AT406008B - Vorrichtung zur zubereitung von speisen - Google Patents

Vorrichtung zur zubereitung von speisen Download PDF

Info

Publication number
AT406008B
AT406008B AT129096A AT129096A AT406008B AT 406008 B AT406008 B AT 406008B AT 129096 A AT129096 A AT 129096A AT 129096 A AT129096 A AT 129096A AT 406008 B AT406008 B AT 406008B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coolant
hollow profiles
hollow
hollow profile
profiles
Prior art date
Application number
AT129096A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA129096A (de
Inventor
Ernst Gschwind
Original Assignee
Ernst Gschwind
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Gschwind filed Critical Ernst Gschwind
Priority to AT129096A priority Critical patent/AT406008B/de
Publication of ATA129096A publication Critical patent/ATA129096A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT406008B publication Critical patent/AT406008B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zubereitung von Speisen, wie   z. B. eine Grill- bzw.   Backeinnchtung, mit   einer Einnchtung   zur Erwärmung der Luft und gegebenenfalls einem Rost, wobei über der   Einrichtung   zur Erwärmung der Luft von einem   Kühlmittel   durchströmte Hohlprofile angeordnet sind, welche an Ihren   Obers8lten nnnenförmig   ausgebildet sind und Ablaufrinne für die Gargutsäfte der oberhalb der Hohlprofile in einem Gargutraum befindlichen Speisen bilden, wobei die Hohlprofile jeweils an einem stirnseitigen Ende über eine   Einström- bzw.   Ausströmöffnung mit einer   Kühimitteizu- und-ableitung   verbunden sind, über die das Kühlmittel in den vom jeweiligen Hohlprofil umschlossenen Hohlraum einbzw ausströmt,

   und welche Hohlprofile am entgegengesetzten stirnseitigen Ende geschlossen sind. 



   Bekannte Vomchtungen dieser Art ermöglichen es Speisen, welche während des Garwerdens Flüssig-   keiten   abgeben, ohne gesundheitsgefährdende Dämpfe entstehen zu lassen, die das Gargut kontaminieren und dadurch krebserregend wirken, da mit Hilfe der von   Kühlmittel   durchströmten Hohlprofile die Gargutsäfte aufgefangen und ohne Verbrennungsvorgänge abgeleitet werden können. 



   Ein wesentlicher Nachteil bekannter Vorrichtungen dieser Art besteht dann, dass durch die aufsteigende heisse Luft es zu einer Überhitzung des   Kühlmittels   und der Ablaufflächen der Hohlprofile für die Gargutsäfte kommt. 



   Ein weiterer Nachteil liegt in der für eine ausreichende Kühlung erforderlichen grossen Dimensionierung der Hohlprofile, die ein entsprechend hohes Gewicht und Klobigkeit der bekannten Vorrichtungen zur Folge hat, sodass diese für den Benutzer nur sehr schwierig zu transportieren sind. Bedingt durch die Grösse der Hohlprofile rückt das Gargut auch weiter weg von der   Lufterwärmungseinrichtung   und die auftretende Strahlungswärme kann daher nur schlecht genutzt werden. 



   Ein weiterer wesentlicher Nachteil bekannter Vorrichtungen besteht darin, dass das Kühlmittel zur besseren Ableitung der auf die Hohlprofile einwirkenden Wärme zwangsbewegt werden muss, weil sonst die Eigenbewegung des   Kühlmittels nicht   ausreicht, um ein Verkohlen der Gargutsäfte zu vermeiden. Findet jedoch beispielsweise das Grillen an einem Ort ohne geeigneter Energieversorgung statt, ist es oft sehr aufwendig, etwa unter Verwendung eines battenebetriebenen Ventilators oder einer solchen Pumpe, eine Zwangsbewegung des   Kühlmediums   zu erreichen. Weiten ist es oft schwierig, das verwendete   Kühlmittel   in einer zur Kühlung geeigneten Temperatur bereitzustellen. 



   Aus der WO 95/30365 A1 ist eine Grillvorrichtung bekanntgeworden, die neben einer Einrichtung zur Erwärmung der Luft zwei verschiedene Ebenen mit von einem   Kühlmittel   durchströmten Hohlprofilen aufweist, welche an ihren Oberseiten nnnenförmig ausgebildet sind und Ablaufrinne für die Gargutsäfte der Speisen bilden. Gemäss einer Ausführungsform dieser bekannten Grillvorrichtung sind die Hohiräume 
 EMI1.1 
    z. B. Steinwolle, Glaswolle,wärmeableitenden   Material angegeben. 



   Durch die Befüllung mit wärmeisolierendem Material fällt jedoch die   kühlende Wirkung   des ständig Wärme ableitenden   Kühlmittels   weg und ab einer bestimmten Betriebszeit der Grillvorrichtung, während der den Hohlprofilen an der Unterseite ständig Wärme zugeführt wird, erreicht auch die dem   Kühlmittel   zugewandte Seite der   Hohlprofilfüllung   sehr hohe Temperaturwerte, die eine Überhitzung des   Kühlmittels   zur Folge haben. 



   Wird aber, wie in der WO 95/30365 A1 beschrieben, die   Kühlmittelströmung   im Hohlprofil beibehalten, der Innenraum also nicht mit Wärmedämmaterial gefüllt, sondern mit   Kühlmittel   durchströmt, und das Hohlprofil selbst aus einem schlecht   wärmeleitenden Material hergestellt,   so kann die Wirkung des   Kühlmittels   nicht an der Hohlprofilrinne zur Geltung kommen, da dieses dort auch durch das Wärmedämmaterial von den Gargutsäften getrennt wird. 



   Weiters ist in der WO 95/30365 A1 ein Wassertank beschrieben, der mit   Hohlräumen   der Hohlprofile verbunden ist, die vorzugsweise durch Thermosyphonwirkung vom Wasser durchströmt sind. Diese Art der Kühlung wirkt nur kurze Zeit, und die Strömung des   Kühlmittels   bricht bel Dauerbetrieb der Grillvorrichtung aufgrund deren Eigenerwärmung ab, sodass dann die Kühlwirkung vollkommen wegfällt. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Überhitzung des Kühlmittels und der   Ablaufflächen   zu verhindern und die Kühlwirkung des ersteren für die Hohlprofile zu steigern. 



   Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung mit relativ geringem Gewicht und kleineren Abmessungen der Hohlprofile anzugeben, die insgesamt weniger Kühlmittel zur Kühlung benötigt und eine bessere Ausnutzung der Strahlungswärme ermöglicht. 



   Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung anzugeben, mit der eine einfache Möglichkeit der   Kühlmittelbewegung   und eine ebenso ohne zusätzlichen Energieaufwand durchzuführende Möglichkeit der   Kühlmitteltemperierung   realisiert werden kann
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, welche eine   Kühlmittelbewegung   ohne Verwendung einer zusätzlichen Energiequelle ermöglicht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Erfindungsgemäss   wird dies dadurch erreicht, dass die in Richtung zur   Lufterwärmungseinrichtung   weisenden Flächen zumindest eines der   Hohlprofile zumindest teilweise wärmeisoliert   sind und/oder dass das   Kühlmittel   in einem geschlossenen Kreislauf ständig aus einem Sammelbehälter in zumindest eines der Hohlprofile einströmt und aus zumindest einem der Hohlprofile wieder in den   Sammelbehälter   zurückströmt, und dass das nach dem Durchströmen der Hohlprofile erwärmte Kühlmittel im   Sammelbehälter     wieder abkühlt   
Durch die besondere Wärmeisolierung der in Richtung der   Lufterwärmungseinrichtung weisenden   Flächen streicht die aufsteigende, heisse Luft an den Hohlprofilen vorbei,

   ohne dass dabei eine nennenswerte Wärmeübertragung auf diese stattfindet. Dadurch kann das   Kühlmittel   auf einer niedrigeren Temperatur gehalten werden und seine Kühlwirkung auf der oberen   Rrnnengrundseite   voll entfalten. Eine   Überhitzung   des Kühlmittels wird verhindert, andererseits aber der Wärmekontakt des   Kühlmittels   zum Gargutsaft nicht behindert.

   Die Isolierung ermöglicht auch die autokonvektive Bewegung des   Kühlmittels   durch die   Hohipro-   file, sodass   weniger Kühlmittel   zur Erreichung der gleichen   Kühlwirkung erforderlich ist  
Durch den weiters vorgesehenen, geschlossenen   Kühlmittelkreislauf   strömt ständig   Kühlmittel   in die Hohlprofile ein und aus diesen wieder in den Sammelbehälter zurück, wobei das   Kühlmittel im Sammelbe-     hälter   eine Abkühlung erfährt. Aufgrund der ständigen Kühlung des   Kühlmittels   über den   Sammelbehälter   wird eine für den Dauerbetrieb geeignete   Zwangskühlung   erreicht.

   Es muss dabei nicht ständig neues Kühlmittel nachgefördert werden, sondern es kann das ständige Zirkulieren dazu benutzt werden, die   Kühlmittelmenge   konstant zu halten aber aufgrund der   Kühlwirkung   des Sammelbehälters dieses vor dem 
 EMI2.1 
 schaften des Sammelbehälters können dabei auf mannigfache Art erreicht werden. So kann dieser an einem kühlen Ort angebracht werden oder durch   Kühlschlangen   eines anderen   Kühlsystems     gekühlt   werden. Weiters ist eine Kühlung allein durch die Umgebungstemperatur erzielbar. 



   Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass an der Unterseite und an den seitlich an die Unterseite angrenzenden Flächen des Hohlprofils eine sich über die gesamte Länge des Hohlprofils erstreckende Wärmeisolationsschicht, vorzugsweise in direktem Kontakt mit diesen Flächen, angeordnet Ist und vorzugsweise aus Steinwolle, Glaswolle oder Schamott gebildet ist. 



   Dadurch ist ein unmittelbarer Schutz der Hohlprofile gegen die aufsteigende heisse Luft von unten gegeben, was eine deutliche Reduzierung der   Kühlmitteltemperatur   zur Folge hat. Die vorstehend genannten Materialien zeichnen sich durch eine hohe   Wärmebeständigkeit   bei hoher thermischer   IsolatIonswIrkung   aus, sodass sie für diese Anwendung besonders vorteilhaft sind. Es können aber auch andere   hitzebeständi-   ge Wärmeisolationsmaterialien verwendet werden. 



   Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass innerhalb zumindest eines der von den Hohlprofilen umschlossenen   Hohlräume   eine Vorrichtung zur Umkehrung der Strömungsrichtung des in den Hohlraum einströmenden   Kühlmittels   angeordnet ist, vorzugsweise eine in Längsrichtung des Hohlprofils verlaufende Trennwand, die das Hohlprofil - im Querschnitt gesehen - in zwei Teile teilt, wobei im Bereich des zum einström- bzw. ausströmseitigen entgegengesetzten Endes des Hohlprofiles ein von der Trennwand ausgesparter Strömungsumkehrraum vorgesehen ist, und wobei das einströmende   Kühlmittel   entlang der inneren Unterseite und das ausströmende   Kühlmittel   entlang der inneren Oberseite des Hohlprofils geführt sind. 



   Dadurch wird das noch kalte   Kühlmittel   von der   Einströmöffnung   zunächst zum entgegengesetzten Ende des Hohlprofils geleitet, dort in seiner Strömungsrichtung umgekehrt und nun in entgegengesetzter Richtung zum einströmseitigen Ende geleitet, an dem sich von der Einströmöffnung durch die Unkehrvorrichtung getrennt die Ausströmöffnung befindet. Dort angelangt hat sich das   Kühlmittel   durch die von aussen einwirkende   heisse   Luft und den herabtropfenden Gargutsaft soweit erwärmt, dass sich ein deutlicher Dichteunterschied zwischen dem einströmenden kalten und dem ausströmenden warmen   Kühlmittel   ausbildet, der nun eine selbsttätige Bewegung des Kühlmittels in Richtung der Ausströmöffnung zur Folge hat. 



  Somit wird kaltes   Kühlmittel   nach oben durch das jeweilige Hohlprofil bewegt, erwärmt und kann nach Verlassen des Hohlprofils an der Aussenluft wieder soweit abgekühlt werden, dass ein   Kühlmittelkreislauf   entsteht, der keine eigene Energiequelle zur Zwangsbewegung des   Kühlmittels   erfordert. Durch diese Massnahmen lassen sich auch die Hohlprofile kleiner dimensionieren und das Gargut näher an die Lufterwärmungseinrichtung rücken. Die vorhandene Strahlungswärme kann somit besser genutzt werden. 



   Aus der Führung des einströmenden   Kühlmittels   entlang der inneren Unterseite und des ausströmenden   Kühlmittels   entlang der inneren Oberseite des Hohlprofils ergibt sich eine mechanisch einfach durchzuführende Umkehrung des   Kühlmittels   während seiner stetig erfolgenden Erwärmung durch aussen. Durch das Vorsehen der Trennwand mit Umkehrraum wird innerhalb des Hohlraumes auf einfache Welse eine Trennung und Strömungsumkehr des   Kühlmittels   erreicht, wodurch sich eine besonders vorteilhafte Strömungsbewegung des Kühlmittels ergibt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung kann bei im wesentlichen horizontaler Anordnung der Hohlprofile und der zugehöngen Vorrichtungen zur Umkehrung der Strömungsrichtung der Grund der in den Hohlprofilen ausgebildeten Rinnen gegen die Horizontale geneigt ausgebildet sein. 



   Diese Massnahme hat den Vorteil, dass durch die durch den geneigten Grund ermöglichte horizontale Anordnung der Unterseite der Hohlprofile die aufsteigende warme Luft entlang der gesamten Länge der Hohlprofile diese gleichmässig umströmt werden und es nicht zu einer nachteiligen Konzentration von aufsteigender heisser Luft durch den sonst schräg nach unten weisenden Verlauf der Hohlprofile kommt. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Ausströmöffnung eines Hohlprofiles mit der   Einströmöffnung   eines weiteren Hohlprofiles über einen Kanal verbunden   1St.   



   Durch das Verbinden mehrerer Hohlprofile untereinander kann eine noch stärkere Erwärmung des Kühlmittels stattfinden, was eine Beschleunigung der Strömungsgeschwindigkeit des   Kühlmittels   zur Folge hat
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Trennwand innerhalb des Hohlprofils aus einem Blech, vorzugsweise aus rostfreiem Stahl, gebildet sein, welches entlang seiner Längskanten an die Innenwände des Hohlprofils geschweisst   1St.   



   Durch diese Massnahme lässt sich eine sehr gut dichtende Trennung zwischen ein-und ausströmendem   Kühlmittel   erreichen, die auch eine   Wärmeisolation   zwischen den beiden in entgegengesetzter Richtung verlaufenden Strömung bewirkt. 



   Eine weitere Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, dass das Kühlmittel Wasser ist. 



   Durch die gute Verfügbarkeit und die guten Kühleigenschaften von Wasser stellt dieses Kühlmittel eine für die Zwecke der Erfindung sehr gut geeignete Ausführungsform dar. 



   In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann der Sammelbehälter als Wärmetauscher mit einer Oberfläche aus. vorzugsweise einer Vielzahl parallel abstehender   Kühlrippen   gebildet sein, sodass die   Kühlwirkung   des Sammelbehälters erhöht wird. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Kühlrippen des Sammelbehälters voneinander beabstandet von einem Grundkörper senkrecht abstehen, wobei im aussenseitigen Raum zwischen den einzelnen Kühlnppen Luft aufsteigbar ist und das im Sammelbehälter befindliche   Kühlmittel   über die   Kühlrippen   sich in Wärmekontakt mit der aussen aufsteigende Luft befindet. 



   Dadurch ist es möglich, die Wärmekapazität der   Aussenluft   zur Kühlung des   Kühlmittels   zu verwenden, wobei   die Kühlnppenanordnung   einen besonders guten Wärmeübergang und somit eine besonders gute Kühlung des Kühlmittels ermöglicht. 



   Weiters kann gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, dass die   Kühlnp-     pen- ! m Querschnitt gesehen-wie   die Rippen eines   Zentralheizungsheizkörpers   geformt sind. 



   Durch diese Massnahmen lässt sich eine sehr starke Kühlwirkung durch die aussen vorbeistreichende Luft erzielen. 



   Die Erfindung wird nun anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigt :
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Ausführungsform   einer erfindungsgemässen   Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie   N   der Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Hohlprofil einer Ausführungsform einer   erfindungsgemässen   Vorrich- tung ;
Fig. 4 den Querschnitt eines Hohiprofils einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Vorrichtung ;
Fig. 5 einen Längsschnitt durch Hohlprofile einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Vorrichtung ;

  
Flg. 6 eine Grundrissteilansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemässen   Sammelbehälters   und
Fig. 7 ein Schrägriss einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemässen Sammelbehälters. 



   Wenngleich die Erfindung nachstehend anhand einer Grillvorrichtung beschrieben ist, ist sie auf eine solche nicht beschränkt. Das Garen bzw. Zubereiten der Speisen kann nicht nur auf einem Grillrost, sondern auch auf einer Platte, einem Stein, o. dgl. erfolgen, die von der Feuerstelle der Vorrichtung erwärmt werden. 



   Bei der Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 ist im unteren Bereich eines Gehäuses 1 eine Aschenlade 2 und über dieser eine Schlitzplatte 3 angeordnet, wobei die Schlitze der letzteren mit einer ebenfalls mit
Schlitzen versehenen, verschiebbaren Schieberplatte 4 durch Betätigen des Handgriffes 22 mehr oder weniger verschliessbar sind, sodass die Luftzufuhr in die Vorrichtung entsprechend eingestellt werden kann. 



   Über der Schlitzplatte 3 ist ein Glutrost 5 angeordnet, der das zur Erwärmung der Luft dienende
Glutnest und den entsprechenden Brennstoff aufnimmt 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, sind Hohlprofile 6 einer oberen Ebene mit im Querschnitt schräg nach unten geneigten Seitenteilen 9 versehen, deren Längsränder, profiliert sind (Fig. 1) und damit eine Vielzahl von ausgeprägten Abtropfspitzen 11 aufweisen. Die Neigung der Seitenteile 9 gegen die Horizontale kann   10'bis 900   betragen. Anstelle der Auszackung kann eine beliebig andere Profiherung, wie   z. B. nadelartig   vorstehende Stäbe bzw. Fortsätze   gewählt   werden, die Jedenfalls ein durchgehendes Abnnnen längs der Kante verhindert. 



   Die Hohlprofile 6 der unteren und der oberen Ebene sind gegeneinander versetzt angeordnet und   welsen   an ihren Oberseiten eine durch einen nach innen gerichteten Knick gebildete Rinne 10 auf, die zur Aufhahme und Ableitung der Gargutsäfte dient. 



   Wie weiters aus der Fig. 2 zu ersehen ist, sind die lichten Abstände zwischen den Hohlprofilen 6 der oberen Ebene kleiner als die Breite der Hohlprofile 6 In der unteren Ebene, sodass die äusseren Kanten der Seitenteile 9 der oberen Hohlprofile 6 in vertikaler Richtung über den Rinnen 10 der In der unteren Ebene angeordneten Hohlprofile 6 liegen, sodass die zwischen den Hohlprofilen 6 der oberen Ebene abtropfenden   Griligutsäfte   sicher von den Rinnen 10 der unteren Hohlprofile aufgenommen werden. 



   Oberhalb der Hohlprofile 6 ist ein einen Garraum bildender Rast 12 mit Querstäben 43,46 zur Aufnahme des Gargutes angeordnet und zwar so, dass die parallel zur Längsrichtung der Hohlprofile verlaufenden Stäbe 43 etwa über dem Rinnengrund 44 der in der tiefer liegenden Ebene angeordneten Hohiprofile 6, jedenfalls aber über dem zwischen den Seitenteilen 9 zweier aneinandergrenzender Hohlprofile vorliegenden Freiraum 45 und die anderen, parallel zur Längsrichtung der Hohlprofile verlaufenden Stäbe 46 etwa über dem Rinnengrund 47 der in der höher liegenden Ebene angeordneten Hohlprofile 6 zu liegen kommen. Hiedurch wird ein sauberes und gezieltes Abtropfen der   Grillgutsäfte   in Richtung Profile sichergestellt. 



   Der Rost 12 endet an seinem tiefer liegenden Ende in einem etwa waagrechten Bereich 48 unter dem eine nicht dargestellte Auffangrinne angeordnet ist. Diese ist mit Durchtrittsöffnungen versehen, so dass längs der Roststäbe allfällige abrinnende   Grillgutstäfte, gesammelt   in einen ebenso nicht dargestellten Hauptsammelbehälter für   Grillgutsäfte   abtropfen kann, weicher auch von den Hohlprofilrinnen beschickt wird. 



   Abgedeckt ist das Grillgut mit einer Haube 13, die einen aufklappbaren Deckel 14 aufweist, der mit einem Sichtfenster 15 versehen ist. 



   Weiters ist im Bereich der Haube 13 eine mit einer Schlitzplatte 16 und einem Schieber 17 versehene Öffnung vorgesehen, durch die die Dämpfe abziehen können. Beim Grillen steigt die durch das auf dem Glutrost liegende Glutnest erwärmte Luft zwischen den Hohlprofilen 6 nach oben zum auf dem Rost 12 liegenden Gargut, gart dieses und entweicht über die über die Schlitzplatte 16 und den Schieber 17 gesteuerte Öffnung. Die dabei abtropfenden Gargutsäfte werden von den Rinnen 10 der Hohlprofile 6 aufgenommen und abgeleitet, die durch ein in deren Innenraum strömendes   Kühlmedium gekühlt   werden. 



   Die in schräg geneigten Ebenen angeordneten Hohlprofile 6 sind jeweils an einem stirnseitigen Ende an der   erfindungsgemässen   Vorrichtung festgelegt und münden an dieser Stelle in die Zu- und Ableitungen
103,102 eines   Kühlmittelkreislaufes.   Das dabei verwendete   Kühlmittel   kann Wasser, Luft oder jedes andere für diesen Zweck geeignete Mittel zur Kühlung der Hohlprofile sein. Die Kühlung erfüllt dabei die Aufgabe, die in den äusseren Rinnen 10 der Hohlprofile gesammelten Gargutsäfte vor der Wärme der heissen, aufsteigenden Luft zu bewahren und damit ein Verbrennen derselben zu verhindern. 



   Abweichend von dieser Ausführungsform kann der Grund der in den Hohlprofilen 6'ausgebildeten Rinne   10'bel   vorzugsweise horizontaler Anordnung der Hohlprofile 6'gegen die Horizontale geneigt ausgebildet sein, was etwa aus dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 zu ersehen ist, wobei durch die Neigung des Rinnengrundes das Abnnnen der   Grillgutsäfte   erreicht wird, während die horizontale Hohlprofilunterseite ein gleichmässiges Umströmen der aufsteigenden erwärmten Luft ermöglicht, wodurch ein   ungleichmässiges   Erwärmen des Gargutes verbinden wird. 



   In Fig. 1 ist der ausserhalb der erfindungsgemässen Vorrichtung verlaufende Kreislauf des   Kühlmittels   mit
Pfeilen schematisch angedeutet, während dieser in Fig. 5 für ein Ausführungsbeispiel mit horizontalen
Hohlprofilen 6'konkret wiedergegeben ist.   Kühlmittel   strömt somit aus einem Sammelbehälter 110 (Fig. 5) über eine   Einlassöffnung   50, einen Sammelkanal 60 und eine Einströmöffnung 61 in das stirnseitige Ende des Hohlprofils 6 der unteren Ebene. Nach Durchströmen desselben tritt es in einen weiteren Sammelkanal   19,   durch den es in das Hohlprofil   6'der   oberen Ebene geleitet wird.

   Nach Verlassen desselben strömt das   Kühlmittel   in erwärmtem Zustand wieder durch die Ausströmöffnung 81 über einen oberen Sammelkanal 80, einer Austrittsöffnung 100 aus der erfindungsgemässen Vomchtung und wird über eine Leitung 102 in den   Sammelbehälter   110 rückgeführt, in welchem sich das   Kühlmittel   wieder auf Umgebungstemperatur 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 stellen eine Querverbindung zu weiteren In der jeweiligen Ebene befindlichen Hohlprofilen 6'dar, die auf diese Weise mit   Kühlmittel   versorgt werden Es kann diese Verbindung zu den anderen Hohlprofilen einer Ebene aber auch getrennt erfolgen. 



   Weiters Ist der innere durch die erfindungsgemässe Vorrichtung verlaufende Kreislauf des   Kühlmittels   In Fig 5 und In   Fig. 3   schematisch wiedergegeben. 



   Weiters ist vorgesehen, dass innerhalb zumindest eines der von den Hohlprofilen umschlossenen   Hohlräume eine   Vorrichtung 49 zur Umkehrung der Strömungsrichtung des in den Hohlraum einströmenden   Kühlmittels   angeordnet ist, welche das einströmende und das ausströmende   Kühlmittel   im wesentlichen entlang der Längsachse des Hohlraumes voneinander trennt. Das einströmende   Kühlmittel   ist dabei entlang der Unterseite 88 und das ausströmende Kühlmittel entlang der Oberseite 99 des   Hohlprofils 6'geführt. Im   Umfang der Erfindung sind aber auch Ausführungsformen mit anderer Anordnung, etwa   Einströmseite   oben und   Ausströmseite   unten, enthalten. 



   Von der Einströmöffnung 61 kommend gelangt das vorerst noch   kühle     Kühlmittel entlang   der inneren Unterseite 88 des Hohlprofils 6'an das entgegengesetzte Ende desselben und wird auf dem Weg dorthin von der aufsteigenden heissen Luft entsprechend erwärmt, wo es dann eine mit Pfeilen angedeutete Richtungsumkehr erfährt und In die entgegengesetzte Richtung zur Ausströmöffnung 62 strömt, was eine weitere Temperatursteigerung zur Folge hat. Durch die   erfindungsgemässe   Anordnung ergibt sich zwischen der Einstromöffnung 61 und der Ausströmöffnung 62 ein messbarer Temperaturunterschied, der wiederum einen grossen   Dtchteunterschied   der   beteiligten Kühlmittelvolumina   bewirkt.

   Dadurch wird das am Einlass schwerere   Kühlmittel automatisch   in den an der Ausströmöffnung 62 vorliegenden leichteren Kühlmittelbe-   reich nachgeführt,   wodurch die Strömung in Gang gesetzt wird. 



   Im Unterschied zu   herkömmlichen     gekühlten   Hohlprofilen findet also keine Vermischung von einströmendem und ausströmendem   Kühlmittel statt. In Flg. 5   gelangt nun das an der Ausströmöffnung 62 vorliegende   Kühlmittel   über den mittleren Sammelkanal 19 an die Einströmöffnung 82 des oberen Hohlprofils   6',   das es nunmehr in gleicher Weise durchströmt. Nach erfolgter weiterer Erhöhung seiner Temperatur steigt das Kühlmittel nun über die Ausströmöffnung 81 durch den Sammelkanal 80 über die Austrittsöffnung 100 nach oben und verlässt die erfindungsgemässe Vorrichtung über die Leitung 102 in Richtung des   Kühlmittelbehälters   110.

   Ausserhalb der Vorrichtung kann das   Kühlmittel   seine Temperatur durch Kontakt mit der   Aussenluft   wieder erniedrigen oder es wird auf andere Weise   gekühlt.   Danach wird der Kreislauf wieder geschlossen, indem das nunmehr   wieder abgekühlte Kühlmittel   wieder an den Eingang 50 des unteren Hohlprofils 6'geleitet wird. 



   Das   Kühlmittel   strömt somit in einem geschlossenen Kreislauf ständig aus dem Sammelbehälter 110 in zumindest eines der Hohlprofile 6 ein und aus zumindest einem der Hohlprofile 6 wieder in den Sammelbehälter 110 zurück, wobei das nach dem Durchströmen der Hohlprofile 6 erwärmte Kühlmittel Im Sammelbehälter 110 wieder   abkühlt.   



   Die   Kühlmittelkanäle stellen   zusammen mit den   Hohlräumen   der Hohlprofile ein vom Heissluftkreislauf völlig abgesondertes selbständiges System dar, wodurch die besonders vorteilhafte, erfindungsgemässe Kühlung der   Griligutsäfte   erreicht wird. 



   Die In Fig. 3 dargestellte Ausführungsform der Erfindung weist als Besonderheit eine an der Unterseite des Hohlprofils vorgesehene   Wärmeisolationsschicht   53 zwischen Hohlprofil-Hohlraum und Aussenraum auf, sodass die In Richtung zur Lufterwärmungseinrichtung weisende Fläche 93 des   Hohlprofils 6'wärmeisoliert   ist. Die Isolierung kann auch nur an Teilen der Unterseite des Hohlprofils 6'angebracht sein. Damit wird eine Überhitzung des   Kühlmittels   durch die aufsteigende warme Luft vermieden, sodass einerseits die   Kühifunktion   erhalten bleibt, die selbsttätige Kühlmittelbewegung aber aufgrund der Erwärmung des   Kühlmittels   Im oberen Bereich des Hohlprofils dennoch funktioniert.

   Die Wärmeisolationsschicht 53 ist aus einem hitzebeständigen Wärmeisolationsmatenal. z.B. Steinwolle. Glaswolle. Schamott   o. dgl. gebildet.   



   Fig. 4 zeigt eine Ausführungsvanante der Hohlprofile 6 im Schnitt, gemäss welcher die Rinne 10" zur Ableitung der Gargutsäft einen kettenlinienähnlichen Verlauf aufweist. 



   Die Vomchtung zur Umkehrung der Strömungsrichtung ist aus einer in Längsrichtung des Hohlprofils 6' verlaufenden Trennwand 49   (Fig. 4) gebildet,   die das Hohlprofil-im Querschnitt gesehen-in mindestens zwei Teile teilt. Dabei ist im Bereich des zum einström- bzw. ausströmseitigen entgegengesetzten Endes des Hohlprofiles 6'jeweils ein von der Trennwand 49 ausgesparter Strömungsumkehrraum 86 vorgesehen. 



   Die Trennwand innerhalb des Hohlprofiles 6'ist im wesentlichen parallel zu seiner Unterseite geführt, wobei die Trennwand 49 innerhalb des Hohlprofils 6'aus einem Blech, vorzugsweise aus rostfreiem Stahl, gebildet ist, welches entlang seiner Längskanten an die Innenwände des Hohlprofils geschweisst ist. Das rostfreie
Stahlblech bietet den Vorteil einer schlechten Wärmeleitung um einen Temperaturausgleich zwischen
Unterseite 88 und Oberseite 99 des Hohlprofilhohlraumes zu vermelden und damit den Temperaturunter-   schied   für die   selbsttätige Kühlrnittelbewegung möglichst   gross zu gestalten. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   An der Unterseite 93 und an den seitlich an die Unterseite angrenzenden Flächen 91,92 des Hohlprofils 6'ist weiters wie in Fig. 3 eine sich über die gesamte Länge des Hohiprofils 6'erstreckende   Wärmeisolationsschicht   53 angeordnet, die in direktem Kontakt mit diesen Flächen 91,92, 93 steht Dadurch wird verhindert, dass die aufsteigende heisse Luft zur Erwärmung des im Hohlprofil 6'geführten   Kühlmittels   beiträgt und dieses somit im oberen Bereich des Hohlprofils 6'seine volle Kühlwirkung entfalten kann, wodurch der im Rinnengrund abfliessende Gargutsaft besser   gekühlt   wird. 



   Ein Sammelbehälter mit besonders guter Kühlwirkung Ist in Fig. 6 gezeigt, welcher als Wärmetauscher   110'mit   einer Oberfläche aus, vorzugsweise einer Vielzahl parallel abstehender Kühlrippen 111 gebildet ist Analog zu Fig 5 strömt das   Kühlmittel   über die Zuleitung 102 in den Wärmetauscher   110'ein   und gelangt In die   Kühlrippen   111 des   Sammelbehälters   110', die voneinander beabstandet von einem Grundkörper 112 senkrecht abstehen Dabei steigt im aussenseitigen Raum zwischen den einzelnen   Kühlrippen   111 Luft auf, die in Flg.

   6 durch aus der Bildebene stossende Pfeile angedeutet sind, und   kühlt   das im   Sammelbehälter     110'befindliche Kühlmittel, welches   über die   Kühlrippen   111 sich in Wärmekontakt mit derselben befindet, ab. Das sich abkühlende   Kühlmittel   sinkt in den Rippen 11 senkrecht nach unten und strömt gekühlt aus den Rippen über die Zuleitung 103 in Richtung Hohlprofile, wo es seine Kühlaufgabe erfüllt. Dabei ist im Bereich des Übergangs von Sammelbehälter 110'und den Hohlprofilen 6 keine Trennung des ein-und ausströmenden Kühlmittels, wie es etwa in Fig. 5 ersichtlich Ist, vorgesehen.

   Da das warme ausströmende   Kühlmittel   aus den Hohlprofilen 6 kommend immer nach oben steigt, geschieht keine die Kühlwirkung beeinträchtigende Vermischung von warmer und kalter Strömung. 



   Die Kühlrippen 111 sind zur Erreichung eines guten   Wäremübergangswlderstandes - im   Querschnitt gesehen-wie die Rippen eines Zentralheizungsheizkörpers geformt. 



   In Fig 7 ist eine schematische Darstellung der   Kühlnppenanordnung   aus Fig. 6 im Schrägriss wiedergegeben, aus der ersichtlich Ist, dass der mit Kühlmittel 113 befüllte Wärmetauscher 110'vorzugsweise an der Rückseite der erfindungsgemässen Vorrichtung angeordnet Ist, wo die Hohlprofile 6 direkt in diesen münden und so den   Kühlkreislauf   ausbilden. Die der Kühlung des   Kühlmittels   dienende Luft. die an der Aussenseite zwischen den   Kühlrippen   emporsteigen kann, ist mit Pfeilen 114 angedeutet. 



   Im übrigen können die Hohlprofile, die ein   Kühlmittel   in sich führen, aber auch als Vollprofile mit geeigneten   Ablaufflächen   für die Gargutsäfte ausgeführt sein. In diesem Fall können diese Vollprofile entweder völlig oder zumindest teilweise aus einem hitzebeständigen Wärmeisolationsmaterial bzw. aus einem die auftretende Wärmestrahlung reflektierenden Material gefertigt sein, wodurch sich eine Überhitzung der Ablaufflächen für den Gargutsaft vermelden lässt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Zubereitung von Speisen, wie z. B. eine Grill- bzw. Backeinrichtung, mit einer Einrich- tung zur Erwärmung der Luft und gegebenenfalls einem Rost, wobei über der Einrichtung zur Erwärmung der Luft von einem Kühlmittel durchströmte Hohlprofile angeordnet sind, welche an ihren Oberseiten rinnenförmig ausgebildet sind und Ablaufrinne für die Gargutsäfte der oberhalb der Hohlprofile in einem Gargutraum befindlichen Speisen bilden, wobei die Hohlprofile jeweils an einem stirnseitigen Ende über eine Einström- bzw. Ausströmöffnung mit einer Kühlmitteizu- und-ableitung verbunden sind, über die das Kühlmittel in den vom jeweiligen Hohlprofil umschlossenen Hohlraum ein- bzw.
    ausströmt, und welche Hohlprofile am entgegengesetzten Stirnseiten Ende geschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die in Richtung zur Lufterwärmungseinrichtung weisenden Flächen (91, 92,93) zumindest eines der Hohlprofile (6,6') zumindest teilweise wärmeisoliert sind und/oder dass das Kühlmittel in einem geschlossenen Kreislauf ständig aus einem Sammelbehälter (110,110') in zumin- dest eines der Hohlprofile (6, 6') einströmt und aus zumindest einem der Hohlprofile (6,6') wieder in den Sammelbehälter (110, 110') zurückströmt, und dass das nach dem Durchströmen der Hohlprofile (6, 6') erwärmte Kühlmittel im Sammelbehälter (110, 110') wieder abkühlt 2.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite (93) und an den seitlich an die Unterseite angrenzenden Flächen (91,92) des Hohlprofils (6,6') eine sich über die gesamte Länge des Hohlprofils (6,6') erstreckende Wärmeisolationsschicht (53), vorzugsweise in direktem Kontakt mit diesen Flächen (91,92, 93), angeordnet ist und vorzugsweise aus Steinwolle, Glaswolle oder Schamott gebildet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb zumindest eines der von den Hohlprofilen (6,6') umschlossenen Hohlräume eine Vorrichtung zur Umkehrung der Strö- mungsrichtung (49) des in den Hohlraum einströmenden Kühlmittels angeordnet ist, vorzugsweise eine <Desc/Clms Page number 7> in Längsrichtung des Hohlprofils (6,6') verlaufende Trennwand (49), die das Hohlprofil (6, 6') - im Querschnitt gesehen - in zwei Teile teilt. wobei im Bereich des zum einström- bzw.
    ausströmseitigen entgegengesetzten Endes des Hohlprofiles (6, 6') ein von der Trennwand ausgesparter Strömungsum- kehrraum (86) vorgesehen ist, und wobei das einströmende Kühlmittel entlang der inneren Unterseite (88) und das ausströmende Kühlmittel entlang der inneren Oberseite (99) des Hohlprofils (6,6') geführt sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei im wesentlichen horizontaler Anord- nung der Hohlprofile (6') und der zugehörigen Vorrichtungen zur Umkehrung der Strömungsrichtung der Grund der in den Hohlprofilen (6') ausgebildeten Rinnen (10') gegen die Horizontale geneigt ausgebildet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausströmöffnung (62) eines Hohl- profiles (6,6') mit der Einströmöffnung (82) eines weiteren Hohlprofiles (6, 6') über einen Kanal (19) verbunden ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (49) innerhalb des Hohlprofils (6, 6') aus einem Blech, vorzugsweise aus rostfreiem Stahl, gebildet ist, weiches entlang seiner Längskanten an die innenwände des Hohlprofils geschweisst ist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel Wasser ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter als Wärmetauscher (110') mit einer Oberfläche aus, vorzugsweise einer Vielzahl parallel abstehender Kühlrippen (111) gebildet ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen (111) des Sammelbehäl- ters (110') voneinander beabstandet von einem Grundkörper (112) senkrecht abstehen, wobei im aussenseitigen Raum zwischen den einzelnen Kühlnppen (111) Luft aufsteigbar ist und das im Sammel- bebälter (110') befindliche Kühlmittel über die Kühlrippen (111) sich in Wärmekontakt mit der aussen aufsteigende Luft befindet.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen (111) - Im Querschnitt gesehen-wie die Rippen eines Zentralheizungsheizkörpers geformt sind.
AT129096A 1996-07-17 1996-07-17 Vorrichtung zur zubereitung von speisen AT406008B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT129096A AT406008B (de) 1996-07-17 1996-07-17 Vorrichtung zur zubereitung von speisen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT129096A AT406008B (de) 1996-07-17 1996-07-17 Vorrichtung zur zubereitung von speisen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA129096A ATA129096A (de) 1999-06-15
AT406008B true AT406008B (de) 2000-01-25

Family

ID=3510694

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT129096A AT406008B (de) 1996-07-17 1996-07-17 Vorrichtung zur zubereitung von speisen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT406008B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995030365A1 (de) * 1994-05-05 1995-11-16 Ernst Gschwind Vorrichtung zur zubereitung von speisen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995030365A1 (de) * 1994-05-05 1995-11-16 Ernst Gschwind Vorrichtung zur zubereitung von speisen

Also Published As

Publication number Publication date
ATA129096A (de) 1999-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0243986B1 (de) Elektrische Beheizung
DE2600212C2 (de) Beheizbare Entnahmevorrichtung für Toastbrote od. dgl.
DE4116500A1 (de) Labor-waermeschrank
DE9320863U1 (de) Heißluftofen zum Garen von Nahrungsmitteln in Heißluft
DE69400497T2 (de) Kochgerät mit einer gelochten Kochplatte
DE3516553C2 (de)
EP0238955B1 (de) Medien-Erhitzer
DE102009022411A1 (de) Brataufsatz mit trapezförmigen Rillen
EP2067425A1 (de) Gitterrost
DE60302988T2 (de) Kochvorrichtung
AT406008B (de) Vorrichtung zur zubereitung von speisen
EP0758861B1 (de) Vorrichtung zur zubereitung von speisen
DE69004010T2 (de) Gekühlter Schaustellungsschrank.
EP3442384B1 (de) Leitblech und zugehöriger grill
EP1107682B1 (de) Vorrichtung zur zubereitung von speisen
DE60304670T2 (de) Grilleinheit und Kochvorrichtung mit derselben
DE19716972B4 (de) Grillrost und Vorrichtung zum Zubereiten von Lebensmitteln, insbesondere Grillvorrichtung
DE3241008A1 (de) Fritiergeraet mit einem behaelter und einer beheizung fuer das darin befindliche fritiermedium, wie fett oder oel
DE10246305B4 (de) Drehspieß
DE1907729B2 (de) Kochgerät mit einer gasbeheizten Platte
DE10033294A1 (de) Rost für einen Grill, insbesondere einen Gartengrill
DE8231081U1 (de) Fritiergerät mit einem Behälter und einer Beheizung für das darin befindliche Fritiermedium, wie Fett oder Öl
DE675563C (de) Vorrichtung zum Roesten und Braten von Nahrungsmitteln, insbesondere zur Herstellung belegter geroesteter Broetchen
DE3928730A1 (de) Grilleinrichtung
DE10362396B4 (de) Ökoofen-Umweltfreundlicher Backofen

Legal Events

Date Code Title Description
REN Ceased due to non-payment of the annual fee
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee