AT405004B - Schaltungsanordnung zur nachrichtenübertragung - Google Patents
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Description
ΑΤ 405 004 Β
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Nachrichtenübertragung auf einer Teilnehmerleitung zwischen einer Vermittlungsstelle und einem Teilnehmerendgerät, einer Nebenstellenanlage, einer Vorfeldeinrichtung o.ä. mit einer Teilnehmer-Schnittstellenschaltung (SLIC), einem Gebührenimpulssender, und einer, zumindest einen Digital/Analog-Wandler, zumindest einen Analog/Digital-Wandler und eine Signallogik umfassenden Kodier-Dekodier-Einheit (CODEC), weiters mit zumindest einer Summiereinheit sowie gegebenenfalls einer Anruferidentifizierungs-Einheit, gegebenenfalls einer Signaldetektoreinheit, gegebenenfalls einer Leitungsüberwachungseinheit, gegebenenfalls einer MFV (Mehrfrequenzverfahren)-Ein-heit, gegebenenfalls einer Alarmsignaleinheit und einer zentralen Steuereinheit.
In vielen Fällen findet sich eine solche bekannte Schaltungsanordnung in Fernsprechnetzen am Übergang zwischen einem Wählamt und einem Teilnehmer bzw. einer Nebenstellenanlage oder zwischen einem Ortsteil einer Vorfeldeinrichtung und einem Teilnehmer bzw. einer Nebenstellenanlage, für welche vielerorts die Bezeichnung POTS-Schnittstelle gebräuchlich ist.
In diesen bekannten Schaltungsanordnungen sind verschiedene eigenständige Schaltungseinheiten, wie z.B. CODEC, Gebührenimpulssender, Rufgenerator usw. vorgesehen, von denen viele einen eigenen Analog/Digital- bzw. Digital/Analog-Wandler oder andere Schnittstellenschaltungen zur Leitungsschnittstelle benötigen. Viele der eingangs genannten Schaltungseinheiten sind zentral für mehrere Teilnehmer zusammengefaßt.
Ein Nachteil solcher zentraler Anordnungen besteht darin, daß die Zuleitungen von den einzelnen Schaltungseinheiten sehr lange sind, wodurch Störsignale sowohl gesendet als auch empfangen werden. Ein weiterer Nachteil der bekannten Schnittstellenanordnungen ist der relativ hohe Bedarf an Digital/Analog-sowie Analog/Digital-Wandlern, um für jede Schaltungseinheit eine entsprechende Umsetzung der auftretenden Signale erhalten zu können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art anzugeben, bei der die Störempfindlichkeit reduziert und eine geringe Anzahl von A/D- bzw. D/A-Wandlern benötigt wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Digital/Analog-Wandler zwischen den Eingang des SLIC und den Ausgang der Summiereinheit geschaltet ist, wobei ein erster Eingang der Summiereinheit mit der CODEC-Signallogik verbunden ist.
Der Digital/Analog-Wandler des CODEC ist somit erst nach der Summiereinheit angeordnet, wodurch in dieser mehrere digitale Signale zunächst überlagerbar sind, welche dann gemeinsam im Wandler in ein analoges Signal gewandelt werden können. Auf diese Weise kann die Anzahl der Digital/Analog-Wandler und die Störanfälligkeit entsprechend reduziert sowie ein dichterer Aufbau der einzelnen Schalteinheiten erreicht werden. Daraus resultiert eine geringere Anfälligkeit für empfangene und ausgesendete Störungen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß ein zweiter Eingang der Summiereinheit mit dem Ausgang des Gebührenimpulssenders verbunden ist, und daß die Abtastfrequenz des Digital/Analog-Wandlers gleich der oder höher als die zweifache Gebührenimpulsfrequenz ist.
Dadurch kann der Digital/Analog-Wandler auch für die Umsetzung der Gebührenimpulse verwendet werden. Das Vorsehen einer höheren Abtastfrequenz bereitet mit modernen Wandlern weder technologische Schwierigkeiten noch ergeben sich daraus wesentlich höhere Kosten.
Gemäß einer anderen Variante der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Ausgang einer weiteren Summiereinheit mit dem Eingang des SLIC und ein erster Eingang der weiteren Summiereinheit mit dem Ausgang des Digital/Analog-Wandlers verbunden ist, wobei ein zweiter Eingang der weiteren Summiereinheit mit dem Ausgang des Gebührenimpulssenders verbunden ist.
Dadurch erfolgt eine analoge Mischung des Sprachsignals inklusive des FSK-Signals und des Gebührensendersignals nach dem Digital/Analog-Wandler. Daher reicht in diesem Ausführungsbeispiel die Abtastfrequenz der herkömmlichen CODEC-Digital/Analog-Wandler aus.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Gebührenimpulssender einen Prozessor, z.B. einen digitalen Signalprozessor, umfaßt, welcher die Gebührenimpulse digital erzeugt und ausgibt.
Damit kann das digitale Ausgangssignal aus dem Gebührenimpulssender in der Summiereinheit direkt mit dem digitalen Sprachsignal und weiteren Signalen überlagert werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Eingang der Leitungsüberwachungseinheit mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers und der Ausgang der Leitungsüberwachungseinheit mit einem dritten Eingang der Summiereinheit verbunden ist.
Auf diese Weise kann das Prüfsignai aus der Leitungsüberwachungseinheit über die Summiereinheit den anderen Signalen, z.B. dem Sprachsignal, überlagert und im Digital/Analog-Wandler entsprechend umgewandelt werden. Das durch die Wechselwirkung mit dem Prüfsignal entstandene Empfangssignal kann nach der Wandlung durch den Analog/Digital-Wandler in der Leitungsüberwachungseinheit beurteilt werden. 2
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Daraus ergibt sich die Einsparung sowohl eines eigenen Analog/Digital-Wandlers als auch eines eigenen Digital/Analog-Wandfers für die Leitungsüberwachungseinheit.
Um eine Kontrolle des Leitungszustandes vorzunehmen, kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, daß die Leitungsüberwachungseinheit eine Vorrichtung zur Veranlassung 5 und Detektion eines Spannungssprunges, z.B. durch Umpolen, auf der Teilnehmerleitung umfaßt.'
So kann ein Spannungssprung zwischen den Adern der Übertragungsleitung bzw. zwischen einer Ader und Erde bewirkt werden, indem über einen Ausgang der Leitungsüberwachungseinheit der SLIC oder ein geeigneter anderer Schaltkreis, der mit der Übertragungsleitung in Verbindung steht, ein Spannungssprung, z.B. durch Umpolen, bewirkt und darauffolgend der sich aus der Wechselwirkung mit der Leitung ergeben-io de Spannungsverlauf aufgezeichnet und beurteilt wird.
Gemäß einer anderen Variante der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Leitungsüberwachungseinheit eine Vorrichtung zur Erzeugung und Erfassung einer Wechselspannung auf der Teilnehmerleitung umfaßt.
Aus der Ermittlung von Amplitude und Phasenlage des auf der Teilnehmerleitung durch die angelegte re Wechselspannung hervorgerufenen Empfangsmeßsignals kann der Zustand der Leitung, des Teilnehmerendgeräts, des bestehenden Leitungsabschlusses o.ä. beurteilt werden und die jeweils erforderlichen Maßnahmen bzw, Entscheidungen für die Behebung von Fehlern getroffen werden, wobei die Informationsausbeute so hoch ist, daß ein etwa aufgetretener Fehler sofort dem richtigen Bereich bzw. der richtigen Fehlerart zugeordnet werden kann. 20 In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Wechselspannung im Sendeteil des CODEC generierbar und im Empfangsteil des CODEC abtastbar sein.
Dadurch ist es möglich, den bereits vorhandenen CODEC für die Zustandsbeurteilung der Übertragungsleitung heranzuziehen, indem über diesen die Wechselspannung ausgesendet und empfangen wird. Es können dabei Meßsignale unterschiedlichster Frequenz generiert werden, um die Teilnehmerleitung 25 auszumessen, wobei die nötige Phaseninformation aus einem Phasenkomparator gewonnen werden kann. Aus einer solcherart gewonnenen Ortskurve können mehrere Leitungsparameter errechnet werden.
Gemäß einer anderen Variante der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Ausgang des Sendeteils der Anruferidentifizierungseinheit mit einem vierten Eingang der Summiereinheit verbunden ist.
Diese Einheit sendet nach einem eintreffenden Erkennungssignal die Telephonnummer des anrufenden 30 Teilnehmers, z.B. in Form eines nach T V.23, standardisierten FSK-modulierten Signals über eine Modemschaltung an den angewählten Teilnehmer Durch den weiteren Summiereingang kann das digitalmodulierte Signal vor dem SLIC-Eingang über den Digital/Analog-Wandler gewandelt werden, wodurch dieser nicht als eigener Wandler für die Anruferidentifizierungseinheit ausgebildet sein muß.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Ausgang des Sendeteils 35 der MFV-Einheit mit einem fünften Eingang der Summiereinheit und der Eingang des MFV-Empfangsteils mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers verbunden ist. Auf diese Weise kann auch der sonst für die Umwandlung der Tonwahlsignale eigens erforderliche Analog/Digital- bzw. Digital/Analog-Wandler eingespart werden.
Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die CODEC-Signallogik eine 40 digitale Spracherkennungseinheit für die Senderichtung und/oder Empfangsrichtung beinhaltet, welche das Unterschreiten eines vorbestimmbaren Sprachpegels innerhalb einer vorbestimmbaren Auswertezeit erkennt und meldet.
Dadurch kann dauernd überwacht werden, ob eine zwischen zwei Teilnehmern bestehende Verbindung tatsächlich genutzt wird. Sollte das Gespräch schon beendet sein, einer der Teilnehmer aber den Hörer 45 nicht aufgelegt haben, so wird dies durch den nichtvorhandenen Minimal-Sprachpegel festgestellt und daraufhin die Unterbrechung der Verbindung herbeigeführt.
Weiters kann vorgesehen sein, daß die Alarmsignaleinheit einen digitalen Sender und einen digitalen Empfänger umfaßt, und daß der Eingang des digitalen Empfängers mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers und der Ausgang des Senders mit einem weiteren Eingang der Summiereinheit verbunden ist. so Mit einer solchen Alarmsignaleinheit kann eine Alarmübertragung in einem festgelegten Frequenzbereich vorgenommen werden, z.B. in einem Bereich von 4kHz bis 12 kHz, wobei Frequenz und Amplitude frei programmierbar sein können. Solche Einheiten finden besonders als Überfalls- oder Brand-Meldeeinrichtungen z.B. in Banken ihre Anwendung. Es wird dabei auf der Teilnehmerieitung ständig ein Signal konstanter Frequenz gesendet bzw. empfangen, und bei Ausfall, z.B. durch Unterbrechen der Teilnehmerlei-55 tung, ein Alarmsignal an eine überwachende Stelle übermittelt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann für die übertragungstechnischen Signale, und die vermittlungstechnischen Signale, z.B. MFV-, Leitungsüberwachungssignale, Anruferidentifizierungssignafe, zur zentralen Steuereinheit eine serielle oder parallele Bus-Schnittstelle vorgesehen sein. 3
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Dadurch ergibt sich eine einfachere Leitungsführung innerhalb der erfindungsgemaßen Schaltungsanordnung.
Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Digital/Analog-Wandler, der Analog/Digital-Wandler, die Summiereinheit, die Logikeinheit und die Schnittstelle des CODEC und der 5 Gebührenimpulssender sowie gegebenenfalls der Rufgenerator, gegebenenfalls die Anruferidentifizierungseinheit, gegebenenfalls die Leitungsüberwachungseinheit, gegebenenfalls die MFV-Einheit, gegebenenfalls die Alarmsignaleinheit, gegebenenfalls die Signaldetektoreinheit und gegebenenfalls die Schnittstelle auf einem integrierten Schaltkreis zusammengefaßt sind.
Die Integration kann dabei für einen oder mehrere Teilnehmer vorgenommen werden. Dadurch ergeben io sich Kostenvorteile und eine verbesserte Qualität, wie erhöhte Ausfallsicherheit, MTBF, und leichteres Erkennen von Ausfällen, gegenüber einzelnen Bauteilen bzw. gegenüber diskreten Lösungen.
Dabei kann es gemäß einer weiteren Variante der Erfindung von Vorteil für die Packungsdichte des integrierten Schaltkreises sein, wenn die Logik- bzw. Steuereinheiten der integrierten Einheiten, z.B. der Signaldetektoreinheit, der Leitungsüberwachungseinheit, zu einer zentralen Logikeinheit zusammengefaßt 15 sind.
Weiters betrifft die Erfindung eine Schaltungsanordnung zur Nachrichtenübertragung auf einer Teilnehmerleitung zwischen einem Teilnehmerendgerät, Nebenstellenanlage, Vorfeldeinrichtung o.ä. und einer Vermittlungsstelle, mit einer Amtsleitung-Schnittstellenschaltung (ESLIC), einem Gebührenimpulsempfänger, und einer, zumindest einen Digital/Analog-Wandler, zumindest einen Analog/Digital-Wandler und eine 20 Signallogik umfassende Kodier-Dekodier-Einheit (CODEC) sowie gegebenenfalls einer Anruferidentifizie-rungs-Einheit, gegebenenfalls einer Signaldetektoreinheit, gegebenenfalls einer Leitungsüberwachungseinheit, gegebenenfalls einer MFV(Mehrfrequenzverfahren)-Einheit, gegebenenfalls einer Alarmsignaleinheit und einer zentralen Steuereinheit.
Eine solche bekannte Schaltungsanordnung wird vielfach als STOP-Schnittstelle bezeichnet und weist 25 den Nachteil einer relativ großen Anzahl von Analog/Digital-Wandlern und Digital/Analog-Wandlern auf. Durch die dadurch bedingten langen Zuleitungen zu den einzelnen Schaltungseinheiten wird der Störpegel entsprechend erhöht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung der vorstehenden Art anzugeben, bei der die Störempfindlichkeit reduziert ist und eine geringe Anzahl von A/D- bzw. D/A-Wandlern benötigt wird. 30 Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Ausgang des Analog/Digital-Wandlers zusätzlich mit dem Gebührenimpulsempfänger und/oder mit einer weiteren Einheit verbunden ist.
Dadurch kann der Analog/Digital-Wandler des CODEC für die Wandlung mehrerer Signale eingesetzt werden, sodaß eine geringere Anzahl an Schaltelementen und eine geringere Störanfälligkeit erzielt wird.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Eingang des Gebührenimpulsemp-35 fängers mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers verbunden ist, und daß die Abtastfrequenz des Analog/Digital-Wandlers gleich der oder höher als die zweifache Gebührenimpulsfrequenz ist.
Dadurch wird eine gemeinsame Verwendung des Analog/Digital-Wandlers für Sprachsignale und Gebührenimpulse ermöglicht, wobei allerdings eine höhere Umsetzungsgeschwindigkeit des Analog/Digital-Wandlers Voraussetzung ist, um die Wandlung der Gebührenimpuise vollkommen durchzuführen. 40 Gemäß einer anderen Variante der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Eingang des Gebührenimpulsempfängers mit dem Eingang des Analog-Digital-Wandlers verbunden ist.
Das Gebührenimpulssignal wird dabei vor dem Analog/Digital-Wandler ausgekoppelt und detektiert. Für dieses Ausführungsbeispiel reicht die Geschwindigkeit der üblichen CODEC-Wandler aus.
Zur Kontrolle des Leitungszustandes kann wie bei der POTS-Schaltungsanordnung gemäß einer 45 weiteren Variante der Erfindung vorgesehen sein, daß der Eingang der Leitungsüberwachungseinheit mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers verbunden ist, und daß der Ausgang der Leitungsüberwachungseinheit über den Eingang einer Summiereinheit mit dem Eingang des Digital/Analog-Wandlers verbunden ist, wobei ein weiterer Eingang der Summiereinheit mit dem Ausgang der Logikeinheit verbunden ist.
Auf diese Weise kann die direkte Ein- und Auskopplung der für die Leitungsüberwachung erforderlichen so bzw. aus dieser erhältlichen Signale vorgenommen werden, ohne daß dafür ein eigener Analog/Digital- bzw. Digital/Analog-Wandler vorgesehen sein muß.
Alternativ dazu kann nach einer anderen Variante der Erfindung die Leitungsüberwachungseinheit eine Vorrichtung zur Erzeugung und Erfassung einer Wechselspannung auf der Teilnehmerleitung umfassen, wobei vorzugsweise die Wechselspannung im Sendeteil des CODEC generierbar und im Empfangsteil des 55 CODEC abtastbar ist.
Dadurch ist es möglich, den bereits vorhandenen CODEC für die Zustandsbeurteilung der Übertragungsleitung heranzuziehen, indem über diesen die Wechselspannung ausgesendet und empfangen wird. Es können dabei Meßsignale unterschiedlichster Frequenz generiert werden, um die Teilnehmerleitung 4
AT 405 004 B auszumessen, wobei die nötige Phaseninformation aus einem angeschlossenen Phasenkomparator gewonnen werden kann. Aus einer solcherart gewonnenen Ortskurve können mehrere Leitungsparameter errechnet werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Eingang des Empfangsteils der Anruferidentifizierungseinheit mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers verbunden ist.
Dadurch kann der Digital/Analog-Wandler des CODEC zur Umwandlung des Signals dieser weiteren Schaltungseinheit herangezogen werden.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Eingang des Empfangsteils der MFV-Einheit mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers und der Ausgang des MFV-Sendeteils mit einem weiteren Eingang der Summiereinheit verbunden ist, wodurch auch das Signal des mit dieser Einheit durchführbaren Tastwahlverfahrens über den Digital/Analog-Wandler bzw. Analog/Digital-Wandler geführt werden kann.
Weiters kann vorgesehen sein, daß die Alarmsignaleinheit einen digitalen Sender und einen digitalen Empfänger umfaßt, und daß der Ausgang des digitalen Senders mit einem weiteren Eingang der Summiereinheit und der Eingang des Empfängers mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers verbunden ist. ln weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß für die übertragungstechnischen Signale, z.B. Sprachsignale, und die vermittlungstechnischen Signale, z.B. MFV-, Leitungsüberwachungssignale, Anruferidentifizierungssignale, zur zentralen Steuervorrichtung eine serielle oder parallele Bus-Schnittstelle vorgesehen ist.
Zur Erzielung einer geringeren Störanfälligkeit kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, daß der Digital/Analog-Wandler, der Analog/Digital-Wandler, die Logikeinheit und die Schnittstelle des CODEC sowie gegebenenfalls der Gebührenimpulsempfänger, gegebenenfalls die Anruferidentifizierungseinheit, gegebenenfalls die Leitungsüberwachungseinheit, gegebenenfalls die Summiereinheit, gegebenenfalls die MFV-Einheit, gegebenenfalls die Alarmsignaleinheit, gegebenenfalls die Signaldetektoreinheit und gegebenenfalls die Schnittstelle auf einem integrierten Schaltkreis zusammengefaßt sind.
Dabei kann weiters vorgesehen sein, daß alle Logik- bzw. Steuereinheiten der integrierten Einheiten, z.B. der Signaldetektoreinheit, der Leitungsüberwachungseinheit, zu einer zentralen Logikeinheit zusammengefaßt sind, wodurch eine effiziente und kostensparende Steuerung der Abläufe ermöglicht wird.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann bei einer Schaltungsanordnung aus einer Kombination der beiden erfindungsgemäßen POTS- und STOP-Schaltungsanordnungen vorgesehen sein, daß sie integriert ist, und daß die einzelnen Schalteinheiten durch Programmierung, z.B. über die Eingänge der Schaltungsanordnung, über einen Bus o.ä. entweder als Amtsleitungs- oder als Teilnehmerschnittstelle konfigurierbar sind.
Dadurch können beide Schnittstellen auf einem Baustein integriert sein und die Auswahl, welche von den beiden verwendet werden soll, kann durch Programmierung erfolgen. Dies hat eine bedeutende Vereinfachung der Herstellung zur Folge, da nur eine anstelle von zwei unterschiedlichen Arten von integrierten Schaltkreisen hergestellt werden muß.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen eingehend erläutert. Es zeigt dabei
Fig.1 eine POTS-Schaltungsanordnung gemäß dem Stand der Technik;
Fig.2 eine STOP-Schaltungsanordnung gemäß dem Stand der Technik;
Fig.3 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen POTS-Schaltungsanordnung;
Fig.4 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen STOP-Schaltungsanordnung und
Fig.5 ein Spektrum der in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung auftretenden Frequenzen.
In Fig.1 ist eine Schaltungsanordnung zur Nachrichtenübertragung auf einer Teilnehmerleitung 39 zwischen einer Vermittlungsstelle und einem Teilnehmerendgerät 34 gemäß dem Stand der Technik dargestellt. Die Vermittlungsstelle kann dabei beispielsweise durch ein Wahlamt oder eine Nebenstellenanlage oder den Ortsteil einer Vorfeldeinrichtung gebildet sein, während als Teilnehmerendgerät neben dem eigentlichen Endgerät auch eine Nebenstellenanlage und eine Vorfeldeinrichtung zu verstehen ist. Die Übertragungsarten der Vorfeldeinrichtung unterliegen im Rahmen der Erfindung keiner Einschränkung, es kann z.B. "radio in the loop", "fiber in the loop" oder Kupferdrahtübertragung vorgesehen sein.
Die einzelnen Schaltungseinheiten der Schaltungsanordnung, das sind ein Gebührenimpulssender 3, eine Kodier-Dekodiereinheit (CODEC) 30, eine Anruferidentif2ierungseinheit 5, eine Signaldetektoreinheit 6 und ein Rufgenerator 7 werden von einer zentralen Steuereinheit 4 zentral verwaltet, wobei zur Rufsignalweiterleitung an das Teilnehmerendgerät 34 der Umschalter 33 umgeschaltet wird. Die in Fig.1 dargestellte konkrete Schaltungsanordnung betrifft eine bestimmte, gängige Konfiguration des SLIC, diese kann aber je nach Hersteller auch anders gestaltet sein. So kann die beschriebene Rufsignalweiterleitung auch in anderer 5
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Weise als über den Umschalter 33 erfolgen.
Bis auf den Rufgenerator 7 laufen in Fig. 1 alle Ausgangssignale der restlichen Schaltungseinheiten 3, 30, 5, 6 über eine Teilnehmerschnittstellenschaltung oder SLIC 2. Der SLIC 2 übernimmt die Funktion der Teilnehmerspeisung inklusive der Polumkehr, der Trennung des Sprachsignals und Weiterleitung desselben zum CODEC und der Pegelanpassung für die in der Signaldetektoreinheit 6 befindlichen Detektoren. Im CODEC wird die digitale Filterung sowie Kodierung bzw. Dekodierung der zu sendenden oder empfangenen Signale üblicherweise nach den Standards A-law und n-law durchgeführt. Die Funktion der weiteren Schaltungseinheiten wird in weiterer Folge noch erläutert.
Die Signaldetektoreinheit 6 erkennt und gibt die vermittlungstechnischen und Test-Signale für die Speisespannungserkennung, die Polaritätserkennung der Speisespannung, die Aktivierung der Schleife und die Aktivierung der Ruflast aus bzw. veranlaßt diese über andere Schaltkreise. Weiters werden Zustände wie z.B. Schleife, Schleife während Ruf, Rufstrom, gedrückte Erdtaste bzw. Erdschluß, Kurzschluß oder Leerlauf der Teilnehmerleitung erkannt. Die Detektoren erkennen die vermittlungstechnischen Signale und führen eine Bewertung der Amplitude, Frequenz, Polarität, Signaldauer o.ä. entsprechend den internationalen Normen und nationalen Vorschriften durch. Zur Vereinfachung des schaltungstechnischen Aufwandes können diese Detektoren bereits mit digitalen Ein- und Ausgängen ausgebildet und zusammen auf einem Schaltkreis integriert sein. Durch die Ausbildung einer solchen Schaltungsanordnung gelingt es, den Aufwand sowie den erforderlichen Platz für die Erkennung und Verarbeitung von Vermittlungs- und Prüfsignalen erheblich zu reduzieren. Durch die Umwandlung der analogen in digitale Signale wird eine weitgehende Vereinheitlichung der weiteren Signalverarbeitung erreicht, wobei auf die sehr aufwendigen, für jeden Erkennungszweck eigens konstruierten analogen Detektoren verzichtet werden kann.
Wie aus Fig. 1 zu entnehmen, ist lediglich ein SLIC- Eingang für alle Ausgangssignale der Einheiten 3, 30 und 5 vorgesehen, welche in einer Summiereinheit 31 zu einem Signal überlagert werden.
Abhängig von der Gestaltung der Schnittstelle kann die Gabelfunktion zur Teilung der zu sendenden und empfangenen Signale im SLIC 2, im CODEC 30 oder in beiden enthalten sein.
Der CODEC 30 beinhaltet einen Digital/Analog- bzw. einen Analog/Digital-Wandler 20,21, inklusive der notwendigen digitalen Filter, eine Signallogik (DSP) 11 und eine Schnittstelle 10, mit welchen das von der Teilnehmerleitung 39 kommende analoge Signal in ein digitales z.B. PCM kodiertes Signal gewandelt und an die zentrale Steuereinheit 4 weitergeleitet wird. Genauso wandelt der CODEC 30 ein von der zentralen Steuereinheit 4 ankommendes digitales Signal in ein entsprechendes analoges Signal um.
Der Gebührenimpulssender 3 erzeugt die zur Verrechnung erforderlichen Gebührenimpulse, welche beim Teilnehmer zur Anzeige bringbar sind. In Österreich wird damit beispielsweise auch die Signalisierung für das ÜFS-Durchwahlverfahren durchgeführt.
Die in modernen Systemen installierte Anruferidentifizierungseinheit 5 ist im wesentlichen aus einem FSK-Modem gebildet und sendet nach einem kurzen Rufsignal, nach einem Dual-Ton mit 2130Hz und 2750 Hz oder nach einem Polaritätswechsel und einem Dual-Ton die Telephonnummer des anrufenden Teilnehmers in Form eines FSK-modulierten Signals mit 1200 Baud nach ITU-T V.23 an den angewählten Teilnehmer, wo diese zur Anzeige gebracht werden kann. Dafür muß das digitale FSK-Signal durch einen internen Digital/Analog-Wandler in ein entsprechendes, analoges Signal gewandelt werden.
Der Rufgenerator 7 erzeugt das Rufsignal entweder direkt über eine sinusförmige Wechselspannung oder mittels eines Pulsweitensignals, das über ein LC-Glied die erforderliche Wechselspannung generiert.
Um die Anzahl der erforderlichen Schaltungsteile, insbesondere der Analog/Digital- bzw. Digital/Analog-Wandler, zu reduzieren und die Störanfälligkeit der Schaltungsanordnung zu verringern, ist im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Digital/Analog-Wandler 20 zwischen den Eingang des SLIC 2 und den Ausgang der Summiereinheit 31 geschaltet ist, wobei ein erster Eingang der Summiereinheit 31 mit der CODEC-Signallogik 11 verbunden ist.
Weiters ist ein zweiter Eingang der Summiereinheit 31 mit dem Ausgang des Gebührenimpulssenders 3 verbunden, sodaß das Gebührenimpulssignal dem Sprachsignal überlagert und dann im Digital/Analog-Wandler 20 in ein analoges Signal gewandelt wird. Voraussetzung dafür ist, daß die Abtastfrequenz des Analog-Digital-Wandlers gleich der oder höher als die zweifache Gebührenimpulsfrequenz ist.
Zu diesem Zweck umfaßt der Gebührenimpulssender 3 einen Prozessor, z.B. einen digitalen Signalprozessor, welcher die Gebührenimpulse digital erzeugt und ausgibt. Ebensolche Prozessoren sind beispielsweise im FSK-Modem der Anruferidentifizierungseinheit, der Alarmsignaleinheit und der Leitungsüberwachungseinheit vorgesehen.
In Fig.5 ist dazu das entsprechende Frequenzspektrum dargestellt, in welchem das Sprachband von ungefähr 300 bis 3400 Hz zu erkennen ist. Da die Gebührenimpulse mit z.B. 12 oder 16 kHz gesendet bzw. empfangen werden, muß die Abtastfrequenz mindestens mit 32 kHz gewählt werden. Dies entspricht dem Vierfachen der sonst erforderlichen Abtastfrequenz im CODEC. Dadurch wird ein Mehraufwand erforderlich, 6
AT 405 004 B der aber geringer als die zusätzliche Anordnung eines Digital/Analog-Wandlers ist.
In einer anderen, allerdings nicht dargestellten Variante der Erfindung kann der Ausgang einer weiteren Summiereinheit mit dem Eingang des SLIC 2 und ein erster Eingang der weiteren Summiereinheit mit dem Ausgang des Digital/Analog-Wandlers 20 verbunden sein, wobei ein zweiter Eingang der weiteren Summiereinheit mit dem Ausgang des Gebührenimpulssenders verbunden ist. Dadurch erfolgt die Zumischung des analogen Gebührenimpulssignals erst nach dem Digital/Analog-Wandler, welcher daher auch keine höhere Abtastfrequenz aufweisen muß.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist weiters der Eingang der Leitungsüberwachungseinheit 8 mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 21 und der Ausgang der Leitungsüberwachungseinheit 8 mit einem dritten Eingang der Summiereinheit 31 verbunden. Somit können auch die Signale für die Überwachung des Leitungszustandes über die CODEC-Wandler 20, 21 auf die Leitung 39 gelangen bzw. von dieser empfangen werden.
Die Leitungsüberwachung kann beispielsweise durch Erzeugung und Veranlassung eines Spannungssprunges auf der Teilnehmerleitung geschehen, wobei die Impulsantwort der Teilnehmerleitung eine Beurteilung des Leitungszustandes zuläßt. Dies kann durch die Leitungsüberwachungseinheit 8 bewirkt werden, indem diese z.B. über eine dazu vorgesehene Testschaltung 36, welche mit der Teilnehmerleitung 39 verbunden ist, einen Polaritätswechsel vornimmt und die darauffolgende Sprungantwort aufzeichnet.
Es kann aber die Leitungsüberwachungseinheit auch durch eine Vorrichtung zur Erzeugung und Erfassung einer Wechselspannung auf der Teilnehmerleitung gebildet sein, wobei durch Auswertung der aus den Meßdaten gewonnenen Ortskurve verschiedene Aussagen über den Zustand der Leitung und des Endgeräts getroffen werden können. Dazu kann die für die Messung erforderliche Wechselspannung im Sendeteil des CODEC generierbar und im Empfangsteil des CODEC abtastbar sein.
Durch Betragsbildung des Empfangssignals wird der Amplitudenwert ermittelt, sodaß aus diesem und der mittels eines Phasendetektors gemessenen Phasenverschiebung über mathematische Umformungen die komplexen Impedanzwerte der Übertragungsleitung für die Meßfrequenz berechnet werden können. Durch Wiederholung der Messung mit anderen Sendemeßsignalen etwa innerhalb des Sprachbandes können weitere Impedanzwerte gewonnen werden. Eine geeignete Abbildung der Meßwerte stellt die Ortskurve der errechneten Impedanzen in der komplexen Ebene dar. Weitergehende Interpretationen der gewonnenen Meßresultate sind durch Berechnung von geeigneten Ersatzschaltbildgrößen möglich.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 ist der Ausgang des Sendeteils der Anruferidentifizierungseinheit 5, welches durch das FSK-Modem gebildet ist, zusätzlich mit einem vierten Eingang der Summiereinheit 31 verbunden, wodurch das ausgesendete Signal ebenfalls über den einen Digital/Analog-Wandler 20 gelangt und sich dessen Nutzungsgrad entsprechend erhöht.
Um einen länger andauernden, unbenutzten Zustand des Teilnehmerendgeräts zu verhindern, beinhaltet die CODEC-Signallogik 11 eine digitale Spracherkennungseinheit für die Senderichtung und/oder Empfangsrichtung, welche das Unterschreiten eines vorbestimmbaren Sprachpegels innerhalb einer vorbestimmbaren Auswertezeit erkennt und meldet bzw. die Verbindung automatisch unterbricht.
Zwischen dem Analog/Digital-Wandler 20 und dem Digital/Analog-Wandler 21 können als weitere Nutzung dieser Wandler Signale für das Tonwahlverfahren Signale eingespeist bzw. empfangen werden, welches in Fig.3 aber nicht realisiert ist. Dabei ist der Ausgang des Sendeteils der MFV-Einheit mit einem in Fig.3 nicht gezeigten fünften Eingang der Summiereinheit 31 und der Eingang des MFV-Empfangsteils mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 21 verbunden. Die Weitergabe bzw. der Empfang der MFV-Wählinformationen erfolgt über die zentrale Steuereinheit 4 und den zugeordneten Bus.
In manchen Ländern wird für die Alarmsignalisierung. z.B. von Brandmeldeanlagen der Frequenzbereich zwischen 4 kHz und 12kHz verwendet (Fig.5). Dazu kann der Eingang eines nicht dargestellten digitalen Empfängers einer Alarmsignaleinheit über einen vorgeschalteten Filter mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 21 und der Ausgang des Senders mit einem weiteren Eingang der Summiereinheit 31 verbunden sein. Damit kann sowohl ein Alarmsignal empfangen als auch gesendet werden. Üblicherweise wird der Ausfall des Alarmsignals als auftretender Alarmfall festgestellt und weitergegeben. Diesbezüglich kann durch die bidirektionale Gestaltung die Aufgabenverteilung des Teilnehmers und der Vermittlungsstelle beliebig gestaltet werden.
Zur effizienten Weiterleitung ist für die übertragungstechnischen Signale, z.B. Sprachsignale, und die vermittlungstechnischen Signale. z.B. MFV-Signale, Anruferidentifizierungssignale, Alarmsignale zur zentralen Steuereinheit 4 eine serielle oder parallele Bus-Schnittstelle 10 vorgesehen.
Durch die vorstehend in Zusammenhang mit Fig.3 beschriebenen Maßnahmen kann die erfindungsge-maße Schaltungsanordnung sehr kompakt aufgebaut werden, sodaß es ermöglicht wird, den Digital/Analog-Wandler 20, den Analog/Digital-Wandler 21, die Summiereinheit 31, die Logikeinheit 11 und die Schnittstelle 10 des CODEC, den Gebührenimpulssender 3 und den Rufgenerator 7 sowie die Anruferidentifizierungsein- 7
AT 405 004 B heit 5, die Leitungsüberwachungseinheit 8 und die Signaidetektoreinheit 6 auf einem integrierten Schaltkreis züsammenzufassen, wobei einzelne Einheiten in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung auch weggelassen werden können. Weiters kann auch die MFV-Einheit und/oder die Alarmsignaleinheit mitintegriert sein. s Ebenso können alle Logikeinheiten innerhalb des strichlierten Teils von Fig.3 zu einer zentralen Logikeinheit zusammengefaßt werden. Dadurch ergeben sich Kostenvorteile und eine verbesserte Qualität gegenüber einzelnen Bauteilen bzw. diskreten Lösungen.
In Fig.2 ist eine Schaltungsanordnung gemäß dem Stand der Technik gezeigt, wie sie als STOP-Schnittstelle z.B. für eine Nebenstellenanlage oder den Amtsteil einer Vorfeldeinrichtung, die mit dem io Wählamt 50 in Verbindung steht, üblich ist. Die zentrale Steuerung bzw. Datenweiterleitung für die Schaltungseinheiten wie Gebührenimpulsempfänger 53, CODEC 70, Anruferidentifizierungseinheit 55 und der Signaidetektoreinheit 56 übernimmt dabei wieder eine zentrale Steuereinheit 54.
Der CODEC 70 setzt das vom Amt 50 über einen ESLIC 52 ankommende analoge Sprachsignal in eine digitale Bitfolge um und wandelt umgekehrt die von der zentralen Steuereinheit 54 kommenden digitalen 15 Signale in ein analoges Sprachsignal zur Weiterleitung in Richtung Amt 50 um. Der Gebührenimpulsempfänger 53 hat die Aufgabe, die über die Übertragungsleitung eintreffenden 12 kHz- oder 16 kHz-Gebührenimpulse zu detektieren. Der ESLIC 52 übernimmt auch die Funktion, die vermittlungstechnischen Signale und Testsignale von den Sprachsignalen zu trennen und an die Signaidetektoreinheit 56 weiterzuleiten bzw. solche von dieser zu empfangen und auf die Obertragungsleitung abzugeben. .20 Erfindungsgemäß ist nun in der Ausführungsform nach Fig.4 vorgesehen, daß der Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 64 zusätzlich mit dem Gebührenimpulsempfänger 53 und mit einer weiteren Einheit 8, 55 verbunden ist.
Dadurch kann wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 eine Einsparung von Bauelementen und eine Herabsetzung von Störeinflüssen erreicht werden. 25 Es kann aber auch nur der Gebührenimpulsempfänger 53 allein mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 64 verbunden sein, falls keine weiteren Schaltungseinheiten vorgesehen sein sollen.
Nach Fig.4 ist der Eingang des Gebührenimpulsempfängers 53 mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 64 verbunden, wobei die Abtastfrequenz des Analog/Digital-Wandlers 64 gleich der oder höher als die zweifache Gebührenimpulsfrequenz ist. 30 Nachdem die übliche Abtastrate für das Sprachband bei 8 kHz liegt und die Gebührenimpulse beispielsweise eine Frequenz von 12 oder 16 kHz aufweisen, ergibt sich somit für diesen Zweck genauso wie für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 eine mindestens vierfache Abtastrate gegenüber den herkömmlichen CODEC-Wandlern, also 32 kHz.
Es kann aber gemäß einer anderen, nicht dargestellten Variante der Erfindung der Eingang des 35 Gebührenimpulsempfängers 53 mit dem Eingang des Analog/Digital-Wandlers 64 verbunden sein. Dabei wird das Gebührenimpulssignal vor dem Analog/Digital-Wandler ausgekoppelt und detektiert.
Weiters ist im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.4 der Eingang einer Leitungsüberwachungseinheit 80 mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 64 und der Ausgang der Leitungsüberwachungseinheit 8 über den Eingang einer Summiereinheit 32 mit dem Eingang des Digital/Analog-Wandlers 64 verbunden, wobei 40 ein weiterer Eingang der Summiereinheit 32 mit dem Ausgang der Logikeinheit 61 verbunden ist. Die Funktion entspricht der der Leitungsüberwachungseinheit 8 in Fig.3.
Der Eingang der Anruferidentifizierungseinheit 55 ist mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 64 verbunden.
Bei Vorfeldeinrichtungen werden die Anruferidentifizierungssignale im Sprachkanal transparent vom Amt 45 übertragen, sofern im Ruhezustand und zwischen den Rufpausen der Sprachkanal durchgeschaltet ist. Bei Amtsteil-Ständardschnittstellen wird für diese Funktion eine Modemschaltung benötigt.
Weiters kann eine nicht dargestellte Alarmsignaleinheit vorgesehen sein, die einen digitalen Sender und Empfänger umfaßt, wobei der Ausgang des digitalen Senders mit einem weiteren Eingang der Summiereinheit 32 und der Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 64 mit dem Eingang des Empfängers verbunden ist, so um eine bidirektionale Alarmsignalaussendung bzw. -empfang zu ermöglichen.
In ähnlicher Weise läßt sich auch realisieren, daß der Eingang des Empfangsteils einer ebenfalls in Fig.4 nicht gezeigten MFV-Einheit mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers 64 und der Ausgang des MFV-Sendeteils mit einem weiteren Eingang der Summiereinheit 32 verbunden ist, wodurch die Nutzung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung für das Tonwahlverfahren ermöglicht wird. 55 Besonders vorteilhaft ist es, den Digita]/Analog-Wandler 63, den Analog/Digital-Wandler 64, die Logikeinheit 61 und die Schnittstelle 60 des CODEC, gegebenenfalls den Gebührenimpulsempfänger 53, die Summiereinheit 32 sowie gegebenenfalls die Anruferidentifizierungseinheit 55, gegebenenfalls die Leitungsüberwachungseinheit 8 und gegebenenfalls die Signaidetektoreinheit 56 auf einem integrierten Schaltkreis 8
Claims (28)
- AT 405 004 B zusammenzufassen. Auch die Alarmsignaleinheit und/oder die MFV-Einheit lassen sich bei Bedarf auf diesem integrierten Schaltkreis mitintegrieren. Innerhalb der Versorgungsspannung des integrierten Schaltkreises kann ein Kleinspannungsteii für den 5 Rufgenerator vorgesehen sein, der in den Logikteil bzw. in den Analogteil des CODEC eingebunden sein kann. Es wird dabei entweder ein digitales Signal, z.B. Pulsweitensignal, oder ein analoges Signal an den Rufverstärker herangeführt und daraus das Rufsignal erzeugt. Die Frequenz, das Ein- und Ausschalteverhal-ten und die Amplitude können innerhalb bestimmter Grenzen programmierbar sein. Weiters kann eine serielle oder eine parallele Bus-Schnittstelle zur zentralen Steuereinheit für übertra-io gungstechnische Signale, z.B. ein Sprachsignal, und vermittlungstechnische Signale, z.B. MFV, Leitungsüberwachungssignale, Anruferidentifizierungssignale o.ä. vorgesehen sein, wodurch sich eine einfachere Leitungsführung ergibt. Die einzelnen Auswertefunktionen bzw. Logikfunktionen können auch im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.4 zu einem gemeinsamen Logikblock bzw. in einen gemeinsamen digitalen Signalprozessor zusammen-15 gefaßt werden. Dadurch ergeben sich Kostenvorteile und eine verbesserte Qualität, die sich durch Ausfallsicherheit, MTBF, leichteres Erkennen von Ausfallen usw. gegenüber einzelnen Bauteilen bzw. konkreten Lösungen bemerkbar macht. Die in Fig.3 und Fig.4 gezeigten erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen können durch Integration auf einem gemeinsamen Schaltkreis zusammengefaßt sein, wobei die Anordnung der einzelnen Schaltungs-20 einheiten im Sinne einer Teilnehmer- oder Amtstellenschnittstellschaltung je nach Anwendungsfall durch äußere Programmierung über die Anschlüsse oder alternativ über einen Bus entweder für die Teilnehmeroder die Amtsleitungschnittstelle wählbar sind. Patentansprüche 25 1. Schaltungsanordnung zur Nachrichtenübertragung auf einer Teilnehmerleitung zwischen einer Vermittlungsstelle und einem Teilnehmerendgerät, einer Nebenstellenanlage, einer Vorfeldeinrichtung o.ä. mit einer Teilnehmer-Schnittstellenschaltung (SLIC), einem Gebührenimpulssender (3), und einer, zumindest einen Digital/Analog-Wandler (20), zumindest einen Analog/Digital-Wandler (21) und eine Signallo- 30 gik (11) umfassenden Kodier-Dekodier-Einheit (CODEC) (30), weiters mit zumindest einer Summiereinheit (31) sowie gegebenenfalls einer Anruferidentifizierungs-Einheit (5), gegebenenfalls einer Signalde* tektoreinheit (6), gegebenenfalls einer Leitungsüberwachungseinheit (8), gegebenenfalls einer MFV (Mehrfrequenzverfahren)-Einheit, gegebenenfalls einer Alarmsignaleinheit und einer zentralen Steuereinheit (4), dadurch gekennzeichnet, daß der Digital/Analog-Wandler (20) zwischen den Eingang des 35 SLIC (2) und den Ausgang der Summiereinheit (31) geschaltet ist, wobei ein erster Eingang der Summiereinheit (31) mit der CODEC-Signallogik (11) verbunden ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Eingang der Summiereinheit (31) mit dem Ausgang des Gebührenimpulssenders (3) verbunden ist, und daß die 40 Abtastfrequenz des Digital/Analog-Wandlers (20) gleich der oder höher als die zweifache Gebührenimpulsfrequenz ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang einer weiteren Summiereinheit mit dem Eingang des SLIC (2) und ein erster Eingang der weiteren Summiereinheit mit 45 dem Ausgang des Digital/Analog-Wandlers (20) verbunden ist, wobei ein zweiter Eingang der weiteren Summiereinheit mit dem Ausgang des Gebührenimpulssenders (3) verbunden ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gebührenimpulsempfänger (3) einen Prozessor, z.B. einen digitalen Signalprozessor, umfaßt, welcher die Gebührenimpulse so digital erzeugt und ausgibt.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang der Leitungsüberwachungseinheit (8) mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers (21) und der Ausgang des Sendeteils der Leitungsüberwachungseinheit (8) mit einem dritten Eingang der Summiereinheit (31) 55 verbunden ist.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsüberwachungseinheit (8) eine Vorrichtung zur Veranlassung und Detektion eines Spannungssprunges. z.B. durch g AT 405 004 B Umpolen, auf der Teilnehmerleitung umfaßt.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsüberwachungseinheit (8) eine Vorrichtung zur Erzeugung und Erfassung einer Wechselspannung auf der Teilnehmerleitung umfaßt.
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet daß die Wechselspannung im Sendeteil des CODEC generierbar und im Empfangsteil des CODEC abtastbar ist.
- 9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß der Ausgang des Sendeteils der Anruferidentifizierungseinheit (5) mit einem vierten Eingang der Summiereinheit (31) verbunden ist.
- 10. Schaitungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß der Ausgang des Sendeteils der MFV-Einheit mit einem fünften Eingang der Summiereinheit (31) und der Eingang des MFV-Empfangsteils mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers (21) verbunden ist.
- 11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die CODEC-Signallogik (11) eine digitale Spracherkennungseinheit für die Senderichtung und/oder Empfangsrichtung beinhaltet, welche das Unterschreiten eines vorbestimmbaren Sprachpegels innerhalb einer vorbestimmbaren Auswertezeit erkennt und meldet.
- 12. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Alarmsignaleinheit einen digitalen Sender und einen digitalen Empfänger umfaßt, und daß der Eingang des digitalen Empfängers mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers und der Ausgang des Senders mit einem weiteren Eingang der Summiereinheit verbunden ist.
- 13. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß für die übertragungstechnischen Signale, z.B. Sprachsignale, und die vermittlungstechnischen Signale, z.B. MFV-, Leitungsüberwachungssignale, Anruferidentifizierungssignale, zur zentralen Steuereinheit (4) eine serielle oder parallele Bus-Schnittstelle (10) vorgesehen ist.
- 14. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der Digital/Analog-Wandler (20), der Analog/Digital-Wandler (21), die Summiereinheit (31), die Logikeinheit (11) und die Schnittstelle (10) des CODEC und der Gebührenimpulssender (3) sowie gegebenenfalls der Rufgenerator (7) gegebenenfalls die Anruferidentifizierungseinheit (5), gegebenenfalls die Leitungsüberwachungseinheit (8), gegebenenfalls die MFV-Einheit, gegebenenfalls die Alarmsignaleinheit, gegebenenfalls die Signaldetektoreinheit (6) und gegebenenfalls die Schnittstelle (10) auf einem integrierten Schaltkreis zusammengefaßt sind.
- 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet daß eine Vielzahl von Logik- bzw. Steuereinheiten der integrierten Einheiten, z.B. der Signaldetektoreinheit, der Leitungsüberwachungseinheit, zu einer zentralen Logikeinheit zusammengefaßt sind.
- 16. Schaltungsanordnung zur Nachrichtenübertragung auf einer Teilnehmerleitung zwischen einem Teilnehmerendgerät, einer Nebenstellenanlage, einer Vorfeldeinrichtung o.ä. und einer Vermittlungsstelle mit einer Amtsleitung-Schnittstellenschaltung (ESLIC) (52), einem Gebührenimpulsempfänger (53), und einer, zumindest einen Digital/Analog-Wandler (63). zumindest einen Analog/Digital-Wandler (64) und eine Signallogik (61) umfassende Kodier-Dekodier-Einheit (CODEC) (70) sowie gegebenenfalls einer Anruferidentifizierungs-Einheit (55), gegebenenfalls einer Signaldetektoreinheit (56), gegebenenfalls einer Leitungsüberwachungseinheit (80), gegebenenfalls einer MFV(Mehrfrequenzverfahren)-Einheit, gegebenenfalls einer Alarmsignaleinheit und einer zentralen Steuereinheit (54), dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Analog/Digital-Wandlers (64) zusätzlich mit dem Gebührenimpulsempfänger (53) und/oder mit einer weiteren Einheit (8, 55) verbunden ist.
- 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet daß der Eingang des Gebührenimpulsempfängers (53) mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers (64) verbunden ist, und daß die Abtastfrequenz des Analog/Digital-Wandlers (64) gleich der oder höher als die zweifache Gebührenim- 10 AT 405 004 B Pulsfrequenz ist.
- 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang des Gebührenimpulsempfängers mit dem Eingang des Analog/Digital-Wandlers (64) verbunden ist.
- 19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang der Leitungsüberwachungseinheit (80) mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers (64) verbunden ist, und daß der Ausgang der Leitungsüberwachungseinheit (80) über den Eingang einer Summiereinheit (32) mit dem Eingang des Digital/Analog-Wandlers (63) verbunden ist, wobei ein weiterer Eingang der Summiereinheit (32) mit dem Ausgang der Logikeinheit (61) verbunden ist.
- 20. Schaitungsanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsüberwachungseinheit (80) eine Vorrichtung zur Erzeugung und Erfassung einer Wechselspannung auf der Teilnehmerleitung umfaßt.
- 21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechsel-spannung im Sendeteil des CODEC generierbar und im Empfangsteil des CODEC abtastbar ist.
- 22. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang des Empfangsteils der Anruferidentifizierungseinheit (55) mit dem Ausgang des Digital/Analog-Wandlers (63) verbunden ist.
- 23. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang des Empfangsteils der MFV-Einheit mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers (64) und der Ausgang des MFV-Sendeteils mit einem weiteren Eingang der Summiereinheit (32) verbunden ist.
- 24. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet daß die Alarmsignaleinheit einen digitalen Sender und einen digitalen Empfänger umfaßt, und daß der Ausgang des digitalen Senders mit einem weiteren Eingang der Summiereinheit (32) und der Eingang des Empfängers mit dem Ausgang des Analog/Digital-Wandlers verbunden ist.
- 25. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß für die übertragungstechnischen Signale, z.B. Sprachsignale, und die vermittlungstechnischen Signale, z.B. MFV-, Leitungsüberwachungssignale, Anruferidentifizierungssignale, zur zentralen Steuervorrichtung (54) eine serielle oder parallele Bus-Schnittstelle (60) vorgesehen ist.
- 26. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Digital/Anaiog-Wandler (63), der Analog/Digital-Wandler (64), die Logikeinheit (61) und die Schnittstelle (60) des CODEC, gegebenenfalls der Gebührenimpulsempfänger (53), gegebenenfalls die Anruferidentifizierungseinheit (55), gegebenenfalls die Leitungsüberwachungseinheit (8), gegebenenfalls die Summiereinheit (31), gegebenenfalls die Signaldetektoreinheit (56), gegebenenfalls die MFV-Elnheit, gegebenenfalls die Alarmsignaleinheit und gegebenenfalls die Schnittstelle (60) auf einem integrierten Schaltkreis zusammengefaßt sind.
- 27. Schaltungsanordnung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß alle Logik- bzw. Steuereinheiten der integrierten Einheiten, z.B. der Signaldetektoreinheit, der Leitungsüberwachungseinheit, zu einer zentralen Logikeinheit zusammengefaßt sind.
- 28. Schaltungsanordnung zur Nachrichtenübertragung nach einem der Ansprüche 1 bis 15 und nach einem der Ansprüche 16 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß sie integriert ist, und daß die einzelnen Schalteinheiten durch Programmierung, z.B. über die Eingänge der Schaltungsanordnung, über einen Bus o.ä. entweder als Amtsleitungs- oder als Teilnehmerschnittstelle konfigurierbar sind. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 11
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