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Die Erfindung betrifft einen Schwenkkolbenmotor, bei dem mindestens ein schwenkbarer Zylinder auf einem waagrecht geführten Schlitten vorgesehen ist, wobei in dem/den Zylinder (n) jeweils ein druckbeauf- schlager Arbeitskolben geführt ist und der/die Arbeitskolben mit einem Kolbenjoch verbunden ist/sind und das Kolbenjoch an eine quer zur Schlittenbewegung arbeitende Übertragungskurbel angelenkt ist, und wobei die Führungsfläche des oder der Arbeitskolben gekrümmt ist.
Aus der CH 618 771 A ist es bekannt, einen Rotor im Inneren eines exzentrisch angeordneten Stators vorzusehen und gesteuerte Schwenkklappen am Aussenumfang des Gehäuses eines exzentrisch angeordneten Rotors laufen zu lassen.
Bei der DE 3 117 825 A 1 ist die Drehachse des Innenrotors mit der Drehachse des Aussenrotors parallel angeordnet und es sind zur jeweiligen Drehachse konzentrische, zylindrische Ausnehmungen vorhanden.
An einem Rotor sind mehrere Schwenkklappen vorgesehen, deren freie Enden an einer Wand anliegen und jeweils einzelne Kammern begrenzen.
Bei der DE 3 324 994 A 1 sind bei einer Drehkolbenmaschine in einem Gehäuse exzentrisch gelagerte Drehkolben mit verteilt angeordneten Flügeln vorgesehen.
Bei der EP 8 531 A1 gleiten in einem Statorgehäuse Flügel eines zylindrischen Rotors.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Verwertung einer umweltverträglichen Energieform. Die aufgewendete Primärenergie soll dabei äquivalent der abgegebenen mechanischen Energie plus Reibung sein. Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass bei dem eingangs erwähnten Schwenkkolbenmotor die Tangentialebene an jeden Punkt der Führungsbahn eine schiefe Ebene bildet.
Bei dem erfindungsgemässen Schwenkkolbenmotor wird stets als primäres Arbeitsmittel ein von oben zugeführtes Druckmedium, z. B. Druckluft, verwendet, das während des Artbeitsvorganges wieder zur Zufuhrquelle zurückgeführt wird.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise beschrieben. Fig. 1 zeigt den Schwenkkolbenmotor mit Kolben-Zylindereinheit und Fig. 2 mit getrennter Kolben-Zylindereinheit.
Die Hauptbestandteile des neuen Schwenkkolbenmotors sind ein von der Steuerkurbel 8 waagrecht geführter Schlitten 1 mit einem darauf drehbar geführten Zylinder 3, dessen quadratischer Hohlquerschnitt dagegen abgedichtete Arbeitskolben 6, 6a aufnimmt, die mit einem Kolbenjoch 7 starr verbunden sind. Angelenkt an das Kolbenjoch 7 ist die quer zur Schlittenbewegung arbeitende Übertragungskurbel 9. Die weitere Übertragung erfolgt vom Schlitten 1 über Übertragungselemente zum feststehenden Teil, wo entsprechende Zahnräder die schlittengesteuerte Schwundgradkurbel in Bewegung setzen.
In dem an der Schwungradachse liegenden Kessel arbeitet eine kleine Speisepumpe zwischen Überund Unterdruckseite. Mittels eines leichtgängig verschiebbaren Abrollbügels an einer kugelgelagerte Rolle 5 und eines an der Drehachse 2 mit Freiraum versehenen Drehlagers überträgt der Drehschieber 4 den Druck auf den Zylinder 3, wobei der Abrollbügel und der Drehschieberarm mit einer übergreifenden Gabel starr verbunden sind. Während der Drehschieber 4 die Kraft auf die Innenseite des Zylinders 3 nach vorne überträgt, wird die vom abgedichteten Arbeitskolben 6 auf dem Zylinder 3 aussen rückwirkende Kraft auf die Oberseite der schiefen Ebene auf eine kugelgelagerte Scherenrolle entlang der schiefen Ebene verlagert,
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Die hergestellten Gleichgewichtsbedingungen zwischen dem auf die Scherenrolle rückwirkenden Druck einerseits und dem Drehschieberdruck andererseits unterbricht das Gleichgewichtsverhältnis beim Artbeitskolben, und der gegen den Zylinder 3 abgedichtete Arbeitskolben überträgt die Kraft entlang der schiefen Ebene in Kreisbahn 7 zur Übertragungskurbel 9 auf dem waagrecht geführten Schlitten 1 von der Steigung zur waagrechten Ebene.
Wird die andere Seite mit dem Arbeitskolben 6 zugeschaltet, arbeitet die Kraftmaschine doppelt wirkend. Jeweils an der Steigung oben, steuert der in der Leitung liegende Umsteuerhahn die Unterdruckzelle in eine Überdruckzelle um.
Kurz gesagt, wird bei dem erfindungsgemässen Schwenkkolbenmotor der vom abgedichteten Arbeitskolben 6a auf den Zylinder rückwirkende Druck auf die abstützende Oberseite der schiefen Ebene entlang der Steigung auf eine kugelgelagerte Scherenrolle verlagert, deren übergreifende Schere die an der Unterseite der schiefen Ebene anliegende Zylinderseite aussen drehpunktgemäss gelagert aufnimmt, wodurch der rückwirkende Druck auf der Oberseite entlang der schiefen Ebene nach hinten und der Schieberdruck 4 nach vorne an der Kapselseite innen gegenseitig sich aufheben, während der in die Umsteuerzelle ragende Arbeitskolben dadurch ohne schädlichen Druck die Kraft in Kreisebene 7 auf eine Über-tragungskurbel 9 überträgt.