AT407977B - Warndreieck mit roten reflektoren und innerhalb liegenden rot lumieszierenden flächen - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Warrdreieck, das aus roten Reflektoren und innerhalb liegenden rot lumineszierenden Flächen besteht, welche in der Gestalt der Seiten eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind.
Warndreiecke mit signalisierender Wirkung bei Bestrahlung mit Licht sind seit langem Stand der Technik. So werden beispielsweise in der US 3,759,214 A, der US 3,766,881 A,der US 3,933,119 A, der US 4,403,565 A und der US 5,775,253 A diverse Warndreiecke mit re ek- tierenden und fluoreszierenden Armen offengelegt.
In der derzeit gültigen Bestimmung bzw. Vorschrift der Vereinten Nationen "Uniform Provisions for the Approval of Advance-Waming Triangles" E/ECE/324 E/ECE/TRANS/505 Rev. 1/Add.
26/Rev. 1, 18 Februar 1998 bestehen die Warndreiecke im Wesentlichen aus in der Form der Sei- ten eines gleichseitigen Dreiecks angeordneten roten Rückstrahlern und innen liegenden und ebenfalls dreieckig angeordneten rot fluoreszierenden Flächen. Derartige rot eingefärbte Rück- strahler zeichnen sich in ihrer Funktionsweise dadurch aus, dass einfallendes Licht rote Refl xio- nen erzeugt. Derartige rot fluoreszierende Schichten werden üblicherweise mit Tageslichtfa ben realisiert, die in ihrer Wirksamkeit in besonders hohem Masse von den Lichtverhältnissen in hrer unmittelbaren Umgebung abhängig sind, insbesondere davon, welcher Lichtstrom auf sie auf trifft.
Insbesondere wenn der Scheinwerferkegel herannahender Autos das Warndreieck nicht erfasst, ist die Signalwirkung sehr beschränkt. Die Wirksamkeit von Warndreiecken ist daher in der Rege von unbeeinflussbaren Faktoren bestimmt und daher eingeschränkt zuverlässig.
Diese Nachteile gelten nicht fur ebenfalls zum Stand der Technik gehörende Leuchtartike, die mit aktiven Leuchtelementen ausgestattet sind, die mit einer Spannungs- bzw. Stromquelle bE trie- ben werden. Hierdurch wird die Auffälligkeit der Warndreiecke speziell bei schlechten Umgebungs- lichtverhältnissen (Nebel, Schnee, Regen, Dämmerung oder Nacht) durch das Leuchtmittel signifi- kant erhöht.
In der US 4,952,910 A ist zur Erhöhung der Signalwirkung von Warndreiecken eine Lichtq elle zur Beleuchtung des Warndreiecks vorgesehen, diese ist in der Mitte des Warndreiecks ang ord- net, wo diese eine weisse Fläche hinterleuchtet. In der US 4,875,028 A ist ein ähnlicher Aufbau vorgestellt mit dem Unterschied, dass zwei in der Mitte des Dreiecks angeordnete Glühlampenzu dessen Beleuchtung vorgesehen werden Der Hauptnachteil besteht darin, dass das Warndreieck nicht in der Form und der Farbe des Warndreiecks ausgeleuchtet wird und daher im Verke in grosser Entfernung nicht als Warndreieck wahrgenommen wird
Diesem Nachteil kommt ein Warndreieck, welches in der US 5,349,346 A offengelegt wird, zuvor.
Das Warndreieck besteht hier aus mehreren diskreten Lichtquellen, roten Leuchtdioden (LEDs), welche in den Reflektoren des Warndreiecks angeordnet sind und die Form des Warn- dreiecks ausleuchten. Dabei werden die LEDs in Löcher des Rückstrahlers eingeführt, wobei eini- ge erhebliche Nachteile auftreten # Die LEDs sind vor dem Reflexionskörper angeordnet und leuchten das Warndreieck nicht flächig sondern punktuell aus.
. Dadurch, dass LEDs von vorne in den Rückstrahler eingeführt werden, setzen diese das
Reflexionsvermögen herab Die Wirkungsweise des Warndreiecks im ausgeschalteter Zu- stand ist daher im Vergleich zu Warndreiecken mit durchgehenden Rückstrahlern e nge- schränkt Darüber hinaus weist das Warndreieck keine fluoreszierenden Signaleffekte auf, welche die Signalwirkung weiter erhöhen würden.
# Da der gesamte Reflexionskörper mit LEDs bestückt ist, ist eine grosse Anzahl an LEDs zum
Betrieb nötig, was eine hohe Leistungsaufnahme bedingt
Eine ähnliche Ausführung eines Warndreiecks mit in Abständen zwischen reflektierenden Strei- fen angeordneten Leuchtdioden ist in der WO 93/25409 A1 geoffenbart.
Weiters ist aus der DE 44 19 544 A1 ein Warndreieck mit reflektierend ausgebildeten Sc hen- keln bekannt geworden. Die Schenkel sind als Hohlkörper mit einer durchscheinend reflekti ren- den Seitenfläche ausgebildet, wobei zumindest ein Schenkel eine oder mehrere Leuchtdloden (LED) als Lichtquelle aufnimmt und die LEDs in optische Lichtleiter emittieren. Die Lichtleiter eiden mit Ausstrahlungsflächen an den Innenseiten oder in Ausnehmungen der reflektierenden Seite nflä- chen.
Schliesslich sind aus der JP 10-326082 A und der JP 8-69257 A Hinweistafeln bzw. dreieckige Strassenverkehrszeichen bekannt geworden, welche mit Hilfe von Elektrolumineszenz beleuchtet
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werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, die Nachteile bekannter Signal- elemente zu vermeiden und verbesserte Warndreiecke vorzuschlagen, weiche ein- und ausge- schaltet eine erhöhte Signalwirkung aufweisen und den einschlägigen Vorschriften und Bestim- mungen genügen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Warndreieck mit einem bifunk- tionellen (selbstleuchtenden und reflektierenden), elektrolumineszierenden Leuchtmittel ausgestat- tet ist, welches in der Form des Rahmens eines gleichseitigen Dreiecks am Warndreieck angeord- net ist und flächiges, annähernd homogenes rotes Licht emittiert, wobei das Leuchtmittel im Tages- licht rot lumineszierende und/oder reflektierende Pigmente aufweist.
Das Leuchtrnittel weist sowohl lumineszierende als auch reflektierende Eigenschaften auf, so dass die lumineszierende und die reflektierende Funktion des Warndreiecks verstärkt bzw. teil- weise oder ganz durch das Leuchtmittel sowohl im ein- als auch im ausgeschalteten Zustand wahr- genommen wird.
Die gegenständliche Erfindung vermeidet allen Nachteilen der eingangs beschriebenen Signal- elemente. Die Warndreiecke der gegenständlichen Erfindung entsprechen im ausgeschalteten Zu- stand völlig den derzeit gültigen Bestimmungen bzw. Vorschriften der Vereinten Nationen #Uniform Provisions for the Approval of Advance-Waming Triangles" E/ECE/324 E/ECE/TRANS/505 Rev 1/Add. 26/Rev. 1, 18 Februar 1998.
Die vorliegende Erfindung betrifft Warndreiecke, die mit Leuchtmitteln versehen sind, deren rote Lichtemission gemäss CIE-Standard Koordinaten aufweist, die innerhalb folgender Eckpunkte liegen: Punkt 1 (x=0.69, y=0.31), Punkt 2 (x=0.595, y=0.315), Punkt 3 (x=0.569, y=0.341) und Punkt 4 (x=0. 655, y=0.345).
Das Leuchtmittel der gegenständlichen Erfindung ist insofern bifunktionell ausgeführt, als dass es einerseits als selbstleuchtende Einheit und andererseits als Rückstrahler oder fluoreszierende Schicht fungiert. Die Leuchtmittel werden mittels einer am Warndreieck befestigten Spannungs- quelle gespeist und gestatten bei geringem Energieverbrauch eine gute Lichtausbeute. Durch geeignete elektrische Isolierung erfüllen diese elektrischen Teile alle Anforderungen bezüglich Umwelteinflüssen, wie in der derzeit gültigen Vorschrift der Vereinten Nationen E/ECE/324 E/ECE/TRANS/505 Rev. 1/Add. 26/Rev. 1,18 Februar 1998 beschrieben. Die Funktionsweise der Warndreiecke, nach oben genannter Vorschrift, ist sowohl im eingeschalteten als auch im ausge- schalteten Zustand des aktiven Leuchtmittels völlig gegeben.
Bevorzugt werden selbstemittierende Elektrolumineszenz (EL) Bauelemente als Leuchtmittel für die Warndreiecke gegenständlicher Er- findung verwendet.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 Ein erfindungsgemässes Warndreieck, sowie
Fig. 2 und 3 Ausführungsvarianten des Warndreiecks nach Fig.
Claims (16)
1.
In Fig. 1 und Fig.
2 ist der Aufbau des Warndreiecks gemäss vorliegender Erfindung dargestellt.
Dieses besteht im Wesentlichen aus in der Form der Seiten eines gleichseitigen Dreieck angeord- neten roten Reflektoren bzw. Rückstrahlern 2 und innen liegenden und ebenfalls dreieckig ange- ordneten rot fluoreszierenden Flächen 3 (dazwischen und aussen befindet sich im Allgemeinen ein Rand 1). Das Leuchtmittel 4 (Fig. 1) bez. 6 (Fig. 2) ist entweder an der Position der fluoreszieren- den Schicht angebracht oder an der Position des Rückstrahler 2. Optional kann dieses auch über dem Rand 1 angeordnet sein. Die dreieckige Öffnung des Warndreiecks ist mit 5 bezeichnet.
In Fig. 3 ist die zusammenklappbare Version des Warndreiecks dargestellt. Diese unterschei- det sich insofern von Fig. 1 und 2, als dass der Reflektor 8, die fluoreszierenden Schichten 9 und das Leuchtmittel 10 aus drei streifenförmigen Komponenten bestehen, die jeweils an einer Seite des Warndreiecks fixiert werden, und dass die Kontakte der drei Komponenten des Leuchtmittels mittels elektrischer Zuleitungen (i.A. Drähten) einer gemeinsamen Spannungsquelle zugeführt wer- den. Der freibleibende Rand ist hier mit 7 bezeichnet.
Das Leuchtmittel 4,6, 10 der gegenständlichen Erfindung wird bevorzugt durch den Einsatz einer Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folie realisiert, wobei diese aufgrund ihrer bi- oder trifunktio- nellen Eigenschaften, die teilweise oder ganze Funktion der rot fluoreszierenden Schicht bzw. der Rückstrahler erfüllt.
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Die Verbindung zur tragbaren Spannungsquelle erfolgt über nach aussen isolierten Anschlüs- sen. Diese ist üblicherweise (gemeinsam mit der Ansteuerelektronik, für den Fall, dass Dicksc icht- Elektrolumineszenz-Folien als Leuchtmittel eingesetzt werden) am Warndreieck befestigt und mit einer auf das aktive EL-Leuchtmittel abgestimmten Ansteuerelektronik versehen und wird entweder von einem wiederaufladbaren Akkumulator oder einer austauschbaren Einwegbatterie gespeist.
Bevorzugt werden für gegenständliche Erfindung Einwegbatterien eingesetzt.
Die Emission des Leuchtmittels kann durch geeignete Anordnung des Leuchtmittels je ach Anforderung gerichtet oder weitgehend isotrop erfolgen.
Es ist Stand der Technik, dass DSELs mittels Siebdruckverfahren auf eine strukturierte elek- trisch leitende transparente Elektrode (typisch Indium-Zinn-Oxid auf Trägerfolie) eine a tive Schicht, nachfolgend eine dielektrische Isolationsschicht und abschliessend eine Rückelekt ode hergestellt werden können. Es ist ebenso bekannt, dass die EL-Schichten auch mittels eines Roller-Coating Verfahrens aus Laminaten hergestellt werden können. Die so erhaltene sei- icht- förmig aufgebaute Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folie wird mit Zuleitungskontakten versehen und an die passende Betriebsspannungsquelle angeschlossen.
Für die erfindungsgemässe Anwendungen als Leuchtmittel in Warndreiecken sind die Dick- schicht-Elektrolumineszenz-Folien vor allem aufgrund ihrer einfachen und kostengünstigen Herstel- lung und ihrer flachen Bauweise geeignet. Die Lichtemission solcher Dickschicht-Elektrolum nes- zenz-Folien liegt üblicherweise im blau-grünen Spektralbereich. Um die vorgeschriebene rote Emissionsfarbe (CIE Farbkoordinaten laut Vorschrift der Vereinten Nationen: E/ECE/324 E/ECE/TRANS/505 Rev. 1/Add 26/Rev. 1,18 Februar 1998) zu erhalten, wird die Dickschicht- Elektrolumineszenz-Folie in der Art modifiziert, dass mittels Einsatz von Tagesleuchtfarb in fester Pulverform oder mittels Einsatz von gelösten lumineszierenden Farbstoffen die blaue oder grüne Elektrolumineszenz in rote Lichtemission umgewandelt wird.
Dieser physikalische Effekt wird allgemein als externe Farbkonversion bezeichnet. Die Farbkonversionsstoffe werden dabei an ver- schiedenen Positionen der Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien wie in der aktiven Schicht der dielektrischen Schicht und/oder der Rückelektrode und/oder auch in Form von Zwischenschichten innerhalb des EL-Bauelement und/oder als Deckschicht auf der dem EL-Bauelement abgewar dten Seite der Trägerfolie angebracht. Bevorzugt werden die Farbkonversionsschichten auf die Dick- schicht-Elektrolumineszenz-Folien aufgebracht, da dadurch der stärkste Fluoreszenzeffekt erzielt wird.
Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit in feuchter Umgebung ist vorgesehen, das:, die Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien samt den herausgeführten Kontaktstellen mittels einer oder mehreren losungsmittelbeständigen Folien oder Polymerschichten luft- und wasserdicht verkapselt sind. Beispielsweise wird das Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien-Bauelement mittels einer oder mehreren Laminatfolie(n) eingeschweisst wobei auch die Zuleitungen zum Teil mit e nge- schweisst werden und nachfolgend elektrisch isoliert werden. i
Die zum Betrieb solcher Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien nötige Ansteuerelektronik wird allgemein als Inverter bezeichnet und wandelt die Batteriegleichspannung (typisch 6-24 V) i die benötigte Wechselspannung mit typisch 80-150 Veff bei 300-1200 Hz um.
Die Leuchtdichten der roten Leuchtmittel basierend auf DSELs auf den Warndreiecken liegen im Bereich zw. 30 und 300 cd/m2. Typische Werte sind 40 cd/m2 bei 115 V und 400 Hz.
Dadurch, dass in das Leuchtmittel, welches auf Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien basiert, Tagesleuchtfarben ein- bzw. aufgebracht werden, weist dieses starke Fluoreszenzeigensch ften auf. Dieses bifunktionelle Leuchtmittel kann daher die fluoreszierenden Schichten am Warndreieck teilweise oder ganz ersetzen Durch Einbringen oder Aufbringen von reflektierenden Pigmenten (wie feinkörnigen Glasperlen) wird das Reflexionsvermögen des Leuchtmittels auf das Nivea der Rückstrahler gebracht, so dass diese neben der Funktion der Fluoreszenz auch die Funktior des monofunktionellen Rückstrahlers am Dreieck teilweise oder ganz übernehmen kann.
Aufgrund ihrer flachen Bauweise und hohen erreichbaren Leuchtdichten sind neben den Dick- schicht-Elektrolumineszenz-Folien auch anorganische und organische LEDs für die Anwendurg als Leuchtmittel in den Warndreiecken geeignet. Diese können als flächige Lichtquellen analog zu den Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien ausgeführt sein.
Die Spannungsquelle der Leuchtmittel wird in ein kompaktes, wasserdichtes und lösungs@@ittel- beständiges (speziell gegen die Losungsmittel Toluol und Heptan resistentes) Gehäuse integriert,
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das mit einem leicht zugänglichen, abgedichteten Schalter oder Taster versehen ist. Optional ist in dieses Gehäuse auch die Ansteuerelektronik integriert.
Als Erweiterung der Erfindung kann das Leuchtmittel beim Aufstellen des Warndreiecks mittels integriertem Schaltkontakt automatisch in Betrieb genommen werden, ohne dass ein Einschaltvor- gang für die Betriebsspannungsquelle nötig ist.
Weiters kann man das Leuchtmittel mittels einer Ansteuerelektronik blinkend betreiben, was einerseits die Aufmerksamkeit des Betrachters erhöht und andererseits die Betriebsdauer des akti- ven Leuchtartikels ohne Batteriewechsel bzw. ohne Batterieladevorgang deutlich vergrössert. Für die Realisierung der Spannungsquelle mit einer wiederaufladbaren Batterie, werden zusätzlich zwei elektrische Kontakte in Form einer Steckbuchse durch das Gehäuse nach aussen geführt, um eine elektrische Verbindung zu einem externen Ladegerät, insbesondere zur Autobatterie herstel- len zu können. Für die Realisierung mit einer Einwegbatterie wird ein einfach zu öffnendes wasser- und lösungsmitteldichtes Batteriegehäuse verwendet, das einen einfachen Batteriewechsel ermög- licht.
Um die absolute Betriebs- und Einsatzdauer des Leuchtmittels ohne Batteriewechsel zu erhö- hen, kann in die Ansteuerelektronik des Leuchtmittels ein photosensitives Element integriert sein, dessen Signal dazu verwendet wird, das Leuchtmittel bei guten Umgebungslichtverhältnissen (wie Sonnenschein) automatisch ausser Betrieb und bei widrigen Verhältnissen in Betrieb zu setzen.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Warndreieck, das aus roten Reflektoren (2,8) und innerhalb liegenden rot lumineszieren- den Flächen (3,9) besteht, welche in der Gestalt der Seiten eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Warndreieck mit einem bifunktionel- len (selbstleuchtenden und reflektierenden) elektrolumineszierenden Leuchtmittel (4, 6, 10) ausgestattet ist, welches in der Form des Rahmens eines gleichseitigen Dreiecks am
Warndreieck angeordnet ist und flächiges, annähernd homogenes rotes Licht emittiert, wobei das Leuchtmittel (4, 6, 10) im Tageslicht rot lumineszierende und/oder reflektierende
Pigmente aufweist.
2. Warndreieck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die rote Lichtemission des
Leuchtmittels (4,6, 10) gemäss CIE-Standard Koordinaten aufweist, die innerhalb folgender Eckpunkte liegen : 1 (x=0.69, y=0.31), Punkt 2 (x=0. 595, y=0.315), Punkt 3 (x=0.569, y=0. 341) und Punkt 4 (x=0. 655, y=0. 345).
3 Warndreieck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (8), die fluoreszierenden Schichten (9) und das Leuchtmittel (10) aus drei streifenförmigen
Komponenten bestehen, die jeweils an einer Seite des Warndreiecks fixiert werden, und dass die Kontakte der drei Komponenten des Leuchtmittels mittels elektrischer Zuleitungen (i.A. Drähten) einer gemeinsamen Spannungsquelle zugeführt werden.
4. Warndreieck nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das
Leuchtmittel (4, 6, 10) mittels einer Ansteuerelektronik blinkend betrieben wird.
5. Warndreieck nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als
Spannungsquelle des Leuchtmittels (4,6, 10) eine oder mehrere Einwegbatterien verwen- det werden, die an der Rückseite einer Seite des Warndreiecks in einem Gehäuse befes- tigt sind.
6. Warndreieck nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
Leuchtmittel (4,6, 10) mit einer oder mehreren wiederaufladbaren Batterien als Span- nungsquellen, welche über die Autobatterie geladen werden können, betrieben wird, wobei diese an der Rückseite in einem Gehäuse am Warndreieck befestigt sind.
7. Warndreieck nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Spannungsquelle in einem wasserdichten und lösungsmittelbeständigen Gehäuse ange- ordnet ist und mittels abgedichteter Schalter in Betrieb gesetzt wird.
8. Warndreieck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerelektronik gemeinsam mit der Spannungsquelle in einem wasserdichten und lösungsmittelbestän- digen Gehäuse angeordnet ist.
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9. Warndreieck nach einem der Ansprüche 1 bis 8, weiches zusammenlegbar ausgeführt ist und dadurch gekennzeichnet ist, dass dessen Leuchtmittel (4,6, 10) beim Aufstellen des
Warndreiecks automatisch in Betrieb gesetzt wird, ohne dass ein Einschaltvorgang für die
Betriebsspannungsquelle nötig ist.
10. Warndreieck nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in die
Ansteuerelektronik des Leuchtmittels (4,6, 10) ein photosensitives Element integriert ist, dessen Signal dazu verwendet wird, das Leuchtmittel (4,6, 10) bei guten Umgebungs- lichtverhältnissen automatisch ausser Betrieb und bei widrigen Verhältnissen in Betneb zu setzen
11. Warndreieck nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, das.- als
Leuchtmittel (4,6, 10) Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien verwendet werden.
12 Warndreieck nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dickschicht-Eletro- lumineszenz-Folien mittels Siebdrucktechniken hergestellt werden.
13. Warndreieck nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (4,6,
10) als zusammenhängendes Dreieck mittels Siebdruck hergestellt wird.
14. Warndreieck nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die
Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien mittels Rollercoating-Techniken aus Laminaten her- gestellt werden.
15. Warndreieck nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, das:; die
Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien samt den herausgeführten Kontaktstellen mittels einer oder mehrere losungsmittelbeständige Folien oder Polymerschichten luft- und was- serdicht verkapselt sind
16. Warndreieck nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, das:, die
Dickschicht-Elektrolumineszenz-Folien mittels einer Ansteuerelektronik betrieben werden, welche mit einer Speisespannung zwischen 6 und 24 V betrieben wird, und eine effe tive
Betriebswechselspannung zwischen 80-150 V bei 300-1200 Hz und eine Leuchtdichte zwl- schen 30 und 300 cd/m2 liefert
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Also Published As
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| DE10010172A1 (de) | 2000-09-07 |
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