AT405609B - Alpinski - Google Patents

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AT405609B
AT405609B AT25994A AT25994A AT405609B AT 405609 B AT405609 B AT 405609B AT 25994 A AT25994 A AT 25994A AT 25994 A AT25994 A AT 25994A AT 405609 B AT405609 B AT 405609B
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Annemarie Lehner
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Wolfgang Robert Lehner
Annemarie Lehner
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen Alpinski mit einem zwischen wenigstens einer Aussenschale bzw. einer Deckschicht, einer Laufflächenzchicht und Seitenwangen angeordneten, aus mehreren m Richtung der Skilängsachse verlaufenden Leisten bestehenden Skikern, mit unterschiedlichen relativen Neigungen der Leisten zur Laufflächenschicht in einzelnen   Quer-und/oder   Längsabschnitten des Skikernes, wobei wenigstens zwei einander zugewandte seitliche Begrenzungsflächen der Leisten zum Unterschied von den restlichen seitlichen Begrenzungsflächen in jeweils von ihrer Parallelität bzw.   Äquldistanz   unterschiedlichen Ebenen, Abwinkelungen oder Krümmungen verlaufen. 



   Ein moderner Hochleistungsski sollte, bei gleichzeitig hohem   Rückstellgrad   in die Grundverformung, der Länge nach möglichst flexibel sein, jedoch eine hohe Querstabilität aufweisen. Aufgrund der höheren Leistungsanforderungen an moderne Ski sind die Elemente des Ski kernes grössen Biege- und Verwindungsbelastungen ausgesetzt. Eine Biege- oder Verwindungsbeanspruchung wirkt sich bei einer Ausweichbewegung der Elemente des Skikernes als starke   Scherbelastung   auf die Kontaktflächen aus. Bel Verschieben der Kontaktflächen durch Scherung unter hoher Flächenpressung zwischen nebeneinander angeordneten Elementen, welche ausserdem vielfach unterschiedliche Härte und/oder Biegeelastizität aufweisen, verliert der Ski seine Grundverformung. 



   Bei aus einer Anzahl von Elementen zusammengesetzten Skikernen ist es beispielsweise bekannt geworden, in Skilängsrichtung verlaufende und zur Skilängsmittelebene geneigte, Im Querschnitt parallelgrammartige Elemente anzuordnen, wobei die Seitenflächen der beidseits dieser Skilängsmittelebene angeordneten Elemente zu dieser und zur Deckschicht hin konvergieren. Die Elemente sind abwechselnd 
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 B entnommen werden kann. 



   Eine bei   Biege-oder Verwindungsbelastung erfolgende Ausweichhewegung   geneigt angeordneter Elemente übt die gleiche   Scher- und Flächenpressungskomponente,   wie sie zwischen den Elementen besteht, auf die den Skikern lateral begrenzenden Seitenwangen aus, wodurch die Übertragung der Skisteuerungsimpulse auf Kanten und Lauffläche gerade während der Phasen grosser Materialbelastung bzw. instabiler Fahrzustände, gestört wird. Eine abwechselnde Anordnung von geneigten Elementen verschiedener Härte und/oder Biegeelastizität nebeneinander bei starker Schwingung-un Verwindungsbelastung einer Aufrechterhaltung des Verbundes nicht förderlich, da eine Belastung jeweils von den elastischeren bzw. weicheren Elementen leichter aufgenommen wird, als von biegesteiferen und/oder härteren Elementen.

   Die daraus resultierenden Differenzen hinsichtlich der   Rückstellgrade   benachbarter Elemente steigern die Scherbelastung durch unterschiedliche relative Ausweichbewegung der einzelnen Elemente bei Biege- oder Verwindungsbelastungen zusätzlich. Bei Biege- oder Verwindungsbeanspruchung besteht die   Möglichkeit   zu grosser relativer Verschiebebewegung der Elemente des Skikernes untereinander, sowie zwischen diesen und den Seitenwangen, welcher konstruktiv nur geringe Rückstellungskräfte entgegen gesetzt sind.

   Auch bei Ummantelung der Elemente in Art eines Torsionskastens zur Zusammenfassung der hochkant und in einem Winkel zu den lateralen geneigten Elementen stehenden Elemente entstehen infolge der unterschiedlichen   Rückstellgrade   eines Torsionskastens und der diesen lateral umgebenden Elemente einerseits und der Scherbewegung geneigt angeordneter Elemente andererseits, bei Biege- oder Verwindungsbeanspruchungen starke den Verbund destabilisierende Scherbelastungen zwischen der Au- ssenseite des Torsionskastens und den beidseits angrenzenden aussen liegenden Elemente des Skikernes. 



   Der DE 1, 728. 372 A ist ein Ski mit Seltenwangen zu entnehmen, welche, im Querschnitt gesehen, zum Skikern hin gewölbt sind. Die AT 167 661 B und die AT 169 179 B beschreiben Ski, deren Schmalseiten durch je zwei   Schrägflächen   gebildet sind. Die an die Lauffläche anschliessenden Schrägflächen können planflächig oder konkav ausgebildet sein. 



   Zur Lauffläche hin unterschiedlich geneigte Seitenwangen eines Ski beschreibt darüber hinaus beispielsweise die FR 2, 611. 518 A1, wobei die Seitenwangen auch gekrümmt sein können. Bei derartigen, insbesondere zueinander asymmetrischen Formquerschnitten der Seitenwangen, bestanden bisher jeweils Probleme hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung des zum Abbau von Biege- oder Verwindungsbelastungen günstigen Überganges zwischen deren geneigten bzw. gekrümmten Innenflächen einerseits und dem aus konstruktiven Gründen meist aus in relativ zu diesen unterschiedlichen Ebenen angeordneten Seitenflächen der Elemente des Skikernes andererseits. Beispielsweise wurden zwischen dem Skikern und den Seitenwänden zusätzliche, die   Neigungs- bzw.   Krümmungsdifferenzen ausgleichende elastische Füllstoffe vorgesehen.

   Dabei wird gerade der an die Seitenwangen angrenzende Bereich des Skikernes den grössten Scher-und Stossdruckbelastungen bei Biegungen, Verwindungen und Vibrationen ausgesetzt, wodurch eine rasche Auflösung des Haltes zwischen Skikern und Seitenwangen bewirkt wird. 



   Die vorliegende Erfindung hat insbesondere zum Gegenstand, die Nachteile der bekannten Konstruktionen zu vermeiden und einen Ski der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher sich durch eine Erhöhung der Querstabilität, einen erhöhten   Rückstellgrad   gegenüber Biege-, und/oder Verwindungsbela- 

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 stungen in die Grundverformung, sowie verbesserte   Efgendämpfungseigenschaften     auszeichnet.

   Eme   Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Biege- und Torsionskennwerte sowie   Rückstellgrad   des Ski durch kumulierte Anordnung von Leisten mit unterschiedlich geneigten und/oder abgewinkelten und/oder gekrümmten Formquerschnitten vorzubestimmen, wodurch Ski im Fertigungsablauf auf einfache Weise hinsichtlich Druck-,   Kraft- und Momentverteilung,   bzw. der Torsions- und Vibrationswiderstände auf deren Einsatzbereiche abgestimmt werden können. Insbesonders konstruktives Ziel Ist es, die   Impulsübertragung   zur Skisteuerung zwischen Skikern, Seitenwangen und Skikanten zugunsten höherer Belastungsaufnahme durch den Skikern zu verbessern. 



   Erfindungsgemäss wird bei einem eingangs erwähnten Ski vorgeschlagen, dass, ausgehend von einer an eine erste seitliche Begrenzungsfläche einer Leiste des Skikernes mit ihrer zu dieser gerichteten Seitenfläche in bekannter Weise äquidistant angrenzenden Liste des Skikernes, Im Querschnitt gesehen, jeweils wenigstens eine der Seitenflächen der an diese erste Leiste in Richtung zu einer zweiten seitlichen Begrenzungsfläche des Skikernes nacheinander anschliessenden Leisten, durch jeweils progressive Veränderung von deren Neigung, Abwinkelung bzw. Krümmung, stufenweise in eine   Äquidistanz   der Seitenfläche der an eine relativ zur ersten seitlichen Begrenzungsfläche des Skikernes in bekannter Weise unterschiedlich geneigten, abgewinkelten bzw. gekrümmten zweiten seitlichen Begrenzungsfläche des Skikernes parallel angrenzenden Leiste übergehen. 



   Bei einer derartigen Konstruktion besteht zwischen den   relativen räumlichen   Lagen der ersten und zweiten lateralen Begrenzungsflächen des Skikernes, zwischen welchen Leisten mit nacheinander stufenweise unterschiedlichen Formquerschnitten angeordnet sind, eine   Neigungs- und/oder Abwinkelungs-   und/oder Krümmungsdifferenz. Diese Lagedifferenz wird erfindungsgemäss auf die Anzahl der zwischen vorzugsweise einander gegenüberliegenden lateralen Begrenzungsflächen des Skikernes angeordneten Leisten in vorbestimmtem Verhältnis aufgeteilt. 



   Je nach Lage der Hochächsen der ersten und zweiten lateralen Begrenzungsfläche des Skikernes, bestehen in einzelnen Abschnitten innerhalb des Querschnittes des Skikernes an sich bekannte senkrecht stehende und/oder an sich bekannte geneigt liegende und/oder abgewinkelte und/oder gekrümmte Seitenflächen nebeneinander angeordneter Leisten. Je nach relativer Lage der ersten und zweiten lateralen Begrenzungsfläche des Skikernes, zwischen welchen die Form-querschnitte nebeneinander angeordneter Leisten stufenweise unterschiedlich ausgebildet sind, und je nach Verteilung der relativen räumlichen Lagedifferenz dieser beiden Begrenzungsflächen des Skikernes auf die Formquerschuitte der zwischen diesen angeordneten Leisten, ergeben sich die Formquerschnitte der einzelnen Leisten des Skikernes. 



   In Abschnitten des Skikernes mit an sich bekannten, hochkant stehenden und einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Leisten wirkt sich deren nur geringe Möglichkeit zur Ausweichbewegung bei Biege- und/oder Verwindungsbelastung in erster Linie als normale Kraftkomponente auf die   Kontaktflächen   zwischen benachbarten Leisten aus. In Abschnitten mit an sich bekannten, geneigten Leisten führt eine   Biege-und/oder   Verwindungsbeanspruchung zu einer Scherbelastung auf die Kontaktflächen benachbarter Leisten, wodurch grössere Biegemomente aufgenommen werden können, als in Abschnitten mit an sich bekannten Leisten mit hochkant stehenden Formquerschnitten.

   In Abschnitten des Skikernes mit abgewinkelten Formquerschnitten der Leisten führt eine   Biege- und/oder Verwindungsbelastung   zu einer Verteilung der Kontaktflächenkompressionskräfte zwischen benachbarten Leisten in jeweils wenigstens zwei in einem Winkel zueinander stehenden Teildruckübertragungsrichtungen, wodurch die bei Belastungen wirkenden Kompressionskräfte zugunsten gesteigerter Eigendämfungskapazität auf Vibrationen vermindert werden.

   In Abschnitten des Skikernes mit, im Querschnitt gesehen, gekrümmten Seitenflächen der Leisten erfolgt eine Verteilung der   Kontaktflächen-kompressionskräfte   bei Biege- und/oder Verwindungsbelastung entlang einer Anzahl von jeweils normal zur Krümmung der Seitenflächen der Leisten genchteten und zueinander in einem Winkel stehenden   Teildruckübertragungsrichtungen,   wodurch eine noch grössere vorbestimmte Verteilung der bei Belastungen wirkenden Kompressionskräfte ermöglicht wird. 



   Durch diese bauliche Anordnung werden spannungsintensive und den Verbund unter den Leisten destabilisierende Umbruchebenen in der räumlichen Anordnung der Leisten zugunsten eines stufenweisen Überganges innerhalb des Skikernes, infolge durch die wechselnden Formquerschnitte benachbarter Leisten bedingter differenzierter   Biege-und/oder   Verwindungseigenschaften, vermieden. Über den Skiquerschnitt hinweg stufenweise mehrfach wechselnde   Teildruckübertragungsrichtungen   bei Kontaktflächenkompressionen ermöglichen eine Verteilung der   Kontaktflächenkompressionskräfte   im Verhältnis der vorbestimmten Aufteilung der relativen räumlichen Lagedifferenz zwischen der ersten und zweiten lateralen Begrenzungsfläche.

   Dadurch werden die zwischen den Leisten wirkenden   Kompresssionskräfte   erheblich zugunsten gesteigerter Eigendämpfungseigenschaft des   Skikemes   auf Vibrationen und Verwindungsbelastungen vermindert. 

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   Durch kumulativ Anordnung von Leisten mit stufenweise unterschiedlichen vorbestimmten Formquerschnitten, entsprechend den im Querschnitt gesehenen relativen räumlichen Lagen und Ausbildungen der ersten und zweiten lateralen Begrenzungsfläche des Skikernes, können unterschiedliche Belastung jeweils von einer Anzahl von Leisten leichter aufgenommen werden, als von den übrigen Elementen, ohne dass hierbei der Skikern in seiner Gesamtheit überbeansprucht wird. 



   Da die angeordneten Leisten des Skikernes   erfindungsgemäss,   je nach Lage von deren erster und zweiter lateraler Begrenzungsfläche, in ihren Formquerschnitten zwischen diesen Begrenzungsflächen in nacheinander stufenweise progressiver Annäherung an jeweils laterale Parallelität bzw Äquidistanz zu der jeweils nächstliegenden Begrenzungsfläche untereinander unterschiedlich ausgebildet sind, wird eine Bie-   ge- und/oder Verwindungsbeldstung   in ihrer Gesamtheit über den gesamten Querschnitt des Skikernes 
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 se auf die Skikanten dienen, wie die lateralen Bereiche des Skikernes nahe den Seitenwangen, höhere   Rückstellgrade   m die Grundverformung bestehen, während der Skikern in seiner Gegenwirkung auf Belastungen medial zunehmend weicher ausgebildet ist. 



   Eine weitere Möglichkeit zur Beeinflussung der Biege- und Verwindungseigenschaften des Skikernes ergibt sich durch eine ungleichmässige Verteilung der zwischen einer ersten und zweiten lateralen Begrenzungsfläche bestehenden relativen räumlichen Lagedifferenz auf die Anzahl der Formquerschnitte der zwischen diesen angeordneten Leisten. In vorteilhafter Weise wird die Verteilung dieser relativen   räumlichen   Lagedifferenz jedoch so getroffen, dass diese gleichmässig auf die Anzahl der Formquerschnitte der zwischen diesen angeordneten Leisten verteilt wird. 



   Die   Teildruckübertragungsrichtungen   können weiters durch die Wahl der Grade der Neigungen bzw. 



  Abwinkelungen bzw. der Radien der Krümmungen der einander zugewendeten Seitenflächen der Leisten vorbestimmt werden. Grosse Biegemomente können ohne Bruchgefahr bei gleichzeitig stark progressiver Federcharakterisik des Skikernes aufgenommen werden. Dadurch lasst sich eine hohe Querstabilität bei in weiten Grenzen beliebig wählbarer Flexibilität erzielen. Die Bauart der abgewinkelten bzw. gekrümmten Formquerschnitte der Leisten des Skikernes ermöglicht es darüber hinaus, dem Ski einen hohe bleibenden   Rückstellgrad   in seine Grundverformung mitzugeben. 



   Die Wahl der stufenweise von einer Leiste zur jeweils benachbarten Leiste unterschiedlichen Grade der Neigungen und/oder Abwinkelungen bzw. der Radien der Krümmungen der Seitenflächen der Leisten ermöglicht in vorteilhafter Welse die Vorbestimmung einer in bekannter Weise regional differenzierten Aufnahme von Biege-und/oder Verwindungsbelastungen über den Skikernquerschnitt hinweg. Gleichzeitig wird die Gefahr lokaler Überbeanspruchungen des Skikernes vermieden.

   Durch Variierung der Grade der Neigung und/oder Abwinkelungen bzw. der Radien der Krümmungen der Seitenflächen der Leisten des Skikernes können im Vergleich zu bekannten Konstruktionen, bei gleicher Bauhöhe und-breite des Ski vorzugsweise   Vergrösserungen   der Kontaktflächen zwischen jeweils benachbarten Leisten in Querschnittsbereichen des Skikernes ausgebildet sein, in welchen verstärkte Vibrations- und Torsionsbelastung zum Tragen kommen, wodurch die Sicherheit des formstabilen Haltes der Leisten des Skikernes untereinander begünstigt wird. In jedem Fall wird die Rückstellfederkonstante, welche bekannterweise dem Verhältnis der Biegeelastizitätsmodule der einzelnen Leisten entspricht, umso progressiver, je stärker die Abwinkelungen, bzw.

   Krümmungen der Seitenwände der Leisten ausgebildet sind, wodurch der   Rückstellgrad   eines Ski vergrössert, und die Impulsgebung für die Steuerphasen, sowie das Herausbeschleunigen aus Kurvenfahrten erleichtert wird. 



   Die Vorbestimmung von abschnittweise differenzierter Elastizität, Querstabilität und/oder Federcharakteristik kann, im Querschnitt gesehen, auch durch die Wahl der Winkellängen der abgewinkelten Leisten des Skikernes getroffen werden. Durch stufenweise unterschiedliche   Winkellängen   nebeneinander angeordneter Leisten kann das Ausmass der bei Belastung bestehenden Teildruckübertragungen zwischen den Seitenflächen benachbarter Leisten, sowie der   Rückstellgrad   in die Grundverformung des Ski jeweils über den   gewählten   Grad der Abwinkelung hinaus weiter vorbestimmt werden. 



   Weitere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nachstehend an Hand von in den Zeichnungsfiguren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In diesen zeigen   FIG.1   einen Querschnitt durch eine erste Ausbildung eines erfindungsgemässen Alpinski im Bereich der longitudi-   nalen   Skimitte und   Fig. 2   bis FIG. 7 jeweils einen analogen Querschnitt durch abgewandelte Ausbildungen. 



   In   FIG. 1   ist ein Ski 1 dargestellt, welcher eine Deckschicht 2, eine Laufflächenschicht 3 und zwei Seitenwangen 9, 9A aufweist. Die Laufflächenschicht 3 ist seitlich durch zwei unten liegende Stahikanten 4, 4A begrenzt. Zwischen der Deckschicht 2 und der Laufflächenschicht 3 ist ein aus mehreren in
Skilängsrichtung verlaufenden Leisten 15, 16 bestehender Skikern 8 angeordent. Die Höhe und Breite des Ski 1, sowie des Skikernes 8 sind hinsichtlich der Lage in der Längsrichtung des Ski 1 variabel. 

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   Die Innenfläche 14A der rechten Seitenwange 9A divergiert von der   Skilängsmittelebene   10 in einen Winkel, der grösser ist als der Konversionswinkel der Innenfläche 14 der linken Seitenwange 9 zu   Skilängsmittelebene   10. Der Skikern 8 besteht aus einzelnen an sich bekannten, geneigt liegenden Leiste 15, 16 mit parallelogrammförmigen Querschnitten, deren Seitenflächen, ausgehend von einer an die link Seitenwange 9, mit seiner zu dieser gerichteten Seitenfläche in bekannter Welse parallel angrenzende lateralen Leiste 15, im Querschnitt gesehen, in Richtung zur gegenüberliegenden rechten Seltenwange 9J 
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 Seitenfläche der an die relativ zur   Innenfläche   14 der linken Seitenwange 9 In bekannter Weise stärke geneigten Innenfläche 14A der rechten Seitenwange 9A parallel angrenzenden Leiste 16 übergehen.

   



   Die Kontaktflächen zwischen den Leisten 15, 16 werden im Querschnittsübergang des Skikernes 8 vo links nach rechts zunehmend grösser, sodass die bei Biege- und/oder Verwindungsbelastungen entstehende Kontaktflächenkompressionskräfte von den   flächengröBeren   Leisten 15, 16 der rechten Querschnittshälft des Skikernes 8 leichter aufgenommen werden können, als von den Leisten 15, 16 innerhalb der linke Querschnittshälfte. Die bei Belastungen entstehenden Druckkräfte werden insgesamt in mehrere auf   di,   Kontaktflächen normale   Teildruckübertragungsrichtungen   verteilt. Dadurch führt eine Biege- und/oder Ver   windungsbeanspruchung   des Ski zu einer differenzierten Druckkraftverteilung innerhalb des Skikernes 8.

   J mehr die nnenfläche 14A der rechten Seitenwange 9A in ihrer Aussenneigung von der Skilängsmitteleben 10 divergiert, umso mehr   Kontaktflächenpressung   der angrenzenden Leiste 16 wird in Drucknchtung auf dil dadurch   oberflächenvergrösserte   Seitenwange 9A abgeleitet, wodurch eine verstärkt rechtslastige Druck und Momentverteilung Im Ski herbeigeführt wird. 



     Im Ausführungsbeispiel   nach   FIG. 2   ist die rechte Seitenwange 9A entlang Ihrer Hochachse   durcl   jeweils von der Skilängsmittelebene 10 divergierende, gleich lange Schenkel in einem Winkel von etwa 9 Grad abgewinkelt. Die   Innenfläche   14 der linken Seitenwange 9 divergiert von der   Skilängsmlttelebene   10 il Richtung zur Deckschicht 2 hin in einem Winkel von etwa 30 Grad. Dementsprechend sind die Seitenflä chen der Leisten   15. 16,   im Querschnitt gesehen, ausgehend von einer Abwinkelung der an die recht Seitenwange 9A angrenzenden Leiste 16 von etwa 90 Grad, zur Skilängsmittelebene 10 hin zunehmen flacher abgewinkelt.

   An der   Skilängsmittelebene   10 bestehen annähernd senkrechte Seitenflächen de Leisten 15, 16, und in Richtung zur linken Seitenwange 9 gehen die Seitenflächen der Leisten 15, 11 stufenweise in eine parallele Neigung zu dieser über. Infolge der grösseren Neigungsdifferenz zwischen   dei   einander gegenüberliegenden Innenflächen 14, 14A der Seitenwangen 9, 9A. besteht bei Belastungen ein gegenüber   FIG. 1 in   eine   grössere   Anzahl von etwa normal zu den Kontaktflächen der Leisten 15, 16 uni derart insgesamt In Winkeln zueinander stehenden   Teildruckübertragungsrichtungen   erfolgende   Verteilung,   von Kontaktflächenkompressionskräften.

   Je gröBer die relative räumliche Lagedifferenz zwischen de Innenflächen 14, 14A der   Seitenwangen 9. 9A ist,   umso   grösser   ist die Belastungsverteilung über den Skiker 8 hinweg differenziert. 



   Im Ausführungsbeispiel nach FIG. 3 sind die Schenkellängen der einander   gebenüberliegenden Seiten   wangen 9, 9A, sowie der Seitenflächen der zwischen diesen angeordneten Leisten 15, 16 des Skikernes 8 z beiden Seiten der Skilängsmittelebene 10 entgegengesetzt spiegelgleich. Die Schenkellängen der   entlan !   ihrer Hochachsen gleichschenkelig abgewinkelten Leisten 15, 16 nehmen zur Skilängsmittelebene 10 his sukzessive ab, während die Abwinkelungen zunehmend stumpfer werden. Infolge der jeweils   stärkere   Abwinkelung der Seitenflächen der   Leisten 15, 16   nahe den Seitenwangen 9, 9A, nimmt die Grösse de Kontaktflächen zwischen den Leisten 15, 16 zur   Sidlängsmittelebene   10 hin stufenweise ab.

   Eine Kontaktflä chenkompression zwischen den Leisten 15, 16 wird von den stärker abgewinkelten Seitenflächen der Leiste 15, 16 leichter aufgenommen, wodurch lateral eine grössere Belastungsaufnahme des Skikernes 8 zu Wirkung gelangt. Aus dem natürlichen Einfederungseffekt von in ihren Hochachsen abgewinkelten Leiste   15, 16 resultiert   eine Teildruckübertragung in Richtung der Winkelspitzen 25, welche bei zunehmen stumpfer werdendem Winkel zur Skilängsmittelebene 10 hin sukzessive geringer wird. Bei dieser Ausbi dung wirkt die mehrfache Verteilung der Belastung einer lateralen Aufweitung des Skikernes 8 wirkungsvo entgegen. 



   Im Ausführungsbeispiel nach   Fig. 4   ist, entsprechend den   Innenflächen 14, 14A   der Seitenwangen   9, 9fi   eine, im Querschnitt des Skikernes 8 gesehen, sukzessive Veränderung der   Längenverhältnisse   de abgewinkelten   Seitenflächen   der Leisten 15, 16 vorgesehen, wobei die unterhalb einer imaginären schiefe Ebene 24 durch die Winkelscheitel 25 der Leisten   15, 16 verlaufenden Winkel   28 dieser Seitenflächen vor lateralen linken zum lateralen rechten Querschnittsbereich des Skikernes 8 hin länger, die oberhalb diese   imaginären   Ebene 24 verlaufenden Winkel 27   verhältnismässig   kürzer ausgebildet sind.

   Die bei Biege 
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16taktflächenkompressionskräfte zwischen den Leisten 15, 16 werden jeweils auf zwei in einem WinkE zueinander stehende Druckübertragungsrichtungen verteilt, wobei dieser Winkel von Kontaktfläche z 

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 Kontaktfläche, entsprechend den gleichen Neigungen der Schenkel 27, 28 jeweils gleich ist. Obwohl bei dieser Konstruktion die Seitenflächen der Leisten 15, 16 jeweils gleich gross sind, werden in der linken Querschnittshälfte Flächenpressungskompressionen von den grösseren Kontaktflächen der jeweils oberen Schenkel 27 der Seitenflächen der Leisten 15, 16 leichter aufgenommen, als von den jeweils unteren Schenkeln 28 dieser   Seitenflächen,   während in der rechten Querschnittshälfte des Skikernes 8 dieses Längenverhältnis reziprok besteht.

   Durch diese Ausbildung kann, neben einer konstruktiv einfachen Möglichkeit zur Differenzierung der Querschnittshälften hinsichtlich der Übertragung von Kontaktflächenkompressionskräften, eine insgesamt progressive Federcharakteristik des Ski 1, sowie dessen   Rückstellgrad   in die Grundverformung noch weiter verbessert werden. 



   Im Ausführungsbeispiel nach   FIG. 5   ist, ausgehend von dem der unglelchschenkelig nach aussen abgewinkelten Innenfläche 14 der linken Seitenwange 9 benachbarten Leiste 15, bei den bis etwa zur Skilängsmittelebene 10 medial anschliessenden Leisten 15, 16 deren jeweils oberer Winkel 27 kürzer als deren unterer Winkel 28 ausgebildet. In der rechten Querschnittshälfte des Skikernes 8 ist diese Ausbildung reziprok spiegelgleich vorgesehen Die Winkelscheitel 25 der Leisten 15, 16 weisen jeweils in die Richtung zur nächstliegenden, in der Abwinkelung gleichgerichteten Seitenwange 9, 9A. Die Grösse der Seitenflächen der Leisten 15, 16 nimmt medial stufenweise ab.

   Die bel Biege- und/oder Verwindungsbelastung normal zu den Seitenflächen benachbarter Leisten 15, 16 wirkenden   Kontaktflächenkompressionskräfte   werden jeweils auf zwei in einem Winkel zueinander stehende Druckübertragungsrichtungen verteilt, wobei dieser Winkel von Kontaktfläche zu Kontaktfläche, entsprechend der Neigung der Schenkel 27, 28 jeweils unterschiedlich ist, wodurch eine besonders hohe Druckverteilung bel Biege oder   Verwindungsbeiastungen   des Ski 1 erfolgt. Die Verteilung der   Kontaktflächenkompressionskräfte   ist über den Querschnitt des Skikernes 8 hinweg entlang der   imaginären   schiefen Ebene 24 durch die   Winkelscheitel   25 differenziert.

   In der linken Querschnittshälfte des Skikernes 8 wird eine Biegebeanspruchung von den wesentlich grösseren Kontaktflächen der jeweils unteren Winkel 28 der Leisten   15, 16 Jeweils leichter   aufgenommen, in der rechten Querschnittshälfte des Skikernes 8 von den jeweils grösseren oberen Winkel 27. 



     FIG. 6   zeigt einen Ski 1 mit einer an sich bekannten, parallel zur Skilangsmittelebene 10 angeordneten linken Seitenwange 9 und einer rechten Seitenwange 9A, welche eine medial zum Skikern 8 gekrümmte Hochachse aufweist. Entsprechend der erfindungsgemässen Ausführungsform, sind die Seitenflächen der Leisten 15, 16 in Richtung zur rechten Seitenwange 9A zunehmend gekrümmt ausgebildet. Dadurch werden die Kontaktflächen zwischen den Leisten 15, 16 im Querschnittsübergang von links nach rechts sukzessive grosser.

   Bei, im Querschnitt des Skikernes 8 gesehen, gekrümmten Seitenflächen der Leisten 15, 16 erfolgt eine Verteilung der Kontaktflächenkompression bei   Biege-und/oder Verwindungsbeiastungen   entlang einer Anzahl von jeweils normal zur Krümmung der Seitenflächen der Leisten 15, 16 und zueinander in Winkeln stehenden Teildruckübertragungsrichtungen, wodurch eine grosse vorbestimmte Verteilung der an den Kontaktflächen wirkenden Kompressionskräfte ermöglicht wird. Dadurch wird eine Kontaktflächenkompression bei Biege- oder Verwindungsbelastung des Ski 1 in der rechten lateralen Querschnittshälfte des Skikernes 8 in zunehmendem Masse leichter aufgenommen. 



     FIG. 7   zeigt einen Ski 1, dessen Seitenwangen 9, 9A zueinander spiegelgleich in ihren Hochachsen zur Skilängsmittelebene 10 und zur Deckschicht 2 hin in gleichem Radius konvergieren. Im Querschnittsübergang des Skikernes 8 werden die Kontaktflächen der Leisten 15, 16 jeweils lateral in Richtung zu den Seitenwangen 9, 9A hin sukzessive   grösser.   Infolge der durch die steigende Krümmung der Seitenflächen der Leisten 15, 16 bedingte grössere Biegedruckverteilung im Nahebereich der Seitenwangen 9, 9A, besteht innerhalb des Skikernes 8 eine grössere   Belastungsaufnahme   in dessen lateralen Bereichen als im mittleren Querschnittsbereich.

Claims (1)

  1. Die vorliegende Erfindung ist auf die Ausführungsformen, die nur beispielsweise dargestellt sind, nicht beschränkt, sondern kann auch verschiedene Änderungen und Verallgemeinerungen einschliessen, wie sie durch den folgenden Patentanspruch gegeben sind.
    Patentansprüche 1. Alpinski mit einem zwischen wenigstens einer Aussenschale bzw. einer Deckschicht, einer Laufflächen- schicht und Seitenwangen angeordneten, aus mehreren in Richtung der Skilängsachse verlaufenden Leisten bestehenden Skikern, mit unterschiedlichen relativen Neigungen der Leisten zur Laufflächen- schicht in einzelnen Quer-und/oder Längsabschnitten des Skikernes, wobei wenigstens zwei einander zugewandte seitliche Begrenzungsflächen der Leisten zum Unterschied von den restlichen seitlichen Begrenzungsflächen in jeweils von ihrer Parallelität bzw.
    Äquidistanz unterschiedlichen Ebenen, Abwin- kelungen oder Krümmungen verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass, ausgehend von einer an eine erste seitliche Begrenzungsfläche einer Leiste (15) des Skikernes mit ihrer zu dieser gerichteten <Desc/Clms Page number 6> Seitenfläche in bekannter Weise äquidistant angrenzenden Leiste (16) des Skikernes, im Querschnitt gesehen, jeweils wenigstens eine der Seitenflächen der an diese erste Leiste (15) in Richtung zu einer zweiten seitlichen Begrenzungsfläche des Skikernes (8) nacheinander anschliessenden Leisten (16), durch jeweils progressive Veränderung von deren Neigung, Abwinkelung bzw.
    Krümmung, stufenweise in eine Äquidistanz der Seitenfläche der an eine relativ zur ersten seitlichen Begrenzungsfläche des Skikernes (8) in bekannter Weise unterschiedlich geneigten, abgewinkelten bzw. gekrümmten zweiten seitlichen Begrenzungsfläche des Skikemes (8) parallel angrenzenden Leiste (16) übergehen.
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