ist gerundet ausgeführt, sodass ein Riemen 26 der Antriebseinrichtung 4, welcher ebenfalls einen runden Querschnitt aufweist, in diesem Übergangsbereich zur Kraft- übertragung eingreifen kann.
Der Riemen 26 ist bevorzugt, wie schematisch angedeutet, mit einer zumindest zum Teil um- laufenden Zahnung 13 versehen, sodass dieser lageunabhängig zur sicheren Kraftübertragung verwendet werden kann. Damit ist eine sehr platzsparende Ausführungsvariante der Antriebsein- richtung 4 möglich.
Zur Herstellung des Kraftschlusses zwischen dem Riemen 26 und dem Zugelement 1 ist der erwähnte gerundete Übergangsbereich ebenfalls mit der Zahnung 50 versehen, wobei sich diese Zahnung 50 vorzugsweise über den gesamten Bereich des Querschnittes des Verbindungssteges 23 als auch zumindest teilweise über die einander zugewandten Oberflächen des Untergurtes 22 und des Obergurtes 9 erstreckt, wodurch eine grossflächige Wirkverbindung zwischen Zugelement 1 und Riemen 26 möglich ist.
Wie weiters in Fig. 12 dargestellt, weist das Zugelement 1 wiederum die Gleitlage 29 auf, wel- che ausgehend vom Untergurt, insbesondere den seitlichen Endflächen, sich über den Verbin-
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dungssteg 23 bis auf die dem Untergurt 22 zugewandte Oberfläche des Obergurtes 9 erstreckt.
Wiederum sind die Gleitlageenden 45,46 in Richtung auf das Innere des Obergurtes 9 zur Herstel- lung einer sicheren Verankerung der Gleitlage 29 im Zugelement 1 umgeformt.
Des weiteren zeigt auch die Ausführungsvariante des Zugelementes 1 nach Fig. 12 im Unter- gurt 22 den Zugträger 44 in Form von nebeneinander liegenden Einzeldrähten.
Der Riemen 26 ist, wie Fig. 13 besser zeigt, als Endlosband ausgeführt und sind zur Umlen- kung mehrere Umlenkrollen 3, die ebenfalls eine Zahnung aufweisen, insbesondere in jedem Umlenkbereich angeordnet.
Weiters ist in Fig. 13 schematisch eine Antriebsrolle 34 gezeigt, über die die Übertragung der Bewegung auf den Riemen 26 und in der Folge auf das Zugelement 1 erfolgt. Zur Verdeutlichung des Vorteils der Verwendung des Riemens 26 mit über die gesamte Oberfläche verteilter, umlau- fender Zahnung 13 ist die Antriebsrolle 34 senkrecht auf die Laufrichtung des Riemens 26 stehend angeordnet. Es soll damit verdeutlicht werden, dass in vorteilhafter Weise auf zusätzliche Umlenk- bzw. Antriebsrollen 3,34, welche aufgrund eines "herkömmlichen" Zahnriemens bei jeder Rich- tungsänderung um 90 in bezug auf die Zahnung 49 erforderlich wären, verzichtet werden kann.
Fig. 14 zeigt schliesslich eine Ausführungsvariante des Zugelementes 1 mit einer Antriebsein- richtung 4, bei welcher die Kraftübertragung in Folge des Zusammenwirkens von magnetischen und elektrischen Kräften erfolgt. Dazu sind entweder im senkrecht stehenden Teil des T-förmigen Profils des Zugelementes 1, wie in Fig. 14 dargestellt, oder im Untergurt 22 {in Fig. 14 nicht darge- stellt) ein oder mehrere Magneten 51 bzw. magnetische oder magnetisierbare Partikel angeordnet.
Das Profil weist zwischen einem Nordpol 52 bzw. Südpol 53 die Ausnehmung 41 auf, in welcher eine Reihe hintereinander angeordneter - in Förderrichtung gesehen - Leiterschleifen 54 Platz finden. Eines der Enden der Leiterschleife 54 ist mit einem Leiter 55 verbunden. Das zweite Ende ist z. B. über einen Thyristor mit einem zweiten Leiter (in Fig. 14 nicht dargestellt) verbunden. Diese Leiter 55 sind an eine Energieversorgung angeschlossen. Jeder Thyristor erzeugt in den jeweiligen Leiterschleifen eine Kraft, nachdem letztere zwischen den Magnetpolen zu liegen kommt. Die dadurch entstehende Wechselwirkung zwischen dem Strom in den Leitern und dem Magnetfeld bewirkt eine Vorwärtsbewegung des Zugelementes 1. Selbstverständlich müssen die Magneten 51 nicht über die gesamte Länge des Zugelementes 1 angeordnet werden.
Die Magneten 51 sind derart voneinander zu distanzieren, sodass die von den Magneten 51 erzeugten elektrischen Felder in deren Wirkungsbereich zumindest aneinander angrenzen und dadurch eine vorgebbare konstan- te Fortbewegung des Zugelementes 1 in Förderrichtung oder nach Umkehrung der Polarisierung der Magneten 51 entgegen dieser möglich ist.
Der Vorteil dieser Ausführungsvariante der Antriebseinrichtung 4 ist, dass auf eine grosse Anzahl an mechanisch bewegten Teilen verzichtet werden kann, wodurch dieses System einerseits sehr wartungsfreundlich ist und andererseits eine geringe Bauhöhe aufweist.
Fig. 15 zeigt schliesslich schematisch vereinfacht die Ausführungsvariante einer Führungsein- richtung 8 in Frontansicht, teilweise geschnitten und schematisch vereinfacht.
Die Führungseinrichtung 8 weist vorzugsweise Endbereiche auf, die derart ausgebildet sind, dass sie in die Ausnehmung zwischen dem Ober- und dem Untergurt 9,22 eingreifen können. Die Führungseinrichtung 8 ist bevorzugt mehrteilig ausgeführt und umfasst insbesondere zumindest eine Führungsschiene 56 und zumindest ein Halte- und/oder Stützelement 57, wobei dieses bevor- zugt beidseitig angeordnet ist, und zumindest ein, bevorzugt zwei Klemmelemente 58 zwischen der Führungsschiene 56 und dem Halte- und/oder Stützelement 57.
Das Klemmelement 58 und/oder die Führungsschiene 56 weisen in einem überlappenden Be- reich 59 entweder Einkerbungen 60 bzw. konträr dazu ausgebildete Vorsprünge 61 auf, sodass ein sicheres Ineinandergreifen des Klemmelementes 58 und der Führungsschiene 56 ermöglicht wird.
Zur Fixierung des Zugelementes 1 auf dem Halte- und/oder Stützelement 57, beispielsweise im Falle der Ausbildung als Handlauf der Balustrade, ist einerseits das Halte- und/oder Stützelement 57 zumindest bereichsweise im Überlappungsbereich des Klemmelementes 58 mit der Führungs- schiene 56 zumindest um eine Wandstärke 62 des Klemmelementes 58 gegenüber dem restlichen Verlauf des Halte- und/oder Stützelementes 57 in Endbereichen 63,64 ausgekragt.
Darüber hinaus können das Halte- und/oder Stützelement 57 und die Führungsschiene 56 in einem unterhalb des Klemmelementes 58 angeordneten Bereich 65 zumindest bereichsweise anliegend vorgesehen sein, sodass diese beispielsweise über Fixierelemente 66, weiche in Fig. 15
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andeutungsweise durch Striche 67 dargestellt sind, beispielsweise Schrauben oder dgi., fixiert werden können. Durch die Anordnung lösbarer Fixierelemente 66, beispielsweise Schrauben, wird eine einfache Demontage der Führungseinrichtung 8 ermöglicht, sodass gegebenenfalls das Zug- element 1 entfernt bzw. ausgetauscht werden kann, da nach Entfernung der Führungsschiene 56 aus dem Bereich des Halte- und/oder Stützelementes 57 auch eine Lösung des Klemmelementes 58 von der Führungsschiene 56 möglich wird.
Das Klemmelement 58 ist vorzugsweise so ausgebildet, dass es sowohl Kontaktbereiche zum Untergurt 22 als auch zum Obergurt 9 aufweist, wobei ein Klemmelementendbereich 68 vorzugs- weise in einem spitzen Winkel 69 auf den Untergurt 22 weist. Die Kontaktierung zwischen dem Klemmelement 58 und dem Obergurt 9 bzw. Untergurt 22 erfolgt bevorzugt über die angeordnete Gleitlage 29, die sich wiederum über einen Grossteil des Zugelementes 1 erstreckt, insbesondere - im Querschnitt gesehen - über die Oberfläche des Untergurtes 22, den Verbindungssteg 23 sowie die auf dem Untergurt 22 weisende Oberfläche des Obergurtes 9. Dadurch kann auch eine rei- bungsarme Führung im Bereich des Untergurtes 22 über die Führungsschiene 56 erfolgen.
Wie aus dieser Fig. ersichtlich, kann die Gleitlage 29 nur teilweise von dem Zugelement 1 umhüllt werden, sodass diese einen Teil der Oberfläche 14 des Zugelementes 1 bildet.
Selbstverständlich ist es möglich, die Führungseinrichtung 8 einteilig auszuführen, indem bei- spielsweise die Endbereiche der Führungsschiene 56 gleichzeitig die voranstehend beschriebenen Klemmelementendbereiche 68 ausbilden. Bei entsprechend elastischer Verformbarkeit dieser Endbereiche ist es möglich, dass das Zugelement 1 in die Führungseinrichtung 8 eingeschoben wird, wobei die Endbereiche sich anliegend ausgebildet sind und erst bei Erreichen der Ausneh- mung zwischen Ober- und Untergurt 9,22 elastisch in ihre Ausgangsstellung und damit in die Ausnehmung zurückfedern.
Selbstverständlich kann auch die Führungsschiene 56 mehrteilig oder in Form von zwei oder mehreren Führungsschienen ohne Kontakt untereinander ausgebildet werden.
Die Vorteile, die mit der erfindungsgemässe Fördereinrichtung 2, insbesondere dem Zugele- ment 1, der Antriebseinrichtung 4 sowie der Führungseinrichtung 8 erreichbar sind, sind mannigfal- tig. So wurde die Dimensionsstabilität des T-förmigen bzw. doppel-T-förmigen Profils für das Zug- element 1 im Vergleich zu aus dem Stand der Technik bekannten C-förmigen Profilen bereits angesprochen.
Ein weiterer Vorteil ist die vereinfachte Herstellbarkeit des Zugelementes 1 im Vergleich zu her- kömmlichen C-förmigen Profilen, welche aus einer Vielzahl aus vorbehandelten Halbzeugen her- gestellt werden. Diese Halbzeuge müssen zunächst im unvulkanisierten Zustand relativ aufwendig händisch oder maschinell zusammengefügt werden. Zur Vulkanisation wird das Zugelement 1, z.B. der Handlauf, in einer Form, welche verantwortlich ist für die Aussenabmasse, die Gesamthöhe und die Gesamtbreite des Querschnittes, mit einem entsprechenden Kern, der wiederum verantwortlich ist für die Innenmasse, die Lippenweite, die Innenweite und die Innenhöhe, diskontinuierlich vulka- nisiert. Hierbei treten bedingt durch den Sandwichaufbau lokale Querschnittsänderungen über die Länge des Zugelementes auf.
Diese Dimensionsänderungen werden durch das offene C-förmige Querschnittsprofil nach dem Stand der Technik zusätzlich verstärkt. Dadurch resultiert, dass, wenn die Änderungen ausserhalb der von den Kunden zulässigen Toleranzen liegen, das Zugelement nicht verwendet werden kann und daher dem Ausschuss zugeführt werden muss.
Des weiteren müssen die erfindungsgemässen Zugelemente 1 eine grosse Anzahl von Biege- wechsel während ihres Einsatzes in Fördervorrichtungen ertragen, woraus wiederum entsprechen- de Auswirkungen auf den Zugelementquerschnitt resultieren. In Folge eines wenn auch geringen irreversiblen Deformationsanteils kann es bei zunehmender Anzahl von Biegewechsel aufgrund des C-förmigen Querschnittes zu Querschnittsänderungen während des Betriebes kommen, so- dass, wenn diese gross sind, dies wiederum zum Ausfall des Zugelementes 1 führt.
Weiters werden die Zugelemente 1 üblicherweise mit Hilfe von Antriebseinrichtungen 4 ange- trieben, die mit einer Biegung des Zugelementes 1 über den Rücken arbeiten und wirkt sich diese Biegung ebenfalls negativ auf die dem Einzelindividuum zugewandte Oberfläche des Zugelemen- tes 1 aus. Eine derartige Belastung verschmutzt die genannte Oberfläche und hinterlässt Laufspu- ren. In extremen Fällen kann dies zu einer verstärkten Rissbildung und zum Ausfall des Zugelemen- tes 1 führen. Es ist weiters notwendig, dass bei den meisten Antriebseinrichtungen 4 das Zugele- ment 1 vorgespannt ist, sodass das notwendige Antriebsmoment übertragen werden kann. Eine zu
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hohe Vorspannung verringert jedoch aufgrund verstärkter Delamination einerseits sowie durch Längenänderungen andererseits die Lebensdauer des Zugelementes 1 beträchtlich.
Demgegenüber ermöglicht das neuartige Profil für diesen Anwendungszweck insbesondere als Bandförderer, als Handlauf für Rolltreppen, Rollsteige oder dgl., gegebenenfalls den Verzicht auf Verstärkungseinlagen, wodurch eine Reduzierung des Arbeitsaufwandes bei Halbzeugvorbereitung und der Produktion und damit einhergehend eine Kosteneinsparung ermöglicht wird.
Der für diesen Verwendungszweck neuartige Querschnitt des Zugelementes 1 ermöglicht, dass produktionstechnisch bedingte Querschnittsänderungen und Ausfälle des Zugelementes 1 durch übermässige Querschnittsänderungen während der Benutzung verringert bzw. zumindest teilweise ausgeschlossen werden. Durch die neuartige transversale Antriebseinrichtung 4, die ohne Vor- spannung des Zugelementes 1 arbeiten kann, und durch die erfindungsgemässe Führungseinrich- tung 8 wird ein gleichmässiger und gesicherter Antrieb des Zugelementes 1 ermöglicht. Dies trifft selbstverständlich auch auf die weiters dargestellten Ausführungsvarianten für die Antriebseinrich- tung 4 zu.
Es wird zudem eine Negativbiegung über Rollenkörper im Treppenunterbau, beispiels- weise bei Rollentreppen im Handlaufantrieb, vermieden, sodass die Oberfläche des Zugelementes 1 während der gesamten Lebensdauer schmutzfrei und ohne Laufspur bleibt. Dies trägt neben der Qualitätsverbesserung auch zur Erhöhung der Einsatzdauer des Zugelementes 1 bei.
Des weiteren ist von Vorteil, dass die Antriebseinrichtung 4 insgesamt äusserst kompakt und platzsparend z. B. im Treppenunterbau angeordnet werden kann, was nicht zuletzt zu einer Verrin- gerung des Platzbedarfes für den gesamten Treppenaufbau beiträgt.
Beim neuartigen Zugelement 1 erfüllt der obere Teil, insbesondere der Obergurt 9, z. B. in der Ausführungsform ,Handlauf" die Aufgabe, als Griffstück für den Fahrgast zu dienen. Dieser obere Teil besteht bevorzugt aus einem Elastomer bzw. Elastomergemisch.
Der untere Teil, insbesondere der Untergurt 22, erfüllt hingegen drei Aufgaben, nämlich dient er einerseits zum Antrieb des Zugelementes 1, weiters zur formschlüssigen Verbindung zwischen Zugelement 1 und Führungseinrichtung 8 und stellt schliesslich auch eine Kontaktfläche zur An- triebseinrichtung 4 sowie zur Führungseinrichtung 8 dar.
Für den Fall, dass das Zugelement 1 aus Gummi oder gummierten Werkstoffen besteht, kann dieses in Folge der geringen Biegefestigkeit mittels herkömmlicher, diskontinuierlicher Pressenvul- kanisation gefertigt werden. Es ist aber auch eine kontinuierliche Fertigung mittels Extrusion auf Kunststoffbasis möglich. Das Zugelement 1, z. B. der Obergurt 9, der Untergurt 22 und der Verbin- dungssteg 23, kann damit einstückig ausgebildet sein.
Die neuartige Führungseinrichtung 8 verhindert zudem sehr wirkungsvoll eine mutwillige De- montage des Zugelementes 1, beispielsweise im Falle der Ausführungsform Handlauf" durch den Fahrgast während seiner gesamten Gebrauchsdauer.
Aufgrund der transversal angeordneten Antriebseinrichtung 4 bzw. der weiteren dargestellten Antriebseinrichtungen 4 ist auch eine Rückführung des Zugelementes 1, d.h., das sogenannte Untertrum, im Verwendungsfall Bandförderer, aber auch bei Verwendung als Handlauf derart möglich, dass die Oberfläche des Zugelementes 1, welche mit den zu fördernden Individuen in Kontakt kommt, mit keinerlei Führungselementen in Berührung steht.
Die praktische Prüfung des erfindungsgemässen Zugelementes 1 wurde anhand der Bestim- mung der Losreisskraft im Falle der Ausführungsvariante Handlauf" überprüft. Diese Überprüfung dient zur Abschätzung der maximal übertragbaren Antriebskraft zwischen der Antriebseinrichtung 4 und dem Handlauf. Mit der Prüfapparatur wird im Gegensatz zu realistischen Bedingungen die Antriebseinrichtung 4 blockiert und der Handlauf durch das System gezogen. Die hierfür erforderli- che maximale Kraft kann zur Abschätzung der maximal übertragbaren Antriebskraft herangezogen werden.
Als Prüfapparatur diente eine eigens hierfür entwickelte Vorrichtung, wobei die transversal aus- gebildete Antriebseinrichtung 4 gewählt wurde. Die Prüfapparatur umfasste drei Paare von Keilrä- dem, welche mit dem Untergurt 22 des Zugelementes 1, d. h. des Handlaufes, in Kontakt bringbar sind. Der Handlauf wird zur Prüfung in die vorgesehene Prüfapparatur eingespannt, wobei durch Federkräfte über die Keilräder unterschiedliche starke Klemmungen bzw. unterschiedliche grosse Normalkräfte einstellbar sind. Weiters können wahlweise jeweils ein Keilrad bzw. zwei gegenüber- liegende Keilräder eines Radpaares blockiert werden, sodass sowohl der einseitige als auch der zweiseitige Antrieb simuliert werden kann.
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Mittels einer Zugprüfmaschine wird bei definierten Einstellungen, d.h. definierter Normalkraft, eine bestimmte Anzahl an Keilrädern sowie Anzahl an blockierten Rädern jeweils die maximale Kraft d. h. die Losreisskraft, bestimmt, die notwendig ist, um den Handlauf aus der Prüfapparatur zu ziehen.
Dabei konnte festgestellt werden, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Normal- kraft, der Anzahl der Keilräder und der Antriebsart, d. h. einseitiger oder beidseitiger Antrieb, be- steht. Die Losreisskraft und somit die maximal übertragbare Antriebskraft steigt mit zunehmender Normalkraft und Anzahl der Keilräder. Weiters zeigt ein beidseitiger Antrieb höhere übertragbare Antriebskräfte.
Dabei wurden die aus vorliegender Tabelle ersichtlichen Werte für die neuartigen Zugelemente 1 in Verbindung mit der Fördervorrichtung 2 sowie der Antriebseinrichtung 4 ermittelt.
Einseitiger Antrieb (Anpresskräfte in N ; 100 mm):
Anpresskräfte in N
EMI14.1
<tb> Einheit <SEP> 1 <SEP> Einheit <SEP> 2 <SEP> Einheit <SEP> 3
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 1 <SEP> 500 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 2 <SEP> 650 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 3 <SEP> 800 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 4 <SEP> 500 <SEP> 500 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 5 <SEP> 650 <SEP> 650 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 6 <SEP> 800 <SEP> 800 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 7 <SEP> 500 <SEP> 500 <SEP> 500
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 8 <SEP> 650 <SEP> 650 <SEP> 650
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 9 <SEP> 800 <SEP> 800 <SEP> 800
<tb>
Federlänge in mm (Abstand inkl.
Beilagescheiben)
EMI14.2
<tb> Einheit <SEP> 1 <SEP> Einheit <SEP> 2 <SEP> Einheit <SEP> 3 <SEP> x <SEP> max. <SEP> Losreisskraft <SEP> in <SEP> N
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 1 <SEP> 47- <SEP> 392
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 2 <SEP> 46- <SEP> 502
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 3 <SEP> 45- <SEP> - <SEP> 581
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 4 <SEP> 47 <SEP> 47- <SEP> 697
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 5 <SEP> 46 <SEP> 46- <SEP> 804
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 6 <SEP> 45 <SEP> 45- <SEP> 1029
<tb> Versuch <SEP> 7 <SEP> 47 <SEP> 47 <SEP> 47 <SEP> 918
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 8 <SEP> 46 <SEP> 46 <SEP> 46 <SEP> 1061
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 9 <SEP> 45 <SEP> 45 <SEP> 45 <SEP> 1444
<tb>
<tb>
<tb> LO <SEP> = <SEP> 51 <SEP> mm
<tb>
Beidseitiger Antrieb (Anpresskräfte in N ;
100 mm):
Anpresskräfte in N
EMI14.3
<tb> Einheit <SEP> 1 <SEP> Einheit <SEP> 2 <SEP> Einheit <SEP> 3
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 1 <SEP> 500 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 2 <SEP> 650 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 3 <SEP> 800 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 4 <SEP> 500 <SEP> 500 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 5 <SEP> 650 <SEP> 650 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 6 <SEP> 800 <SEP> 800 <SEP> 0
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 7 <SEP> 500 <SEP> 500 <SEP> 500
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 8 <SEP> 650 <SEP> 650 <SEP> 650
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 9 <SEP> 800 <SEP> 800 <SEP> 800
<tb>
<Desc/Clms Page number 15>
Federlänge in mm (Abstand inkl.
Beilagescheiben)
EMI15.1
<tb> Einheit <SEP> 1 <SEP> Einheit <SEP> 2 <SEP> Einheit <SEP> 3 <SEP> x <SEP> max. <SEP> Losreisskraft <SEP> in <SEP> N
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 1 <SEP> 47- <SEP> 630
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 2 <SEP> 46- <SEP> 747
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 3 <SEP> 45- <SEP> - <SEP> 737
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 4 <SEP> 47 <SEP> 47- <SEP> 988
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 5 <SEP> 46 <SEP> 46- <SEP> 1064
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 6 <SEP> 45 <SEP> 45- <SEP> 1349
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 7 <SEP> 47 <SEP> 47 <SEP> 47 <SEP> 1406
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 8 <SEP> 46 <SEP> 46 <SEP> 46 <SEP> 1566
<tb>
<tb> Versuch <SEP> 9 <SEP> 45 <SEP> 45 <SEP> 45 <SEP> 1865
<tb>
LO=51mm
In der Tabelle bedeuten Einheit 1 bis 3 die drei Paare an Keilräder und lässt die Federlänge Rückschlüsse auf die Vorspannkraft, d. h. die Normalkraft, zu.
Der Ordnung halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Zugelementes 1 dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmassstäblich und/oder vergrössert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be- schreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2; 3, 4; 5, 6; 7; 8; 9 ; 10 ; 11 ; 12,13; 14 ; 15 gezeig- ten Ausführungen und Massnahmen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemässen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Handlauf für eine Rolltreppe bzw. einen Rollsteig mit einem doppel-T-förmigen Quer- schnitt, der durch einen ersten, einen Obergurt bildenden Querschnitteil und einen zwei- ten, einen Untergurt bildenden Querschnitteil gebildet ist, wobei der Obergurt mit dem Un- tergurt über einen Verbindungssteg verbunden ist, wobei weiters der erste Querschnitteil als Griffstück für zu transportierende Individuen und der zweite Querschnitteil zur Bildung einer Wirkverbindung mit einer Führungseinrichtung und/oder einer Antriebseinrichtung ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Untergurt (22) im Querschnitt betrachtet über den Verbindungssteg (23) hinausragende Seitenbereiche (10, 11) aufweist, die zu- mindest in Endbereichen keilförmig, insbesondere doppelkeilförmig,
zur Anlage an zumin- dest ein Antriebselement einer Antriebseinrichtung ausgebildet sind.