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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Vermeidung des falschen Auffahrens auf eine Aus- fahrspur einer Autobahn oder dergleichen von einer gegen die Ausfahrspur befahrbaren Verkehrs- fläche aus Hierbei wird unter einer Verkehrsfläche, deren Befahren gegen die Ausfahrspur möglich ist, eine zumindest zweispurige Strasse ohne getrennte Richtungsfahrbahnen, wie sie an jedem
Autobahnanschluss als Zubringerstrasse vorliegt, oder der Parkplatz einer Autobahnraststätte ver- standen, auf deren Parkplatz das Umdrehen und Zurückfahren ohne weiteres möglich ist.
Versehentlich falsches Auffahren auf eine Autobahn führt häufig zu Verkehrsunfällen mit oft fa- talem Ausgang. Es sind daher schon einige Vorschläge bekannt geworden, um eine falsche Auf- fahrt auf eine Strasse mit getrennten Richtungsfahrbahnen zu erschweren bzw. zu verhindern.
Neben optischen und akustischen Warnsignalen sind auch Einrichtungen bekannt geworden, die gegen die falsche Fahrrichtung aus der Fahrbahn hochstehende Sperren aufweisen. Alle bisheri- gen Vorschläge konnten sich aber aufgrund verschiedener Unzulänglichkeiten nicht durchsetzen.
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine einfache Einrichtung zu schaffen, mit der ohne besondere bauliche Massnahmen das Auffahren auf eine Ausfahrspur verhindert werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zumindest der Mündungsbereich der Aus- fahrspur von gleich aussehenden Gestaltungselementen umgeben ist. Gleich aussehende Gestal- tungselemente, die beiderseits der Ausfahrspur und in der Umgebung ihrer Einmündung angeord- net sind, machen es dem unkonzentrierten oder irritierten Autofahrer von Falschfahrpositionen auf der Verkehrsfläche aus unmöglich, den Verlauf der Ausfahrspur und ihrer Einmündung zu erken- nen. Die Ausfahrspur wird daher nicht durch Einfahrverbote und sonstige Warnsignal deutlich hervorgehoben, sondern möglichst unsichtbar und unkenntlich gemacht.
Als Gestaltungselemente kommen einerseits einzelne Elemente einer Bepflanzung (einzelne Sträucher, Hecken, usw.) andererseits aber auch künstliche Elemente, beispielsweise Strassenrandleitelemente aus Metall oder Beton, Drahtgitterzäune, oder Stangen in Art von Schneestangen, usw. in Frage. Die Gestal- tungselemente können unregelmässig mehrreihig in Abständen von beispielsweise ein bis zwei
Metern neben der Ausfahrspur vorgesehen werden. Es Ist somit keinesfalls nur eine einzige
Schneise zwischen den Gestaltungselementen erkennbar, und ein Autofahrer, der eine Weiterfahrmoglichkeit sucht, wird die für ihn unkenntliche Einmündung nicht ansteuern. Er könnte erst dann die Fahrt in der falschen Richtung aufnehmen bzw. fortsetzen, wenn er die nicht ersichtliche
Einmündung bewusst gesucht und gefunden hat.
Ist die Verkehrsfläche mit möglicher Falschfahrt ein Autobahnparkplatz oder dergleichen, so erfolgt die Anordnung der Gestaltungselementen ein- oder beidseitig der Ausfahrspur so, dass diese in einer Kurve an der Schmalseite des Parkplatzes einmündet. Die Ausfahrspur verläuft somit im wesentlichen quer zu einem Betrachter auf dem Parkplatz, und in seiner Blicknchtung liegen die in verschiedenen Querreihen angeordneten Gestaltungselementen in unregelmässigen, zu kleinen Abständen.
Ist die Verkehrsfläche eine Zubringerstrasse zu einem Autobahnanschluss, so sieht eine bevorzugte Ausführung vor, dass die Ausfahrspur eine Schikane enthält, entlang der beidseitig die mit Gestaltungselementen versehenen Bereiche vorgesehen sind. Auf diese Weise mündet die Ausfahrspur ebenfalls in einer Kurve in die Zubringerstrasse, und im Blick entgegenkommender Fahrer liegen wiederum die beiderseits der Schikane ungeordnet angeordneten Gestaltungselementen, die eine Einfahrschneise nicht so ohne weiteres erkennen lassen. Auch hier müsste sie bewusst gesucht werden
Die Erfindung wird nun nachstehend an Hand der beiliegenden schematischen Zeichnungen näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
Es zeigen :
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Autobahnausfahrspur zum Parkplatz einer Autobahnraststätte,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Autobahnausfahrspur zu einer Abfahrt- bzw Zubringerstrasse, und
Flg. 3 eine Ansicht der Einmündung der Ausfahrspur gemäss Fig. 1 oder Fig. 2 von einer möglichen Falschfahrposition auf dem Parkplatz oder der Zubringerstrasse.
Von einer Richtungsfahrbahn 1 einer Autobahn oder anderen Strasse mit getrennten Richtungfahrbahnen zweigt eine Ausfahrspur 2 ab, an deren Einmündung in eine Verkehrsfläche 3 eine Auffahrt in der falschen Richtung verhindert werden soll Gemäss Fig. 1 verläuft die Ausfahrspur 2
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Im wesentlichen quer zur Längserstreckung der als Parkplatz einer Autobahnraststätte dienenden Verkehrsfläche 3, die In verschiedenen Richtungen befahren werden darf, und mündet in einer Kurve 4. Bereiche 5,6 zu beiden Seiten längs der Ausfahrspur 2 und beiderseits der Einmündung sind mit unregelmässig angeordneten Stangen 7 bestückt, die ähnlich Schneestangen in Locher im Boden gesteckt sind.
Der Abstand zwischen den Stangen 7 beträgt nach allen Seiten etwa ein bis zwei Meter, und ihre Anordnung ist so, dass von möglichen Betrachtungsplätzen 9 auf der Verkehrsfläche 3 die Anordnung der Stangen 7 nicht unterscheidbar ist. Dadurch sind die Mündung der Ausfahrspur 2 und ihr Verlauf zwischen den Stangen 7 unkenntlich gemacht. Eine zu einer Auffahrt auf die Ausfahrspur 2 gegen die Fahrtrichtung einladende Schneise zwischen den Stangen 7 kann nicht erkannt werden, wodurch eine versehentlich falsche Auffahrt ausgeschlossen ist.
In Fig. 2 ist eine Autobahnausfahrt gezeigt, wobei eine Zubringerstrasse mit üblichem Gegenverkehr die Verkehrsfläche 3 bildet. Mögliche BetrachtungsplÅatze 9 für das Ende der Ausfahrspur 2 liegen daher auf der Gegenfahrbahn. Um das Ende schwerer kenntlich zu machen, ist in die Ausfahrspur eine Schikane 8 eingebaut, und in den beiden Bereichen 5,6 längs der Schikane sind wiederum Stangen 7 in zufälliger Anordnung in den Boden eingesteckt. Dadurch ist die Einfahrt zwischen die Stangen 7 mangels einer von Betrachtungsplätzen 9 im Nahbereich des Endes der Ausfahrspur 2 erkennbaren Schneise praktisch nicht möglich. Auch hier muss die Einfahrt in die Ausfahrspur bewusst gesucht werden.
Da der Blickwinkel zur Fahrbahnoberfläche von den In Frage kommenden Betrachtungsplätzen 9 im allgemeinen sehr klein (etwa 3 bis 5 ), und zusätzlich der potentiell falsch fahrende Autofahrer ohnedies unkonzentriert ist, kann er, wie Flg. 3 zeigt den Verlauf der Ausfahrspur 2 und deren Ende zwischen den Stangen 7 des vorderen Bereiches 5 und des hinteren Bereiches 6 nicht erkennen.
Anstelle der beschriebenen Stangen können auch Leitelemente aus Beton mit Abstand zueinander angeordnet sein. Die Nichterkennbarkeit der Einmündung wird aber auch durch Drahtgitterzäune, Hecken, usw. erreicht.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Vermeidung des falschen Auffahrens auf eine Ausfahrspur (2) einer Auto- bahn oder dergleichen von einer gegen die Ausfahrspur (2) befahrbaren Verkehrsfläche (3) aus, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Mündungsbereich (5,6) der Ausfahr- spur (2) von gleich aussehenden Gestaltungselementen (7) umgeben ist.