AT405311B - Verfahren zum herstellen einer doppelwand - Google Patents

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AT405311B AT121996A AT121996A AT405311B AT 405311 B AT405311 B AT 405311B AT 121996 A AT121996 A AT 121996A AT 121996 A AT121996 A AT 121996A AT 405311 B AT405311 B AT 405311B
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/84Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
    • E04B2/86Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms
    • E04B2/8611Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms with spacers being embedded in at least one form leaf
    • E04B2/8617Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms with spacers being embedded in at least one form leaf with spacers being embedded in both form leaves

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Description

AT 405 311 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer Doppelwand mit zwei voneinander beabstandeten, über Gitterträger aus einem Obergurt, zwei Untergurten und seitlichen Diagonalstäben miteinander verbundenen Wandplatten aus Stahlbeton, nach dem zuerst die eine der Wandplatten unter Einlage einer Bewehrungsmatte und Aufsetzen der Gitterträger betoniert und aushärten gelassen wird, worauf die zweite Wandplatte unter Einlage einer Bewehrungsmatte betoniert und auf diese zweite Wandplatte vor dem Aushärten des Betons die gewendete erste Wandplatte mit den vorragenden Gitterträgern aufgesetzt wird.
Solche meist geschoßhohen Doppelwände sind vorgefertigte Bauteile, die auf der Baustelle nach dem Versetzen mit Ortbeton verfüllt werden und ein rationelles Bauen ermöglichen. Bisher werden zur Vorfertigung dieser Doppelwände lose Bewehrungsmatten verwendet, auf die beim Betonieren der ersten Wandplatte die Gitterträger mit ihren Untergurten frei aufgelegt sind, so daß sich dann durch das Aushärten der vergossenen Betonmasse die erforderliche Verbindung einstellt. Nach dem Aushärten wird diese gitterträgerbestückte erste Wandplatte um 180· gewendet und mit den Obergurten ihrer Gitterträger voran in die vorbereitete zweite Wandplatte eingesetzt, wodurch nach dem Aushärten dieser zweiten Wandplatte die fertige Doppelwand entsteht. Da die Gitterträger die gegenseitige Verbindung der Wandplatten mit sich bringen und beim Vergießen des Ortbetonkerns den auftretenden Schalungsdruck aufnehmen müssen, führt die Einbettung des Obergurtes der Gitterträger in der zugehörigen Wandplatte zu einem die Festigkeitseigenschaften der ganzen Doppelwände mitbestimmenden heiklen Ausreißbereich, für den eine sorgfältige Aushärtung von entscheidender Bedeutung ist. Wegen der wirtschaftlich nur vertretbaren beschränkten Aushärtzeit für die Aushärtung der einzelnen Wandplatten, das sind etwa 8 h Verweilzeit in der Härtekammer, ergibt die Einbindung des Obergurtes in die zugehörige Wandplatte eine vielfach unbefriedigende Ausreißfestigkeit und es sind daher speziell ausgestaltete, im Obergurtbereich bügelförmige Verbreiterungen der Diagonalstäbe aufweisend Gitterträger einzusetzen, um die geforderte Ausreißsicherheit zu gewährleisten. Diese speziellen Gitterträger erhöher allerdings den Fertigungsaufwand, sie führen zu einer zusätzlichen Bevorratung und bringen nicht zuletzt einen größeren Materialbedarf für die Bewehrung mit sich. Darüber hinaus sind bei der bisherigen Doppelwandfertigung durch die freie Auflage der Gitterträger auf die losen Bewehrungsmatten beträchtliche Positionstoleranzen zu berücksichtigen, die eine Überdimensionierung der Bewehrung erzwingen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und ein Verfahren der eingangs geschilderten Art anzugeben, das auf rationelle Weise die Herstellung hochfester Doppelwände auch unter Verwendung von Standardgitterträgern erlaubt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß vor dem Betonieren der ersten Wandplatte die gewendeten Gitterträger mit dem Obergurt an der Bewehrungsmatte befestigt werden und die erste Wandplatte dann nach dem Aushärten mit den Untergurten der Gitterträger voran in die zweite Wandplatte eingewendet wird. Durch diese so einfache wie wirkungsvolle Maßnahme wird der kritische Obergurtbereich der Gitterträger im Zuge der Doppelwandherstellung einem doppelten Aushärtvorgang in der Härtekammer unterworfen, und zwar einmal beim Aushärten der ersten Wandplatte und das andere mal nach dem Aufsetzen der ersten Wandplatte auf die zweite Wandplatte mit dem Aushärten der zweiten Wandplatte, so daß sich die erfindungsgemäß vorgefertigte Doppelwände wegen der einwandfreien Aushärtung des Bettungsbereiches der Obergurte durch hervorragende Ausreißfestigkeiten im kritischen Obergurtbereich auszeichnet. Damit ist es auch möglich, ohne Schwierigkeiten und Festigkeitseinbußen zur Verbindung der beiden Wandplatten Standardgitterträger zu verwenden, wozu noch kommt, daß durch die gezielte Befestigung der Gitterträger an der Bewehrungsmatte eine genaue Positionerung dieser Gitterträger erfolgt und eine exakte Bewehrung der Doppelwand erreicht werden kann.
Da die Befestigung der Gitterträger an der Bewehrungsmatte zur Lagefixierung dient und keine statische Funktion zu übernehmen hat, ist die eigentliche Befestigungsart von untergeordneter Bedeutung, wobei zur Befestigung Klammern oder auch Klebungen od. dgl. verwendet werden könnten. Besonders vorteilhaft ist es allerdings, wenn die Gitterträger auf die bereits punktverschweißten Bewehrungsmatten aufgeschweißt werden, da sich ein solches Schweißen, insbesondere Widerstandsschweißen, verhältnismäßig aufwandsarm automatisieren und im Zuge des Positionierens der Gitterträger exakt durchführen läßt. Durch die Kombination mit einer Wendevorrichtung für die Gitterträger ist es dabei möglich, wahlweise diese Gitterträger zur Herstellung von Doppelwänden gewendet obergurtseitig zu befestigen oder zum Herstellen üblicher Wandelemente auch untergurtseitig wobei unabhängig von dieser Gitterträgerlage stets eine einwandfreie Positionierung und Fixierung der Gitterträger an den Bewehrungsmatten erfolgt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. 1 einen Teil einer nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Doppelwand im
Querschnitt und die
Fig. 2 bis 5 das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren schematisch an Hand von vier Verfahrens- 2

Claims (2)

  1. AT 405 311 B schritten. Eine vorgefertigte Doppelwand 1 umfaßt zwei voneinander beabstandete Wandplatten 2, 3 aus Stahlbeton, die über zueinander parallelverlaufende Gitterträger 4 miteinander in Verbindung stehen, wobei die Gitterträger 4 jeweils aus einem Obergurt 41, zwei Untergurten 42 und seitlichen Diagonalstäben 43 bestehen und mit ihren Gurtbereichen in die Wandplatten 2, 3 einbetoniert sind. Diese Doppelwände 1 kommen als Fertigbauteile auf die Baustelle, wo sie nach dem Versetzen mit in den Zwichenraum 5 zwischen den Wandteilen 2, 3 verfülltern Ortbeton ergänzt werden, so daß dann die Gitterträger 4 zwischen den Wandplatte 2, 3 und den Ortbetonkern die Verbundbewehrung bilden. Zur rationellen Herstellung ausreißfester Doppelwände 1 wird zuerst die eind Wandplatte 2 betoniert, wozu in eine nicht weiter dargestellte Gußform eine punktgeschweißte Bewehrungsmatte 6 eingelegt wird, auf die die entsprechend positionierten Gitterträger 4 kopfüber aufgeschweißt werden, so daß diese Gitterträger 4 mit ihrem Obergurt 41 an der Bewehrungsmatte 6 befestigt sind (Fig. 2). Nun wird Betonmasse in die Vergußform eingefüllt und die betonierte Wandplatte 2 anschließend in der Härtekammer ca. 8 h aushärten gelassen (Fig. 3). Inzwischen wird in einer weiteren Vergußform die zweite Wandplatte 3 unter Einlage einer entsprechenden Bewehrungsmatte 7 betoniert und die erhärtete erste Wandplatte 2 zur Weiterverarbeitung gewendet (Fig. 4). Vor dem Aushärten wird dann die erste Wandplatte 2 mit den Untergurten 42 ihrer Gitterträger 4 voran auf die Wandplatte 3 aufgesetzt und dieser Verbund (Fig. 5) in der Härtekammer weitere ca. 8 h aushärten gelassen. Nach dem Aushärten ist die Doppelwand einsatzbereit, wobei der heikle Obergurtbereich der Gitterträger sowohl mit der ersten Wandplatte 2 als auch mit der zweiten Wandplatte 3 einem Aushärtvorgang unterworfen wurde, so daß auf Grund dieser verlängerten Aushärtzeit die gewünschte Ausreißfestigkeit gewährleistet ist. Patentansprüche 1. Verfahren zum Herstell einer Doppelwand mit zwei voneinander beabstandeten, über Gitterträger aus einem Obergurt, zwei Untergurten und seitlichen Diagonalstäben miteinander verbundenen Wandplatten aus Stahlbeton, nach dem zuerst die eine der Wandplatten unter Einlage einer Bewehrungsmatte und Aufsetzen der Gitterträger betoniert und aushärten gelassen wird, worauf die zweite Wandplatte unter Einlage einer Bewehrungsmatte betoniert und auf diese zweite Wandplatte vor dem Aushärten des Betons die gewendete erste Wandplatte mit den vorragenden Gitterträgern aufgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Betonieren der ersten Wandplatte die gewendeten Gitterträger mit dem Obergurt an der Bewehrungsmatte befestigt werden und die erste Wandplatte dann nach dem Aushärten mit den Untergurten der Gitterträger voran in die zweite Wandplatte eingewendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterträger auf die bereits punktverschweißten Bewehrungsmatten aufgeschweißt werden. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 3
AT121996A 1996-07-10 1996-07-10 Verfahren zum herstellen einer doppelwand AT405311B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US917478A (en) * 1907-07-22 1909-04-06 Clarence W Noble Stud.
CH161758A (de) * 1931-09-14 1933-05-31 Garrett Neal Hohlwand, Verfahren zu ihrer Herstellung und Satz von Teilen zur Ausführung des Verfahrens.
FR2472641A1 (fr) * 1979-12-26 1981-07-03 Altus Procede d'erection pour l'edification d'ouvrages architecturaux

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