AT406845B - Vorrichtung zum aufbereiten thermoplastischen kunststoffmaterials - Google Patents

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AT406845B AT0174398A AT174398A AT406845B AT 406845 B AT406845 B AT 406845B AT 0174398 A AT0174398 A AT 0174398A AT 174398 A AT174398 A AT 174398A AT 406845 B AT406845 B AT 406845B
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Artec Maschb Gmbh
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    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/62Plastics recycling; Rubber recycling

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  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbereiten thermoplastischen
Kunststoffmaterials mit einem stehenden zylindrischen Behälter, der im Bodenbereich ein um eine
Hochachse umlaufendes Aufbereitungswerkzeug aufnimmt und im Höhenbereich des Aufbereitungswerkzeuges eine Mantelöffnung zum Anschluss eines Extruders aufweist. 



   Eine derartige   Vomchtung   ist aus der DE 28 39 446 B1 bekannt, wobei das Aufbereitungswerkzeug aus   flugelartigen,   rotierenden Messern besteht, die nahe dem Behalterboden beginnend in Abständen zueinander und jeweils um 900 zueinander versetzt auf einer in der Behältermitte angeordneten Antriebswelle befestigt sind
Bei solchen Vorrichtungen wird das von oben in den Behälter eingebrachte Kunststoffmaterial durch die rotierenden Aufbereitungswerkzeuge zerkleinert und durchmischt, wobei die umlaufenden Werkzeuge das Kunststoffmaterial in Drehung versetzen und die Materialteile   zentnfugalkraftbedingt   radial auswärts wandern und durch die Mantelöffnung aus dem Behälter ausgetragen und beispielsweise einem Extruder zugefördert werden können Um dabei zu verhindern,

   dass es im Übergangsbereich zwischen Behalterboden und   Behaltermantel   zu grösseren Materialanhäufungen und damit zu erhöhten Reibungen und höheren Temperaturen kommt, weisen die bekannten Behälter einen abgerundeten Übergang zwischen Boden und Mantel auf, was die Behalterherstellung recht aufwendig macht. Ausserdem sind trotz der abgerundeten Übergänge Materialanhäufungen im Bodenbereich nicht zu vermeiden und das unter die Aufbereitungswerkzeuge dringende Material   lasst   ein reibungsbedingtes Entstehen von Schmelzekuchen befürchten, womit Störungen und Behinderungen des Aufbereitungs- und auch des Austragsvorganges verbunden sind. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die mit verhältnismässig geringem Bauaufwand zu besten Aufbereitungs- und Austragsergebnissen führt und darüber hinaus den Einsatz einfach herstellbarer Behälter erlaubt. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass unterhalb des Aufbereitungswerkzeuges ein Putzwerkzeug mit wenigstens zwei symmetrisch um die Hochachse angeordneten, sich bis zum normal am Behälterboden ansetzenden Behältermantel erstreckenden   Putzflügeln   vorgesehen ist, weiche Putzflügel im unter dem Aufbereitungswerkzeug vorragenden Endbereich eine In Drehrichtung vordere, schräg aufwärts führende Auflauffläche bilden.

   Durch dieses gemeinsam mit dem Aufbereitungswerkzeug umlaufende Putzwerkzeug werden die in den Bodenbereich des Behälters absinkende bzw. unter das Aufbereitswerkzeug gedrückten Materialteilchen erfasst und fliehkraftbedingt radial auswärts bis zu den   Auflaufflächen   gefördert, die die Teilchen hochschleudem und aus dem Übergangsbereich zwischen Boden und Mantel entfernen Dadurch ist es möglich, den Behältermantel normal auf den Behälterboden aufzusetzen, was Voraussetzung für eine einfache   Behälterherstellung ist,   ohne unerwünschte Materialanhäufungen im Kantenbereich zwischen Boden und Mantel befürchten zu müssen.

   Durch das   Hochschleudem   gelangen die Materialteilchen ausserdem wieder in den Messerbereich des Aufbereitungswerkzeuges, so dass insgesamt auch der Schneid- und MIschungseffekt gesteigert wird und sich eine verbesserte Austragung des aufbereiteten Materials ergibt. Aufgrund der einwandfreien Abförderung der Materialteilchen aus dem Bodenbereich werden die Reibungskräfte verringert, Störungen durch Hitzeentwicklung u. dgl. vermieden und somit trotz der Verbesserung der Aufbereitungswirkung der Energiebedarf verringert. 



   Günstig ist es, wenn Aufbereitungswerkzeug und Putzwerkzeug einen gemeinsamen Werkzeugkopf bilden, der aus einer Läuferscheibe mit oberen Messerarmen und unteren   Putzf) ügeh   besteht, wobei vorzugsweise zwei Messerarme und vier dazu winkelversetzte Putzflügel vorgesehen sein können. Die Läuferscheibe bietet eine stabile Werkzeughalterung und führt auch zu einer Trennung der Wirkungsbereiche zwischen Aufbereitungs- und Putzwerkzeug. Die Läuferscheibe deckt einen Grossteil des Behälterbodens ab, so dass von vornherein nur geringere Materialmengen in den Bodenbereich gelangen, und die Putzflügel, die über die Läuferscheibe radial vorragen und hier ihre Auflaufflächen besitzen, sorgen für die rasche und einwandfreie Entfernung der unter die Läuferscheibe eindringenden Materialteilchen. 



   Schliessen die Auflaufflächen der   Putzflügel   mit dem Behälterboden einen Winkel von   15-45     ein, werden die in den Bereich dieser Auflaufflächen gelangenden Materialteilchen mit ausreichender Beschleunigung hochbewegt und sicher aus dem Bodenbereich des Behälters entfernt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen
Flg. 1 und 2 eine erfindungsgemässe Vorrichtung in teilgeschnittener Seitenansicht bzw. 



  Draufsicht. 



   Eine Vorrichtung 1 zum Aufbereiten thermoplastischen Kunststoffmaterials weist einen stehenden zylindrischen Behater 2 aus einem flachen Behalterboden 3 und einem auf den Behälterboden 3 normal aufgesetzten Behältermantel 4 auf. Der Behalter 2 nimmt im Bodenbereich einen um eine Hochachse A umlaufenden Messerkopf 5 auf, der sich aus einem Aufbereitungswerkzeug 6 und einem Putzwerkzeug 7 zusammensetzt und aus einer Läuferscheibe 8 mit oberen Messerarmen 9 und unteren   Putzflügein   10 besteht Die Putzflügel 10 bilden dabei in ihren über die Lauferscheibe 8 vorragenden Endbereichen in Drehrichtung R vordere,

   schräg aufwärts führende   Auflaufflachen   11 Zum Antrieb des Messerkopfes 5 dient ein geeigneter Antriebsmotor 12 und im Hohenbereich der Messerarme 9 ist im Behältermantel 4 eine Manteloffnung 13 zum Anschluss eines nicht weiter dargestellten Extruders vorgesehen. 



   Aufzubereitendes Kunststoffmaterial wird von oben in den Behälter 2 eingebracht und innerhalb des Behälters durch die Messerarme 9 des Aufbereitungswerkzeuges 6 zerkleinert und durchmischt und dabei gleichzeitig in Drehung versetzt Die rotierenden Materialteile gelangen fliehkraftbedingt zur   Manteloffnung   13, uber die beispielsweise ein Extruder beschickt wird.

   Die Putzflugel 10 des Putzwerkzeuges 7 sorgen an der Unterseite der Lauferscheibe 8 für einen sauberen Behälterboden, indem sie unter die Lauferscheibe 8 eindringendes Material mittels der Auflaufflächen 11 hochschleudern und wieder in den Bereich des Aufbereitungswerkzeuges bringen
Damit ist es möglich, die Aufbereitungswirkung zu verbessern, den Energiebedarf zu verringern, die Beschickung eines Extruders durch die Mantelöffnung zu vergleichmässigen und nicht zuletzt den Behälter 2 mit einem normal auf den Behälterboden 3 aufgesetzten Behältermantel 4 auszustatten 
PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Vorrichtung zum Aufbereiten thermoplastischen Kunststoffmaterials mit einem stehenden zylindrischen Behälter, der im Bodenbereich ein um eine Hochachse umlaufendes
Aufbereitungswerkzeug aufnimmt und im Hohenbereich des Aufbereitungswerkzeuges eine Mantelöffnung zum Anschluss eines Extruders aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Aufbereitungswerkzeuges (6) ein Putzwerkzeug (7) mit wenigstens zwei symmetrisch um die Hochachse (A) angeordneten, sich bis zum normal am Behalterboden (3) ansetzenden Behältermantel (4) erstreckenden Putzflügeln (10) vorgesehen ist, welche
Putzflügel (10) im unter dem Aufbereitungswerkzeug (6) vorragenden Endbereich eine in
Drehrichtung (R) vordere, schräg aufwärts führende Auflauffläche (11) bilden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Aufbereitungswerkzeug (6) und Putzwerkzeug (7) einen gemeinsamen Werkzeugkopf (5) bilden, der aus einer Läuferscheibe (8) mit oberen Messerarmen (9) und unteren Putzflügeln (10) besteht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Messerarme (9) und vier dazu winkelversetzte Putzflügel (10) vorgesehen sind.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflaufflachen (11) der Putzflügel (10) mit dem Behälterboden (3) einen Winkel von 15-45"einschliessen.
AT0174398A 1998-10-19 1998-10-19 Vorrichtung zum aufbereiten thermoplastischen kunststoffmaterials AT406845B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2839446B1 (de) * 1978-09-11 1980-01-10 Thyssen Industrie Vorrichtung zum Verdichten und Agglomerieren von Kunststoffabfaellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2839446B1 (de) * 1978-09-11 1980-01-10 Thyssen Industrie Vorrichtung zum Verdichten und Agglomerieren von Kunststoffabfaellen

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